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DE69230088T2 - Lese/Schreibsystem für Aufzeichnungsmedium und kontaktfreies IC-Karten-System - Google Patents

Lese/Schreibsystem für Aufzeichnungsmedium und kontaktfreies IC-Karten-System

Info

Publication number
DE69230088T2
DE69230088T2 DE69230088T DE69230088T DE69230088T2 DE 69230088 T2 DE69230088 T2 DE 69230088T2 DE 69230088 T DE69230088 T DE 69230088T DE 69230088 T DE69230088 T DE 69230088T DE 69230088 T2 DE69230088 T2 DE 69230088T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
data
coil
signal
card
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69230088T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69230088D1 (de
Inventor
Toshiharu Ieki
Yosuke Katayama
Wasao Takasugi
Takashi Takeuchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maxell Ltd
NTT Data Group Corp
Original Assignee
NTT Data Communications Systems Corp
Hitachi Maxell Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP3205633A external-priority patent/JPH0528328A/ja
Priority claimed from JP3321497A external-priority patent/JPH05135219A/ja
Application filed by NTT Data Communications Systems Corp, Hitachi Maxell Ltd filed Critical NTT Data Communications Systems Corp
Publication of DE69230088D1 publication Critical patent/DE69230088D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69230088T2 publication Critical patent/DE69230088T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/0008General problems related to the reading of electronic memory record carriers, independent of its reading method, e.g. power transfer
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/06Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
    • G06K19/067Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
    • G06K19/07Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components with integrated circuit chips
    • G06K19/0723Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components with integrated circuit chips the record carrier comprising an arrangement for non-contact communication, e.g. wireless communication circuits on transponder cards, non-contact smart cards or RFIDs
    • GPHYSICS
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    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/14Power supply arrangements, e.g. power down, chip selection or deselection, layout of wirings or power grids, or multiple supply levels
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lese-/Schreibsystem für ein Aufzeichnungsmedium gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiges System ist aus der GB-A-2 198 014 bekannt.
  • Obwohl eine herkömmliche IC-Karte einem Kontakttyp angehört, bei dem die Karte einen elektrischen Kontakt aufweist und an ein Lese-/Schreibsystem für IC-Karten (das nachstehend einfach als Lese-/Schreibeinrichtung bezeichnet wird) angeschlossen wird, indem der elektrische Kontakt der Karte mit einem elektrischen Kontakt der Lese-/Schreibeinrichtung in Kontakt gebracht wird, wurde eine kontaktlose IC-Karte vorgeschlagen, bei der anstelle der elektrischen Kontakte Spulen verwendet werden und die Karte durch die Spulen kontaktlos magnetisch mit einer Lese-/Schreibeinrichtung gekoppelt wird, wie beispielsweise in der am 12. Mai 1992 veröffentlichten US-Patentschrift Nr. 5,113,184 (bzw. der am 26. September 1988 eingereichten europäischen Patentanmeldung EP-A-0309201) offenbart.
  • Nachstehend erfolgt eine Erläuterung einer kontaktlosen IC-Karte. Daher wird eine kontaktlose IC-Karte lediglich als IC-Karte bezeichnet. In der US-Patentschrift Nr. 5,113,184 weist die IC-Karte eine Spule aus einer Metallschleife und eine elektronische Schalteinrichtung zum Kurzschließen /Unterbrechen der entgegengesetzten Enden der Spule auf, und die Lese-/Schreibeinrichtung weist eine Übertragungsspule und eine Empfängerspule auf, die in einem vorgegebenen Abstand koaxial vorgesehen sind. Die Lese-/Schreibeinrichtung und die IC-Karte werden miteinander verbunden, indem die Spule der IC-Karte derart zwischen der Übertragungs- und der Empfängerspule der Lese-/Schreibeinrichtung angeordnet wird, daß die Spulen magnetisch gekoppelt sind.
  • Wenn Daten von der IC-Karte gelesen werden sollen, wird der Übertragungsspule von einer Oszillatorschaltung ein sinusförmiges oder rechteckiges Hochfrequenzsignal zugeführt, und die elektronische Schalteinrichtung der IC-Karte wird entsprechend den Bitwerten "0" und "1" der Daten ein- und ausgeschaltet. Dadurch wird die Amplitude eines Hochfrequenzsignals verändert, das durch die von der Übertragungsspule durch das Hochfrequenzsignal von der Oszillatorschaltung erzeugten Magnetflüsse in der Empfängerspule induziert wird. Die Lese-/Schreibeinrichtung liest durch Verstärkung, Gleichrichtung und Amplitudenerfassung des derart veränderten Hochfrequenzsignals Daten von der IC-Karte.
  • IC-Karten benötigen eine Zufuhrspannung zum Antreiben eines in sie eingebauten Mikrocomputers, eines externen Speichers oder dergleichen. Bei einer Kontakt-IC-Karte ist ein elektrischer Kontakt zur ausschließlichen Verwendung für die Energieversorgung vorgesehen, und über diesen Kontakt wird von einer Lese-/Schreibeinrichtung eine Gleichspannung zugeführt. Bei einer kontaktlosen IC-Karte wird von einer Lese- /Schreibeinrichtung ein Hochfrequenzsignal durch die Spulen gesendet, und eine vorgegebene Zufuhrspannung wird durch die Verarbeitung des Hochfrequenzsignals durch eine Gleichrichter-/Glättungsschaltung und einen Regler erhalten.
  • Wenn Daten von einer Lese-/Schreibeinrichtung an eine IC-Karte übertragen werden sollen, treibt eine Treiberschaltung durch ein Hochfrequenzsignal, dessen Amplitude, Frequenz oder Phase entsprechend den Daten moduliert wird, eine Spule an. Wenn andererseits die Lese-/Schreibeinrichtung Daten von der IC-Karte liest, liest die Lese-/Schreibeinrichtung die Daten auf die vorstehend beschriebene Weise, d. h. derart, daß die Treiberschaltung eine Spule durch ein Hochfrequenzsignal mit einer festen Amplitude antreibt und eine durch das Ein- und Ausschalten der elektronischen Schaltvorrichtung der IC- Karte verursachte Veränderung der Amplitude eines Hochfrequenzstroms der Spule erfaßt wird.
  • Da bei einer Lese-/Schreibeinrichtung gemäß dem Stand der Technik eine allgemeine Treiberschaltung, die den vorhandenen linearen Verstärker verwendet, oder dergleichen als die vorstehend erwähnte Treiberschaltung verwendet wird, tritt das Problem auf, daß der Energieverbrauch der Treiberschaltung zu groß wird. Andererseits enthält die Einrichtung zur Erfassung des Hochfrequenzstroms der Spule eine Einrichtung zur Umwandlung von Strom in Spannung, beispielsweise einen Widerstand mit einem großen Widerstandswert, durch die die Erfassung anhand eines der Amplitude des hochfrequenten Stroms entsprechenden Spannungsabfalls erfolgt. Daher kann sich beim Lesen der Daten von der IC-Karte die Amplitude einer der Spule zugeführten Hochfrequenzspannung entsprechend dem Ein- und Ausschalten der elektronischen Schalteinrichtung der IC-Karte verändern.
  • Auf der Seite der IC-Karte ist eine selbst dann eine vorgegebene Zufuhrspannung erforderlich, wenn die Lese- /Schreibeinrichtung Daten von der IC-Karte liest. Diese Zufuhrspannung wird, wie vorstehend erwähnt, von der durch die Lese-/Schreibeinrichtung zugeführte Hochfrequenzspannung erhalten. Wenn die Hochfrequenzspannung jedoch keine große Amplitude aufweist, wird es jedoch auf der Seite der IC-Karte unmöglich, eine vorgegebene oder stabile Zufuhrspannung zu erhalten, wenn sich die Amplitude der Hochfrequenzspannung entsprechend dem Ein- und Ausschalten der elektronischen Schalteinrichtung entsprechend den von der IC-Karte an die Lese-/Schreibeinrichtung zu übertragenden Daten verändert. Dementsprechend ist es erforderlich, selbst bei der minimalen Amplitude der Hochfrequenzspannung eine vorgegebene Zufuhrspannung zu erhalten. Es ist nämlich erforderlich, daß die Amplitude der Hochfrequenzspannung zum Antreiben der Spule ausreichend hoch eingestellt wird. Dies geht mit einem übermäßigen Energieverbrauch einher.
  • Wenn andererseits die Amplitude der Hochfrequenzspannung klein ist, tritt das Problem auf, daß das Signal- /Rauschverhältnis bei der Datenerfassung unzureichend wird und eine sichere Datenerfassung daher unmöglich ist. Dementsprechend ist es bei dem herkömmlichen System erforderlich, daß die Treiberschaltung der Lese-/Schreibeinrichtung eine Hochfrequenzspannung mit einer zur Kompensation eines großen Spannungsabfalls in der Stromerfassungseinrichtung ausreichend großen Amplitude ausgibt. Daher ist es auch erforderlich, daß eine Zufuhrspannung zur Betätigung der Treiberschaltung hinreichend hoch ist. Dadurch tritt das Problem auf, daß der Energieverbrauch der Lese-/Schreibeinrichtung groß wird und eine Energiezufuhrschaltung und damit die Lese- /Schreibeinrichtung groß werden.
  • Wenn bei der herkömmlichen kontaktlosen IC-Karte eine anomale Bedingung auftritt, erfaßt die CPU der IC-Karte die anomale Bedingung und sendet das Ergebnis der Erfassung an eine Lese-/Schreibeinrichtung. Auf der Seite der Lese- /Schreibeinrichtung beurteilt ein Hostcomputer die anomale Bedingung der IC-Karte (und ferner die Art der Anomalie) anhand des von der Seite der IC-Karte gesendeten Ergebnisses der Erfassung.
  • Bei einer derartigen IC-Karte kann der Fall auftreten, daß eine Sender-/Empfängerschaltung in einen anomalen Zustand gerät und die IC-Karte in einem Zustand betrieben wird, in dem sich die Sender-/Empfängerschaltung in dem anomalen Zustand befindet. Schlimmstenfalls besteht die Gefahr, daß die IC-Karte zerstört wird.
  • Andererseits hat der Erwerber der Rechte an der vorliegenden Patentanmeldung in der am 23. Juli 1991 eingereichten (jedoch nicht als Stand der Technik zugelassenen) japanischen Patentanmeldung JP-A-5 143 798 ein System vorgeschlagen, bei dem eine Einrichtung zur Erfassung eines anomalen Zustands in einer IC-Karte vorgesehen ist und von der Erfassungseinrichtung erfaßte Informationen auf ähnliche Weise wie bei der Datenübertragung an eine Lese-/Schreibeinrichtung übertragen werden.
  • Es wird jedoch eine Verringerung des Energieverbrauchs gewünscht.
