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DE69305301T2 - Einrichtung zur Regelung und Verteilung einer mehrphasigen Flüssigkeit - Google Patents

Einrichtung zur Regelung und Verteilung einer mehrphasigen Flüssigkeit

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DE69305301T2
DE69305301T2 DE69305301T DE69305301T DE69305301T2 DE 69305301 T2 DE69305301 T2 DE 69305301T2 DE 69305301 T DE69305301 T DE 69305301T DE 69305301 T DE69305301 T DE 69305301T DE 69305301 T2 DE69305301 T2 DE 69305301T2
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DE
Germany
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pumps
glr
pump
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partial
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DE69305301T
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Jean-Francois Giannesini
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IFP Energies Nouvelles IFPEN
Original Assignee
IFP Energies Nouvelles IFPEN
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speisen einer hinter der Vorrichtung angeordneten Pumpanordnung mit mehrphasigem Fluid.
  • Insbesondere ist die Erfindung ausgelegt für die Verteilung mehrphasiger oder polyphasischer Fluide, die eine flüssige Phase und eine gasförmige Phase gegebenen GLR-Wertes umfassen. Das Verhältnis GLR wird im folgenden Text definiert als das Verhältnis der gasförmigen Phase eines polyphasischen Fluids bezogen auf die flüssige Phase.
  • Die Heranführung von Fluiden oder Abströmen vom polyphasischen Typ ohne Trennung ihrer Bestandteile läßt eine große industrielle Wichtigkeit erkennen, da sie die Trennung der Phasen vom Abstrom und die Rekompression oder das Pumpen jede der Phasen in getrennter Weise vermeidet. Dieses Verfahren zur Führung der Abströme ohne Trennung erfordert jedoch die Verwendung von Pumpen, die in der Lage sind, den Abströmen einen ausreichenden Wert des Drucks zu verleihen, um ihre Förderung über eine gewisse Distanz sicherzustellen.
  • Die größte Zahl der Pumpen, wenn nicht alle, sind so ausgelegt, daß sie Abströme fördern, die einen GLR-Wert haben, der zu einem definierten Intervall gehört. Um diese Begrenzung zu beheben, greift man auf eine Vorrichtung zur Steuerung der Schwankungen der Abströme zurück, die vor der Pumpe angeordnet ist und die es ermöglicht, letzterer einen Abstrom zu liefern, dessen GLR-Wert kompatibel mit den Arbeitscharakteristiken der Pumpe ist.
  • So beschreibt die FR-A-2.642.539 (oder WO 90/08585) eine Vorrichtung, die es ermöglicht, die plötzlichen Veränderungen der Flüssigkeit und des Gases, die in der Vorrichtung ankommen zu dämpfen und zu steuern, insbesondere während des Auftretens von Gas- oder Flüssigkeitsstopfen, d.h. einer erheblichen Menge von Fluid, das ausschließlich aus gasförmiger Phase oder flüssiger Phase zusammengesetzt ist, und der nachgeschalteten Pumpe einen Abstrom mit einem gegebenen GLR-Wert zu liefern.
  • Bekannt ist auch aus der franzosischen Patentanmeldung FR-A- 2.685.791 ein Verfahren, das es ermöglicht, eine Vorrichtung des in der franzosischen Patentschrift 2.642.539 vorbeschriebenen Typs vorzudimensionieren, derart, daß in jedem Augenblick man über eine ausreichende Flüssigkeitsmenge verfügt, um eine erhebliche Menge Gas abzuziehen und einen optimalen GLR-Wert als Funktion der Charakteristiken der nachgeschalteten polyphasischen Pumpe aufrecht zu erhalten.
  • Es wird aber immer wichtiger, über eine Vorrichtung zu verfügen, die es ermöglicht, einer Pumpanordnung, die aus wenigstens zwei Pumpen zusammengesetzt ist, ein polyphasisches Fluid zu übertragen, dessen GLR-Wert kompatibel mit der Funktion jeder der Pumpen ist. Der Transport eines polyphasischen Fluids erheblichen Volumens kann nämlich die Verwendung mehrerer Pumpen erfordem, wobei jede Pumpe ihre eigenen Eigenschaften hat.
  • Darüber hinaus versucht man, immer kompaktere und leichtere Installationen zu verwenden, um einer wirtschaftlichen Sorge nachzukommen und um die Produktion in schwierigen Zonen zu ermöglichen.
