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DE69301723T2 - Verfahren und vorrichtung zum bewegen von gegenständen um eine bahn und verwendung der vorrichtung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum bewegen von gegenständen um eine bahn und verwendung der vorrichtung

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Publication number
DE69301723T2
DE69301723T2 DE69301723T DE69301723T DE69301723T2 DE 69301723 T2 DE69301723 T2 DE 69301723T2 DE 69301723 T DE69301723 T DE 69301723T DE 69301723 T DE69301723 T DE 69301723T DE 69301723 T2 DE69301723 T2 DE 69301723T2
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DE
Germany
Prior art keywords
pallets
station
group
gap
objects
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69301723T
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English (en)
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DE69301723D1 (de
Inventor
Gilles Richard
Bernard Vidonne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mag-Plastic Sa Plan-Les-Ouates Ch
Original Assignee
Gallay SA
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Publication date
Application filed by Gallay SA filed Critical Gallay SA
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Publication of DE69301723D1 publication Critical patent/DE69301723D1/de
Publication of DE69301723T2 publication Critical patent/DE69301723T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/42Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C49/4205Handling means, e.g. transfer, loading or discharging means
    • B29C49/42113Means for manipulating the objects' position or orientation
    • B29C49/42121Changing the center-center distance
    • B29C49/42122Adapting to blow-mould cavity center-center distance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C2949/00Indexing scheme relating to blow-moulding
    • B29C2949/07Preforms or parisons characterised by their configuration
    • B29C2949/0715Preforms or parisons characterised by their configuration the preform having one end closed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C49/00Blow-moulding, i.e. blowing a preform or parison to a desired shape within a mould; Apparatus therefor
    • B29C49/02Combined blow-moulding and manufacture of the preform or the parison
    • B29C49/06Injection blow-moulding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Special Conveying (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bewegen von Gegenständen entlang einer Bahn, auf der man jeden Gegenstand auf einer Transportpalette absetzt und die Paletten schrittweise einen Weg entlang der Bahn zurücklegen läßt, um sie nacheinander eine erste Arbeitsstation passieren zu lassen, in der die Gegenstände zwischen sich einen ersten Längsabstand haben, und mindestens eine zweite Arbeitsstation, in der die Gegenstände zwischen sich einen zweiten Längsabstand haben, der größer als der erste Abstand ist, wobei dieser Vorgang zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstation eine Stufe zum Auseinanderrücken der Gegenstände aufweist.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zum Fortbewegen der Gegenstände entlang einer Bahn, die folgendes umfaßt: Transportpaletten, die hintereinander auf Schienenabschnitten angeordnet sind, welche mindestens einen Teil der Bahn darstellen und die nacheinander eine Beschickungsstation durchlaufen, in der man jeden Gegenstand auf eine Palette setzt, eine erste Arbeitsstation, mindestens eine zweite Arbeitsstation, in der die Gegenstände gruppenweise bearbeitet werden, und eine Entnahmestation, in der man die Gegenstände von den Paletten nimmt, wobei die Gegenstände untereinander an der ersten Arbeitsstation einen ersten Längsabstand haben und an der zweiten Arbeitsstation einen zweiten Längsabstand, der größer ist als der erste Längsabstand, wobei die Vorrichtung Bewegungseinrichtungen aufweist, um die Paletten entlang der Schienenabschnitte schrittweise weiterzubewegen. Die Erfindung betrifft auch eine Verwendung einer solchen Vorrichtung, um Vorformlinge in einer Fertigungsanlage für geblasene Behälter aus thermoplastischem Werkstoff zu transportieren.
  • Der Transport von Gegenständen auf Einzelpaletten entlang einer Bahn, die eine Straße für die Fertigung, für die Montage oder für eine sonstige Behandlung bzw. Bearbeitung durchläuft, ist sehr weit verbreitet. Im allgemeinen ist die Bahn geschlossen und die Paletten werden schrittweise in einem vorgegebenen Arbeitstakt weitergeschoben, der von der Zeit diktiert bzw. abhängig ist, die nötig ist, um die Operationen an den verschiedenen Stationen der Straße auszuführen.
  • Die Vorrichtungen dieser Art werden insbesondere bei Fertigungsstraßen für Behälter aus thermoplastischem Werkstoff verwendet, die durch Blasen aus Vorformlingen hergestellt werden. Diese Straßen weisen für gewöhnlich eine Einheit zum Aufsetzen der Vorformlinge auf die Paletten auf, einen Ofen zum Vorwärmen, den die transportierten Vorformlinge während eines Zeitraumes durchlaufen, der zum Plastifizieren des Werkstoffes nötig ist, eine Station für die Blasformung und eine Entnahmestation, wo die fertig geformten Behälter von den Paletten genommen werden. Die leeren Paletten folgen dann einem Rückweg, der den Kreislauf schließt.
