DE6929462U - Formplatte fuer giessereizwecke - Google Patents
Formplatte fuer giessereizweckeInfo
- Publication number
- DE6929462U DE6929462U DE19696929462 DE6929462U DE6929462U DE 6929462 U DE6929462 U DE 6929462U DE 19696929462 DE19696929462 DE 19696929462 DE 6929462 U DE6929462 U DE 6929462U DE 6929462 U DE6929462 U DE 6929462U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- teeth
- plate
- mold
- sections
- sand
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000465 moulding Methods 0.000 title description 11
- 210000003464 cuspid Anatomy 0.000 claims description 4
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 28
- 241000282465 Canis Species 0.000 description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 2
- 240000007124 Brassica oleracea Species 0.000 description 1
- 235000003899 Brassica oleracea var acephala Nutrition 0.000 description 1
- 235000011301 Brassica oleracea var capitata Nutrition 0.000 description 1
- 235000001169 Brassica oleracea var oleracea Nutrition 0.000 description 1
- 241000699670 Mus sp. Species 0.000 description 1
- 241000408425 Orses Species 0.000 description 1
- 244000309466 calf Species 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 229930183489 erectone Natural products 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 238000005058 metal casting Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
S * ■ ·
Patentanwälte Beg rich - Wasmeier, 8400 Regensburg 3, Postfbrä 11
Deutsche Patentamt
8 Münclien 2
Telefon 0941/310S
Baysr. Sicaisbanir, Regensbarg
Posfediedckon5o=MiJndien82369
Telegramme= BegpaieniRegensbmg
Ihr Zeidicn
Ihre Nacfiridit rem
24- Juli 1969
Gerald Regsnold Rusk, 152ό River Road, I^aumee, Ohio,
Forinplatre für GieSereizvrecke.
Beim MetallgieSen werden Metallgegenstände durcb Gießen von
geschmolzenem Metall in eine Form mit einer Höhlung von der
gleichen Gestalt wie der gewünschte Gegenstand erzeugt. Wenn
der Gegenstand aus einer Rotationsfläche oder einspringenden Teilen besteht, v/ird die Foria aus zwei Hälften, deren oberer
Abschnitt mit Oberform t^nd deren unterer Abschnitt mit Unter—
kasten bezeichnet wird, hergestellt. Die Oberrorra und der Unterkasten
sind in einer Ebene entsprechend dein gröBeren Durchmesser
oder Abschnitt des herzustellenden Gegenstandes getrenn*-., so daß
die Kohlräume in der Oberfcvrir and den». Unterkasten ihren größten
Querschnitt an der Trennfläche haben» so daß sich die Seiten—
wände in Richtung auf den Grund oder Boden des Kohlrauir.es verjüngen
oder nach dort konvergieren. Durch Anordnen der Trenn— fläche auf diese Weise können die Hohlräume der öberform und
des Unterkastens durch Einstampfen von Sand und dgl. um die
halben Abschnitte eines Modelle's, welches mit dem gewünschten
R/g ju51 -2- 24.JuIi ^9 B/We
Gegenstand identisch geformt ist, und durch darauffolgendes
Anheben des halben Abschnittes des Modelles aus dem eingestampften
Sand hergestellt werden.
