DE69300824T3 - Spindel zum festspannen von kreissägeblättern. - Google Patents
Spindel zum festspannen von kreissägeblättern.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Kreissägeblätter. Insbesondere betrifft die Erfindung eine speziell ausgebildete Spindel und eine dieser entsprechend ausgebildete Öffnung in einem kreisförmigen Betonsägeblatt, um eine fehlerhafte Befestigung des Sägeblattes in der Säge zu verhindern.
- Kreissägeblätter werden üblicherweise durch mit Motoren verbundene rotierende Wellen angetrieben. In vielen Ausführungsformen haben die Kreissägeblätter in ihrer Mitte kreisförmige Öffnungen zur Aufnahme einer kreisförmigen Antriebswelle. Die Wellen haben oft einen Befestigungsteil mit kleinerem Durchmesser, der unter Ausbildung einer Schulter von einem größeren Hauptteil der Antriebswelle ausgeht. Die Blätter werden im allgemeinen über den Befestigungsteil mit kleinerem Durchmesser gedrückt, bis sie an der vom Hauptteil der Welle gebildeten Schulter anliegen. Das Blatt wird dann an der Welle festgelegt, indem es zwischen der Schulter und dem Hauptteil der Antriebswelle festgeklemmt wird und entweder eine Gewindemutter auf das Ende des Befestigungsteils mit dem kleineren Durchmesser gedreht wird oder ein Schraubbolzen in eine Gewindeöffnung im Ende der Welle einge schraubt wird. Die aus der Klemmkraft resultierende Reibung verhindert ein Lösen des Blattes von der Welle.
- Es geschieht oft, daß Material in die Öffnung eindringen kann, in welches die Klemmschraube eingedreht wird. Dadurch wird verhindert, daß die Schraube ausreichend fest in der Gewindeöffnung in der Welle gesichert werden kann. Wenn dies auftritt, ist die Klemmkraft zum Halten des drehenden Kreissägeblattes an der Schulter unzureichend, und da die Halterung kreisförmig ist, kann das Blatt durchschlupfen. Wenn das Blatt gegenüber der Welle Schlupf hat, geht die Blattgeschwindigkeit oft schnell zurück und verursacht ein Splittern oder Abplatzen der Betonoberfläche in dem herzustellenden Schnitt.
- Um diese Schwierigkeit zu beheben, sind kreisförmige Wellenbüchsen oder Sägeblatt-Festspanneinrichtungen an den Antriebswellen angebracht werden. Die Wellenbüchsen sind üblicherweise an der Welle fest angebracht, so daß sie sich nicht drehen. Sie können z. B. an die Welle geklemmt, geschweißt, oder gestiftet werden, oder mit Schlüsselflächen oder Gewindestiften gehalten werden. Eine Fläche der Wellenbüchse dient als die Fläche, an der das Kreissägeblatt dann befestigt wird. In dem Kreissägeblatt ist eine Befestigungsöffnung derselben Form und Größe wie die Welle ausgebildet, um es über die Welle setzen und durch die Motorantriebswelle antreiben zu können.
- Wellenbüchsen sind üblicherweise quadratisch oder rund mit symmetrischen Rillen, obwohl sie auch andere symmetrische Formen haben können. Die Form der Wellenbüchse an ihrer Außenseite ist symmetrisch, damit das Sägeblatt darauf einfach ohne großen Ausrichtungsaufwand angebracht werden kann. Bei Verwendung einer nichtrunden Wellenbüchse kann das Sägeblatt nicht durchschlupfen, da die Öffnung des Blattes und die Außenseite der Wellenbüchse aneinander anliegende Seiten besitzen.
- Andererseits kann die Antriebswelle mit einem nichtrunden symmetrischen Ende ausgestaltet sein und das Sägeblatt eine entsprechend geformte Öffnung aufweisen, durch die die Welle eingeführt werden kann. Wenn es auch möglich ist, den Blattbefestigungsteil der Antriebswelle oder Spindel selbst in der gewünschten Form zu fertigen, können Büchsen einfacher und mit geringeren Kosten gefertigt werden.
- Da die Wellen oder Wellenbüchsen eine symmetrische Form haben, kann das Sägeblatt so angebracht werden, daß jede der beiden Seiten des Sägeblattes zur Säge hin weist. Normalerweise wird der die Säge einrichtende Benutzer das Sägeblatt so ausrichten, daß die Zähne des Blattes in der richtigen Ausrichtung zur Laufrichtung der Säge während des Schneidens liegen. Bei Holzsägen ist die Zahnausrichtung offensichtlich, und das Blatt kann leicht so ausgerichtet werden, daß es in der Drehrichtung rotiert, die der Arbeitsrichtung der Säge beim Schneiden entspricht.
- Bei Betonsägen haben die Zähne jedoch keine leicht erkennbare Arbeitsrichtung. Betonsägeblätter haben diamantbesetzte Schneidsegmente, die symmetrisch gestaltet sind. Beim Schneiden von gehärtetem Beton und mit Wasserschmierung können die Blätter in beiden Ausrichtungen verwendet werden bzw. mit jeder Seite des Blattes zu der Säge hin weisend, wenn die Säge in derselben Richtung arbeitet. Die Ausrichtung eines wassergeschmierten Blattes an der Säge spielt deshalb bei getrocknetem, gehärtetem Beton keine Rolle.
