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DE69227893T2 - Verfahren zum einsatz eines steuerungskanals als zeitlicher sprach/-daten-kanal in einem funkkommunikationssystem - Google Patents

Verfahren zum einsatz eines steuerungskanals als zeitlicher sprach/-daten-kanal in einem funkkommunikationssystem

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Publication number
DE69227893T2
DE69227893T2 DE69227893T DE69227893T DE69227893T2 DE 69227893 T2 DE69227893 T2 DE 69227893T2 DE 69227893 T DE69227893 T DE 69227893T DE 69227893 T DE69227893 T DE 69227893T DE 69227893 T2 DE69227893 T2 DE 69227893T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control channel
channel
radio
control unit
telephone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69227893T
Other languages
English (en)
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DE69227893D1 (de
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Robert Hawthorne Woods Il 60047 Adamczyk
Rafael J. Hoffman Estates Il 60195 Diaz
Gary W. Palatine Il 60067 Grube
Robin C. Oak Park Il 60302 Roberts
Michael D. Mundelein Il 60060 Sasuta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motorola Inc filed Critical Motorola Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE69227893D1 publication Critical patent/DE69227893D1/de
Publication of DE69227893T2 publication Critical patent/DE69227893T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W28/00Network traffic management; Network resource management
    • H04W28/16Central resource management; Negotiation of resources or communication parameters, e.g. negotiating bandwidth or QoS [Quality of Service]
    • H04W28/26Resource reservation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W72/00Local resource management
    • H04W72/50Allocation or scheduling criteria for wireless resources
    • H04W72/52Allocation or scheduling criteria for wireless resources based on load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen weiträumige gebündelten Funkkommunikationssysteme und im besonderen ein Verfahren zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit solcher Systeme durch die effektive Zuweisung begrenzter Betriebsmittel.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Weiträumige gebündelte Funkkommunikationssysteme sind wohlbekannt. Solche Systeme enthalten typischerweise entfernte Sendestellen, zum Beispiel Relaisstellen, die einer Anzahl von Teilnehmereinheiten oder Funkgeräten (Radios) im System dienen. Teilnehmereinheiten können tragbare Funkgeräte, mobile Funkgeräte, Abfragestellen (Konsolgeräte) oder Funktelefone sein.
  • Typischerweise reichen die Größen von einem gebündelten Funksystem von zwei Verstärkern pro Stelle bis zwanzig Verstärkern pro Stelle. In einem System, das zwanzig Verstärker hat, können neunzehn dieser Verstärker festgeschaltete Fernsprech/Datenkanäle sein (hierin nachfolgend "Fernsprech"- Kanäle), während ein Verstärker ein festgeschalteter Steuerungskanal ist, der Steuerungssignale an und von Funkgeräten im System sendet und empfängt. Einige Systeme verwenden alle verfügbaren Kanäle als Fernsprechkanäle; die Steuerungsfunktion für diese Systeme wird typischerweise durchgeführt, indem entweder ein festverdrahtetes Netzwerk die Verstärker verbindet oder durch nicht hörbare Steuerungssignalisierung auf einigen der Fernsprechkanälen. In jedem Fall vermindert der Steuerungsverkehr die Leistungsfähigkeit eines Systems, dessen Hauptzweck es ist, die Fernsprechkommunikation zwischen seinen Teilnehmereinheiten zu gewährleisten.
  • Als ein erstes Beispiel dieses Systems wird ein kleines System 100 mit geringer Dichte (in Fig. 1a) betrachtet, das zwei Fernsprechkanäle (104, 106) und einen Steuerungskanal (102) hat. Wenn die Anzahl der Nutzer relativ klein ist (100- 300), sind zwei aktive Fernsprechkanäle ausreichend, um einen annehmbaren Versorgungspegel für die Nutzer aufrechtzuerhalten. Wenn die Anzahl der aktiven Teilnehmereinheiten wächst, kann jedoch der Bedarf ansteigen, die Fernsprechkanalkapazität im System anzuheben. Die Hinzufügung eines weiteren Fernsprechkanals zu solch einem kleinen System wird wahrscheinlich eine Lösung des Problems sein, die sich kostenmäßig verbietet: Deswegen müssen die Nutzer mit der verminderten Systemleistungsfähigkeit leben, bis sie es sich leisten können, einen weiteren Verstärker für Fernsprechkommunikationen anzuschaffen.
  • Als ein zweites Beispiel wird ein großes System mit hoher Dichte betrachtet, das viele Fernsprechkanäle und einen Steuerungskanal hat, wie das System 150, das in Fig. 1b gezeigt wird. Wenn die Anzahl der Nutzer eines solchen Mehrkanalsystems relativ klein ist (zum Beispiel 3000-5000), ist ein Steuerungskanal ausreichend, um einen annehmbaren Versorgungspegel für die Nutzer aufrechtzuerhalten. Wenn die Anzahl der aktiven Teilnehmereinheiten jedoch anwächst, kann sich die Notwendigkeit ergeben, die Steuerungskanalkapazität des Systems zu erweitern. Die Hinzufügung eines weiteren ständigen Steuerungskanals, um einem zeitweiligen Anwachsen der Nutzeranzahl zu dienen, stellt wie in dem Beispiel des kleinen Systems eine Problemlösung dar, die sich kostenmäßig verbietet. Deshalb müssen die Nutzer mit der verminderten Systemleistungsfähigkeit leben, bis die Hinzufügung eines weiteren festgeschalteten Steuerungskanals kostenmäßig gerechtfertigt werden kann.
  • In Philips Telecommunications Review, Band 42, Nr. 1, 1984, S. 34-45 wird ein kleines lokales Funksystem beschrieben. Solche Einstellensysteme, die wenige Kanäle für die Benutzung durch die Nutzer haben, sind gelegentlich ohne einen festgeschalteten Steuerungskanal aufgebaut und werden allgemein als selbstbündelnde Systeme bezeichnet. In solchen kleinen Systemen wird der erste verfügbare Fernsprechkanal verwendet, wenn Signalisierungsinformationen übertragen werden müssen.
