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DE69316944T2 - Datenschutzschaltung - Google Patents

Datenschutzschaltung

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Publication number
DE69316944T2
DE69316944T2 DE69316944T DE69316944T DE69316944T2 DE 69316944 T2 DE69316944 T2 DE 69316944T2 DE 69316944 T DE69316944 T DE 69316944T DE 69316944 T DE69316944 T DE 69316944T DE 69316944 T2 DE69316944 T2 DE 69316944T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
ram
software crash
circuit
data storage
Prior art date
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DE69316944T
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DE69316944D1 (de
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Shuji Onishi
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Rohm Co Ltd
Original Assignee
Rohm Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE69316944T2 publication Critical patent/DE69316944T2/de
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C7/00Arrangements for writing information into, or reading information out from, a digital store
    • G11C7/24Memory cell safety or protection circuits, e.g. arrangements for preventing inadvertent reading or writing; Status cells; Test cells

Landscapes

  • Storage Device Security (AREA)
  • Techniques For Improving Reliability Of Storages (AREA)
  • Debugging And Monitoring (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung 1. Bereich der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft eine Daten-Speicherungsschaltung, genauer eine Daten-Speicherungsschaltung, welche einen irrtümlichen Schreibbefehl sicher davon abhalten kann, Daten zu zerstören, welche in einem Reserve-RAM-Speicher für eine sichere Datenspeicherung gespeichert sind und eine Spielvorrichtung, welche mit der Daten-Speicherungsschaltung ausgestattet ist.
  • 2. Beschreibung der verwandten Technik
  • Eine herkömmliche Video-Spielvorrichtung wählt aus einer Vielzahl von Programm-ROM-Speichern oder einer Kassette, welche Spielprogramme enthält, ein ausgelesenes Programm, durch ein Chip-Auswahlsignal eines Adressendekoders für die gewünschte Verarbeitung. Der Adressendekoder wählt einen der Programm-ROMs, welcher vorbestimmte Programme enthält, durch ein Chip-Auswahlsignal. Um Daten wie den gegenwärtigen Ausführungszustand oder das Ergebnis des Spieles in jedem Zeitintervall unversehrt zu speichern, kann der Adressendekoder einen Reserve-RAM auswählen, und wenn ein Speichersignal eingegeben wird, ein Reservechip-Auswahlsignal zur Speicherung der Daten zu dem Zeitpunkt ausgeben. Daher kann in einer Video-Spielvorrichtung der Zwischenzustand oder das Ergebnis (Spielstand) eines Spieles wie eines Rollenspieles sicher gespeichert werden.
  • Abb. 4 zeigt einen schematischen Schaltungsaufbau einer herkömmlichen Video-Spielvorrichtung.
  • In Abb. 4 ist die Video-Spielvorrichtung mit einem Arbeits- RAM 19 und vier Programm-ROMs 11 bis 14, welche in einer an eine Kassetten-Hülse oder die Video-Spielvorrichtungs- Haupteinheit angeschlossene Kassette eingebaut sind, ausgestattet. Neben den Programm-ROMs 11 bis 14 und Arbeits- RAM 19 befindet sich ein Reserve-RAM 20.
  • Ein Adressendekoder 21 ist vorgesehen, einen der vier Programm-ROMs 11 bis 14, Arbeits-RAM 19 und Reserve-RAM 20 auszuwählen; er wählt einen der Programm-ROMs 11 bis 14 und Arbeits-RAM 19 durch Chip-Auswahlsignale 21a, 21b, 21c, 21d, beziehungsweise 21e. Wenn ein vorbestimmtes Speichersignal eingegeben wird, gibt der Adressendekoder 21 ein Reservechip-Auswahlsignal 21f aus, um den Sicherungs-RAM 20 freizugeben.
  • Eine CPU 22 ist vorgesehen, um ein gewünschtes Adressensignal dem Adressendekoder 21 und vorbestimmte Adressensignale den ROMs 11 bis 14, Arbeits-RAM 19 und Reserve-RAM 20 zuzuführen. Gemäß einer herkömmlichen Ausführungsform wird ein 4-bit-Adressensignal dem Adressendekoder 21 zugeführt und 8-bit-Adressensignale werden den ROMs 11 bis 14, Arbeits-RAM 19 und Reserve-RAM 20 zugeführt. Wie allgemein bekannt, ist ein Datenspeicher-RAM 23 mit der CPU 22 verbunden und ein mittels eines Joystick 25 eingegebenes Signal wird über einen I/O-Controller der CPU 22 zugeführt, des weiteren wird das Operationsergebnis auf einer CRT 27 (Kathodenstrahl-Röhre) über einen Video-Controller 26 angezeigt.
