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DE69223403T2 - Katalysator zur Reinigung von Abgasen - Google Patents

Katalysator zur Reinigung von Abgasen

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Publication number
DE69223403T2
DE69223403T2 DE69223403T DE69223403T DE69223403T2 DE 69223403 T2 DE69223403 T2 DE 69223403T2 DE 69223403 T DE69223403 T DE 69223403T DE 69223403 T DE69223403 T DE 69223403T DE 69223403 T2 DE69223403 T2 DE 69223403T2
Authority
DE
Germany
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catalyst
copper
gallium
oxide
present
Prior art date
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DE69223403T
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Takashi Itoh
Hiroyuki Yamaguchi
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NE Chemcat Corp
Original Assignee
NE Chemcat Corp
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Publication date
Application filed by NE Chemcat Corp filed Critical NE Chemcat Corp
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Publication of DE69223403T2 publication Critical patent/DE69223403T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J29/00Catalysts comprising molecular sieves
    • B01J29/04Catalysts comprising molecular sieves having base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Exhaust Gas Treatment By Means Of Catalyst (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Katalysator, der zur Reinigung von Abgasen, bevorzugt Stickoxiden, die aus Verbrennungskraftmaschinen usw. emittiert werden, geeignet ist.
  • Die Entfernung von Luftverunreinigungen ist eine wichtige Aufgabe im Hinblick auf den Schutz der globalen Umwelt. Die Entfernung von insbesondere Stickoxiden, von denen gesagt wird, daß sie die Ursache für den photochemischen Smog und den sauren Regeh sind, ist eine Aufgabe, die einer dringenden Lösung bedarf.
  • In der Vergangenheit wurde die selektive katalytische Reduktion unter Verwendung von Ammoniak bei Abgasen verwendet, die von großen stationären Quellen, wie thermischen Kraftwerken und ähnlichen, emittiert werden, und beachtliche Ergebnisse wurden bei der Reinigung dieser Abgase erzielt.
  • In der Zwischenzeit wurden für Abgase, die von ortsfesten Cogenerationsmotoren oder Benzinmotoren von Personenkraftwagen, Lastwagen usw. emittiert werden, Dreiwege-katalysatoren (TWCs vom angelsächsischen Ausdruck three-way catalysts) verwendet, welche gleichzeitig Kohlen-monoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (HCs) und Stickoxide (NOx) entfernen können, wobei das Luft-Kraftstoff(air-fuel)verhältnis auf einen etwa stöchiometrischen Wert von (AlF = 14,6) kontrolliert wird.
  • In den vergangenen Jahren ist die Kontrolle der Kohlendioxid-(CO&sub2;)-Emission für den Schutz vor der globalen Erwärmung erforderlich geworden, und die praktische Anwendung von magerbrennenden Motoren wird gewünscht. Dreiwegekatalysa-toren sind jedoch für magerbrennende Motoren und Kraftmaschinen nicht wirksam.
  • Für diese Motoren, die grundsätzlich magerbrennende Motoren sind, müssen eine Abgasrezirkulierung (EGR), eine Zeitkontrolle für eine verzögerte Brennstoffinjektion oder ähnliche Maßnahmen verwendet werden, um NOx im Abgas zu kontrollieren, und die Anwesenheit einer bestimmten Menge an suspendierten feinverteilten Materialien im Abgas war möglich. In der Zukunft werden jedoch strengere Regulierungen für die feinverteilten Stoffe und das NOx, die von Dieselmotoren emittiert werden, festgelegt werden. Nebenbei bemerkt liegen in den Abgasen von Dieselmotoren die Mengen an feinverteilten Stoffen und NOx in enger Beziehung zusammen, und es wird angenommen, daß wenn die Menge an feinverteilten Stoffen signifikant reduziert werden kann, daß das NOx wirksam mit einem Katalysator entfernt werden kann.
  • Motoren, bei denen ein magerbrennendes System, wie magerbrennende Benzinmotoren, Dieselmotoren und ähnliche verwendet werden, werden im folgenden allgemein als magerbrennende Motoren bezeichnet.
  • In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Katalysatorsysteme vorgeschlagen, um NOx in Abgasen, die aus magerbrennenden Motoren emittiert werden, und Sauerstoff im Überschuß über die stöchiometrische Menge enthalten, zu entfernen. Beispielsweise wird ein Kupferionen-ausgetauschter Zeolith in der U.S. Patentschrift 4 297 328 und in der Japanischen Patentanmeldung Kokai (offengelegt) Nr. 100919/1988; ein mit einem Edelmetall (beispielsweise Platin, Palladium, Rhodium)-Ionen-ausgetauschter Zeolith in der Japanischen Patentanmeldung Kokai (offengelegt) Nr. 135541/1989; ein mit Kupferionen ausgetauschtes Metallosilicat in der Japanischen Patentanmeldung Kokai (offengelegt) Nr. 127628/1991; und ein Kupfer- und VIII- Gruppenelement-auf-einem-Metallosilicat-Katalysator in der Japanischen Patentanmeldung Kokai (offengelegt) Nr. 229620/1991 beschrieben.
  • Diese bekannten Katalysatoren des Zeolith- oder Metallosilicattyps [die im folgenden allgemein als Katalysatoren des Metallosilicattyps beschrieben werden] besitzen jedoch große Nachteile, da beispielsweise der Temperaturbereich, der für die NOx-Entfernung wirksam ist, begrenzt ist, und da die Aktivitätsverschlechterung bei Abgasen, welche Dampf enthalten, mit hoher Temperatur bemerkenswert ist. Somit ist ihre Wirkung noch nicht auf einer Ebene, die eine praktische Anwendung erlaubt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die oben erwähnten Nachteile der bekannten Katalysatoren zu beseitigen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Katalysator für die NOx-Entfernung mit hoher Aktivität, ausgezeichneter Wärmebeständigkeit und ausgezeichneter Dauerhaftigkeit zu verfügung zu stlelen, der für Abgase, die Sauerstoff im Überschuß über die stöchiometrische Menge, die von magerbrennenden Motoren emittiert werden, verwendet werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Katalysator zur Reinigung von Abgasen, welche Stickoxide in Coexistenz mit Sauerstoff im Überschuß über die stöchiometrische Menge enthalten, wobei der Katalysator umfaßt (a) einen Träger, der aus einem kristallinen Metallosilicat besteht, dessen wasserfreier Zustand durch die folgende chemische Formel
  • [(x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2;
  • dargestellt wird, worin R mindestens ein Kation mit einer Wertigkeit von n bedeutet; x, y und z Molfraktionen der unterschiedlichen Metallelemente M bedeuten, Al und Si als tetrahedrisches Oxid in der Skelettstruktur vorliegen; M mindestens ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ga, Fe, Y und Seltenerdelementen bedeutet; x + y + z = 1,000 bedeutet, x ≥ 0, y > 0 und 0,990 ≥ z ≥ 0 882 und (b) ein coprazipitiertes verbindungsoxid aus Kupfer und Gallium, das auf dem Träger in hochdispergiertem Zustand mit innigem Kontakt dazwischen vorhanden ist, wobei das Kupfer in einer Menge von 0,05 15 Gew.-% und das Gallium in einer Menge von 0,1 20 Gew.-% auf dem Träger vorhanden sind, das Oxid auf die Oberfläche der Mikroporen im Inneren zwischen den Teilchen des kristallinen Metallosilicatträgers gemäß einem einheitlichen Präzipitationsverfahren aufgebracht wurde, und der Katalysator bei einer Temperatur von 300 900ºC calciniert wurde.
  • In Fig. 1 sind die NO-Entfernungs- bzw. Verringerungsaktivitäten, gemessen gemäß Art c des Katalysators (1) (hergestellt gemäß Vergleichsbeispiel 1), in frischem Zustand und nach dem Altern angegeben.
  • In Fig. 2 sind die NO-Entfernungs- bzw. Verringerungsaktivitäten, gemessen gemäß Art c des Katalysators (13) (hergestellt gemäß Beispiel 1), in frischem Zustand und nach dem Altern angegeben.
