DE6922509U - Muenzkasten - Google Patents
MuenzkastenInfo
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- DE6922509U DE6922509U DE6922509U DE6922509U DE6922509U DE 6922509 U DE6922509 U DE 6922509U DE 6922509 U DE6922509 U DE 6922509U DE 6922509 U DE6922509 U DE 6922509U DE 6922509 U DE6922509 U DE 6922509U
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- coins
- frame
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- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D9/00—Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
- G07D9/002—Coin holding devices
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/10—Money-bags for conductors or like people; Money-bags with rigid coin-holders
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
8. Mai 1969
Dr. A. Mangel Da/Schi/He
Dipl.-lng. W. DahSke
Paisnianwälte
Refrath bei Köln
Refrath bei Köln
Fronkenforst 137
Leopold Rössler
Bensberg
Bensberg
11 Münzkasten "
Die Neuerung betrifft einen zum Aufbewahren von Münzen geeigneten Kasten, in dem übersichtlich und geschützt mehrere gleiche
oder verschieden große Münzen in jeder gewünschten gegenseitigen Anordnung zueinander unterbringbar sind.
Münzen v/erden im allgemeinen von Sammlern in Münzalben, Münzschatullen,
Münzkassetten, Falttaschen, Münzkoffern sowie Münz-
_ 2 —
:iosen aufbewahrt. J)1Ur die Sammlungen von Museen und Banken sov/ie
für größere Privat Sammlung en sind auch Münzschränke "bekannt, in denen
<iie Münzen übersichtlich und gegen Witterungseinflüsse geschützt liegen.
Die bekannten Münzalben bestehen aus einen Hingbinder und mehreren
Klarsichthüllen, die an ihrem oberen Hand offen sind, so daß mehrere, gegebenenfalls verschieden breite, mit seitlich offenen
Taschen versehene und zur Aufnahme von Münzen dienende Klarsichtstreif en in sie eingeschoben werden können.
Diese Münzalben haben den !Nachteil, daß sich die Hüllen durch das Eigengewicht der Münzen verziehen. Der Werkstoff der Hüllen
besitzt nur eine geringe Eigensteifigkeit, so daß die Hüllen
beim Umblättern leicht knicken oder sich beim Aufstellen der Alben verschieben. Vor allem bei großen und schweren Münzen
macht sich diese Wirkung des Gewichtes stark bemerkbar.
In den bekannten Münzkassetten werden die Münzen auf Tafeln oder Paletten angeordnet, die mit Pilz oder Velour bezogen sein
können. Es ist ferner bekannt, die Münzen in kleine, durchsichtige Dosen zu legen, die jeweils nur zur Aufnahme einer einzigen
Münze bestimmt sind, wobei sie in diesen Dosen mit Hilfe von Distanzringen zentriert werden. Solche Münzdosen werden
sodann in den Münzkassetten aufbewahrt.
Münzkassetten gestatten dem Sammler nicht, die Münze von "beiden
Seiten zu betrachten, ohne daß er sie aus der Vertiefung der mit Filz bezogenen Tafel entnimmt. Werden die Münzen jedoch einzeln
und mit Distanzringen gesichert in durchsichtigen Dosen aufbewahrt, so sind der betriebene Aufwand und die damit verbundenen
Kosten außerordentlich hoch.
Die Neuerung bezweckt, einen Sammel- und Aufbewahrungskasten
für Münzen zu schaffen, der die Nachteile der oben beschriebenen Kassetten nicht besitzt und der auch bei einfacher Aufmachung
und ohne hohe Kosten zu verursachen, den Münzen einen sicheren Schutz bietet und dabei gleichzeitig dem Sammler eine übersichtliche
Anordnung der Münzen gestattet.
Zu diesem Zweck sieht die Neuerung einen Münzkasten mit einem aus durchsichtigem Werkstoff bestehenden Kastenoberteil und einem
ebenfalls aus durchsichtigem Werkstoff bestehenden Kastenunterteil vor, wobei diese Kastenteile durch abgewinkelte und
einander übergreifende Randteile zusammengehalten werden und
zwischen sich einen oder menrere zum Umschließen von Münzen dienende
Rahmen festlegen. Der aus zwei Teilen bestehende Münzkasten ist vollkommen durchsichtig, so daß der Sammler beide Seiten der
Münzen jederzeit und ohne den Münzkasten öffnen zu müssen betrachten kann. Die in den Rahmen eingespannten Münzen liegen
in einer Ebene und können durch die ihre Lage bestimmenden Rahmen beliebig angeordnet werden.
