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DE69300644T2 - Vorrichtung zum Zuführen eines Trägers durch eine Druckvorrichtung und Siebdruckmaschine. - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen eines Trägers durch eine Druckvorrichtung und Siebdruckmaschine.

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Publication number
DE69300644T2
DE69300644T2 DE69300644T DE69300644T DE69300644T2 DE 69300644 T2 DE69300644 T2 DE 69300644T2 DE 69300644 T DE69300644 T DE 69300644T DE 69300644 T DE69300644 T DE 69300644T DE 69300644 T2 DE69300644 T2 DE 69300644T2
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DE
Germany
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path
printing
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roller
objects
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DE69300644T
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Marius Joseph Derks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stork X Cel BV
Original Assignee
Stork X Cel BV
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/16Printing tables
    • B41F15/18Supports for workpieces
    • B41F15/28Supports for workpieces for elongated flat articles, e.g. strips, bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/16Printing tables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)
  • Manufacturing Of Printed Wiring (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, sowie im Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben.
  • Eine solche Vorrichtung ist aus US-PS 3 853 315 bekannt geworden, die sich auf eine Vorrichtung zum Hindurchführen und beidseitigen Bedrucken von Gegenständen bezieht; dabei sind die Gegenstände mittels Haltern gehalten, die in einem gegenseitigen Abstand angeordnet und auf endlosen Bändern befestigt sind. Diese Vorrichtung ist ferner mit Mitteln zum Führen der Halter während den Druckvorgangs versehen. Außerdem werden Druckwalzen verwendet, die im Umfang einer Aussparung zum Hindurchlaufen der Halter haben.
  • Dies ist üblich in der Drucktechnik, besonders im Falle von Rotationssiebdruck und Offsetdruck bei flexiblen Gegenständen, die zum Bedrucken durch eine Druckmaschine hindurchlaufen, entlang einer Wegstrecke, die über einen Druckzylinder führt, mittels eines Antriebs, der beispielsweise aus einem Förderband ader eine Tragwalze besteht. Trotz der Tatsache, daß die zu bedruckenden Gegenstände während des Druckvorganges festgehalten werden, können unkontrollierte Verschiebungen relativ zum Band während des Zuführens und Förderns dann auftreten, wenn eine Beschleunigung eintritt. Demzufolge ist es schwierig, ein einwandfreies Positionieren der Gegenstände relativ zur Druckwalze zu erzielen und diese während des Druckens festzuhalten, mit dem Ergebnis, daß das gedruckte Bild nicht genau an einer bestimmten Position plaziert werden kann, ja sogar verformt werden kann.
  • Diese unkontrollierten Verschiebungen treten insbesondere im Falle nicht-flexibler Gegenstände auf, die in der Stärke und im Gewicht erheblich schwanken können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art anzugeben, die ein genaues Positionieren bezüglich des Ortes und der Zeit entlang wenigstens eines Teiles der Wegstrecke erlauben, auf welcher die Gegenstände bedruckt werden. In diesem Falle muß es möglich sein, daß die Gegenstände aus einzelnen Bogen bestehen, die in der Industrie und in der Druckerei üblich sind, mit einer großen Schwankungsbreite der Stärke, der Fläche und des Gewichtes, beispielsweise bei gedruckten Schaltungen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung gelöst, sowie im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 beschrieben.
  • Die oben genannte Vorrichtung kann mit Fördereinrichtungen zum Plazieren der Gegenstände zum Zwecke des Bedruckens zusammenarbeiten, wobei diese Einrichtungen aus Förderern, beispielsweise aus Bandförderern bestehen, um jeden Gegenstand zum Bedrucken entgegen einem Positioniernocken zu fördern, ferner aus Überführmitteln zum Überführen von jeweils einem der Gegenstände, die am Positioniernocken anliegen, über denselben Abstand zu einem Halter, wobei der Halter in jedem Falle in ein und derselben Position auf der Wegstrecke angeordnet ist.