  • Der erfindungsgemäße Katalysator für die Abgasreinigung umfaßt (a) einen Träger, bestehend aus einem kristallinen Metallosilicat, dessen wasserfreier Zustand durch die folgende chemische Formel
  • [(x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2;
  • dargestellt wird, worin R mindestens ein Kation mit einer Wertigkeit von n bedeutet; x, y und z Molfraktionen der unterschiedlichen Metallelemente M bedeuten, Al und Si als tetrahedrisches Oxid in der Skelettstruktur vorliegen; M mindestens ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ga, Fe, Y und Seltenerdelementen bedeutet; x + y + z = 1,000 bedeutet x ≥ 0, y > 0 und 0,990 ≥ z ≥ 0,882 und (b) ein copräzipitiertes Verbindungsoxid aus Kupfer und Gallium, das auf dem Träger in dispergiertem Zustand vorhanden ist.
  • Kupfer-auf-Aluminogallosilicat-Katalysatoren sind bekannt (Japanische Patentanmeldung Nr. 157894/1991), aber ihre Dauerhaftigkeit ist nicht ausreichend. Kupfer und Galliumoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysatoren (ibid) sind ebenfalls bekannt, aber ihre Aktivität war niedrig.
  • Kürzlich haben die genannten Erfinder berichtet, daß copräzipitierte Kupfer- und Zinnverbindungsoxid-auf-Metallosilicat-Katalysatoren verbesserte Hochtemperaturdauerhaftigkeit bei der Coexistenz von Dampf besitzen (Japanische Patentanmeldung Nr. 173250/1991).
  • Die genannten Erfinder haben diese Untersuchungen weitergeführt, um ein Katalysatorsystem zu entwickeln, das eine höhere Dauerhaftigkeit bei hoher Temperatur besitzt und als Ergebnis gefunden, daß Katalysatoren, die a) einen Metallosilicatträger und (b) coprazipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid auf dem Träger in dispergiertem Zustand enthalten, eine signifikant verbesserte Dauerhaftigkeit besitzen, verglichen mit den bekannten Kupfer-auf-Metallosilicat-Katalysatoren oder den Kupfer- und Übergangsmetall-Element-auf-Metallosilicat-Katalysatoren (es soll bemerkt werden, daß Gallium in der Vergangenheit nur als Element angesehen wurde, um das Skelett für einen Metallosilicatträger zu bilden). Diese Erkenntnisse haben zur vorliegenden Erfindung geführt.
  • Zeolith ist ein kristallines Aluminosilicat, entsprechend dem Fall x = 0 von wasserfreien Metallosilicaten, die durch die folgende allgemeine Formel
  • [(x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2; dargestellt werden, worin R mindestens ein Kation mit einer Wertigkeit von n bedeutet; x, y und z Molfraktionen der unterschiedlichen Metalle M bedeuten, Al und Si in der Skelettstruktur als tetrahedrisches Oxid vorhanden sind; und x + y + z = 1. Zeolith kann eine Netzwerkstruktur, abhängig von der Form, in der die SiO&sub4; und AlO&sub4;-Tetraeder, die das Skelett darstellen, miteinander dreidimensional gebunden sind, besitzen. Bedingt durch diese Netzwerkstruktur, besitzt Zeolith Porosität und zeigt Molekularsiebwirkung. Da weiterhin ein Teil von Si&sup4;&spplus; in der Skelettstruktur durch Al³&spplus; substituiert ist, besitzt Zeolith einen Mangel an positiven Ladungen, und zur Kompensation dieses Mangels ist R erforderlich, beispielsweise Kationen, wie Na&spplus;, K&spplus; und dergleichen. Als Folge davon besitzt Zeolith eine Ionenaustauschfähigkeit.
  • Andererseits liegt im Falle x ≠ 0 in der obigen allgemeinen Formel für Metallosilicate ein Metallosilicat vor, d.h. eine Verbindung, erhalten durch Substitution eines Teils der Skelettatome Al des Zeoliths durch unterschiedliche Metallelementen M, d.h. durch isomorphe Substitution. Diese werden unterschiedlich bezeichnet, abhängig von dem Substitutionsgrad mit M; sie werden als Metallosilicat (im engen Sinn) bezeichnet, wenn der Substitutionsgrad ungefähr 100% beträgt, oder als Metalbaluminosilicat, wenn der Substitutionsgrad größer ist als 0% aber kleiner als 100%.
  • Die Herstellung von reinem (100%igem) Metallosilicat ist praktisch unmöglich, wenn nicht die Reinigung der Rohmaterialien zu Lasten der Kosten durchgeführt wird. Dies liegt daran, daß im Handel erhältliches Rohmaterial Siliconquellen für die hydrotherme Gelsynthese Al als Verunreinigung in einer Menge von ungefähr 500:1, ausgedrückt als Si/Al-Atomverhältnis, enthalten und daß dieses Al in dem Produkt verbleibt.
  • Dementsprechend enthalten selbst andere Metallosilicate als Aluminosilicat, tatsächlich eine geringe Menge an Al, und sie werden als Metalloaluminosilicate angesehen. Bei der vorliegenden Beschreibung werden Aluminosilicate und Metalloaluminosilicate beide als Metallosilicate (im breitesten Sinne) bezeichnet.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird aus Zweckkdienlichkeitsgründen jedes Metallosilicat als Träger bezeichnet, aber besitzt eine zusätzliche Funktion als nur einfaches Substrat für die katalytisch aktive Komponente, und es ist ein wesentlicher Bestandteil für den NOx-Entfernungskatalysator.
  • In dem kristallinen Metallosilicat, welches der Träger ist, und welches ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil des erfindungsgemäßen Katalysators ist, ist der Typ des Kations R nicht besonders beschränkt, und R kann ein Wasserstoff-, ein Alkalimetall-, ein Erdalkalimetall- und ein Übergangsmetallkation sein. Ein Proton (H&spplus;) ist besonders bevorzugt
  • In dem Metallosilicat, der in dem erfindungsgemäßen Katalysator der wirksame Träger ist, kann M verschiedene Metallelemente bedeuten, aber es wird bevorzugt ausgewählt aus Ga, Fe, Y und den Seltenerde-Elementen, wie La, Ce, Nd und ähnlichen.
  • Für das Verhältnis von M, Al und Si, die jeder das Skelett des kristallinen Metallosilicats des erfindungsgemäßen Katalysators bilden, ist es bevorzugt, daß ausgedrückt als Molverhältnisse der entsprechenden Metalloxide gilt:
  • 15≤([SiO&sub2;/(M&sub2;O&sub3;+Al&sub2;O&sub3;)]=[2z/(x+y)](≤200
  • d.h.
  • 0,882 ≤ z ≤ 0,990
  • Wenn das Atomverhältnis von Si und (M + Al) kleiner ist als 7,5, ist die Atomzahl von Al und/oder M in der Kristallstruktur groß, und das Metallosilicat besitzt eine hohe Hydrophilizität und eine niedrige Wärmebeständigkeit, selbst wenn ein copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid auf dem Träger vorhanden ist. Wenn das Atomverhältnis von Si und (M + Al) größer ist als 100, besitzt der Katalysator eine niedrige Acidität und dementsprechend eine niedrige Aktivität für die NOx-Entfernung.
  • Die Kristallstruktur des kristallinen Metallosilicats, welches bei der vorliegenden Erfindung der Träger ist, unterliegt keiner besonderen Beschränkung und es kann irgendein MFI-Typ, MEL-Typ, MOR-Typ, FER-Typ, TON-Typ usw. sein. Ein MFI-Typ oder ein MEL-Typ ist besonders bevorzugt.
  • Es soll bemerkt werden, daß in der vorliegenden Beschreibung die Nomenklatur der Kristallstruktur der Metallosilicate der IUPAC-Empfehlung für die Nomenklatur von Zeolithen folgt, die in 1lchemical Nomendature, and Formulation of Compositions, of Synthetic and Natural Zeolites", IUPAC yellow booklet, 1978, beschrieben wird.
