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DE69307787T2 - Luftfilter mit niedrigem inneren Druckverlust - Google Patents

Luftfilter mit niedrigem inneren Druckverlust

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DE69307787T2
DE69307787T2 DE69307787T DE69307787T DE69307787T2 DE 69307787 T2 DE69307787 T2 DE 69307787T2 DE 69307787 T DE69307787 T DE 69307787T DE 69307787 T DE69307787 T DE 69307787T DE 69307787 T2 DE69307787 T2 DE 69307787T2
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DE
Germany
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housing
air
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baffle plate
filter element
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Andrew P Gargac
Michael J Kosmyna
Robert H Verb
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Ransburg Corp
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Ransburg Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/40Particle separators, e.g. dust precipitators, using edge filters, i.e. using contiguous impervious surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/16Filtration; Moisture separation

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  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft Filter und insbesondere einen Wegwerf-Filter, welcher einen niedrigen Druckverlust zwischen den Filtereinlaß- und -auslaßöffnungen während der Lebensdauer des Filters aufrechterhält.
  • Filter sind wohl bekannte Vorrichtungen zur Entfernung von Verschmutzungen aus einem Fluid- oder Gasstrom. Filter sind manchmal in Luftkompressorsystemen enthalten, welche Farbsprühpistolen Druckluft zuführen. Solche Systeme enthalten typischerweise einen Luftkompressor, einen Druckluft-Speichertank, einen Druckregler, Ventile und einen flexiblen Schlauch, um die Druckluft zur Sprühpistole zu befördern. Bei einem kommerziellen Anstreichverfahren kann ein zentraler Kompressor eine Anzahl von Farbsprühpistolen durch ein ausgedehntes Druckluft- Verteilungssystem versorgen. Luftkompressoren sind dafür bekannt, manchmal Öl- und Wassertröpfchen in die Luft einzubringen, wenn sie komprimiert wird. Ferner können, wenn die Druckluft vom Kompressor durch Luftleitungen und Schläuche zur Sprühpistole strömt, Schmutz, Rost und andere Verunreinigungsteilchen im Luftstrom mitgerissen werden. Der Betrieb der Sprühpistole wird diese Verunreinigungen mit der Farbe mischen und dadurch einen geringwertigen Farbüberzug aufbringen. Ferner sind Wasser und Öl dafür bekannt, daß sie in Luftleitungen während des Abschaltens der Geräte und beim Wiederstarten der Anstreichverfahren kondensieren; solche Kondensate können durch die Sprühpistole ausgespült werden. Deshalb sind Luftfilter oft in Kompressorsystemen enthalten, um diese Verunreinigungen aus der Druckluft zu entfernen. Solche Luftfilter werden typischerweise in die Druckluft-Zufuhrleitung in enger Nachbarschaft zur Sprühpistole eingesetzt. Als ein alternativer Ort kann ein kleiner Luftfilter direkt auf der Pistole befestigt werden.
  • In der deutschen Beschreibung DE-C-3703271 ist ein Feuchtigkeits- und Ölseparator zur Anwendung in Kompressormaschinen mit Öleinspritzung beschrieben und beansprucht und enthält ein Gehäuse, in dessen oberem Teil eine Filterkartusche in einer perforierten Ummantelung, ein Verbindungsstück für den Eingang der verschmutzten Luft, ein Verbindungsstück für den Auslaß der gereinigten Luft und ein Deflektor vorgesehen ist, welcher die Form einer Schüssel annimmt, welche zum Boden hin offen ist und das Verbindungsstück umgibt. Zwischen der Ummantelung und dem Verbindungsstück für den Eingang der verschmutzten Luft ist ein Schaumdämpfer befestigt, um die Ölsammelzone vom oberen Teil des Verbindungsstücks zu trennen. Die Filterkartusche enthält einen Satz perforierter Zylinder, von welchen mit dem äußersten Zylinder beginnend jede Sekunde einer mit einer gerippten Oberfläche, von welcher die Löcher in den Spitzen der äußersten Rippen vorgesehen sind, bereitgestellt wird.