  • In dem Falle, wo eine Arbeitsstation eine längere Stillstandszeit der Gegenstände erfordert als die anderen Stationen, muß sie gleichzeitig mehrere Gegenstände behandeln können, um die Taktfolge der Straße nicht zu verlangsamen. Dies ist insbesondere an der oben erwähnten Blasformstation der Fall, die im allgemeinen aus zwei Halbformen bzw. Halbschalen mit mehreren Vertiefungen bestehen, die man quer auseinanderfahren muß, um die Paletten hineinzubringen, und dann zu schließen, bevor man die Blasformung, Abkühlung, usw. durchführt. Die gleichzeitige Formung von mehreren Objekten erlaubt also eine Steigerung der Taktfolge zur Vorwärtsbewegung der Paletten auf der geschlossenen Bahn.
  • Die bekannten Vorrichtungen, die nach diesem Prinzip arbeiten, benötigen Spezialeinrichtungen zum zeitweisen Lagern von Paletten, bevor man sie als Gruppe in das Formwerkzeug einbringt, während sich die nachfolgenden Paletten weiter auf der Bahn vorwärts bewegen. Diese Art Taktstraße hat außerdem ein Problem mit dem Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Gegenständen. Es ist erwünscht, daß dieser Abstand auf dem größten Teil der geschlossenen Bahn so klein als möglich ist, insbesondere, um die zu hohen Beschleunigungen zu reduzieren. Außerdem muß der Abstand der Gegenstände während des Durchgangs durch den Vorwärmeofen so weit als möglich verringert werden, damit dieser die gewünschte Vorwärmdauer gewährleistet, ohne übermäßig lang zu sein. Andererseits muß dieser Abstand zwangsläufig größer als ein Grenzwert sein, der von der Größe des hergestellten Gegenstandes abhängt, um zu vermeiden, daß sich zwei aufeinanderfolgende Gegenstände berühren. In der Praxis ist eine noch schärfere untere Grenze durch die Größe der Spritzformen gegeben, insbesondere wenn die Blasstation so ausgeführt ist, daß sie gleichzeitig mehrere, jeweils von einer Gruppe aneinandergereihter Paletten getragene, Objekte zu blasen hat.
  • Um den Abstand der Objekte zwischen zwei vorbestimmten Werten zu verändern, besteht eine bekannte Lösung (insbesondere durch die unter der Nummer FR-A-2 667 051 veröffentlichte Patentanmeldung, die ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8 zeigt) darin, rechteckige Paletten zu verwenden und diese Paletten entweder längs oder quer in der Reihe der aneinanderliegenden Paletten, die eine bestimmte Strecke der geschlossenen Bahn durchläuft, anzuordnen. Bei der oben genannten Anwendung liegen die Paletten mit ihren Längsseiten aneinander, wenn sie den Bereich des Vorwärmeofens durchlaufen, um einen kleinen Abstand der Objekte und folglich einen verlängerten Aufenthalt in diesem Bereich zu bekommen, und sie liegen mit ihren Schmalseiten im Bereich der Blasformstation und der Entnahmestation aneinander, um einen großen Abstand der Objekte zu bekommen. Es sind zwei Methoden möglich, um vom ersten Abstand in den zweiten Abstand und umgekehrt überzugehen. Die einfachste besteht darin, ein rechtwinkliges Knie bzw. eine Abwinklung auf der Palettenbahn zu bilden bzw. vorzusehen, ohne die Ausrichtung der Paletten beim Passieren dieses Knies zu verändern. Dies bringt indessen den Nachteil mit sich, eine unbequeme Anordnung der Fertigungsstraße zu erzwingen, da der Ofen und die Blasstation rechtwinklig zueinander angeordnet werden müssen. Die andere Lösung besteht darin, jede Palette, ohne ihre Transportrichtung zu ändern, eine viertel Umdrehung machen zu lassen, aber dies erfordert einen komplizierten Mechanismus, der in der Lage ist, jede Palette von der nachfolgenden zu trennen, damit sie sich frei drehen kann, und dies bei der schnellen Taktfolge der Fortbewegung der Paletten. Übrigens eignet sich die Verwendung von rechtwinkligen Paletten schlecht für die Herstellung von Gegenständen mit unterschiedlichen Größen, was verschiedene Werte für den großen Abstand erfordert, da man dann die Palettenlänge, die Abmessungen bestimmter Abschnitte des Laufweges, die Vorwärtsschritte in der Längsrichtung der Paletten usw. für jede hergestellte Gegenstandsgröße ändern muß.