  • Für die Synthese des kristallinen Metallosilicats gibt es keine besondere Beschränkung, und sie kann nach irgendeinem bekannten Verfahren für die Synthese verschiedener Metallosilicate durchgeführt werden. Das kristalline Metallosilicat wird beispielsweise gemäß einem hydrothermischen Gelsyntheseverfahren hergestellt, d.h. durch Mischen einer Silica- bzw. Siliciumdioxidquelle und einer Aluminiumoxidquelle und/oder einer Quelle des Metall(M)-Oxids, wobei ein homogenes Mischgel hergestellt wird, und dann das Gel während einer gegebenen Zeitdauer, beispielsweise 10 Stunden bis mehrere 100 Stunden, bei hydrothermischen Synthe sebedingungen von 100-300ºC in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Templatmittels, wie einer Tetrapropylammoniumverbindung, Ethylendiamin, Pyrrolidin oder ähnlichen gehalten wird. Durch Änderung des Verhältnisses der Rohmaterialbeschickung und der Synthesebedingungen bei dem obigen Verfahren können Metallosilicate unterschiedlicher Strukturen und unterschiedlicher Si/Al-Verhältnisse und/oder Si/M-Verhältnisse, unterschiedlicher Si/(M + Al)- Verhältnisse und unterschiedlicher M/Al-Verhältnisse hergestellt werden.
  • Im allgemeinen gilt für die Metallosilicate, je höher die Kristallinität ist (d.h. je geringer der Gitterdefekt ist), umso größer ist die Wärmebeständigkeit.
  • Jedoch dürfen Teilchengrößen der Kristalle des Metallosilicats, das bei dem erfindungsgemäßen Katalysator verwendet wird, nicht zu groß sein, damit das Metallosilicat dem copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxid (der katalytisch aktiven Komponente) in hochdispergiertem Zustand als Träger dient.
  • Das Metallosilicat als Träger sollte so hergestellt werden, daß der damit hergestellte Katalysator die höchste Aktivität und Dauerhaftigkeit besitzt.
  • Bei den Katalysatoren des Zeolith-Typs für die Kohlenwasserstoffumwandlung, die auf dem Gebiet der Erdölverarbeitung verwendet werden, ist es bekannt, daß Zeolithe mit der gleichen Kristallform aber unterschiedlichen Al:Si- Verhältnissen delikat unterschiedliche Porendurchmesser und/oder unterschiedliche Aziditäten besitzen und als Folge davon unterschiedliche katalytische Aktivitäten aufweisen.
  • Bei der NOx-Entfernung aus Abgasen aus Magermotoren müssen die Kohlenwasserstoffe etc., die in dem Abgas vorhanden sind und als Reduktionsmittel für die selektive Reduktion von NOx wirken, zuerst an dem Metallosilicatträger des verwendeten Katalysators adsorbiert und aktiviert werden. Es ist daher wünschenswert, daß die Netzwerkstruktur und das M:Al:Si-Verhältnis des Metallosilicats, abhängig von dem Typ bzw. den Typen der Hauptkohlenwasserstoffkomponente(n), die in dem Abgas vorhanden ist (sind), optimiert werden.
  • Die kristallinen Metallosilicate, die durch hydrothermische Synthese erhalten werden, enthalten allgemein an den Ionenaustauschstellen Alkalimetallkationen (beispielsweise Na&spplus;, K&spplus;) und/oder Kationen organischer Basen (beispielsweise NH&sub4;&spplus;, Tetrapropylammoniumkation).
  • Sie können per se verwendet werden, aber sie werden bevorzugt zuerst in den H-Typ durch Calcinierung-Zersetzung bei 400-600ºC für die Zersetzung überführt.
  • Die kristallinen Metallosilicate des H-Typs und/oder des Alkalimetalltyps, die durch hydrothermische Synthese erhalten werden, zeigen im wesentlichen keine Aktivität für die NOx-Reduktion, selbst bei den tatsächlichen Bedingungen, wie Abgasbehandlung von mindestens 10000/h Gas-Raumgeschwindigkeit.
  • Es wurde jedoch gefunden, daß ein Katalysator, der erhalten wurde, indem das kristalline Metallosilicat als Träger für ein copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid dient, eine hohe NOx-Beseitigungsaktivität und ausgezeichnete Dauerhaftigkeit innerhalb eines großen Temperaturbereichs von 200-800ºC zeigt.
  • Der erfindungsgemäße copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Metallosilicat-Katalysator ist in der Hochtemperaturwärmebeständigkeit bei der Coexistenz von Dampf wesentlich überlegen und zeigt einen NOx-Entfer nungsprozentgehalt von mindestens dem Doppelten nach dem Altern während einer gegebenen Zeitlänge, verglichen mit bekannten Katalysatoren, bei denen die gleichen Metallosilicatträger verwendet wurden, wie einem Kupferionen-ausgetauschten Katalysator, einem Galliumionen-ausgetauschten Katalysator, Kupfer- und Galliumionen-ausgetauschten Katalysatoren, Kupferoxid-Katalysatoren, Galliumoxid-Katalysatoren und ählichen.
  • In der vorliegenden Beschreibung bedeutet copräzipitiertes Kupferoxid und Galliumoxid (CuO.Ga&sub2;O&sub3;) ein copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid, sofern nicht anders angegeben, und es unterscheidet sich von einem einfachen Gemisch aus Kupferoxid und Galliumoxid (CuO + Ga&sub2;O&sub3;), Galliumoxid auf Kupferoxid als Träger (Ga&sub2;O&sub3;/CuO), Kupferoxid auf Galliumoxid als Träger (CuO/Ga&sub2;O&sub3;), usw. Diese Katalysatoren, in denen Kupfer und Gallium auf einem Träger in einer anderen Form als ein copräzipitiertes Verbindungsoxid vorliegen, zeigen keine ausreichende NOx-Beseitigungsfähigkeit und keine hohe Wärmebeständigkeit, wie es der erfindungsgemäße Katalysator zeigt.
  • Das copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid, welches ein wesentlicher Bestandteil des erfindungsgemäßen Katalysators ist, wird auf die Oberfläche der Mikroporen im Inneren und zwischen den Teilchen des kristallinen Metallosilicatträgers gemäß einem einheitlichen Präzipitationsverfahren, einem Solgelverfahren oder einem ähnlichen Verfahren aufgebracht, oder eine Beladung erfolgt damit. Das copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid wird beispielsweise durch Imprägnieren eines Metallosihcatträgers mit einer homogenen Mischlösung, welche Kupfer und Gallium enthält, dank Zugabe eines Alkalis, wie Ammoniakwasser, Harnstoffwasser, Natriumcarbonat oder ähnlichen zur Copräzipitation von Kupfer und Gallium in Form einheitlich gemischter Hydroxide oder durch Zugabe von Oxalsäure zu dem copräzipitierten Kupfer und Gallium in Form gemischter Oxalate und Calcinieren der gemischten Hydroxide oder Oxalate in Luft, so daß eine Zersetzung stattfindet, hergestellt.
  • Als Kupferverbindung, die zur Herstellung der homogenen Mischlösung aus Kupfer und Gallium verwendet wird, können verwendet werden Kupfer(I)-nitrat, Kupfer(II)-chlorid, Kupfer(II)-sulfat, Kupfer(II)-acetat, Kupfer(II)- bis(acetylacetonat), etc. Als Galliumverbindung, die zur Herstellung der homogenen Mischlösung aus Kupfer und Gallium verwendet wird, können verwendet werden Gallium(III)- chlorid, Gallium(III)-nitrat, Gallium(III)sulfat, Gallium(III)isopropoxid, etc.
  • Die Calcinierung nach der Copräzipitation der Kupfer- und Galliumverbindungen auf dem Träger erfolgt bei einer Temperatur von 300-900ºC, bevorzugt 450-700ºC während einer Zeit von beispielsweise 30 Minuten bis mehrerer Stunden.