  • Dementsprechend gibt es einen Bedarf nach einem gebündelten Funksystem, das, wenn es erforderlich ist, zeitweilig Fernsprech- oder Steuerungskanalkapazität durch die Verwendung vorhandener Hardware bereitstellt. Solch ein System sollte die dynamische Zuweisung zwischen Steuerungs- und Kommunikationsbetriebsmitteln gestatten, während es den Teilnehmereinheiten im System einen annehmbaren Kommunikationsversorgungspegel gewährleistet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet die Bereitstellung der wesentlichen Baugruppen und eines Verfahrens der zeitweiligen Benutzung eines Steuerungskanals, um als ein Fernsprech/Datenkanal zu wirken. Nach dem Empfang einer Anforderung eines Kommunikationskanals von einer Teilnehmereinheit aus einer Vielzahl von Teilnehmereinheiten bestimmt die Steuereinheit einen momentanen Belastungszustand des Systems. Wenn alle Fernsprechkanäle belegt sind, weist dann die Steuereinheit wo es angebracht ist den momentanen Steuerungskanal als einen Fernsprechkanal zu.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1A ist eine vereinfachte grafische Darstellung eines in der Technik bekannten gebündelten Funkkommunikationssystems geringer Dichte.
  • Fig. 1B ist eine vereinfachte grafische Darstellung eines in der Technik bekannten gebündelten Funkkommunikationssystems hoher Dichte.
  • Fig. 2A ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der zentralen Steuereinheit in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 2B ist eine detaillierteres Ablaufdiagramm, das die Fernsprechen-auf-Steuerungskanal (VOC)-Bestimmungsroutine der Fig. 2A in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 2C ist eine detaillierteres Ablaufdiagramm, das die VOC- Funktionsroutine der Fig. 2A in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 3 ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der Teilnehmereinheit in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 4 ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der zentralen Steuereinheit in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 5A ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das den Algorithmus, der für die Aktivierung/Deaktivierung einer Konfiguration mehrerer Steuerungskanäle verwendet wird, in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 5B ist eine grafische Darstellung, die in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung die Beziehung zwischen dem Steuerungskanalverkehr und der Anzahl von Steuerungskanälen darstellt, die benötigt werden, um einen solchen Verkehrsumfang zu handhaben.
  • Fig. 6 ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der Steuereinheit für die Anrufverarbeitung in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 7 ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der Teilnehmerregistrierung in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 8A ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion der Teilnehmeranrufübermittlung in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Fig. 8B ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das die Funktion des Teilnehmeranrufempfangs in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführung
  • Fig. 1A zeigt eine vereinfachte Darstellung eines kleinen gebündelten Kommunikationssystems 100, dessen Konfiguration wohlbekannt ist. Die gezeigte Verstärkerstelle beinhaltet einen einzigen Steuerungskanal 102 und zwei Fernsprechkanäle 104, 106. Hier wird der Steuerungskanal 102 verwendet, um den Zugriff auf/von den Fernsprechkanälen 104, 106 zu steuern. Alle drei Kanäle werden durch eine zentrale Steuereinheit 101 verwaltet, zum Beispiel Motorola Teil Nr. T5313 (sogenannte StartsiteTM). Weiter sollte angemerkt werden, daß die bevorzugte Ausführung der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, indem ein System verwendet wird, das Frequenzmodulation (FM) auf Hochfrequenz (RF)-Kanälen benutzt (d. h. Frequenzpaare), aber gleichfalls Kommunikationen durchgeführt werden könnten und oftmals werden, indem andere Signalisierungstechniken verwendet werden, zum Beispiel Zeitmultiplexierung (TDM), Frequenzmultiplexierung (FDM), usw.
  • Die Teilnehmereinheiten 108-112 (hierin nachfolgend "Funkgeräte" ("Radios")) können tragbare Funkgeräte, mobile Funkgeräte, Abfragestellen (Konsolgeräte) oder Funktelefone sein und sind stellvertretend für alle Funkgeräte im System 110 (diese Funkgeräte können zum Beispiel Motorola Teil Nr. D27KGA5JC2AK (sog. SpectraTM) oder Nr. D35MWA5GC6AK (sog. MaxtracTM) sein). Die Funkgeräte 109 und 111 könnten über den Fernsprechkanal 106 kommunizieren, während die Funkgeräte 110 und 112 über den Fernsprechkanal 104 kommunizieren könnten. Das Funkgerät 108 ist inaktiv, in diesem Zustand könnte es den Steuerungskanal 102 überwachen, indem es darauf wartet, sich in einer Kommunikation zu betätigen. In solch einem kleinen System, wo zum Beispiel nur zwei Fernsprechkanäle unter weniger als 200 Nutzern zuzuweisen sind, ist der Steuerungskanal 102 wahrscheinlich die meiste Zeit inaktiv. Die vorliegende Erfindung versucht Vorteil aus der inaktiven Zeit des Steuerungskanals zu ziehen, um eine zusätzliche Fernsprechkommunikationskapazität bereitzustellen. Dies wird dadurch realisiert, daß dem Steuerungskanal gestattet wird, während Perioden Von starken Fernsprechverkehr und minimalen Steuerungsverkehr zeitweilig als ein Fernsprechkanal zu fungieren. Ein Hauptvorteil der Umwandlung des Steuerungskanals in einen Fernsprechkanal besteht darin, daß sich die Notwendigkeit zum Kauf zusätzlicher Hardwarekomponenten (zum Beispiel Fernsprech-Sendeempfänger erübrigt), um erhöhte Fernsprechkommunikationsanforderungen für ein bestimmtes Überdeckungsgebiet zu realisieren.