Die Oberform und der Uhterkastenteil der Form müssen so hergestellt
werden, daß sie sich genau miteinander ausrichten lassen,
bevor das geschmolzene Metall den Hohlraum ausfüllen kann, andernfalls enthält der fertige Gegenstand Ober- und Unterteile, welche
seitlich gegeneinander verschoben sind. Es ist lange bekannt, wie die oberen und unteren Abschnittshälften eines Modelles auf
den gegenüberliegenden Seiten einer Platte, welche allgemein als Fora- oder Modellplatte bezeichnet wird, angebracht und darauf
Forasand um den Modellabschnitt angeordnet werden muß. Die Oberforts—
und Untefkastenabschniitte der Foria werden dadurch hergestellt,
daß ein vierseitiger, offener oberer und unterer Kasten,
genannt ein Formkasten, auf die obere Seite der Formplatte aufgestellt
urs<3 Sand zur Herstellung des Oberfonaabschnittes eingestampft
wird- Darauf wird das Ganze uiagedreht, ein weiterer Formkasten
auf die untere Seite der Forsplatte aufgestellt und Sand zur Bildung des TJnterkastens eingestampft- In Esanchen Fällen sind
Ausrichtungsstifte an den Formkasten vorgesehen, welche sich
durch geeignete Öffnungen in den Fomplatten erstrecken und die Forskästen ausgerichtet aufneJhisen und halten- Wenn der Formkasten
ausrichtungssittei enthält:, werden die Ober form—■ und üntexkasten—
abschnitte automatisch *siteinander ausgerichtet, wenn die Formplatte
entfernt und die Formkästen susascaeng-ebaut werden. Formkästen,
welche Äusrichtungssittel enthalten, sind gewShnlicJs ausreichend
kostspielig-, da daxin erzeugte C&erfors- and ünterkasten—
sandsodelle aus ihren Formkästen entfernt werden, wenn der Sand
einmal ua die 25odelie herus eingestampft worden ist. Danach werden
die unverstärkten Obarfons- und Unterkasteiisanäforsen auf
Fördervorrichtungen sach unten su ÄatallgieSstationen 7=schickt,
wo tff^gri sit el asscren über die SascEs:orses zq il*rer Verstär.-- ^n. geschoben werden, be^or scsferes cescissoizesss Het^sil elisge jossan
6651 -3- 24. Juli 69 B/We
wird. Dieses Verfahren, v/ob©! die Formxäsxen entfernt «πα oiiiige |
UiKnantelungen eingebaut werden, ist allgemein als Gleitformkasten- |
gießen bekannt. 1
"Wenn das GleitforrckastengieSen angewendet wird* nüssen einige |
Mittel für ein genaues Ausrichten der Oberfona- und Unterkasten- f
abschnitte des Formkastens vorgesehen werden, da die Ausricntungs- |
vor rieht langen der Formkästeni nicht langer vorhanden sind. Ineinan- J
dergreifende Vorsprünge und Vertiefungen, weiche in dem sand der |
Oberform- und Unterkastenabschnitte worgesehen sind, sind bisher j
verwendet worden* um das Ausrichten vorzunehmen. Sandvorsprünge j
und -vertieflyagen sind durch geebnete Gestaltungen der Formplatten J
I hergestellt worden, aus denen die Oberforra- und UnterKastenab- J
schnitte hergestellt worden sind, die Ausgestaltung der Sandworsprünge
und -Vertiefungen, welche bisher erzeugt worden sind, hat
aber Spielräume erforderlich geiaacht, um Hersteilungstoleranzen . ; unterzubringen, welche notwendig sind, uia sicherzustellen, daß
die Vor Sprünge in die Vertiefungen in dera entsprechenden Form—
abschnitt passen. Dadurch war ein Ausroaß an Verschieben der Ober—
fora - und Uiiterkasteisabschnitte relativ zueinander möglich, was
ausreichte, uia wahrnehmbare AbsSfcze in den fertig gegossenen Stücken zu erzeugen. Zusatzlich waren die Sandvorsprünge nicht kräftig genug, uia einen Bruch währenäl der Vibration und rauhen Behandlung
auszuschließen, was vorkoiraat,. wenn die zusammengesetzten Oberform-
und Unterkastenabschnitte unter der Schwerkraft nach unten auf
Roilenfördervorrichtungen von den ForsaherstellungsStationen zu
den Gießstationen abrollen. Weiterhin machten es waagerechte Ooerflachen an den Äusrichtungsteilen der Oberform— und Unterkastenabschnitte möglich, daS sich loser Sand darauf absetzte, wenn die
ÖberxcnE— und ünrerkastenabschnitte zusansaengesetzt wurden, und
diese losen Sanäparxikel wirken wie Rollenlager und erleichtern
ein Verschieben der !beiden Abschnitte relativ zueinander.
aber Spielräume erforderlich geiaacht, um Hersteilungstoleranzen . ; unterzubringen, welche notwendig sind, uia sicherzustellen, daß
die Vor Sprünge in die Vertiefungen in dera entsprechenden Form—
abschnitt passen. Dadurch war ein Ausroaß an Verschieben der Ober—
fora - und Uiiterkasteisabschnitte relativ zueinander möglich, was
ausreichte, uia wahrnehmbare AbsSfcze in den fertig gegossenen Stücken zu erzeugen. Zusatzlich waren die Sandvorsprünge nicht kräftig genug, uia einen Bruch währenäl der Vibration und rauhen Behandlung
auszuschließen, was vorkoiraat,. wenn die zusammengesetzten Oberform-
und Unterkastenabschnitte unter der Schwerkraft nach unten auf
Roilenfördervorrichtungen von den ForsaherstellungsStationen zu
den Gießstationen abrollen. Weiterhin machten es waagerechte Ooerflachen an den Äusrichtungsteilen der Oberform— und Unterkastenabschnitte möglich, daS sich loser Sand darauf absetzte, wenn die
ÖberxcnE— und ünrerkastenabschnitte zusansaengesetzt wurden, und
diese losen Sanäparxikel wirken wie Rollenlager und erleichtern
ein Verschieben der !beiden Abschnitte relativ zueinander.