  • Wenn die Calcinierungstemperatur zu niedrig ist (unter 300ºC) ist die Zersetzung der Vorstufe ungenügend, und der entstehende Katalysator hat eine niedrige Aktivität. Wenn die Calcinierungstemperatur zu hoch ist (über 900ºC), wird der kristalline Metallosilicatträger teilweise desintegriert, und die Kupfer- und Galliumverbindungsoxide agglomerieren oder es findet ein Kristallwachstum statt oder sie trennen sich in die entsprechenden Oxide. Dement-sprechend besitzt der entstehende Katalysator eine zu geringe Aktivität.
  • Das copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid, das auf dem Metallosilicat als Träger vorhanden ist, des erfindungsgemäßen Katalysators besitzt keine genaue Kristallstruktur, festgestellt durch Röntgenbeugung, sondern es muß ein Verbindungsoxid sein und nicht ein einfaches Gemisch aus Kupferoxid auf einem Träger und Galliumoxid auf einem Träger.
  • Eine Untersuchung mit einem analytischen Elektronenmikroskop, welches eine Kombination aus einem Abtastelektronenmikroskop (SEM) und einer Energiedispersionsröntgenanalysevorrichtung (EDX) ist, zeigt, daß in dem erfindungsgemäßen Katalysator Cu und Ga in ungefährem konstanten Verhältnis in jedem Verbindungsoxidteilchen, das auf der Teilchenoberfläche des Metallosilicatträgers oder an den Innenwänden der Mikroporen des Trägers vorhanden ist.
  • Der elektronische Zustand des Kupfers in dem erfindungsgemäßen Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Metallosilicat-Katalysator ist dadurch gekennzeichnet, daß der Auger- Parameter α(eV), welcher die Summe der Bindungsenergie von Cu 2P (3/2)-Peak und der kinetischen Energie von Cu LMN- Peak, bestimmt durch Röntgenphotoelektronenspektroskopie (XPS) des Pulverkatalysators um 2,6 eV auf die höhere Energieseite, ist, verglichen mit dem eines entsprechenden Kupferionen-ausgetauschten Metallosilicat-Katalysator und um 1,0 eV zur unteren Seite, verglichen mit dem eines entsprechenden Kupferoxid-auf-Metallosilicat-Katalysator verschoben wird.
  • Im Gegensatz dazu zeigt beispielsweise ein Katalysator, der ein einfaches Gemisch aus einem gegebenen Gewichtsverhältnis von Metallosilicatträger-Kupferoxid und Metallosilicatträger-Galliumoxid ist, keine ausgezeichnete Wirkung wie sie der erfindungsgemäße Katalysator zeigt.
  • In dem erfindungsgemäßen Katalysator müssen die zwei wesentlichen Bestandteile, d.h. Metallosilicat und das copräzipitierte Kupfer- und Galliumoxid in hochdispergiertem Zustand und in innigem Kontakt miteinander vorhanden sein.
  • Daher besitzt ein Katalysator, der beispielsweise durch einfaches Verkneten eines copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxids und eines Metallosilicats, je getrennt hergestellt erhalten wurde, eine ungenügende Aktivität und Dauerhaftigkeit.
  • Die Anwesenheit einer katalytisch aktiven Komponente auf dem Träger in gutem Dispersionszustand ist erforderlich, um eine hohe katalytische Aktivität pro Einheitsgewicht an Bestandteilen auf dem Träger zu erhalten, die Agglomeration bei den Verwendungsbedingungen, insbesondere bei hohen Temperaturen zu verhindern und eine ausgedehnte Katalysatorgebrauchtsdauer zu erwarten.
  • Das Kupfer, welches ein wesentlicher Bestandteil in dem erfindungsgemäßen Katalysator ist, ist auf dem Metallosilicatträger in einer Menge von 0,05-15 Gew.-%, bevorzugt 0,5-8 Gew.-%, vorhanden. Wenn die Kupfermenge zu gering ist, besitzt der entstehende Katalysator eine niedrige NOx-Entfernungsaktivität. Wenn die Menge zu groß ist, besitzt der Katalysator eine niedrige Wäremebeständigkeit. Das Gallium, welches ein anderer wesentlicher Bestandteil ist, ist auf dem Metallosilicatträger in einer Menge von 0,1-20 Gew.-%, bevorzugt 0,5-10 Gew.-%, vorhanden. Wenn die Menge an Gallium zu gering ist, besitzt der entstehende Katalysator eine zu niedrige Wärmebeständigkeit. Wenn die Menge zu groß ist, besitzt der Katalysator eine niedrige NOx-Entfernungsaktivität.
  • Das Verhältnis von Kupfer und Gallium beträgt 0,1-30, bevorzugt 0,5-2,0, ausgedrückt als Cu/Ga-Atomverhältnis. Wenn die Menge an Kupfer, bezogen auf Gallium, zu klein ist, besitzt der entstehende Katalysator eine niedrige NOx-Reduktionsfähigkeit. Wenn umgekehrt die Menge an Kupfer relativ zu Gallium zu groß ist, besitzt der Katalysator eine niedrige Wärmebeständigkeit.
  • Der erfindungsgemäße Katalysator kann als Pulver per se verwendet werden, er wird aber bevorzugt zu der gewünschten Form verformt, oder auf ein geeignetes feuerfestes Substrat durch Beschichten aufgetragen, nach dem Vermischen mit einem geeigneten Bindemittel oder ohne Verwendung eines Bindemittels.
  • Als Bindemittel können beispielsweise verwendet werden übliche anorganische Bindemittel, wie Silicasol, Aluminiumoxidsol, Titandioxidsol und ähnliche.
  • Das Verformen erfolgt beispielsweise durch Zugabe von Silicasol und Wasser zu dem Katalysatorpulver, Verkneten und Extrudieren des verkneteten Produkts. Das geformte Produkt kann verschiedene Formen besitzen, wie Pellets, Kügelchen, Tabletten, Ringe und ähnliche.
  • Damit die Behandlung einer großen Menge an Abgasstrom mit niedrigem Druckverlust möglich ist, ist es bevorzugt, den erfindungsgemäßen Katalysator zu verwenden, indem eine monolytische Honigwabenstruktur als Substrat beschichtet wird.
  • Als feuerfestes Substrat können Keramikmonolithe von Cordient, Mullit, α-Aluminiumoxid, usw. und Metallmonolithe von rostfreiem Stahl des Aluminium-enthaltenden Ferrit- Typs, rostfreier Stahl des Austenit-Typs usw. verwendet werden.
  • Das Aufbringen eines Waschüberzugs aus Katalysatorpulver auf ein feuerfestes Substrat kann beispielsweise durchgeführt werden, indem Silicasol und Wasser zu dem Katalysatorpulver zugegeben werden, das Gemisch unter Bildung einer thixotropen Aufschlämmung gemahlen wird, ein monolithisches Substrat in die Aufschlämmung eingetaucht, dann getrocknet wird und das entstehende Material calciniert wird.
  • Bei der vorliegenden Erfindung kann das Verformen des kristallinen Metallosilicatträgers oder das Beschichten eines feuerfesten Substrats mit ihm vor oder nach der Katalysatorherstellung durchgeführt werden, d.h. die Beladung des copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxids auf dem kristallinen Metallosilicatträger. Der Zeitpunkt der Verformung oder des Beschichtens spielt keine Rolle, solange das copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid auf dem kristallinen Metallosilicat als Träger in dispergiertem Zustand vorhanden ist, und die entstehende Struktur bei der bzw. den nachfolgenden Stufe(n) keine Änderung erleidet.
  • Die Raumgeschwindigkeit des Abgases unterliegt, wenn der erfindungsgemäße Katalysator für die Behandlung von dem Gas verwendet wird, keine besondere Beschränkung, aber sie beträgt bevorzugt 5.000-200.000/h, bevorzugter 10.000- 150.000/h. Wenn die Raumgeschwindigkeit zu niedrig ist, ist eine große Menge an Katalysator erforderlich. Wenn die Raumgeschwindigkeit zu hoch ist, ist der Entfernungsprozentgehalt an NOx aus dem Abgas niedrig.
  • Der erfindungsgemäße Katalysator wird zur Behandlung von Abgasen verwendet, welche NOx, HCs, CO usw. enthalten, und die aus Innenverbrennungsmotoren abgegeben werden. Der erfindungsgemäße Katalysator ist besonders wirksam bei Abgasen, welche O&sub2; im Überschuß, bezogen auf die stöchiometrische Menge relativ zu den reduzierenden Komponenten HCs, H&sub2;, CO usw. enthalten.