  • Fig. 2A zeigt ein Ablaufdiagramm 200, das die Funktion der zentralen Steuereinheit 101 in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt. Die Funktion der zentralen Steuereinheit beginnt, wenn eine Anforderung nach einem Fernsprechkanal von einem Funkgerät empfangen wird (203). Eine Entscheidung wird dann erreicht (205), die bestimmt, ob alle Fernsprechkanäle momentan belegt sind oder nicht. Wenn momentan nicht alle Fernsprechkanäle (zum Beispiel 104, 106) belegt sind, d. h. es gibt zumindest einen verfügbaren Fernsprechkanal, gibt die zentrale Steuereinheit 101 ein normales Kanalgewährungsausgangssignalisierungswort (OSW) über den momentanen Steuerungskanal 102 aus (207) und fährt fort, auf Kanalanforderungen zu warten. Wenn festgestellt wird, daß alle Fernsprechkanäle belegt sind, versucht die zentrale Steuereinheit 101 zu bestimmen (209), ob der sogenannte "Fernsprechen-auf-Steuerungskanal" (hierin nachfolgend "VOC")-Modus begonnen werden sollte. Eine Entscheidung wird dann erreicht (211), die bestimmt, ob das VOC- Kennzeichenbit, das später beschrieben wird, durch die Bestimmungsroutine (209) gesetzt worden ist oder nicht. Wenn das VOC-Kennzeichenbit nicht gesetzt ist, die zentrale Steuereinheit hat zum Beispiel bestimmt, daß der Beginn des VOC-Modus zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht wäre, gibt die zentrale Steuereinheit ein normales Belegt-OSW auf dem Steuerungskanal aus (213) und kehrt zurück, um auf nachfolgende Kanalanforderungen zu warten. Wenn das VOC-Kennzeichenbit gesetzt ist, beginnt die zentrale Steuereinheit den VOC-Funktionsmodus. Der obengenannte Ablauf stellt sie bevorzugte Ausführung der Erfindung dar, aber es wird anerkannt, daß der VOC-Modus ohne Einschränkung begonnen werden könnte, wenn ein zusätzlicher Fernsprechkanal benötigt würde. Die Bestimmungsroutine 209, die später beschrieben wird, wird benutzt, um zu sichern, daß die Zeitdauer, während der das System ohne einen Steuerungskanal ist, minimal ist, so daß die Gesamtsystemleistungsfähigkeit zeitlich relativ stabil bleibt.
  • Nach Beendigung der VOC-Funktion 215, deren Funktion später beschrieben wird, erzeugt die zentrale Steuereinheit (217) die Kanalzuweisungsaktualisierungen für vorhandene Anrufe und Belegungen (zum Beispiel Wiederholungs-OSWs, die die aktiven Anrufe und Belegungen darstellen, die von den Blöcken 207, 213 stammen; diese Wiederholungen sind für spät zugeschaltete Teilnehmer). Die zentrale Steuereinheit 101 erzeugt dann (219) ein "Sende ISWs"-OSW auf dem wieder zugewiesenen Steuerungskanal und kehrt zur normalen Funktion zurück. Die Ausgabe des "Sende ISWs"-OSW weist alle Teilnehmereinheiten im System, die aufgereihte Anforderungen haben, an, diese auf dem wieder zugewiesenen Steuerungskanal einzusenden.
  • Fig. 2B zeigt ein detailliertes Ablaufdiagramm 230 der VOC- Bestimmungsroutine 209. Diese Routine wird verwendet, um zu bestimmen, ob der momentane Zustand des Systems die Entfernung des Steuerungskanals rechtfertigt. Wenn bestimmt wird, daß das System den zeitweiligen Verlust des Steuerungskanals, um einen Fernsprechanruf durchzuführen, überstehen kann, sucht diese Routine den besten Anwärter, um diesen Anruf anzumelden. Die Routine beginnt mit der Löschung (231) eines VOC-Kennzeichenbits (dieses Kennzeichenbit könnte einfach die binäre Information sein, die in einer RAM-Adresse der Computerhardware der zentralen Steuereinheit enthalten ist), um die Routine im Abwesenheitsmodus zu beginnen. Der Wert des VOC-Kennzeichenbits wird bestimmen, ob der VOC-Modus "ein-" oder "ausgeschaltet" ist, eine binäre 1 für "eingeschaltet" und eine binäre 0 für "ausgeschaltet". Danach prüft die Routine (232), ob der Prozentsatz des alleinigen Steuerungskanalverkehrs größer als ein vorbestimmter Schwellenwertprozentsatz ist (d. h. Prozentsatz des Gesamtanzahl der Übertragungen, die auf dem Steuerungskanal während einer bestimmten Zeitdauer aufgetreten sind) oder nicht. Typischerweise ist ein hoher Prozentsatz des alleinigen Steuerungskanalverkehrs ("Nur-CC"-Verkehr) ein Anzeichen dafür, daß die Steuerungskanalübertragungen wichtiger sind als die Fernsprechanrufe und der Steuerungskanal sollte nicht fortgenommen werden. Der Schwellenwert sollte auf einen Pegel gesetzt werden, der auf der Grundlage der historischen Leistungsfähigkeit basierend einen maximalen Prozentsatz des Nur-CC- Verkehrs zur Aufrechterhaltung eines annehmbaren Pegels der Systemleistungsfähigkeit darstellt. In der bevorzugten Ausführung wird der Schwellenwert auf ungefähr 63% gesetzt, wobei der Prozentsatz in Abhängigkeit von der gewünschten Systemleistungsfähigkeit schwanken kann.
  • Zurück zur Entscheidung 232, wenn der Prozentsatz der Nur-CC Übertragungen größer als der vorbestimmte Schwellenwert ist, wird die Steuerungskanalumwandlung verzögert (234). In der bevorzugten Ausführung ist diese Verzögerung gleich der durchschnittlichen Anruflänge (ACL), typischerweise in der Größenordnung von fünf-sieben Sekunden (die Messung der ACL ist in der Bündelungsindustrie wohlbekannt). Die Verzögerung der Umwandlung um einen Betrag, der gleich der momentanen System-ALC ist, gibt dem System eine angemessene Chance, vor der Umwandlung des Steuerungskanals einen verfügbaren Fernsprechkanal zu finden. Wenn der Nur-Steuerungskanal- Prozentsatz nicht größer als der vorbestimmte Schwellenwert ist, dann wird (236) der "aktivste" Fernsprechkanal ausgewählt, d. h. der Fernsprechkanal, der über die längste Zeit einen Anruf unterstützt hat. Dann wird eine Entscheidung erreicht (238), die bestimmt, ob die Anruflänge auf dem ausgewählten Fernsprechkanal größer als die momentane ACL für das System ist oder nicht. Wenn nicht, wird die Steuerungskanalumwandlung um eine vorbestimmte Zeitdauer verzögert (240), die in der bevorzugten Ausführung die vorhandene ACL für das System ist. Die Verzögerung der Umwandlung um diesen Betrag berücksichtigt, daß jeder momentane Fernsprechanruf relativ neu ist und deshalb keinen neuen Anwärter auf den Steuerungskanal darstellen wird, sollte der momentan aktive Steuerungskanal zu Fernsprechfunktionen umgewandelt werden.