Es v/ird ferner gemäß der Neuerung vorgeschlagen, zwischen den Kastenteilen runde Rahmen anzuordnen, deren Durchmesser verschieden
groß und dem Durchmesser der Münzen angepaßt sein kann, wobei die Rahmenhöhe dem freienAbstand von Kastenboden und
Kastendeckel entspricht. Un ein freies und unerwünschtes Verschieben
der Rahmen mit den Münzen in dem Münzkasten zu verhindern, ist die Rahmenhöhe so bemessen, daß die Hahnen zwischen
dem Kastenboden und Kästendeckel festgelegt sind. Die Durchmesser
der runden R; hmen v/erden so gewählt, daß für jede Münze ein Rahmen geeigneter Größe zur Verfügung steht.
Da nicht alle Münzen rund bzw. kreisrund sind, es vielmehr auch viereckige bzw. vieleckige Münzen gibt, sieht die Neuerung auch
polygonale Rahmen zur Festlegung von Münzen zwischen Kastendeckel und Kastenboden vor.
Der Rahmen kann auch gemäß der Neuerung aus einstückig miteinander
verbundenen, netzförmig angeordneten, nach Bedarf zur Schaffung von Fächern für einzulegende Münzen ausbrechbaren Stegen
bestehen und das Innere des Kastenunterteiles ausfüllen. Die Stege lassen sich an jeder beliebigen Stelle abbrechen bzw. abschneiden,
so daß Münzfächer jeder gewünschten Größe und in beliebiger Anordnung sowie Lage zueinander im Münzkasten geschaffen
werden können. Der Münzsammler bes itzt somit die Möglichkeit, jede seiner Münzen im Münzkasten nach freiem Belieben
anzuordnen.
Schließlich sieht die Neuerung einen zwischen Kastendeckel und Kastenboüen festgelegten,rechteckigen Rahmen für eine Besohriftungstafel
vor, die zur Kennzeichnung der in dem Münzkasten Iefindlichen Münzen dient und vorzugsweise ebenfalls rechteckig
gestaltet ist.
Die Neuerung wird nachstehend anhand der Zeichnung in der ein Ausführungsbeispiel eines Munzkrstene dargestellt ist, näher
■beschrieben· Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen
Münzkasten mit unterschiedlich großen Rahmen;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Münzkasten gemäß Fig. 1
längs der Linie 2/? in Pig. 1 ;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Rahmen;
Fig. 4 einen Schnitt durch den Rahmen der Fig. 3;
5 eine Draufsicht auf einen rechteckigen Rahmen für die Beschriftungstafel;
Pig. 6 einen Schnitt durch den Rahmen der Fig. 5 unq
Fig. 7 einen erfindungsgemäßen, aus netzförmig prigeordneten
Stegen bestehenden Rahmen mit eingelegten Münzen. - 6 -
-S-
Der Münzkasten 1 "besteht aus einem Kastenoberteil 2 und einem
Kastenunterteil 3, wobei abgewinkelte Randteile 4 des Kastenobe:?-
teils 2 verhältnismäßig fest über die abgewinkelten Randteile des Kastenunterteiles greifen. Die Höhe der Randteile 5 vom
Kastenunterteil 3 bestimmt den Abstand von Kastenboden 6 und
Kastendeckel 7 und ist so gewählt, daß auch Münzen mit größerer Dicke ohne weiteres in dem Münzkasten verwahrt werden können.
Die Münzen werden in Rahmen 8, 9, 10 bzw, 12 eingelegt und sodann nach Belieben in dem Münzkasten angeordnet, oder mit
Hilfe eines Rahmens 13, der in Fig. 7 dargestellt ist, festgelegt. Der Sammler kann große und kleine Münzen ganz nach freiem
Ermessen in dem erfindungsgemäßen Münzkasten aufbewahren und sie nach seinen Wünschen anordnen bzw. jederzeit umordnen, so daß
der Münzkasten dem Sammler mehr Möglichkeiten eröffnet als die bekannten Münzalben mit den Einzelfächern vorbestimmter Größe
oder die Kassetten, deren filzbezogene Tafeln nur zur Aufnahme
von Münzen einer bestimmten Größe geeignet sind.