  • Die Gegenstände können entweder kontinuierlich oder intermetierend gefördert werden. Das Letztere findet insbesondere in solchen Fällen statt, in welchen die Gegenstände von Hand gefördert werden, was relativ lange Wartezeiten zur Folge hat. Die Druckwalzen werden während dieser langen Wartezeiten manchmal abgestellt.
  • Die Fördereinrichtung zum Plazieren der Gegenstände zum Zwecke des Druckens kann auch aus einem Förderer zum Fördern der Gegenstände in eine Warteposition bestehen sowie aus einer Überführeinrichtung zum Überführen von jeweils einem Gegenstand aus der Warteposition zu einem Halter. Um ein genaues Überführen des Gegenstandes zum Zwecke des Druckens von der Überführvorrichtung zum Halter zu erzielen, können die Überführvorrichtung wie auch der Halter mit Anschlagnocken versehen sein, die nach Beschleunigung der Überführvorrichtung gegen die Anschlagnocken des Halters laufen, mit dem Ergebnis, daß diese beiden relativ zueinander genau positioniert werden, worauf beide mit ein und derselben Geschwindigkeit laufen.
  • Es ist Vorteilhaft, die Gegenstände zum Bedrucken mit derselben Geschwindigkeit laufenzulassen, wie jener des Halters, da dann mehr Gegenstände pro Zeiteinheit gefördert werden können, weil nämlich in diesem Falle der Halter nach dem Aufnehmen des Gegenstandes nicht mehr beschleunigt werden muß. Hierbei ist es Vorteilhaft, die Überführvorrichtung von einem mechanischen Antrieb anzutreiben, der einer besonderen, in einem spezifischen Antriebsprogramm aufgezeichneten Kurve folgt, so daß die Überführvorrichtung genau positioniert werden kann. Dies steigert die Zuverlässigkeit und Genauigkeit selbst bei hohen Geschwindigkeiten. In diesem Falle kann die Überführvorrichtung mit einer Spannvorrichtung versehen werden, die aus einem oberen und einem unteren Arm besteht, oder mit einer Saugeinrichtung beispielsweise mit Saugdüsen, mit welchen die Gegenstände aufgenommen, gehalten und mittels des Vakuums freigegeben werden können, ohne beschädigt zu werden.
  • Die Führungseinrichtung, der Antrieb der erstgenannten Art und die Wiedereinsetzeinrichtung können zusammen aus einer angetriebenen endlosen Kette oder einem verzahnten Band bestehen, die an wenigstens zwei Stellen unterstützt sind, und entlang welchen die Halter in regelmäßigen Abständen fixiert sind. Dies trägt sehr stark zur Einfachheit der Konstruktion bei.
  • Außerdem kann der Antrieb der ersten Bauart die Halter mittels Luftdruck bewegen. Die Halter können sodann unabhängig voneinander bewegt werden, was dann nicht möglich ist, wenn eine Kette oder ein verzahntes Band als erster Antrieb verwendet wird.
  • Der Antrieb der ersten Bauart kann die Halter auch mittels Magnetkraft verschieben, mit dem Ergebnis, daß sich die Halter unabhängig von einander bewegen lassen, und daß das Einstellen der Bewegung ohne mechanische Ventile möglich ist, die dem Verschleiß unterliegen.
