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DE6928773U - Magnetisch haftende platte aus gummi- oder kunststoffgebundenem dauermagnetwerkstoff - Google Patents

Magnetisch haftende platte aus gummi- oder kunststoffgebundenem dauermagnetwerkstoff

Info

Publication number
DE6928773U
DE6928773U DE19696928773 DE6928773U DE6928773U DE 6928773 U DE6928773 U DE 6928773U DE 19696928773 DE19696928773 DE 19696928773 DE 6928773 U DE6928773 U DE 6928773U DE 6928773 U DE6928773 U DE 6928773U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
plastic
adhesive
water
repellent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696928773
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Fortenbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19696928773 priority Critical patent/DE6928773U/de
Publication of DE6928773U publication Critical patent/DE6928773U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

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PATENTANWALT
ERICH ZIPSE
DIPL.-PHYSIKER 75 7 B AD E N - BAD E N
LESSINGSTRASSE 12 TELEFON (07221) 22487
Anmelder: Fritz Fortenbacher
757 Baden - Baden
Lange Straße 126
Magnetisch haftende Platte aus gummi- oder kunststoffgebundenem Dauermagnetwerkstoff
Die Erfindung betrifft eine magnetisch haftende gummielastische Platte, bestehend aus einem gummi- oder kunststoff gebundenen Dauermagnetwerkstoff, vorzugsweise auf oxydischer Basis.
Ein besonderer Verwendungszweck derartiger Platten besteht darin, sie auf einer Seite mit aufgedruckten oder -gespritz-
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ten HinweisSymbolen, Buchstaben, Bildern od.dgl. zu versehen und die Platten so als Hinweisschilder an der Karosserie von Kraftfahrzeugen magnetisch vorübergehend festzulegen. Hauptsächlich werden derartige Platten verwendet, um Senderkraftfahrzeuge, wie beispielsweise FahrschuIfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge der verschiedensten Institutionen u. dgl. zu kennzeichnen.
Eine weitere Verwendungsmöglichkeit derartiger magnetisch haftender Platten besteht darin, dieselben durch magnetischpnsumatisch-adhäsive Befestigung der verschiedensten Gegenstände, wie Außenspiegel, Filter, Skihalter, Dachgestelle ododgle vorübergehend an Kraftfahrzeugen oder sonstigen im wesentlichen im Freien verkehrenden Fahrzeugen mit mindestens einer ferromagnetisehen Fläche festzulegen.
Die für den genannten Verwendungszweck erzeugten magnetisch haftenden Platten haben sich im allgemeinen gut bewährt. Es zeigte sich jedoch, daß infolge von Witterungseinflüssen Nachteile auftraten. Diese Nachteile bestanden darin, daß durch längere Einwirkung von Nässe, insbesondere durch Regenwasser, die Platten sich von der Haftseite her allmählich mit Wasser vollsaugten. Dadurch neigten die Platten dazu,
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sich an der Haftseite bzw. Haftfläche zu wölben, wodurch ein einwandfreies Anliegen der Haftfläche an den Karosserieteilen nicht immer gewährleistet wurde.
Auf der der Haftfläche abgewandten Fläche konnten sich die Platten nicht mit Wasser vollsaugen, da sie an dieser Seite mit einer dichtenden Schicht aus einem Kunstharz- oder Gummilack versehen waren. Auf der Haftfläche war es jedoch nicht möglich, eine derartige Schutzlackierung anzubringen, da dieselbe den Luftspalt zwischen der Haftfläche und dem ferromagnetischen Blech der Karosserie vergrößert hätte, wodurch die Haftkraft erheblich zurückgegangen wäre. Außerdem neigton die Platten, die mit einer derartigen Lackechicht auf der Haftfläche versehen waren, dazu, an der Karosserieoberfläche festzukleben, wenn die Platten längere Zeit der Sonnenbestrahlung und damit einer erhöhten Temperatur ausgesetzt waren.
Das Phänomen des Vollsaugens mit Wasser ist dadurch zu erklären, daß die Platten selbst aus einem amorphen Gemisch, aus einem oxydischen Dauermagnetmaterial mit einem geringen Kunststoff- oder Gummibindemittel bestehen, welches sich, wenn es längere Zeit einer üeuchtigkeitseinwirkung ausgesetzt wird, ähnlich wie ein Fließpapier, mit Wasser vollsaugt.
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Die vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, die oben geschilderten Kachteile zu vermeiden und eine magnetisch haftende gummielastische Platte zu schaffen, die den Witterungseinflüssen, denen sie ausgesetzt ist, weit besser standhält als die bisher für diesen Zweck bekannten Platten.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine magnetisch haftende gummielastische Platte, bestehend aus einem gummi- oder kunststoffgebundenen Dauermagnetwerkstoff, vorzugsweise auf oxydischer Basis für aufgedruckte oder -gespritzte HinweisSymbole oder -buchstaben, sowie für die magnetisch-pneumatisch-adhäsive Befestigung der verschiedensten Gegenstände, wie Spiegel, Skihalter, Schilder, Dachgestelle od.dgl. an Kraftfahrzeugen oder sonstigen im wesentlichen im Freien verkehrenden Fahrzeugen mit mindestens einer ferromagnetische!! Fläche vorgeschlagen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haftfläche derart mit einem wasserabstoßenden oder wasserdichten, temperaturfesten Werkstoff in dünner Schicht versehen ist, daß die magnetische Haftkraft nicht oder nur unwesentlich beeinflußt wird und daß bei erhöhter Temperatur durch Sonneneinstrahlung kein Festkleben der Platte an der Haftfläche auftritt.
