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DE69221483T2 - Induktive verschiebungsfühler - Google Patents

Induktive verschiebungsfühler

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Publication number
DE69221483T2
DE69221483T2 DE69221483T DE69221483T DE69221483T2 DE 69221483 T2 DE69221483 T2 DE 69221483T2 DE 69221483 T DE69221483 T DE 69221483T DE 69221483 T DE69221483 T DE 69221483T DE 69221483 T2 DE69221483 T2 DE 69221483T2
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DE
Germany
Prior art keywords
inductance
path
coil sections
influencing means
series circuits
Prior art date
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DE69221483T
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English (en)
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DE69221483D1 (de
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Donald Hore
Robert Slade
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REGAL COMPONENTS AB
Original Assignee
REGAL COMPONENTS AB
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE69221483T2 publication Critical patent/DE69221483T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft induktive Sensoren für Verlagerungen. Solche Geräte können für das kontaktlose Erfassen von Winkel- oder linearen Verlagerungen verwendet werden.
  • Der beste derzeit verfügbare kontaktlose und induktive Winkeensor für kontinuierliche 360º-Rotationsanwendungen ist der bürstenlose Drehmeder. Es handelt sich hier um eine inhärent komplexe elektrische Vorrichtung, die einen mehrpoligen gewickelten Rotor und Stator sowie einen rotierenden Umformer umfasst, um den Erregerwechselstrom an den Rotor zu koppeln. Es gibt zwei Statorwicklungen, in denen Spannungen induziert werden, die mit dem Winkel sinusförmig variieren. Da sie relativ um 90º verschoben sind, entsprechen sie Sinus und Kosinus, aus denen der Wellenwinkel ratiometrisch errechnet werden kann. Da diese Technologie etwa zur Zeit des Zweiten Weltkriegs für Militär- und Marine-Feuerleitsysteme entstand, sind die Sensoren und die elektronische Signalverarbeitungshardware gut entwickelt. Fortschritte in letzter Zeit konnten die Kosten der Elektronik deutlich senken, wobei die aus einem Chip bestehenden Drehmelder-Digital-Wandler heute bereits allgemein üblich sind. Der Drehmelder selbst bleibt jedoch komplex und teuer.
  • Die Anmeder entwickelten früher alternative Sensorformen, wie sie z.B. in WO 88/06716 und WO 90/04153 geoffenbart sind. Die erstere offenbart Geräte mit zwei Elementen, die relativ zueinander entlang eines linearen oder kreisrunden Wegs verlagerbar sind. Ein Element bietet eine Vielzahl an Spulenabschnitten entlang des Wegs. Ihre einzelnen Induktanzen hängen von der Konfiguration des zweiten Elements ab. Beispielsweise kann das erste Element ein ringförmiger Stator mit nach innen gerichteten radialen Vorsprüngen sein, auf denen die Spulenabschnitte gewickelt sind - als Alternative in unterschiedlichen Richtungen, sodass der Flussweg schleifenförmig nach innen und außen geführt wird. Das zweite Element kann ein ringförmiger Rotor sein, wobei ein Abschnitt ferromagnetisch und der andere nicht-ferromagnetisch ist und/oder eine leitende Abschirmungsschicht aufweist. Alternativ dazu kann das zweite Element Quecksilber sein, das eine ringförmige Leitung zur Hälfte füllt, die einen statischen ferromagnetischen Kern umgibt. Eine besondere Eigenschaft besteht darin, dass für jede Relativposition der Elemente die eine Hälfte der Spulenabschnitte eine unterschiedliche Induktanz aufweist als die andere Hälfte. Im Allgemeinen wechselt die Polarität der Spulenabschnitte ab, d.h. dass die Anordnung heteropolar ist. Im Gegensatz dazu offenbart WO90/04152 im Wesentlichen homöopolare Geräte. Diese können den heteropolaren Gegenstücken stark ähneln. Somit bewirkt die Verlagerung entlang eines linearen oder rotierenden Wegs die relative Verlagerung eines Elementepaars, das einander bezüglich des Wegs gegenübersteht. Ein Element bietet eine Reihe von Spulenabschnitten, während das andere einen Abschnitt besitzt, der die lnduktanz jenes Teils der Spulenabschnitte steigert, dem er zu beliebigen Zeitpunkten benachbart ist. Die Spulenabschnitte sind homöopolar. Typischerweise besitzt jeder Spulenabschnitt eine Achse, die den Weg schneidet, und alle sind in gleicher Richtung um ihre Achsen gewickelt. Sie sind im allgemeinen als Einzeicklung um einen Kern in Reihe geschaltet. Der Kern besitzt ungewickelte Abschnitte, um einen Flussrückkehrweg bereitzustellen.