  • Der Vorteil des Anwendens einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, das heißt eines Antriebes eines zweiten Typus, der wenigstens zeitweise die Bewegung eines jeden Halters entlang wenigstens eines Teiles der Wegstrecke übernimmt, auf welchem die Gegenstände bedruckt werden können, liegt in einem genauen Positionieren bezüglich des Ortes und der Zeit entlang des genannten Teiles der Wegstrecke. Es läßt sich nämlich auf diese Weise eine hohe Genauigkeit auf jenem Teil der Wegstrecke sicherstellen, wo dies notwendig ist, während bezüglich des Restes ein weniger genauer Antrieb ausreicht.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung erhält man dann, wenn der Antrieb des zweiten Typus aus einer Führungsschraube besteht, die zur Wegstrecke parallel angeordnet ist, während jeder Halter mit wenigstens einem Nocken ausgerüstet ist, der mit der Führungsschraube in Eingriff gelangen kann. In diesem Falle kann der Nocken in Lagern an den Haltern montiert werden, so daß er entlang der Führungsschraube abrollt, wodurch eine Verringerung des Verschleißes möglich ist. Ist der Nocken in diesem Falle konisch, so kann der Antrieb des zweiten Typus eine sehr hohe Positionierungsgenauigkeit erreichen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform liegt dann vor, wenn der Antrieb des zweiten Typus aus einem wenigsten außen gezahnten endlosen Band besteht, das parallel zur Wegstrecke umläuft und an wenigstens zwei Stellen unterstützt ist, wobei wenigstens ein Zahn pro Halter mit dem verzahnten Band in Eingriff gelangen kann.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform liegt dann vor, wenn der Antrieb des zweiten Typus aus einer geschliffenen endlosen Kette besteht, die auf ihrer Außenseite mit angespitzten Zähnen versehen ist und die parallel zur Wegstrecke umläuft und an wenigstens zwei Stellen unterstützt ist, und wenn wenigstens ein angespitzter Zahn pro Halter mit der geschliffenen Kette in Eingriff gelangen kann.
  • In diesem Falle ist es besonders vorteilhaft, wenn die Halter mit Führungseinrichtungen ausgerüstet sind, die eine Bewegung in jener Ebene, in welcher die Gegenstände bedruckt werden, verhindert, ausgenommen einer Bewegung in der Richtung dieser Wegstrecke. Diese Führungseinrichtungen können aus einem Profil gebildet sein, das parallel zur Wegstrecke angeordnet ist, so wie dadurch, daß jeder Halter drei oder vier Rollen hat, deren Achsen senkrecht zur Ebene verlaufen, in welchen die Gegenstände bedruckt werden, und die während des Durchganges des Halters paarweise beidseits am Profil anliegen.
  • Insbesondere dann, wenn die Führungseinrichtungen, der Antrieb des ersten Typus und die Rückstelleinrichtung zusammen aus einer angetriebenen endlosen Kette oder einem verzahnten Band gebildet sind, kann die Abgabevorrichtung zum Entfernen von zu bedruckenden Gegenständen von dem in einer Endposition befindlichen Halter einen Förderer umfassen, der im wesentlichen mit der Wegstrecke in einem geringen Abstand von deren Ende fluchtend angeordnet ist; an dem genannten Ende werden die Kette oder das gezahnte Band mit den hierauf befestigten Haltern von einer Rolle umgelenkt. Der Abstand zwischen dem Förderer und der Kette oder dem gezahnten Band wird in jedem Falle zeitweise gesteigert, um jeden Halter ungehindert durchgehenzulassen.
  • Ein zweiter Förderer kann ebenfalls vor dem Ende und im wesentlichen parallel zur Wegstrecke vorgesehen werden; dieser Förderer übernimmt das Tragen der Gegenstände von den Haltern und führt die Gegenstände zu jenem Förderer, der mit der Wegstrecke im wesentlichen fluchtet. Der Zweck beider Förderer besteht darin, Gegenstände, die von den Haltern kommen, abzugeben.
  • In der Druckform wird zweckmäßigerweise eine Aussparung vorgesehen, so daß die Halter hindurchlaufen können.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Siebdruckmaschine, sowie in Anspruch 15 beschrieben; diese Maschine enthält eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, so wie oben beschrieben.
  • Eine Tragwalze der Siebdruckmaschine ist mit einer Aussparung versehen, die dazu dient, die Halter zwischen der Druckwalze und der Tragwalze hindurchgegen zu lassen. Das Material des Siebes kann Metall sein, beispielsweise Nickel, das durch Elektroformen hergestellt wurde. Es ist zweckmäßig, hochmaschiges Material zu verwenden wegen der geringen Verformung dieses Materiales. Das Sieb kann mit Streifen versehen sein, die sich entlang der Kanten in Umfangsrichtung der Druckwalze erstrecken. In diesem Falle kann das Sieb in axialer Richtung durch zwei zylindrische Ringe gestreckt werden, die hinter den Streifen angreifen.