In Pig. 3 ist eine Draufsicht auf einen runden Rahmen 9 dargestellt,
und in Pig. 4 ein Schnitt durch diesen Rahmen. Obwohl
in der Zeichnung nur drei verschieden große, runde Rahmen wiedergegeben sind, so wird dennoch erfindungsgemäß bezweckt,
Rahmen für sämtliche Münzengrößen zu schaffen.
In Pig. 7 ist schließlich ein aus einzelnen sowie leicht abbrechbaren
Stegen 14 bestehender Rahmen 13 mit mehreren, be-
liebig angeordneten Münzen 15 dargestellt. Dieser Rahmen 13 wird zunächst mit vollkommen durchgehenden Stegen hergestellt,
so daß er das Innere des Münzlcast enunt erteil es 3 ausfüllt. Erst bei Bedarf bricht oder schneidet der Sammler die Stege 14 so ab,
daß Fächer 16 geeigneter Größe zu Aufnahme der Münzen entstehen. Dieser Rahmen 13 gibt ebenso wie die runden Rahmen dem Samml.er
eine Vielzahl von Möglichkeiten seine Münzen anzuordnen und erfüllt alle eventuell auftretenden Anforderungen und Wünsche.
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine Ansicht und einen Schnitt durch einen viereckigen Rahmen 11, der zur Aufnahme einer Beschriftungstafel
dient. Mit Hilfe dieses Rahmens werden nicht nur Stil undAufmachung des erfindungsgemäßen Münzkastens auch bei der
Kennzeichnung der Münzen gewahrt, sondern dieser Rahmen kann nach Entfernen einer Beschriftungstafel wieder für eine neue Tafel
benutzt werden. Ferner lassen sich die Beschriftungstafeln auf beiden Seiten des Rahmens 11 anbringen, so daß die Kennzeichnung
der Münzen,,ebenso wie diese selbst, auf beiden Seiten des Münzkastens zu erkennen ist.
In dem Münzkasten gemäß Fig. 1 ist schließlich noch ein Rahmen 12 dargestellt, der viereckige Form besitzt und zur Aufnahme
einer viereckigen Münze dient. Geschnitten g+eieht dieser Rahmen 12 der Darstellung des Rahmens in Fig. 4. Die Neuerung betrifft
auch vieleckige oder polygonaly Rahmen mit drei oder mehr als vier Ecken zur Aufnahme entsprechend geformter Münzen, jedoch
sind diese Rahmen in der Zeichnung nicht dargestellt.
Claims (5)
1. Münzkasten, dadurch gekennzeichnet,
daß ein aus durchsichtigem Werkstoff "bestehender Kastenoberteil
(2) und ein ebenfalls aus durchsichtigem Werkstoff "bestehender Kastenunterteil (3), die durch abgewinkelte und einander
übergreifende Randteile (4, 5) zusammengehalten werden,
zwischen sich einen oder mehrere zum Umschließen von Münzen dienende Rahmen (8, 9, 10, 12) festlegen.
2. Münzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung runder Rahmen (8, 9, 10)
deren Durchmesser verschieden und dem Durchmesser der Münzen angepaßt sind, wobei die Rahmenhöhe dem freien Abstand von
Kastenboden (C) und Kastendeckel (7) entspricht.
3. Münzkasten nach Anspruch 1 und 2, gekennzeich
net durch polygonale Rahmen (12) zwischen Kastendeckel
(7) und Kastenboden (6),
4e Münzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (13) aus einstückig miteinander verbundenen, netzförmig angeordneten, nach Bedarf zur
Schaffung von Fächern (16) für einzulegende Münzen (15) ausbrechbaren Stegen (14) besteht und das Innere des Kastenunterteiles
(3) ausfüllte
5. Münzkasten nach Anspruch 1 "bis 3}gekennzeich
net durch einen zwischen Kastendeckel (7) und Kasten-"ooden
(6) festgelegten Rahmen (11) für eine Beschriftungstafel ,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6922509U DE6922509U (de) | 1969-06-03 | 1969-06-03 | Muenzkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6922509U DE6922509U (de) | 1969-06-03 | 1969-06-03 | Muenzkasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6922509U true DE6922509U (de) | 1970-01-02 |
Family
ID=34111221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6922509U Expired DE6922509U (de) | 1969-06-03 | 1969-06-03 | Muenzkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6922509U (de) |
-
1969
- 1969-06-03 DE DE6922509U patent/DE6922509U/de not_active Expired
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