  • Schließlich ist es notwendig, über einfache und verläßliche Vorrichtungen bereits von der Konzeption her zu verfügen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Speisung einer Pumpanordnung mit einem polyphasischen Fluid, das sich aus wenigstens einer flüssigen Phase und einer gasförmigen Phase zusammensetzt, wobei die Anordnung wenigstens zwei Pumpen umfaßt, die Vorrichtung einen Trennspeicher für diese Phasen umfaßt, der mit wenigstens einer Einlaßöffnung für dieses polyphasische Fluid sowie mit Mitteln zur Entnahme seines Inhalts versehen ist, die Vorrichtung wenigstens zwei Entnahmerohre umfaßt, die sich in diesen Speicher derart erstrecken, daß die Grenzfläche zwischen diesen Phasen im Normalbetrieb durchsetzt wird, wobei jedes dieser Entnahmerohre wenigstens eine Austrittsöffnung und Entnahmeöffnungen aufweist, die über wenigstens einen Teil seiner Länge verteilt sind, um am Ausgang Unter-Abströme, je mit einem GLR-Wert zu erhalten. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß sie Verteilermittel für diese Abströme umfaßt, die jeden der Ausgänge dieser Entnahmerohre mit wenigstens einer der Pumpen der Pumpanordnung in Verbindung setzt, wobei diese Verteilermittel diese Unter-Abströme als Funktion ihres GLR-Werts und/oder eines charakteristischen Parameters dieser Unter-Abströme und/oder eines charakteristischen Parameters dieser Pumpanordnung aufteilen.
  • Die Vorrichtung kann Meßmittel für charakteristische Parameter des Fluids sowie Signalverarbeitungs- und -erzeugungsmittel umfassen, welche Steuersignale gegen die Verteilermittel als Funktion ihrer gemessenen Werte der Parameter liefern.
  • Die Vorrichtung kann Meßmittel umfassen, die wenigstens einen Durchflußmesser aufweisen, der es ermöglicht, den Fluiddurchsatz am Austritt der Entnahmerohre zu erhalten.
  • Die Meßmittel können wenigstens eine Meßvorrichtung für den GLR- Wert des Abstroms oder Unter-Abstroms am Austritt aus dem Entnahmemittel umfassen.
  • Die Verteilermittel sind beispielsweise ferngeregelt.
  • Die Meßmittel umfassen beispielsweise eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Pannen wenigstens einer der Pumpen zu erfassen.
  • Die beiden Entnahmemittel erzeugen beispielsweise zwei Unterabströme, je mit unterschiedlichen GLR-Werten und die Pumpanordnung kann wenigstens zwei Mehrphasenpumpen umfassen, wobei jede der Pumpen eigene Pumpcharakteristiken hat und je so ausgelegt sind, daß sie als Funktion einer dieser GLR-Werte eines der Unter-Abströme funktioniert.
  • Jedes Entnahmerohr kann wenigstens einen gemeinsamen Ausgang für die flüssige Phase und die gasförmige Phase umfassen.
  • Einer der Vorteile der Vorrichtung besteht darin, mit mehrphasigem Fluid, das einen geregelten GLR-Wert hat, eine Pumpanordnung zu speisen, die mehrere polyphasische Pumpen hat, welche je über eine Funktionseigencharakteristik verfügt.
  • Ein anderer durch die Vorrichtung gebotener Vorteil besteht darin, die Anzahl der verwendeten Pumpen auf den reellen Durchsatz des polyphasischen aus einer der Abstromquellen stammenden Fluids anzupassen.
  • Andere Vorteile und Merkmale der Vorrichtung nach der Erfindung ergeben sich besser beim Lesen der nachstehenden Beschreibung, in der auf die beiliegenden Figuren Bezug genommen wird. Diese zeigen in:
  • - Fig. 1 einen Speicher, der mit drei mit Löchern durchbohrten Rohren ausgestattet ist, deren Beschreibung günstig für das Verständnis der Erfindung ist;
  • - Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung, die eine Sammelleitung und Berechnungsmittel für den Fluiddurchsatz umfassen,
  • - Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante der Vorrichtung nach Fig. 2, für die die Rechnermittel durch Meßmittel ersetzt sind,
  • - Fig. 4 zeigt die Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung für eine Anordnung von Abstromquellen, und
  • - Fig. 5 zeigt genauer ein System zur Verteilung der aus Entnahmerohren entstammenden Anströme.