  • Am besten wird die Rakel von der Innenseite der Druckwalze abgenommen, während die Brücke durchläuft, was einen übermäßigen Verschleiß der Rakel verhindert. Zu diesem Zwecke kann ein Nocken, der diese Bewegung auf die Rakel überträgt, an der Innenseite der Druckwalze vorgesehen werden.
  • Ferner ist es vorteilhaft, die Druckwalze in Längsausrichtung zu justieren durch zwei miteinander kämmende Zahnräder, die mit geneigten Zähnen ausgerüstet sind. Die Justierung wird durch Verschieben eines dieser beiden Zahnräder entlang der Drehachse erreicht. Schließlich ist es vorteilhaft, eine Möglichkeit zum Justieren des Abstandes zwischen der Druckwalze und der Tragwalze vorzusehen, wobei die Achse der Druckwalze durch einen Exzenternocken einer umlaufenden Riemenscheibe justiert werden kann.
  • Die Erfindung wird in Einzelheiten unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert:
  • Figur 1 zeigt eine Rotationsdruckmaschine in Seitenansicht.
  • Die Figuren 2a bis 2d sind Teilansichten der Vorrichtung gemäß der Erfindung, mit dem Halter oder den Haltern, dem Antrieb des zweiten Typus und zusätzlichen Führungen.
  • Figur 2e ist eine schematische Darstellung der Draufsicht jenes Teiles der Siebdruckmaschine, an welchem eine Überführeinrichtung an einem Halter anliegt.
  • Figur 3 ist eine Seitenansicht einer Siebdruckmaschine mit einer Vorrichtung, so wie in Figur 1 gezeigt.
  • Figur 4 ist eine perspektivische schematische Darstellung des Druckkopfes der Siebdruckmaschine gemäß Figur 3.
  • Figur 5 zeigt einen Teil des Druckkopfes der Siebdruckmaschine gemäß Figur 3 mit einem Querschnitt eines Teiles der Längsregisterjustierung.
  • Figur 6 zeigt die Grundzüge der Dickeneinstellung der Druckwalze relativ zur Tragwalze.
  • Figur 1 zeigt eine Maschine gemäß der Erfindung, wobei die zu bedruckenden Gegenstände von einem Förderer 1 entgegen einem Positioniernocken 2 gefördert, sodann einer nach dem anderen über dieselbe Strecke in jedem Falle zu einem Halter 4 gefördert werden, durch Mittel 3, die mit Spanneinrichtungen versehen sind, umfassend einen oberen und einen unteren Arm, um die Gegenstände zu halten; die Halter 4 sind gleichzeitig in derselben Ausgangsposition entlang einer geraden Wegstrecke angeordnet. Der Halter trägt den zu bedruckenden Gegenstand 5 und ist seinerseits von einer endlosen Kette 6 getragen, die über Kettenräder 7 gespannt ist und gleichzeitig als Antrieb des ersten Typus dient, während sich Halter 4, der hieran mit Spiel befestigt ist, in Richtung der Wegstrecke von der Anfangsposition der Wegstrecke bewegt und entlang einer Druckform 100 läuft, mit einer Aussparung 101, durch die Halter 4 hindurch laufen kann, gegen eine Endposition (links beziehungsweise rechts in der Figur, wie dargestellt). Die Maschine gemäß der Erfindung, die ein Antrieb eines zweiten Typus 8 ist, übernimmt sodann zeitweise die Bewegung des Halters 4 und stellt ein genaues Positionieren bezüglich des Ortes und der Zeit entlang eines Teiles der Wegstrecke sicher, über welcher hinweg sie arbeitet.
  • Eine Abgabevorrichtung ist gebildet aus einem Förderer 9, der vor dem Ende der Wegstrecke angeordnet ist, parallel hierzu läuft und die Gegenstände vom Halter 4 übernimmt und sie sodann zu einem weiteren Förderer 10 fördert, der in der Wegstrecke liegt. Wann immer ein Halter 4 durchzulaufen hat, so wird der Abstand zwischen dem letztgenannten Förderer 10 der Kette 6 vorübergehend vergrößert mittels eines Druckluftzylinders 12, der am Maschinengestell 11 angelenkt ist. Die Kette wird ferner dazu verwendet, um die Halter 4 in die Ausgangsposition zurückzubringen. Die Förderer 9 und 10 sind durch Spannvorrichtungen 13 beziehungsweise 14, die an sich bekannt sind, gespannt gehalten.