  • Das US-Patent Nr. 4 197 073 beschreibt eine Formanlage mit einer Spritzstation für die Vorformlinge und eine Blasanlage für die Vorformlinge zur Herstellung von Flaschen. Acht Vorformlinge werden zusammen von einer Station zur anderen transportiert, und zwar durch eine hin- und hergehende Förderanlage, die vier Doppelträger aufweist, die zusammen auf divergierende Schienen gesetzt sind, damit sie an der Blasstation auseinanderfahren, wo die Vorformlinge von einem Extraktor entnommen werden. Die palettenähnlichen Träger machen also ganz einfach eine Hin- und Herbewegung entlang der Schienen, ohne daß sie von einer Transporteinrichtung zu einer anderen überführt werden. Die Vorformlinge können keine Station erreichen, indem sie auf den Trägern bleiben, d.h. es handelt sich nicht um einen Kreislauf für einen Transport durch Paletten.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, den Abstand zwischen den durch Paletten transportierten Gegenständen auf eine anpassungsfähigere Art und Weise variieren zu lassen. Eine besondere Aufgabe der Erfindung ist es, die Verwendung von nicht rechteckigen Paletten in einer solchen Vorrichtung zu ermöglichen. Eine weitere besondere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einstellung des Wertes für den großen Abstand möglich zu machen, um ihn an unterschiedliche Größen der zu transportierenden Gegenstände anzupassen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abstand durch einen ersten Zwischenraum zwischen den Paletten festgelegt ist, und der zweite Abstand durch einen zweiten Zwischenraum zwischen den Paletten festgelegt ist, der größer als der erste Zwischenraum ist, und daß man in der Stufe zum Auseinanderrücken eine Gruppe von Paletten, welche zwischen sich den ersten Zwischenraum haben, quer verschiebt und man die Paletten dieser Gruppe der Länge nach auseinanderrückt, um zwischen ihnen den zweiten Zwischenraum zu erhalten, worauf man die derart auseinandergerückten Paletten der zweiten Arbeitsstation zuführt.
  • Auf diese Art und Weise hängt der zweite Zwischenraum zwischen den Paletten nicht vom Maß bzw. der Größe der Paletten ab und kann nach Belieben eingestellt werden, insbesondere in Abhängigkeit von der Größe der Formwerkzeuge. Man braucht nicht die Ausrichtung der Paletten ändern, nicht einmal in einem geschlossenen Kreislauf, und nichts steht einer Verwendung von quadratischen oder runden Paletten entgegen. Die erste und die zweite Arbeitsstation können in der gleichen Richtung orientiert sein, mit einer geringen Querversetzung, die sich aus der Querverschiebung der Paletten untereinander ergibt. In den Fällen, wo die Spreizbewegung der Paletten groß sein muß, kann dies schrittweise nach einer ersten Querverschiebung geschehen, was den Platz für die Ankunft der nachfolgenden Paletten frei macht, d.h. daß die zeitliche Folge dieser Ankunft nicht verlangsamt werden muß.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung des Verfahrens ist der erste Zwischenraum Null, wobei die Paletten aneinanderstoßen.
  • Vorzugsweise ist die Querverschiebung eine horizontale Verschiebung zwischen zwei parallelen Bahnabschnitten. Es ist möglich, die Paletten nach der zweiten Arbeitsstation wieder zusammenzurücken, um zwischen ihnen wieder den ersten Zwischenraum herzustellen.
  • Bei einer ersten besonderen Ausführungsform des Verfahrens verschiebt man die Paletten einer Gruppe quer und rückt in einem zweiten Schritt diese Paletten auseinander, um den zweiten Zwischenraum zu erhalten.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform des Verfahrens verschiebt man die Paletten einer Gruppe und rückt sie der Länge nach auseinander, um den zweiten Zwischenraum zu erhalten, wobei man diese zwei Operationen gleichzeitig an zwei benachbarten Gruppen ausführt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens sind die Gegenstände Vorformlinge aus thermoplastischem Werkstoff, zur Herstellung von geblasenen Behältern, wobei die zweite Arbeitsstation eine Station zum Blasformen und die erste Arbeitsstation eine Vorwärmstation im Hinblick auf dieses Formen ist.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abstand durch einen ersten Zwischenraum zwischen den Paletten und der zweite Abstand durch einen zweiten Zwischenraum zwischen den Paletten festgelegt ist, der größer als der erste Zwischenraum ist, daß die Vorrichtung eine Übergabestation aufweist, die dazu dient, eine Gruppe von Paletten zwischen einem ersten und einem zweiten Schienenabschnitt, die quer zueinander versetzt sind, zu verschieben, und daß die Übergabestation Spreizeinrichtungen aufweist, die dazu dienen, die Paletten einer Gruppe der Länge nach auseinanderzurücken, um zwischen ihnen den zweiten Zwischenraum zu schaffen.
  • Vorzugsweise ist der erste Zwischenraum Null, wobei die Paletten auf dem ersten Schienenabschnitt aneinanderliegen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegen der erste und der zweite Schienenabschnitt an der Übergabestation parallel zueinander und auf gleicher Höhe, wobei die Paletten horizontal zueinander verschoben werden. Die Übergabestation kann einen querliegenden Stößel aufweisen, der dazu dient, seitlich gegen eine auf dem ersten Schienenabschnitt in einer Reihe aufgestellte Gruppe von Paletten zu drücken und diese Gruppe in Richtung auf den zweiten Schienenabschnitt zu schieben. Die Spreizeinrichtungen können bewegliche Greifelemente aufweisen, die dazu dienen, jeweils an einer Palette einer auf dem zweiten Schienenabschnitt aufgereihten Gruppe anzusetzen und einen Spreizmechanismus, der dazu dient, die Greifelemente in Längsrichtung des zweiten Schienenabschnitts einzeln zu verschieben, und zwar auf Strecken, die jeweils proportional zum Abstand zwischen jedem Greifelement und einem Bezugspunkt sind.