  • Druckluftfilter enthalten typischerweise ein zylindrisches steifes Gehäuse mit einer Einlaßöffnung an einem Ende zur Aufnahme ungefilterter Druckluft und einer Auslaßöffnung am anderen Ende zur Abgabe gefilterter Luft. Ein zylindrisches Filterelement ist innerhalb des Gehäuses zwischen den Einlaß- und Auslaßöffnungen angeordnet. Das Filterelement ist typischerweise aus einem porösen Papier- oder Stoffmaterial oder einem offenzelligen Schaummaterial gebildet. Die Struktur des Filters verursacht einen axialen Luftstrom durch das Filterelement. Das Filterelement absorbiert Wasser- und Öltröpfchen und fängt jeglichen Schmutz, Rost oder andere Verunreinigungsteilchen ein, welche vorhanden sein könnten.
  • Das Filterelement stellt einen Widerstand für den Druckluftstrom durch den Filter dar und verursacht einen Druckverlust über den Filter. Wenn das Filterelement Verunreinigungen ansammelt, steigt der Strömungswiderstand und der zugehörige Druckverlust an. Das Filterelement kann schließlich völlig verstopft werden und blockiert den Luftstrom durch den Filter zur Sprühpistole. Wenn der Filter einen Schwall Wasser von der Luftleitung erhält, kann das Filtermedium versuchen sich auszudehnen. Bei Filtern des Standes der Technik ist das Filtermedium begrenzt. Wenn das Filtermedium Wasser absorbiert, schließt die daraus folgende Expansion die Luftdurchgänge und der Druckverlust über den Filter steigt. Daher haben die Filter eine begrenzte Lebensdauer und müssen periodisch ausgetauscht werden.
  • Da der dem Filter zugeführte Druck durch einen Druckregler relativ konstant gehalten wird, führt jeder Anstieg des Druckverlustes über dem Filter zu niedrigerem Druck, welcher verfügbar ist, um die Sprühpistole zu betreiben. Selbst bei periodischem Filteraustausch kann die Abnahme des Luftdruckes, welcher für die Sprühpistole während des späteren Abschnitts der Lebensdauer des Filters verfügbar ist, die Sprühpistolenfunktion ungünstig beeinflussen. Daher gibt es einen Bedarf nach einem Luftfilter, welcher einen niedrigen Druckverlust über sein Filterelement während der Lebensdauer des Filters aufrechterhält.
  • Demzufolge ist es ein Ziel dieser Erfindung, einen verbesserten In-Line-Luftfilter zu schaffen, welcher einen niedrigen Druckverlust über sein Filterelement während der Lebensdauer des Filters hat.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Luftfilter vorgesehen, enthaltend ein geschlossenes Gehäuse, welches eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung hat, welche in axialer Richtung mit der Einlaßöffnung ausgerichtet ist, ein ringförmiges Filterelement im Gehäuse, welches eine zentrale Kammer hat, welche mit der Auslaßöffnung ausgerichtet ist, wobei das Gehäuse eine ringförmige Kammer bildet, welche das Filterelement umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine bewegliche Prallplatte im Gehäuse zwischen der Einlaßöffnung und dem Filterelement angeordnet ist, um eine Einlaßkammer zu bilden, daß die Prallplatte einen Umfang hat und es der Prallplatte freisteht, sich im Gehäuse unter dem Einfluß des Einlaß-Luftstromes zum Filterelement und zur Auslaßöffnung hin zu bewegen, daß eine Vielzahl von Luftdurchgängen um den Umfang der Prallplatte herum getrennt voneinander angeordnet sind, welche die Einlaßkammer mit der ringförmigen Kammer verbinden, und daß der Luftstrom durch die Einlaßöffnung in die Einlaßkammer auf der Prallplatte auftrifft, um die Prallplatte gegen das Filterelement zu drücken, um eine Dichtung zwischen der Prallplatte und dem Filterelement zu bilden, und um eine Dichtung um die Auslaßöffnung zwischen dem Filterelement und dem Gehäuse zu bilden.
