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DE692874C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Verblockung der Fesn - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Verblockung der Fesn

Info

Publication number
DE692874C
DE692874C DE1936F0082026 DEF0082026D DE692874C DE 692874 C DE692874 C DE 692874C DE 1936F0082026 DE1936F0082026 DE 1936F0082026 DE F0082026 D DEF0082026 D DE F0082026D DE 692874 C DE692874 C DE 692874C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
locking
throttle
pin
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936F0082026
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Balluff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM
Original Assignee
SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM filed Critical SIEBEL FLUGZEUGWERKE HALLE KOM
Priority to DE1936F0082026 priority Critical patent/DE692874C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE692874C publication Critical patent/DE692874C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
    • B64C13/24Transmitting means
    • B64C13/26Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant
    • B64C13/28Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical
    • B64C13/30Transmitting means without power amplification or where power amplification is irrelevant mechanical using cable, chain, or rod mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Es ist vorgeschlagen worden, mit Bremsen, welche zur Feststellung von Rudern an Flugzeugen dienen, weitere Bremsen zu kuppeln, welche zur Feststellung des Gashebels bestimmt sind, derart, daß der Flugzeugführer das Gasgestänge nicht bewegen kann, bevor et die Feststellung- der Ruder aufgehoben hat.
Gemäß der Erfindung erfolgt eine Verblockung zwischen dem Handhebel der Fests teil Vorrichtung1 für die Ruder und dem Gashebel in der Weise, 'daß bei dessen Betätigung selbsttätig eine Sperrung für den Handhebel aufgehoben wird, so 'daß dieser unter dem Einfluß einer Frenidkraft in die Freigabestellung für das Ruder übergeht.
Der Handhebel kann zu diesem Zweck durch einen federbelasteten Sperrstift in seiner Feststellage gehalten werden. Der Sperrstift kann durch einen Bowdenzug ο. dgl.« gelöst werden, der andererseits an einem Winkelhebel angreift, der unter Vermittlung eines geradlinig geführten, an einer Keilfläche am Gashebel anliegenden Stiftes bei der Betätigung des Gashebels verschwenkt wird und dadurch, den Bowdenzug entsprechend bewegt.
, In . der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι die Feststellvorrichtung im ganzen, in Seitenansicht,
Abb. 2 eine teilweise Draufsicht zur Abb. 1, Abb. 3 den Handhebel der Feststellvorrichtung in. Verbindung mit dem Gashebel,
Abb. 4 einen Grundriß zu Abb. 3. ·
Der Handhebel α der Feststellvorrichtung ist als Winkelhebel ausgebildet, der um die Achse a' schwenkbar ist. Am freien Schenkel-1 des Handhebels α greift ein Seilzug "& an, von · dem Seilzüge c für 'die 'einzelnen Ruder abzweigen. Die Enden der Seilzüge c stehen mit- einem Schwenkhebel \d in Verbindung, der sich gegen, 'einen feder belasteten Stift e anlegt und diesen entgegen seiner Feder-
belastung beim Anheben des Handhebels a, also beim Übergang in die in ausgezogenen Linien bezeichnete .Stellung, in die Blockierungsstellung für die Ruder/ bringt. In dieser Feststellage wird der Hebel α durch die. für die Verblockung gemäß der Erfindung vorgesehenen Mittel gehalten, da an sich die FeststeHvoorrichtung durch die Federbelastung der einzelnen Feststellstif te e in eine
ίο Stellung gezwungen wird, die der Lösung der Blockierung entspricht und 'die auf der Zeichnung in gestrichelten Linien angedeutet ist. An dem. in den Abb. 3 und 4 dargestellten Gashebel g ist -eine Keilfläche g' befestigt.
Gegen diese Fläche liegt der im übrigen geradlinig geführte Stift h an, der ,an einem Schenkel eines Winkelhebels/ gelenkig angebracht ist, während am ,anderen Schenkel ein Bowdenzug k angreift, der andererseits mit 'einem federbelasteten Sperrstift/ für "den Handhebel α der Feststellvorrichtung in Verbindung steht.
In der Verblockungsstellung wird der Handhebel α durch den federbelasteten Sperr stift / gehalten. Bei Betätigung des Gashebels^" gleitet dessen Keilfläche g' über den Stift h und bewegt diesen in seiner geradlinigen Führung. Infolgedessen wird der Winkelhebel/ geschwenkt, und durch den Bowdenzug k wird der Sperrstift / entgegen der Wirkung seiner Feder angezogen. Der Handhebel α wird freigegeben und bewegt sich dann unter Wirkung der Feder für die Feststellstifte ß selbsttätig in die gestrichelt gezeichnete Stellung. Die Feststellvorachtung ist gelöst.
Zum Feststellen der Ruder wird der Handhebel α einfach nach oben gezogen, bis er von dem Sperrstift I erfaßt und gehalten wird. Bei Inanspruchnahme der Feststellvorrichtung befindet sich der Gashebel oder das Gasgestänge im allgemeinen in Leerlaufs teilung, so daß die erstrebte Feststellung der Ruder möglich ist. -
Der geradlinig geführte Stift h kann bei entsprechender Anordnung der übrigem Teile auch von einem beliebigen anderen Teil 'des Gasgestänges bewegt werden. In diesem. Falle müßte dann 'die Keilfläche g' an dem betreffenden Teil des Gasgestänges angeordnet sein. Ebenso- kann der Sperrstift I, der gemäß dem Ausführungsbeispiel den. Handhebel a festhält oder freigibt, an einer anderen Stelle und an einem anderen Teil der Feststellvorrichtung vorgesehen sein und diesen Teil entsprechend beeinflussen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen Verblockung der Feststellvorrichtung für die Ruder von Luftfahrzeugen in Abhängigkeit vom Gashebel, gekennzeichnet durch einen federbelasteten, auf den Handhebel (a) der Feststellvorrichtung wirkenden Sperrstift (I) und einen gegen eine Keilfläche (gr) am Gashebel (g) oder Gasgestänge geradlinig geführten Stift (A), der am Schenkel eines schwenkbaren Winkelhebels (/) drehbar-angebracht ist und dessen durch 'die Keilfläche (g') bewirkte Bewegung z. B. mittels Bowdenzug (k) auf den Sperrstift (/) übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1936F0082026 1936-11-15 1936-11-15 Vorrichtung zur selbsttaetigen Verblockung der Fesn Expired DE692874C (de)

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DE692874C true DE692874C (de) 1940-06-28

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