  • Die Bewegungseinrichtungen können mindestens zwei Längsrechen aufweisen, die entlang des zweiten Schienenabschnittes angeordnet sind und dazu dienen, jeweils an einer Gruppe von Paletten anzusetzen, um sie von der Übergabestation zur zweiten Arbeitsstation zu befördern und dann von dieser zur Entnahmestation, wobei sich die zwei Rechen synchron verschieben.
  • Die Bahn kann einen Rücklaufabschnitt aufweisen, der parallel zum ersten und zum zweiten Schienenabschnitt, aber auf tieferem Niveau angeordnet ist, und eine Entnahmestation und eine Ablagestation für die von den Paletten entnommenen Gegenstände können unterhalb des Rücklaufabschnitts angeordnet sein.
  • Vorzugsweise sind der erste und der zweite Schienenabschnitt mit dem Rücklaufabschnitt durch Übergabeschlitten verbunden, wobei jeder eine Palettengruppe befördert, welche die gleiche Anzahl von Paletten aufweist, wie die in der Übergabestation bewegten Gruppen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles erläutert.
  • Es zeigt:
  • Fig. 1 einen Grundriß der schematischen Zusammenstellung einer Anlage zur Herstellung von Behältern aus thermoplastischern Werkstoff aus Vorformlingen durch übliche Blasformtechniken, wobei diese Anlage eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Transportieren der Vorformlinge und der Behälter auf Einzelpaletten aufweist,
  • Fig. 2 bis 6 schematische Ansichten im Grundriß der verschiedenen Phasen eines Funktionszyklus für eine Übergabestation und Blasformstation der Anlage nach Fig. 1,
  • Fig. 7 einen Grundriß, der die Übergabestation detaillierter zeigt,
  • Fig. 8 einen schematischen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7, und
  • Fig. 9 und 10 zeigen in frontaler Seitenansicht bzw. im Grundriß eine der vier Vorrichtungen mit Übergabeschlitten, die an den Enden der Anlage nach Fig. 1 vorgesehen sind.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Anlage weist zwei parallele und identische Fertigungsstraßen für Behälter aus thermoplastischem Werkstoff auf, etwa für Flaschen, ausgehend von vorher durch Spritzen hergestellten Vorformlingen.
  • Jede Straße weist einen Vorwärmofen 1 auf, eine Blasformstation 2 und eine Entnahmestation 3, und wird von Paletten 4 durchlaufen, die auf einer Transportvorrichtung in geschlossenem Kreislauf zirkulieren Auf jeder Straße hat diese Vorrichtung einen ersten Streckenabschnitt 5, der den Ofen 1 durchläuft, einen zweiten Streckenabschnitt 6, der die Blasformstation 2 und die Entnahmestation 3 durchläuft, sowie eine Übergabestation 7, welche Gruppen von drei Paletten vom ersten Streckenabschnitt 5 auf den zweiten Abschnitt 6 überführt. Für die zwei geschlossenen Kreisläufe geht die Rückführung der Paletten 4 auf einem gemeinsamen Rücklaufabschnitt 8 vor sich, der sich auf einem Niveau unterhalb derjenigen der Abschnitte 5 und 6 befindet, was den Gesamtraumbedarf der Anlage verkleinert, wie man später sehen wird. Eine Aufgabestation 9, die auf dem Rücklaufabschnitt 8 angeordnet ist, erhält die Vorformlinge durch bekannte Zuführeinrichtungen und setzt einen davon auf jeder Palette 4 ab. Am Ausgang des Rücklaufabschnittes 8 werden die Paletten quer verschoben, bis zum Eingang des ersten Abschnittes 5 jeder Straße, und zwar mittels eines aufsteigenden bzw. nach oben führenden Überführungsschlittens 11, der eine Gruppe von drei Paletten gleichzeitig transportiert. Dann werden diese Paletten mit Hilfe eines Stellantriebes 12, der sämtliche auf dem Abschnitt 5 befindliche Paletten schrittweise vorwärts und aneinander schiebt, bewegt, wobei der Hub des Stellantriebes bzw. Arbeitszylinders 12 gleich der Länge von drei Paletten ist. Ebenso folgt auf dem Abschnitt 6 jeder Straße ein absteigender bzw. nach unten führender Überführungsschlitten 13, der eine Gruppe von drei Paletten bis zum Eingang des Rücklaufabschnittes transportiert. An dieser Stelle verschiebt ein Rücklaufarbeitszylinder 14 alle Paletten, die sich auf den zwei Schlitten 13 und auf dem Abschnitt 8 befinden, um sie um einen Schritt, der der Länge von sechs Paletten entspricht, vorwärts zu schieben. Somit sind die Arbeitstakte der Schlitten 11 und 13 und der Arbeitszylinder 12 und 14 gleich. Die Aufgabestation 9 kann dieselbe Taktfolge haben, wenn sie für eine gleichzeitige Beschickung von sechs Paletten vorgesehen ist. Die gleiche Taktfolge hat man auch auf den Stationen 2 und 3 und auf jedem der zweiten Abschnitte 6, wo der Vorschub der Paletten durch eine Antriebseinrichtung erfolgt, die nachstehend beschrieben wird. Es sei darauf hingewiesen, daß die tiefer gesetzte Anordnung des Rücklaufabschnittes 8 es ermöglicht, über ihm eine Station 15 zur Aufnahme der Behälter aus den zwei Entnahmestationen 3 anzuordnen, wie durch die Pfeile B angedeutet ist. Daraus ergibt sich gleichzeitig eine Reduzierung des horizontalen Flächenbedarfs der Anlage und eine sofortige Umgruppierung der auf den zwei Straßen hergestellten Behälter, hinsichtlich der späteren Bearbeitung. Außerdem befindet sich die Station 15 in derselben Flucht wie die Aufnahmestation 9 und in geringem Abstand zu dieser, was den Gesamtplatzbedarf der Anlage reduziert.