  • Die nachstehend beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, ein polyphasisches Fluid, beispielsweise ein Erdölfluid, das aus einer gasförmigen und einer flüssigen Phase sich zusammensetzt, in mehrere polyphasische Ströme zu unterteilen, deren GLR-Wert geregelt wird, im folgenden als Sekundärströme bezeichnet, und diese Sekundärströme zu wenigstens einer der polyphasischen Pumpen einer Pumpenanordnung zu leiten.
  • Dieses Ergebnis wird erhalten dank der Verwendung eines Speichers oder Steuerballons, der mit mehreren mit Öffnungen durchbohrten Rohren ausgestattet ist, wobei die Verteilung dieser Öffnungen als Funktion der Pumpcharakteristiken der Pumpe, die diesem Rohr zugeordnet ist, gewählt wird.
  • Das polyphasische Fluid wird von einer Abstromquelle 5 in eine Vorrichtung geführt, die einen Speicher 2 umfaßt, der mit mehreren Entnahmerohren ausgestattet ist, und zwar über eine Kanalleitung 1 oder eine Zuführungsleitung. Die Vorrichtung ist beispielsweise in Fig. 1 ausgestattet mit drei Entnahmerohren TC1, TC2, TC3. Diese Entnahmerohre TC1, TC2, TC3 sind jeweils mit Entnahmeöffnungen O1, O2, O3 versehen, die zonenweise über wenigstens einen Teil der Länge jedes der Rohre verteilt sind. Die Verteilung dieser Öffnungen, d.h. deren Verteilung und deren geometrische Charakteristiken werden derart gewählt, daß am Austritt des Rohrs ein vorher definierter GLR-Wert erhalten wird.
  • Jedes Entnahmerohr TC1, TC2, TC3 ist mit einem Abzugsrohr, jeweils C1, C2, C3 für den Abstrom gegen wenigstens eine Pumpe P1, P2, P3 einer Pumpanordnung verbunden.
  • Das Bezugszeichen 1 schematisiert die Grenzfläche Flüssigkeit- Gas.
  • Vorteilhaft ist es, am Eintritt des Speichers ein System, beispielsweise Schikanen 13, 14 anzuordnen, die eine zu große Störung des Niveaus der Grenzfläche Flüssig-Gas bei einem zu plötzlichen Ankommen von Fluid im Speicher 2 zu vermeiden. Die Verwendung dieser Schikanen- oder Umlenkwände bietet darüber hinaus den Vorteil, ein im wesentlichen konstantes Grenzflächenniveau I in der Anordnung des Speichers zu erhalten.
  • Die Entnahmeöffnungen können in unterschiedlicher Weise verteilt sein. Sie können so verteilt sein, wie in der französischen Patentschrift FR 2.642.539 angegeben.
  • Wünscht man eine Anpassung zwischen dem Wert des GLR eines Abstroms am Austritt des Entnahmerohrs und dem zu erhalten, der den besseren Arbeitscharakteristiken einer Pumpe, die hinter diesem Rohr angeordnet ist, entspricht, so kann man beispielsweise zur Bestimmung der Verteilung der Öffnungen die in der französischen Patentanmeldung 91/16.231 beschriebene Methode verwenden. Die Verteilung der Öffnungen längs eines Rohres, beispielsweise TC1, ist derart, daß der am Austritt dieses Rohres erhaltene GLR-Wert den Arbeitscharakteristiken der mit ihr verbundenen Pumpe, in der Fig. P1 entspricht. Eine der wesentlichen einzuhaltenden Charakteristiken der Pumpe ist der Wert GLR, den die Pumpe am Eintritt oder am Einlaß zuläßt und der es ihr ermöglicht, dem Abstrom einen ausreichenden Druckwert zu erteilen, um dessen Transport sicherzustellen. In unserem Fall besteht die Anpassung darin, ein GLR-Wert des ankommenden Abstroms in Höhe einer Pumpe an den GLR-Wert, den sie am Einlaß zuläßt, anzupassen.
  • So ermöglicht es die Erfindung, einen in mehrere Unter-Abströme angepaßter GLR-Werte unterteilten Abstrom auf mehrere parallel arbeitende Pumpen aufzuteilen und die je ihre Pumpeigencharakteristik haben, indem ein Entnahmerohr einer Pumpe als Funktion der GLR-Werte des Abstroms am Austritt des Rohres und der GLR- Wert des Betriebs der Pumpe zuzuordnen.