Die vOXÜegenäe äeuerung bezieht sich auf eine Ausgestaltung bzw.
Fonsgebimg der Forsplatte zur HerstelXung von Vorsprüngen und
Fonsgebimg der Forsplatte zur HerstelXung von Vorsprüngen und
R/9 6651 -4- 24. Juli 69
Vertiefungen in dem Sand der Oberform- und Unterkastenabschnitte
einer Form, welche diese beiden Abschnitte genau gegen eine Bewegung
in irgendeiner Richtung verriegeln. Die Formgestaltung der Formplatte ist derart, daß sie sowohl leicht als auch kräftig genug
ist, um einen Bruch während einer rauhen Behandlung zu verhindern, welche normalerweise in Gießereien vorkommt. Gleichzeitig
ist die Formgestaltung so, daß VerriegeiungsvorSprünge
von gestampften Sand in den Oberforn»- und Unterkastenabschnitten
vorgesehen werden, welche ausreichend kraft sind, um ein Verschieben
der Oberform und des Unterkastens während der in Gießereien üblichen rauhen Behandlung zu verhindern. Ein weiteres Merkmal
der Formgestaltung besteht darin, daß sie Verriegelungsflächen in der Oberform und dem Unterkasten vorsieht, weiche in wesentlichen
frei von waagerechten Oberflächen sind, auf welchen sich freie Sandpartikei absetzen können, um als Rollenlager zwischen
den Verriegelungsflächen zu wirken.
Ein Zweck der vorliegenden Neuerung besteht darin, eine neue und verbesserte Formplatte zu schaffen, welche in dem eingepackten
Sand Vorsprünge und Vertiefungen in dem einen Abschnitt einer Form
erzeugt, welche sich mit Vertiefungen und Vorsprüngen eines anderen Abschnittes der Form in einer solchen Weise verriegeln, daß
ein Verschieben der Abschnitte in irgendeiner Richtung verhindert wird.
Sin weiterer Zweck der Neuerung besteht darin, eine neue und
verbesserte Formplatte der oben beschriebenen Art zu schaffen,
welche SandvorSprünge erzeugt, welche sich leicht von der Formplatte
ohne eine Beschädigung trennen, und welche von solch einer Gestalt sind, daß sie eine ausreichende Festigkeit haben, um
einer vorschriftswidrigen Behandlung zu widerstehen, welche normalerweise
Sandformen zuteil wird, selbst wenn sie nicht von einem Formkasten umschlossen sind.
^651 -5- 24. Juli ο9
• ♦ W ·
Ein weiterer Zweck der Neuerung besteht darin, eine Forraplatteder
oben beschriebenen Art· zu schaffen, welchä Vorsprünge und
Vertiefungen von einer Gestalt hat, weiche dem oben beschriebenen
Zweck dienen, ohne die Formplatte in einem solchen Ausmaß zu
schwächen, daß sie während einer harten und längeren Verwendung bzw. Behandlung fällt oder bricht.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel
Figur 1 ist eine Draufsicht auf eine Formplatte nach der !Neuerung.
Figur 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig.l-
Figur 3 5s: ein Schnitt nach der Linie 3—3 der Fig. 1.
Figur 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1.
Figur 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1.
Figur 6 ist ein Schnitt nach der Linie S-6 der Fig. 1.
Figur 7 zeigt in Teilansicht eine Ecke der in Figur 1 dargestellten
Formplatte, bei welcher mit punktierten Linien Halbabschnitte eines Zahnes dargestellt sind, welche
um 9O° zueinander um eine senkrechte Linie durch den
Mittelpunkt ihrer oberen inneren Seitenkante und ihrer verlängerten Seiten gedreht sind, um die in Figur 1 gezeigte
Eckzahnausbildung zu erzeugen.