  • Vorzugsweise sind eine Vielzahl von Leitschaufeln am Gehäuse in der Einlaßkammer befestigt, wobei die Leitschaufeln die Bewegung der Prallplatte von der Auslaßöffnung weg begrenzen.
  • Praktischerweise sind die Leitschaufeln zwischen der Einlaßöffnung und den Prallplatten-Durchgängen voneinander entfernt angeordnet und sind gebogen, um der Luft, welche von der Einlaßöffnung zu den Prallplatten-Durchgängen strömt, eine Wirbelbewegung zu verleihen, wobei die Wirbelbewegung verursacht, daß alle Flüssigkeitströpfchen, welche im Einlaßluftstrom mitgerissen wurden, in der Einlaßkammer kondensieren.
  • Das Filterelement enthält bei der bevorzugten Konstruktion eine Vielzahl von ringförmigen Scheiben, welche im Gehäuse gestapelt sind und worin Luftströme durch die Einlaßöffnung, welche auf die Prallplatte auftreffen, die Prallplatte bewegen, um die Scheiben zusammenzudrängen.
  • Eine Ausführungsform eines Luftfilters wird nun nur als Beispiel mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, welche einen axialen Schnitt eines In-Line- Filters gemäß der Erfindung darstellt.
  • Beziehen wir uns nun auf die Zeichnung, wo ein In-Line- Wegwerf-Luftfilter 10 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen Pfeile den Strom von Druckluft durch den Filter 10. Der Filter 10 enthält ein zylindrisches steifes Gehäuse 11, welches aus einem lösungsmittelbeständigen Kunststoff wie Acetalharz geformt ist. Das Gehäuse 11 hat ein oberes Gehäuse 12, welches mit einem unteren Gehäuse 13 mittels einer Nut- und Federverbindung 14 verbunden ist. Das Gehäuse 11 hat eine zylindrische Seite und ein elliptisches Ende, welches die Seite der Einlaßkammer 16 bildet. Das obere Gehäuse 12 ist dauerhaft mit dem unteren Abschnitt 13 entlang der Verbindung 14 durch herkömmliche Mittel wie Ultraschallschweißen, Rotationsschweißen oder Verkleben verbunden. Während in der Figur eine Nut- und Federverbindung dargestellt ist, wird anerkannt, daß andere Strukturen verwendet werden können, um die oberen und unteren Gehäuse 12 und 13 miteinander zu verbinden. Die Nut- und Federverbindung 14 liefert jedoch eine größere Festigkeit als viele Verbindungen, welche typischerweise bei Luftfiltern verwendet werden. Das untere Gehäuse 13 ist vorzugsweise mit einer bekannten elliptischen 2:1-Gestalt geformt, um dem Filtergehäuse 11 Festigkeit hinzuzufügen, um innere Druckbeaufschlagung zu enthalten. Das obere Gehäuse 12 enthält äußere Rippen 15 zur Verstärkung.
  • Das untere Gehäuse 13 enthält eine Einlaßöffnung 16, welche durch einen außen mit Gewinde versehenen Nippel 17 gebildet ist, welcher sich vom unteren Gehäuse 13 wegerstreckt. Der mit Gewinde versehene Nippel 17 empfängt eine herkömmliche Innen-Schlauchkupplung 18. Ein flexibler Schlauch 19 ist an der Schlauchkupplung 18 befestigt, um Druckluft zuzuführen. In ähnlicher Weise enthält das obere Gehäuse 11 eine Auslaßöffnung 20, welche durch einen im Innern mit einem Gewinde versehenen rohrförmigen runden Auslaßvorsprung 21 gebildet ist. Die Auslaßöffnung 20 gibt gefilterte Luft aus dem Filter 10 ab. Die Rippen 15 stützen den runden Vorsprung 21. Der mit einem Gewinde versehene runde Vorsprung 21 kann eine herkömmliche Außen- Schlauchkupplung 22 aufnehmen, welche an einem flexiblen Schlauch 23 befestigt ist. Als eine Alternative kann der Filter 10 direkt auf einer Sprühpistole (nicht dargestellt) befestigt werden, indem der mit einem Gewinde versehene runde Vorsprung 21 direkt an einem mit einem Gewinde versehenen Anschlußstück an dem Drucklufteinlaß an der Sprühpistole befestigt wird.