- Wenn dasselbe Blatt zum Schneiden von nassem oder sehr grünem Beton ohne Wasserschmierung verwendet wird, ist dagegen die Blattausrichtung wichtig. Die Schneidsegmente werden mit härteren Schneidmaterialien wie Diamantsplitter oder Wolframkarbidteilchen versehen, die in eine weichere Halte- oder Bindematrix wie Bronze oder andere weiche Metalle eingebettet sind. Die Schneidsegmente werden entweder an die metallische Tragscheibe angeformt oder getrennt hergestellt und dann mit der Tragscheibe verbunden. Wenn die Schneidsegmente sich an der Scheibe befinden, werden sie durch leichtes Abschleifen zugerichtet, um soviel von der Bindematrix zu entfernen, daß die Schneidpartikel freigelegt werden. Dieses Abschleifen legt typischerweise eine Seite der Schneidpartikel frei, während die entgegengesetzte Seite eine von dem Schneidpartikel ausgehende Spur der weicheren Bindematrix aufweist (Fig. 9). Wenn das Sägeblatt so rotiert, daß die freigelegte Seite der Partikel in die Richtung der Blattdrehung weist, schneidet das Blatt gut. Wenn dagegen das Blatt umgekehrt ausgerichtet wird, so daß der freigelegte Teil der Schneidpartikel von der Richtung der Blattdrehung weg weist, schneidet das Sägeblatt nicht gut, weil nur das Bindematerial und nicht die Schneidpartikel mit dem Beton in Berührung kommen. Dies tritt ebenfalls auf, wenn das Blatt nicht ausreichend zugerichtet ist und die Schneidpartikel vor dem Schneiden nicht genügend freigelegt sind. Wenn das Blatt falsch montiert oder unzureichend ausgerichtet ist, erfolgt beim Einsatz des Blattes zum Schneiden von Beton ein Rattern des Blattes und ein Splittern und/oder Abplatzen des Betons. Da das Blatt ferner beim Schneiden von nassem oder sehr grünem Beton nicht mit Wasser geschmiert wird, erzeugt die Reibung zwischen dem Beton und dem Bindematerial eine starke Erhitzung, die ein verwinden des Blattes bewirkt, welche ihrerseits zu einer Beschädigung des an das Sägeblatt angrenzenden Betons führt. In einigen Fällen kann die Hitzeentwicklung zusammen mit dem Rattern des verwundenen Blattes ein Lösen der Schneidsegmente von dem Blatt bewirken. Dieser Fall ist gefährlich, weil die Schneidsegmente auf den Benutzer geschleudert werden und diesen verletzen können, oder sie können in die Säge geraten und diese beschädigen.
- Bislang werden Sägeblätter zum Schneiden nassem Beton mit Hinweisetiketten wie "Diese Seite außen" versehen, um die richtige Ausrichtung des Blattes an der Säge sicherzustellen. Diese Etikettierung ist jedoch nicht immer effektiv. Es ist somit erwünscht, die zutreffende Ausrichtung eines Beton- Kreissägeblatts auf der Säge sicherzustellen und eine Drehung des Sägeblattes gegenüber der Antriebswelle zu verhindern.
- Das Europäische Dokument 0028285 von Robert Bosch GmbH und das Deutsche Dokument 1878647 von Baier beschreiben die Befestigung eines Sägeblattes an einer Welle in der Weise, daß die Ausrichtung der Zähne in einer Richtung gewährleistet ist. Beide Dokumente offenbaren eine Haltefläche mit unsymmetrischer Form, wobei das Sägeblatt eine Halteöffnung mit entsprechender Gestaltung hat, und ein Verfahren zum Anbringen des Blattes in einer vorgegebenen Ausrichtung an der Welle. In keinem dieser Dokumente wird jedoch eine Haltefläche in der Form eines unsymmetrischen Dreiecks offenbart oder vorgeschlagen.
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Befestigungsfläche zur Verwendung bei einer Betonsäge mit einem kreisförmigen Sägeblatt vorgesehen, welches sich um eine Längsachse dreht, wobei die Befestigungsfläche derart ausgebildet ist, daß sie eine im allgemeinen dreieckige Form mit drei Seiten unterschiedlicher Länge und die Seiten verbindenden im allgemeinen abgerundeten Ecken aufweist.
- Die Befestigungsfläche ist vorzugsweise an einer Wellenbüchse vorgesehen, obwohl sie sich auch an der Welle selbst befinden kann. Die Büchse ist derart gestaltet, daß ihre Form mit einer Öffnung in dem Sägeblatt zusammenwirkt, damit das Blatt nur in einer Ausrichtung auf der Büchse angebracht werden kann. Die Öffnung in dem Sägeblatt ist generell in der Form eines Dreiecks. Die erfindungsgemäße Wellenbüchse befindet sich auf der Antriebswelle der Säge und dient zum Drehen des Sägeblattes. Die Antriebswelle der Säge besitzt eine Schulter und einen Gewindeteil, die beide in ihrer Längsachse angeordnet sind.
- Die Wellenbüchse hat ein proximales und ein distales Ende, wobei das proximale Ende dichter an der Säge liegt. Die Wellenbüchse hat ein Wellenbefestigungsteil mit einer Längsöffnung darin, die zum Einführen wenigstens eines Teiles der Antriebswelle bemessen ist. Von dem Wellenbefestigungsteil verläuft ein Flansch radial nach außen. Der Flansch verhindert, daß das Sägeblatt längs an der Welle gleitet.
- An der Wellenbüchse ist ferner ein Blattbefestigungsteil oder eine Befestigungsfläche vorgesehen. Das Blattbefestigungsteil ist die Befestigungsfläche, an der das Sägeblatt befestigt wird. Das Blattbefestigungsteil befindet sich distal von dem Flansch an der Büchse. Das Blattbefestigungsteil besitzt ein in erster Linie dreieckiges Äußeres bzw. Außenfläche und eine kreisförmige Öffnung zur Aufnahme einer Motorantriebswelle in der Mitte. Zwei der drei Dreiecksseiten des Blattbefestigungsteils sind im wesentlichen gerade, und diese beiden Seiten sind vorzugsweise an ihrem Schnittpunkt durch eine generell runde oder bogenförmige Ecke verbunden. Die dritte Seite des dreieckigen Blattbefestigungsteils hat eine konvexe Form und ist mit der ersten und der zweiten Seite an generell runden oder bogenförmigen Ecken verbunden. Die drei Seiten des Dreiecks haben ungleiche Längen.
- Das Blattbefestigungsteil hat somit eine unsymmetrische Form in einer Achse, die orthogonal zu der Längsachse liegt, die durch das Zentrum der Öffnung verläuft und um die das Befestigungsteil während des Schneidens rotiert.
- Die erfindungsgemäße Wellenbüchse dient zur Verwendung an einem Kreissägeblatt mit mehreren am Umfang der Scheibe angeordneten Schneidsegmenten. Das Blatt hat eine erste und eine zweite Seite sowie eine Befestigungsöffnung, um das Blatt durch die Öffnung zur Drehung um eine Längsachse an der Antriebswelle zu befestigen.
- Von der ersten Seite aus gesehen hat die Öffnung in dem Blatt dieselbe Form wie das Blattbefestigungsteil. Die Öffnung hat jedoch eine unsymmetrische Form, so daß es in einer Blickrichtung in der Längsachse nicht um die Längsachse gedreht werden kann, da es nicht deckungsgleich mit der Form der Öffnung aus der anderen Blickrichtung in der Längsachse ist. Das Blatt paßt somit nur in einer Ausrichtung auf die Wellenbüchse.