Die Gestalt der Vorsprünge und Vertiefungen in der Formplatte
R/g 6651 -ό- 24. Juli 39
nach der Neuerung xsl: äußerst verwickelt und kostspielig iier—
zustellen. Die Muster, welche verwendet, werden, us die Masterplatte
nach der Neuerung herzustellen, sind deshalb außerordentlich
kostspielig. Die Kosten der verwendeten Muster zur Hersteilmig
der Formplatten müssen deshalb durch die Anzahl von Formplatte!!
amortisiert werden, welche vernünftigerweise erwartungsgemäß verkauft
werden können. Dieses macht es notwendig, daß die Kosten
der Formplatten nach der Neuerung erheblich höher als die der früheren Formplatten sind, und deshalb v/erden Formabschnitte,
anstatt auf den Musterplatten gespeichert zu werden, entfernt, neue Mastesralaseimifcfce eisgebaut, und die Formplatte ^rrrr.r~^ und
immer wieder fortlaufend verwendet. Damit die Formplatten nach
der vorliegenden Neuerung wirtschaftlich sind, müssen sie in der Lage sein, diese erhöhte Benutzungsdaaer ohne Brechen oder ReiBen
zu überstehen. Haltbarkeitsversuche sind notwendig geworden, und
diese Versuche haben die Zweckmäßigkeit der Musterplattenausbi^dtmg
bewiesen.
Die in der Zeichnung dargestellte Formplatte weist im allgemeinen
eine rechteckige Platte 10 von bestimmter Dicke, üblicherweise o,9 oder 1,25 cm auf, und ist aus Gußaluminium hergestellt. Die
Platte enthält gewöhnlich seitliche Vorsprünge 12 an ihren gegen überliegenden Enden, welche als Handgriffe dienen. Die oberen
und unteren Hauptflächen 14 und 16 der Platte sind eben und parallel
und enthalten einen Mittelteil 18, auf welchen ein Musterabschrtitt
aufgebracht werden soll. Der Mittelteil 18 ist von Reihen 20 voa Vorsprüngen 22 von einer bestimmten Formgestaltung umgeben, welche
in der Beschreibung als Zähne bezeichnet sind, welche durch Vertiefungen
24 ·;οη im v/esentlichen identischer Formgestaltunggetrennt
sind. Die Höhe der Zähne 22 ist etwas größer als ede Tieie
der Vertiefungen 24. Die Reihen 20 sind mit den Seitenkanten der
Platte parallel und durch Eckzähne oder Eck/ertief angen ; ateinamer
i.taaic « » *
R/g 5551 -7- 24. Juli 69 SA?e
verbunden, welche später im einzelnen beschrieben werden.
Da die Zähne 22 und Vertiefungen 24 im wesentlichen von identischer
Fonsgestaltu-ig sind, wird nur ein Zahn 22 im einzelnen beschrieben.
Der Zahn 22 ist ein Pyramldenstuiapf von regulärem
trapezförmigen Querschnitt, wobei die parallelen Seiten des Querschnittes parallel zu ä.sn Seitenrändern der Platte liegen
und die anderen beiden Seiten einen Winkel von annähernd 5O
miteinander bildes. Die inneren und äußeren Seitenflächen 3O
und 32 des Zahnes können unter eines Winkel zu einer Senkrechten
der Hauptflächen der Platte von 2G bis annähernd 4O geneigt
sein, bei. der bevorzugten Äusführungsfona ist jedoch ein Winkel
von tingefäixr 3O° vorgesehen. Da die Pyramide sin reguläres
Tetraeder ist, haben die anderen Seitenflächen 34 und 36 entsprechende
Gestaltungen, weiche sich nur insofern unterscheiden, als sie spiegelbildlich sind. Die Seitenflächen 34 und 36 können
in gleichet: Heise zu einer Senkrechten za der Oberfläche 18 unter
einen* sfinkel von 2O bis 4O geneigt sein, bei der bevorzugten
Äusfuhrangsfora aber beträgt die Neigung 3O . Die Höhe der Zähne
kann 1/2 bis 3/4 der Dicke der Platte betragen, bei der bevorzugten Äusfünrüngsxoria aber betragt sie 5/8 der Dicke der Platte
aus Gründen, welche später beschrieben werden.