  • Ein zylindrisches Filterelement 24, welches aus einer Vielzahl von gestapelten flachen ringförmigen Scheiben 25 besteht, ist im Gehäuse 11 untergebracht. Die einzelnen Scheiben 25 sind aus einem herkömmlichen sorptiven Material gebildet. Typische Materialien schließen Zellulosefaser, synthetische Faser, Weichpapier und offenzelligen Schaum ein. Ein bevorzugtes Material für die Scheiben 25 ist ein Gewebe von Dupont Santara (eingetragenes Warenzeichen) Style 8801, welches eine Mischung von Zellstoff und Polyester ist und eine Dicke von 0,016 Inch (0,4 mm) hat. Die Scheiben 25 expandieren, wenn flüssige Verunreinigungen aus dem Luftstrom durch den Filter 10 absorbiert werden. Die gestapelten Scheiben 25 bilden eine zentrale Luftkammer 26, welche ein oberes Ende hat, welches zur Auslaßöffnung 20 benachbart ist. Der Außendurchmesser der Scheiben 25 ist geringer als der innere Durchmesser des Gehäuses 11. Daher wird eine ringförmige äußere Kammer 27 zwischen dem äußeren Umfang des Filterelements 24 und der inneren Oberfläche des Gehäuses 11 gebildet.
  • Eine runde Prallplatte 28 ist im Gehäuse 10 zwischen dem Filterelement 24 und der Einlaßöffnung 16 angeordnet. Die Prallplatte 28 hat eine Vielzahl von Kerben 29, welche um ihren Umfang herum voneinander getrennt angeordnet sind und Durchgänge bilden, die es der Luft erlauben, zwischen der Prallplatte 28 und dem unteren Gehäuse 13 hindurchzuströmen. Die Prallplatte 28 wird durch gebogene Leitschaufeln 30 gestützt, welche sich vom Boden des unteren Gehäuses 13 zwischen der Einlaßöffnung 16 und den Kerben 29 nach oben erstrecken. Die Prallplatte 28 trennt eine untere Kammer 31, welche zu der Einlaßöffnung 16 benachbart angeordnet ist, von einer oberen Kammer 32, welche zur Auslaßöffnung 20 benachbart angeordnet ist. Ein ringförmiger Damm 33 erstreckt sich von dem unteren Gehäuse 13 um die Einlaßöffnung 16 herum in die untere Luftkammer 31.
  • Das Filterelement 24 ist in der oberen Kammer 32 zwischen der Prallplatte 28 und dem oberen Gehäuse 12 untergebracht. Die Prallplatte 28 verschließt ein unteres Ende der zentralen Kammer 26 im Filterelement 24. Die Höhe der Leitschaufeln 30 wird so gewählt, daß eine Lücke 34 zwischen den oberen Außenflächen der Leitschaufeln 30 und der Bodenfläche der Prallplatte 28 existiert, wenn die Prallplatte 28 nach oben geschoben wird. Die Lücke 34 kompensiert Abweichungen in der Dicke der einzelnen Scheiben 25 und erlaubt eine Expansion des Filterelements 24, wenn Flüssigkeitsverunreinigungen absorbiert werden. Die Lücke 34 ist ausreichend groß, um es der Prallplatte 28 zu erlauben, sich in axialer Richtung innerhalb des Gehäuses 11 zu verschieben.
  • Im Betrieb wird ungefilterte Hochgeschwindigkeits-Druckluft durch die Einlaßöffnung 16 in die untere Kammer 31 eingeführt. Die Luft wird durch den Boden der Prallplatte 28 abgelenkt. Wenn die Luft abgelenkt wird, drückt der Luftstrom die Prallplatte 28 nach oben, wobei das Filterelement 24 leicht komprimiert wird und eine Dichtung zwischen der Oberseite des Elements 24 und der oberen Oberfläche des oberen Gehäuses 12 bildet. Beim Expandieren der Luft in der unteren Kammer 31 wird die Luftstrom- Geschwindigkeit verringert, was die Luftgeschwindigkeit durch das Filterelement 24 verringert.
