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DE692476C - Plattenwaermeaustauscher - Google Patents

Plattenwaermeaustauscher

Info

Publication number
DE692476C
DE692476C DE1936K0140929 DEK0140929D DE692476C DE 692476 C DE692476 C DE 692476C DE 1936K0140929 DE1936K0140929 DE 1936K0140929 DE K0140929 D DEK0140929 D DE K0140929D DE 692476 C DE692476 C DE 692476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchange
passage
sheets
heat exchanger
exchange medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936K0140929
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Julius Knigge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DE1936K0140929 priority Critical patent/DE692476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE692476C publication Critical patent/DE692476C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/08Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning
    • F28F3/083Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning capable of being taken apart

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Plattenwärmeaustauscher Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere aus hochwertigem Werkstoff; z. B. nichtrostendem - Stahl, hergestellte Plattenwärmeaustauscher, bestehend aus einer Anzahl mit eingepreßten Kanälen versehener und durch Zwischenbleche getrennter, aus zwei geprägten Blechen gebildeter Formkörper,. welche mit der 'Führung der Wärmeaustausclunittel dienenden Durchlässen zum Übergang des Wärmeaustauschcnittels in die zugehärigen Kanäle des nächstfolgenden Formkörpers versehen sind.
  • Bei diesen Wärmeaustauschern erfolgte :die Zufuhr der Wärmeaustauschmittel in die einzelnen zwischen den geprägten Blechen und den dazugehörigen :glatten Zwischenblechen gebildeten Kanäle bisher durch besondere seitlich angeordnete Rohrstücke. Die Ein-und Auslaßöffnungen lagen dementsprechend im .durch Umbördelungen und Schweißungen dichtend abgeschlossenen Rande der Formbleche. Es waren daher besondere Schweißverbindungen und zusätzliche Dichtungsanordnungen erforderlich. Durch idie Erfindung wird der Zu- und Abfluß des Wärmeaustauschmittels sowie seine Weiterleitung von einem Formkörper zum nächsten auf einfache Weise erreicht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die durch gegenständig vorstehende Auspressungen der Bleche begrenzten Durchlaßöffnungen für die Wärmeaustauschmittel im Bereiche von an den Rändern der Bleche zur Abdichtung und Versteifung gleichfalls gegenständig ausgepreßten Rippen angeordnet sind.
  • Durch diese Ausbildung wird bei Vermeidung umständlich einzuschweißender oder anders einzubauender zusätzlicher Teile und bei unbeschränkter Austauscharbeit der einzelnen #Formkörper sowie einfacher Verbindung der zu einem Formkörper gehörenden Platten eine einwandfreie Abdichtung sowohl nach außen als auch innerhalb der einzelnen .die Wärmeaustauschmittel führenden Kanäle erreicht.
  • Wärmeaustauschplatten aus zwei aneinandergelegten Blechen mit gegenständig vorstehenden Sicken zur Abgrenzung der Str6mungskanäle sind bereits Gegenstand eines ,älteren Patents.
  • Auf den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeugen Abb. i einen der Formkörper des ersten Ausführungsbeispieles in Seitenansicht, während die Abb. z und 3die Schnitte nach II-II und III-III der Abb. i von links oder von oben gesehen wiedergeben.
  • Abb. q. ist ein in der Richtung der Linie-IV-IV der Abb. i geführter Schnitt durch eine Anzahl von Formkörpern und Zwischeilwänden Abb.5 die eine besondere Randversteifung enthaltende Ausbildung des Formkörpers in einem der Linie III-III der Abb. i entsprechenden Schnittbild, Abb.6 eine weitere Randversteifungseinzelheit im Sclulitt entsprechend der Linie IV-IV der Abb. i, Abb. 7 ein @t-eiteres Ausführungsbeispiel in einer der Abb. i entsprechenden Ansicht und Abb.8 in einem der Abb.4 entsprechenden Schnitt, Abb:9 einen von oben gesehenen., vergrößert gezeichneten Schnitt durch eine der Durcblaßöffnungen eines dritten Ausführungsbeispieles in verschiedenen Abarten.