  • Nachdem die geeignete Verzögerung abgelaufen ist, wird dann die Entscheidung erreicht (242), die bestimmt, ob es einen verfügbaren Fernsprechkanal gibt oder nicht (d. h. der während der eben erläuterten Verzögerungszeit freigeworden ist), um den Fernsprechanruf zu übernehmen, ohne den Steuerungskanal wegnehmen zu müssen. Wenn ein Fernsprechkanal verfügbar ist, weist die Steuereinheit die Fernsprechkanalanforderung auf den soeben freigewordenen Fernsprechkanal zu (246). Die Steuereinheit löscht (248) dann das VOC-Kennzeichenbit, bevor die Routine verlassen wird (250).
  • Nun zurück zur Entscheidung 238, wenn die gewählte Anruflänge größer als die durchschnittliche Anruflänge ist, wird das VOC-Kennzeichenbit gesetzt (244) und die Steuereinheit erhält die nächste, mit der höchsten Priorität versehene Anforderung, bevor die Routine verlassen wird (250). Wenn es keine verfügbaren Fernsprechkanäle gibt (wie durch die Entscheidung 242 bestimmt), wird gleichfalls das VOC-Kennzeichenbit gesetzt (244) und die Steuereinheit erhält die nächste, mit der höchsten Priorität versehene Anforderung, bevor die Routine verlassen wird (250).
  • Fig. 2C zeigt ein detailliertes Ablaufdiagramm 215, das die VOC-Funktion 260 darstellt. Wenn entschieden ist, daß der VOC-Modus begonnen wird, sendet die zentrale Steuereinheit (262) das VOC-Status-OSW (ein spezielles Signal, das über den Steuerungskanal gesendet wird, um die Funkgeräte zu informieren, das die Wegnahme des Steuerungskanals bevorsteht). Die Steuereinheit weist dann (264) über ein Standardkanalgewährungs-OSW den momentanen Steuerungskanal (der jeder zur Steuerung fähige Kanal sein kann; d. h. ein Kommunikationskanal, der mit der notwendigen Hardware/Software ausgerüstet ist, um Steuerungssignalisierung zu kodieren und zu dekodieren) an das anfordernde Funkgerät zur Verwendung als ein zeitweiliger Fernsprechkanal zu. Um den Fernsprechverkehr zu vereinfachen, wandelt die zentrale Steuereinheit (266) den ehemaligen Steuerungskanal zur Generation langsame Daten (LSD), (zum Beispiel unterhalb der hörbaren Datenrate von 150 Bit/Sekunde). Ein LSD-Signal, das anzeigt, daß der VOC-Modus aktiviert worden ist, wird dann auf allen Fernsprechkanälen gesendet (268).
  • Zu diesem Zeitpunkt hat das in Fig. 1A gezeigte System 100 effektiv keinen Steuerungskanal, auf dem für nachfolgenden Fernsprechverkehr Fernsprechkanäle zugewiesen werden. Deshalb ist es erwünscht, die Zeitdauer, in der das System in diesem Zustand ist, zu minimieren, so daß ankommende Anforderungen berücksichtigt werden können. Demzufolge sucht die zentrale Steuereinheit nach ihrer ersten Gelegenheit, entweder den umgewandelten Fernsprechkanal oder einen zur Steuerung fähigen Fernsprechkanal wieder als Steuerungskanal zuzuweisen. Um dies zu tun, wird eine Entscheidung erreicht (270), die bestimmt, ob ein Übertragungsende (EOT) auf einem der Fernsprechkanäle erkannt worden ist oder nicht (die übertragungsgebündelte Funktion ist im U. S. Patent Wiedereinreichung Nr. 32,789, eingereicht von Lynk, Jr. u. a., 22. November 1988 beschrieben). Wenn noch kein EOT auf einem der Fernsprechkanäle erkannt worden ist, schleift die Routine zurück und fährt fort, die Fernsprechkanäle zu überwachen, indem nach diesem EOT-Zustand gesucht wird. Wenn ein EOT erkannt worden ist, wird eine Entscheidung erreicht (272), die bestimmt, ob dieser bestimmte Fernsprechkanal in der Lage ist zu steuern oder nicht. Wenn er nicht zur Steuerung in der Lage ist, veranlaßt die Steuereinheit eine Nachricht (274) oder das Ablaufen eines Zeitglieds (das ebenfalls in Bezug auf die nachrichtengebündelte Funktion in der U. S. Wiedereinreichung Nr. 32,789 beschrieben ist). In einer bevorzugten Ausführung sichert die Verwendung eines Nachrichtenzeitgiieds, daß die Übertragung nicht von solch einer kurzen Dauer ist, daß Probleme verursacht werden, wie die Beendigung eines Anrufs bevor eine andere Teilnehmereinheit reagiert.
  • Die Routine prüft dann (267), um zu bestimmen, ob sich ein anderes Funkgerät eingeschaltet hat (d. h. eine Übertragung eingeleitet hat). Wenn ein anderes Funkgerät einen Anruf einleitet, zum Beispiel durch Drücken des PTT-Knopfs an seinem/ihrem Funkgerät, schleift die Routine zur Entscheidung 270 zurück, indem es nach einem EOT sucht. Wenn das System im Hinblick auf neue Teilnehmer inaktiv ist, wenn sich zum Beispiel keine neuen Funkgeräte zugeschaltet haben, wird eine Entscheidung erreicht (277), die bestimmt, ob das Nachrichtenzeitglied abgelaufen ist oder nicht. Wenn nicht, schleift die Routine zur Entscheidung 276 zurück, indem es eine weitere Einheit sucht, die sich zuschaltet. Nachdem das Nachrichtenzeitglied abgelaufen ist, sendet (278) die zentrale Steuereinheit 101 eine Gruppenunterbrechung (zum Beispiel ein 300 bps Signalmuster), wodurch der vorhandene Anruf beendet wird. Die Routine kehrt dann zur Entscheidung 270 zurück, indem sie nach einem weiteren EOT-Zustand sucht.