  • Die gebogenen Leitschaufeln 30 verleihen dem Luftstrom in der unteren Kammer 31 eine kreisförmige Strömung. Das Wirbeln der Luft in der unteren Kammer 31 neigt dazu zu veranlassen, daß jegliche mitgerissenen größeren Öl- und/oder Wassertropfen aus dem Luftstrom abgetrennt werden. Diese Tropfen sammeln sich am Boden der unteren Kammer 31, wo der Damm 33 verhindert, daß sie von der einströmenden Luft wieder mitgerissen werden. Wasser, welches sich auf dem Boden des Filters 10 angesammelt hat, neigt dazu, im Laufe der Zeit zu verdunsten. Daher wird Wasser, welches in den Luftleitungen während der Geräte-Ruhezeit kondensierte, entfernt, ohne den Sprühpistolen-Betrieb zu beeinflussen.
  • Der kreisförmige Luftstrom bewegt sich an der Innenseite der Wände des Filtergehäuses 11 durch die Prallplatten- Kerben 29 nach oben und in die ringförmige Kammer 27. Die Luft wird radial nach innen durch das Filterelement 24 zur zentralen Kammer 26 gezwungen. Der radiale Strömungsweg stellt eine wesentlich größere Filteroberfläche für die Luft dar als ein axialer Weg, welcher bei Filtern des Standes der Technik verwendet wurde. Das Filterelement- Oberflächengebiet bei dieser Erfindung ist typischerweise ungefähr 45 Prozent größer als bei Axialstrom-Luftfilter gleicher Größe. Das Stapeln einzelner Scheiben 25 im Filterelement 24 erlaubt es der Luft durch und zwischen den Scheiben 25 zu strömen. Das große Filterelement- Oberflächengebiet und das Stapeln der Scheiben 25 senkt ferner den Druckverlust über das Filterelement 24. Wenn die Luft durch das Filterelement 24 strömt, absorbieren die Filterscheiben 25 sämtliche Wasser- und Öltröpfchen und fangen Schmutz, Rost und andere Verunreinigungsteilchen ein. Die Luft wird durch die Auslaßöffnung 20 aus der zentralen Luftkammer 26 abgegeben.
  • Die Filterscheiben 25 expandieren, wenn Wasser und Öl absorbiert werden, und ziehen sich zusammen, wenn das ganze absorbierte Wasser allmählich verdunstet. Die Expansion der Scheiben 25 drückt gegen die Prallplatte 28. Die Lücke 34 erlaubt es der Prallplatte 28, sich in axialer Richtung zur Einlaßöffnung 16 hin und von ihr weg zu verschieben, wenn sich die Größe des Filterelements 24 ändert. Zusätzlich verursachen höhere Eingangsluftstromraten, daß die Prallplatte 28 nach oben verschoben wird, wobei das Filterelement 24 komprimiert wird, um zu verhindern, daß Verunreinigungen durch das Filterelement 24 gedrückt werden. Daher schwimmt die Prallplatte 28 im Gehäuse 11, um den niedrigen Druckverlust über das Filterelement 24 aufrechtzuerhalten.
  • Während der Filter 10 in der Zeichnung in einer vertikalen Position dargestellt ist, wird anerkannt, daß er in gleich guter Weise in anderen Positionen funktioniert. Zum Beispiel würde bei dem Filter 10 in einer horizontalen Position jegliches Fluid, welches am Boden des Filters 10 eingefangen ist, in einen Abschnitt der äußeren ringförmigen Kammer 27 strömen und entweder dort bleiben oder durch einen Abschnitt des Filterelements 24 absorbiert werden. Daher kann der Filter 10 direkt an einer Sprühpistole befestigt werden und damit bewegt werden, ohne die Funktion zu verschlechtern. Es wird anerkannt, daß der Filter 10 bei anderen Anwendungen als solche, welche Farbsprühpistolen einschließen, verwendet werden kann. Zum Beispiel kann der Filter 10 in der Druckluft-Zufuhrleitung für pneumatische Werkzeuge enthalten sein.