  • Der Wärmeaustauscher wird im wesentliehen durch eine Anzahl von !lachen Formkörpern 1; 2 usw. gebildet, die durch ebene Zwischenwände 3, 4, 5 usw. voneinander getrennt sind (s. Abb. 4). Jedes Formstück besteht aus zwei Blechen 6 und 7, aus denen Rippen 8 und 9 derart herausgepreßt sind, daß zwischen ihnen Kanäle io und l i für die Wärmeaustauschmittelentstehen. Die Rippen 8 des Bleches 6 sind,so allgeordnet, daß der Kanal io, beginnend an :der linken unteren Ecke des Formkörpers (Abb. i), in, mehrfachen Zickzackwindungen zur oberen rechten Ecke des Formkörpers führt; während der in dem anderen Bleche 7 vergesehene Kanal r i in der oberen linken, Ecke des Formkörpers beginnt und in entsprechendem Verlaufe in seiner unteren rechten Ecke endigt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die senkrechten Teile der Kanäle i o und i i einander gegenüberliegen (s. Abb. 3). -Die bz!iden gepreßten Bleche 6 und 7 sind durch Schweißurig miteinander verbunden, und zwar durch eine um ihren Umfang herumgeführte Schmelzschweißung 12 sowie durch Widerstandspunktschweißungen an verschiedea.en über ihre gesamte Fläche verteilten Stellen, z. B. 13 und 14 (Abb. 3 und 4). Die Rippen 21, 22 der Bleche 6; 7, welche die durch den Formkörper 1, 2 lind die ebenen Zwischenwände 3; 4, 5 gebildeten Kanäle nach außen abschließen, sind als Doppelrippen ausgebildet, welche etwas elastischer sind als die einfachen Rippen und eine bessere Abdichtung ergeben. Zur Erhöhung der Dichtigkeit kann in die den Zwischenwänden 3, 4, 5 zugekehrten Rillen 23, 24 der Doppelrippen 21, 22 Dichtungsmaterial (Gummiringe) eingelegt werden, welches, wie die Abb. 5 zeigt, etwas über die Rippen vorsteht.
  • In vielen Fällen, und zwar besonders bei dünnen Blechen, welche im Hinblick auf einen guten Wärlnedurcllgang, auf ein leichtes Pressen und auf den Materialverbrauch bevorzugt werden, ist es von Vorteil. die durch die vorstehenden Wandungen; Beispielsweise durch die Rippen 5, 9, 21, 22, gebiid:-ten I3ohlräume zwischen den Blechen 6 und 7 des Formkörpers mit metallischen Körpern (feine 1Ietallspäilc) auszufüllen undmiteincin leichtilüssigen 'Metall auszugießen, damit die metallische £erührung zwischen den beiden Blechen 6 und 7 nicht nur an. den Schweißstellen 1.1, sondern auch im Bereich der Rippen gesichert ist (v-i. den gestrichelt schraffrcr tefi Teil der Abb. 5). Dieses Ausfüllen verbessert also den Wärmedurchganb des Formkörpers und hat den weiteren Vorteil, daß - beim Zusammenpressen des Plattenpaketes sich die Rippen nur wenig deformieren und daß eine wesentliche Versteifting der Formkörper erreicht wird, so daß ganz dünne Bleche zu seiner Herstellung verwendet werden können.