  • Die Figuren 2a bis 2d zeigen den Halter 4 im Einzelnen, der von der Vorrichtung gemäß der Erfindung, in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 8 gezeichnet, angetrieben ist, welcher ein Antrieb des zweiten Typus ist, die in den Figuren 2a und 2b gebildet ist aus einer Führungsschraube 15, die parallel zur Wegstrecke verläuft und mit einem Nocken 17 zusammenarbeitet, der in Lagern am Halter 4 gelagert ist. Eine Führung 23, entlang welcher der Halter 4 sich mittels Führungsrollen 24 bewegen kann, ist ebenfalls parallel zur Wegstrecke angeordnet. Halter 4 ist an einem Bindeglied 20 der Tragkette 6 mittels eines Stiftes 21 befestigt, der mit Spiel in eine Bohrung 22 eingreift. Dieses Spiel stellt sicher, daß die Bewegung der Kette 6 nicht genau der Bewegung entsprechen muß, die dem Halter durch die Führungsschraube 15 und die Führung 23 aufgezwungen wird.
  • Die Figur 2c zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, wobei der Antrieb 8 des zweiten Typus aus einem endlosen, gezahnten Band 51 gebildet ist, versehen mit Zähnen auf der Außenseite und auf der Innenseite, und parallel zur Wegstrecke verlaufend; das Band läuft über ein Zahnrad 53 mit wenigstens einem Halter 4, der mit Zähnen versehen ist, die mit dem gezahnten Band kämmen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Figur 2d ist der Antrieb 8 des zweiten Typus aus einer geschliffenen endlosen Kette 52 gebildet, die auf der Außenseite mit angespitzten Zähnen versehen ist, parallel zur Wegstrecke verläuft, sowie über ein Kettenrad 54, ferner aus einem Halter 4, der mit angespitzten Zähnen versehen ist, die mit der geschliffenen Kette zusammenarbeiten.
  • Figur 2e zeigt schematisch eine mögliche Position der Überführeinrichtung relativ zum Halter, wobei ein zu bedruckender Bogen sehr genau zum Halter überführt werden kann. Die Überführeinrichtung 57 greift in diesem Falle teilweise in die Öffnungen im Halter 4 ein. Die Überführeinrichtung und der Halter sind beidseits mit Anschlagnocken 55 beziehungsweise 56 versehen, die in dieser Position aneinander anliegen.
  • Die in Figur 1 gezeigte Maschine ist in Figur 3 zu einer Siebdruckmaschine ausgebaut durch Hinzufügen einer Druckwalze 25 und einer Tragwalze 26 sowie eines hierzu notwendigen Antriebes. Ein Sieb 35 ist auf den Umfang der Druckwalze 25 aufgezogen. Die Rakel 27 wird immer dann von der Innenseite der Druckwalze entfernt, wenn die Brücke 28 durchläuft. In der Tragwalze ist eine Aussparung 29 vorgesehen, damit der Halter 4 frei hindurchlaufen kann. Figur 4 ist eine schematische Darstellung einer Druckwalze mit einer Rakel 31; die Druckwalze ist aus zwei Endringen 33 aufgebaut mit einer dazwischen befindlichen Brücke 34, die sich entlang des Umfanges zwischen den gestrichelten Linien erstreckt, und einem Sieb 35, das mit Hilfe von Registerstiften 36 aufgespannt ist sowie mit unterteilenden Spannringen 30, 37, die hinter Polyurethanstreifen greifen, die auf das Sieb aufgeklebt sind; die Druckwalze ist über eine Schrägverzahnung 38 angetrieben. Die Rakel kann um eine Welle 32 umlaufen, die in einem Abstand zur Drehachse der Druckwalze sowie parallel hierzu umläuft; er wird von einem Nocken 39 angehoben, der mittels eines Stabmechanismus der Rakel eine Bewegung erteilt, so daß die Rakel die vorbeilaufende Brücke 34 nicht berührt. Die Druckwalze als Ganzes läuft (nicht gezeigten) Lagern um, die an den Enden der Walze vorgesehen sind. Um ein Verwinden der Druckwalze zu verhindern, kann diese natürlich an beiden Enden mit einer Verzahnung versehen und angetrieben sein.