  • Da sich die Paletten 4 durch Längsschübe auf den Abschnitten 5 und 8 des Kreislaufes sowie in einem Endbereich 16 jedes Abschnittes 6 vorwärts bewegen, haben sie untereinander einen ersten Abstand e, der minimal ist und der der Länge einer Palette entspricht, da der Zwischenraum zwischen zwei Paletten Null ist, wobei dieser Abstand vom kleinsten Abstand der Vorformlinge im Vorwärmeofen 1 bestimmt ist.
  • Die Übergabestation 7 dient dazu, diesen Abstand durch gegenseitiges Auseinanderrücken der Paletten in der Längsrichtung zu verändern, um ihnen einen zweiten Abstand E auf dem Abschnitt 6 zu geben, der die Blasformstation 2 und die Entnahmestation 3 durchläuft. Dadurch rückt man zwei aufeinanderfolgende Paletten ein und derselben Gruppe um einen Zwischenraum X auseinander. Diese Maßnahme geschieht in Verbindung mit einer Querverschiebung der Paletten in Dreiergruppen, und zwar mittels eines querliegenden Stößels 17, der zwischen den Vorschüben des Arbeitszylinders 12 durch einen Arbeitszylinder 13 betätigt wird, wenn die Paletten auf den Kreislaufabschnitten 5 und 6 stillstehen.
  • Die Hauptelemente, welche die Paletten 4 in die Übergabestation 7 und in die Blasformstation 2 verschieben, sowie ihr Funktionsprinzip sind in den Fig. 2 bis 6 dargestellt, wobei die Bezugszeichen 2a und 2b zwei Formhälften bekannter Art bezeichnen, die auseinanderrücken, um zwischen ihnen die Paletten sowie die von ihnen getragenen Vorformlinge und Behälter passieren zu lassen. Die Übergabestation 7 ist mit zwei beweglichen Spreizelementen 22 und 23 ausgestattet, von denen jedes einen vorderen Ausschnitt 24 hat, der mit einem unteren Vorsprung zusammenarbeitet, der an jeder Palette vorgesehen ist, um die Palette zu positionieren. Es ist im übrigen ein Längsmitnahmemechanismus 25 vorgesehen, der mit zwei Rechen 26 und 27 versehen ist, von denen jeder drei Aussparungen 28 hat, die sich an den Paletten einhängen. Dieser Mechanismus ist auch in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen beweglich, um Gruppen zu drei Paletten aufzunehmen und sie entlang des zweiten Abschnittes 6 (Fig. 1) weiterzubewegen, um sie von der Station 7 zur Station 2 zu bringen, dann von der Station 2 zu der Station 3. Die Taktfolge der Verschiebung der Gruppen zu drei Paletten ist wie folgt.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung ist die Übergabestation 7 mit drei Gruppen 30, 31 und 32 zu drei Paletten beschäftigt, die Vorformlinge tragen. Die Paletten der Gruppe 30 haben bereits den zweiten Abstand E, während diejenigen der Gruppe 31 und 32 noch den ersten Abstand e zeigen, wo die Zwischenräume zwischen den Paletten Null sind, da die Paletten der Länge nach aneinander stoßen. Im übrigen befindet sich eine weitere Gruppe 29 mit drei Paletten in der Blasformstation 2 und trägt drei Behälter 33, die gerade durch Blasen hergestellt und durch Auseinanderfahren der Formhälften 2a und 2b freigegeben wurden. Eine weitere Gruppe 34 mit drei Paletten befindet sich in der Entnahmestation 3 und zeigt ebenfalls den zweiten Abstand Ef während die Paletten 4, die sich außerhalb der Station 3 auf dem Abschnitt 6 befinden, wieder aneinanderliegen und somit untereinander den ersten Abstand e aufweisen. Von dieser Stellung aus bewegt sich der Vorschubmechanismus 25 im Sinne des Pfeiles A unter der Wirkung eines Vorschuborgans 35, das unter ihm angeordnet sein kann. Diese Bewegung bewirkt ein Übergeben der Palettengruppe 29 von der Station 2 an die Station 3 mit Hilfe des Rechens 27 und ein Übergeben der Palettengruppe 30 von der Station 7 an die Station 2 mit Hilfe des Rechens 26. Vorher werden die Paletten der Gruppe 34 durch ein im unteren Teil befindliches Arbeitszylindersystem weitergeschoben, so daß sie zusammenrükken und aneinanderstoßen, indem sie alle vor ihnen auf dem Abschnitt 6 befindlichen Paletten 4 weiterschieben.