- Eine spezielle Ausbildung des Blattbefestigungsteils hat einen Mittelpunkt mit einer dadurch verlaufenden horizontalen und vertikalen Achse. Dabei ist anzumerken, daß "vor" der vertikalen Achse rechts von der vertikalen Achse oder in der positiven horizontalen Richtung bedeutet, und "hinter" der vertikalen Achse die entgegengesetzte Richtung dazu bedeutet; "über der horizontalen" bedeutet am oberen Ende der horizontalen Achse oder in der positiven vertikalen Richtung, und "unter" der horizontalen bedeutet das Gegenteil davon. Eine erste Ecke des Dreiecks liegt auf einem Radius R1, der von einem Punkt in einem Abstand D1 von dem Mittelpunkt vor der vertikalen und in der horizontalen Achse ausgeht. Eine zweite Ecke liegt derart auf einem Radius R2, daß R2 etwa gleich 1,2 R1 ist und von einem Punkt, der hinter der vertikalen Achse in einem Abstand D2 vom Mittelpunkt liegt, und in einem Winkel Θ von etwa 54 Grad über der horizontalen Achse ausgeht. Der Abstand D2 ist etwa 0,93 D1. Eine dritte Ecke des Dreiecks hat einen solchen Radius R3, daß R3 etwa gleich 1,06 R1 ist und geht von einem Punkt, der hinter der vertikalen Achse in einem Abstand D3 vom Mittelpunkt liegt, und in einem Winkel α von etwa 66 Grad über der horizontalen Achse aus. Der Abstand D3 ist etwa 0,89 D1. Eine erste Seite des Dreiecks verbindet tangential die Außenseiten der ersten und der zweiten Ecke, und eine zweite Seite verbindet tangential die Außenseiten der zweiten und der dritten Ecke. Eine dritte Seite mit einem Radius R4 geht von einem Punkt vor der vertikalen Achse in einem Abstand D4 von Mittelpunkt entfernt und in einem Winkel β von etwa 9 Grad über der horizontalen Achse aus. D4 ist etwa 1,32 D1, wobei die dritte Seite tangential die Außenseiten der ersten und der dritten Ecke verbindet.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Beton-Kreissägeblatt vorgesehen, welches im Betriebszustand um eine Längsachse zum Einsatz an einer Betonkreissäge mit einer ein Blattbefestigungsteil aufweisenden Antriebswelle rotiert, wobei das Blatt eine erste Seite und eine zweite Seite sowie eine durchgehende Befestigungsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt zur Drehung um die Achse mit einem Blattbefestigungsteil ausgestattet ist, welches sich mit der Befestigungsöffnung im Eingriff befindet, wobei die Befestigungsöffnung eine generell dreieckige Form mit drei Seiten unterschiedlicher Länge und die Seiten verbindenden generell abgerundeten Ecken aufweist.
- Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anbringen von Beton-Kreissägeblättern an einer drehbaren Antriebswelle vorgesehen, mit:
- einer Büchse mit einer Längsöffnung von einer Größe, die das Einführen wenigstens eines Teils der Antriebswelle in die Öffnung ermöglicht, wobei die Büchse ein Blattbefestigungsteil aufweist, an dem das Sägeblatt zu befestigen ist, wobei das Blattbefestigungsteil eine nichtsymmetrische Form um eine beliebige Achse orthogonal zur drehenden Antriebswelle aufweist, wenn die Büchse auf der Welle angebracht ist, wobei die Form generell dreieckig mit drei Seiten unterschiedlicher Länge ausgebildet ist.
- Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Ausrichten eines Beton-Kreissägeblatts mit einer ersten und einer zweiten Seite in der Weise bereitgestellt, daß das Blatt stets in einer bestimmten Ausrichtung auf eine Antriebswelle mit einer Längsachse, um welche das Blatt rotiert, ausgerichtet ist, durch:
- Bereitstellen eines Blattbefestigungsteils, das nicht symmetrisch ist, wenn es um eine orthogonal zur Längsachse der Welle verlaufende Achse um 180 Grad gedreht wird, wobei die Befestigungsfläche eine allgemein dreieckige Form mit drei Seiten unterschiedlicher Länge aufweist;
- Vorsehen einer Befestigungsöffnung in dem Blatt, die von dem dreieckförmigen Blattbefestigungsteil gedreht werden kann;
- Aufsetzen des Blatts auf das Befestigungsteil in der Weise, dass die Öffnung in dem Blatt mit dem Blattbefestigungsteil übereinstimmt; und
- Festlegen des Blatts zur Drehung mit der Welle.
- Vorzugsweise wird das Blatt dadurch befestigt, daß eine Unterlegscheibe auf die Welle distal des Blattes aufgesetzt und eine Schraube auf den Gewindeteil der Welle gebracht wird, wobei die Schraube eine Klemmkraft erzeugt, um das Blatt zwischen der Unterlegscheibe und dem Flansch der Büchse einzuklemmen.
- Dieses Verfahren und die Vorrichtung verhindern, daß der Benutzer das Kreissägeblatt in einer falschen Ausrichtung auf die Wellenbüchse aufsetzt. Sägeblätter für nassen oder grünen Beton können damit nicht falsch montiert werden, so daß sie falsch herum schneiden und Splittern und Platzen verursachen, sowie, auch nicht überhitzen und sich verwinden, woraus eine weitere Beschädigung des Betons entstünde. Die erfindungsge mäße Wellenbüchse verhindert auch die Verwendung eines Sägeblattes, das nicht für eine mit dieser Wellenbüchse versehene Betonsäge bestimmt ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß ein Benutzer unabsichtlich ein Sägeblatt benutzt, das nicht für die spezielle Betonsäge bestimmt ist.
- Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Zeichnung zusammen mit den einzelnen Figuren.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Befestigungsfläche, ein Beton-Kreissägeblatt, ein Verfahren zum Ausrichten eines Beton-Kreissägeblatts und eine Vorrichtung zum Anbringen von Beton-Kreissägeblättern jeweils gemäß den Ansprüchen 1, 9, 14 bzw. 17 bereit.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Wellenbüchse, einer Unterlegscheibe, einer Schraube, einer Antriebswelle mit Motor und eines Sägeblattes mit einer Befestigungsöffnung gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 ist ein Vorderansicht der Wellenbüchse von Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine Schnittansicht der Wellenbüchse von Fig. 1.