  • Figur 5 zeigt schematisch das Prinzip, bei welchem eine Längsregisterjustierung vorgesehen ist, um Justierungen während des Betriebes durchzuführen. Die Schrägverzahnung 38 der Druckwalze kämmt mit einem Zahnrad 40, das mit der Lagerwelle 41 verschoben werden kann, auf welcher das Zahnrad mittels eines Keiles und einer Buchse aufgekeilt ist, entlang der Drehachse in der durch Pfeil A angedeuteten Richtung. Ein Verschieben des Zahnrades 40 führt zu einer Relatiwerdrehung der Welle 41 in Bezug auf die Druckwalze, so wie durch Pfeil B angedeutet; demzufolge wird das Längsregister verändert. Die Justierung kann auch dann vorgenommen werden, wenn die Maschine in Betrieb ist.
  • Figur 6 zeigt schließlich das Prinzip, das angewandt wird, um den Anstand zwischen der Druckwalze 25 und der Tragwalze 26 zu vergrößern, so daß diese ganz eindeutig auseinander liegen. Hierdurch wird beispielsweise sichergestellt, daß dann, wenn keine zu bedruckenden Gegenstände durchlaufen, Druckerschwärze nicht auf die Tragwalze 26 durch die Druckwalze 25 gelangt. Die Druckwalze 25 ist mittels eines Lagers in einer Scheibe 60 gelagert, die relativ zur Druckwalze exzentrisch angeordnet ist und die mittels eines Lagers 63 im Gestell der Siebdruckmaschine aufgenommen ist. Bevor die Druckwalze 25 nach oben bewegt wird, wird die Rakel in eine abgehobene Position durch einen Stabmechanismus verbracht. Aufgrund der Tatsache, daß die Druckwalze exzentrisch in Scheibe 60 liegt, zufolge des Zurückziehens der Antriebstange in den pneumatischen Zylinder 61 hinein, läßt sich Scheibe 60 um einen Winkel im Maschinengestell verdrehen, mit dem Ergebnis, daß die Druckwalze 25 nach oben bewegt wird.
  • Eine Siebdruckvorrichtung der beschriebenen Art ist beispielsweise konstruiert für Gegenstände mit Abmessungen von maximal 1400 mm x 1000 mm, und kann eine Druckgeschwindigkeit von 4000 Gegenständen pro Stunde erreichen, wobei ein gedrucktes Bild mit einer Genauigkeit von 0,1 mm erzielt werden kann.
  • Die zu verwendete Druckform umfaßt am besten ein Siebmaterial aus Nickel, gebildet durch Elektorformen, mit einer Feinheit von 20 bis 500 Maschen und größer (die Maschenzahl ist die Anzahl von Sieböffnungen pro Zoll), und einer Stärke von zwischen 50 und 300 Mikrometern. Selbstverständlich lassen sich auch abweichende Feinheiten und Stärken verwenden.