  • Die in diesem Augenblick erreichte Stellung ist in Fig. 3 dargestellt. Die geblasenen Behälter 33 können in der Station 3 weiter abkühlen, wo geeignete Klemmbacken (nicht dargestellt) in Tätigkeit treten, um die Behälter zu ergreifen. In der Station 2 fahren die Formhälften 2a und 2b entsprechend den Pfeilen C zusammen, um sich über den Vorformlingen zu schließen. Außerdem wird der Mechanismus 25 im Sinne des Pfeiles D quer verschoben, um sich von den Paletten zu lösen. Währenddessen wird der Stößel 17 der Übergabestation 7 gemäß Pfeil F betätigt, um die Palettengruppen 31 und 32 bis in die Stellung nach Fig. 4 quer zu verschieben.
  • Die Paletten der Gruppe 31 befinden sich dann in der Flucht mit der Straße 6; zwei von ihnen werden durch die Spreizelemente 22 und 23 zurückgehalten und die dritte durch ein nicht dargestelltes Element. Die Paletten der Gruppe 32 nehmen eine Zwischenstellung zwischen den Abschnitten 5 und 6 ein. In diesem Stadium werden die Behälter 33 in der Station 3 von den Paletten entfernt. Der Stößel 17 fährt gemäß Pfeil G zurück, während sich die Spreizelemente 22 und 23 im Sinne des Pfeiles H weiterbewegen, um die Paletten der Gruppe 31 in den zweiten Abstand E zu bringen, wie es die Fig. 5 zeigt.
  • In diesem Stadium wird der Arbeitszylinder 12 (siehe Fig. 1) in Gang gesetzt, um die Paletten auf dem Abschnitt 5 im Sinne des Pfeiles 1 vorrücken zu lassen, und um drei neue Paletten in die Überführungsstation 7 zu bringen. Die Spreizelemente 22 und 23 sind zurückgefahren worden, wie es Pfeil J zeigt, und in ihre Ausgangsposition gebracht worden, wie es der Pfeil K zeigt. Währenddessen kommt das Blasen der Behälter der Palettengruppe 30 in der Blasformstation 2 zum Abschluß. Gleichzeitig macht der Mechanismus 25, dessen Rechen sich von den Paletten entfernt haben, seine Retourbewegung bis zu seiner in Fig. 6 dargestellten Ausgangsstellung, von der aus er wieder gemäß Pfeil M quer verschoben werden kann, damit seine Rechen 27 bzw. 26, wie die Fig. 2 zeigt, an den Palettengruppen 30 und 31 ansetzen können.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen detaillierter die Konstruktion der Übergabestation 7 zwischen den Bahnabschnitten 5 und 6. In diesem Beispiel bestehen die Abschnitte aus seitlichen Gleispaaren 40, welche die Ränder der Paletten tragen und führen, wobei diese in der Übergabestation außerdem durch eine horizontale Platte 41 (Fig. 8) unterstützt werden. Die hier dargestellten Paletten 4 sind von üblicher Ausführung und bestehen aus einer Holzplatte, die einen zylindrischen Ansatz 42 trägt, in dem sich ein drehbares Zentralelement befindet, das einen oberen Ansatz 43 hat, wo die Mundstücke der Vorformlinge eingesteckt werden, und ein unteres Ritzel 44, mit dem man die Vorformlinge drehen kann, während sie den Vorwärmofen passieren. Jedoch kann die hier beschriebene Vorrichtung an beliebige andere Art von Paletten angepaßt werden.
  • Der Stößel 17 wird durch einen hydraulischen oder pneumatischen Stellantrieb bzw. Arbeitszylinder 18 angetrieben, und zwar mit Hilfe einer Zahnstange 45, die durch eine Vorrichtung 46 zur Richtungsumkehr mit einem Zahnrad 47 verläuft, welches in eine weitere horizontale Stange 48 über eine Verzahnung eingreift.
  • Diese Stange 48 dient dazu, synchron und gegensinnig mit dem Stößel ein bewegliches Gestell zu verschieben, das die Spreizelemente 22 und 23 trägt. Diese verschieben sich auf einer Stange 51 und sind mit einem gelenkartigen Gestänge 52 verbunden, das an einem sich quer auf einer Führung 54 verschiebenden Block 53 angelenkt ist. Die Kinematik des Gestänges 52 ist so, daß sie das Spreizelement 22 einen Weg zurücklegen läßt, der der Hälfte desjenigen des Elementes 23 entspricht, das durch einen pneumatischen Arbeitszylinder 55 längsverschoben wird. Der Weg kann eingestellt werden, um den Abstand E, falls nötig, zu verändern.