  • In der GB-A-2 198 014 ist ein Informationsübertragungssystem zur bidirektionalen Datenübertragung auf eine "Smart Card" oder dergleichen offenbart. Das Hauptsystem umfaßt eine Spule zur elektromagnetischen Verteilung von Energie und Informationen an ein oder mehrere Untersysteme. Die Spule wird von einem Stromverstärker mit Energie versorgt. Zwischen dem Stromverstärker und der Spule ist ein Stromerfassungswiderstand derart angeschlossen, daß er von einem der Untersysteme an das Hauptsystem gesendete Informationen erfaßt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein kontaktloses IC- Kartensystem zu schaffen, durch das eine simultane und sichere Datenübertragung von einer Lese-/Schreibeinrichtung an eine IC-Karte und von der IC-Karte an die Lese-/Schreibeinrichtung, d. h. eine sichere Multiplexdatenübertragungsfunktion realisiert werden kann.
  • Die Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Eine Treiberschaltung für eine Spule einer Lese- /Schreibeinrichtung für ein Aufzeichnungsmedium wird unter Verwendung einer durch eine konstante Spannung angetriebenen Schaltung mit einer niedrigen Ausgangsimpedanz konstruiert, und eine Einrichtung zur Erfassung eines von der Seite des Aufzeichnungsmediums durch eine elektromagnetische Kopplung erhaltenen Spulenstroms wird unter Verwendung einer Schaltung konstruiert, bei der ein Spannungsabfall als zu erfassendes Signal hinreichend klein eingestellt wird.
  • Die Funktionsweise der vorstehend beschriebenen Schaltungskonstruktion wird im folgenden erläutert. Wenn Daten von dem Aufzeichnungsmedium gelesen werden sollen, wird von der Treiberschaltung der Lese-/Schreibeinrichtung eine Hochfrequenzspannung mit einer festen Amplitude an eine Spule angelegt und über eine elektromagnetische Kopplung an das Aufzeichnungsmedium übertragen, und die Amplitude des durch die Spule fließenden Stroms verändert sich entsprechend den Daten von dem Aufzeichnungsmedium. Da die Ausgangsimpedanz der Treiberschaltung niedrig ist, treibt die Treiberschaltung die Spule mit einer konstanten Spannung an. Ebenso wird die Amplitude einer an die Spule angelegten Hochfrequenzspannung selbst dann im wesentlichen konstant, wenn die Amplitude des Spulenstroms verändert wird, da ein Spannungsabfall in der Einrichtung zur Erfassung des Spulenstroms unabhängig von dem Spulenstrom hinreichend klein ist.
  • Die Stromerfassungseinrichtung enthält eine Reihenschaltung aus einer ersten Diode und einem Widerstand und eine mit der Reihenschaltung parallelgeschaltete zweite Diode mit einer in bezug auf die Polarität der ersten Diode umgekehrten Polarität.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform eines kontaktlosen IC-Kartensystems gemäß einer verwandten Technik zeigt;
  • die Fig. 2A und 2B sind Diagramme, die die Schwingungsform der einzuschreibenden Daten bei dem in Fig. 1 dargestellten System und die Schwingungsform eines durch die einzuschreibenden Daten modulierten Hochfrequenzsignals zeigen;
  • die Fig. 3A und 3B sind Diagramme, die die Schwingungsformen zu lesender Daten und einen Erfassungsstrom bei dem in Fig. 1 dargestellten System zeigen;
  • Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines spezifisches Beispiels einer Modulationsschaltung und einer Treiberschaltung gemäß Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 5 ist ein Schaltdiagramm, das das Prinzip einer in Fig. 4 dargestellten Auswahlschalterschaltung zeigt;
  • Fig. 6 ist ein Schaltdiagramm, das ein spezifisches Beispiel einer in Fig. 4 dargestellten Energiezufuhrschaltung zeigt;
  • Fig. 7 ist ein Schaltdiagramm, das ein Beispiel der in Fig. 4 dargestellten Energiezufuhrschaltung zeigt;
  • Fig. 8 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines weiteren spezifischen Beispiels der Modulationsschaltung und der Treiberschaltung gemäß Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 9 ist ein Schaltdiagramm, das ein Beispiel des Schaltungsaufbaus des in Fig. 8 dargestellten spezifischen Beispiels zeigt;
  • Fig. 10 zeigt ein weiteres spezifisches Beispiel der Modulationsschaltung und der Treiberschaltung gemäß Fig. 1;
  • Fig. 11 ist ein Schaltdiagramm, das eine Alternative zu der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung zur Erfassung des Spulenstroms zeigt;
  • Fig. 12 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen kontaktlosen IC-Kartensystems zeigt;
  • Fig. 13 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise der Übertragung von Daten und Anomalienerfassungsinformatio nen unter Verwendung von Schwingungsformen (a) bis (e) bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform darstellt;
  • Fig. 14 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines spezifischen Beispiels einer Empfängerschaltung eines Lese-/Schreibsystems bei dem in Fig. 12 gezeigten System darstellt;
  • Fig. 15 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise des in Fig. 14 dargestellten spezifischen Beispiels unter Verwendung von Schwingungsformen (a) bis (h) zeigt;
  • Fig. 16 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise der Extraktion von Anomalienerfassungsinformationen unter Verwendung von Schwingungsformen (a) bis (c) bei dem in Fig. 14 dargestellten spezifischen Beispiel darstellt;
  • Fig. 17 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines weiteren spezifischen Beispiels der Empfängerschaltung der in Fig. 12 dargestellten Lese-/Schreibeinrichtung zeigt;
  • Fig. 18 ist ein Diagramm, das die Funktionsweise des in Fig. 17 gezeigten spezifischen Beispiels darstellt, bei dem Signalschwingungsformen (a) bis (c) verwendet werden;
  • Fig. 19 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines spezifischen Beispiels einer Modulationsschaltung bei der in Fig. 12 dargestellten kontaktlosen IC-Karte zeigt;
  • Fig. 20 ist ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung einer weiteren Ausführungsform eines Datenübertragungssystems gemäß einer verwandten Technik, bei dem Betriebsschwingungsformen (a) bis (e) verwendet werden;
  • Fig. 21 ist ein Blockdiagramm, das ein spezifisches Beispiel der Modulationsschaltung für die in Fig. 20 gezeigte Ausführungsform darstellt;
  • Fig. 22 ist ein Diagramm, das die Schwingungsformen von Signalen an mehreren Teilen gemäß Fig. 21 zeigt;
  • Fig. 23 ist ein Schaltdiagramm, das den Aufbau eines spezifischen Beispiels einer Demodulationsschaltung für die in Fig. 12 dargestellte Ausführungsform zeigt;
  • Fig. 24 ist ein Ablaufdiagramm, das die Funktionsweise des in Fig. 23 gezeigten spezifischen Beispiels unter Verwendung von Schwingungsformen (a) bis (e) darstellt; und
  • Fig. 25 ist ein Schaltdiagramm, das den Aufbau eines weiteren spezifischen Beispiels der Demodulationsschaltung bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform zeigt.
  • Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform eines Lese-/Schreibsystems für ein Aufzeichnungsmedium gemäß einer verwandten Technik zusammen mit einer IC-Karte zeigt, die ein Beispiel für ein Aufzeichnungsmedium ist. Das Bezugszeichen 1 bezeichnet ein Lese-/Schreibsystem (bzw. eine Lese- /Schreibeinrichtung) für ein Aufzeichnungsmedium, das Bezugszeichen 2 eine IC-Karte, das Bezugszeichen 3 einen Hostcomputer, das Bezugszeichen 4 einen Signalprozessor, das Bezugszeichen 5 eine Modulationsschaltung, das Bezugszeichen 6 eine Treiberschaltung, das Bezugszeichen 7 eine Spule, das Bezugszeichen 8 einem Magnetkern, das Bezugszeichen 9 eine Erfassungsspule, das Bezugszeichen 10 eine Vergleichseinrichtung, das Bezugszeichen 11 eine Spule, das Bezugszeichen 12 eine Gleichrichter-/Glättungsschaltung, das Bezugszeichen 13 einen Spannungsregler, das Bezugszeichen 14 eine Empfängerschaltung, das Bezugszeichen 15 einen Lastwiderstand, das Bezugszeichen 16 einen MOS-Schalter, das Bezugszeichen 17 einen Signalprozessor, das Bezugszeichen 18 einen Speicher und das Bezugszeichen 19 einen Widerstand.
  • Gemäß Fig. 1 werden beim Einschreiben von Daten auf die IC-Karte 2 die einzuschreibenden Daten von dem Hostcomputer 3 ausgegeben und der Lese-/Schreibeinrichtung 1 zugeführt. In der Lese-/Schreibeinrichtung 1 werden die Daten von dem Si gnalprozessor 4 verarbeitet und der Modulationsschaltung 5 zugeführt, in der ein Hochfrequenzsignal mit einer festen Amplitude in Form einer Amplitudenmodulation, einer Frequenzmodulation, einer Phasenmodulation oder dergleichen mit den Daten moduliert wird. Das mit den Datenmodulierte Hochfrequenzsignal wird über die Treiberschaltung 6 der Spule 7 zugeführt.
  • Die IC-Karte 2 ist derart mit der Lese-/Schreibeinrichtung 1 gekoppelt, daß die Spule 7 der Lese-/Schreibeinrichtung 1 und die Spule 11 der IC-Karte 2 magnetisch miteinander gekoppelt sind. Dementsprechend wird das mit den Daten modulierte Hochfrequenzsignal durch die Spulen 7 und 11 von der Lese-/Schreibeinrichtung 1 an die IC-Karte 2 übertragen.
  • Fig. 2A zeigt in die Modulationsschaltung 5 eingegebene Daten. Vorausgesetzt, daß die Modulationsschaltung 5 eine Amplitudenmodulation vornimmt, weist das von der Lese- /Schreibeinrichtung 1 über die Spulen 7 und 11 an die IC- Karte 2 übertragene Hochfrequenzsignal die in Fig. 2B dargestellte Signalschwingungsform auf.
  • In der IC-Karte 2 wird ein von der Spule 11 ausgegebenes Hochfrequenzsignal von der Gleichrichter-/Glättungsschaltung 12 gleichgerichtet und geglättet und anschließend dem Regler 13 zugeführt, der wiederum eine vorgegebene Zufuhrspannung erzeugt. Das Hochfrequenzsignal von der Spule 11 wird auch der Empfängerschaltung 14 zugeführt und von dieser in Daten demoduliert. Die demodulierten Daten werden von dem Signalprozessor 17 verarbeitet und anschließend in den Speicher 18 geschrieben.