  • Demgemäß kann die Video-Spielvorrichtung 10 bislang als Erwiderung auf ein vom Benutzer über den Joystick 25 oder ein von der CPU 22 unabhängig ausgegebenes Speichersignal den Reserve-RAM 20 durch das Reservechip-Auswahlsignal 21f von dem Adressendekoder 21 auswählen, um jedesmal die bislang gemachten Bearbeitungsinhalte zu speichern.
  • Ein Software-Absturz oder ein Fehllaufen kann während dem Betrieb des Systems durch die CPU aus einem Grund wie einem in den Spielprogrammen, welche in den Programm-ROMs 11 bis 14 gespeichert sind, verborgenen Fehler oder einem der Video-Spielvorrichtung 10 versetzten Schlag auftreten.
  • Ehemals ist ein Watchdog-Timer vorgesehen, um eine vorbestimmte Handlung auszuführen oder das System zurückzusetzen, wenn ein solcher Software-Absturz auftritt. Falls dem Watchdog-Timer nicht ein Rücksetz-Signal innerhalb eines jeden, vorbestimmten Zeitraumes geschickt wird, wird darauf geschlossen, daß ein Software-Absturz stattfindet und ein vorbestimmter Zurücksetzungsprozeß wird durchgeführt.
  • Wenn allerdings ein Speichersignal eingegeben wird, wählt die herkömmliche Spielvorrichtung 10 unbedingt den Reserve- RAM 20 und speichert den Zustand oder das Ergebnis zu der Zeit, wenn also ein Software-Absturz im System der Video- Spielvorrichtung 10 auftritt, kann es dazu führen, daß das Reservechip-Auswahlsignal 21f von dem Adressendekoder 21 unbeabsichtigt ausgegeben wird, in welchem Fall fehlerhafte Daten in dem Sicherungs-RAM 20 gespeichert werden.
  • So werden Daten wie der gespeicherte Zwischenzustand des Spiels zerstört und die Zuverlässigkeit der Spielvorrichtung oder der mit der Spielvorrichtung benutzten Programme nimmt ab.
  • Insbesondere werden die Daten, welche gespeichert oder zurückgehalten werden müssen, nicht sehr häufig geschrieben und falls die Daten leicht verloren gehen, wenn ein Software-Absturz oder ähnliches stattfindet, wird es zu einem verhängnisvollen Verlust kommen. Die Verhinderung eines fehlerhaften Schreibens bei einem Software-Absturz ist ein grobes Problem, das es zu lösen gilt.
  • Aus EP-A2-0 431 723 ist eine TV-Spielvorrichtung mit einer Speicherkassette bekannt, welche zumindest nichtflüchtige Speicher hat, welche ein Spielprogramm und weitere Bearbeitungsdaten für die Komponenten der Spielvorrichtung enthalten. Ein Arbeits-RAM speichert vorübergehend den Fortschritt des Spiel und eine IC-Karte ist vorgesehen, welche einen RAM enthält, auf welchem der Fortschritt des Spiels gespeichert werden kann. Allerdings ist keine Lösung des Problems des irrtümlichen Speicherns von Daten während eines Programmabsturzes vorgesehen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Somit ist ein Ziel der Erfindung eine Daten-Speicherungsschaltung bereitzustellen, welche sicher verhindern kann, daß fehlerhafte Daten in ein Reserve-RAM geschrieben werden, sogar wenn ein Software-Absturz auftritt, zur sicheren Datenspeicherung in dem Sicherungs-RAM und eine Spielvorrichtung, welche mit der Daten-Speicherungsschaltung ausgestattet ist.