  • Die Rechen 26 und 27 des Verschiebemechanismus 25 befinden sich unmittelbar über den Führungsschienen 40 und arbeiten mit den Ansätzen 42 der Paletten zusammen, so daß sie die Spreizelemente 22 und 23 an der Übergabestation 7 nicht stören. Gegebenenfalls kann der Satz Spreizelemente 22 und 23 durch ein erstes Element 21 vervollständigt werden, welches auf der Führungsstange 51 festsitzt und sich also nur quer bezüglich der Paletten verschiebt, um die letzte Palette einer Gruppe aufzunehmen und sie an Ort und Stelle festzuhalten, während die anderen abgespreizt werden.
  • Die Fig. 9 und 10 zeigen schematisch die Konstruktion des aufsteigenden Übergabeschlittens 11, der Gruppen zu je drei Paletten 4 vom Abschnitt 8 zum Abschnitt 5 der Transportbahn bringt. Der Schlitten 11 trägt die Paletten 4 mit Hilfe von zwei seitlichen Schienen 60, ähnlich den Schienen 40 der Bahnen 8 und 5. Er hat einen schrägen Unterbau, der überlappend auf einer Schiene 61 sitzt, die ihn trägt und über Wälzlager führt. Gleichzeitig enthält die Schiene 61 einen pneumatischen Arbeitszylinder (nicht dargestellt) in einer Ausführung, die einen Kolben aufweist, der an zwei endlosen Bändern befestigt ist, wovon jedes an einer Außenseite 62 der Schiene 61 entlang führt, wobei es am Schlitten 11 so befestigt ist, daß es ihn in den zwei Richtungen ziehen kann. Die Schiene 61 ist einfach auf dem Gestell 63 montiert, das die Abschnitte 5 und 8 des Transportweges trägt. Eine solche Vorrichtung erweist sich als sehr einfach und ist in der Lage, die Paletten mit hoher Taktfolge zu überführen, so daß die Anordnung der Abschnitte 5 und 8 auf verschiedenen Niveaus in dieser Hinsicht keine Nachteile darstellt. Diese Art Stellantrieb, auch "Arbeitszylinder ohne Kolbenstange" genannt, kann selbstverständlich durch jeden anderen bekannten Stellantrieb oder einen Ketten- oder Kabelmechanismus, der dieselbe Funktion gewährleistet, ersetzt werden. Die ansteigenden Übergabeschlitten 11 und die absteigenden 13 ergeben mit den Schienen 61 Aufzüge und Vorrichtungen zum Abwärtstransport, deren Funktion darin besteht, die Paletten von einem Teil der Kreisläufe zu einem anderen Teil zu bringen, wie im Falle des Rücklaufabschnittes, und umgekehrt, wobei diese zwei Teile aus Gründen des Platzbedarfs auf verschiedenen Niveaus liegen. Tatsächlich ist eine solche Anordnung besonders vorteilhaft, weil sie es ermöglicht, den Platzbedarf bezüglich der Breite der Straße zu reduzieren und einen relativ gering ausgefüllten bzw. schlecht genutzten Raum unter denjenigen Kreislaufabschnitten zu nützen, welche die Öfen und die Blasformeinrichtungen tragen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das hier beschriebene Beispiel einer Ausführungs- und Durchführungsform beschränkt, sondern sie erstreckt sich auf alle Abänderungen oder für den Fachmann eindeutigen Varianten. Die Erfindung deckt auch eine Variante ab, bei der die Übergabestation so ausgeführt ist, daß sie wechselseitig die Paletten einer Gruppe während ihrer Querverschiebung auseinanderfährt, z.B. mit Hilfe von fächerartig angeordneten Führungen und in Zusammenarbeit mit unter den Paletten befindlichen Elementen.

Claims (16)

1. Verfahren zum Fortbewegen von Gegenständen entlang einer Bahn, auf der man jeden Gegenstand auf einer Transportpalette (4) absetzt und die Paletten schrittweise einen Weg entlang der Bahn (5,6,8,11, 13) zurücklegen läßt, um sie nacheinander eine erste Arbeitsstation (1) passieren zu lassen, in der die Gegenstände zwischen sich einen ersten Längsabstand (e) haben, und mindestens eine zweite Arbeitsstation (2,3), in der die Gegenstände zwischen sich einen zweiten Längsabstand (E) haben, der größer als der erste Abstand ist, wobei dieser Vorgang zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstation eine Stufe zum Auseinanderrücken der Gegenstände aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Abstand durch einen ersten Zwischenraum zwischen den Paletten festgelegt ist, und der zweite Abstand durch einen zweiten Zwischenraum (X) zwischen den Paletten festgelegt ist, der größer als der erste Zwischenraum ist, und daß man in der Stufe zum Auseinanderrücken eine Gruppe von Paletten (29,30,31,32,34, welche zwischen sich den ersten Zwischenraum haben, quer verschiebt und man die Paletten dieser Gruppe der Länge nach auseinanderrückt, um zwischen ihnen den zweiten Zwischenraum zu erhalten, worauf man die derart auseinandergerückten Paletten der zweiten Arbeitsstation zuführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zwischenraum Null ist, wobei die Paletten aneinanderstoßen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverschiebung eine horizontale Verschiebung zwischen zwei parallelen Bahnabschnitten (5,6) ist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Paletten nach der zweiten Arbeitsstation wieder zusammenrückt, um zwischen ihnen wieder den ersten Zwischenraum herzustellen.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zuerst die Paletten einer Gruppe quer verschiebt, und daß man dann diese Paletten auseinanderrückt, um den zweiten Zwischenraum zu erhalten, wobei man diese zwei Operationen gleichzeitig an zwei benachbarten Gruppen ausführt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Paletten der jeweiligen Gruppe quer verschiebt und der Länge nach auseinanderrückt, um den zweiten Zwischenraum zu erhalten, wobei man diese zwei Operationen gleichzeitig ausführt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Gegenstände Vorformlinge (20) aus thermoplastischem Werkstoff sind, die zur Herstellung von geblasenen Behältern (33) dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Arbeitsstation (2) eine Station zum Blasformen und die erste Arbeitsstation (1) eine Vorwärmstation im Hinblick auf dieses Formen ist.