  • Durch Behandlung eines solchen Abgases mit dem erfindungsgemäßen Katalysator wird das NOx, das in dem Abgas vorhanden ist, zu N&sub2; und H&sub2;O reduziert und zersetzt durch eine oder mehrere Reduktionsmittel, wie HCs, die ebenfalls in dem Abgas in geringer Menge bzw. geringen Mengen vorhanden sind, und gleichzeitig werden das bzw. die Reduktionsmittel, wie HCs zu CO&sub2; und H&sub2;O oxidiert und entfernt.
  • Abgase, die von magerbrennenden Benzinmotoren abgegeben werden, enthalten allgemein 2-8% O&sub2;, mehrere Hundert bis mehrere Tausend ppm NOx und mehrere Hundert bis mehrere Tausend ppm HCs (die Konzentration von HCs wird als Konzentration auf der Grundlage von CH&sub4; angegeben, und das gleiche gilt im folgenden). Wenn ein solches Abgas mit dem erfindungsgemäßen Katalysator behandelt wird, wird ein hoher Prozentgehalt an NOx-Reduktion innerhalb eines breiten Temperaturbereichs (Abgastemperatur an der Katalysatoreinlaßschicht) im Bereich von 300ºC bis über 700ºC erhalten.
  • Bei Abgasen, die von Dieselmotoren emittiert werden, ist O&sub2; üblicherweise in so hoher Menge wie 5-15% vorhanden. Es wird daher allgemein als sehr schwierig angesehen, hundert bis mehrere hundert ppm NOx mit mehreren zehn bis etwa 100 ppm verbleibenden HCs umzusetzen. Wenn der erfindungsgemäße Katalysator verwendet wird, kann NOx um 30% oder mehr reduziert werden. Wenn ein solches System verwendet wird, bei dem etwa mehrere hundert bis etwa tausend ppm frischer Brennstoff zu einem Abgas gegeben wird, das entstehende Gemisch mit dem erfindungsgemäßen Katalysator behandelt wird, kann NOx zu 50% oder mehr selbst bei Abgasen aus Dieselmotoren reduziert werden.
  • Da Abgase, die von magerbrennenden Benzinmotoren oder Dieselmotoren emittiert werden, allgemein etwa 5-20% Wasser enthalten, erleiden bekannte Katalysatoren des Zeolith- Typs einen starken Aktivitätsverlust bei 700ºC oder mehr. Im Gegensatz dazu besitzt der erfindungsgemäße Katalysator eine signifikant verbesserte Wärmesresistenz für Wasserenthaltende Abgase, die von magerbrennenden Motoren emittiert werden, bis zu etwa 800ºC.
  • Wie oben beschrieben, ist der erfindungsgemäße Katalysator zur Entfernung von NOx, das in Abgasen, welches NOx, HCs, CO usw. enthält, insbesondere Abgasen, die von magerbrennenden Motoren, die eine überschüssige Menge an O&sub2; enthal ten, wie magerbrennenden Benzinmotoren und Dieselmotoren, besonders wirksam, und er besitzt eine hohe NOx-Entfernungsaktivität und eine ausgezeichnete Dauerhaftigkeit bzw. Beständigkeit. Ein Abgasreinigungssystem, bei dem der erfindungsgemäße Katalysator verwendet wird, besitzt somit eine hohe Wirkung.
  • Die folgenden Bezugsbeispiele, Beispiele und Leistungsbewertungsbeispiele erläutern die Erfindung ohne sie zu beschränken.
  • Bezugsbeispiel 1 Herstellung von Aluminosilicatträgern
  • Fünf Aluminosilicate unterschiedlicher Strukturen und Zusammensetzung wurden gemäß dem folgenden Verfahren hergestellt. Zu einer Lösung (I), welche aus 97% H&sub2;SO&sub4; mit einem Gewicht (a), einem Templatmittel (b) [TPAB (Tetrapropylammoniumbromid) oder TBAB (Tetrabutylammoniumbromid)] mit einem Gewicht (c) und entionisiertem Wasser mit einem Gewicht (d) bestand, wurde tropfenweise unter heftigem Rühren zu einer Lösung (II), welche aus NaOH mit einem Gewicht (e), NaAlO&sub2; mit einem Gewicht (f) und entionisiertern Wasser mit einem Gewicht (g) bestand und eine Lösung (III), welche aus 30%igem colloidem Silica mit einem Gewicht (h) bestand, gleichzeitig in gegebenen Geschwindigkeiten zugegeben. Das entstehende Gemisch wurde 15 Minuten gerührt, dann in einen rostfreien Stahlautoklaven gegeben, und bei 170ºC während 100 Stunden unter autogenem Druck und Rühren gehalten. Das enstehende Produkt wurde filtriert und gewaschen, in Luft bei 550ºC während 5 Stunden calciniert, dann mit einer 0,2N-wässrigen Ammoniumnitratlösung behandelt, und in Luft bei 550ºC während 5 Stunden calciniert, wobei Aluminosilicate AS-1 bis AS-5 des Wasserstofftyps erhalten wurden. Die Kristallstrukturen dieser Produkte wurden durch Röntgenbeugungsmessung gemäß dem Pulververfahren identifiziert. Die Strukturen und Zusammensetzungen der Produkte sind in Tabelle 1 angegeben. Tabelle 1 Herstellung der Aluminosilicatträger
  • AS = Aluminosilicat
  • Bezugsbeispiel 2 Herstellung von Galloaluminosilicatträgern
  • Zu einer Lösung (1), welche aus 97% H&sub2;SO&sub4; mit einem Gewicht (a), einem Metallsalz (b) [Galliumnitrat Ga(NO&sub3;)&sub3;.8H&sub2;O] mit einem Gewicht (c), einem Templatmittel (d) [TPAB (Tetrapropylammoniumbromid)] mit einem Gewicht (e) und entionisiertem Wasser mit einem Gewicht (f) bestand, wurde tropfenweise unter heftigem Rühren zu einer Lösung (II), welche aus NaOH mit einem Gewicht (g), NaAlO&sub2; mit einem Gewicht (h) und entionisiertem Wasser mit einem Gewicht (i) bestand und einer Lösung (III), welche aus 30 gew.-%igem colloidalem Silica mit einem Gewicht (j) bestand, gleichzeitig mit gegebenen Geschwindigkeiten zugegeben. Es wurde weiter gerührt, und das Gemisch wurde einer hydrothermalen Reaktion und einer Ionenaustauschbehandlung auf gleiche Weise wie in Bezugsbeispiel 1 unterworfen, wobei Galloaluminosilicate GAS-1 und GAS-2 des Hydrogentyps erhalten wurden. Die Strukturen und Zusammensetzungen dieser Produkte sind in Tabelle 2 angegeben.