  • Eine der möglichen Anwendungen der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, die Anzahl der für die Förderung des im Speicher ankommenden Fluids als Funktion des reellen Durchsatzes der Ausströmquelle zu wählen. Da ja der Produktionsabstrom während der Lebensdauer eines Bohrlochs variiert, bevorzugt man, die Anzahl der verwendeten Pumpen zur Förderung des Abstroms an den reellen Durchsatz des Bohrlochs anzupassen, und diese in jedem Moment. Hierzu muß man in jedem Augenblick den Wert des Durchsatzes der Quelle für die Abströme kennen, wobei man dies auf verschiedenartigste Art und Weise erhalten kann, von denen einige im folgenden Text beschrieben werden.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, ausgestattet mit einer Rechnereinrichtung für den Durchsatz der Abströmquelle 5. Der Speicher 2 umfaßt zwei Entnahmerohre TC4, TC5, die jeweils mit Öffnungen O4, O5 versehen sind, er ist mit Meßmitteln wie beispielsweise einem Druckgeber 3 und einem Niveaudetektor 4 ausgestattet. Diese Rohre durchsetzen im Normalbetrieb die Grenzfläche Gas-Flüssigkeit, durch I symbolisisert, und sie können vertikal sein und zu beiden Seiten den Speicher 2 durchsetzen. Sie sind mit einer Sammelleitung 5 über Leitungen C4, C5 verbunden, die selbst mit einer Pumpanordnung verbunden ist, die in unserem Beispiel zwei Pumpen P4, P5 umfaßt, und zwar über Förderleitungen L4, L5. Meßmittel für den Druck des Abstroms wie Druckgeber 6, 7 sind am Eintritt jeder Pumpe P4, P5 positioniert und liefern den Druckwert des Abstroms, gemessen auf der Saugseite der Pumpe. Die verschiedenen Meßmittel 3, 4, 6 und 7 sind über elektrische Verbindungsmittel mit einer Verarbeitungs- und Steuereinrichtung 8, beispielsweise einem programmierbaren Prozessor verbunden. Die aus diesen verschiedenen Meßmitteln stammenden Informationen werden an den Prozessor 8 gegeben, der den Wert des GLR in Zuordnung zu einem Entnahmerohr berechnet sowie dauernd den Wert des Durchsatzes des Abstroms, der durch jedes Entnahmerohr TC1, TC2 geht. Als Funktion dieser berechneten Werte gibt der Prozessor 8 ein Steuersignal, daß das Öffnen und/oder Schließen der Sammelleitungsventile derart steuert, daß der Abstrom gegen eine oder mehrere Pumpen verteilt wird. Der Prozessor ist so mit der Sammelleitung 5 über eine elektrische Verbindung verbunden, die es ermöglicht, beispielsweise die zum Steuern der Ventile notwendigen Signale zu übertragen.
  • Die Betriebsweise einer solchen Vorrichtung kann beispielsweise wie folgt vor sich gehen: in jedem Augenblick kennt man aus denen dem Fachmann wohlbekannten Messungen den Wert des Durchsatzes der Quelle für die Abströme. Ausgehend von diesem Wert, dem Wert des GLR bezogen auf ein bestimmtes Entnahmerohr, beispielsweise indem man das in der FR-A-2.685.791 beschriebene Verfahren verwendet, Druckwerten, die am Eintritt einer Pumpe gemessen werden, berechnet der Prozessor 8 die jeweiligen Mengen von Gas und Flüssigkeit, die durch jedes Entnahmerohr gehen und zieht hiervon den Wert des Durchsatzes Qi des Abstroms, der durch ein Entnahmerohr geht, ab. Indem man die verschiedenen vorher bestimmten Mengen summiert, erhält man den Wert des Durchsatzes des Gesamtabstroms, der durch die verschiedenen Entnahmerohre geht. Der Prozessor 8 vergleicht diesen neuen Wert mit einem Schwellenwert.
  • Wenn der neue Wert sich unterhalb des Schwellenwerts befindet, agiert der Prozessor in unterschiedlichster Weise, von denen zwei bevorzugte im folgenden beschrieben werden.