  • Eine den Lastwiderstand 15 und den MOS-Schalter 16 enthaltende Reihenschaltung ist zwischen einem Ausgangsende der Gleichrichter-/Glättungsschaltung 12 und einem Erdleiter bzw. einer Erdung angeschlossen. Beim Schreiben von Daten wird der MOS-Schalter 16 ausgeschaltet.
  • Die Ausgangsimpedanz der Treiberschaltung 6 ist ausreichend niedrig.
  • Die den Magnetkern 8, die Erfassungsspule 9 und den Widerstand 19 enthaltende Stromerfassungseinrichtung ist mit der Spule 7 in Reihe geschaltet. Die Stromerfassungseinrichtung erfaßt den durch die Spule 7 fließenden Strom (bzw. den Spulenstrom). Der Magnetkern 8 ist beispielsweise ein ringförmiger Magnetkern, und ein durch eine zentrale Bohrung des Magnetkerns verlaufender elektrischer Draht ist als primäre Spule an die Spule 7 angeschlossen. Die Erfassungsspule 9 ist N mal um den Magnetkern gewickelt (wobei N eine positive natürliche Zahl ist), und der Widerstand 19 zum Umwandeln eines Erfassungsstroms der Erfassungsspule 9 in eine Spannung ist zwischen den entgegengesetzten Enden der Erfassungsspule 9 angeschlossen, wodurch ein sogenannter Stromtransformator gebildet wird.
  • Wenn von der Lese-/Schreibeinrichtung 1 Daten aus dem Speicher 18 der IC-Karte 2 gelesen werden sollen, gibt die Modulationsschaltung 5 ein nicht moduliertes Hochfrequenzsignal mit einer festen Amplitude aus. Dieses Signal wird über die Treiberschaltung 6 und durch die Spulen 7 und 11 an die IC-Karte 2 übertragen. In der IC-Karte 2 wird das Hochfrequenzsignal von der Spule 11 einem ähnlichen Prozeß wie dem beim Einschreiben der Daten unterzogen. Das Signal wird nämlich von der Gleichrichter-/Glättungsschaltung 12 gleichgerichtet und geglättet und anschließend dem Regler 13 zugeführt, der wiederum eine Zufuhrspannung erzeugt.
  • Andererseits werden aus dem Speicher 18 gelesene Daten von dem Signalprozessor 17 verarbeitet und anschließend dem MOS-Schalter 16 zugeführt. Fig. 3B zeigt dem MOS-Schalter 16 zugeführte Daten. Es wird davon ausgegangen, daß der MOS- Schalter 16 eingeschaltet wird, wenn die Daten den Wert "1" aufweisen, und ausgeschaltet wird, wenn die Daten den Wert "0" aufweisen.
  • Wenn der MOS-Schalter 16 eingeschaltet wird, führt dies zum Hinzukommen des Lastwiderstands 15. Eine Last bei der Betrachtung der Seite der Spule von den entgegengesetzten Enden der Spule 7 bzw. eine Last der Treiberschaltung 6 wird nämlich gesteigert. Dadurch wird ein durch die Spule 7 fließender hochfrequenter Strom erhöht. Wenn der MOS-Schalter 16 ausgeschaltet wird, wird der durch die Spule 7 fließende hochfrequente Strom verringert. Fig. 3A zeigt die Schwingungsform des Hochfrequenzstroms der Spule 7 für die in Fig. 3B dargestellten Daten. Dieser hochfrequente Strom wird von der Erfassungsspule 9 erfaßt und durch den Widerstand 19 in eine Hochfrequenzspannung umgewandelt. Danach wird die Hochfrequenzspannung durch die Vergleichseinrichtung 10 und die nachfolgende Schaltung einer Mantelerfassung und einer Schwingungsformung unterzogen, so daß die Daten extrahiert werden. Die Daten werden von dem Signalprozessor 4 verarbeitet und danach an den Hostcomputer 3 oder dergleichen gesendet.
  • Die Ausgangsimpedanz der Treiberschaltung 6 ist niedrig, und die Eingangsimpedanz der den Magnetkern 8, die Erfassungsspule 9 und den Widerstand 19 enthaltenden Stromerfassungseinrichtung ist hinreichend gering, so daß ein Spannungsabfall an der Stromerfassungseinrichtung unabhängig von dem durch sie fließenden Strom hinreichend gering ist. Dementsprechend wird bei den wie vorstehend beschrieben gelesenen Daten die Amplitude einer an die Spule 7 angelegten Hochfrequenzspannung selbst dann annähernd konstant gehalten, wenn die Amplitude des durch die Spule 7 fließenden Stroms, wie vorstehend beschrieben, entsprechend dem Ein- und Ausschalten des MOS-Schalters 16 verändert wird. Dementsprechend ist die Hochfrequenzspannung in der Spule 11 ebenfalls annähernd konstant, und die in die Gleichrichter-/Glättungsschaltung 12 eingegebene Hochfrequenzspannung weist unabhängig von dem Ein- und Ausschalten des MOS-Schalters 16 eine annähernd konstante Amplitude auf. Daher weist eine in den Regler 13 eingegebene gleichgerichtete Spannung eine annähernd konstante Amplitude auf.
  • Dadurch wird es möglich, die Amplitude einer von der Treiberschaltung 6 ausgegebenen Hochfrequenzspannung so auszuwählen, daß sie annähernd die zum Erhalt einer vorgegebenen Zufuhrspannung an dem Regler 13 minimal erforderliche Amplitude ist, und es ist möglich, einen übermäßige Energieverbrauch der Energiezufuhrschaltung der IC-Karte zu verringern. Ebenso kann im Gegensatz zu dem herkömmlichen System, bei dem die Amplitude einer von einer Treiberschaltung ausgegebenen Hochfrequenzspannung um eine Größe, die einer Verringerung der Amplitude der Hochfrequenzspannung aufgrund der Ausgangsimpedanz der Treiberschaltung und eines Spannungsabfalls an der Stromerfassungseinrichtung entspricht, gesteigert werden muß, eine Zufuhrspannung zum Betreiben der Treiberschaltung 6 verringert werden, wodurch es möglich wird, eine Verringerung des Energieverbrauchs zu erzielen. Ferner ist es möglich, die Energieversorgungsschaltung klein zu halten.
  • Fig. 4 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines spezifischen Beispiels der Modulationsschaltung 5 und der Treiberschaltung 6 gemäß Fig. 1 zeigt. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet einen Oszillator, das Bezugszeichen 21 eine Datenausgabeschaltung oder Datenquelle, das Bezugszeichen 22 eine Auswahlschalterschaltung und das Bezugszeichen 23 eine Energiezufuhrschaltung.
  • Gemäß Fig. 4 hat die Auswahlschalterschaltung 22 sowohl die Funktion der Modulationsschaltung 5 (siehe Fig. 1) als Amplitudenmodulationsschaltung als auch die Funktion der Treiberschaltung 6. Der Oszillator 20 gibt ein hochfrequentes Impulssignal als Träger aus und führt es der Auswahlschalterschaltung 22 zu. An die Auswahlschalterschaltung 22 werden Zufuhrspannungen mit den Werten +V und -V von der Energiezufuhrschaltung 23 angelegt, worauf sie in einer Zeitspanne, in der der Träger von dem Oszillator 20 den Wert "H" (bzw. einen hohen Pegel) aufweist, beispielsweise +V, und in einer Zeitspanne, in der der Träger den Wert "L" (bzw. einen niedrigen Pegel) aufweist, -V auswählt und ausgibt.
  • Die Energiezufuhrschaltung 23 wird durch Daten von der Datenquelle 21 des Signalprozessors 4 (siehe Fig. 1) derart gesteuert, daß die an die Auswahlschalterschaltung 22 angelegten positiven und negativen Zufuhrspannungen ±V für Daten mit dem Wert "1" ±V1 und für Daten mit dem Wert "0" ±V2 betragen. Wenn V1 größer als V2 ist, wird von der Auswahlschalterschaltung 22 für die in Fig. 2A dargestellten Daten das in Fig. 2b dargestellte Hochfrequenzsignal erhalten und der Spule 7 zugeführt.
  • Fig. 5 ist ein Schaltdiagramm, das einen aus komplementären Schaltern aufgebauten Treiber als spezifisches Beispiel der in Fig. 4 dargestellten Auswahlschalterschaltung 22 zeigt. Die Bezugszeichen 24a und 24b bezeichnen MOS-Schalter.
  • Gemäß Fig. 5 sind die Drains des P-Kanal-MOS-Schalters 24a und des N-Kanal-MOS-Schalters 24b miteinander verbunden und an die in Fig. 4 dargestellte Spule 7 angeschlossen. An die Quelle des MOS-Schalters 24a wird die Zufuhrspannung +V angelegt, an die Quelle des MOS-Schalters 24b wird die Quellenspannung -V angelegt, und den Gates der MOS-Schalter wird von dem Oszillator 20 (siehe Fig. 4) das Impulssignal als Träger zugeführt. Wenn der Träger den Wert "H" aufweist, wird der MOS-Schalter 24a eingeschaltet, so daß der Spule 7 eine Spannung von +V zugeführt wird. Wenn der Träger den Wert "L" aufweist, wird der MOS-Schalter 24b eingeschaltet, so daß der Spule 7 eine Spannung von -V zugeführt wird.
  • Wenn Daten von der IC-Karte 2 (siehe Fig. 1) gelesen werden sollen, werden die Zufuhrspannungen der Auswahlschalterschaltung 22 entweder auf +V1 und -V1 oder +V2 und -V2 festgelegt.
  • Bei einer derartigen Auswahlschalterschaltung beträgt die Amplitude eines Hochfrequenzsignals 2 V bzw. das Doppelte der Zufuhrspannung. Es ist nämlich im Vergleich zu der durch einen herkömmlichen linearen Verstärker gebildeten Treiberschaltung möglich, die Zufuhrspannung auf den minimalen erforderlichen Wert zu verringern. Ebenso ist es möglich, die Größe der Energiezufuhrschaltung der Treiberschaltung zu verringern. Ferner kann die Effizienz der Gleichrichtung/Glättung durch die Gleichrichter-/Glättungsschaltung 12 (siehe Fig. 1) der IC-Karte 2 verbessert werden, da das Hochfrequenzsignal eine rechteckige Schwingungsform annehmen kann.
  • Fig. 6 ist ein Schaltdiagramm, das ein spezifisches Beispiel der Energiezufuhrschaltung 23 gemäß Fig. 4 zeigt.