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Bei den Maßnahmen der vorliegenden Erfindung kommt es also im wesentlichen darauf an, die auf der Haftfläche vorhandenen Poren des Materials zu schließen, ohne daß der aufgetragene Werkstoff eine wesentliche Dickenänderung hervorruft. Auf diese Weise wird dann auch vermieden, daß infolge der Vergrößerung des LuftspaItes zwischen der Haftfläche und dem ferromagnetisehen Blechteil der Karosserie eine Verminderung der Haftkraft auftritt. Der Werkstoff soll ferner eine derartige Konsistenz besitzen, d.h. temperaturfest sein, daß auch bei erhöhter Sonneneinstrahlung ein Festkleben des Schildes auf der Karosserie vermieden wird. ;
Ferner wird auch die Gummielastizität des Schildes durch den in dünner Schichtung aufgetragenen Werkstoff nicht beeinträchtigt, so daß dasselbe sich ohne zu verspannen auch an Rundungen der Karosserie glatt anlegt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann die magnetisch haftende Platte auf ihrer Haftseite mit einer sehr dünnen speziellen Kunststoffschicht versehen werden, in welche gegebenenfalls Farbpigmente von größerer Körnung eingelagert sind. Durch die Farbpigmente größerer Körnung wird vermieden, daß ein Festkleben des Schildes bei erhöhter Sonneneinstrahlung auftritt.
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Es ist ferner möglich, einen silikonhaltigen Werkstoff in dünner Schichtung, beispielsweise ein Silikonwachs, auf die Haftfläche aufzubringen. Ein Silikonwachs kann sehr dünn aufgetragen werden und vermeidet auf jeden Fall ein Festkleben des Schildes sowie ein Vollsaugen des Materials mit Wasser. Allerdings muß eine derartige Behandlung in größeren Zeitabständen wiederholt werden, was bei einer dünnen Kunststoffbeschichtung nicht erforderlich ist. Der Kunststoff muß selbstverständlich so ausgewählt werden, daß er an dem Bindemittel des gummi- oder konstharzgebundenen Dauermagnetstoffes gut haftet bzw. in diesen Werkstoff hineindiffundiert und zwar so, daß alle Foren an der Haftfläche wirksam geschlossen werden.
Schließlich kann auch ein mit Talkum versehener Kunststoff auf die Haftfläche aufgebracht werden. Das Aufbringen des Kunststoffes kann beispielsweise durch dünneu Aufsprühen geschehen, wobei nach dem Aufsprühen die Platte einem Trocknungsvorgang unterworfen wird. Die Auswahl des Kunststoffes soll dabei so getroffen werden, daß bei extrem dünner Beschichtung ein vollständiges Verschließen der Haftfläche gegenüber Wasser eintritt, daß aber ein Festkleben durch erhöhte Temperaturen an der Oberfläche der Karosserie nicht eintritt.
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Anhand der Zeichnung soll am Beispiel von zwei bevorzugten Ausführungsformen der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine rechteckförmige magnetisch haftende gummi elastische Platte als magnetisch haftendes Schild.
Flg. 2 zeigt eine kreisrunde magnetisch haftende gummi elastische Platte zur magnetisch-pneumatischadhäsiven Befestigung, beispielsweise eines Skihalters auf dem Dach von Kraftfahrzeugen.
Die in Fig«, 1 gezeigte perspektivische Ansicht der rechteckfönaigen Platte weist mit ihrer Hafts ei te nach oben. Die Platte 1 besteht aus einem gummi- oder kunstharzgebundenen Dauermagnetwerkstoff auf oxydischer Basis und ist an ihrer der Haftfläche entgegengesetzten Fläche mit einer besonderen Gummi- oder Kunstharzschicht 2 versehen, die mit dem Gummioder Kunstharzwerkstoff der Platte 1 eine innige Verbindung eingeht, ohne daß die Gummielastizität beeinträchtigt wird. Die Schicht 2 ist zu dem Zweck vorhanden, um das Schild
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beispielsweise durch Siebdruck, durch Aufspritzen od.dgl· mit Symbolen und Beschriftungen zu versehen.
Gemäß der Erfindung befindet sich nun auf der Haftfläche ein wasserabstoßender oder wasserdichter, tesspsraturfester Werkstoff in einer dünnen Schichtung. Dadurch wird vermieden, daß bei längerer Auflage im Freien die Platte sich mit Wasser vollsaugen kann. Dies ist vor allen dann von großer Bedeutung, wenn bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Winter die Platte anschließend gefriert. In diesem Falle wird sie starr und verliert ihre Gummielastizität. Darüber hinaus wird die an der Haftfläche 3 vorhandene Wölbung beibehalten und die Platte läßt sich dann nicht mehr einwandfrei auf die Karosserie auflegen. Durch die dünne Schicht des entsprechenden Werkstoffes, beispielsweise Kunststoff, die auf die Haftfläche 3 aufgebracht ist, werden diese Nachteile vollständig vermieden.
In Fig. 2 ist eine kreisrunde magnetisch haftende Platte dargestellt, die ebenfalls auf ihrer der Haftseite abgewandten Fläche mit einer Schicht 2 versehen ist. Auf der Haftfläche 3 ist ebenfalls eine dünne Schicht aus einem wasserabstoßenden oder wasserdichten temperaturfesten
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Werkstoff aufgebracht. Die Platte 4 dient im dargestellten Beispiel zur magnetisch-pneumatisch-adhäsiven Befestigung, beispielsweise eines Skihalters, der bei 5 angedeutet ist. Bei derartigen Hafteinrichtungen wird sowohl die magnetische Haftkraft als auch die Saugkraft bzw. Saugwirkung auf der Haftfläche zur Befestigung des Gegenstandes verwendet.