- Fig. 4 ist eine Vorderansicht des auf die Wellenbüchse von Fig. 1 aufgesetzten Sägeblattes von Fig. 1.
- Fig. 5 ist eine Rückansicht des über die Wellenbüchse von Fig. 1 gelegten Sägeblattes von Fig. 1.
- Fig. 6 ist eine Schnittansicht der Welle, der Wellenbüchse der Unterlegscheibe und der Schraube in der Linie 6-6 von Fig. 1.
- Fig. 7 ist eine dimensionsgerechte Vorderansicht eines Blattbefestigungsteils.
- Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht einer Wellenbüchse, einer Antriebswelle, eines Motors, eines Sägeblattes, einer Unterlegscheibe und einer Befestigungsschraube nach einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 9 ist eine perspektivische Teilansicht eines Sägeblattes entsprechend dem Stand der Technik.
- In Fig. 1 bis 3, 6 und 7 ist die erfindungsgemäße Befestigung in Form einer Wellenbüchse 10 gezeigt. Die Wellenbüchse 10 dient zur Verwendung an einer Säge wie etwa einer Betonsäge 12 mit einem Motor 14. Eine Antriebswelle 16 wird von dem Motor 14 um die Längsachse der Welle 16 gedreht. Die Antriebswelle 16 hat ein freies Ende 18 zur Aufnahme eines Sägeblattes 21. Das freie Ende 18 der Antriebswelle 16 verläuft zu einer von der Säge 12 entfernten Schulter 19. Im Zusammenhang mit einer Betonsäge, wie sie in dem US-Patent 5056499 beschrieben ist, wird die Antriebswelle 16 so gedreht, daß sie in Aufwärtsrichtung schneidet, in der Vorschubrichtung 27 der Säge 12 gesehen. Die Wellenbüchse 10 besitzt generell ein proximales Ende 23 und ein distales Ende 25 bezüglich der Säge 12, mit dem proximalen Ende 25 näher zur Säge 12 hin und dem distalen Ende weiter weg. Die Wellenbüchse 10 besitzt ferner ein Wellenbefestigungsteil 22, ein Blattbefestigungsteil 24 und eine durchgehende zentrale Bohrung 26.
- Das Wellenbefestigungsteil 22 hat eine generell zylindrische Form und befindet sich am proximalen Ende 23 der Wellenbüchse 10. Das Wellenbefestigungsteil 22 hat einen Durchmesser von etwa 0,81 inch (20,6 mm) und eine Länge von etwa 0,39 inch (9,9 mm). Die Länge hängt in erster Linie von dem gewünschten Kontaktbereich zwischen der Antriebswelle 16 und der Wellenbüchse 10 ab. Der Außendurchmesser ist nur etwas größer als der Durchmesser der Welle 16, auf die die Wellenbüchse 10 gesetzt wird. Das Wellenbefestigungsteil 22 ist der Teil der Wellenbüchse 10, der zum Verbinden der Büchse mit dem freien Ende 18 der Antriebswelle 16 dient. Das Wellenbefestigungsteil 22 ist, wie dargestellt, an dem freien Ende der Antriebswelle 16 festgelegt. Das Wellenbefestigungsteil 22 kann angeschweißt sein oder durch Schrauben, Stifte, Reibung oder andere dem Fachmann geläufige Mittel befestigt sein, um eine Drehung der Wellenbüchse 10 gegenüber der Welle 16 zu verhindern. Wenn die Wellenbüchse 10 auf die Antriebswelle 16 aufgesetzt ist, liegt die Schulter 19 vorzugsweise gleich mit dem distalen Ende 23 der Büchse.
- Zwischen dem Wellenbefestigungsteil 22 und dem Blattbefestigungsteil 24 verläuft ein Blatthalteflansch 30 radial nach außen. Der Blatthalteflansch 30 ist ebenfalls zylindrisch, weist jedoch einen größeren Durchmesser als das Befestigungsteil 22 auf. Der dargestellte Flansch 30 hat einen Außendurchmesser von etwa 1,5 inch (38,1 mm). Der Flansch besitzt eine Dicke von etwa 0,22 inch (5,6 mm). Die Größe des Flansches 30 ist so bemessen, daß das Sägeblatt 21 daran gehindert wird, hinter das Blattbefestigungsteil 24 und entlang der Antriebswelle 16 zu gleiten. Die zentrale Bohrung 26 verläuft ebenfalls durch die Mitte des Flansches.
- Das Blattbefestigungsteil 24 enthält eine spezifisch geformte Befestigungsfläche der Wellenbüchse 10. Wie ersichtlich, hat das Blattbefestigungsteil 24 eine generell dreieckige Form mit drei ungleich langen Seiten und abgerundeten Ecken. Vorzugsweise sind zwei der Seiten im wesentlichen gerade, während die dritte Seite konvex ist. Das Blattbefestigungsteil 24 hat demnach drei Seiten 34, 36, 38, die an drei Ecken 40, 42, 44 miteinander verbunden sind, und die hindurchgehende zentrale Bohrung 26. Das Blattbefestigungsteil 24 kann durch einen im Zentrum der Bohrung 26 liegenden Mittelpunkt 28, eine willkürliche horizontale Achse H und eine durch diesen Mittelpunkt laufende vertikale Achse V definiert werden. Dabei ist zur Orientierung anzumerken, daß "vor" der vertikalen Achse V rechts von der vertikalen Achse V oder in der positiven horizontalen Richtung bedeutet, und "hinter" der vertikalen Achse V die entgegengesetzte Richtung dazu bedeutet; "über der horizontalen" bedeutet oberhalb der horizontalen Achse H oder in der positiven vertikalen Richtung, und "unter" der horizontalen Achse H bedeutet das Gegenteil davon. Die Längsdrehachse verläuft durch den Mittelpunkt 28.