Claims (22)

1. Vorrichtung zum Fördern von zu bedruckenden Gegenständen (5) durch eine Druckvorrichtung mit wenigstens einer Druckform, die drehbar antreibbar ist, mit wenigstens einem Halter (4) , der in einer Ausgangsposition sitzt, um jeweils einen flexiblen oder nicht-flexiblen, zu bedruckenden Gegenstand (5) aufzunehmen, der von einer Führungseinrichtung getragen ist, und der mittels eines Antriebs (6) eines ersten Typus von der Ausgangsposition in eine Endposition entlang einer im wesentlichen gradlinigen Wegstrecke bewegbar ist, die entlang der Druckform (100) führt, sowie mit einer Rückführeinrichtung zum Rückführen einer oder mehrerer Halter (4) entlang derselben oder einer anderen Wegstrecke von der Endposition zur Ausgangsposition im Anschluß an die Abgabe der bedruckten Gegenstände (5). dadurch gekennzeichnet, daß auch Maßnahmen für einen Antrieb (8) eines zweiten Typus betroffen sind, der wenigstens zeitweise die Bewegungen eines jeden Halters (4) über wenigstens einen Teil der Wegstrecke übernimmt, auf welcher die Gegenstände (5) bedruckt werden können, um deren genaues Positionieren bezüglich des Ortes und der Zeit entlang des genannten Teiles der Wegstrecke zu erreichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (8) des zweiten Typus aus einer Führungsschraube (15) gebildet ist, die parallel zur Wegstrecke angeordnet ist, sowie wenigstens einem Nocken (17) pro Halter 14, der mit der Führungsschraube zusammenarbeiten kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das der Nocken (17) in Lagern am Halter (4) fest ist, so daß der Nocken entlang der Führungsschraube (15) abrollen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (17) konisch ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet&sub1; daß der Antrieb des zweiten Typus aus einem endlosen verzahnten Band (51) gebildet ist, der parallel zur Wegstrecke läuft und an wenigstens zwei Stellen getragen ist, und daß wenigstens ein Zahn pro Halter (4) in das verzahnte Band (51) eingreifen kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des zweiten Typus aus einer geschliffenen endlosen Kette (52) gebildet ist, die mit angespitzten Zähnen auf der Außenseite versehen ist, parallel zur Wegstrecke verläuft und an wenigstens zwei Stellen getragen ist, sowie wenigstens einem angespitzten Zahn pro Halter (4), der mit der geschliffenen Kette (52) zusammenarbeiten kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (4) mit zusätzlichen Führungen (23, 24) ausgestattet ist, die Verschiebungen in der Ebene, in welcher die Gegenstände (5) bedruckt werden, ausgenommen der Richtung der Wegstrecke, im wesentlichen verhindert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Führungen aus einem Profil (23) gebildet sind, das parallel zur Wegstrecke angeordnet ist, und daß jeder Halter (4) Rollen (24) trägt, ideren Achsen senkrecht zur Ebene verlaufen, in welcher die Gegenstände (5) bedruckt werden, und die am Profil (23) paarweise beidseits während des Durchganges der Halter (4) anliegen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Führungen aus einem Profil (23) gebildet sind, das parallel zur Wegstrecke angeordnet ist, und daß jeder Halter (4) Rollen (24) trägt, deren Achsen senkrecht zur Ebene verlaufen, in welcher die Gegenstände (5) bedruckt werden, und die derart angeordnet sind, daß sie während des Durchganges der Halter (4) am Profil anliegen, wobei die zentrale Rolle, in Richtung der Wegstrecke gesehen, auf der anderen Seite des Profiles angeordnet ist, als die beiden anderen Rollen (24).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Antrieb (8) des zweiten Typus entlang verschiedener Teile der Wegstrecke vorgesehen sind, in jedem Falle, in welchem eine Druckwalze vorgesehen ist, und daß die Antriebe die Bewegung eines jeden Halters (4) übernehmen und eine genaue Position bezüglich Ort und Zeit entlang dieser Teile der Wegstrecke sicherstellen können.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (4) und die Überführeinrichtung (57) mit einem oder mehreren Anschlagnocken (55, 56) ausgerüstet sind, durch welche die beiden sehr genau aneinander anliegen können.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anliegen der Überführvorrichtung (57) mit Anschlagnocken (55) an Anschlagnocken (56) des Halters (4) die Überführeinrichtung (57) mit derselben Geschwindigkeit wie der Halter (4) umläuft.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit einer Abgabevorrichtung zum Entfernen von bedruckten Gegenständen (5) vom Halter (4) zusammenarbeiten kann, die in einer Endposition angeordnet sind und einen Förderer (10) aufweisen, der in einer Linie mit der Wegstrecke in geringfügigem Abstand von deren Ende angeordnet ist, daß an dem genannten Ende die Kette oder das gezahnte Band (6) mit hieran befestigten Haltern durch eine Umlenkrolle (7) umgelenkt wird, daß der Abstand zwischen dem Förderer (10) zur Kette oder zum gezahnten Band in jedem Falle vorübergehend vergrößert wird, um den ungehinderten Durchgang eines jeden Halters zu erlauben, und daß der Förderer (10) dazu dient, von dem Halter (4) kommende Gegenstände abzugeben.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung ferner einen zweiten Förderer (9) umfaßt, der vor dem Ende und im wesentlichen parallel zur Wegstrecke angeordnet ist, und der das Fördern der Gegenstände (5) von den Haltern (4) übernimmt und die Gegenstände zum Förderer (10) führt, der im wesentlichen mit der Wegstrecke fluchtet.