  • Sowohl die hetero- als auch die homöopolaren Geräte sollen im Wesentlicheri lineare Ausgangssignale über brauchbare Arbeitsbereiche liefern. Klarerweise sind lineare Ausgangssignale leicht zu verarbeiten. In einem in WO90/04152 geoffenbarten homöopolaren Winkelsensor stammt das Grundausgangssignal aus der Mitteanzapfung einer einzelnen Autotransformatorwicklung. Die Spannweite der Abschirmung oder des gleichwertigen ferromagnetischen Rotationselements und auch der Halbwicklung beträgt 180º. Die Charakteristik an den Übergangspunkten ist inhärent abgerundet, doch das Ausgangssignal ist über eine 180º-Drehung größtenteils linear. Das Gleiche gilt für Geräte für das Erfassen reduzierter Winkel, worin die Anzahl an Wicklungen und Rotorabschirmungen vervielfacht ist; z.B. ergeben zwei diametral entgegengesetzte 90º- Abschirmungen, die zwei Paare Halbwicklungen mit einer Spannweite von 90º beeinflussen, bei einer Drehung um 90º eine lineare Charakteristik.
  • Die in Anspruch 1 dargelegte Erfindung entstand aus der Erkenntnis, dass nützliche Geräte bereitgestellt werden können, indem man in der allgemeinen Entwicklung entgegengesetzten Richtung arbeitet: anstatt zu versuchen, die Rundung zu minimieren, wird sie gesteigert, sodass das Ausgangssignal im Wesentlichen sinusförmig wird. Dieses kann unter Anwendung allgemein bekannter Technologie verarbeitet werden.
  • EP-A-0 401 084 offenbart einen Winkeensor mit einem gezahnten Rotor und einem koaxialen und mit doppelt so vielen Zähnen gezahnten Stator. Auf dem Stator (oder Rotor) befindet sich mindestens eine Spulenwicklung, vorzugsweise zwei Spulen, die auf eingeschobenen Teilgruppen der Zähne unterschiedlich angeordnet sind. Vorzugsweise sind zwei koaxiale Rotor/Stator-Anordnungen vorgesehen, wobei die korrespondierenden Komponenten (Rotoren und Statoren) untereinander mechanisch verbunden sind.
  • JP-A-55 046 862 und EP-A-0 009 102 offenbaren einen induktiven Sensor für Verlagerungen zur Bereitstellung elektrischer Ausgangsdaten, die mit einer Verlagerung entlang eines Wegs in Beziehung stehen, wobei der Sensor ein erstes und ein zweites Element umfasst, die sich entlang des Wegs auf jeweiligen Seiten davon erstrecken und einander bezüglich des Wegs gegenüberstehen; wobei das erste Element eine Vielzahl an Spulenabschnitten entlang des Wegs aufweist; wobei das zweite Element ein induktanzbeeinflussendes Mittel umfasst, das ausgebildet ist, die Induktanz zumindest eines angrenzenden Spulenabschnitts zu beeinflussen, und solcherart angeordnet ist, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur einige der Spulenabschnitte des ersten Elements dadurch beeinflusst sind; worin das induktanzbeeinflussende Mittel relativ zum ersten Element verlagerbar ist, wobei die Relativverlagerung einen Bereich beeinflusster Induktanz wirkungsvoll verlagert, sodass er einen räumlich variierenden Bruchteil der Spulenabschnitte betrifft; und worin die Spulenabschnitte eine erste und eine zweite Reihenschaltung umfassen, wobei sowohl die erste als auch die zweite Reihenschatung zumindest zwei der Spulenabschnitte aufweist, die elektrisch in Serie geschaltet sind, und Spulenabschnitte der ersten und zweiten Reihenschaltung entlang des Wegs abwechseln. Das Gerät besitzt die Form eines bürstenlosen Drehmelders. Zusätzlich zur ersten und zweiten Reihenschatung existiert eine dritte Wicklung auf einer Innenbuchse, die zur Erregung dient. Im Gegensatz zum Gerät der vorliegenden Erfindung stellt jede der ersten und der zweiten Reihenschaltung einen Autotransformator mit Stromanschüssen an beiden Enden und einer Mitteanzapfung dar und die Ausdehnung des induktanzbeeinflussenden Mittels entlang des Wegs ist solcherart, dass es Spulenabschnitte über einen Bereich von mghr als 90º und weniger als 180º elektrisch beeinflusst; wodurch Signale, die aus den Mittelanzapfungen des ersten Elements abgeleitet werden können, mit der Relativverlagerung des induktanzbeeinflussenden Mittels im Wesentlichen sinusförmig variieren.