  • Gemäß Fig. 6 werden Daten von der Datenquelle 21 (siehe Fig. 4) über eine Vortreiberschaltung 25 MOS-Transistoren 26 und 27 zugeführt. Der Drain des MOS-Transistors 26 ist an das Gate eines MOS-Schalters 28 angeschlossen, und der Drain des MOS-Transistors 27 ist an das Gate eines MOS-Schalters 29 angeschlossen. An die Quelle des MOS-Schalters 28 wird +V1 angelegt, und an die Quelle des MOS-Schalters 29 wird -V1 angelegt. Der Drain des MOS-Schalters 28 und der Drain des MOS- Schalters 29 sind jeweils an die Kathode einer Diode 30 und die Anode einer Diode 31 angeschlossen, und die Anode der Diode 30 und die Kathode der Diode 31 sind jeweils an +V2 und -V2 angeschlossen. Hier wird davon ausgegangen, daß V1 > V2 gilt.
  • Wird nun davon ausgegangen, daß der Datenwert "1" in die Treiberschaltung 25 eingegeben wird, werden sowohl der MOS-Schalter 28 als auch der MOS-Schalter 29 durch die Ausgänge der MOS-Transistoren 26 und 27 eingeschaltet. Dadurch wird über den MOS-Schalter 28 +V1 als Zufuhrspannung +V an die Auswahlschalterschaltung 22 (siehe Fig. 4) angelegt, und über den MOS-Schalter 29 wird -V1 als Quellenspannung -V an die Auswahlschalterschaltung 22 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt werden die Dioden 30 und 31 umgekehrt vorgespannt und sind daher ausgeschaltet. Wenn andererseits der Datenwert "0" in die Treiberschaltung 25 eingegeben wird, werden sowohl der MOS-Schalter 28 als auch der MOS-Schalter 29 ausgeschaltet. Dadurch werden +V2 und -V2 als Quellenspannungen +V und -V jeweils über die Dioden 30 und 31 an die Auswahlschalterschaltung 22 angelegt.
  • Fig. 7 ist ein Schaltdiagramm, das ein weiteres spezifisches Beispiel der in Fig. 4 dargestellten Energiezufuhrschaltung 23 zeigt.
  • Gemäß Fig. 7 werden an den Kollektor eines NPN-Transistors 32 +V1 und an den Kollektor eines PNP-Transistors 33 -V1 angelegt. Die Emitterspannung des Transistors 32 und die Emitterspannung des Transistors 33 werden jeweils als +V und -V an die in Fig. 4 dargestellte Auswahlschalterschaltung 22 angelegt. Daten von der Datenquelle 21 (siehe Fig. 4) werden über Zener-Dioden 34 und 35 den Basen der Transistoren 32 und 33 zugeführt.
  • Wenn der Datenwert "1" zugeführt wird, werden die Basisspannungen der Transistoren 32 und 33 hoch, und daher betragen die Emitterspannungen der Transistoren 32 und 33 jeweils +V1 und -V1. Wenn andererseits der Datenwert "0" zugeführt wird, werden die Basisspannungen der Transistoren 32 und 3 niedrig, und daher betragen die Emitterspannungen der Transistoren 32 und 33 jeweils +V2 und -V2.
  • Fig. 8 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines weiteren spezifischen Beispiels der Modulationsschaltung 5 und der Treiberschaltung 6 gemäß Fig. 1 zeigt. Die Bezugszeichen 22a und 22b bezeichnen Auswahlschalterschaltungen, die Bezugszeichen 36 und 37 Wechselrichter und die Bezugszeichen 38a und 38b UND-Gates. Die in Fig. 8 dargestellten Bauteile, die den in Fig. 4 gezeigten entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen wie die in Fig. 4 verwendeten bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 8 ist jede der Auswahlschalterschaltungen 22a und 22b der Auswahlschalterschaltung 22 gemäß Fig. 4 ähnlich und kann den in Fig. 5 dargestellten Aufbau aufweisen. Die Zufuhrspannungen der Auswahlschaltung 22a sind auf +V1 und -V1 festgelegt, und die Zufuhrspannungen der Auswahlschalterschaltung 22b sind auf +V2 und -V2 festgelegt.
  • Die von der Datenquelle 21 ausgegebenen Daten werden nach der Umpolung durch den Wechselrichter 36 dem UND-Gate 38b und dann nach der Umpolung durch den Wechselrichter 37 dem UND-Gate 38a zugeführt. Den UND-Gates 38a, 38b wird auch der von der Oszillatorschaltung 20 ausgegebene Träger zugeführt.
  • Wird nun davon ausgegangen, daß von der Datenquelle 21 der Datenwert "1" ausgegeben wird, so daß das UND-Gate 38a eingeschaltet wird, wird der Träger über das UND-Gate 38a der Auswahlschalterschaltung 22a zugeführt. Zu diesem Zeitpunkt wird das UND-Gate 38b ausgeschaltet. Dementsprechend wird der Spule 7 von der Auswahlschaltung 22a ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V1 zugeführt. Wenn von der Datenquelle 21 andererseits der Datenwert "0" ausgegeben wird, wird das UND-Gate 38a ausgeschaltet, und das UND-Gate 38b wird eingeschaltet, so daß der Spule 7 von der Auswahlschalterschaltung 22b ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V2 zugeführt wird.
  • Wenn Daten von der Karte 2 (siehe Fig. 1) gelesen werden sollen, wird eines der UND-Gates 38a und 38b ausgeschaltet gehalten.
  • Wie aus Vorstehendem hervorgeht, bietet das vorliegende spezifische Beispiel ebenfalls eine ähnliche Wirkung wie die bei dem spezifischen Beispiel gemäß Fig. 4 erzielte.
  • Bei dem in Fig. 8 dargestellten spezifischen Beispiel weist jede der Auswahlschalterschaltungen 22a und 22b den in Fig. 5 dargestellten Aufbau auf. Ein weiteres Beispiel des Aufbaus ist in Fig. 9 dargestellt. Die Bauteile gemäß Fig. 9, die den in Fig. 8 dargestellten entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen wie die in Fig. 8 verwendeten bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 9 wird der Träger über einen Impulstransformator 39a der Auswahlschalterschaltung 22a MOS-Schaltern 40a und 41a zugeführt, so daß die MOS-Schalter 40a und 41a in einer Periode des Trägers abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden, wenn das UND-Gate 38a eingeschaltet wird, so daß der Träger von der Oszillatorschaltung 20 (siehe Fig. 4) durch das UND-Gate 38a geleitet wird. An die Quelle des MOS- Schalters 40a und an die Quelle des MOS-Schalters 41a werden jeweils +V1 und -V1 angelegt, und die Drains der MOS-Schalter 40a und 41a sind jeweils über Dioden 42a und 43a an die Spule 7 angeschlossen. Dementsprechend wird der Spule 7 durch abwechselndes Ein- und Ausschalten der MOS-Schalter 40a und 41a ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V1 zugeführt.
  • Wenn das UND-Gate 38b eingeschaltet wird, so daß der Träger von der Oszillatorschaltung 20 (siehe Fig. 4) durch das UND-Gate 38b geleitet wird, wird der Träger über einen Impulstransformator 39b der Auswahlschalterschaltung 22b MOS- Schaltern 40b und 41b zugeführt, so daß die MOS-Schalter 40b und 41b in der Periode des Trägers abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden. An die Quelle des MOS-Schalters 40b und an die Quelle des MOS-Schalters 41b werden jeweils +V2 und -V2 angelegt, und die Drains der MOS-Schalter 40b und 41b sind jeweils über Dioden 42b und 43b an die Spule 7 angeschlossen. Dementsprechend wird der Spule 7 durch abwechselndes Ein- und Ausschalten der MOS-Schalter 40b und 41b ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V2 zugeführt.
  • Fig. 10 ist ein Diagramm, das ein weiteres spezifisches Beispiel der Modulationsschaltung 5 und der Treiberschaltung 6 gemäß Fig. 1 zeigt. Die Bezugszeichen 380a und 380b bezeichnen UND-Gates, die Bezugszeichen 381a und 381b Wechsel richter, die Bezugszeichen 382a und 382b NICHT-UND-Gates und die Bezugszeichen 383a, 383b und 44 Wechselrichter mit einer Vortreiberfunktion. Bauteile gemäß Fig. 10, die den in den vorhergehenden Figuren gezeigten entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen wie die in den vorhergehenden Figuren verwendeten bezeichnet.
  • Wenn gemäß Fig. 10 von der Datenquelle 21 der Datenwert "1" ausgegeben wird, werden das UND-Gate 380a und das NICHT- UND-Gate 382a eingeschaltet und das UND-Gate 380b und das NICHT-UND-Gate 382b ausgeschaltet. Der Pegel "H" (bzw. ein hoher Pegel) des Trägers von dem Oszillator 20 wird durch das UND-Gate 380a geleitet, durch den Wechselrichter 381a umgepolt und dann der Auswahlschalterschaltung 22a zugeführt, um den MOS-Schalter 40a einzuschalten. Andererseits wird der Pegel "L" (bzw. ein niedriger Pegel) des Trägers nach einer Umpolung durch den Wechselrichter 44 durch das NICHT-UND-Gate 382a geleitet, von dem Wechselrichter 383a umgepolt und dann der Auswahlschalterschaltung 22a zugeführt, um den MOS-Schalter 41a einzuschalten.
  • Dementsprechend werden bei der Ausgabe des Datenwerts "1" durch die Datenquelle 21 die MOS-Schalter 40a und 41a der Auswahlschalterschaltung 22a durch den Träger von dem Oszillator 20 abwechselnd ein- und ausgeschaltet, so daß der Spule 7 ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V1 zugeführt wird.
  • Ähnlich werden bei der Ausgabe des Datenwerts "0" durch die Datenquelle 21 das UND-Gate 380b und das NICHT-UND-Gate 382b eingeschaltet. Daher wird der Pegel "H" des Trägers von dem Oszillator 20 über das UND-Gate 380b und den Wechselrichter 381b der Auswahlschalterschaltung 22b zugeführt, um den MOS-Schalter 40b einzuschalten. Andererseits wird ein Pegel "L" des Trägers über das NICHT-UND-Gate 382b und den Wechselrichter 383b der Auswahlschalterschaltung 22b zugeführt, um den MOS-Schalter 41b einzuschalten.
  • Dementsprechend werden bei der Ausgabe des Datenwerts "0" durch die Datenquelle 21 die MOS-Schalter 40b und 41b der Auswahlschalterschaltung 22b durch den Träger von dem Oszillator 20 abwechselnd ein- und ausgeschaltet, so daß der Spule 7 ein Hochfrequenzsignal mit einer Amplitude von 2V2 zugeführt wird.