Claims (7)

1. Luftfilter enthaltend ein geschlossenes Gehäuse (11), welches eine Einlaßöffnung (16) und eine Auslaßöffnung (20) hat, welche in axialer Richtung mit der Einlaßöffnung (16) ausgerichtet ist, ein ringförmiges Filterelement (24) im Gehäuse (11), welches eine zentrale Kammer (26) hat, welche mit der Auslaßöffnung (20) ausgerichtet ist, wobei das Gehäuse (11) eine ringförmige Kammer (27) bildet, welche das Filterelement (24) umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine bewegliche Prallplatte (28) im Gehäuse (11) zwischen der Einlaßöffnung (16) und dem Filterelement (24) angeordnet ist, um eine Einlaßkammer (31) zu bilden, daß die Prallplatte (28) einen Umfang hat und es der Prallplatte (28) freisteht, sich im Gehäuse (11) unter dem Einfluß des Einlaß-Luftstromes zum Filterelement (24) und zur Auslaßöffnung (20) hin zu bewegen, daß eine Vielzahl von Luftdurchgängen (29) um den Umfang der Prallplatte herum getrennt voneinander angeordnet sind, welche die Einlaßkammer (31) mit der ringförmigen Kammer (27) verbinden, und daß der Luftstrom durch die Einlaßöffnung (16) in die Einlaßkammer (31) auf der Prallplatte (28) auftrifft, um die Prallplatte gegen das Filterelement (24) zu drücken, um eine Dichtung zwischen der Prallplatte (28) und dem Filterelement (24) bilden, und um eine Dichtung um die Auslaßöffnung (20) zwischen dem Filterelement (24) und dem Gehäuse (11) zu bilden.
2. Luftfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Leitschaufeln (30) , welche am Gehäuse (11) in der Einlaßkammer (31) befestigt sind, wobei die Leitschaufeln (30) die Bewegung der Prallplatte (28) von der Auslaßöffnung (20) weg begrenzen.
3. Luftfilter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (30) zwischen der Einlaßöffnung (16) und den Prallplatten-Durchgängen (29) mit Abstand angeordnet sind und gebogen sind, um Luft, welche von der Einlaßöffnung (16) zum Prallplatten- Durchgang (29) strömt, eine Wirbelbewegung zu verleihen, wobei die Wirbelbewegung verursacht, daß alle Flüssigkeitströpfchen, welche im Eingangsluftstrom mitgerissen wurden, in der Einlaßkammer (31) kondensieren.
4. Luftfilter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterelement (24) eine Vielzahl von ringförmigen Scheiben (25) enthält, welche im Gehäuse (11) gestapelt sind, und daß ein Luftstrom durch die Einlaßöffnung (16), welcher auf die Prallplatte (28) auftrifft, die Prallplatte (28) bewegt, um die Scheiben (25) zusammenzudrängen.
5. Luftfilter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Damm (33) im Gehäuse (11) gebildet ist, um die Einlaßöffnung (16) zu umgeben und um sich in die Einlaßkammer (31) zu erstrecken, wobei der Damm (33) verhindert, daß jegliche Flüssigkeit, welche in der Einlaßkammer (31) gesammelt wurde, in die Einlaßöffnung (16) eintritt.
6. Luftfilter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) eine zylindrische Seite und ein elliptisches Ende hat, welches eine Seite der Einlaßkammer (16) bildet.
7. Luftfilter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) ein zum elliptischen Ende entgegengesetztes im allgemeinen flaches Ende und einen gebogenen Abschnitt hat, welcher das flache Ende mit der Seite verbindet, wobei die Auslaßöffnung (20) einen rohrförmigen Vorsprung (21) aufweist, welcher sich vom flachen Ende wegerstreckt, und worin das Gehäuse (11) eine Vielzahl von Rippen (15) hat, welche das flache Ende und den rohrförmigen Vorsprung (21) verstärken.
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