HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
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Diese Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf, der zusammengefaßt einen Dünnfilmwiedergabekopf nach dem
Effekt der Widerstandsänderung im Magnetfeld (nachfolgend als "MR
Dünnfilmwiedergabekopf" bezeichnet) mit einem Element nach dem Effekt der
Widerstandsänderung im Magnetfeld (nachfolgend als "MR Element" bezeichnet) und
einen induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopf aufweist.
Beschreibung des Standes der Technik
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Als magnetisches Aufzeichnungsmedium oder magnetooptisches
Aufzeichnungsmedium wird ein Aufzeichnungsmedium mit getrennten Spuren eingesetzt, das
durch das Entfernen von Bereichen der magnetischen Schicht zwischen
nebeneinanderliegenden Spuren gebildete getrennte Spuren aufweist, um die
Aufzeichnungsdichte zu erhöhen. Die Aufzeichnungsdichte eines herkömmlichen
Aufzeichnungsmediums für hohe Dichte, wie z.B. einer Festplatte, liegt im Bereich von
4.000 tpi (tracks per inch = Spuren pro Inch) bis 5.000 tpi. Demzufolge liegt der
Spurabstand im Bereich von etwa 5 bis 6 µm und die Spurbreite in der
Größenordnung von 3 µm. Ist ein solches Aufzeichnungsmedium für die hochdichte
Aufzeichnung mit einer durchgehenden Magnetschicht versehen, so wird bei der
Wiedergabe aufgezeichneter Signale von dem Aufzeichnungsmedium für
hochdichte Aufzeichnung durch das Aufzeichnungsmedium für hochdichte
Aufzeichnung, im besonderen durch die Bereiche des Aufzeichnungsmedium für
hochdichte Aufzeichnung, die nicht durch die Spuren gebildet werden, ein relativ
starkes Rauschen erzeugt, das als Kantenrauschen bekannt ist. Die Merkmale des
Kantenrauschens treffen im wesentlichen auf Rauschen mit einer unstabilen
Phase zu, das durch einen entfernt vom Aufzeichnungsspalt liegenden Bereich des
Aufzeichnungskopfs während der Aufzeichnung auf das Aufzeichnungsmedium
eingeschrieben wird. Demzufolge ist es erwünscht zur hochdichten Aufzeichnung ein
Aufzeichnungsmedium mit getrennten Spuren einzusetzen.
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Das Aufzeichnungsmedium mit getrennten Spuren wird z.B. durch die Bildung
einer Magnetschicht über die gesamte Oberfläche eines Substrats mit der Form
einer Platte durch Sputtern oder Aufdampfen und ein photolithographisches
Verfahren oder ähnliches mit der Magnetschicht gebildet, um eine Magnetschicht mit
einem Muster von konzentrischen Kreisen oder einer Spiralkurve zu erzeugen.
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Bei der Aufzeichnung von Signalen auf das oder bei der Wiedergabe von
aufgezeichneten Signalen von dem Aufzeichnungsmedium 23, z.B. mittels eines
Schwebemagnetkopfs wird ein an einer Oberfläche eines schwebenden Gleitstücks
31 befestigter Magnetkopf 30, der dem Aufzeichnungsmedium 23 gegenübersteht,
mit einem kleinen Spalt zwischen dem Magnetkopf 30 und der Oberfläche des
Aufzeichnungsmediums 23 über den Aufzeichnungsspuren 21 des
Aufzeichnungsmediums 23 durch Luftströme schwebend gehalten, die durch das rotierende
Aufzeichnungsmedium 23 erzeugt werden, wie es in der Fig. 6 gezeigt ist.
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Es wurden verschiedene Magnetköpfe entwickelt. Zum Beispiel wird als
Wiedergabemagnetkopf des Aufzeichnungs-/Wiedergabemagnetkopfs einer
Festplattenvorrichtung oft ein MR Dünnfilmmagnetkopf mit einer ausgezeichneten
Kurzwellenempfindlichkeit verwendet. Es wurden verschiedene kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmköpfe vorgeschlagen, die jeweils einen herkömmlichen
induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopf und einen MR Dünnfilmwiedergabekopf
enthalten.