Die oben bescnriebsne Gestaltung ist derart, daß Vertiefungen
24 in der eiiasii Seite der Platte gegenüber den Zähnen 22 auf der
anderen Seite der Platte ^örgeseheit werden können. Die schmale
Seite des Zsihnes kann nach innen oder auSen zeigen, bei der bevorzugten*
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform haben
die Zähne auf der Oberfenaseite der Platte ihre enge Oberfläche
nach innen, wahrend die Zahne auf der unteren Seite der Platte i.ire schmale Oberfläche nach auSen zeigend haben.
Die /ier Reinen 20 On abwechselnd Zähnen und Vertief an-en Können
t *·· es ca * * - *
R/g G651 -S- 24.JuIi 59 3/tve
in ebenen Flächen enaen, so daß die Reihen nicht direkt miteinander
verbunden sind. Bei der bevorzugten, in der Zeichnung dargestellten
Äusfünrungsform sind die Reinen jedoch durch die Eckzähne
26 und die Eckvertiefungen 28 verbunden, so ä.a.Q ebene Flächen der
Verbindungsflächen der Foriaabsclmitte nicht vorgesehen sind, auf
welchen Sand liegen kann, um Öberform und Unterkasten zu trennen.
Die Eckzähne 2-5 und Eckvertiefungen 23 haben im wesentlichen identJrsche
Form und werden üblichercv/eise von zwei Halbabschnitten eines
Zahnes 1/- bei der Drehung von SO um eine Senkrechte durch ihre anliegende innere obere Kante 4O gebildet und sie sind in geeigneter
Weise abgeschrägt, um diese Ecken zusammenzubringen. Die Seitenflächen
der beiden Halbabschnitte werden dann verlängert, bis
sie sich schneiden. Die UmriBlinde einer Hälfte des zur Bildung
desEckzahnes 26 verwendeten Zahnes ist durch die strichpunktierte Linie 42 in Fi*,-ur '. bestimmt, während der andere Halbabschnitt
des Zahnes durch die gestrichelte Linie 4:^ von Fig. 7 dargestellt
wird. Die durch die Abschnittslinien 42 und 44 bezeichneten HaIbzahnaöschnitte
wurden innere Oberflächen haben, welche den gestrichelten
Linien 46 und 4S entsprechen würden. Diese Flächen 46 und 48 erscheinen aber nicht tatsächlich, da die Seitenflächen
34 und 3G der Halbabschnitte verlängert sind, bis sie sich auf
der Linie 5O schneiden. Der in der unterer. linker,. Ecke von Fig. 7
dargestellte äußere Viertelabschnitt des Zahnes 26 wird durch Verlängern
der Seiten 20 von beiden Haibabschnitten gebildet, bis
sie sich an der Linie 52 schneiden, und die Oberseite des Zahnes ist eine ebene Oberfläche, welche durch die gemeinsame Ebene der
Oberfläche von beiden Kalbabschnitten gebildet wird. Es I.at sich
herausgestellt, daß der Eckzahn 2C und die Eckvertiefungen 23
wesentlich das Verriegeln der Formabschnitte miteinander unterstützen.
Die Höhe der Eckzähne 2S ist etwas größer als die Tiefe
der Vertiefungen 28.
R/g 6651 -9- 24. Unix δ9 B/ffe
D±e Formplatte lo wird dädiarch verwendet, daß ein rechteckiger
Kasten rait: offenen oberen und unteren Seiten auf die obere und
untere Oberfläche der Formplatte IO aufgesetzt wird , wobei
die Seiten der Kästen außerhalb der Reiben 2O liegen. Dadurch
kann Sand zwischen die Seiten des Kastens und die Reihen der Zähne gesackt werden. Bin Porsabschnitt wird auf dem liittelteil
13 von beiden Hauptflächen, der oberen Hauptfläche 14 und der
«inter en Haupt fläche Ic der Platte in genauer Ausrichtung miteinander
aufgebracht. Sand oder dgl. wird in äen Kasten zum Ausfüllen
der Vertiefungen 24 und Vertiefungen 23 eingepackt und usgibt eng
die Modellabschnitte wie auch die Zähne 22. Danach wird der Sand
verdichtet oder gehärtet und der gehärtete Sand tfird aus äen
Kästen entfernt, um die Öberform— und ünterkastenabschnitte der
Fora zu bilden. Die Obefona hat jetzt eine lait der Gesxalt der
Zähne und Täler in der unteren Oberf lache der Formplatte identische
Formgestaltung, während der Unterkasten eine lait den Zähnen
und Vertiefungen auf der Oberseite der Formplatte identische Formgestaltung hat. Die Oberfona tmd der Unterkasten haben deshalb
eine Vielzahl von riinkeifiächen, v/eiche nach allen Richtungen gerichtet
sind. Die Zähne und Täler» welche in dem gefomtsn Sand
gebildet sind, haben so-ait Flächen, welche zu einer relativen
Gleitbev/egtmg der Oberforc und des ünterkastens in jedsr Richttang
senkrecht sind. Die gleichen Flächen, welche z.n der Gleitbewegung
senkrecht liegen, «ind relativ zueinander verjüngt, so daS sie
sich miteinander verkeilen und öberforta und ünterkas^en genau
ndteinander aufrichten.
