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DE6926189U - Analysen-schnellwaage mit taraausgleichseinrichtung - Google Patents

Analysen-schnellwaage mit taraausgleichseinrichtung

Info

Publication number
DE6926189U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tare
counter
clutch
gear
balance according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE6926189U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOSCH FA GEB
Original Assignee
BOSCH FA GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOSCH FA GEB filed Critical BOSCH FA GEB
Priority to DE6926189U priority Critical patent/DE6926189U/de
Publication of DE6926189U publication Critical patent/DE6926189U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

PATENTANWALT Dipl.-Ing. Rudolf Möbus
741 Reutlingen/Württ. Hiodenburgstr.05 -Telefon 34Z1&
Firma Gebrüder Bosch.
Jungingen/Hohenzollern
Analysen-Schnellwaage mit Taraauagleicheeinriohtung
Die Erfindung betrifft eine Analysen-Schnellwaage mit einer Taraausgleichseinrichtung, mit einem gemeinsamen Gewichtssatz, einem Tarazählwerk, einem Wiegezählwerk, einer Vorrichtung zum Umschalten vom einen auf dae andere Zählwerk und mindestens einer Antriebswelle für die Gewi chta βchaltung»
Beim Abwiegen von flüssigen oder losen festen Substanzen ist die Verwendung einee Taragefäßes erforderlich, dessen Gewicht festgestellt und anschließend vom Gesamtmeßwert abgezogen werden muß« Die Taragefäße haben meist keinen auf eine runde Grammzahl festgelegten Gewichtswert, was
die Rechenarbeit bei der nachträglichen Bestimmung des Analysengewiohte aus dem an der Waage angezeigten Wiege -wert aehr erschweren kann.
Taraauegleichaeinriohtungen eind bereits bekannt. So betrifft das Gebraucheraueter 1 979 354 eine Tellausgleichevorrichtung, die es gestattet» ein Tafagefäfi auf ein vollee Graam auszugleichen, damit ein unbequemes Rechnen mit Bruchteilen von Grammen entfallen kann. Es sind aber auch bereite Waagen mit Einrichtungen bekannt geworden (Waagen der schweizerischen Firma Mettler), die einen vollständigen Taraausgleich erlauben. Diese Einrichtungen weisen ein gesondertes Tarazählwerk und ein gesondertes Wiegeeählwerk auf. Hit dem Gewichtssatz der Waage wird zunächet das Taragefäß gewogen und am Tarazählwerk angezeigt. Nach einer Umschaltung der Einrichtung auf das Wiegezählwerk wird dann mit den restlichen Gewichten die Analysenwägung vorgenommenα
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Schaltwerk für eine solche Taraauegleicheeinrichtung zu schaffen, das mit relativ geringem Aufwand hergestellt werden kann und ein rasches und sicheres Umschalten der Waage vom Tarazählwerk auf das Wiegezählwerk und umgekehrt erlaubt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein versohwenkbar gelagertes Kupplungsgetriebeteil gelöst» das zwei Abtriebestellen aufweist, die wechselweise mit dem Tarazählwerk oder dem Wiegezählwerk gekuppelt oder ent-
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kuppelt ward era könn-in,. Kurcfo die Anordnung eines verse?*; venkfcar gels^erter* Ilunplyngögotriebeteiles läßt eich eiae U&scfeali.si «richtung echaA'fen, deren Herstellung r« lativ v/a-ifiiig Auivans? e^/o^tx-i \mä sit welcher sich ge-
en 1-iSt, daß rdt Sicherheit jeweils nur eines Zählwerke betätigt ;-/irä und keine stabile Zwiechen- äer Iftsechaltvorfichtung austreten kann.
Bei der erfindungegeKäö ausgebildeten Analysen-Schnellwaage wird das K-upplungsgstriebeteil vorteilhaft als in eeinen beiden linet®lluüs®a fixiert® Wippe auegebildet, die w& die Antriebsachse für die Gewicfotaechaltung verechvenkbar gelagert isst, und an jeder Abtriebsstelle sind gesonderte Abtriebswellen mit A^triebsssahnredern vorgesehen. IMs verschwenkbar gelagerte Kupplungsgetriebeteil ist «ait einesst UEtschalt-Suhwenkhebel verbunden, der in eeinen beiden E&äatellumgesi in Rastvorrichtungen ein·= greift, die den sicheren Singriff in jeweils eines der beiden Zählwerke gewährleisten.
Einzelheiten und weiter© Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungebeispiel eines er» findungsgefcäS ausgebildeten T&raachaltwerks mehr oder niger schessatisch dargestellt ist.
Im einzelnen zeigen:
Fig. "■ e-ifte weitgeliend söhesaatisierte Draufsicht aui" das Tara?ahaItwerk;
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Fig. 2 eine gegenüber figur 1 um etwa 90°
gedrehte Vorderansieht des Taraeohaltwerks;
Fig. 3 einen Schnitt durch das Taraschaltwerk entlang der Linie ZtI - XIX In Figur 2;
