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DE6925085U - Deckel fuer eine faltschachtel - Google Patents

Deckel fuer eine faltschachtel

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Publication number
DE6925085U
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DE
Germany
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lid
piece
side walls
lid according
approaches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696925085
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MONHEIM FA L
Original Assignee
MONHEIM FA L
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Publication date
Application filed by MONHEIM FA L filed Critical MONHEIM FA L
Priority to DE19696925085 priority Critical patent/DE6925085U/de
Publication of DE6925085U publication Critical patent/DE6925085U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Deckel für eine Faltschachtel
Die Neuerung betrifft eine Faltschachtel bestehend aus Deckel und Unterteil zur Aufnahme von einer Sortiereinlage für unterschiedliche Pralineneinzelstücke, wobei an dem Zuschnitt des Deckels neben den Seitenwandungen entsprechenden Ansätzen weitere zur Versteifung der Seitenwandungen angeformt sind.
Konfektkästen weisen gewöhnlich ein differenziertes Pralinensortiment auf, das in einer sog. Sortiereinlage insofern übersichtlich geordnet ist, als die sich unterscheidenden Pralineneinzelstücke jeweils eine unterschiedliche Verpackung und/oder Gestaltung aufweisen. Verbraucherseitig ergibt sich hierbei der Wunsch, über Geschmacksrichtungen, Füllungen und dgl. im einzelnen Aufschluß zu erhalten und man hat deshalb bisher auf der nach unten weisenden Bodenfläche des Unterkartons entsprechende Warenhinweise vorgesehen. Hierbei ergibt sich jedoch der Nachteil, daß-sofern der Deckel abgehoben ist nicht mehr die Möglichkeit besteht, die Ware selbst mit den Hinweisen zu vergleichen. Dieser Nachteil wird zu einem gewissen Grad dadurch ausgeschaltet, daß man auf Einlegeze-uteln das Pralinensortiment in stark verkleinerter Form wiedergibt. Diese Lösung ist jedo- h nicht befriedigend und man hat deshalb die Pralinen spalten- :w. reihenförmig angeordnet und am
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.Ende einer jeden Spalte bzw. Reihe am Unterkarton Laschen vorgesehen, die Warenhinv:eise enthalten. Derartige Laschen bieten jedoch nur einen geringen Platz, sodaß eine Beschriftung möglich ist, jedoch nicht die Abbildung der Ware selbst. Außerdem vermittelt die spalten- bzw. reihenförmige Anordnung von gleichen Einzelstücken nicht den ansprechenden differenzierten Gesamteindruck eines umfassenden Pralinensortiments.
Aufgabe der ' rliegenden Neuerung ist demgegenüber, dem Verbraucher bei &eöffneter Packung einen verbesserten Überblick über das Pralinenangebot zu vermitteln. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß Pralinenkästen ein Massenerzeugnis darstellen und daß es darauf ankommt, vom Material her und von der Drucktechnik her gate Ergebnisse zu erzielen, ohne daß erhöhte Kosten entstehen. Gleichzeitig soll der Deckel in sich verstärkt werden, damit auch bei größeren Deckeln die Möglichkeit besteht, einen leichten Karton zu verwenden, ohne daß dieser sich nach mehrmaligem Abheben von der Packung deformiert und unansehnlich wird. Insbesondere die horizontale Deckelfläche soll versteift werden, ohne daß besondere Auflagen hergestellt und mit dem Grundzuschnitt verklebt werden müssen.
Bei dem eingangs näher erläuterten Deckel für eine Faltschachtel wird dieses neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß an mindestens einem der Ansätze zur Versteifung der Seitenwandungen ein Flächenstück vorgesehen ist, das gegen die in den Schachtelinnenraum weisende Seite der horizontalen Deckelfläche geklappt ist und an dieser anliegt.
Es ist bei einstückigen Schachtelpackungen bekannt, an dem Deckel eine Verlängerung vorzusehen, die gegen die Innenseite des Deckels geklappt und dort befestigt wird. Eine derartige Maßnahme führt zu einer Versteifung des Deckels, doch handelt es sich hierbei gewöhnlich um kleinere Packungen, bei denen der Deckel nicht ein selbständiges, in sich ausreichend formbeständiges Element sein muß. Hieraus ergibt sich nämlich
bei den bekannten losen Deckeln die Forderung, die Seitenwandungen innen zu versteifen, um neben der Formhaltigkeit zu verhindern, daß der freie untere Umfangsrand bei unachtsamer Handhabung ausreißt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung ist das Flächenstück des Deckels etwa flächengleich mit dem horizontalen Deckelteil ausgebildet und an diesem befestigt. Auf diese Weise ist eine gleichmäßige Verstärkung der gesamten Deckelfläche gewährleistet.
Weiterhin kann neuerungsgemäß das Flächenstück kleiner als die Fläche des horizontalen Deckelteils ausgebildet sein und/oder aus mehreren an verschiedenen Ansätzen angeschlossenen Teilflächen bestehen. Entsprechend sind die Gestaltungsmöglichkeiten des Deckels dadurch zu erweitern, daß das Flächenstück Figurenausstanzungen, Markierungen oder dgl. aufweist, die bei Abnahme des Deckels von dem Schachtelunterteil einen unmittelbaren Hinweis auf den Inhalt der Packung vermitteln.