  • Eine andere sehr wirksame Versteifung des Formkörpers i, weiche ebenfalls bei dünnen Blechen mit Vorteil angewendet wird, zeigen die Abb. 5 und. 6, bei denen zumindest im äußeren Teile der am Rande des Formkörpers i umlaufenden Doppelrippe 21, 22 eine dem Hohlraum 25 gut angepaßte Metallleiste 26 angeordnet ist. Die Leiste 26 hat rechteckigen Querschnitt und bildet einen über den ganzen Umfang des Formkörpers t geschlossenen Ring. Das Metallband 26 hat die Aufgabe; das Maß der Zusammenpressung der gerippten Bleche 6, 7 mit Sicherheit zu begrenzen und dadurch auch eine Deformierung der Rippen 21, 22 nach der Mitte des Formkörpers zu verhindern und ferner dem Formkörper am Umfang einen festen Halt zu !;eben, so dal3 sich dieser nicht nach außen ausweiten kann und die ursprüngliche Form der das Dichtungsmaterial enthaltenden Rillen 23, 24. beibehält. Ähnliche Metallbänder können auch in die übrigen Hohlräume der. übrigen Rippen 8, 9 eingelegt werden, welche die Steifigkeit des Formkörpers noch weiter erhöhen. Zweckmäßig wird man die später noch zu beschreibenden Durchlaßöffnungen 16 bis 18 für die Wärmeaustauschmittel, welche bis auf die Breite der Kanäle i o, 11 von den Rippen 21, 22 umgeben sind; mit solchen Versteifungsleisten versehen, da ge- rade an diesen Stellen die beiden Wärmeaustauschmittel nur durch die dichtende Anlage der Rippen auf den Zwischenwänden 3, 4, 5 voneinander getrennt sind und dort bei ungenügender Auflage der Rippen die Gefahr einer Mischung der beiden Wärmeaustauschmittel am größten ist. Abb.6 zeigt hierfür die Anordnung der kreisförmig gehobenen Metalleiste 27, welche am Umfangsteil des Formkörpers in den inneren Teil der Doppelrippe 2 1, 22 übergeht. Schließlich ist an den Forinkörpcrii an jeder Seite nach ein 'tragarm 28 (Abb. i) angcsclu@eif@t, der sich auf einen nicht dargestellten Längsträger des Wä rmcaustauschcrs stützt.
  • In jeder Ecke des Formkörpers befindet sich eine Durchbrechung 15, 16, 17, 1S. Von diesen stehen die Durchbrechungen 16 -und 18, wie aus Abb. i ersichtlich ist, mit dem Kanal 1o in Verbindung. Die in Abb. 1 hinter den Durchbrechungen 16 und 1 S liegenden Räume (s. für die Durchbrechung 1S auch Abb. 4. lisllcs) sind von dem Kanal 11 abgeschlossen. Andererseits stehen, wie aus den in Abb. i gestrichelt eingezeichneten Linien ersichtlich ist, die Durchbrechungen 15 und 17 mit dem Kanal i i in Verbindung, während die in Abb. i vor diesen Durchbrechungen liegenden Räume (s. für die Durchbrechung 15 auch Abb. 4_ rechts) von dem Kanal 1o abgeschlossen sind. Die-Zwischenwände 3 und 5 (und entsprechend weitere nicht dargestellte Zwischenwände, die mit ungeraden Zahlen zu bezeichnen wären) haben in der Flucht der Durchbrechungen 1S je eine Durchbrechung 2o (Abb.4); in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise befindet sich in diesen Zwischenwänden auch eine Durchbrechung in der Flucht der Barüberliegenden Durchbrechung 17. Die Zwischemvand 4 (und entsprechend weitere nicht dargestellte Zwischenwände, 'die mit geraden Zahlen zu bezeichnen wären) hat in der Flucht der Durchbrcchungen 15 eine Durchbrechung 19; in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise befindet sich in dieser Zwischenwand (und den weiteren entsprechenden Zwischen-wänden) auch eine Durchbrechung in der Flucht der Barüberliegenden Durchbrechung 16. Das eine der beiden Austauschmittel gelangt durch die Durchbrechung 2o der Zwischenwand 5 und die Durchbrechung i S des Formkörpers 2 in dessen Kanal io; verläßt diesen durch die in der Flucht der Durchbrechungen16 liegende Durchbrechung in der Zwischenwand 4 und gelangt durch die Durchbrechung 16 des Formkörpers i in dessen Kanal i o, den sie durch die Durchbrechung 2o in der Zwischenwand 3 verläßt. Das andere