  • Bezugsbeispiel 3 Herstellung anderer Metalloaluminosilicatträger
  • Verschiedene Metalloaluminosilicate des Wasserstofftyps FAS-1, YAS-1, LAS-1 und CAS-1 wurden auf gleiche Weise wie in Bezugsbeispiel 2 hergestellt, ausgenommen daß Galliumnitrat [Ga(NO)&sub3;.8H&sub2;O] zu Eisen(III)-nitrat [Fe(NO)&sub3;.9H&sub2;O], Yttrium(III)-nitrat [Y(NO)&sub3;.6H&sub2;O], Lanthan(III)-nitrat [La(NO)&sub3;.6H&sub2;O] und Cer(III)-nitrat [Ce(NO)&sub3;.6H&sub2;O] je mit dem Gewicht (c) geändert wurden. Die Herstellungsbedingungen, Strukturen und Zusammensetzungen dieser Metalloaluminosilicate sind in Tabelle 2 angegeben. Tabelle 2 Herstellung von Metalloaluminosilicatträgen
  • GAS=Galloaluminosilicat
  • FAS=Ferroaluminosilicat
  • YAS=Yttroaluminosilicat
  • LAS=Lanthanoaluminosilicat
  • CAS=Ceroaluminosilicat
  • Beispiel 1 Herstellung (1) von copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysatoren (a) Copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid auf einem Aluminosilicatträger
  • 50 g kristallines Aluminosilicat(AS-1)pulver wurden zu 1400 ml entionisiertem Wasser zur Aufschlämmungsherstellung gegeben. Dazu wurden tropfenweise unter Rühren 300 ml einer wässrigen Lösung, welche Kupfer(II)-nitrat [Cu(NO)&sub2;.3H&sub2;O], enthaltend 2,67 g Cu und Gallium(III)-nitrat [Ga(NO)&sub3;.8H&sub2;O], enthaltend 2,93 g Ga enthielt, zugegeben. Zu der heftig gerührten entstehenden Aufschlämmung wurden tropfenweise 2%iges Ammoniak langsam zugegeben, um den pH der Aufschlämmung auf 7,0 in 40 Minuten einzustellen. Das entstehende Produkt wurde filtriert und gewaschen und dann bei 100ºC während 16 Stunden getrocknet, wobei ein Kuchen erhalten wurde. Dieser Kuchen wurde gemahlen und in Luft bei 550ºC während 4 Stunden calciniert, wobei 57,3 g 12,7%iges copräzipitiertes Kupfer-Galliumverbindungsoxid (Cu/Ga-Atomverhältnis = 1) -auf-Aluminosilicat-Katalysatpulver (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-1) erhalten wurden.
  • (b) Waschüberzug einer Wabe
  • Zu 30 g des obigen Katalysatorpulvers wurden 2,0 g 3%iges Silica-Salz und 50 ml entionisiertes Wasser gegeben. Das Gemisch wurde in einer Kugelmühle während 16 Stunden gemahlen, wobei eine Aufschlämmung erhalten wurde. In dieser Aufschlämmung wurden Kernstücke mit einem Durchmesser von 2,54 cm und einer Länge von 6,35 cm eingetaucht, erhalten durch Verkleinern einer im Handel erhältlichen Cordierit- Wabe mit 400 Zellen. Die überschüssige Aufschlämmung wurde durch Blasen mit Luft entfernt. Die entstehende Wabe wurde getrocknet und dann bei 500ºC während 30 Minuten calciniert, wobei eine Katalysatorwabe (1) erhalten wurde, in der 100 g (Trockenbasis) eines Katalysators auf je einen Liter Wabe beschichtet war.
  • Die Aluminosilicatträger AS-2, AS-3 und AS-4 wurden den gleichen Verfahren wie oben (a) und (b) unterworfen, und es wurden Katalysatorwaben (2), (3) und (4) mit 12,7% copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysatoren erhalten (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-2, CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-3, CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-4).
  • Beispiel 2 Herstellung von copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Metalloaluminosilicat-Katalysatoren
  • Katalysatorwaben (5) bis (10) aus copräzipitierten Kupferund Galliumverbindungsoxid-auf-Metalloaluminosilicat-Katalysatoren (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/GAS-1 bis GAS-2, und CuO.Ga&sub2;O&sub3;/FAS-1, YAS-1, LAS-1 und CAS-1) wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen daß der Aluminosilicatträger zu Galloaluminosilicat (GAS-1 oder GAS-2), Ferroaluminosilicat (FAS-1), Yttroaluminosilicat (YAS-1), Lanthanoaluminosilicat (LAS-1) oder Ceroaluminosilicat (CAS-1) geändert wurde. Die Menge an jedem Katalysator, der zum Beschichten der Wabe verwendet wurde, wurde auf 100 g/l eingestellt.
  • Beispiel 3 Herstellung (2) aus copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysatoren
  • Eine Katalysatorwabe (11) mit 9,1% copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid (Cu/Ga-Atomverhältnis = 1,8)-auf-Aluminosilicat-Katalysator (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-1) und eine Katalysatorwabe (12) aus 11,0% copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid (Cu/Ga-Atomverhältnis = 0,6)-auf-Aluminosilicat-Katalysator (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-1) wurden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß die Cu- und Ga-Gehalte in der wässrigen Lösung zu 2,42 g (Cu) und 1,47 g (Ga) und 1,67 g (Cu) bzw. 3,05 g (Ga) geändert wurden.
  • Vergleichsbeispiel 1 Herstellung von mit Kupferionen-ausgetauschten Aluminosilicat-Katalysatoren
  • 50 g Aluminosilicat(AS-1)pulver wurden zu 2000 ml einer 0,03 M-wässrigen Kupferacetatlösung unter Aufschlämmungsbildung gegeben. Die Aufschlämmung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden gerührt und filtriert, gewaschen und getrocknet, wobei ein Kupferionen-ausgetauschter Aluminosilicat-Katalysator (Cu/AS-1) mit einem Ionenaustauschverhältnis von 100%, bezogen auf Cu²&spplus;-Ionen (das gleiche gilt im folgenden) erhalten wurde. Der Katalysator wurde der gleichen Behandlung wie in Beispiel 1 unterworfen, wobei eine Katalysatorwabe (13) erhalten wurde.
  • Ähnlich wurden Katalysatorwaben (14) bis (16) erhalten, bei denen das Kupfer auf einem Galloaluminosilicat (GAS- 2), einem Ferroaluminosilicat (FAS-1) und einem Ceroaluminosilicat (CAS-1) als Träger durch Ionenaustausch aufgetragen wurde.
  • Vergleichsbeispiel 2 Herstellung eines Galliumionen-ausgetauschten Aluminosilicat-Katalysators
  • Eine Katalysatorwabe (17) aus Galliumionen-ausgetauschtem Aluminosilicat-Katalysator (GA/AS-1) mit einem Ionenaustauschverhältnis von 95%, bezogen auf Ga3+-Ionen (das gleiche gilt im folgenden), wurde auf gleiche Weise wie im Vergleichsbeispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß die wässrige Kupferacetatlösung zu einer wässrigen Galliumnitratlösung geändert wurde.
  • Vergleichsbeispiel 3 Herstellung von Kupfer- und Galliumionen-ausgetauschtern Aluminosilicat-Katalysator
  • Eine Katalysatorwabe (18) aus Kupfer- und Galliumionenausgetauschtem Aluminosilicat-Katalysator (Cu.Ga/AS-1) mit einem Kupferionenaustauschverhältnis von 50% und einem Galliumionenaustauschverhältnis von 50% wurde auf gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß die 0,03 M-wässrige Kupferacetatlösung zu einer wässrigen Lösung geändert wurde, welche 0,018 M-Kupferacetat und 0,012 M Galliumnitrat enthielt.
  • Vergleichsbeispiel 4 Herstellung von Kupferoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator
  • Eine Katalysatorwabe (19) mit 5,4% Kupferoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator (CuO/AS-3) wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, augenommen daß eine wässrige Lösung, welche nur Kupfernitrat (Cu: 2,27 g) enthielt, tropfenweise zu einer Aufschlämmung aus 50 g Aluminosilicat(AS-3)pulver gegeben wurde.
  • Vergleichsbeisdiel 5 Herstellung eines Galliumoxid-auf-Aluminosil icat-Katalysators
  • Eine Katalysatorwabe (20) aus 6,3% Galliumoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator (Ga&sub2;O&sub3;/AS-1) wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß eine wässrige Lösung, welche nur Galliumnitrat (Ga: 2,51 g) enthielt, tropfenweise zu einer Aufschlämmung aus 50 g Aluminosilicat(AS-1)pulver gegeben wurde.
  • Vergleichsbeispiel 6 Herstellung von Kupferoxid- und Galliumoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator
  • Eine Katalysatorwabe (21) aus 5,4% Kupferoxid und 6,0% Galliumoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator (CuO/Ga&sub2;O&sub3;/AS- 1) wurde erhalten, indem 50 g 6,3%iges Galliumoxid-auf- Aluminosilicat(Ga&sub2;O&sub3;/AS-1)pulver, erhalten gemäß Vergleichsbeispiel 5, für die Aufschlämmung verwendet wurden und die Aufschlämmung auf gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 4 behandelt wurde, wobei die Aufschlämmung als Träger das Kupferoxid aufnahm.