  • 1) Wenn die vorher bestimmten Werte des GLR benachbart sind, gibt der Mikroprozessor:
  • - ein Steuerungsöffnungs- oder -schließsignal der Ventile der Sammelleitung, damit die aus den verschiedenen Entnahmerohren stammenden Abströme, die über die Leitungen C4, C5 gehen, auf eine der Leitungen L4, L5 verteilt werden, die zur Pumpgruppe führt, und
  • - ein Steuersignal, das allein die Pumpe in Gang setzt, bei der die Gesamtheit der aus den verschiedenen Entnahmerohren kommenden Abströme ankommt.
  • Auf diese Weise paßt man die Anzahl der Pumpen im Betrieb an die Menge der Abströme, die aus der Quelle kommen oder den reellen Durchsatz der Abstromquelle an.
  • 2) Wenn die Werte des GLR unterschiedlich sind, berechnet der Mikroprozessor dann den mittleren Wert des GLR, in Zuordnung zu verschiedenen Entnahmerohren. Er vergleicht diesen Wert mit den Werten der den Pumpen zugeordneten GLR, die in der Pumpgruppe enthalten sind und orientiert die Gesamtheit der Abströme gegen die Pumpe vom benachbarten GLR-Wert. Hierzu gibt der Mikroprozessor ein Steuersignal auf das Sammelleitungsventil, das die Pumpe in Gang setzt, die den Wert des GLR wiedergibt, der dem mittleren bestimmten GLR-Wert am nächsten kommt.
  • In der Ausführungsform der Fig. 3 ist jede Leitung für den Abstrom C4, C5 mit Meßmitteln 10, 12 für den Durchsatz des Abstroms und Mitteln 9, 11 ausgestattet, die es ermöglichen, den Wert des Parameters GLR zu bestimmen, den der Abstrom beim Eintritt in eine Pumpe besitzt.
  • Die Funktionsweise einer solchen Vorrichtung unterscheidet sich von der mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen durch die Art und Weise, wie der Durchsatz des Abstroms für jedes Entnahmerohr und für seinen GLR-Wert erhalten wird. Man nimmt bei dieser Ausführungsform eine Messung des GLR-Werts und des Werts des Durchsatzes für jeden dieser Abströme mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen 9, 11 und 10, 12 vor.
  • Die Steuerung der Verteilung dieser Unterabströme und das Ingangsetzen der für den Transport des Ganzen notwendigen Pumpen ist dann identisch dem mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen.
  • Beispielsweise verwendet man, zur Messung des Werts des GLR eine Vorrichtung, wie in der genannten französischen Patentschrift FR 2.647.549 beschrieben.
  • Die aus den unterschiedlichen Meßmitteln stammenden Informationen werden an den Prozessor 8 gegeben, der sie behandeln, so wie vorher beschrieben.
  • Die Vorrichtung nach Fig. 2 kann adaptiert werden, um für den Fall, wo eine Pumpe ausfällt, zu erfassen und zu reagieren.
  • Sie umfaßt in diesem Fall zusätzlich zu den mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Elementen eine Vorrichtung D, die es ermöglicht, das Ausfallen einer Pumpe zu erfassen. Diese Vorrichtung D ist mit dem Prozessor über eine elektrische klassische Verbindung verbunden. Sie zeigt dem Prozessor 8 den Betriebszustand der Pumpe, mit der er verbunden ist, an und schickt letzterer ein Alarmsignal, wenn die Pumpe im Betrieb ausfällt. Der Prozessor 8 identifiziert dann die ausgefallene Pumpe, ihre Zahl sowie den Wert des ihr zugeordneten GLR. Sie vergleicht diesen GLR-Wert mit den verschiedenen den Pumpen zugeordneten Werten, welche die Pumpanordnung bilden. Nach Vergleich des GLR-Werts entsprechend der ausgefallenen Pumpe mit den anderen Werten, gibt der Prozessor 8 ein Steuersignal der Ventile der Sammelleitung, um die Menge des an der ausgefallenen Pumpe ankommenden Abstrommenge zu einer oder mehreren Pumpen der Pumpanordnung zu schicken, und zwar entsprechend der Menge des Abstroms die GLR-Charakteristiken haben, die so nahe wie möglich benachbart denen der einen Ausfall aufweisenden Pumpe sind.