  • Die Einrichtung zur Erfassung eines durch die Spule 7 fließenden Stroms ist nicht auf die offenbarte Einrichtung beschränkt, so lange ein Spannungsabfall hinreichend gering für eine Veränderung des Spulenstroms ist. Es kann, wie in Fig. 11 dargestellt, beispielsweise eine Konstruktion verwendet werden, bei der zwei miteinander parallel geschaltete Dioden 45 und 46 mit umgekehrten Polaritäten zwischen einem Ende der Spule 7 und der Erdung angeschlossen sind und ein Spulenstrom von der Verbindung der Dioden 45 und 46 mit der Spule 7 der Vergleichseinrichtung 10 zugeführt wird. Da ein Spannungsabfall zwischen den entgegengesetzten Enden der Dioden 45 und 46 im Vergleich zu der Amplitude einer von der Treiberschaltung 6 (siehe Fig. 1) ausgegebenen Hochfrequenzspannung hinreichend klein ist, wird die an die Spule 7 angelegte Hochfrequenzspannung konstant.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Fig. 12 bis 19 eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
  • Fig. 12 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres kontaktloses IC-Kartensystem zeigt. Bei einem Sender-/Empfängerschaltungsabschnitt 104 einer IC-Karte 103 bezeichnet das Bezugszeichen 106 eine Modulationsschaltung, das Bezugszeichen 107 eine Vergleichseinrichtung, das Bezugszeichen 108 eine Demodulationsschaltung und das Bezugszeichen 113 eine Anomalienerfassungseinrichtung. Bei einer Lese-/Schreibeinrichtung 102 bezeichnet das Bezugszeichen 109 eine Detektorschaltung, das Bezugszeichen 110 ein Tiefpaßfilter, das Be zugszeichen 111 einen Verstärker und das Bezugszeichen 112 eine Demodulationsschaltung.
  • Gemäß Fig. 12 moduliert beim Senden von Daten von der Lese-/Schreibeinrichtung 102 an die IC-Karte 103 eine Übertragungschaltung 125 einen Träger von einer Oszillatorschaltung mit die Bitwerte "1" und "0" enthaltenden Daten RX von einer CPU 128. Die Modulation, wie eine Frequenzmodulation oder eine Phasenmodulation, bei denen die Phase festgelegt ist, erfolgt durch ein Modulationssystem. Dementsprechend wird im Zusammenhang mit den in Fig. 13 durch eine Schwingungsform (a) dargestellten Daten RX von einem Treiber 124 eine in Fig. 13 durch eine Schwingungsform (b) dargestellte modulierte Hochfrequenzspannung mit einer festen Amplitude an eine Spule 123 angelegt und über die Spule 123 und eine Spule 140 an die IC-Karte 103 übertragen. In der IC-Karte 103 wird von einer Energiezufuhrschaltung 142 aus der modulierten Hochfrequenzspannung eine Zufuhrspannung erzeugt. Ebenso wird die modulierte Hochfrequenzspannung von der Spule 140 von der Vergleichseinrichtung 107 schwingungsgeformt und anschließend der Demodulationsschaltung 108 und einer Taktgeberschaltung 145 zugeführt, die wiederum ein Taktsignal erzeugt. Das Taktsignal wird einer CPU 105 und der Demodulationsschaltung 108 zugeführt, die wiederum anhand der schwingungsgeformten, modulierten Hochfrequenzspannung die Daten RX mit den Bitwerten "1" und "0" demoduliert. Die Daten RX werden von der CPU 105 verarbeitet und anschließend in einem nicht dargestellten Speicher gespeichert.
  • Wenn Daten von der IC-Karte 103 an die Lese-/Schreibeinrichtung 102 gesendet werden, werden die Werte "1" und "0" enthaltende Daten TX von der CPU 105 an die Modulationsschaltung 106 gesendet. Im Zusammenhang mit den in Fig. 13 durch eine Schwingungsform (a) dargestellten Daten TX wird ein durch die Spule 123 fließender Hochfrequenzstrom von der Mo dulationsschaltung 106 amplitudenmoduliert, wie in Fig. 13 durch eine Schwingungsform (b) dargestellt.
  • Eine Empfängerschaltung 127 ist aus der Erfassungsschaltung 109, dem Tiefpaßfilter 110, dem Verstärker 111 und der Demodulationsschaltung 112 zusammengesetzt und demoduliert einen durch die Spule 123 fließenden Hochfrequenzstrom, wenn er amplitudenmoduliert ist. Da hierbei der Hochfrequenzstrom von der IC-Karte 103 durch die Daten TX amplitudenmoduliert wird, werden die Daten TX demoduliert und in die CPU 128 eingelesen.
  • Entsprechend einem Befehl von einem Hostcomputer 101 liest die CPU 128 in der Zeitspanne der Datenübertragung zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung 102 und der IC-Karte 103 den Ausgang der Empfängerschaltung 127. Werden jedoch die Daten lediglich von der Lese-/Schreibeinrichtung 102 an die IC- Karte 103 übertragen, dient die CPU 128 zum Verhindern der Erzeugung eines Ausgangs durch die Empfängerschaltung, da sich die über einen durch die Spule 123 fließenden Hochfrequenzstrom von der Seite der Lese-/Schreibeinrichtung übertragenen Daten entsprechend den übertragenen Daten verändern. Die Veränderung des Hochfrequenzstroms ist in der Schwingungsform (b) gemäß Fig. 13 nicht dargestellt.
  • Wenn in der IC-Karte 103 eine Anomalie vorliegt, erfaßt die Anomalienerfassungseinrichtung 113 die Anomalie. Wenn die Anomalie von der Anomalienerfassungseinrichtung 113 erfaßt wird, führt die CPU 105 der Modulationsschaltung 106 synchron zu der Zeitspanne, in der von der Demodulationsschaltung 108 die Daten RX zugeführt werden, und der Zeitspanne, in der der Modulationsschaltung 106 die Daten TX zugeführt werden, (d. h. während der Periode der Datenübertragung zwischen der Lese- /Schreibeinrichtung 102 und der IC-Karte 103) Anomalienerfassungsinformationen AL zu, wie in Fig. 13 durch eine Schwingungsform (d) dargestellt. In der Lese-/Schreibeinrichtung 102 wird ein durch die Spule 123 fließender Hochfrequenzstrom durch die Anomalienerfassungsinformationen AL ähnlich wie bei der Zufuhr der Daten TX durch die CPU 105 amplitudenmoduliert. Dies ist in Fig. 13 im Zusammenhang mit den durch die Schwingungsform (a) dargestellten Daten RX und TX durch die Schwingungsform (c) dargestellt. Wenn von der Lese-/Schreibeinrichtung 102 Daten an die IC-Karte 103 übertragen werden, wird der durch die Spule 123 fließende Hochfrequenzstrom nur durch die Anomalienerfassungsinformationen AL amplitudenmoduliert, wie in Fig. 13 in einem linken Abschnitt der Schwingungsform (c) dargestellt. Wenn von der IC-Karte 103 Daten an die Lese-/Schreibeinrichtung 102 übertragen werden, wird der Hochfrequenzstrom durch die Anomalienerfassungsinformationen AL und die Daten TX amplitudenmoduliert, wie in Fig. 13 im rechten Abschnitt der Schwingungsform (c) dargestellt.
  • Die Empfängerschaltung 127 der Lese-/Schreibeinrichtung 102 gibt bei der Übertragung der Daten RX von der Lese- /Schreibeinrichtung 102 an die IC-Karte 103 nur die Anomalienerfassungsinformationen AL aus und demoduliert bei der Übertragung der Daten TX von der IC-Karte 103 an die Lese- /Schreibeinrichtung 102 die Anomalienerfassungsinformationen AL und die Daten TX und gibt diese aus. Eine Schwingungsform (e) gemäß Fig. 13 zeigt die von der Empfängerschaltung 127 ausgegebenen Anomalienerfassungsinformationen AL.
  • Wie vorstehend beschrieben, werden bei der vorliegenden Ausführungsform die Anomalienerfassungsinformationen AL synchron mit der Periode der Datenübertragung zwischen der Lese- /Schreibeinrichtung 102 und der IC-Karte 103 übertragen, und die Anomalienerfassungsinformationen AL können von der Lese- /Schreibeinrichtung 102 sicher erfaßt werden. Die Anomalienerfassungsinformationen AL werden nicht in einer anderen Periode als der Datenübertragungsperiode übertragen. Daher wird der Energieverbrauch im Vergleich zu dem üblichen System erheblich verringert, bei dem die Anomalienerfassungsinformationen kontinuierlich übertragen werden.
  • Die CPU der Lese-/Schreibeinrichtung liest den Ausgang der Empfängerschaltung entsprechend einem Befehl von dem Hostcomputer. Bei der üblichen Halb-Duplex-Kommunikationsfunktion ist es jedoch nicht möglich, die zweiten Daten, wie die vorstehend erwähnten Anomalienerfassungsinformationen, bei der Datenübertragung aufzunehmen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird hingegen nicht nur, wie vorstehend beschrieben, der durch eine unnötige Übertragung von Anomalienerfassungsinformationen verursachte Energieverbrauch vermieden, sondern die CPU 128 nimmt auch den Ausgang der Empfängerschaltung 127 selbst bei der Übertragung von Daten von der Lese-/Schreibeinrichtung 102 an die IC- Karte 103 auf. Daher wird die Erfassung von Anomalien in der IC-Karte 103 selbst in einem derartigen Fall möglich.
  • Fig. 14 ist ein Blockdiagramm, das die Einzelheiten der in Fig. 12 dargestellten Empfängerschaltung 127 zeigt. Die Bezugszeichen 109a und 109b bezeichnen Dioden, das Bezugszeichen 109c einen Widerstand, das Bezugszeichen 114 eine Abtast-/Halteschaltung, das Bezugszeichen 115 eine Taktgeberschaltung, das Bezugszeichen 116 eine Schaltung zur Erfassung eines Startbits, das Bezugszeichen 117 eine Flip-Flop-Schaltung, das Bezugszeichen 118 ein Eingabeanschluß und die Bezugszeichen 124a und 124b Schalttransistoren. Die Bauteile gemäß Fig. 14, die den in Fig. 12 dargestellten entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen wie die in Fig. 12 verwendeten bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 14 gibt der Treiber 124 durch abwechselndes Ein- und Ausschalten der Schalttransistoren 124a und 124b einen Hochfrequenzstrom i an die Spule 123 aus. Die Schalttransistoren 124a und 124b werden durch das Ausgangssignal der in Fig. 12 dargestellten Transistorschaltung 125 ein- und ausgeschaltet.
  • Die Detektorschaltung 109 ist aus den Dioden 109a und 109b und dem Widerstand 109c zusammengesetzt. Wenn der Schalttransistor 124a des Treibers 124 eingeschaltet wird, fließt ein Strom i in einem Pfad aus dem Schalttransistor 124a → der Spule 124 → der Diode 109a → dem Widerstand 190c. Wenn der Schalttransistor 124b eingeschaltet wird, fließt ein Strom i in einem Pfad aus der Diode 109b → der Spule 123 → dem Schalttransistor 124b. Eine an dem Widerstand 109c erzeugte Spannung v wird von der Detektorschaltung 109 als Erfassungsausgangsspannung aufgenommen. Dementsprechend wird die Erfassungsausgangsspannung v als Spannung erhalten, wenn ein Hochfrequenzstrom i eine der entgegengesetzten Polaritäten annimmt.