  • Vergleichsbeispiel 7 Herstellung von Galliumoxid- und Kupferoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator
  • Eine Katalysatorwabe (22) aus 6,3%igern Galliumoxid und 5,1%igem Kupferoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysator (Ga&sub2;O&sub3;/CuO/AS-3) wurde durch Behandlung des 5,4%igen Kupferoxid-auf-Aluminosilicat (CuO/AS-3) pulvers, erhalten gemäß Vergleichsbeispiel 4, auf gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 5 erhalten, wobei das Pulver das Galliumoxid als Träger aufnahm.
  • Vergleichsbeispiel 8 Herstellung von copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-Katalysator
  • 2%iges Ammoniakwasser wurde tropfenweise langsam zu 10 l einer wässrigen Lösung, welche Kupfernitrat (Cu = 18,2 g) und Galliumnitrat (Ga = 20,1 g) enthielt, unter heftigem Rühren gegeben, wobei der pH der Lösung auf 7,0 in etwa 1 Stunde eingestellt wurde. Das entstehende Produkt wurde filtriert, gewaschen und getrocknet, wobei ein Kuchen erhalten wurde. Der Kuchen wurde vermahlen und dann in Luft bei 550ºC während 4 Stunden calciniert, wobei ein copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxidgel (CuO.Ga&sub2;O&sub3;, Cu/Ga-Atomverhältnis = 1) mit einer spezifischen BET-Oberfläche von 100 m2/g erhalten wurde. Das Gel wurde auf eine Wabe auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 als Waschüberzug aufgetragen, wobei eine Katalysatorwabe (23) erhalten wurde.
  • Vergleichsbeispiel 9 Herstellung eines gemischten Katalysators aus copräzipitiertem Kupferoxid-Galliumverbindungsoxid + Aluminosilicat
  • 2,0 g 30%iges Silicasalz und 50 ml entionisiertes Wasser wurden zu 3,6 g copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxidgel (CuO.Ga&sub2;O&sub3;) pulver, erhalten gemäß Vergleichsbeispiel 8, und 25,0 g Aluminosilicat(AS-1)pulver gegeben. Das Gemisch wurde in einer Kugelmühle 16 Stunden gemahlen, wobei eine Aufschlämmung erhalten wurde. Die Aufschlämmung wurde zur Herstellung eines Waschüberzugs auf einer Wabe verwendet, wobei eine Katalysatorwabe (24) aus einem gemischten Katalysator aus (12,6% copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid + 87,4% Aluminosilicat) (CuO.Ga&sub2;O&sub3; + AS-1) erhalten wurde.
  • Vergleichsbeispiel 10 Herstellung von copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminiumoxid-Katalysator
  • Eine Katalysatorwabe (25) aus copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminiumoxid-Katalysator (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/Al&sub2;O&sub3;) wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß der Aluminosilicat(AS-1)träger zu γ-Aluminiumoxid (KHA-24, hergestellt von SUMITOMO CHEMICAL CO., LTD.) geändert wurde.
  • Vergleichsbeispiel 11 Herstellung von copräzipitierten Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Aluminosilicat-Katalysatoren
  • Eine Katalysatorwabe (26) auf copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Silicalit-Katalysator (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-5) wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen daß der Aluminosilicat(AS-1)träger zu dem Aluminosilicat (AS-5), hergestellt gemäß Beispiel 1, geändert wurde.
  • Ähnlich wurde eine Katalysatorwabe (27) aus copräzipitiertem Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Y-Zeolith-Katalysator (CuO.Ga&sub2;O&sub3;/AS-6) auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ausgenommen, daß der Aluminosilicat(AS-1)träger zu einem H-Y-Zeolith (TSZ-320, hergestellt von Tosoh Corporation) (AS-6), dargestellt durch die Strukturformel
  • [(x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2;
  • worin R = H&spplus;, X = 0, y = 0,267 und z = 0,733, geändert wurde.
  • Vergleichsbeispiel 12 Herstellung eines Pt- und Rh-auf-Aluminiumoxid-Katalysators (TWC)
  • 120 g aktives Aluminiumoxid mit einer spezifischen BET Oberfläche von 150 m²/g und einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 30 µ wurden in einen Mischer gegeben und gerührt. Dazu wurden in kleinen Teilen 30 ml einer wässrigen Aminlösung, welche Platinhydroxid (Pt = 2,0 g) enthielt, zugegeben, so daß das Platinhydroxid auf dem aktiven Aluminiumoxid als Träger in einheitlich dispergiertem Zustand vorhanden war. Dann wurden 15 ml einer wässrigen Rhodiumnitratlösung (Rh = 0,41 g) in kleinen Teilen zugegeben, wobei das Rhodiumnitrat auf dem aktiven Aluminiumoxid in einheitlich dispergiertem Zustand als Träger vorhanden war. Danach wurden 10 ml 25%ige Essigsäure in kleinen Teilen unter Herstellung eines 1,7%igen Pt und 0, 34%igen Rh-auf-Aluminiumoxidpulvers (Pt/Rh-Gewichtsverhältnis = 5/1) zugegeben. Das Pulver wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 (b) behandelt, wobei eine Katalysatorwabe (28) aus Pt- und Rh-auf-γ-Al&sub2;O&sub3;-Katalysator erhalten wurde.
  • Leistungsbewertungsbeispiel 1
  • Bewertung (1) der Entfernungsaktivität und Dauerhaftigkeit unter Verwendung eines Modellabgases eines magerbrennenden Benzinmotors
  • Eine Gasmischung, bestehend aus 500 ppm NO, 1500 ppm Propylen C&sub3;H&sub6;, 5% O&sub2; und dem Rest von N&sub2; (dieses Gas entspricht A/F = 19 und wurde als Modellabgas für einen magerbrennenden Benzinmotor verwendet) wurde in jedes der 400-Zellen Wabenstücke mit einem Durchmesser von 2,54 cm und einer Länge von 6,35 cm, beschichtet mit den Katalysatoren (1) bis (12), hergestellt gemäß den Beispielen 1-3, und den Katalysatoren (13) bis (28), hergestellt in den Vergleichsbeispielen 1-12, bei einer Raumgeschwindigkeit von 40.000/h, wobei die Gastemperatur an der Katalysatoreinlaßschicht von 200ºC bis 500ºC in einer Geschwindigkeit von 30ºC/min erhöht wurde, eingeleitet, wobei die NO- Entfernungsaktivität von jedem Katalysator geprüft wurde (Methode A). Dann wurde jeder Katalysator auf dem Wabenstück einer Alterungsbehandlung bei 700ºC während 5 Stunden in einem Strom aus Gasmischung, bestehend aus 10% H&sub2;O und 90% Luft, unterworfen, danach wurde der entstehende Katalysator wieder auf seine Leistung gemäß der obigen Methode A geprüft. In Tabelle 3 ist die NO-Entfernungsaktivität von jedem Katalysator vor und nach der Alterung bei einer Gastemperatur von 450ºC an der Katalysatoreinlaßschicht angegeben. Tabelle 3 NO-Entfernungsaktivität in jedem Katalysator in frischem Zustand und nach dem Altern (Methode A)
  • Vergleiche des Katalysators (1) des Beispiels mit den Katalysatoren (13), (17), (18) und (20) der Vergleichsbeispiele, des Katalysators (6) mit dem Katalysator (14), des Katalysators (7) mit dem Katalysator (15) und des Katalysators (10) mit dem Katalysator (16) zeigen, daß copräzipitierte Kupfer- und Galliumverbindungsoxid-auf-Träger-Katalysatoren bei der NO-Entfernungsaktivität und Beständigkeit allen Ionen-ausgetauschten Kupfer- oder Gallium-Katalysatoren, Einfachmetalloxid-Katalysatoren und Ionen-ausgetauschten Kupfer- und Gallium-Katalysatoren überlegen sind, wobei jedes Mal ein entsprechender Metallosilicatträger verwendet wurde.