  • Die Anzahl der betrachteten sogenannten die Abstrommenge von der ausgefallenen Pumpe absorbierenden Pumpen hängt von dieser Menge und der Abstrommenge ab, welche die durch den Prozessor beaufschlagten Pumpen absorbieren können. Da man in jedem Augenblick die durch ein mit Öffnungen durchbohrtes Rohr gehende Abstrommenge sowie die Abstrommenge ausgehend vom Niveau der unterschiedlichen Pumpen kennt, orientiert der Prozessor 8 über eine Differenzrechnung die aus der ausgefallenen Pumpe stammende Abstrommenge gegen die anderen Pumpen, indem er wie folgt vorgeht: er schickt ein Öffnungssignal zum Ventil entsprechend der Pumpe, deren GLR-Wert am weitesten benachbart dem des Werts der ausgefallenen Pumpe ist. Sobald er die maximale Abstrommenge, welche die beaufschlagte Pumpe maximal aufnehmen kann, umgeleitet hat, beaufschlagt der Prozessor die Pumpe, die den folgenden GLR-Wert hat, der der ausgefallenen Pumpe am nächsten kommt und steuert das Ventil, wodurch es möglich wird, einen Teil des Restes des Abstroms aus der ausgefallenen Pumpe gegen die zweite beaufschlagte Pumpe umzuleiten. Der Prozessor arbeitet so weiter, bis die Gesamtheit des aufzuteilenden Unter-Abstroms oder wenigstens die größtmögliche Menge auf die verschiedenen Pumpen aufgeteilt ist.
  • Allgemein ermöglicht die Erfindung eine gute Adaptation zwischen dem reellen Durchsatz des aus der Quelle stammenden Abstroms und der Pumpmittel dank einer Verwendung von mehreren perforierten Entnahmerohren, die in einem Steuerbehälter oder -ballon angeordnet sind.
  • Fig. 4 ist ein anderes Anwendungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung, die mehrere Fluidquellen umfaßt, beispielsweise Erdölbohrlöcher S1, S2, ... Sn, die über Leitungen 16 mit dem Speicher 2 vermittels der Leitung 1 verbunden sind. Der effektive Durchgang des aus einer Quelle S1, S2, ... Sn stammenden Abstroms gegen den Speicher oder Steuerballon 2 wird beispielsweise durch ein Ventil V1, V2, ... Vn geregelt. Dieses Ventil ist von einem klassischen Ventiltyp, wie es gewöhnlich auf dem Erdölgebiet verwendet wird und kann vermittels Steuerleitungen in den Fachleuten an sich bekannter Weise ferngesteuert werden.
  • Der Steuerballon 2 (Fig.4) umfaßt mehrere Entnahmerohre TC1, TC2, ... TCN, die mit einer Verteilergruppe 15 verbunden sind, die die Speisung oder Verteilung des Abstroms auf die hydraulischen Pumpen P1, P2, ... Pt regelt. Dieses System ermöglicht es, die Pumpen P1 bis Pt entsprechend unterschiedlicher Modes zu speisen, von denen einige Beispiele im folgenden gegeben werden.
  • So schematisiert Fig. 5 ein Beispiel eines Verteilersystems des Abstroms, bei dem jedes Rohr TC1, TC2, TC3, TC4 mit einer Kanalleitung C1, C2, C3, C4 verbunden ist und der Eingang oder die Saugseite einer Pumpe P1, P2, P3, P4, die in der Figur aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt ist, wird mit einer Leitung CA1, CA2, CA3 verbunden. Die Anzahl der Kanalleitungen C1 kann unterschiedlich von der Anzahl der Leitungen CA1 sein.
  • Jede Kanalleitung Ci, i=1,4, ist mit einer Kanalleitung CAj, j=1,3 für ein Ventil Vij verbunden.
  • Eine solche Vorrichtung kann wie folgt arbeiten: Wenn die Ventile Vii offen sind und die anderen Ventile geschlossen sind, geht der aus einer Quelle Si kommende Abstrom über die Kanalleitung Ci, dann in das Rohr TCi, um dann auf die Pumpe Pi vermittels der Leitung CAi verteilt zu werden. In diesem Konfigurationsbeispiel ermöglicht ein Entnahmerohr Tci den Abstrom lediglich gegen eine Pumpe Pi. Indem man die Ventile V41, V42 und V43 öffnet, läßt man den aus dem Entnahmerohr TC4 stammenden Abstrom zu den Pumpen P1, P2, P3 gelangen, die dann jeweils über die Rohre TC1, TC4; TC2, TC4; und TC3, TC4 gespeist werden.