  • In der Periode der Datenübertragung von der IC-Karte 103 an die Lese-/Schreibeinrichtung 102 wird der in Fig. 15 durch eine Schwingungsform (a) dargestellte Hochfrequenzstrom i für die Daten TX mit den Daten TX amplitudenmoduliert, wie in Fig. 15 durch eine Schwingungsform (h) dargestellt. Hier wird davon ausgegangen, daß das Hochfrequenzsignal i bei dem Bitwert "0" der Daten TX eine größere Amplitude annimmt und bei dem Bitwert "1" der Daten TX die ursprüngliche Amplitude hält.
  • Sowohl die Daten RX als auch die Daten TX sind aus einem ein Bit enthaltenden START-Bit, acht Bit enthaltenden Daten, einer ein Bit enthaltenden Parität und einem ein Bit enthaltenden STOP-Bit zusammengesetzt. Das START-Bit hat den Wert "0" und das STOP-Bit den Wert "1". Die Schwingungsform (c) gemäß Fig. 15 zeigt die Erfassungsausgangsspannung v.
  • Der Widerstandswert des Widerstands 109c ist auf die Ordnung des Einschaltwiderstands des Schalttransistors 124a oder 124b eingestellt. Daher hat der Widerstand 109c kaum einen Einfluß auf die Schwingungsform des Hochfrequenzstroms 1.
  • Die Erfassungsausgangsspannung v wird durch das Tiefpaßfilter 110 gefiltert und durch den Verstärker 111 verstärkt, wodurch ein Signal wie das in Fig. 15 durch eine Schwingungsform (d) gezeigte erhalten wird, das einen jedem Bit der in Fig. 15 durch die Schwingungsform (a) dargestellten Daten TX entsprechenden Pegel aufweist. Dieses Signal wird der Demodulationsschaltung 112 zugeführt und von dieser zu den ursprünglichen Daten TX demoduliert, wie in Fig. 15 durch eine Schwingungsform (e) dargestellt.
  • Die demodulierten Daten TX werden auch der Schaltung 116 zur Erfassung der Startbits zugeführt, die wiederum anhand der ersten Kante das START-Bit erfaßt. Die Taktgeberschaltung 115 wird durch den START-Bit-Impuls zurückgestellt und zählt den Träger von der Oszillatorschaltung 126 zur Erzeugung eines Abtasttakts φK für jedes Bit des Ausgangssignals des Verstärkers 111, wie in Fig. 15 durch die Schwingungsform (d) gezeigt. Die Abtast-/Halteschaltung 114 tastet das Ausgangssignal des Verstärkers durch den Abtasttakt φK ab, hält es und gibt ein in Bezug auf das Ausgangssignal des Verstärkers 111 um ca. ein Bit verzögertes Signal (siehe die Schwingungsform (g) gemäß Fig. 15) aus. Das verzögerte Signal wird der Demodulationsschaltung 112 zugeführt.
  • Ebenso erzeugt die Taktgeberschaltung 115 zu einem Zeitpunkt unmittelbar nach dem STOP-Bit in dem Ausgangssignal des Verstärkers 111 (siehe die Schwingungsform (d) gemäß Fig. 15) einen Vergleichstakt φC. Die Demodulationsschaltung 112 vergleicht zum Zeitpunkt des Vergleichstakts φC das Ausgangssignal des Verstärkers 111 mit einem Ausgangssignal der Abtast-/Halteschaltung 114. Hierbei stellt die Demodulationsschaltung 112 fest, daß keine Anomalienerfassungsinformationen AL vorliegen, da sowohl der Pegel des Ausgangssignals des Verstärkers 111 (siehe die Schwingungsform (d) gemäß Fig. 15) bei dem STOP-Bit als auch sein Pegel unmittelbar nach dem STOP-Bit den Pegel "L" aufweisen oder miteinander übereinstimmen und daher die Pegel der in Fig. 15 durch die Schwin gungsformen (d) und (g) dargestellten Signale zum Zeitpunkt des Vergleichstakts φC miteinander übereinstimmen.
  • Vorstehendes betrifft einen Fall, in dem nur die Daten TX von der IC-Karte 103 an die Lese-/Schreibeinrichtung 102 übertragen werden. Wenn die Daten und die Anomalienerfassungsinformationen AL simultan übertragen werden, wird der Hochfrequenzstrom i (siehe Fig. 14) auch durch die Anomalienerfassungsinformationen AL amplitudenmoduliert, und daher unterscheidet sich der Pegel des Ausgangssignals des Verstärkers 111 in der Periode der STOP-Bits von seinem Pegel unmittelbar nach der Periode des STOP-Bits um ΔV, wie in Fig. 16 durch eine Schwingungsform (a) dargestellt. Daher besteht zwischen dem Ausgangssignal des Verstärkers 111 und dem Ausgangssignal der Abtast-/Halteschaltung 114 (siehe die Schwingungsform (b) gemäß Fig. 16) zum Zeitpunkt des Vergleichstakts φC eine Pegeldifferenz ΔV (siehe die Schwingungsform (c) gemäß Fig. 16). Wenn eine derartige Differenz zwischen den Pegeln vorliegt, stellt die Demodulationsschaltung 112 fest, daß Anomalienerfassungsinformationen AL vorliegen, und sendet einen Impuls an die Flip-Flop-Schaltung 117, um diese zu aktivieren. Dadurch wird nimmt der Ausgang der Flip-Flop- Schaltung 117 den Pegel "H" an, wie in Fig. 13 dargestellt.
  • Selbst wenn die Anomalienerfassungsinformationen AL bei der Übertragung der Daten RX von der Lese-/Schreibeinrichtung 102 an die IC-Karte 103 übertragen werden, können die Anomalienerfassungsinformationen AL auf ähnliche Weise extrahiert werden, da der Hochfrequenzstrom i mit den Anomalienerfassungsinformationen AL amplitudenmoduliert wird. In diesem Fall werden jedoch die Daten RX nicht von der Demodulationsschaltung 112 demoduliert. Dadurch ist der CPU 128 (siehe Fig. 12) der Lese-/Schreibeinrichtung der Beginn der Übertragung der Daten RX bekannt, und sie führt der Taktgeberschaltung 115 einen mit dem START-Bit der Daten RX synchronen Impuls von dem Eingangsanschluß 118 zu.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Anomalienerfassungsinformationen AL zu extrahieren, die von der IC-Karte 103 simultan mit den Daten RX oder TX gesendet werden. Ferner erfolgt die Feststellung des Vorliegens/Fehlens der Anomalienerfassungsinformationen AL selbst dann sicher, wenn die Amplitude des Hochfrequenzstroms i beispielsweise aufgrund einer Schwankung des Zustands der Kopplung zwischen den Spulen 124 und 140 nicht konstant wird, da das Vorliegen/Fehlen von Anomalienerfassungsinformationen AL gemäß Fig. 14 entsprechend der Übereinstimmung oder Verschiedenheit des Pegels bei dem STOP-Bit der Daten und des Pegels unmittelbar nach dem STOP-Bit festgestellt wird.
  • Fig. 17 ist ein Blockdiagramm, das einen Hauptbestandteil eines weiteren spezifischen Beispiels der Empfängerschaltung 127 gemäß Fig. 12 zeigt. Das Bezugszeichen 119 bezeichnet einen Stromtransformator, das Bezugszeichen 119a eine Erfassungsspule, das Bezugszeichen 119b einen Widerstand, das Bezugszeichen 119c einen Magnetkern, das Bezugszeichen 120 einen Verstärker und das Bezugszeichen 121 eine Mantelerfassungsschaltung. Die Bauteile gemäß Fig. 17, die den in den vorhergehenden Figuren gezeigten entsprechen, sind durch die gleichen Bezugszeichen wie die in den vorhergehenden Figuren verwendeten bezeichnet.
  • Gemäß Fig. 17 ist der Stromtransformator 119 zur Erfassung eines durch die Spule 124 fließenden Stroms (bzw. eines Spulenstroms) aus dem Magnetkern 119c, der Erfassungsspule 119a und dem Widerstand 119b zusammengesetzt und mit der Spule 123 in Reihe geschaltet. Der Magnetkern 119c ist beispielsweise ein ringförmiger Magnetkern, und ein durch eine zentrale Bohrung des Magnetkerns verlaufender elektrischer Draht ist an die Spule 123 angeschlossen. Die Erfassungsspule 119a ist N mal um den Magnetkern 119c gewickelt (wobei N eine natürliche Zahl ist, die nicht kleiner als 1 ist), und der Widerstand 119b zum Umwandeln eines Erfassungsstroms der Er fassungsspule 119a in eine Spannung ist zwischen den entgegengesetzten Enden der Erfassungsspule 119a angeschlossen, wodurch ein sogenannter Stromtransformator gebildet wird. Ein durch die Spule 123 fließender Hochfrequenzstrom (siehe die Schwingungsform (a) gemäß Fig. 18) wird von der Erfassungsspule 119a erfaßt, von dem Widerstand 119b in eine Hochfrequenzspannung umgewandelt, danach von dem Verstärker 120 verstärkt und anschließend einer Mantelerfassung und Schwingungsformung durch die Mantelerfassungsschaltung 121 unterzogen, wie in Fig. 18 durch eine Schwingungsform (b) dargestellt, wodurch ein Signal extrahiert wird, das die Daten TX und die Anomalienerfassungsinformationen AL enthält. Dieses Signal wird an die Demodulationsschaltung 112 und die Abtast- /Halteschaltung 114 gesendet, wie in Fig. 14 dargestellt.
  • Die Eingangsimpedanz des den Magnetkern 119c, die Erfassungsspule 119a und den Widerstand 119b einschließenden Stromtransformators 119 und ein Spannungsabfall an dem Stromtransformator sind unabhängig von einem durch ihn fließenden Strom hinreichend klein. Dementsprechend wird die Amplitude eines an die Spule 123 angelegten Hochfrequenzstroms annähernd konstant gehalten.
  • Auf diese Weise wird auch bei dem vorliegenden spezifischen Beispiel eine ähnliche Wirkung wie bei dem spezifischen Beispiel gemäß Fig. 14 erzielt.
  • Gemäß Fig. 17 werden anstelle der Mantelerfassungsschaltung 121 eine Diodenerfassungsschaltung und ein Filter zur Erfassung eines mittleren Pegels verwendet, wie in Fig. 18 durch eine Schwingungsform (c) dargestellt.