- Gemäß Fig. 7 ist die erste Ecke 40 mit einem Radius R1 von etwa 0,135 inch (3,4 mm) abgerundet, wobei der Radius von einem ersten Punkt 41 ausgeht, der vor der Vertikalen an der horizontalen Achse H (oder in einem Winkel von 0 Grad zu der horizontalen Achse H) in einem Abstand D1 von etwa 0,487 inch (12,4 mm) vom Mittelpunkt 28 entfernt liegt. Die zweite Ecke 42 ist ebenfalls gerundet, mit einem Radius R2 von etwa 0,163 inch (4,1 mm). Der Radius der zweiten Ecke 42 geht von einem zweiten Punkt 43 hinter der vertikalen Achse V aus, mit einem Abstand D2 von etwa 0,447 inch (11,4 mm) gegenüber der Mittelpunkt 28 und in einem Winkel 6 von etwa 54 Grad über der horizontalen Achse H. Die dritte Ecke 44 ist ebenfalls gerundet, mit einem Radius R3 von etwa 0,143 inch (3,6 mm). Der Radius der dritten Ecke 44 geht von einem dritten Punkt 45 hinter der vertikalen Achse V aus, etwa 0,432 inch (11,0 mm) vom Mittelpunkt 28 entfernt und in einem Winkel α von etwa 66 Grad unter der horizontalen Achse H.
- Die erste Seite 34 ist im wesentlichen gerade und verbindet, wie gezeigt, tangential die erste Ecke 40 mit der zweiten Ecke 42 in einer Länge von etwa 0,830 inch (21,1 mm). Auch die zweite Seite 36 ist im wesentlichen gerade und verbindet tangential die erste Ecke 40 mit der dritten Ecke 44 in einer Länge von etwa 0,771 inch (196 mm).
- Die dritte Seite 38 ist bogenförmig mit einem Radius R4 von etwa 1,095 inch (27,8 mm). Der Radius der dritten Seite 38 geht von einem vierten Punkt 46 vor der vertikalen Achse V aus, mit einem Abstand D4 von etwa 0, 644 inch (16, 4 mm) von Mittelpunkt 28 und in einem Winkel β von etwa 9 Grad über der horizontalen Achse H. Die dritte Seite 38 schneidet tangential die zweite Ecke 42 und die dritte Ecke 44.
- Die zentrale Bohrung 26 hat einen Durchmesser von etwa 0,313 inch (7,9 mm), vom Mittelpunkt 28 ausgehend. Die Wellenbohrung 26 kann natürlich in Abhängigkeit von der Antriebswelle 16, auf der sie angebracht werden soll, einen anderen Durchmesser haben.
- Ausgehend von dem Mittelpunkt 28 können die Abmessungen des Blattbefestigungsteils 24 folgendermaßen definiert werden. Der Radius (R1) der ersten Ecke 40, der Radius (R2) der zweiten Ecke 42 und der Radius (R3) der dritten Ecke 44 haben ein Verhältnis, daß R2 ungefähr gleich 1,2 R1 und R3 ungefähr gleich 1,06 R1 ist. Die Entfernung vom Mittelpunkt 28 zum ersten Punkt 41 (D1), zum zweiten Punkt 43 (D2) und zum dritten Punkt 43 (D3) ist derart, daß D2 ungefähr gleich 0,93 D1 und D3 ungefähr gleich 0,89 D1 ist, wenn die Linien vom Mittelpunkt 28 zu jedem Punkt 41, 43, 45 in dem oben angegebenen Winkel verlaufen.
- Die erste Seite 36 und die zweite Seite 34 haben eine solche Länge, daß sie die Außenseiten der Ecken 40, 42, 44 tangential schneiden. Die dritte Seite 38 hat einen solchen Radius, daß sie die Außenseite der zweiten Ecke 42 und der dritten Ecke 44 tangential schneidet, wenn der vierte Punkt 46 in dem oben definierten Winkel und in einem Abstand D4 von etwa 1,32 D1 verläuft. Die zentrale Öffnung hat einen Radius RB von etwa 2,32 mal R1.
- Das Blattbefestigungsteil 24 ist zwar generell dreieckförmig, jedoch nicht symmetrisch. Schiefwinklige Dreieckformen, bei denen jede Seite eine andere Länge aufweist, sind als vorteilhaft zu erachten.
- Gemäß Fig. 1, 4 und 5 hat das Sägeblatt 21 eine erste distale Seite 48, eine zweite proximale Seite 50 und eine innere Befestigungsöffnung 52. Die Befestigungsöffnung 52 hat eine solche Form, daß dann, wenn das Sägeblatt 21 von seiner distalen Seite aus gesehen wird, die Öffnung 52 in gleicher Weise geformt ist wie das Blattbefestigungsteil 24 und lediglich um soviel größer ist, um das Blatt auf dem Befestigungsteil 24 anbringen zu können. Eine Toleranz von 0,002 bis 0,003 inch (0,5 bis 0,8 mm) zwischen der Größe der Öffnung 52 und dem Befestigungsteil 24 ist ausreichend. Auf diese Weise kann das Sägeblatt 21 auf dem Blattbefestigungsteil 24 der Wellenbüchse 10 wie in Fig. 4 gezeigt befestigt werden.
- Wenn das Blatt 21 auf die Wellenbüchse 10 aufgebracht ist, wird es gemäß Fig. 1 und 6 durch Anbringen einer Unterlegscheibe 54 distal auf dem Blatt an dem Gewindeende 20 der Antriebswelle 16 befestigt. Die Unterlegscheibe ist, wie in Fig. 6 dargestellt, eine Metallscheibe mit einem vertieften, dem Blatt zugewandten Mittelabschnitt, und einer Mittenöffnung, um den Durchtritt des einen kleineren Durchmesser aufweisenden Gewindeendes 20 zu ermöglichen. Auf das kleinere Gewindeende 20 der Antriebswelle 16 wird dann eine Schraube 56 gesetzt und festgezogen, um das Blatt 21 zwischen dem Umfangsbereich der Unterlegscheibe 54 und dem Flansch 30 der Wellenbüchse 10 festzupressen. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, verhindert die von der Klemmkraft der Schraube 56 erzeugte Reibung eine Drehung zwischen der Büchse 10 und dem Blatt 21. Andererseits kann die Büchse 10 auch wie früher beschrieben an der Welle 10 befestigt werden. Zur Verdeutlichung ist in Fig. 6 in gestrichelten Linien ein Gewindestift 55 gezeigt, der in eine Öffnung 57 in der Welle 16 eingedreht ist. Die Schraube 56 und die Unterlegscheibe 54 können auch zu einem Teil vereinigt sein anstelle von zwei Einzelteilen.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, kann das Blatt 21 andererseits auch mittels eines Schraubbolzens 58 festgelegt werden, der in eine Gewindebohrung 59 eingreift. Bei dieser Ausführungsform hat die Antriebswelle 16 keinen mit Gewinde versehenen Teil 20 und stattdessen an ihrem Ende eine in der Längsachse verlaufende Gewindebohrung 59. Das Blatt 21 wird zwischen dem Flansch 30 der Büchse 10 und der Unterlegscheibe 54 durch den Bolzen 59 eingeklemmt, der in der Bohrung 59 in der Welle 16 festgelegt ist. Auch hier können die Unterlegscheibe 54 und der Bolzen 58 einstückig ausgebildet sein, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
- Die Befestigungsöffnung 52 entspricht, wie gezeigt, in der Form dem Blattbefestigungsteil 24 und braucht nicht nochmals im einzelnen beschrieben zu werden. Die Öffnung 52 wird in dem Sägeblatt 21 durch Ausstanzen in der Form des Befestigungsteils 24 erzeugt. Desgleichen kann die Öffnung 52 durch spanende Formgebung hergestellt werden. Es ist ferner anzumerken, daß die vorstehend im einzelnen beschriebenen Abmessungen für die Büchse 10 und die Öffnung 54 etwas abgewandelt werden können, wobei dieselben Formen und Toleranzen erzielt werden.