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In der Fig. 7 ist ein kombinierter MR/induktiver
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf gezeigt. Hier sind eine erste Magnetschicht 3 und eine zweite
Magnetschicht 4, die als Abschirmungen zur Abschirmung eines MR Elements 1 dienen,
jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten des MR Elements 1 auf einem
schwebenden Gleitstück oder einer Basis 6, die an einem schwebenden Gleitstück
befestigt ist, so gebildet, daß ihre Stirnfläche in der Luftlageroberfläche 7 des
kombinierten MR/induktiven Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs liegt die
einem magnetischen Aufzeichnungsmedium gegenübersteht. Weiter sind eine
nichtmagnetische Isolierschicht 8, die einen Aufzeichnungsmagnetspalt bildet,
und eine dritte Magnetschicht 5 so über der ersten Magnetschicht 3 und der
zweiten Magnetschicht 4 gebildet, daß ihre Stirnflächen in der Luftlageroberfläche
7 liegen. Eine spiralförmige Kopfspule 2 ist so gebildet, daß sie die magnetisch
gekoppelten Rückbereiche der zweiten Magnetschicht 4 und der dritten
Magnetschicht 5 umrundet. Die zweite Magnetschicht 4 und die dritte Magnetschicht 5
bilden einen Aufzeichnungskopf.
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Nahe des MR Elements 1 ist auf der Seite der Luftlageroberfläche 7 eine
Frontelektrode 15 gebildet und auf der anderen Seite des MR Elements 1 ist eine
Rückelektrode 16 gebildet, um durch das der Luftlageroberfläche 7
gegenüberliegende Aufzeichnungsmedium erzeugte Signalmagnetfelder zu detektieren. Durch
einen Vormagnetisierungsleiter 18 wird ein Vormagnetisierungsfeld an das MR
Element 1 angelegt.
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So wird ein MR Dünnfilmmagnetkopf, der als Abschirmtyp bekannt ist, der das MR
Element 1 zwischen der ersten Magnetschicht 3 und der zweiten Magnetschicht 4
aufweist, und ein induktiver Magnetkopf gebildet, der aus der zweiten
Magnetschicht 4, der dritten Magnetschicht 5 und der Kopfspule 2 besteht, die auf dem
die zweite Magnetschicht 4 und die dritte Magnetschicht 5 enthaltenden
Kraftlinienweg vorhanden ist. Die zweite Magnetschicht 4 dient als Abschirmung für
das MR Element bei der Wiedergabe und als induktiver Kern bei der Aufnahme.
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Bei dem herkömmlichen so aufgebauten kombinierten MR/induktiven
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmmagnetkopf ist die die Spurweite WTM des MR
Magnetkopfes definierende Breite des MR Elements 1 und die die Spurweite WTI
des induktiven Magnetkopfs definierende Breite der dritten Magnetschicht 5
ungefähr gleich, wie es in der Fig. 8 gezeigt ist, und die Optimierung des Aufbaus des
MR/induktiven Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmmagnetkopfes war erwünscht.
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Die JP-A-02094014 offenbart in der Fig. 2(b) einen kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf, bei dem die Breite des MR Elements, obwohl sie als im
wesentlichen gleich zu der des Aufzeichnungskopfs beschrieben wird, als Ergebnis
von Maskierungs- und Ätzverarbeitungsschritten tatsächlich leicht größer
erscheint. Jedoch ist der Unterschied der Spurbreite so klein, daß er nicht als
wesentlicher Unterschied in der Spurbreite betrachtet werden kann.