  • Wieder zurück zur Entscheidung 272, wenn bestimmt wird, das der kürzlich freigeschaltete Fernsprechkanal zur Steuerung in der Lage ist, weist ihn die zentrale Steuereinheit als einen Steuerungskanal zu (280). Zu diesem Zeitpunkt wird die sog. "neueste Nutzerschlange" der zentralen Steuereinheit aktualisiert (282), die den Nutzern Prioritäten danach zuweist, wann ihre Anrufe beendet wurden. In der bevorzugten Ausführung erfolgt dies, um zu sichern, daß einem Nutzer, der zu allererst über ein EOT seinen Anruf beendet hat, die höchste Priorität gegeben wird, um den nächsten verfügbaren Fernsprechkanal zu erhalten, wenn dieser angefordert wird. Ein "VOC-Ende"-Statussignal (ein spezielles Signal, das die Funkgeräte informiert, daß ein Steuerungskanal neu zugewiesen wird) wird auf allen Fernsprechkanälen ausgesendet (284) und die Routine wird verlassen (286).
  • Fig. 3 zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 300, das die Funktion 302 des Funkgeräts oder der Teilnehmereinheit darstellt, wenn diese in der bevorzugten VOC-fähigen Ausführung sind. Das Funkgerät überwacht ständig den momentanen Steuerungskanal (zugewiesen durch die Gesprächsgruppen-ID), um mit dem System 100 in Kommunikation zu bleiben. Dementsprechend wird eine Entscheidung erreicht (304), die bestimmt, ob die Teilnehmereinheit noch OSWs empfängt oder nicht. Wenn die Einheit keine OSWs mehr empfängt (d. h. eine Anzeige, daß sie außerhalb des Empfangsbereichs oder "verloren" ist), wird dann ein Verlust-Zeitglied begonnen. Diese Verzögerung (zum Beispiel 200 ms in der bevorzugten Ausführung) wird verwendet, um die normale zeitweilige Signalschwankung in einem bestimmten Überdeckungsgebiet zu berücksichtigen, so daß das Funkgerät den Steuerungskanal nicht vorzeitig verläßt. Es wird dann eine Entscheidung erreicht (310), um zu bestimmen, ob das Verlustzeitglied abgelaufen ist oder nicht. Wenn nicht, schleift die Routine zurück und fährt fort, auf dem momentanen Steuerungskanal nach empfangenen OSWs zu suchen. Wenn das Zeitglied abgelaufen ist, tastet das Funkgerät (326) die zur Steuerung fähigen Fernsprechkanäle ab (zum Beispiel aus einer Eintragsliste, die im Speicher des Funkgeräts gespeichert ist), indem es nach Steuersignalen sucht. Eine Entscheidung wird dann erreicht (328), um zu bestimmen, ob das VOC LSD Signal auf einem Fernsprechkanal, der abgetastet wird, erkannt worden ist oder nicht (Bezug auf Fig. 2C bei 268). Wenn das Funkgerät, nachdem dies überprüft wurde, das VOC LSD nicht erkennt, tastet der Teilnehmer die normale Steuerungskanalliste ab (332), bevor er zur normalen Funktion zurückkehrt. Wenn das VOC LSD auf dem Fernsprechkanal, der abgetastet wird, erkannt worden ist, tritt das Funkgerät in den VOC- Modus ein (330).
  • Zurück zur Entscheidung 304, wenn das Funkgerät noch OSWs empfängt, wird dann eine Entscheidung erreicht (306), um zu bestimmen, ob das VOC Status OSW empfangen worden ist oder nicht. Wenn nicht, verarbeitet das Funkgerät die OSWs auf normale Weise (308) und sucht weiterhin nach anderen OSWs. Wenn ein VOC Status OSW empfangen worden ist, tritt das Funkgerät in den VOC-Modus ein (312). An diesem Punkt wird eine Entscheidung erreicht (314), die bestimmt, ob das Funkgerät dem Anruf zugewiesen worden ist oder nicht (d. h. der kürzlich zugewiesene Steuerungskanal richtet OSW Gewährungen an diese Einheit oder deren Gesprächsgruppe). Wenn ja, hebt das Funkgerät die Stummschaltung des Tons (316) für normale Fernsprechkanalsignalisierung auf und tastet die Liste der zur Steuerung fähigen Fernsprechkanäle ab (318). Wenn der zugewiesene Steuerungskanal nicht auf diese Einheit oder ihre Gesprächsgruppe zielt, wird gleichfalls die Liste der zur Steuerung fähigen Fernsprechkanäle abgetastet (318). An die sem Punkt in der Routine tastet das einst verlorene Funkgerät (d. h., das sich durch die Erkennung (328) des VOC LSD Signals angeschlossen hat) ebenfalls die Liste der zur Steuerung fähigen Fernsprechkanäle ab (318).
  • Während der Abtastung wird eine Entscheidung erreicht (320), um zu bestimmen, ob ein Kanal, der zur Steuerung fähig ist, gefunden worden ist oder nicht. Wenn nicht, wird eine Entscheidung erreicht (320), um zu bestimmen, ob der Gesprächsknopf PTT auf dem Funkgerät gedrückt worden ist oder nicht. Wenn PTT nicht bedient worden ist, kehrt das Funkgerät zur Abtastfunktion (318) zurück. Wenn PTT gedrückt worden ist, wird die ISW Anforderung im internen Puffer des Funkgeräts (zum Beispiel RAM) aufgereiht (324), nach dieser Zeit kehrt die Teilnehmereinheit zur Abtastfunktion 318 zurück. In der bevorzugten Ausführung der Erfindung werden die aufgereihten Anforderungen gewichtet oder mit Prioritäten versehen, so daß Notrufanforderungen eine höhere Priorität gegeben wird als normalen Anforderungen nach Fernsprechkommunikation.