15. Siebdruckmaschine, umfassend eine Druckwalze (25) und eine Tragwalze (26), die miteinander zusammenarbeiten, und zwischen denen Gegenstände (5) zum Bedrucken bewegt und bedruckt werden können, wobei die Druckwalze aus zwei steifen, ringförmigen Enden (33) besteht, die durch eine starre Brücke (34) miteinander verbunden sind, wobei auf die Druckwalze ein Sieb (35) über einen Teil von dessen Umfang aufgespannt ist, das in Umfangsrichtung durch Registerstifte (36) fixiert ist, die ihrerseits an der Brücke zwischen den ringförmigen Enden (33) befestigt sind, wobei das Sieb (35) in axialer Richtung vorgespannt ist, wobei sich im Inneren der Druckwalze (25) ein Rakel (31) befindet, der sich nicht mit der Druckwalze bewegt, um ein Druckmedium durch das Sieb (35) hindurchzudrücken, wobei die Maschine eine Vorrichtung gemäß einem oder mehrerer der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 14 umfaßt.
16. Siebdruckmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragwalze (26) eine Aussparung (29) vorgesehen ist, um ein Durchlaufen des Halters (4) zwischen der Druckwalze (25) und der Tragwalze zu erlauben.
17. Siebdruckmaschine nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (35) entlang der Kanten mit Streifen versehen ist, die sich in Umfangsrichtung der Druckwalze (25) erstrecken.
18. Siebdruckmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb in axialer Richtung durch zwei zylindrische Ringe (30, 37), die hinter die Streifen greifen, gespannt werden kann.
19. Siebdruckmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakel (31) von der Innenseite der Druckwalze (25) beim Durchlaufen der Brücke (34) abhebbar ist.
20. Siebdruckmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nocken (38), der die Bewegung auf den Rakel (31) überträgt, an der Innenseite der Druckwalze (25) vorgesehen ist.
21. Siebdruckmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (25) in Längsregister justiert werden kann durch zwei miteinander kämmende Zahnräder (38, 40) mit Schrägverzahnung, zu welchem Zweck eines dieser beiden Zahnräder entlang seiner Drehachse verschoben werden kann.
22. Siebdruckmaschine nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (25) eine Justiermöglichkeit zum Justieren des Abstandes relativ zur Tragwalze (26) dadurch aufweist, daß die Druckwalze (25) in Lagern in einer Scheibe (60) gelagert ist, die ihrerseits relativ zur Druckwalze exzentrisch angeordnet ist in Lagern in der Siebdruckmaschine, und die durch einen Antrieb verdreht werden kann.
DE69300644T 1992-03-17 1993-03-17 Vorrichtung zum Zuführen eines Trägers durch eine Druckvorrichtung und Siebdruckmaschine. Expired - Fee Related DE69300644T2 (de)

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NL9200494A NL9200494A (nl) 1992-03-17 1992-03-17 Inrichting voor substraat transport door drukinrichting en zeefdrukmachine.

Publications (2)

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DE69300644D1 DE69300644D1 (de) 1995-11-23
DE69300644T2 true DE69300644T2 (de) 1996-11-07

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ID=19860566

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EP (1) EP0561474B1 (de)
AT (1) ATE129186T1 (de)
DE (1) DE69300644T2 (de)
DK (1) DK0561474T3 (de)
NL (1) NL9200494A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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