  • Vergleiche des Katalysators (1) mit den Katalysatoren (21) und (24) und des Katalysators (3) mit dem Katalysator (22) zeigen, daß selbst wenn Kupfer und Gallium zusammen mit einem Metallosilicat vorhanden sind, das System keine Wirkung zeigt, wenn Kupfer und Gallium nicht auf dem Metallosilicat in dispergiertem Zustand in Form eines copräzipitierten Verbindungsoxids vorhanden sind.
  • Ein Vergleich des Katalysators (1) mit den Katalysatoren (23), (24), (25), (26) und (27) zeigt, daß wenn copräzipitiertes Kupfer- und Galliumverbindungsoxid nicht auf einem kristallinen Metallosilicat gemäß der vorliegenden Erfindung als Träger vorhanden ist, d.h. wenn das Verbindungsoxid nicht auf irgendeinem Träger vorhanden ist, wie im Falle von Katalysator (23), oder wenn das Verbindungsoxid einfach physikalisch mit dem Metallosilicat vermischt wird, wie in Katalysator (24), oder wenn das verbindungsoxid auf einem Träger für allgemeine Zwecke als Aluminiumoxid, wie bei dem Katalysator (25) vorliegt, daß ein solches System eine ungenügende Aktivität aufweist. Selbst wenn das Verbindungsoxid auf dem Metallosilicat als Träger vorliegt, wenn z in der folgenden Formel
  • [(x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2; nicht im Bereich von 0,882 ≤ z ≤ 0,990 liegt, das System eine niedrige Aktivität besitzt, wie im Falle des Katalysators (26) oder eine schlechte Beständigkeit, wie im Falle des Katalysators (27).
  • Der bekannte Dreiwegkatalysator (28) zeigt im wesentlichen keine NO-Entfernungsaktivität bei 450ºC bei den verwendeten Bewertungsbedingungen (Methode A).
  • Leistungsbewertungsbeispiel 2
  • Bewertung der Entfernungsaktivität und Dauerhaftigkeit unter Verwendung eines Modellabgases aus einem Dieselmotor
  • Eine Gasmischung, bestehend aus 500 ppm NO, 1500 ppm Propylen C&sub3;H&sub6;, 15% O&sub2; und dem Rest von N&sub2; (dieses Gas entspricht A/F = 48 und wird als Modellabgas eines Dieselmotors verwendet) wurde in jedes der 400-Zellen-Wabenstücke mit einem Durchmesser von 2,54 cm und einer Länge von 6,35 cm, beschichtet mit den Katalysatoren (1) bis (12) der Beispiele 1-3 und den Katalysatoren (13) bis (28) der Vergleichsbeispiele 1-12, in einer Raumge-schwindigkeit von 40.000/h auf gleiche Weise wie bei Leistungsbewertungsbeispiel 1 geleitet, wobei die NO-Entfernungsaktivität von jedem Katalysator geprüft wurde (Methode B). Dann wurde jeder Katalysator auf dem Wabenstück einer Alterungsbehandlung bei den gleichen Bedingungen wie bei Leistungsbewertungsbeispiel 1 unterworfen, danach wurde der entstehende Katalysator wieder auf seine Leistung gemäß dem obigen Verfahren B geprüft. In Tabelle 4 sind die NO-Entfernungsaktivitäten von jedem Katalysator vor und nach der Alterung bei einer Gastemperatur an der Katalysatoreinlaßschicht von 450ºC angegeben. Tabelle 4 NO-Entfernungsaktivität in jedem Katalysator in frischem Zustand und nach dem Altern (Methode B)
  • Aus Tabelle 4 ist erkennbar, daß die erfindungsgemäßen Katalysatoren eine ausgezeichnete NO-Entfernungsaktivität und Dauerhaftigkeit zeigen, selbst bei Bedingungen mit hoher O&sub2;-Konzentration, verglichen mit bekannten Katalysatoren.
  • Leistungsbewertungsbeispiel 3
  • Bewertung (2) der Entfernungsaktivität und Dauerhaftigkeit unter Verwendung eines Modellabgases aus einem magerbrennenden Benz inmotor
  • Eine Gasmischung, bestehend aus 1000 ppm NO, 3000 ppm CO, 1300 ppm C&sub3;H&sub6;, 1000 ppm H&sub2;, 3,5% O&sub2;, 10% CO&sub2;, 10% H&sub2;O und dem Rest von N&sub2; (dieses Gas wurde als Modellabgas eines magerbrennenden Benzinmotors verwendet) wurde in jedes der 400-Zellen-Wabenstücke der gleichen Größe wie in Leistungsbewertungsbeispiel 1, beschichtet mit dem Katalysator (1) von Beispiel 1 und dem Katalysator (13) von Vergleichsbeispiel 1, mit einer Raumgeschwindigkeit von 100000/h geleitet, wobei die Gastemperatur an der Katalysatoreinlaßschicht in einer Rate von 30ºC/min erhöht wurde, und die Entfernungsaktivitäten von jedem Katalysator für CO, HC und NO geprüft wurden (Methode C).
  • Nach der Leistungsbewertung wurde jeder Katalysator auf dem Wabenstück einer Alterungsbehandlung bei den gleichen Bedingungen wie in dem Leistungsbewertungsbeispiel 1 unterworfen, danach wurde der entstehende Katalysator erneut auf seine Leistung gemäß Methode C geprüft.
  • In Fig. 1 sind die NO-Abnahmeprofile vor und nach dem Altern des Katalysators (1) von Beispiel 1 dargestellt.
  • In Fig. 2 sind die NO-Abnahmeprofile vor und nach dem Altern des Katalysators (13) von Vergleichsbeispiel 1 dargestellt.
  • In dem Katalysator (1) von Beispiel 1 findet im wesentlichen keine Verlagerung der Erhöhung in der NO-Abnahmekurve bei höherer Temperatur nach dem Altern statt und 85% der ursprünglichen NO-Entfernungsaktivität bleiben nach dem Altern erhalten. Der Katalysator (1) von Beispiel 1 besitzt somit eine signifikant verbesserte Wärmebeständigkeit, verglichen mit dem Katalysator (13) von Vergleichsbeispiel 1.

Claims (4)

1. Katalysator zur Reinigung von Abgasen, die Stickoxide in Koexistenz mit Sauerstoff in überschüssiger stöchiometrischer Menge enthalten, wobei der Katalysator umfaßt (a) einen Träger, zusammengesetzt aus einem kristallinen Metallosilicat, dessen wasserfreier Zustand durch die folgende chemische Formel
[( x + y)/n]R (MxAlySiz)O&sub2;
dargestellt wird, worin R mindestens ein Kation mit einer Wertigkeit n bedeutet, x, y und z Molfraktionen der unterschiedlichen Metallelemente M bedeuten, Al und Si als tetraedisches Oxid in der Skelettstruktur vorliegen, M mindestens ein Metall, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Ga, Fe, Y und Seltenerdmetallen, bedeutet, x + y + z = 1000, x ≥ 0, y > 0 und 0,990 ≥ z ≥ 0,882 und (b) einem copräzipitierten verbindungsoxid aus Kupfer und Gallium, das auf dem Träger in hochdispergiertem Zustand mit innigem Kontakt dazwischen vorhanden ist, wobei das Kupfer in einer Menge auf dem Träger von 0,05 15 Gew.-% und das Gallium auf dem Träger in einer Menge von 0,1 20 Gew.-%, vorhanden sind, das Oxid auf die Oberfläche der Mikroporen im Inneren und zwischen den Teilchen des kristallinen Metallosilicatträgers gemäß einem einheitlichen Präzipitationsverfahren abgeschieden wurde und der Katalysator bei einer Temperatur von 300 900ºC calciniert wurde.
2. Katalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zu einer besonderen Form verformt wurde oder daß er auf ein feuerfestes Substrat beschichtet wurde.
3. Verwendung des Katalysators nach einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Reinigung von Abgasen, die von magerbrennenden Benzinmotoren emittiert werden.
4. Verwendung des Katalysators nach einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Reinigung von Abgasen, die von Dieselmotoren emittiert werden.
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