Fig. 4 einen Schnitt durch das Taraschaltverk entlang der Linie IY - IV in Figur 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung iet la Innern eines Waagengehäuees angeordnet, von welche« nur eine Seitenwand 10 teilweise sichtbar ist. Die Vorrichtung weist eine Antriebswelle 13 au» Bewegen der Slngramagewichte und eine zweite Antriebswelle 11 sun Bewegen der Zehugranr igewichte und des Hundertgramogewichtes des nicht dargestellten Gewichtssat see der Waage auf. Die Antriebswelle 13 ist als Hohlwelle ausgebildet und über die Antriebswelle 11 geschoben. Das eine Ende beider Antriebswellen 1st durch eine öffnung in der Gehäuee-Selteawand 10 herausgeführt und jeweils mit einem aus Figur 2 ersichtlichen Stellknopf 12 und 14 versehen. Die Verateilbewegungen der Antriebswelle 11 und der Hohlwelle 13 werden über in Figur 1 mit gestrichelten Linien eingezeichnete und auf den jeweiligen Wellen befestigte Rienenrollen 15 und 16 und darüber geführte Zahnriemen 17 und 18 auf einen nioht dargestell-
ten Gewichtasoiialtappai-at übertragen« Die Verstellbowegun« gen der beiden Antriebsv/ellen 11 und 13 werden außerdem wahlweiae auf zwei in an sich bekannter Weise aus Zahlenwalzen bestehende Zählwerke Übertragen, nämlich auf ein Tarazählwerk 19 und ein eib.atliches Wiegezählwerk 20, dsrsn Zahlen in bekannter Itfeiae hinter Ablesefenstern 21 erscheinen, die in einer in der Zeichnung teilweise dargestellten Deckplatte 22 auagobilJet eind. Dabei erfolgt die Übertragung der Verntellbevegung der Antriebewelle auf die Einerwalzen und die Verateilbewegung der Antriebswelle 11 auf die Zehnarwalzen. Der Aufbau der Zählwerke mit der Antriebekoppelung ihrer einzelnen Zahl en*· al ssen interessiert hier nicht. Da die Ubertragungeorgane für die Verstellbevegungen beider Antriebewellen auf die Zählwerke vollständig gleichartig ausgebildet und angeordnet eind, werden im folgenden nur die Übertragungeorgane für die Antriebswelle 11 beschrieben. Auch in der Zeichnung sind der besseren ücorsichtlAchkeit wegen die alt der Antriebs= welle 13 zusammenwirkenden Übertragungsorgane nur z.T. dargestellt.
Die wahlweise Übertragung der VeratcXlbewegung der Antriebswelle 11 entweder auf das Tarazählwerk 19 oder auf das Wiegezählwerk 20 wird mit Hilfe eines Kupplungagetriebeteilee bewirkt, das am besten aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich ist. Dab Kupplungagetriebeteil weiat einen Rahmen 23 auf, der in nicht näher dargestellter Weise auf der Welle 32 verechwenkbar gelagert iet. Das als. _.
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Wippe ausgebildete Gestell 23, daa mittels eines nicht dargestellten Umschalt-Schwenkhebele zwischen swei durch ebenfalls nicht dargestellte Rastvorrichtungen gesicherten Bndstellungen verschwenkt werden kann, hat Seitenwände, die jeweils zwei Arme 231 und 232 aufweisen (Fig. 3 und 4). Auf den Armen sind swei aus den Figuren 1, 3 und 4 ersichtliche Verbindungssahnräder 24 und 25 gelagert, die dauernd in Eingriff mit einem ihnen sugeordneten Antriebssahnrad 26 oder 27 stehen. Am Ende der beiden Arme 231 und 232 der Seitenwände ist jeweils ein Kupplungssahnrad 28 und 29 gelagert, die ihrerseits stets in Eingriff mit dem zügel· igen Verbindungssahnrad 24 oder 25 stehen. Wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich ist, sind die Kvpplungseahnräder 28 und 29 aber so angeordnet, daß jeweils nur eines der Kupplungssahnräder 28 oder 29 in Singriff mit einem Antriebssahnrad des zugeordneten Tarazählwerks 19 oder Wiegesählwerks 20 in Eingriff stehen kann. Die aus Figur 2 ersichtlichen Kupplungezahnräder 28a und 29a sind der Antriebswelle 11 zugeordnet und können mit den Antriebssahnrädern 30a oder 31a für die Zehnerstellenwalsen des Tarasählwerk? 19 bzw. des Wiegezählwerks 20 gleichseitig mit den Kupplungesahnrädern 26 und 27 in Eingriff kommen.
In Figur 3 ist das Kupplungsgetriebeteil in seiner einen Schaltstellung dargestellt, in welcher das Kupplungssahnrad 28 in das Antriebssahnrad 30 des Tarazählwerks eingreift. In dieser Stellung wird die zur Verstellung des Gewichtssatzes beim Taraausgleich vorgenommen« Drehung
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der Welle 11 über das Antriebszahnrad 26, dae Verbindungszahnrad 24 und das Xupplungssahnrad 28 auf das Antriebszahnrad 30 des Tarazählwerks 19 Übertragen, so daß am Tarazählwerk beim Abgleich der Waage das volle Grammgewioht des Taragefäßes abgelesen «erden kann. Anschließend wird mittels des nicht dargestellten Umsehalt-Schvrenkhebelü das Kupplungsgetrieboteil in seine andere und aus Figur 4 ersichtliche Stellung verschwenkt, in welcher das Kupplungezahnrad 29 in Singriff mit dem Antriebssahnrad 31 des Wiegezfihlwerks 20 steht, während das Kupplungszahnrad 28 außer Eingriff mit dem Antriebszahnrad 31 des Tarasäß^erks steht. In diesem Falle wird die zur Verstellung öer restlichen Gewichte des gemeinsamen Gewichtssatzes der Waage vorgenommene Drehbewegung der Antriebswelle 11 über das Verbindungszahnrad 25 und das Kupplungezahnrad 29 auf das Antriebszahnrad 31 des Wiegezählwerks 20 übertragen, so daß nach dem Abgleich der Waage am Wiegezählwerk das Analysengewicbt in vollefns Grammen direkt abgelesen werden kann. Nach Abschluß des Wiegevorganges werden die beiden Zählwerke'nacheinander in bekannter Weise zurückgestellt, wobei die Gewichte wieder zurückgeschaltet werden.