  • Wenn ein Steuerungskanal wieder zugewiesen worden ist, d. h. bei der Entscheidung 320 ist ein Kanal gefunden worden, der zur Steuerung fähig ist, übermittelt (334) das Funkgerät die aufgereihten Notrufanforderungen oder andere mit vorbestimmten Prioritäten versehene Anforderungen. Dies gibt den Anforderungen mit hoher Priorität die erste Gelegenheit, früher angeforderte Betriebsmittel zu erhalten, ohne daß sie explizit angewiesen werden müssen, sie einzusenden. An diesem Punkt überwacht (336) das Funkgerät den kürzlich zugewiesenen Steuerungskanal, indem es nach den "Sende ISWs" OSW sucht (ein spezielles Signal zur Information der Funkgeräte, daß der VOC-Modus beendet ist und aufgereihte Anforderungen über den Steuerungskanal einzusenden sind). Dann wird eine Entscheidung erreicht (338), um zu bestimmen, ob die "Sende ISWs" empfangen worden sind oder nicht. Wenn nicht, fährt das Funkgerät fort, den momentanen Steuerungskanal zu überwachen (336), indem es nach einer Anzeige sucht, daß der VOC-Modus inaktiv ist. Wenn das "Sende ISWs" OSW empfangen wird, überträgt das Funkgerät (340) alle verbleibenden aufgereihten Anforderungen (zum Beispiel Nicht-Notrufanforderungen, die noch zu senden sind) aus seinem internen Puffer, bevor es zur normalen Funktion zurückkehrt.
  • Fig. 4 zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 400, das die Funktion der zentralen Steuereinheit während der Registrierung der Teilnehmereinheit oder des Funkgeräts darstellt. Die Routine beginnt, wenn die zentrale Steuereinheit eine Registrierungsanforderung (401) auf einem der aktiven Steuerungskanäle empfängt, zum Beispiel Steuerungskanal "A" oder "B". Es sollte angemerkt werden, daß in einer Ausführung der vorliegenden Erfindung die zentrale Steuereinheit eine Datenbank zu Verfolgung des bestimmten Steuerungskanals verwendet, der von jedem Teilnehmer im System benutzt wird. In einer alternativen Ausführung könnte es keine Datenbankverfolgung geben und die gesamte Signalisierung erfolgt redundant auf allen aktiven Steuerungskanälen. Dementsprechend gewinnt (403) die zentrale Steuereinheit beim Empfang einer Registrierungsanforderung die Steuerungskanalinformationen für das Funkgerät, das diese Einheiten-ID hat, von einem Teil der Datenbank für dieses Funkgerät, wenn dies zutreffend ist. Wenn die Registrierungsanforderung auf einem annehmbaren Steuerungskanal hereingekommen ist (d. h. entweder auf dem einzig aktiven Steuerungskanal oder dem gleichen Steuerungskanal wie derjenige, der von der Datenbank wiedergewonnen wurde), sendet die Steuereinheit ein Bestätigungs-OSW (904) und der Registrierungsvorgang ist beendet (411). In dem Fall, wo es in der zentralen Steuereinheit eine Datenbank gibt und die Anforderung auf einem anderen Kanal hereinkam als jenem, der (in 403) wiedergewonnen wurde, dann verweist die zentrale Steuereinheit (407) die Einheit auf den richtigen Steuerungs kanal. Ein Bestätigungs-OSW wird dann gesendet (409) und die Registrierung ist für diese Einheit beendet.
  • Fig. 5A zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 500, das den Aktivierungs/Deaktivierungsvorgang darstellt, der bestimmt, wenn es mehr als einen Steuerungskanal, der im System aktiv ist, gibt. Beginnend mit nur einem einzigen Steuerungskanal bewertet die zentrale Steuereinheit den Belastungszustand des bestimmten aktiven Steuerungskanals 502. In der bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung wird die Verkehrsbelastung des Steuerungskanals durch einen Parameter gemessen, der als "Neue OSWs pro Sekunde" (NOPS) bezeichnet wird. Dieser Parameter wird in der Technik wohlverstanden und ist im allgemeinen zu jedem Zeitpunkt eine gute Anzeige der Steuerungskanalbelastung. (Die Fig. 5B zeigt eine grafische Darstellung, wie in einer bevorzugten Ausführung die Entscheidung getroffen wird, von einem Steuerungskanal zu zwei überzugehen und umgekehrt. Die Abszisse 505 zeigt die Anzahl der neuen OSW pro Sekunde, während die Ordinate 507 die Anzahl der im System aktiven Steuerungskanäle zeigt. Wie in der grafischen Darstellung 501 dargestellt, wenn die NOPS-Rate den oberen Belastungsschwellenwert, zum Beispiel 27, erreicht, wird der Steuerungskanal über die Notwendigkeit informiert, die Anzahl der Steuerungskanäle zu erhöhen. Wenn mit zwei Steuerungskanälen gearbeitet wird, bestimmt der Algorithmus, wann es möglich ist, zur Verwendung eines einzigen Steuerungskanals zurückzugehen, d. h. am unteren Belastungsschwellenwert. In einer bevorzugten Ausführung geschieht dies am Punkt 503, wenn sich die Anzahl der NOPS auf 12 vermindert. Die Bezugsanzahl 509 zeigt die Ratenaufteilung an, die in der bevorzugten Ausführung vorgesehen ist, um zu sichern, daß das System während bestimmter Betriebszeiten nicht zwischen einem und zwei Steuerungskanälen hin- und herschaltet. Der sogenannte "Hysterese" Effekt kann ver ändert werden (d. h. Erhöhung oder Verminderung der Ratenaufteilung 509), um die Systemleistungsfähigkeit zu optimieren.)