der beiden Wärmeaustauschmittel gelangt durch die in der Flucht der Durchbrechungen 1; liegende Durchbrechung in der Zwischenwand 5 in den Kanal i i des Formkörpers 2 und verläßt diesen durch die Durchbrechung 15 und gelangt durch die Durchbrechung 19 der Zwischenwand 4 in den Kanal 11 des Formkörpers i. Nach Durchströmen dieses Kanals gelangt dieses Wärmeaustauschmittel durch die Durchbrechung 17 und die in Flucht dieser Durchbrechung licgendc Durchbrechunb in der Zwischenwand 3 zum Kanal 1 1 des folgenden Formkörpers. Während also im Wärmeaustausclier als Ganzes betrachtet Gleichstroin herrscht, herrscht an den einzelnen Formkörpern und Znviscliem@-iiiidcn Gegenstrom.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 7 und 8, von dem in Abb. 8 der durch die unteren Durchlaßöffnungcn des Wä rmeaustauscliers gezogene Schnitt dargestellt ist, betrifft eine besondere Ausbildung der Bleche und der Zwischcmvände .a11 den Randteilen und Durchlaßöffnungen, während die Ausbildung der die Kanäle i o, i i betreffenden Teile des Wärmcaustauschers mit Ausnahme von zur Verbesserung des Ströinungsverlaufes vorgesehe.icn Verdickungen 35 der Enden der Rippen 8 und 9 ungefähr die gleiche wie beim erstell Ausführungsbeispiel ist. Wie aus der Abb. 4 ersichtlich ist, kann jedes Wärmeaustauschmittel nur die ihm zugeordneten Kanäle, z. B. 1o, jedes Formkörpers i durchströmen, zwischen denen die dem anderen Wärmeaustauschmittel zugeordneten Kanäle, z. B. i i, liegen. Beim Übergang von dem einen Kanal 1o zu dem nächstfolgenden, Kanal 1o gelangt das .Wänneaustauschmittel in einen Raum 29 jeder Formplatte, welcher hinter deii Durchbrechungen 18 (vgl. Abb. 4. links) liegt und der den Kanal i i des anderen Wärmeaustauschmittels gegen den Durchlaß abschließt. Diese Räume sind wegen ihrer durch die eingepreßten Rippen 8 oder 9 gegebenen Form in ihren Randteilen schwer zugänglich und werden beim Reinigen leicht übersehen, so daß sich dort Schmutz- und Infektionsnester bilden können, Bei dem in den Abb.7 und 8 dargestellten Ausführlulgsbeispiel ist daher an diesen Stellen eine glatte Durchgangsstelle geschaffen, welche einerseits den Durchfluß erleichtert und andererseits die winkligen Randfeile dieser Üffnungen von der Berührung mit dem Wärmeaustauschmittel ausschließt. Zu diesem Zwecke ist jede Zwischenwand.3; 4, 5 an den Durchlässen 15 bis 18 mit einem in der Str'ömungsrichtiiiig-umgebördelten Kragen 3S, 39 oder 4o versehen. Die Richtung der Bördelung ist bei den gegenüberliegendenDurchlässen gleich, bei den nebeneinanderliegend°n Durchlässen entgegengesetzt. ES ist klar, idaß, um ein entgegengesetztes Durchströmen des einen Wärmcaustauschinittels isl der nächstfolgenden Platte zu erzwingen, die Kragen jeder zweiten Zwischenwand, z. B. 4, durch einen Boden, z. B. 42, verschlossen sein müssen. Für den links gezeichneten Durchlaß 18 ergeben sich hierbei die Boden 41 und 43 an den Dördelungen 38 und 4o 'der Zwischenplatten 3 und 5. An jeder Bördelung 38 bis 40 ist ein Dichtungsring 4-1 vorgesehen, welcher an der Innenseite der Bördelung befestigt ist und durch .das Blech 6 oder 7 und die betreffende Zwischenwand 3, .l oder 5 zusatrn mengepreßt wird. Durch die Abdichriinnwerden die beim ersten Ausführungsbeispiel tun den Durchlaß herumgelegten Begrenzungsrippen überflüssig, so daß das betreffende Formblech an diesen Stellen eben ausgebildet sein kann. Die Formbleche6; 7 sind ferner an ihrem Umfange mit einem umlaufenden Dichtungsring 44' versehen, der über die zusammengeschweißten Blechenden gelegt und durch die aufgelegten Zwischenwände 3; 4; 5 von oben und unten fest gegen die Bleche gepreßt wird. Eine entsprechende Umbiegung 45, 46, 47 der Zwischenwände 3, 4, 5 sorgt für die seitliche Begrenzung der Dichtungsringe 44'.