  • Zu dem Zweck ist gemäß einer Ausführungsform der Erfindung eine Daten-Speicherungsschaltung vorgesehen, welche einen Adressendekoder enthält, welcher eines aus einer Vielzahl von Programm-ROMs und ein Sicherungs-RAM in Erwiderung auf ein von einer CPU zugeführtes Adressensignal auswählt und eine Freigabeleitung, welche es einem Sicherungschip-Auswahlsignal ermöglicht, vom Adressendekoder dem Reserve-RAM zugeführt zu werden, nur wenn ein vorbestimmtes, das Fehlen eines Software-Absturzes anzeigendes Adressensignal eingegeben wird.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist eine Daten-Speicherungsschaltung vorgesehen, die einen Adressendekoder, welcher eines aus einer Vielzahl von Programm-ROMs und ein Reserve-RAM in Erwiderung auf ein von einer CPU zugeliefertes Adressensignal auswählt und eine CPU-Software- Absturz-Erkennungsschaltung enthält, welche eine logische Operationsschaltung enthält, welche mit einem Chip-Auswahlsignal von dem Adressendekoder und einem Lese-/Schreibsignal von einem der Programm-ROMs eine Operation ausführt, worin die Software-Absturz-Erkennungsschaltung ein Software-Absturz-Erkennungssignal ausgibt, wenn ein Speicher- Zugangsmuster für das Programm-ROM mit dem Lese-/Schreibsignal nicht übereinstimmt, worauf Daten davon abgehalten werden, in das Reserve-RAM geschrieben zu werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Daten-Speicherungsschaltung vorgesehen, die einen Adressendekoder, welcher eines aus einer Vielzahl von Programm-ROMs und ein Sicherungs-RAM in Erwiderung auf ein von der CPU zugeführtes Adressensignal auswählt, eine Freigabeleitung welche es einem Reservechip-Auswahlsignal ermöglicht, vom Adressendekoder dem Sicherungs-RAM zugeführt zu werden, nur wenn ein vorbestimmtes Adressensignal, welches das Fehlen eines Software-Absturzes anzeigt, eingegeben wird, und eine CPU-Software-Absturz-Erkennungsschaltung enthält, welche eine logische Operationsschaltung enthält, die eine Operation mit einem Chip-Auswahlsignal von dem Adressendekoder und einem Lese-/Schreibsignal von einem der Programm-ROMs ausführt, worin die Software-Absturz-Erkennungsschaltung ein Software-Absturz-Erkennungssignal ausgibt, wenn ein Speicher-Zugangsmuster für das Programm-ROM mit dem Lese-/ Schreibsignal nicht übereinstimmt, worauf Daten davon abgehalten werden, in das Reserve-RAM geschrieben zu werden.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Spielvorrichtung vorgesehen, welche die Daten-Speicherungsschaltung enthält.
  • Daher kann die CPU-Software-Absturzerkennungsschaltung gemäß der Erfindung sogar, wenn ein Software-Absturz auftritt, ein der Adressendekoder-Absturzzeit eigenes, gestörtes Chip-Auswahlsignal mit dem Lese-/Schreibsignal- Zustand vergleichen und eine zwischen Chip-Auswahlsignal und Lese-/Schreibsignal auftretende Inkonsistenz zur sicheren Software-Absturz-Erkennung nutzen, und dadurch sicher ein fehlerhaftes Schreiben in das Reserve-RAM verhindern, wenn der Software-Absturz auftritt.
  • Bei jeder anderen Ursache als dem Software-Absturz kann, da die Freigabe-Schaltung die Reserveoperation nur, wenn ein bestimmtes Adressensignal verwendet wird, freigibt, fehlerhaftes Schreiben in das Reserve-RAM sicher verhindert werden und Daten können in dem Sicherungs-RAM gespeichert werden, nur wenn die Sicherungs-Operation freigegeben ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den begleitenden Zeichnungen ist
  • Abb. 1 ein Blockschaltbild, welches eine Daten-Speicherungsschaltung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • Abb. 2 ein Blockschaltbild, welches den Hauptteil der Daten-Speicherungsschaltung zeigt, welche eine Software-Absturz -Erkennungsschaltung gemäß der Erfindung enthält;
  • Abb. 3 ein Schaltplan, der eine bevorzugte Ausführungsform einer Freigabe-Schaltung gemäß der Erfindung zeigt; und
  • Abb. 4 ein Block-Schaltbild, welches ein Beispiel einer herkömmlichen Spielvorrichtung zeigt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Bezugnehmend auf die begleitenden Zeichnungen wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt.
  • Abb. 1 zeigt eine Daten-Speicherungsschaltung in einer Spielvorrichtung gemäß der Erfindung. Schaltungsteile, welche identisch mit oder ähnlich zu den zuvor mit Bezug auf Abb. 4 beschrieben sind, werden in Abb. 1 mit denselben Bezugszahlen bezeichnet und werden nicht nochmals diskutiert.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein Reservechip-Auswahlsignal 21f von einem Adressendekoder 21, welches über ein AND-Gate 30 einem Sicherungs-RAM 20 zugeführt wird, und das AND-Gate 30, welches freigegeben wird, nachdem eine Prüfung gemacht wurde, um sicher zu stellen, daß kein Software-Absturz auftritt gemäß einer Kombination von An- und Abwesenheit von Signalausgaben von einer Freigabeschaltung 31 und eine Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41, aus welcher sich die Daten-Speicherungsschaltung zusammensetzt. Fehlerhafte Daten können sicher davon abgehalten werden, zur Datenspeicherung in das Reserve-RAM 20 geschrieben zu werden, durch Nutzung der Freigabeschaltung 31 und der Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41, um das AND-Gate 30 freizugeben.