Drucktechnisch ist durch die neuerungsgemäße Anordnung sichergestellt, daß nur eine Oberfläche des Kartons zur Aufnahme einer Bedruckung ausgebildet sein muß.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wiedergegeben, das anhand der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil eines abgewickelten Deckelzuschnittes,
Fig. 2 einen Teil eines flächig zusammengelegten
Deckelzuschnittes vor dem Aufstellen,
Fig. 3 einen Teil eines aufgestellten Deckels
von innen und
Fig. 4 die Gestaltung einer Ecke beim Aufstelle!
des Deckels in perspektivischer Ansicht.
An einen horizontalen Deckelteil 10 sind Seitenwandungen 11, 12, 13, 14 angeschlossen. Die Seitenwandungen 11, 12, 13, 14 sind mit Ansätzen 21, 22, 23, 24 versehen. Am Ende der Seitenwandungen 11, 12, 13» 14 ist jeweils eine Lasche 15 vorgesehen, die über entsprechende Faltlinien mit den Seitenwandungen und untereinander in Verbindung stehen.
An dem Ansatz 22 befinden sich Zungen 26 und an dem Ansatz 24 Zungen 28. Außerdem sind an den Ansätzen 22 bzw. 24 Randstreifen 32 bzw. 34 vorgesehen.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel befindet sich lediglich an dem Ansatz 21 ein Flächenstück 31, das etwa flächengleich mit der horizontalen Deckelfläche 10 ausgebildet ist. Dieses ist am deutlichsten aus Fig. 2 ersichtlich. In Fig. 1 stellt sich dem Betrachter das Flächenstück 31 mit der Oberfläche 311 dar. Diese Oberfläche ist - ebenso viie die weitere Oberfläche des Packungszuschnittes gemäß Fig. 1 - nicht für die Aufnahme einer Bedruckung vorgesehen. Dieses trifft lediglich für die in Fig. 1 nach, unten weisende,nicht sichtbare Oberfläche 312 zu, die jedoch aus Fig. 2 ersichtlich ist. Diese Oberfläche ist zur Aufnahme von Warenheinweisen 35, Figurenausstanzungen, Markierungen oder dgl. ausgebildet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird zunächst der Ansatz 21 mit dem Flächenstück 31 um die Linie 11/21 um 180° herumgeklappt und vorteilhafterweise die Fläche 311 mit der horizontalen Deckelfläche 10 verklebt. Die Faltlinien 10/11 und 21/31 verlaufen nach dem Umfalten deckungsgleich (Fig. 2). Ebenso wird der Ansatz 23 auf den
Ansatz 13 geklappt und gegebenenfalls mit diesem verklebt. Sodann werden die Seitenwandungen 11, 12, 13, 14 hochgestellt, indem die Laschen 1$ nach innen geschoben werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Seitenwandungen nicht senkrecht zur horizontalen Deckelfläche 10 sondern sind ein wenig nach innen geneigt. Die Ansätze 22 und 24 werden sodann in den Packungsinnenraum hineingeschoben, sodaß die freien Kanten der Zungen 26 und 28 an den freien Kanten der Ansätze 21, 23 zur Anlage gelangen und dadurch die Ansätze 22 und 24 ohne Verklebung in Stellung halten. Die Randstreifen 32 und 34 verlaufen parallel und deckungsgleich zur horizontalen Deckelfläche bzw. dem Flächenstück 31· Der Ansatz 23 braucht nicht mit der Seitenwandung 13 verklebt zu sein sondern kann auch durch den entsprechenden freien Rand des Flächenstückes 31 in Stellung gehalten werden.
Ein in dieser Weise hergestellter Deckel weist nur einseitig eine Bedruckung auf, und zwar auf der Fläche, die sich an die Oberfläche 3"2 anschließt. Außerdem ist sichergestellt, daß nicht nur die Seitenwandungen sondern auch die gesamte Deckelfläche ausreichend verstärkt ist und damit die Gesamtanordnung eine erhöhte Stabilität aufweist. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß der Faltvorgang sehr einfach auszuführen ist. Beim Umklappen und gegebenenfalls Befestigen des Flächenstückes 31 auf der Fläche 10 sind praktisch Fehler ausgeschlossen und die so erstellte Anordnung läßt sich in einfachster n/eise aufstellen, indem die Seitenwandungen 11, 12, 13, 14 hochgestellt und die Laschen 15 nach innen gegen die Wandungen 12, 14 geklappt werden. Die auf diese Weise umgeklappten Laschen 15 werden dann gleichsam selbsttätig durch die Ansätze 22, 24 verriegelt, die wiederum durch die Zungen/28 gegenüber den Seitenwandungen 11, 13 gesichert sind. Die erforderlichen Arbeitsgänge sind äußerst einfach und für eine maschinelle Fertigung geeignet.
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Die Neuerung ist jedoch nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise kann das Flächenstück 51 um den Betrag der Randstreifen 32 und verkiirzt sein, was durch die Linie 37 angedeutet ist. Die freie Kante 37 würde dann mit dem freien Rand der Streifen 32 und 34 in unmittelbarem Eingriff stehen.
Ferner ist es nicht erforderlich, daß das Flächenstück einstückig am Ansatz 21 befestigt ist. Im Rahmen der Neuerung können auch statt der schmalen Randstreifen 32 und 34 größere Flächenstücke vorgesehen sein, die sich mit dem Flächenstück 31 entsprechend ergänzen. Überlappungen zur Erzielung plastischer Effekte sind dabei ebenfalls möglich.
Der wesentliche Vorteil im Hinblick auf die Gesamtanordnung j
einer Pralinenschachtel besteht darin, daß nach Abheben !|
des Deckels der Verbraucher die Darstellung von Pralinen t in Originalgröße mit entsprechenden Hinweisen vor Augen hat
und ein unmittelbarer Vergleich mit dem tatsächlichen '■■ Packungsspiegel ermöglicht ist.
Schut zansprüche