- Wie aus Fig. 1, 4 und 5 ersichtlich, kann das Blatt 21 auf der Wellenbüchse 10 nur in einer Ausrichtung angebracht werden. Wie bereits festgestellt, ist das Sägeblatt 21 so hergestellt, daß es nur bei Drehung in einer bestimmten Richtung gut schneidet. Wie ersichtlich, ist das Sägeblatt 21 so hergestellt, daß dann, wenn die erste Seite 48 von der Säge 12 weg weist, das Blatt in der richtigen Aufwärtsrichtung schneidet. Falls, wie in Fig. 5 gezeigt, ein Benutzer versucht, das Sägeblatt 21 in einer Stellung auf die Wellenbüchse 10 zu bringen, in der die zweite Seite 50 des Blattes von der Säge 12 weg weist, paßt das Blatt 21 nicht auf das Befestigungsteil 24. Dies ist deshalb der Fall, weil dann, wenn das Blatt 21 umgedreht wird, das Blattbefestigungsteil 24 und die Öffnung 52 in ihren Formen nicht mehr übereinstimmen. Dieser Effekt beruht darauf, daß das Blattbefestigungsteil 24 der Wellenbüchse 10 und die Befestigungsöffnung 52 in dem Sägeblatt 21 nicht symmetrisch sind, so daß das Spiegelbild der Öffnung 52 oder des Teiles 24 nicht dieselbe Form aufweist wie die Öffnung 52 und das Teil 24 in direkter Ansicht.
- Aus der vorangehenden Beschreibung ist für einen Fachmann nunmehr ersichtlich, daß zum Erreichen des Zieles, eine falsche Anbringung des Sägeblattes 21 zu verhindern, zahlreiche Formen für das Blattbefestigungsteil 24 möglich sind. Die wesentliche Bedingung zur Verhinderung einer falschen Anbringung besteht darin, daß das Blattbefestigungsteil 24 und die zugehörige Befestigungsöffnung 52 eine unsymmetrische Form aufweisen, wenn sie aus entgegengesetzten Seiten in der Längsachse gesehen werden, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, in denen das Blatt 21 um 180 Grad um die vertikale Achse V (Fig. 7) gedreht ist. Dies kann durch die oben beschriebene Form eines unsymmetrischen Dreiecks erreicht werden.
- Dies muß nicht unbedingt gerade Seiten haben, wie es bei der vorbeschriebenen Befestigung der Fall ist. Eine dreiseitige Welle oder Wellenbüchse 10 wird bevorzugt, weil die Bearbeitungskosten niedriger sind. Außerdem erleichtert eine kleinere Anzahl von Seiten dem Benutzer das Anbringen des Blattes 21 an der Büchse 10, da weniger Positionen für das Blatt 21 und die Büchse 10 gegeben sind, die visuell oder von Hand ausgeschlossen werden müssen, um die zutreffende Ausrichtung zu finden.
- Für einen Fachmann ist ersichtlich, daß die Gestalt des Blattbefestigungsteils 24 unmittelbar an dem Ende der Antriebswelle 16 selbst hergestellt werden kann (nicht gezeigt), anstatt an einer Büchse 10 ausgebildet zu sein, die dann an der Welle 16 befestigt wird.
- Während ferner die Befestigung im vorliegenden Fall in Verbindung mit einer Betonsäge 12 und einem zugehörigen Betonsägeblatt 21 beschrieben worden ist, kann die Befestigung auch in Verbindung mit verschiedenen anderen Schneidverfahren und - vorrichtungen eingesetzt werden.
- Es ist somit eine Einrichtung und ein Verfahren zum Verhindern einer fehlerhaften Anbringung eines Sägeblattes an einer Säge geschaffen worden. Es ist eine Spindel oder Wellenbüchse 10 an der Antriebswelle 16 einer Säge 12 vorgesehen. Das Blattbefestigungsteil 24 der Wellenbüchse 10 hat eine Befestigungsfläche 24 in einer solchen Form, daß die Umrisse bei direkter und bei spiegelbildlicher Ansicht nicht übereinstimmen können. Die Befestigungsöffnung 52 in der ersten Seite 48 des Säge blattes 21 hat eine Form, die mit der des Befestigungsteiles 24 übereinstimmt. Das Sägeblatt 21 wird mit der ersten Seite 48 von der Säge 12 weg weisend auf das Befestigungsteil 24 der Büchse 24 gepreßt, da dies die einzige Ausrichtung ist, in welcher das Blatt auf die Büchse 10 paßt. Dann wird die Unterlegscheibe 54 auf der Welle 16 gegen die erste Seite 48 des Blattes 21 gebracht, und die Schraube 56 wird auf den kleineren Teil 20 der Welle geschraubt, um das Blatt 21 an der Büchse 10 zwischen der Unterlegscheibe 54 und dem Flansch 30 zu sichern.
- Alternativ kann das Blatt 21 durch Einführen des Schraubbolzens 58 in die Öffnung 59 in der Welle 16 gesichert werden, um das Blatt 21 zwischen die Unterlegscheibe 54 und den Flansch 30 zu klemmen, wie oben erläutert.
- Es ist anzumerken, daß die vorstehend beschriebenen Ausbildungen der Vorrichtungen und der zugehörigen Verfahren lediglich beispielhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Prinzipien sind und zahlreiche andere Ausführungsformen und Abwandlungen möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung, wie er sich aus den Ansprüchen ergibt, zu verlassen.