  • Die Funktionsweise der Daten-Speicherungsschaltung gemäß der Ausführungsform wird beschrieben.
  • Die Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41, ein Bestandteil der Daten-Speicherungsschaltung, berechnet die Korrelation zwischen den Chip-Auswahlsignalen 21a bis 21d und einem Lesesignal 41b und einem Schreibsignal 41c und erkennt einen Software-Absturz, wenn Inkonsistenz zwischen den Speicher-Zugangsmustern und dem Lese-/Schreibsignal auftritt.
  • Abbildung 2 greift einen Teil von Abb. 1 heraus, um Details des Aufbaus der Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41 zu zeigen. Die Funktionsweise der Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41 wird in Verbindung mit den Abb. 1 und 2 beschrieben.
  • In Abb. 2 werden zwei Arten von Vergleich zwischen dem Zugangsmuster und dem Lese-/Schreibsignal gemacht. Der erste Vergleich wird durch ein NOR-Gate 42 freigegeben, welchem alle Chip-Auswahlsignale 21a bis 21d eingegeben werden, ein OR-Gate 43, welches entweder ein Lesesignal RD oder ein Schreibsignal WR erkennt, und ein AND-Gate 44, welches die Ausgabesignale des NOR-Gates 42 und des OR-Gates 43 konjugiert. Folglich sollte zumindest der Adressendekoder 21 gemäß dem ersten Software-Absturz-Erkennen, wenn das Lese- oder Schreibsignal ausgegeben wird, einen der externen Speicher auswählen und eines der Chip-Auswahlsignale 21a bis 21b sollte gewählt werden.
  • Daher kann ermittelt werden, daß eine Software-Störung auftritt, wenn entweder das Lesesignal RD oder das Schreibsignal WR ausgegeben wird, falls keines der Chip-Auswahlsignale 21a bis 21d ausgegeben wird. Dies liegt daran, daß ein solcher Zustand den Zugang zu einem Bereich bedeutet, dessen Adresse nicht dekodiert ist und das Zugangsmuster inkonsistent mit dem ausgegebenen Lese- oder Schreibsignal ist. Wenn eine solche Inkonsistenz auftritt, kann erkannt werden, daß ein Software-Absturz auftritt.
  • In der zweiten Software-Absturz-Erkennung in der Ausführungsform werden das Chip-Auswahlsignal 21a und das Schreibsignal WR durch ein AND-Gate 45 konjugiert, wenn das Programm-ROM 11 von dem Chip-Auswahlsignal 21a ausgewählt wird. Wenn das Signal 21a zur Auswahl des Programm-ROMs 11 ausgegeben wird, ist es zweckmäßig, daß das Lesesignal RD ausgegeben werden sollte, aber es ist nicht zweckmäßig, daß das Schreibsignal WR ausgegeben werden sollte; wenn beide Signale RD und WR ausgegeben werden, wird gefolgert, daß Inkonsistenz zwischen dem Zugangsmuster und dem Schreibsignal WR vorliegt. In fast allen Fällen wird es durch einen Software-Absturz verursacht. Daher kann die Ausgabe des AND- Gates als ein Software-Absturz-Erkennungs-Signal 41a genutzt werden.
  • Somit führt die Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41 in dieser Ausführungsform zwei Arten der Software-Absturz- Erkennung durch. Die Ausgaben beider AND-Gates 44 und 45 werden in ein OR-Gate 46 eingegeben, und das Ergebnis der OR-Operation wird einem Flip-Flop 47 eingegeben. Wenn einer der Software-Abstürze, wie oben beschrieben, erkannt wird, kann das Software-Absturzsignal 41a von einem Anschluß Q des Flip-Flop 47 ausgegeben werden.
  • Wenn auf ein Gebiet, dessen Adresse nicht dekodiert ist, zugegriffen wird oder wenn ein Schreibsignal 41c an das Programm-ROM 11 ausgegeben wird, wird festgestellt, daß ein Software-Absturz stattfindet und ein Software-Absturz-Erkennungssignal 41a wird von dem logischen Operations- Schaltkreis ausgegeben.