  • Beim dritten Ausführungsbeispiel, bei dein in der Abb.9 eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten für die Ausbildung des Durchlasses 18 untereinander gezeichnet sind, sind die Formbleche 6, 7 jeder. Wärmeaustauschplatte im Bereiche der Durchgangsöffnungen so gepreßt, daß sie in Form eines hohlen Ringes 50 von annähernd rechteckigem Querschnitt den Raum zwischen den Wänden 3, 4, 5 ausfüllen. Die Zwischenwände 3, 4, 5 sind hier eben durchgeführt, von denen im Bereiche des gezeichneten Durchlasses jede zweite mit einer öffnung 2o von der Größe des Durchga-nges der Begrenzungswand versehen ist. Das Pressen der Bleche 6, 7 kann auf verschiedenartige Weise erfolgen. Gemäß Abb. 9ä ist das obere Blech 7 im Bereiche des Durchlasses 18 eben und das untere Blech 6 mit einem herausgepreßten Ring 5 t versehen, welcher am oberen Rand mit dem ebenen Randteil des Bleches 7 durch die Schweißnaht 52 verbunden ist. Bei der Abb. gb sind beide Bleche 6 und 7 umgebördelt und deren Ringteile 53 und 5.1 so überlappt übereinandergesteckt, daß durch die Schweißnaht 55 ein glatter zylindrischer Durchgang entsteht. Nach Abb. 9c werden die Ringteile 56 und 57 der Bleche stumpf aneinandergestoßen und mit der Naht 58 in der Mitte verschweißt. Bei allen diesen Bauarten liegt die Schweißnaht im Bereiche der Wärmeaustauschmittel, welche bei nicht ganz glatter Oberfläche oder bei nicht dichtem Anschluß an die Zwischenplatten 3, ¢ und 5 die 11lö.glichkeit des Festsetzens von Schmutzteilchen bietet. Auch lassen sich die Bördelungen nicht so scharf umbiegen, daß @cin eckenfreier Durchgang ,entsteht. Gemäß Abb.9d erhalten daher -die Bleche 6 und 7 nur kurze Ringansätze 59; 6o von einem etwas größeren Durchmesser als die Durchgangsöffnung, in welche ein glatter zylindrischer Ring 61 mit einer der Platte 1 entsprechenden Länge geschoben und an den Stoßstellen 62 mit den Blechen 6 und 7 verschweißt wird. Diese Stoßstellen befinden sich, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, nicht mehr im Bereiche der Durchlaßöffnung 18.
  • jeder dieser Ringe 61 und auch die übrigen aus den Blechen herausgepreßten Bordringe besitzen an den Einmündungen ,der dem Du rchlaß zugeordneten Kanäle io oder II eine entsprechende Ausnehmung 63 (in Abb. 9d gestrichelt gezeichnet) und der zylindrische Ring 5 0 eine dieser Ausnehmung 63 angepaßte Einschnürung. Durch die Auskleidung der Durchlässe 15 bis 18 mit zylindrischen Begrenzungsflächen wird eine über den ganzen Bereich glatte Durchgangsfläche erzielt, welche Schmutzecken in jeder Hinsicht vermeidet und außerdem gegenüber dein dritten Ausführungsbeispiel den Vorteil ebener Zwischenwände 3, 4, 5 hat.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere aus hochwertigem Werkstoff, z. B. nichtrostendem Stahl, hergestellter Plattenwärmeaustauscher, bestehend aus einer Anzahl mit eingepreßten Kanälen versehener und durch Zwischenbleche getrennter, aus zwei geprägten Blechen gebildeter Formkörper, welche mit der Führung der Wärmeaustauschmittel dienenden Durchlässen zum Übergang des Wärmeaustauschmittels in die zugehörigen Kanäle des nächstfolgenden Formkörpers versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die durch gegenständig vorstehende Auspressungen der Bleche (6, 7) begrenzten Durchlaßöffnungen (15 bis 18) für die Wärmeaustauschmittel im Bereiche von an den Rändern der Bleche (6, 7) zur Abdichtung und Versteifung gleichfalls gegenständig ausgepreßten Rippen (21, 22) angeordnet sind.