  • Die vorliegende Erfindung findet für einen rotierenden Sensor Anwendung, in dem das Elementenpaar aus einem Stator und einem Rotor besteht. Normalerweise ist der Spulenabschnitt am Stator montiert, doch ist dies nicht entscheidend. Viele Stator- und Rotorgeometrien sind möglich, doch ist es vorzuziehen, wenn zwischen ihnen ein ringförmiger Spalt definiert ist, der den Weg definiert.
  • In einer solchen Anordnung und bei einer Vierspuenanordnung begrenzt das induktanzbeeinflussende Mittel mehr als 90º und weniger als 180º im Drehmittepunkt des Rotors. Der Rotor ist somit hinsichtlich der wirkungsvollen Permeabilität gegenüber durch die Statorspulen erzeugtem Wechselfluss asymmetrisch. Wenn eine Statorspule maximale Induktanz erfährt, besitzt die andere Spule der gleichen Reihenschaltung minimale Induktanz, während die Spulen der anderen Reihenschaltung gleiche mittlere Induktanzwerte aufweisen. Die Drehung des Rotors überträgt in progressiver Weise hohe Induktanz auf die Spulenfolge.
  • Geeignete sinusförmige Signale können aus den Zwischenverbindungen zwischen den Spulenabschnitten der Reihenschaltungen abgeleitet werden. Günstigerweise sind die Spulenabschnitte dann in einer oder mehreren Reihengruppen verbunden, die so angeordnet sind, dass, im Fall die Hälfte einer Gruppe maximale Induktanz aufweist, die andere Hälfte minimale lnduktanz besitzt. Die Zugehörigkeit zur "maximalen" und "minimalen" Gruppenhälfte ändert sich natürlich mit der Relativbewegung der induktanzbeeinflussenden Elemente. Die Spannung zwischen der Mittelanzapfung und beiden Stromanschlüssen einer Gruppe bei Wechselstromzufuhr variiert dann mit der relativen Bewegung, um einen bürstenlosen variablen Autotransformator zu erzeugen.
  • In einer Rotationsvorrichtung ermöglicht es das Vorsehen einer zweiten Autotransformatorwicklung, die 90 elektrische Grad gegenüber der ersten verlagert ist, dass ein zweites Kanalausgangssignal der gleichen Form abgeleitet werden kann. Dieses stimmt mit dem Kosinus überein, wenn der erste Kanal dem Sinus des Rotorwinkels entspricht. Diese beiden Ausgangssignale korrespondieren dann mit jenen eines herkömmlichen Dreh melders, wodurch bestehende Drehmelder-Digital-Wandler dazu dienen können, die Ausgangssignale in Winkeldaten zu demodulieren.