  • Obwohl die zweite Software-Absturz-Erkennung in der Ausführungsform das Chip-Auswahlsignal 21a für die logische Operation mit dem Schreibsignal WR nutzt, ist das Signal nicht auf das Chip-Auswahlsignal 21a begrenzt.
  • Ein Adressensignal mit einer beliebigen Anzahl von Bits, wie z.B. höherwertige zwei Bits, die aus einem Adressensignal aus höherwertigen vier Bits, welche dem Adressendekoder 21 eingegeben wurden, ausgewählt wurden, wird der Freigabeschaltung 31, einer Komponente der Daten-Speicherungsschaltung, von der CPU 22 zugeführt. Nur wenn die höherwertigen Adressignale in einer bestimmten Kombination geliefert werden, kann ein Freigabesignal 31a zum AND- Gate 30 gesandt werden.
  • Der somit festgestellte spezifische Adressen-Signalsatz wird von der CPU 22 als ein Identifikations-Codesignal zum Speichern bereitgestellt. Wenn sie ein Speichersignal ausgibt, um die Bearbeitungsinhalte während der Ausführung des laufenden Programmes abzuspeichern, führt die CPU 22 das vorbestimmte Identifikations-Codesignal der Freigabeschaltung 31 zu. Z.B. kann sich der Identifikations-Code aus einer Kombination von vier 2-Bit-Signalen aus "11, 10, 01, 00" zusammensetzen. Die Freigabeschaltung 31 gibt solange kein Freigabesignal 31a an das AND-Gate 30 aus, bis die höherwertigen zwei Bits von Adressensignalen in der Folge bereitsgestellt werden. Daher wird so ein bestimmtes Identifikations-Codesignal nicht bereitgestellt, wenn ein Software-Absturz stattfindet. Selbst wenn das Reserve-Chip- Auswahlsignal 21f vom Adressendekoder 21 ausgegeben wird, kann eine Schreiboperation in das Reserve-RAM 20 verhindert werden.
  • Die Funktionsweise der Freigabeschaltung 31 wird in Verbindung mit den Abb. 1 und 3 beschrieben.
  • Abbildung 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Freigabeschaltung 31, in der vier D-Flip-Flops 33 bis 36 kaskadiert sind und führende zwei Bits jeden Signales, welche von der CPU 22, A15 und A14 zur Verfügung gestellt werden, werden über logische Schaltungen in die D-Eingänge jedes der Flip-Flops 33 bis 36 eingegeben.
  • Eines der Chip-Auswahlsignale, welche von den Adressendekodern 21 ausgegeben werden, wie z.B. 21a, wird einem Reset-Eingang eines jeden der Flip-Flops 33 bis 36 zugeführt und ein Lese-Taktsignal RDCLK wird jedem Takteingang zugeführt.
  • Daher wird gemäß der in Abb. 3 gezeigten Ausführungsform ein Freigabesignal 31a von einem Q-Ausgang des Flip-Flop 36 an der letzten Stufe so lange nicht ausgegeben, bis das vorab genannte Identifikations-Codesignal "11, 10, 01, 00" zur Verfügung gestellt wird.
  • Daher werden, selbst wenn ein Systemabsturz auf den Programm-ROMs 11 bis 14 stattfindet, fehlerhafte Daten nicht in den Reserve-RAM 20 geschrieben, weil ein vorbestimmtes Identifikations-Codesignal nicht der Freigabeschaltung 31 von der CPU 22 eingegeben wird.
  • In der Ausführungsform in Abb. 1 ist sowohl die Freigabeschaltung 31 als auch die Software-Absturz-Erkennungsschaltung 41 vorgesehen, ein fehlerhaftes Schreiben zu verhindern, und wenn ein Freigabe-Signal 31a nicht ausgegeben wird, selbst falls ein Software-Absturz-Erkennungssignal 41a nicht ausgegeben wird, oder wenn ein Software-Absturz- Erkennungssignal 41a ebenso ausgegeben wird, obwohl ein Freigabesignal 31a ausgegeben wird, blockiert das AND- Gate 30 eine Zufuhr eines Reservechip-Auswahlsignales 21f von dem Adressendekoder 21 zum Reserve-RAM 20.
  • Daher kann ein Schreiben in den Reserve-RAM 20 sicher verhindert werden, wenn ein Software-Absturz stattfindet, und nur wenn kein System-Absturz stattfindet und ein Schreiben in den Reserve-RAM 20 freigegeben ist, können Daten gespeichert werden.