Claims (7)

it it Schutzansprüche :
1. Deckel für eine Faltschachtel bestehend aus Deckel und Unterteil zur Aufnahme von einer Sortiereinlage für unterschiedliche Pralineneinzelstücke, wobei an dem Zuschnitt des Deckels neben den Seitenwandungen entsprechenden Ansätzen weitere zur Versteifung der Seitenwandungen angeformt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem, der Ansätze (21, 22, 23» 24) zur Versteifung der Seitenwandungen (11, 12, 13, 14) ein Flächenstück (31) vorgesehen ist, das gegen die in den Schachtelinnenrjaum weisende Seite der horizontalen Deckelfläche (10) geklappt/und an dieser anliegt.
2. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flächenstück (31) etwa flächengleich mit dem horizontalen Deckelteil (10) ausgebildet und an diesem befestigt ist.
3. Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flächenstück (31) kleiner als die Fläche des horizontalen Deckelteils (10) ausgebildet ist und/oder aus mehreren, an verschiedenen Ansätzen (21, 22, 23, 24) angeschlossenen Teilflächen besteht.
4. Deckel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Flächenstück (31) Figurenausstanzungen, Markierungen oder dgl. aufweist, die nach Abnahme des Deckels von dem Schachtelunterteil einen unmittelbaren Hinweis auf den Inhalt der Packung vermitteln.
5. Deckel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Packungsinnenraum weisende Oberfläche (312) des Flächenstückes (3I) zur Aufnahme einer Bedruckung ausgebildet ist.
6. Deckel nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die freien Längskanten des Flächenstückes (31) die Ansätze an den etwa senkrecht stehenden Sextenwandungen (11, 12, 15, 14-) verriegeln.
7. Deckel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen geklappten Ansätze mindestens an den kürzeren Seitenwandungen (12, 14) mit Randstreifen (52, versehen sind und das nach innen geklappte Fläehenstück (21) um die Breite der Randstreifen (32, 34) schmaler ausgebildet ist, sodaß die Randstreifen durch die Seitenkanten (37) des Flächenstückes (31) verriegelt sind.
DE19696925085 1969-06-24 1969-06-24 Deckel fuer eine faltschachtel Expired DE6925085U (de)

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DE6925085U true DE6925085U (de) 1969-10-30

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