Claims (21)
1. Befestigungsfläche (24) an einer Betonsäge mit einem um
eine Längsachse rotierenden Kreissägeblatt (21), wobei die
Befestigungsfläche in einer allgemein dreieckigen Form mit
drei Seiten (34, 36, 38) unterschiedlicher Länge und drei
die Seiten verbindenden, generell abgerundeten Ecken (40,
42, 44) ausgebildet ist.
2. Befestigungsfläche nach Anspruch 1, bei der die Fläche zwei
im wesentlichen gerade Seiten (34, 36) mit
unterschiedlichen Längen und eine bogenförmige dritte Seite (38)
aufweist, wobei die Seiten miteinander durch bogenförmige
Ecken (40, 42, 44) verbunden sind.
3. Befestigungsfläche nach Anspruch 1 oder 2, bei der die
Fläche ein Kreissägeblatt-Befestigungsteil mit einem
Mittelpunkt (28) auf der Drehachse und einer dadurch verlaufenden
horizontalen Achse und vertikalen Achse aufweist, die
Befestigungsfläche eine erste Ecke (40) mit einem Radius R1 von
etwa 3,4 mm aufweist, der von einem Punkt (41) vor der
vertikalen Achse und etwa 12,4 mm vom Mittelpunkt entfernt und
in einem Winkel von etwa 0º gegenüber der horizontalen
Achse ausgeht, eine zweite Ecke (42) mit einem Radius R2 von
etwa 4,1 mm, der von einem Punkt (43) hinter der vertikalen
Achse und etwa 11,4 mm vom Mittelpunkt entfernt und in
einem Winkel (θ) von etwa 54º über der horizontalen Achse
ausgeht, eine dritte Ecke (44) mit einem Radius (R3) von
etwa 3,6 mm, der von einem Punkt (45) hinter der vertikalen
Achse und etwa 11,0 mm vom Mittelpunkt entfernt und im
Win
kel von etwa 66º unter der horizontalen Achse ausgeht, eine
erste Seite (34) der drei Seiten die Außenseiten der ersten
und zweiten Ecken (40, 42) tangential verbindet, eine
zweite Seite (36) der drei Seiten die Außenseiten der ersten
und dritten Ecken (40, 44) tangential verbindet und eine
dritte Seite (38) der drei Seiten, die bogenförmig mit
einem Radius (R4) von etwa 27,8 mm ausgebildet ist und
tangential die Außenseiten der zweiten und dritten Ecken (42,
44) verbindet.
4. Befestigungsfläche nach Anspruch 1 oder 2, be i der die
Fläche ein Kreissägeblatt-Befestigungsteil mit einem
Mittelpunkt (28) auf der Drehachse und einer dadurch verlaufenden
horizontalen Achse und vertikalen Achse aufweist, die
Befestigungsfläche eine erste Ecke mit einem Radius R1
aufweist, der von einem Punkt (41) mit einem Abstand D1 vom
Mittelpunkt entfernt vor der vertikalen Achse und auf der
horizontalen Achse ausgeht, eine zweite Ecke mit einem
Radius R2, der ungefähr gleich 1,2 R1 ist und von einem Punkt
(43) hinter der vertikalen Achse in einem Abstand D2 vom
Mittelpunkt entfernt und in einem Winkel von etwa 54º über
der horizontalen Achse ausgeht, wobei D2 ungefähr gleich
0,93 D1 ist, eine dritte Ecke mit einem Radius R3, der
ungefähr gleich 1,06 R1 ist und von einem Punkt (45) hinter
der vertikalen Achse in einem Abstand D3 vom Mittelpunkt
entfernt und in einem Winkel von etwa 66º unter der
horizontalen Achse ausgeht, wobei D3 ungefähr gleich 0,89 D1
ist, eine erste Seite (34) der drei Seiten, welche die
Außenseiten der ersten und zweiten Ecken (40, 42) tangential
verbindet, eine zweite Seite (36) der drei Seiten, welche
die Außenseiten der ersten und dritten Ecken (40, 44)
tangential verbindet, und eine dritte Seite (38) der drei
Seiten mit einem Radius R4 der von einem Punkt (46) vor der
vertikalen Achse in einem Abstand D4 vom Mittelpunkt
entfernt und in einem Winkel (β) von etwa 9º über der
horizon
talen Achse ausgeht, wobei D4 ungefähr gleich 1,32 D1 ist
und die dritte Seite die Außenseiten der zweiten und
dritten Ecken (40, 42) tangential verbindet.
5. Befestigungsfläche nach Anspruch 1 oder 2, bei der die
Fläche die Form eines schiefwinkligen Dreiecks aufweist.
6. Befestigungsfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei
der sich die generell dreieckige Fläche auf einer
Wellenbüchse (10) befindet.
7. Befestigungsfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei
der sich die generell dreieckige Fläche auf einer Welle
befindet.
8. Befestigungsfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei
der sich die generell dreieckige Fläche auf einer
Wellenbüchse (10) mit einem distalen und einem proximalen Ende
befindet, mit:
einer inneren zentralen Bohrung (26) zur Aufnahme einer
Antriebswelle (16) der Säge;
einem Flansch (30), der von der Büchse radial vorragt und
proximal zu dem Befestigungsteil liegt, um in Eingriff mit
einer Seite des Sägeblatts (21) zu kommen;
einem proximal zu dem Flansch liegenden
Wellenbefestigungsteil (22) zum Festlegen der Wellenbüchse an der Welle; und
Mitteln (20, 54, 56) zum Festlegen des Blattes an dem
Befestigungsteil.
9. Beton-Kreissägeblatt (21), welches im Betriebszustand um
eine Längsachse zum Einsatz an einer Betonkreissäge mit
einer ein Blattbefestigungsteil aufweisenden Antriebswelle
rotiert, wobei das Blatt eine erste Seite und eine zweite
Seite sowie eine durchgehende Befestigungsöffnung (52)
auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt zur Drehung um
die Achse mit einem Blattbefestigungsteil (24) ausgestattet
ist, welches sich mit der Befestigungsöffnung im Eingriff
befindet, wobei die Befestigungsöffnung eine generell
dreieckige Form mit drei Seiten unterschiedlicher Länge und die
Seiten verbindenden generell abgerundeten Ecken aufweist.
10. Betonkreissäge-Blatt nach Anspruch 9, bei dem die generell
dreieckige Form ein schiefwinkliges Dreieck ist.