  • In der Ausführungsform werden die Chip-Auswahlsignale des Adressendekoders genutzt, Inkonsistenz zwischen einem gegebenen Zugriffsmuster und einem Lese-/Schreibsignal, wie vorab beschrieben, zu erkennen. Die Inhalte der Inkonsistenz-Erkennung sind jedoch nicht auf einen Zugriff auf ein Gebiet, dessen Adresse nicht dekodiert ist, oder eine Schreibanweisung in ein Programm-ROM begrenzt und ein Software-Absturz kann mit jedem ähnlichen Muster erkannt werden.
  • Die Daten-Speicherungsschaltung gemäß der Ausführungsform kann ebenfalls auf eine Spielvorrichtung, die durch Wechseln einer Kassette, die ein Spiel enthält, genutzt wird, angewendet werden. Sie kann in die Haupteinheit der Spielvorrichtung oder die Kassette aufgenommen werden.
  • Gemäß der Erfindung wird die früher von einem Watchdog- Timer vollzogene Software-Absturz-Erkennung durch Nutzen der Chip-Auswahlsignale des Adressendekoders ausgeführt, und somit kann ein Software-Absturz, der ein periodisches Rücksetzen, das nicht von dem Watchdog-Timer erkannt werden kann, ebenfalls sicher erkannt werden und wenn ein System- Absturz stattfindet, kann fehlerhaftes Schreiben in den Reserve-RAM sicher verhindert werden und eine Zerstörung von Daten, die in den Reserve-RAM geschrieben sind, kann sicher verhindert werden.
  • Aufgrund der Chip-Auswahlkontrolle der Programm-ROMs und des Reserve-RAM kann die Freigabeschaltung sicher fehlerhaftes Schreiben in den Reserve-RAM verhindern, wenn ein System-Absturz stattfindet und ermöglicht Daten sicher gespeichert zu werden, nur wenn kein System-Absturz stattfindet und ein Schreiben in den Reserve-RAM freigegeben ist, wodurch die Zuverlässigkeit der Spielemaschine durch das Einbauen der Daten-Speicherungsschaltung erhöht wird.

Claims (4)

1. Eine Daten-Speicherungsschaltung, gekennzeichnet durch einen Adressendekoder (21), der aus einer Vielzahl von Programm-ROMs (11, 12, 13, 14) einen und einen Sicherungs-RAM (20) auswählt, als Reaktion auf ein Adressensignal, das von einer CPU (22) zugeführt wird, und eine Freigabeschaltung (31), welche es einem Reserve- Chip-Auswahlsignal (21f) ermöglicht, dem Reserve-RAM (20) nur zugeführt zu werden, wenn ein vorbestimmtes Adressensignal eingegeben wird, das das Fehlen eines Software-Absturzes anzeigt.
2. Eine Daten-Speicherungsschaltung, gekennzeichnet durch einen Adressendekoder (21), der aus einer Vielzahl von Programm-ROMs (11, 12, 13, 14) einen und einen Sicherungs-RAM (20) auswählt, als Reaktion auf ein Adressensignal, das von einer CPU (22) zugeführt wird, und eine CPU-Software-Absturz-Erkennungsschaltung (41), welche eine logische Operationsschaltung aufweist, die aufgrund eines Chip-Auswahlsignals vom Adressendekoder (21) und eines Lese-/Schreibsignals (41b, 41c) des Reserve-RAMs (20) eine Operation durchführt, wobei die Software-Absturz-Erkennungsschaltung (41) ein Software-Absturz-Erkennungssignal (41a) abgibt, wenn ein Speicherzugriffsmuster auf den Programm-ROM (11, 12, 13, 14) inkonsistent mit dem Lese-/Schreibsignal (41b, 41c) ist, aufgrund dessen Daten nicht in das Reserve- RAM (20) geschrieben werden.
3. Eine Daten-Speicherungsschaltung gemäß Anspruch 2, weiter gekennzeichnet durch eine Freigabe-Schaltung (31), welche es einem Reserve- Chip-Auswahlsignal (21f) ermöglicht, dem Reserve-RAM (20) nur dann zugeführt zu werden, wenn ein vorbestimmtes Adressensignal eingegeben wird, das das Fehlen eines Software-Absturzes anzeigt.
4. Eine Spielvorrichtung (10), dadurch gekennzeichnet, daß sie die Daten-Speicherungsschaltung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweist.
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