  2. 2: Plattenwärmeaustauscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchlaßöffnungen (15 bis 18) begrenzenden Wände eine sich über die ganze Breite des Formkörpers (i) erstreckende glatte, zylindrische Form haben, die z. B. durch aus einem oder beiden Blechen _(6, 7) herausgepreßte, stumpf oder überlappt aneinandergeschweißte oder durch einen besonderen zylindrischen Ring (61) abgeschlossene Bördelungen (51 oder 53, 54 oder 56, 57 oder 59, 6o) gebildet werden (Abb.9).
  3. 3. Plattenwärmeaustauscher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem einen Wärmeaustauschmittel zugeordneten Durchlaß (z. B. 18) der Teil der Durchlaßöffnung; welcher an die Kanäle und Rippen des anderen Wärmeaustauschmittels grenzt, durch einen durch Umbördelungen der Zwischenbleche (3, 4, 5) gebildeten, zweckmäßig an seiner Innenseite mit einem Dichtungsring (44) versehenen glatten, rohrförmigen Teil (z. B. 38, 39, 40) abgegrenzt ist, wobei diese Umbördelungen für jeden Durchlaß (15 bis 18) an jeder zweiten Zwischenwand (3, 4, 5) durch einen Boden (41,' 42, 43) verschlossen sind (Abb.8).
  4. 4. Plattenwärmeaustauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenständigen Auspressungen am Rande der Bleche (6, 7) und an den Durchlaßöffnungen (15 bis 18) Hohlrätune. bilden, .die vom Durchfluß des Wärmeaustauschmittels frei bleiben und mit die Formkörper versteifenden oder Formänderungen beim Zusammenpressen verhindernden Dletalleisten (i6, 27) versehen sind, die zweckmäßig am Rande der. Bleche (6, 7) aus einem in sich geschlossenen Metallband (z6) bzw. an den Durchlaßö£fnungen (15 bis 18) aus einem Ringstück (27) bestehen. (Abb. 5 und 6).
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE847605C (de) * 1946-08-28 1952-08-25 Rover Co Ltd Waermeaustauscher
DE904050C (de) * 1951-02-01 1954-02-15 Zimmermann & Jansen Gmbh Waermeaustauschkolonne fuer Gase, Daempfe oder Fluessigkeiten, insbesondere Benzol, Ammoniak od. dgl.
DE1073514B (de) * 1960-01-21 Aktiebolaget Rosenblads Patenter, Stockholm Plattenwärmeaustauscher
FR2317616A1 (fr) * 1975-07-08 1977-02-04 Air Ind Perfectionnements apportes aux echangeurs de chaleur a parois d'echange superposees
DE3936800A1 (de) * 1989-11-04 1991-05-08 Funke Waerme Apparate Kg Plattenwaermeaustauscher

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DE904050C (de) * 1951-02-01 1954-02-15 Zimmermann & Jansen Gmbh Waermeaustauschkolonne fuer Gase, Daempfe oder Fluessigkeiten, insbesondere Benzol, Ammoniak od. dgl.
FR2317616A1 (fr) * 1975-07-08 1977-02-04 Air Ind Perfectionnements apportes aux echangeurs de chaleur a parois d'echange superposees
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