  • Zurück zu Fig. 5A, wenn die Belastung des einzigen Steuerungskanals nicht größer als 27 NOPS (504) ist, gibt es keine Notwendigkeit, auf zwei Steuerungskanäle zu erhöhen und die Routine fährt fort, die Verkehrsbelastung zu bewerten (502). Wenn andererseits die Belastung größer als 27 ist, aktiviert die zentrale Steuereinheit einen zweiten Steuerungskanal (506). Nachdem das geschehen ist, leitet die Steuereinheit (508) alle inaktiven Einheiten auf den zweiten Steuerungskanal, zum Beispiel Steuerungskanal B. Bei denjenigen Systemen, die eine Datenbank haben, wird die Datenbank dann aufgeteilt (510), um anzuzeigen, welche Einheiten oder Einheitengruppen auf welchen Steuerungskanälen sind. Die Steuereinheit bewertet dann (512) durch Abstimmung den Verkehr auf den beiden Steuerungskanälen, d. h. indem ein Durchschnitts-NOPS als Kriterium verwendet wird. Das System hält an der Verwendung des zweiten Steuerungskanals fest, bis die Verkehrsbelastung unter 12 NOPS sinkt (514), danach werden die Einheiten, die den B-Kanal verwenden, auf den A-Kanal geleitet (516). Diese Umleitung wird typischerweise durchgeführt, indem die Standard-OSW-Signalisierung verwendet wird. Im Fall, wo die zentrale Steuereinheit eine Datenbank hat, wird letztlich die Datenbankaufteilung aufgehoben (518) und allen Einheiten im System wird angezeigt, daß sie den gleichen reservierten Steuerungskanal verwenden.
  • Die Funktion der Anrufverarbeitung für die zentrale Steuereinheit wird in Fig. 6 hervorgehoben, indem das vereinfachte Ablaufdiagramm 600 verwendet wird. Nach dem Warten (601) und dem Empfangen einer Kanalanforderung gibt die zentrale Steuereinheit entweder ein Kanalgewährungs- oder ein Kanal- Belegt-OSW aus (605). In der Ausführung der Steuereinheit ohne Datenbank wird dieses OSW auf dem Steuerungskanal gesen det, auf dem die Anforderung hereinkam. Für diejenigen Systeme, die eine Datenbank in der zentralen Steuereinheit verwenden, leitet die zentrale Steuereinheit (603) vor der Ausgabe des Antwort-OSW (605) das anfordernde Funkgerät zum richtigen Steuerungskanal, wenn es nicht schon auf dem zugewiesenen Steuerungskanal ist. Nachdem der Teilnehmer mit dem Anruf befaßt ist, bestimmt die zentrale Steuereinheit, ob der Anruf noch aktiv ist oder nicht (607). Dies kann durchgeführt werden, indem die wohlbekannte EOT-Signalisierung verwendet wird, nach deren Empfang die Routine beendet ist (613).
  • Während des Anrufs sendet die zentrale Steuereinheit wiederholt (609) OSWs für diesen Anruf auf dem Steuerungskanal, der mit der Anforderung verbunden ist. Diese Wiederholungs-OSWs werden verwendet, um späte Teilnehmer (Funkgeräte, die sich später anschließen) und andere Funkgeräte, die zeitweilig die Kommunikation mit dem Steuerungskanal verloren haben können, zu sammeln. Im System, das keine Datenbank hat, sendet die zentrale Steuereinheit dann (611) Fernsprechkanalsignale, die die Quelle der Anrufanforderung anzeigen (d. h. welcher Steuerungskanal die Anforderung ausgegeben hat). Diese unhörbare Signalisierung wird verwendet, um die Gesprächsgruppeneinheiten auf dem gleichen Steuerungskanal zusammenzuhalten, ohne den Steuerungskanal für jede Einheit eigenständig speichern zu müssen.
  • Fig. 7 zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 700 der Funktion der Teilnehmerregistrierung. Beim Einschalten (702) oder beim Wechsel der Gruppenzugehörigkeit übermittelt der Teilnehmer (Funkgerät) (704) ein Registrierungsanforderungs-ISW. Wenn das Funkgerät zurückgeleitet wird (706), wechselt das Funkgerät auf die richtige Steuerungskanalfrequenz (708). Wenn es nicht auf einen neuen Steuerungskanal zurückgeleitet wird oder nach dem Wechsel zum richtigen Steuerungskanal wartet das Funkgerät, bis es ein Bestätigungs-OSW empfangen hat (710). Wenn es empfangen wurde, ist die Teilnehmerregistrie rungsroutine beendet (712). Wenn das Bestätigungs-OSW nicht empfangen wird, übermittelt das Funkgerät einfach eine Registrierungsanforderung neu (704) und versucht nochmals, sich registrieren zu lassen.
  • Fig. 8A zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 800 der Funktion der Anrufübermittlung für das Teilnehmerfunkgerät. Nach Übertragung des PTT OSW (801) prüft das Funkgerät um festzustellen, ob es zurückgeleitet worden ist (803). Wenn ja, wechselt das Funkgerät (805) zum richtigen Steuerungskanal. Wenn es nicht zurückgeleitet wurde oder nach dem Wechsel zum richtigen Steuerungskanal sucht das Funkgerät entweder nach einem Belegt- oder nach einem Gewährungs-OSW. Wenn das Funkgerät ein Belegt-OSW empfängt (807), fährt es fort, den Steuerungskanal zu überwachen, indem es auf eine Kanalgewährung wartet. Wenn keine Gewährung empfangen wird (809), fährt das Funkgerät gleichfalls mit der Überwachung fort, indem es nach einem Belegt- oder Gewährungs-OSW sucht. In der bevorzugten Ausführung wird das Funkgerät für 4 Sekunden entweder auf ein Belegt-OSW oder ein Gewährungs-OSW warten, was als ausreichend betrachtet wird, wenn das System richtig arbeitet. Nachdem ein 4-Sekunden-Zeitglied abgelaufen ist, unterbricht das Funkgerät die Übertragungsbemühung und ist abgebrochen. Wenn eine Kanalgewährung empfangen wird, wechselt das Funkgerät (81I) auf den gewährten Fernsprechkanal und übermittelt seine Nachricht. Die Nachricht wird dann ohne Unterbrechung übermittelt, bis der Gesprächsknopf losgelassen wird (813), was die Beendigung der Anrufübertragung kennzeichnet (815).