Claims (3)

O 994 - 8 - Sohutzansprttche
1. Analysen-Schnellwaage mit einer Taraausgleicheeinrichtung, mit einem gemeinsamen Gewichtssatz, einem Tarazählwerk, einem Wiegezählwerk, einer Vorrichtung zum Umschalten vom einen auf das andere Zählwerk und mindestens einer Antriebswelle für die Gewiohtsschaltung, dadurch gekennzeichnet. daß sie ein verstellbar gelagertes Kupplungsgetriebeteil (23) mit zwei Abtriebeetellen (28,29) aufweist, die wechselweise mit dem Tarasahlwerk (19) oder dem Wiegez&hlwerk (20) gekuppelt oder entkuppelt werden können.
2. Analysen-Schnellwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungegetriebeteil verschwenkbar gelagert 1st und an jeder Abtriebsstelle gesonderte Kupplungszahnräder (28,29; 28a, 29a) vorgesehen sind.
3. Analysen-Schnellwaage nach Anspruch ί üsu/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungegetriebeteil als in seinen beiden Endstellungen fixierbare Wippe (23) ausgebildet ist.
4·. Analysen-Sohnellwaage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (23) mit einem Umeohalt-
Schwenkhebel verbunden leb, der in seinen beiden Endetellungen in Rastvorrichtung«!!
Analysen-Schnellwaage nach einem der Ansprache 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß dao Kupplungsgetriebeteil mindestens zwei, dauernd in Eingriff mit mindestens einem auf mindestens einer Antriebewelle (11,15) befestigten Antriebesahnrad (26,27) stehende VerbindungsZahnräder (24,25) aufweist, die antriebsmäßig mit je einem Kupplungssahnrad (28,29;28a,29a) verbunden sind, daa wahlweise in Eingriff mit einem An triebezahnrad (30,31;30a, 31A) des zugeordneten Zählwerke (19,10) gebracht werden kanne
DE6926189U 1969-07-01 1969-07-01 Analysen-schnellwaage mit taraausgleichseinrichtung Expired DE6926189U (de)

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