Claims (5)

. ι ι ι » ι » Il it 11 I* Il I I I |M I · I I It Il »I |*tl I I 111 III ,111111 11 I I * * · Fritz Fortenbacher Baden-Baden Lange Str. 126 Sac hutzansprüche
1. Magnetisch haftende gummielastische Platte, bestehend aus einem gummi- oder kunststoffgebundenen Dauermagnetwerkstoff, vorzugsweise auf oxydischer Basis für aufgedruckte oder -gespritzte HinweisSymbole oder -buchstäben sowie für die magnetisch-pneumatisch-adhäsive Befestigung der verschiedensten Gegenstände, wie Spiegel, Schilder, Skihalter, Dachgestelle od.dgl. an Kraftfahrzeugen oder sonstigen im wesentlichen im Freien verkehrenden Fahrzeugen mit mindestens einer ferromagnetischen Fläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftfläehe derart mit einem wasser= abstoßenden oder wasserdichten, temperaturfesten Werkstoff in einer dünnen Schicht versehen ist, daß die magnetische Haftkraft nicht oder nur unwesentlich vermindert wird und bei erhöhter Temperatur durch Sonneneinstrahlung kein Festkleben der Platte an der Haftfläehe auftritt. .
2. Magnetisch haftende Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserabstoßende oder wasserdichte temperaturfeste Werkstoff aus einer dünnen Kunststoffschicht
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besteht, in die gegebenenfalls Farbpigaante größerer Körnung eingelagert sind. /
3. Magnetisch haftende Platte nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserabstoßende oder wasserdichte, temperatürfeste Werkstoff aus einem silikonhaltigen Werkstoff, beispielsweise einem Silikonlack, einem Silikonwachs od.dgl. besteht. •
4. Magnetisch haftende Platte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserabstoßende oder wasserdichte temperaturfeste Werkstoff aus einem Talkum enthaltenden Kunstharz oder Kunstharzlack besteht./
5. Magnetisch hafteade Platts nach sin= oder aehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff durch Aufsprühen in sehr dünner Schicht! ug aufgetragen und anschließend einem Trocknungsvorgang unterworfen wird. ,·
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DE19696928773 1969-07-18 1969-07-18 Magnetisch haftende platte aus gummi- oder kunststoffgebundenem dauermagnetwerkstoff Expired DE6928773U (de)

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DE (1) DE6928773U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9403071U1 (de) * 1994-02-24 1994-05-05 Haas & Co Magnettechnik GmbH, 65205 Wiesbaden Gummi- oder kunstharzgebundene, flexible Dauermagnetfolie
EP4036331A3 (de) * 2021-01-29 2022-12-14 Dallmer GmbH & Co. KG Klappe für eine geruchsverschlussvorrichtung und/oder eine rückstausicherung sowie geruchsverschlussvorrichtung mit einer derartigen klappe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9403071U1 (de) * 1994-02-24 1994-05-05 Haas & Co Magnettechnik GmbH, 65205 Wiesbaden Gummi- oder kunstharzgebundene, flexible Dauermagnetfolie
EP4036331A3 (de) * 2021-01-29 2022-12-14 Dallmer GmbH & Co. KG Klappe für eine geruchsverschlussvorrichtung und/oder eine rückstausicherung sowie geruchsverschlussvorrichtung mit einer derartigen klappe

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