8. Vorrichtung zum Fortbewegen der Gegenstände entlang einer Bahn zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, welche folgendes umfaßt: Transportpaletten (4), die hintereinander auf Schienenabschnitten (5,6,8) angeordnet sind, welche mindestens einen Teil der Bahn darstellen und die nacheinander eine Beschickungsstation (9) durchlaufen, in der man jeden Gegenstand (20) auf eine Palette setzt, eine erste Arbeitsstation (1) mindestens eine zweite Arbeitsstation (2) , in der die Gegenstände gruppenweise bearbeitet werden, und eine Entnahmestation (3), in der man die Gegenstände von den Paletten nimmt, wobei die Gegenstände untereinander an der ersten Arbeitsstation einen ersten Längsabstand (e) haben und an der zweiten Arbeitsstation einen zweiten Längsabstand (E), der größer ist als der erste Längsabstand, wobei die Vorrichtung Bewegungseinrichtungen (12, 14,25) aufweist, um die Paletten entlang der Schienenabschnitte schrittweise weiterzubewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abstand (e) durch einen ersten Zwischenraum zwischen den Paletten und der zweite Abstand (E) durch einen zweiten Zwischenraum (X) zwischen den Paletten festgelegt ist, der größer als der erste Zwischenraum ist, daß die Vorrichtung eine Übergabestation (7) aufweist, die dazu dient, eine Gruppe (29,30,31,32,34) von Paletten zwischen einem ersten und einem zweiten Schienenabschnitt (5, 6) , die quer zueinander versetzt sind, zu verschieben, und daß die Übergabestation (7) Spreizeinrichtungen (21,22,23,50-55) aufweist, die dazu dienen, die Paletten einer Gruppe der Länge nach auseinanderzurücken, um zwischen ihnen den zweiten Zwischenraum zu schaffen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zwischenraum Null ist, wobei die Paletten auf dem ersten Schienenabschnitt (5) aneinanderliegen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Schienenabschnitt (5,6) an der Übergabestation (7) parallel zueinander sind und auf gleicher Höhe liegen und sich die Paletten zueinander horizontal verschieben.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergabestation einen querliegenden Stößel (17) aufweist, der dazu dient, seitlich gegen eine auf dem ersten Schienenabschnitt (5) in einer Reihe aufgestellte Gruppe von Paletten zu drücken und diese Gruppe in Richtung auf den zweiten Schienenabschnitt (6) zu schieben.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizeinrichtungen bewegliche Greifelemente (22,23) aufweisen, die dazu dienen; jeweils an einer Palette einer auf dem zweiten Schienenabschnitt (6) aufgereihten Gruppe anzusetzen, und einen Spreizmechanismus (52-55) , der dazu dient, die Greifelemente in Längsrichtung des zweiten Schienenabschnittes (6) einzeln zu verschieben, und zwar auf Strecken, die jeweils proportional zum Abstand zwischen jedem Greifelement (22,23) und einem Bezugspunkt (21) sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtungen mindestens zwei Längsrechen (26,27) aufweisen, die entlang des zweiten Schienenabschnittes (6) angeordnet sind und dazu dienen, jeweils an einer Gruppe von Paletten (29,30,31) anzusetzen, um sie von der Übergabestation (7) zur zweiten Arbeitsstation (2) zu befördem und dann von dieser zur Entnahmestation (3) wobei sich die zwei Rechen synchron verschieben.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn einen Rücklaufabschnitt (8) aufweist, der parallel zum ersten und zum zweiten Schienenabschnitt (5,6), aber auf tieferem Niveau angeordnet ist, und daß die Entnahmestation (9) und eine Ablagestation (15) für die von den Paletten entnommenen Gegenstände unterhalb des Rücklaufabschnittes (8) angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Schienenabschnitt (5,6) mit dem Rücklaufabschnitt (8) durch Übergabeschlitten (11,13) verbunden sind, wobei jeder eine Palettengruppe befördert, welche die gleiche Anzahl von Paletten aufweist, wie die in der Übergabestation (7) bewegten Gruppen.
16. Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 8, um Vorformlinge (20) in einer Anlage zur Fertigung von geblasenen Behältern aus thermoplastischem Werkstoff zu transportieren.
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