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Die JP-A-02094014, die JP-A-02208812 und die EP-A-0279536 beschreiben einen
kombinierten Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf, bei dem sich ein MR
Element in der Richtung der Spurbreite über eine größere Entfernung ausdehnt,
als der Aufzeichnungsspalt. Jedoch ist die "effektive" Spurbreite des
Wiedergabekopfs - die zur Breite des Bereichs des MR Elements korrespondiert, der nicht
durch die Elektroden abgedeckt ist - nicht größer als die des Aufzeichnungskopfs.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde einen kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf eines MR/induktiven Typs anzugeben, der ein
verbessertes Ausgangsverhalten aufweist.
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Nach einem ersten Gesichtspunkt dieser Erfindung wird ein kombinierter
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf in Patentanspruch 1 definiert.
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Da die Spurbreite WTM des MR Dünnfilmwiedergabekopfs größer als die
Spurbreite WTI des induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopfs ist, weist der kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf dieser Erfindung ein verbessertes
Wiedergabeausgangsverhalten auf.
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Obwohl die Spurbreite WTM des MR Dünnfilmwiedergabekopfs relativ groß ist,
wird ein Anstieg des Rauschpegels, von dem angenommen wird, daß er vorhanden
ist, aufgrund der folgenden Gründe vermieden.
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Die Erfinder dieser Erfindung haben aufgrund von Nachforschungen
herausgefunden, daß Bereiche einer Breite entlang der gegenüberliegenden Seiten einer Spur
auf einem magnetischen Aufzeichnungsmedium dem Streueffekt eines
Signalmagnetfeldes ausgesetzt sind, wenn Signale mittels eines induktiven
Dünnfilmaufzeichnungskopfs aufgezeichnet werden, und daß von dem Aufzeichnungsmedium
mittels eines MR Dünnfilmwiedergabekopfs wiedergegebene Signale relativ selten
von dem Wiedergabestreueffekt von Rauschmagnetfeldern beeinflußt werden, die
durch andere Bereiche als die Aufzeichnungsbereiche erzeugt werden.
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Die Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen einem Übersprechausgangspegel und der
Entfernung zwischen einem Wiedergabekopf und der Aufzeichnungsspur eines
Aufzeichnungsmediums für einen MR Dünnfilmwiedergabekopf und einen induktiven
Dünnfilmwiedergabekopf. Signale wurden auf ein mit einer durchgehenden
Magnetschicht versehenes magnetisches Aufzeichnungsmedium mit einem
induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopf aufgezeichnet. Obwohl die Breite der von dem
induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopf gebildeten Aufzeichnungsspur aufgrund des
Aufzeichnungsstreueffekts des induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopfs größer als
die Breite des induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopfs ist, wurde das
Wiedergabestreuausgangssignal des MR Dünnfilmwiedergabekopfs und des induktiven
Dünnfilmwiedergabekopfs
unter einer Annahme gemessen, daß die Breite der
Aufzeichnungsspur gleich zu der des induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopfs ist. In der
Fig. 4 wird die Entfernung x von dem Ende einer Aufzeichnungsspur 21 zu dem
Ende eines Wiedergabekopfs 20 (Fig. 5) auf der horizontalen Achse nach rechts
gemessen. In der Fig. 4 ist der Übersprechausgangspegel durch das
Wiedergabeausgangssignal relativ zu einer Norm Null dargestellt, die zu dem
Wiedergabeausgangssignal des Wiedergabekopfs 20 korrespondiert, wenn sich der
Wiedergabekopf 20 auf der Aufzeichnungsspur 21 befindet. In der Fig. 4 bezieht sich eine
Kurve M auf den MR Dünnfilmwiedergabekopf und eine Kurve I auf den induktiven
Dünnfilmwiedergabekopf.
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Unter der Annahme, daß die Wiedergabestreulänge die Entfernung von dem Ende
der Spur zu einer Position ist, in der sich der Wiedergabekopf befindet, und das
Übersprechen zum Beispiel 30 dB oder weniger beträgt, so kann aus der Fig. 4
erkannt werden, daß die Wiedergabestreulänge für den induktiven
Dünnfilmwiedergabekopf 4 µm beträgt und für den MR Dünnfilmwiedergabekopf 1 µm
beträgt, was relativ klein ist. Dies bedeutet, daß ein Übersprechen bei der
Wiedergabe von aufgezeichneten Signalen mittels des induktiven
Dünnfilmwiedergabekopfs in einem relativ großen Bereich auftritt und bei der Wiedergabe von
aufgezeichneten Signalen mittels des MR Dünnfilmwiedergabekopfs in einem relativ
kleinen Bereich auftritt.