  • Fig. 19 zeigt ein Beispiel der in Fig. 12 dargestellten Modulationsschaltung 106. Die Modulationsschaltung 106 enthält verstellbare Stromquellen 122a und 122b. Der Stromwert der verstellbaren Stromquelle 122a wird durch die Daten TX von der CPU 105 (siehe Fig. 12) gesteuert, und der Stromwert der verstellbaren Stromquelle 122b wird durch die Anomalienerfassungsinformationen AL von der CPU 105 gesteuert.
  • Die verstellbare Stromquelle 124a wird auf einem Strom von Null gehalten, wenn keine Daten TX zugeführt werden. Die verstellbare Stromquelle 122b wird in der Zeitspanne der Anomalienerfassungsinformationen AL auf einem vorgegebenen Stromwert gehalten. Die Veränderung der Stromwerte der verstellbaren Stromquelle 122a oder 122b wird als Amplitudenveränderung eines durch die in Fig. 12 dargestellte Spule 123 fließenden Hochfrequenzstroms erfaßt.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Fig. 20 bis 25 eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
  • Fig. 20 ist eine Ablaufübersicht zur Erläuterung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Datenübertragungssystems.
  • Es erfolgt nun die Erläuterung eines Falls, in dem die vorliegende Ausführungsform auf das in Fig. 1 dargestellte IC-Kartensystem angewendet wird. Im Zusammenhang mit von dem Datenprozessor 4 ausgegebenen digitalen Daten (siehe eine Schwingungsform (a) gemäß Fig. 20) wird von der Modulationsschaltung 5 ein in Fig. 20 durch eine Schwingungsform (b) dargestelltes moduliertes Trägersignal ausgegeben. Es wird davon ausgegangen, daß eine halbe Periode vor der Modulation T ist. In dem modulierten Trägersignal wird die halbe Periode an der Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" der digitalen Daten (bzw. der Schwingungsform (a) gemäß Fig. 20) auf das Doppelte der Länge der halben Periode vor der Modulation, d. h. auf 2T ausgedehnt. Bei dem dargestellten Beispiel wird die halbe Periode für einen halben Zyklus von einer derartigen Grenze der digitalen Daten auf 2T ausgedehnt. In anderen Abschnitten des modulierten Trägersignals wird die halbe Periode auf der Länge T vor der Modulation gehalten.
  • Das in Fig. 20 durch die Schwingungsform (b) dargestellte modulierte Trägersignal wird der Empfängerschaltung 14 zugeführt, wodurch das modulierte Trägersignal schwingungsgeformt wird. Das schwingungsgeformte modulierte Trägersignal ist in Fig. 20 durch eine Schwingungsform (c) dargestellt. Zur Vereinfachung der Darstellung der Schwingungsform (b) ist diese dargestellt, als ob sie direkt schwingungsgeformt würde.
  • Als nächstes wird die Zeitspanne von jeweils einer halbe Periode des in Fig. 20 durch die Schwingungsform (c) dargestellten modulierten Trägersignals erfaßt, um Impulse zu erzeugen, wie in Fig. 20 durch Schwingungsformen (d&sub1;), (d&sub2;) (die im folgenden als Kantenimpulse bezeichnet werden) dargestellt. Wie in Fig. 20 durch die Schwingungsform (e) dargestellt, werden Daten erzeugt, deren Pegel umgepolt wird, wenn der Kantenimpuls erzeugt wird. Diese Daten sind anhand des modulierten Trägersignals (siehe die Schwingungsform (b) gemäß Fig. 20) demodulierte digitale Daten.
  • Wenn digitale Daten als Trägersignal übertragen werden, wie in Fig. 20 durch die Schwingungsform (b) dargestellt, wird ein vorgegebenes Bit mit dem Wert "0" oder "1" als Ausgangsbit übertragen, und eine in der Empfängerschaltung 14 enthaltene Datendemodulationsschaltung stellt entsprechend dem Ausgangsbit einen Ausgangszustand ein. Dadurch werden stets die korrekten digitalen Daten demoduliert.
  • Fig. 21 ist ein Blockdiagramm, das ein spezifisches Beispiel der Modulationsschaltung der Lese-/Schreibeinrichtung zur Erzeugung eines derartigen modulierten Trägersignals zeigt. Die Bezugszeichen 224 und 225 bezeichnen verzögerte Flip-Flop-Schaltungen, die Bezugszeichen 227 bis 229 Wechselrichter, die Bezugszeichen 230 und 231 UND-Gates, das Bezugszeichen 232 eine ODER-Schaltung, das Bezugszeichen 233 eine Exklusiv-ODER-Schaltung, das Bezugszeichen 234 in UND-Gate und das Bezugszeichen 235 eine verzögerte Flip-Flop-Schal tung. Fig. 22 zeigt die Schwingungsformen von Signalen an verschiedenen Bauteilen gemäß Fig. 21. Die Bezugszeichen für die in Fig. 22 dargestellten Symbole entsprechen den in Fig. 21 dargestellten.
  • Das in Fig. 21 dargestellte spezifische Beispiel wird als die in Fig. 1 dargestellte Modulationsschaltung 5 verwendet. Gemäß Fig. 21 werden digitale Daten DATEN von dem Datenprozessor 4 (siehe Fig. 1) dem Eingang D der verzögerten Flip-Flop-Schaltung 224 zugeführt und durch die ansteigende Kante eines Taktsignals φ einer Periode T' von einer in der CPU 4 enthaltenen Taktgeberschaltung verriegelt. Wie in Fig. 22 dargestellt, werden mit dem Taktsignal φ phasensynchronisierte digitale Daten DATEN' erhalten.
  • Die digitalen Daten DATEN' von der verzögerten Flip- Flop-Schaltung 224 werden in der verzögerten Flip-Flop- Schaltung 225 durch die abfallende Kante des Taktsignals φ verriegelt. Dadurch werden von der verzögerten Flip-Flop- Schaltung 225 in bezug auf die digitalen Daten DATEN' um eine einer Periode des Taktsignals φ entsprechende Zeitspanne verzögerte digitale Daten ausgegeben. Die verzögerten digitalen Daten und die digitalen Daten DATEN' werden der Exklusiv- ODER-Schaltung 233 zugeführt. Dadurch wird von der Exklusiv- ODER-Schaltung 233 bei jeder Kante der digitalen Daten DATEN' für eine einer Periode des Taktsignals φ entsprechende Zeitspanne ein Kantenimpuls EG mit dem Pegel "L" erhalten.
  • Die von der verzögerten Flip-Flop-Schaltung 224 ausgegebenen digitalen Daten DATEN' werden auch einerseits dem UND-Gate 230 und andererseits nach der Umpolung durch den Wechselrichter 228 dem UND-Gate 231 zugeführt. Ebenso wird der Taktimpuls φ dem UND-Gate 231 und andererseits nach der Umpolung durch den Wechselrichter 229 dem UND-Gate 230 zugeführt. Dementsprechend werden in dem UND-Gate 230 die digitalen Daten DATEN' durch eine umgepolte Version des Taktsignals φ bzw. das umgepolte Taktsignal φ(-) abgetastet. In dem UND- Gate 231 wird eine umgepolte Version der digitalen Daten DATEN' durch das Taktsignal φ abgetastet. Die Ausgänge der UND- Gates 230 und 231 werden der ODER-Schaltung 232 zugeführt.
  • Es wird davon ausgegangen, daß die Perioden der digitalen Daten DATEN' mit den Pegeln "H" und "L" jeweils den Bitwerten "0" und "1" entsprechen und das UND-Gate 230 den Bitwert "0" der digitalen Daten DATEN' durch das umgepolte Taktsignal φ(-) und das UND-Gate 231 den Bitwert "1" der digitalen Daten DATEN' durch das Taktsignal φ abtastet. Daher gibt die ODER-Schaltung 232 ein moduliertes Signal mit einer Phasendifferenz von 180º zwischen den Bitwerten "0" und "1" der digitalen Daten DATEN' aus. Der Zeitpunkt, zu dem die Phase umgepolt wird, ist eine Grenze zwischen den Bitwerten "0" und "1" der digitalen Daten DATEN'. Dementsprechend ist das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 232 ein sogenanntes PSK-Signal (PSK, phase shift keying, Phasenverschiebungsverschlüsselung).
  • Die Takterzeugungsschaltung führt ferner ein Taktsignal 2φ mit einer Frequenz zu, die doppelt so hoch wie die des Taktsignals φ ist. Das Taktsignal 2φ weist eine mit der abfallenden Kante des Taktsignals φ synchronisierte aufsteigende Kante auf und wird von dem Wechselrichter 227 umgepolt. Das von dem Wechselrichter 227 ausgegebene umgepolte Taktsignal 2φ(-) wird zusammen mit dem Kantenimpuls EG von der Exklusiv-ODER-Schaltung 233 dem UND-Gate zugeführt, um einen Abschnitt des umgepolten Taktsignals 2φ(-) in der Impulsdauer des Kantenimpulses EG zu eliminieren.
  • Die verzögerte Flip-Flop-Schaltung 235 empfängt das PSK-Signal von der ODER-Schaltung 232 am Eingang D, tastet es ab und hält es durch die ansteigende Kante eines Taktsignals 2φ(-)' von dem UND-Gate 234. Dadurch wird ein im Zusammenhang mit Fig. 20 erläutertes moduliertes Trägersignal (M-PKS) von dem Anschluß Q der verzögerten Flip-Flop-Schaltung 235 erhalten. Dieses Signal wird über die Treiberschaltung 206 und die Kopplungsspule 207 an die IC-Karte übertragen.
  • Von dem Anschluß Q(-) der verzögerten Flip-Flop-Schaltung 235 wird eine umgepolte Version des modulierten Trägersignals M-PSK ausgegeben und zusammen mit dem modulierten Trägersignal M-PSK von dem Anschluß Q der Treiberschaltung 206 zugeführt. Einzelne Schalter der Treiberschaltung 206 werden durch diese Signale ein- und ausgeschaltet, so daß ein Strom des modulierten Trägersignals M-PSK durch die Spule 207 fließt.
  • Als nächstes erfolgt eine Erläuterung der Demodulation des in Fig. 22 dargestellten modulierten Trägersignals.
  • Fig. 23 ist ein Schaltdiagramm, das einen Teil des spezifischen Beispiels der in der in Fig. 1 dargestellten Empfängerschaltung 14 enthaltenen Demodulationsschaltung zeigt. Die Bezugszeichen 236 und 237 bezeichnen Verzögerungsschaltungen, und die Bezugszeichen 238 und 239 bezeichnen UND- Gates.
  • Bei dem in Fig. 23 dargestellten Beispiel sind zwei Schaltungen in Reihe geschaltet, die jeweils eine Verzögerungsschaltung und ein UND-Gate enthalten. Das in Fig. 22 gezeigte modulierte Trägersignal M-PSK wird einerseits dem UND- Gate 238 zugeführt und andererseits von der Verzögerungsschaltung 236 um tD verzögert und anschließend dem UND-Gate 238 zugeführt. Bei dem dargestellten Schaltungsaufbau ist tD derart eingestellt, daß gilt:
  • 0 < tD < T'/2.