11. Betonkreissäge-Blatt nach Anspruch 9 oder 10, bei dem die
generell dreieckige Form zwei im wesentlichen gerade Seiten
und eine konvexe Seite umfaßt.
12. Betonkreissäge-Blatt nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei
dem die Befestigungsöffnung (52) von der ersten Seite aus
gesehen einen Mittelpunkt mit einer dadurch verlaufenden
horizontalen Achse und einer vertikalen Achse aufweist,
ferner eine erste Ecke mit einem Radius von etwa 3,4 mm,
der von einem Punkt vor der vertikalen Achse und etwa 12,4
mm vom Mittelpunkt entfernt und in einem Winkel von etwa 0º
gegenüber der horizontalen Achse ausgeht, eine zweite Ecke
mit einem Radius von etwa 4,1 mm, der von einem Punkt
hinter der vertikalen Achse und etwa 11,4 mm vom Mittelpunkt
entfernt und in einem Winkel von etwa 54º über der
horizontalen Achse ausgeht, eine dritte Ecke mit einem Radius von
etwa 3,6 mm, der von einem Punkt hinter der vertikalen
Achse und etwa 11,0 mm vom Mittelpunkt entfernt und in einem
Winkel von etwa 66º unter der horizontalen Achse ausgeht,
eine erste Seite der drei Seiten die Außenseiten der ersten
und zweiten Ecken tangential verbindet, eine zweite Seite
der drei Seiten die Außenseiten der ersten und dritten
Ecken tangential verbindet und eine dritte Seite der drei
Seiten bogenförmig mit einem Radius von etwa 27,8 mm
ausge
bildet ist und die Außenseiten der zweiten und dritten
Ecken tangential verbindet.
13. Betonkreissäge-Blatt nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei
dem die Befestigungsöffnung (52) von der ersten Seite aus
gesehen einen Mittelpunkt mit einer dadurch verlaufenden
horizontalen Achse und einer vertikalen Achse aufweist,
ferner eine erste Ecke mit einem Radius R1, der von einem
Punkt mit einem Abstand D1 vom Mittelpunkt entfernt vor der
vertikalen Achse und auf der horizontalen Achse ausgeht,
eine zweite Ecke mit einem Radius R2, der ungefähr gleich
1,2 R1 ist und von einem Punkt hinter der vertikalen Achse
in einem Abstand D2 vom Mittelpunkt entfernt und in einem
Winkel von circa 54º über der horizontalen Achse ausgeht,
wobei D2 ungefähr gleich 0,93 D1 ist, eine dritte Ecke mit
einem Radius R3, der ungefähr gleich 1,06 R1 ist und von
einem Punkt hinter der vertikalen Achse in einem Abstand D3
vom Mittelpunkt entfernt und in einem Winkel von etwa 66º
unter der horizontalen Achse ausgeht, wobei D3 ungefähr
0,89 D1 ist, eine erste Seite der drei Seiten die
Außenseiten der ersten und zweiten Ecken tangential verbindet, eine
zweite Seite der drei Seiten die Außenseiten der ersten und
dritten Ecken tangential verbindet und eine dritte Seite
der drei Seiten mit einem Radius R4, der von einem Punkt
vor der vertikalen Achse in einem Abstand D4 vom
Mittelpunkt entfernt und in einem Winkel von etwa 9º über der
horizontalen Achse ausgeht, wobei D4 ungefähr gleich 1,32 D1
ist und die dritte Seite die Außenseiten der zweiten und
dritten Ecken tangential verbindet.
14. Verfahren zum Ausrichten eines Beton-Kreissägeblatts (21)
mit einer ersten und einer zweiten Seite in der Weise, daß
das Blatt stets in einer bestimmten Ausrichtung auf eine
Antriebswelle (16) mit einer Längsachse, um welche das
Blatt rotiert, ausgerichtet ist, durch:
Bereitstellen eines Blattbefestigungsteils (14), das nicht
symmetrisch ist, wenn es um eine orthogonal zur Längsachse
der Welle verlaufenden Achse um 180º gedreht wird, wobei
die Befestigungsfläche eine allgemein dreieckige Form mit
drei Seiten unterschiedlicher Länge aufweist;
Vorsehen einer Befestigungsöffnung (52) in dem Blatt, die
von dem dreieckförmigen Blattbefestigungsteil (14) gedreht
werden kann;
Aufsetzen des Blatts auf das Blattbefestigungsteil in der
Weise, daß die Öffnung in dem Blatt mit dem
Blattbefestigungsteil übereinstimmt; und
Festlegen des Blatts zur Drehung mit der Welle.
15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die Befestigungsfläche
generell abgerundete Ecken aufweist.
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei dem der Schritt des
Festlegens das Anlegen einer Unterlegscheibe (54) gegen die
erste Seite des Blattes und anschließendes Festlegen einer
Schraube (56) auf der Welle gegen die Unterlegscheibe
einschließt, um das Blatt zwischen der Unterlegscheibe und der
Antriebswelle einzuklemmen.
17. Vorrichtung zum Anbringen von Beton-Kreissägeblättern (21)
an einer drehbaren Antriebswelle (16), mit:
einer Büchse (20) mit einer Längsöffnung (26) von einer
Größe, die das Einführen wenigstens eines Teils der
Antriebswelle (16) in die Öffnung ermöglicht, wobei die
Büchse ein Blattbefestigungsteil (24) aufweist, an dem das
Sägeblatt zu befestigen ist, wobei das Blattbefestigungsteil
eine nichtsymmetrische Form um eine beliebige Achse
orthogonal zur drehenden Antriebswelle aufweist, wenn die Büchse
auf der Welle angebracht ist, wobei die Form generell
drei
eckig mit drei Seiten unterschiedlicher Länge ausgebildet
ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, weiter umfassend einen
Flansch (30), welcher radial von der Büchse vorragt und
angrenzend an das Blattbefestigungsteil angeordnet ist, so
daß der Flansch an dem Blatt anliegt, wenn das Blatt auf
der Büchse angebracht ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18 mit einem ein Gewinde
aufweisenden Befestigungsteil (56), das mit einem
Gewindeteil (20) an der Drehantriebswelle zusammenwirkt, um eine
Klemmkraft zum Festklemmen des Blattes gegen den Flansch zu
erzeugen.
20. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18 mit Mitteln (56, 58)
zum lösbaren Festlegen des Sägeblatts an der Büchse.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, bei der die
Befestigungsfläche generell abgerundete Ecken aufweist.
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