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Demzufolge steigt das Übersprechen, d.h. Rauschen, auch dann nicht an, wenn
die Spurbreite WTM des MR Dünnfilmwiedergabekopfs angehoben wird, und das
Wiedergabeausgangssignal kann verbessert werden, da die Breite des MR
Dünnfilmwiedergabekopfs relativ groß ist.
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Wenn Signale auf ein diskretes Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet und davon
wiedergegeben werden, werden im besonderen rauscherzeugende Signale nicht
aufgezeichnet, da neben den Aufzeichnungsspuren keine Magnetschicht vorhanden
ist. Folglich befindet sich mindestens ein Bereich des MR
Dünnfilmwiedergabekopfs auf der Wiedergabespur, da der MR Dünnfilmwiedergabekopf eine große
Breite aufweist und dem Rauschsignal, das von anderen Bereichen des
Aufzeichnungsmediums als die Aufzeichnungsspuren wiedergegeben wurde,
zugeschriebenes Übersprechen auch dann nicht ansteigt, wenn der MR
Dünnfilmwiedergabekopf von der korrekten zur Aufzeichnungsspur korrespondierenden Position
abweicht. So kann die erlaubte Abweichung für die Genauigkeit der Positionierung
des Wiedergabekopfs erhöht werden und die Veränderung des
Signalwiedergabeausgangssignals aufgrund der Positionsabweichung des Wiedergabekopfs von der
korrekten Position hinsichtlich der Aufzeichnungspur kann verhindert werden.
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Der kombinierte Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf nach dem zweiten
Gesichtspunkt der Erfindung weist einen MR Dünnfilmwiedergabekopf auf, der das
aus den beiden MR Magnetschichten und der zwischen den MR Magnetschichten
gebildeten nichtmagnetischen Zwischenschicht bestehende MR Dünnfilmelement
aufweist. Da die übereinander gebildeten MR Magnetschichten einen
geschlossenen Magnet bilden, wird die magnetische Streuung des MR
Dünnfilmwiedergabekopfs auf den kleinsten Umfang reduziert und die Wiedergabestreuung wird weiter
reduziert. Folglich ist es dem kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf möglich, ein angestiegenes Wiedergabeausgangssignal zu erzeugen, ohne das
ein Austieg des ausgegebenen Wiedergaberauschens beinhaltet ist und im
besonderen kann bei der Kombination des kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs mit einem getrennten Aufzeichnungsmedium die Veränderung des
Wiedergabeausgangssignals unterdrückt werden und das Ausgangsverhalten der
Wiedergabe kann verbessert werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die obige und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden
durch die folgende Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten
Zeichnungen verdeutlicht, es zeigen:
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Fig. 1 eine schematische vergrößerte Schnittdarstellung eines
kombinierten Aufzeichungs-/Wiedergabedünnfilmkopfes nach einer ersten
Ausführungsform entsprechend dieser Erfindung;
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Fig. 2 einen typischen Seitenaufriß eines wesentlichen Bereichs des in
der Fig. 1 gezeigten kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs;
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Fig. 3 eine schematische vergrößerte perspektivische Darstellung eines
wesentlichen Bereichs eines kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs nach einer zweiten Ausführungsform
entsprechend dieser Erfindung;
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Fig. 4 ein Kennliniendiagramm der Veränderung des Pegels des
Übersprechens über die Entfernung von dem Ende einer Spur zu dem
Ende eines kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs für einen kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf mit einem MR Dünnfilmwiedergabekopf und einen