Wie oben gezeigt worden ist, müssen iie Ponnplatten, us wirtschaftlich
verwertbar zu sein, einer ständigen rauhen Verv/endung unbegrenzt ohne ein 3rechen oder Reißen viderstehen. Damit die
Formplatte von Hand angehoben und zvecknsäßig behandelt werden kann,
muß die Dicke der Platten begrenzt sein. Bei der bevorzugten Ausfüiirungsforia nahen diese Fornplatten eine Dicke /on ungefähr
1/25 crr und sind aus einer leicnten ket/ierung vrie beispielsweise
• t ·
R/g 6651 -lO- 24. JuIi 69 BÄie
gegossenem Aluminium hergestellt. Formplatten mit einer Dicke bis hinauf zu ungefähr 2,5 cm können zur Herstellung von Formen
mit einer Abmessung größer als 46 cm notwendig sein. Es hat sich herausgestellt, daß optimale Bedingungen erreicht v/erden, wenn
die inneren und äußeren Seitenflächen wie auch die verbleibenden Seitenflächen der Zähne unter einem Winkel von annähernd 30 relativ
zu einer Senkrechten zu einer Oberfläche der Platte geneigt sind. Die Zähne sollen in Intervallen von 51 mm angeordnet
sein und ihre Höhe soll nicht mehr als 8 mm betragen. Es ist ersichtlich, daß die Seitenflächen 34 und 36 der Vorsprünge von
gleicher Ausdehnung wie die Seitenflächen der Vertiefungen sind,
so daß keine waagerechten Flächen in der Oberform oder dem ünterkasten
erzeugt werden, auf welchen sich freie Sandpartikel absetzen können. Es ist ferner ersichtlich, daß bei der bevorzugten
Ausführungsform die Reihen 20 durch Eckzähne verbunden sind, welche
die keilbildenden Oberflächen der Formplatte fortlaufend ram
diese herum machen, und daß die so vorgesehene Formgestaltung im wesentlichen frei von waagerechten Flächen ist. Die einzigen waagerechten
Oberflächen, welche bei der bevorzugten Ausführungsform
vorgesehen sind, befinden sich an den Oberseiten der Zähne und den Böden der Vertiefungen. Wie oben erklärt worden ist, ist die
Höhe der Zähne an der Formplatte etwas größer als die Tiefe der Vertiefungen, so daß die in den Sandformen gebildeten Vertiefungen
tiefer als die auf den Sandformen gebildeten Vorspränge sind. Alle
freien Sandpartikel, welche in die Vertiefungen der Sandform fallen, können somit ein festen gegenseitiges Verriegeln der Oberform- und
Unterkastenabschnitte ,stören oder verhindern.
nicht
Claims (4)
1. Formplatte für Gießereizwecke, welche an einer Hauptflache
stit als Pyramidenstunipf geformten Zähnen versehen ist, dadurch gekennzeichnetj
daS die Zähne (22) und Vertiefungen (24) von im wesentlicheil identischer Form auf beiden Haupt—
flächen {14, IS) wechselweise im Abstand angeordnet, -die
Zähne als Pyramiden stumpf von trapezförmigem Querschnitt , ausgebildet und auf einer Hauptfläche (14) gegenüber den entsprechenden
Wertiefmigen (24) auf der anderen Haupt fläche (16)
angeordnet und die Seiten der Zähne von gleicher Ausdehnung wie die Saiten der angranzenden Vertiefungen sind, um eine fortlaufende
verzahnte Gestaltung vorzusehen.
2. Formplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daS die
Seiten der Zähne (22) unter einem Winkel von annähernd 3O
zur Senkrechten von der Plattenoberfläche geneigt sind.