  • Die Ventile Vij werden beispielsweise ferngesteuert und mit Hilfe des Prozessors 8 hilfsgesteuert, derart, daß die Arbeitsweise der aus den verschiedenen Abstromquellen und der hinter dem Speicher positionierten Pumpen optimiert wird. Diese Optimierung kann beispielsweise darin bestehen, die Anzahl der Pumpen als Funktion des reellen Durchsatzes der Abstromquellen zu wählen, wie vorher beschrieben wurde.
  • Die Optimierung kann auch darin bestehen, eine fast vollständige Anpassung zwischen dem Wert des aus einem Entnahmerohr austretenden Abstroms und einer hinter dem Rohr befindlichen Pumpe zu erhalten.
  • Man verläßt den Rahmen der Erfindung nicht, wenn eine Pumpe über zwei Entnahmerohre gespeist wird. Tatsächlich kann eine solche Vorrichtung von Interesse sein, wenn die physikalischen Eigenschaften des Bohrlochs wie Druck und Durchsatz über die Zeit variieren.
  • Wenn der Speicherballon drei vertikale Entnahmerohre umfaßt, können diese leichter gemacht oder an den Spitzen eines Dreiecks angeordnet werden.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Speisen einer Pumpenanordnung mit einem Mehrphasenfluid, das aus wenigstens einer flüssigen Phase und einer gasförmigen Phase zusammengesetzt ist, wobei diese Anordnung wenigstens zwei Pumpen umfaßt, die Vorrichtung über einen Speicherbehälter (2) zum Trennen dieser Phasen verfügt, der mit wenigstens einer Einlaßöffnung (1) für dieses Mehrphasenfluid versehen ist und mit Mitteln zur Entnahme seines Inhalts, wobei die Vorrichtung wenigstens zwei Entnahmerohre (TC1, TC2) umfaßt, die sich in diesen Speicher derart erstrecken, daß sie die Grenzfläche zwischen diesen Phasen bei Normalbetrieb durchsetzen, wobei jedes dieser Entnahmerohre wenigstens eine Austrittsöffnung sowie Entnahmeöffnungen (O1, O2) umfaßt, die über wenigstens einen Teil ihrer Länge verteilt sind, um am Austritt Teilabströme zu erhalten, die je einen GLR-Wert haben, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zur Verteilung (5, 15) dieser Abströme umfaßt, die jeden dieser Austritte dieser Entnahmerohre mit wenigstens einer der Pumpe der Pumpenanordnung verbindet, wobei diese Verteilermittel diese Teilabströme als Funktion ihres GLR-Wertes und/oder eines charakteristischen Parameters dieser Teilabströme und/oder eines charakteristischen Parameters dieser Pumpenanordnung verteilen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel zum Messen der charakteristischen Parameter dieses Fluides sowie Mittel (8) zur Verarbeitung und Erzeugung von Signalen umfaßt, welche Steuersignale gegen die Verteilermittel (5) als Funktion der gemessenen Werte der Parameter liefern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel wenigstens einen Durchflußmesser (10, 12) umfassen, der es ermöglicht, den Fluiddurchfluß am Austritt der Entnahmerohre zu erhalten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel wenigstens eine Meßvorrichtung (9, 11) für den Wert des GLR wenigstens eines dieser Teilabströme umfassen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Orientierungsmittel ferngeregelt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmittel eine Vorrichtung umfassen, die es ermöglicht, die Pannen wenigstens einer dieser Pumpen zu erfassen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese Meßmittel zwei Teilabströme erzeugen, die unterschiedliche GLR-Werte haben und daß die Pumpenanordnung wenigstens zwei Mehrphasenpumpen umfaßt, die je Pumpencharakteristiken haben und jede der beiden Pumpen so ausgelegt ist, daß sie als Funktion eines dieser GLR-Werte eines dieser Teilabströme arbeitet.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Entnahmerohr wenigstens einen gemeinsamen Ausgang für die flüssige Phase und die gasförmige Phase umfaßt.
DE69305301T 1992-08-11 1993-07-19 Einrichtung zur Regelung und Verteilung einer mehrphasigen Flüssigkeit Expired - Fee Related DE69305301T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR929209989A FR2694824B1 (fr) 1992-08-11 1992-08-11 Dispositif de régulation et de distribution d'un fluide polyphasique.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69305301D1 DE69305301D1 (de) 1996-11-14
DE69305301T2 true DE69305301T2 (de) 1997-04-03

Family

ID=9432834

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