kombinierten Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf mit einem induktiven
Wiedergabekopf:
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Fig. 5 eine die positionale Beziehung zwischen einer Aufzeichnungsspur
und einem kombinierten Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf
erläuternde Darstellung;
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Fig. 6 eine schematische vergrößerte perspektivische Darstellung, die
hilft, einen Modus der Aufzeichnung von Signalen auf ein
herkömmliches getrenntes Aufzeichnungsmedium und der Wiedergabe
von Signalen davon zu erklären;
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Fig. 7 eine schematische vergrößerte Schnittdarstellung eines
herkömmlichen kombinierten Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfes;
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Fig. 8 eine schematische vergrößerte Schnittdarstellung einees
herkömmlichen kombinierten Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfes.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Erste Ausführungsform
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In bezug auf die Fig. 1 und 2 wird nachfolgend ein kombinierter
Aufzeichnungs-/Dünnfilmwiedergabekopf nach einer ersten Ausführungsform entsprechend dieser
Erfindung beschrieben. Der kombinierte Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf
enthält einen induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopf und einen MR
Dünnfilmwiedergabekopf, wobei der Magnetspalt des induktiven
Dünnfilmaufzeichnungskopfs und der des MR Dünnfilmwiedergabekopfs separat gebildet sind.
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In der Fig. 1 kann erkannt werden, daß ein MR Dünnfilmwiedergabekopf auf einem
schwebenden Gleitstück oder einer Basis 6, die an einem schwebenden Gleitstück
befestigt ist, hergestellt wird, indem eine erste Magnetschicht 3 und eine zweite
Magnetschicht 4, die als Abschirmungen für den MR Dünnfilmwiedergabekopf
dienen, so übereinander gebildet werden, daß ihre Stirnflächen in einer
Luftlageroberfläche 7 liegen. Weiter wird ein MR Element 1 aus einem MR Dünnfilm und
ein Vormagnetisierungsleiter 18 zwischen den Magnetschichten 3 und 4 gebildet.
Das MR Element 1 und der Vormagnetisierungsleiter 18 sind durch eine
nichtmagnetische Isolierschicht 8 von den Magnetschichten 3 und 4 isoliert. Der
Vormagnetisierungsleiter 18 ist über das MR Element gebildet, um das MR Element 1
in einer bestimmten Richtung zu magnetisieren, damit das MR Element in einem
Bereich funktionieren kann, in dem das Verhalten der Wiederstandsänderung im
Magnetfeld des MR Elements 1 eine ausgezeichnete Linearität und hohe
Empfindlichkeit aufweist.
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Hinsichtlich des MR Elements 1 ist auf der anderen Seite der zweiten
Magnetschicht 4 eine dritte Magnetschicht 5 gebildet, die durch die nichtmagnetische
Isolierschicht 8 von der zweiten Magnetschicht 4 isoliert ist. Eine nicht gezeigte
spiralförmige Kopfspule ist ähnlich zu der in der Fig. 7 gezeigten spiralförmigen
Kopfspule 2 so gebildet, daß sie die magnetisch gekoppelten Rückbereiche mit der
zweiten Magnetschicht 4 und der dritten Magnetschicht 5 umrundet.
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So werden der als Abschirmtyp bekannte MR Dünnfilmwiedergabekopf, der die
erste Magnetschicht 3, die zweite Magnetschicht 4 und das zwischen der ersten
Magnetschicht 3 und der zweiten Magnetschicht 4 gebildete MR Element 1 enthält,
und ein induktiver Dünnfilmaufzeichnungskopf gebildet, der die zweite
Magnetschicht 4 und die dritte Magnetschicht 5, die einen magnetischen Pfad bilden, und
die spiralförmige Kopfspule enthält, die den magnetischen Pfad umrundet.