  • Dementsprechend liefert das UND-Gate 238 ein Signal B mit einer ansteigenden Kante, die in bezug auf das modulierte Trägersignal M-PSK um tD verzögert ist, und einer abfallenden Kante, die mit dem modulierten Trägersignal M-PSK zusammen fällt. Jede Periode des Signals B mit dem Pegel "H" ist um tD kürzer als bei dem modulierten Trägersignal.
  • Das Ausgangssignal B des UND-Gate 238 wird einerseits dem UND-Gate 239 zugeführt und andererseits von der Verzögerungsschaltung 237 um tD' verzögert und anschließend dem UND- Gate 239 zugeführt. Die Dauer der Verzögerung tD' der Verzögerungsschaltung 237 ist derart eingestellt, daß gilt:
  • T'/2 - tD < tD' < T'/2 - tD.
  • Dementsprechend wird ein Abschnitt des Ausgangssignals des UND-Gate 238 mit dem Pegel "H" und einer Dauer von nicht mehr als (T'/2 - tD) eliminiert.
  • Wird ein Abschnitt des modulierten Trägersignals M-PSK, der nur über eine Zeitspanne 2T' den Pegel "H" annimmt, oder bzw. Abschnitt betrachtet, in dem sich die digitalen Daten von dem Bitwert "1" zu dem Bitwert "0" verändern, wie in Fig. 24 durch die Schwingungsform (a) dargestellt, ist das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung wie in Fig. 24 durch eine Schwingungsform (b) dargestellt, und daher ist das Ausgangssignal B des UND-Gate 238 wie in Fig. 24 durch die Schwingungsform (c) dargestellt. Daher ist das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 237 wie in Fig. 24 durch eine Schwingungsform (d) dargestellt. Als Ergebnis wird, wie in Fig. 24 durch eine Schwingungsform (e) dargestellt, von dem UND-Gate 239 ein der Periode von 2T entsprechendes Signal mit dem Pegel "H" erhalten. Das Ausgangssignal des UND-Gate 239 repräsentiert nämlich eine Zeitspanne, in der die digitalen Daten des modulierten Trägersignals M-PSK von dem Bitwert "1" zu dem Bitwert "0" wechseln.
  • Was die Periode von 2T' mit dem Pegel "L" betrifft, in der die digitalen Daten von dem Bitwert "0" zu dem Bitwert "1" wechseln, so wird von der in Fig. 23 dargestellten Schaltung kein Signal erhalten. Zum Ermöglichen des Erhalts eines derartigen Signals kann eine Einrichtung verwendet werden, die den gleichen Aufbau wie die in Fig. 23 dargestellte Schaltung aufweist, in die jedoch eine umgepolte Version des modulierten Trägersignals eingegeben wird. Die ursprünglichen digitalen Daten werden durch Zurückstellen einer Flip-Flop- Schaltung durch ein Ausgangssignal einer derartigen Einrichtung und Einstellen der Flip-Flop-Schaltung durch das Ausgangssignal der in Fig. 23 dargestellten Schaltung erhalten.
  • Nun wird davon ausgegangen, daß n Stufen von jeweils eine Verzögerungsschaltung und ein UND-Gate enthaltenden Schaltungen, wie in Fig. 23 dargestellt, kaskadengeschaltet sind und daß die Summe der Verzögerungszeiten der beteiligten Verzögerungsschaltungen TD beträgt. Zum Eliminieren der Abschnitte mit den Bitwerten "1" und "0" (oder der Abschnitte mit Perioden von T'/2) des modulierten Trägersignals und zum sicheren Beibehalten des Abschnitts mit einer Periode von 2T' für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" ist es erforderlich, daß die folgende Bedingung erfüllt ist:
  • T'/2 < TD < 2T'.
  • Dann ist, wenn die Gesamtverzögerungszeit TD auf die Periode T' des modulierten Trägersignals eingestellt ist, eine Schwankung von TD in einem Bereich zwischen -50% und +100% zulässig.
  • Wenn für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" eine Zeitspanne von T' verwendet wird, sollte die folgende Bedingung erfüllt sein:
  • T'/2 < TD < T'.
  • Dann ist, wenn TD auf 2/3 T' eingestellt ist, eine Schwankung von TD im Bereich zwischen -25% und +50% zulässig, diese Toleranz ist jedoch im Vergleich zu der Verwendung einer Zeitspanne von 2T' eng. Im allgemeinen wird, wenn die Zeitspanne bzw. die Dauer eines Signals für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" größer eingestellt wird, die Toleranz bei einer Schwankung der Gesamtverzögerungszeit TD größer. Da hierbei bei dem modulierten Abschnitt eine Phasendifferenz von 180º zwischen den Bitwerten "1" und "0" erforderlich ist, ist es erforderlich, daß die Zeitspanne eines Signals für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" ein ganzzahliges Vielfaches der Periode T' des modulierten Trägersignals beträgt.
  • Wenn andererseits die Zeitspanne eines Signals für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" größer eingestellt wird, weist ein Abschnitt des modulierten Trägersignals an der Grenze zwischen den Werten "1" und "0" über eine längere Zeitspanne eine Gleichstromkomponente auf, da das Signal für die Grenze zwischen den Werten "1" und "0" einen konstanten Pegel aufweist. Wenn ein derartiges moduliertes Trägersignal zwischen der Lese-/Schreibeinrichtung und der IC-Karte übertragen wird, wird die Gleichstromkomponente nicht übertragen, da die Übertragung des Signals über Spulen erfolgt. Dadurch weist ein mittlerer Pegel des Trägersignals an diesem Abschnitt eine große Schwankung auf, so daß eine Verzerrung auftritt. Daher kann die Zeitspanne eines Signals für die Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" nicht zu groß eingestellt werden. Unter Berücksichtigung der vorstehend erwähnten Toleranz für die Schwankung der Gesamtverzögerungszeit TD ist eine Zeitspanne von 2T' zweckmäßig.
  • Fig. 25 ist ein Blockdiagramm, das ein weiteres spezifisches Beispiel einer Einrichtung zur Demodulation des in Fig. 22 dargestellten modulierten Trägersignals zeigt. Die Bezugszeichen 240 bis 243 bezeichnen Verzögerungsschaltungen, die Bezugszeichen 244 und 245 UND-Gates und das Bezugszeichen 246 eine Einstell-/Rückstell-Flip-Flop-Schaltung.
  • Das in Fig. 23 dargestellte spezifische Beispiel wurde für jedes der Signale mit den Pegeln "H" und "L" an den Grenzen zwischen den Bitwerten "1" und "0" vorgesehen. Das in Fig. 25 dargestellte spezifische Beispiel ermöglicht die Erfassung sowohl der Signale mit dem Pegel "H" als auch der Si gnale mit dem Pegel "L" unter gemeinsamer Verwendung der Verzögerungsschaltungen. Obwohl bei dem dargestellten Beispiel vier Verzögerungsschaltungen verwendet werden, kann die Anzahl der Verzögerungsschaltungen beliebig ausgewählt werden, solange sie nicht weniger als 2 beträgt.
  • Das modulierte Trägersignal M-PSK wird einerseits dem UND-Gate 244 direkt und andererseits nach der Umpolung dem UND-Gate 245 zugeführt. Ebenso wird das Signal M-PSK durch die Verzögerungsschaltungen 240 bis 243 nacheinander in jeder Verzögerungsschaltung um eine Zeitspanne tD verzögert. Das Ausgangssignal jeder der Verzögerungsschaltungen 240 bis 243 wird einerseits dem UND-Gate 244 direkt und andererseits nach der Umpolung dem UND-Gate 245 zugeführt.
  • Durch ein geeignetes Einstellen der Verzögerungszeit tD jeder der Verzögerungsschaltungen 240 bis 243, wird das Signal mit dem Pegel "H" an der Grenze zwischen den Bitwerten "1" und "0" in dem modulierten Trägersignal M-PSK von dem UND-Gate auf ähnliche Weise wie bei dem in Fig. 23 dargestellten spezifischen Beispiel erfaßt, und das Signal mit dem Pegel "L" wird auf ähnliche Weise von dem UND-Gate 245 erfaßt. Die Einstell-/Rückstell-Flip-Flop-Schaltung 246 wird durch das Ausgangssignal d&sub1; des UND-Gate 244 eingestellt und durch das Ausgangssignal d&sub2; des UND-Gate 245 zurückgesetzt. Dadurch werden von dem Anschluß Q der Einstell-/Rückstell- Flip-Flop-Schaltung 246 anhand des modulierten Trägersignals demodulierte digitale Daten ausgegeben.
  • Die Verzögerungszeiten der Verzögerungsschaltungen 240 bis 243 können unterschiedlich sein, und jede Verzögerungszeit kann derart eingestellt werden, daß von den UND-Gates 244 und 245 nur Signale für die Grenzen zwischen den Bitwerten "1" und "0" des modulierten Trägersignals erhalten werden. Auf jeden Fall ist die Toleranz für eine Schwankung der Gesamtverzögerungszeit der Verzögerungsschaltungen 240 bis 243 wie vorstehend erwähnt.

Claims (1)

1. Lese-/Schreibsystem für ein Aufzeichnungsmedium mit einer Spule (7) zum magnetischen Koppeln des Lese-/ Schreibsystems (1) mit einem Aufzeichnungsmedium (2), einer Treiberschaltung (6) zum Zuführen eines Hochfrequenzsignals mit fester Amplitude, wenn Daten vom Aufzeichnungsmedium zu lesen sind, und einer Stromerfassungseinrichtung (8, 9, 19) zum Erfassen eines Hochfrequenzstroms der Spule, dessen Amplitude sich entsprechend den Daten ändert, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberschaltung eine Schaltung mit niedriger Ausgangsimpedanz hat, und die Stromerfassungseinrichtung eine Serienschaltung aus einer ersten Diode (109a) und einen Widerstand (109c) hat, wobei eine zweite Diode (109b) parallel zur Serienschaltung geschaltet ist und ihre Polarität entgegengesetzt zu der der ersten Diode ist, wobei eine zwischen den Anschlüssen des Widerstands abgefallene Spannung als Erfassungsausgabe ausgegeben wird, wobei der Spannungsabfall im Vergleich zu der an die Spule (7) angelegten Spannung hinreichend klein ist, so daß die an die Spule angelegte Spannung im wesentlichen konstant bleibt.
DE69230088T 1991-07-23 1992-07-23 Lese/Schreibsystem für Aufzeichnungsmedium und kontaktfreies IC-Karten-System Expired - Lifetime DE69230088T2 (de)

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