  • Fig. 8B zeigt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 850 der Funktion des Anrufempfangs im Funkgerät. Beim Empfang (851) einer Gewährung für einen neuen Anruf wechselt das Funkgerät zum zugewiesenen Fernsprechkanal (853) und überwacht diesen Kanal. In der alternativen Ausführung (keine Datenbank der Steuereinheit) empfängt (855) das Funkgerät dann die ID des Steuerungskanals, zu dem es nach dem Empfang des Anrufs vom Fernsprechkanal unhörbar zurückkehrt. Dies sichert, daß ein zurückgeleitetes Funkgerät alle anderen Funkgeräte in seiner Gesprächsgruppe mitnimmt, nachdem es zurückgeleitet worden ist. Der Anruf setzt sich fort (857), bis ein EOT empfangen wird, nach dem die Tonschaltung stummgeschaltet wird (859). Das Funkgerät wechselt dann zu dem geeigneten Steuerungskanal (861) in Übereinstimmung mit der unhörbar empfangenen (855) ID (für Systeme ohne Datenbank) oder zum Steuerungskanal, von dem die Anforderung stammt (für Systeme mit Datenbank), bevor die Empfangsfunktion beendet ist (863).

Claims (12)

1. Verfahren (215) der Umwandlung eines momentanen Steuerungskanals zur Verwendung als ein Fernsprech/Datenkanal, um einen vorbestimmten Pegel der Kommunikationsleistung für eine Vielzahl von Funkgeräten (109, 110, 111, 112) in einem Funkkommunikationssystem (100) aufrechtzuerhalten, das eine zentrale Steuereinheit (101) und eine begrenzte Anzahl von Fernsprechkanälen (104, 106, 284, 853) hat, wobei die zentrale Steuereinheit (101) die Fernsprechkanäle (104, 106, 284, 853) über einen Steuerungskanal (102), auf dem Steuerungssignale gesendet werden, zuweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
Empfang (203) einer Anforderung nach einem Fernsprechkanal von einem anfordernden Funkgerät aus der Vielzahl der Funkgeräte;
gekennzeichnet durch:
Bestimmung (205), ob alle Fernsprechkanäle (104, 106, 284, 853) belegt sind; und
Zuweisung des momentanen Steuerungskanals (102) als einen zeitweiligen Fernsprechkanal in Reaktion auf diesen Schritt der Bestimmung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei dieser Schritt der Zuweisung weiter den Schritt des Sendens eines Fernsprechen-auf-Steuerkanal (VOC)-Zustandssignals auf diesem momentanen Steuerungskanal umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, weiter den Schritt der Wiederzuweisung eines neuen Steuerungskanals umfassend.
4. Verfahren nach Anspruch 3, weiter den Schritt des Sendens eines Anzeigesignals auf diesem neuen Steuerungskanal um fassend, um eingehende Signalisierungsworte (ISWs) auf diesem neuen Steuerungskanal zu senden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, weiter den Schritt der Bestimmung eines momentanen Belastungszustands für das System umfassend.
6. Verfahren nach Anspruch 5, weiter den Schritt des Vergleichs dieses momentanen Belastungszustands mit einem Belastungsschwellenwert umfassend, wobei der Belastungsschwellenwert einen maximalen Pegel des Kommunikationsverkehrs darstellt, für den die Kommunikationsleistung zumindest bis zum vorbestimmten Pegel aufrechterhalten werden kann, ohne diesen momentanen Steuerungskanal zu benutzen.
7. Verfahren der Durchführung einer Veränderung in der Steuerungskanalkonfiguration in einem Funkgerät, das in einem Funkkommunikationssystem verwendet wird, das eine begrenzte Anzahl von Fernsprechkanälen (104, 106, 284, 853) hat, wobei das System (100) weiter eine dynamische Steuerungskanalkonfiguration hat, wobei das Funkgerät abgehende Signalisierungsworte (OSWs) von einer zentralen Steuereinheit empfängt und eingehende Signalisierungsworte (ISWs) an die zentrale Steuereinheit (101) sendet, wobei die OSWs und ISWs zur Vereinfachung des Zugriffs auf die begrenzte Anzahl von Fernsprechkanälen (104, 106, 284, 853) verwendet werden, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
Empfang eines ersten Anzeigesignals von der zentralen Steuereinheit, daß ein momentaner Steuerungskanal als ein Fernsprechkanal zugewiesen wird;
Aufreihung nachfolgender Anforderungs-ISWs in Reaktion auf dieses erste Anzeigesignal; und
Senden dieser aufgereihten (324) ISWs zu einem späteren Zeitpunkt an die zentrale Steuereinheit (101) über einen zweiten Steuerungskanal (102, 502, 861), der durch die zentrale Steuereinheit (101) für Steuetungszwecke verfügbar gemacht worden ist.
8. Verfahren der Durchführung einer Veränderung in der Steuerungskanalkonfiguration nach Anspruch 7, wobei dieser Schritt der Aufreihung weiter den Schritt der Prioritätsfestlegung dieser nachfolgenden Anforderungs-ISWs umfaßt.
9. Verfahren der Durchführung einer Veränderung in der Steuerungskanalkonfiguration nach Anspruch 7, weiter den Schritt des Empfangs eines zweiten Anzeigesignals umfassend, daß ein neuer Steuerungskanal wiederzugewiesen worden ist.
10. Verfahren der Durchführung einer Veränderung in der Steuerungskanalkonfiguration nach Anspruch 9, wobei dieser Schritt des Sendens weiter in Reaktion auf dieses zweite Anzeigesignal den Schritt der Übermittlung dieser aufgereihten Anforderungs-ISWs über diesen neuen Steuerungskanal umfaßt.
11. Zentrale Steuereinheit zur Verwendung in einem Funkkommunikationssystem, das eine begrenzte Anzahl von Fernsprechkanälen hat, wobei die zentrale Steuereinheit Fernsprechkanäle über einen Steuerungskanal zuweist, auf dem Steuerungssignale gesendet werden, wobei die zentrale Steuereinheit umfaßt:
Empfangsmittel zum Empfang einer Anforderung nach einem Fernsprechkanal von einem anfordernden Funkgerät aus der Vielzahl der Funkgeräte;
Bestimmungsmittel zur Bestimmung, ob alle Fernsprechkanäle belegt sind;
gekennzeichnet durch:
Zuweisungsmittel zur Zuweisung des momentanen Steuerungskanals als einen zeitweiligen Fernsprechkanal in Reaktion auf diese Bestimmungsmittel.
12. Zentrale Steuereinheit nach Anspruch 11, weiter gekennzeichnet durch:
einen Sender zum Senden eines Fernsprechen-auf- Steuerungskanal (VOC)-Zustandssignals auf diesem momentanen Steuerungskanal.
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