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Die Spurbreite WTM des MR Dünnfilmwiedergabekopfs ist die Breite des MR
Elements 1 auf der Luftlageroberfläche 7 und die Spurbreite WTI des induktiven
Dünnfilmwiedergabekopfs ist die Breite der dritten Magnetschicht 5 auf der
Luftlageroberfläche 7. Das in der Fig. 2 durch durchgezogene Linien angezeigte MR
Element 1 weist eine relativ kleine Spurbreite WTM von z.B. 3,5 µm auf und die in
der Fig. 2 durch eine abwechselnd lang- und kurzgestrichelte Linie dargestellte
dritte Magnetschicht 5 weist eine relativ kleine Breite, d.h. die Spurbreite WTI des
induktiven Dünnfilmaufzeichnungskopfs, von z.B. 3 µm auf.
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Signale wurden auf ein getrenntes Aufzeichnungsmedium 23 (Fig. 6) aufgezeichnet
und davon wiedergegeben,
das Aufzeichnungsspuren 21 mit einer Spurbreite von 3
µm aufweist, die mit einem Spurabstand von 5 µm in einer Spurdichte von 5000
tpi angeordnet sind, indem der so aufgebaute kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf verwendet wurde. Die Veränderung des
Wiedergabeausgangssignals konnte verhindert werden, ohne daß ein Anstieg des Wiedergaberauschens
beinhaltet ist, und das Wiedergabeverhalten des kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs war befriedigend.
Zweite Ausführungsform
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Nachfolgend wird in bezug auf die Fig. 1 bis 3 ein kombinierter
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf nach einer zweiten Ausführungsform nach dieser
Erfindung beschrieben. Im wesentlichen ist der kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf nach der zweiten Ausführungsform gleich zu dem kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf nach der in den Fig. 1 und 2 gezeigten
ersten Ausführungsform aufgebaut, mit der Ausnahme, daß der kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf nach der zweiten Ausführungsform mit
einem MR Dünnfilmwiedergabekopf versehen ist, der ein MR Element 1 aufweist,
wie es in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung in der Fig. 3 dargestellt
ist. Wie in der Fig. 3 gezeigt, weist der kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf einen MR Dünnfilmwiedergabekopf auf, mit dem MR Element 1, das
Magnetschichten 11 und 12, von denen wenigstens eine eine Schicht nach dem
Effekt der Widerstandsänderung im Magnetfeld ist, und eine nichtmagnetische
Zwischenschicht 13 auf, die zwischen den Magnetschichten 11 und 12 angeordnet
ist. Weiter sind eine Frontelektrode 15, die so gebildet ist, daß ihre Stirnfläche in
einer einem Aufzeichnungsmedium gegenüberstehenden Luftlageroberfläche 17
liegt, und eine Rückelektrode 16 vorhanden. Ein Signalstrom fließt in der durch
den Pfeil i angezeigten Richtung senkrecht zu der Luftlageroberfläche 17.
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Wie in der Fig. 2 gezeigt ist, ist die Spurbreite WTM des MR
Dünnfilmwiedergabekopfs, d.h., die Breite des MR Elements 1 auf der Luftlageroberfläche 17, größer
als die Spurbreite WTI des induktiven Dünnfilmaufnahmekopfs, d.h, die Breite der
dritten Magnetschicht 5. Konkret ist die Spurbreite WTM des MR
Dünnfilmwiedergabekopfs z.B. 3,5 µm und die Spurbreite WTI des induktiven
Dünnfilmaufnahmekopfs ist z.B. 3 µm.
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Signale wurden auf ein getrenntes Aufzeichnungsmedium 23 (Fig. 6) aufgezeichnet
und davon wiedergegeben,
das Aufzeichnungsspuren mit einer Spurbreite von 3
µm aufweist, die mit einem Spurabstand von 5 µm in einer Spurdichte von 5000
tpi angeordnet sind, indem der so aufgebaute kombinierte
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopf verwendet wurde. Die Veränderung des
Wiedergabeausgangssignals konnte verhindert werden, ohne daß ein Anstieg des Wiedergaberauschens
beinhaltet ist, und das Wiedergabeverhalten des kombinierten
Aufzeichnungs-/Wiedergabedünnfilmkopfs war befriedigend.