3. Formplatte nach Ansprach 1 oder 2, gekennzeichnet durch vier
Reihen von Zähnen (22) und Vertiefungen (24), von denen jede Reihe parallel zu einer Seitenkante der Platte (10) verläuft,
rtie Reihen durch einen Eckzahn oder eine Eckvertiefung
xait einer Gasealt entsprechend halben Abschnitten der trapezförmigen
Zähne bei einer gegenseitigen Drehung von 90° verbunäen
sind, und sich die Oberflächen der Absci.nitte bis zum
Schnittpunkt erstrecken.
4. Formplatte nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne (22) ungefähr ό mm /on der Oberfläche der Platte
(10) vorspringen und in Abständen von ungefähr 51 mm angeordnet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696929462 DE6929462U (de) | 1969-07-24 | 1969-07-24 | Formplatte fuer giessereizwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696929462 DE6929462U (de) | 1969-07-24 | 1969-07-24 | Formplatte fuer giessereizwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6929462U true DE6929462U (de) | 1969-12-04 |
Family
ID=34123598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696929462 Expired DE6929462U (de) | 1969-07-24 | 1969-07-24 | Formplatte fuer giessereizwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6929462U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016103255A1 (de) * | 2016-02-24 | 2017-08-24 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Polradstempel zur Herstellung einer Bremsscheibe, Verfahren zur Herstellung einer Bremsscheibe mit einem Polrad und Bremsscheibe |
-
1969
- 1969-07-24 DE DE19696929462 patent/DE6929462U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016103255A1 (de) * | 2016-02-24 | 2017-08-24 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Polradstempel zur Herstellung einer Bremsscheibe, Verfahren zur Herstellung einer Bremsscheibe mit einem Polrad und Bremsscheibe |
| DE102016103255B4 (de) * | 2016-02-24 | 2017-12-07 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Polradstempel als Bestandteil einer Gussform zur Herstellung einer Bremsscheibe |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7835000U1 (de) | Basismodell zum herstellen einer giessform fuer ein werkstueck mit koerniger oberflaeche | |
| EP0015426A1 (de) | Bodenbelagelement mit durch Scheinfugen voneinander abgesetzten, erhöhten Bereichen an der Nutzseite, Bodenbelagelementgruppe aus derartigen Bodenbelagelementen und Verfahren zur Herstellung derartiger Bodenbelagelemente | |
| DE3004465A1 (de) | Bewehrunsblock fuer schutzwaelle an meeres- oder flussufern und giessform hierfuer | |
| DE4333942A1 (de) | Bausatz aus Beton-Formsteinen sowie eine Vorrichtung zur Herstellung derselben | |
| DE2211832B2 (de) | Auftriebskörper | |
| DE2818515C2 (de) | Form zur Herstellung von Betonbausteinen | |
| DE68922391T2 (de) | Halter für einen dehnbaren kern in druckgussform. | |
| DE102012100873A1 (de) | Nassguss-Betonblock für eine segmentierte Stützmauer | |
| DE6929462U (de) | Formplatte fuer giessereizwecke | |
| DE3521070A1 (de) | Sandgiessform | |
| DE2903307A1 (de) | Transportpalette | |
| DE2221899A1 (de) | Flaschenbehaelter aus Kunststoff | |
| DE7733234U1 (de) | Kompostsilo | |
| DE2248848A1 (de) | Vorfabrizierter bauteil zur bildung von behaeltern fuer futter, kornfruechte u. dgl. und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE2823871A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines verbundkoerpers, insbesondere einer akkumulator-gitterplatte | |
| DE2232160C3 (de) | Stapelbare GuBmasse | |
| DE1247562B (de) | Barren und Verfahren zum Stapeln von Barren | |
| DE4244333A1 (de) | Verbundstein bzw. Verbundplatte | |
| AT142917B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlstangen oder anderen rohrförmigen oder hohlen Gußkörpern. | |
| AT326326B (de) | Bauelement zur errichtung von mauerwerk | |
| DE102009009199A1 (de) | Pflasterstein mit zugehöriger Form | |
| DE2251490B1 (de) | Verfahren zum herstellen von werkstuecken aus metallguss und form zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE476798C (de) | Verfahren zur Herstellung von Sammlerplatten aus einem mit erhoehtem Rahmen versehenen engmaschigen Gitter, auf dessen Rippenkreuzungsstellen beiderseitig Zaepfchen sitzen | |
| EP0635322A2 (de) | Mehrteilige Giessform | |
| DE752176C (de) | Giessform |