  • Eine solche Vorrichtung besitzt gegenüber den bekannten bürstenlosen Drehmeldergeräten große Vorteile, wobei bevorzugte Ausführungsformen insbesondere die folgenden Vorteile bieten:
  • 1. Extrem einfache Konstruktion ohne Wicklungen auf dem Bewegungselement und daher ohne Rotorverbindungen oder Transformatorkupplung für bürstenlosen Betrieb. Ein Vorteil dieser einfachen Bauweise besteht darin, dass die vorliegende Drehmelder einen kleineren Durchmesser und eine kleinere Länge aufweisen können, sodass sie in viel kleinere Räume eingepasst werden können, als herkömmliche doppelt gewickelte Konstruktionen.
  • 2. Die Möglichkeit von Geräten ohne bewegliche Wicklungen, sodass es kein sich bewegendes Feld gibt. Dies eliminiert eine bekannte Fehlerquelle von Drehmeldern, die als "Geschwindigkeitsspannung" bekannt ist. Diese entsteht dadurch, dass das Rotationsfeld der Rotorwicklungen Spannungen im Stator induziert, die mit der Geschwindigkeit und nicht mit dem Winkel in Beziehung stehen.
  • Natürlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf rotierende Sensoren beschränkt und ist ebenso auf einen linearen Sensor anwendbar.
  • Weiters ist es nicht notwendig - obwohl es vorzuziehen ist -, dass die Reihenschaltungen an eine gemeinsame Stromquelle angeschlossen sind. Wenn sie an eine gemeinsame Stromquelle angeschlossen sind, können geeignete Bezugsspannungen zum Vergleich mit den Signalen, die aus den Zwischenverbindungen der Spulenabschnitte der Reihenschaltungen abgeleitet sind, durch eine zweckmäßige Brückenschaltung bereitgetsellt werden, die mit der gemeinsamen Stromquelle verbunden ist. Diese Brückenschaltung kann auf Widerständen oder Spulen basieren.
  • Außerdem ist zu beachten, dass das induktanzbeeinflussende Mittel jedes bisher beschriebene sein kann und in WO88/067167 und WO90/04153 geoffenbart ist.
  • Es folgt eine Beschreibung einiger Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigelegten Abbildungen, worin:
  • Fig.1 die Grundstruktur eines bekannten Sensors für Verlagerungen zeigt;
  • Fig.2 die Spulenanordnungen des Sensors von Fig.1 zeigt;
  • Fig.3 Signalausgänge aus dem Sensor von Fig.1 darstellt;
  • Fig.4 einen induktiven Sensor für Verlagerungen zeigt, der eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig.5 die Spulenanordnungen im Sensor von Fig.4 zeigt;
  • Fig.6 typische Ausgangssignale aus dem induktiven Sensor für Verlagerungen von Fig.4 veranschaulicht;
  • Fig.7 eine Schnittansicht entlang Linie Z-Z in Fig.4 ist;
  • Fig.8 eine zweite Ausführungsform der Erfindung zeigt, die eine Modifikation jener der Figuren 4-7 ist;
  • Figuren 9a und 9b eine Drauf- bzw. Schnittansicht eines einendigen Sensors sind, der eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig.10 eine Schnittansicht einer Ausführungsform ist, die eine Modifikation jener der Figuren 9a und 9b ist;
  • Figuren 11a und 11b eine Drauf- bzw. Schnittansicht einer vierten Ausführungsform der Erfindung auf der Grundlage der Verwendung von Axialfluss sind;
  • Figuren 12a und 12b eine Drauf- bzw. Schnittansicht einer fünften Ausführungsform der Erfindung sind, die eine Modifikation der Ausführungsform der Figuren 11a und 11b ist;
  • Fig.13 eine sechste Ausführungsform der Erfindung darstellt, die alle 180º mechanischer Drehung einen Zyklus erzeugt;
  • Fig. 14 die elektrische Verbindung der Spulen der Ausführungsform von Fig. 13 zeigt;
  • Fig.15 typische Ausgangssignale der Ausführungsform von Fig.13 veranschaulicht;
  • Fig.16 eine siebte Ausführungsform der Erfindung auf der Grundlage heteropolarer Erregung veranschaulicht;
  • Fig.17 eine achte Ausführungsform, eine weitere heteropolare Anordnung, zeigt;
  • Fig.18 eine neunte Ausführungsform, einen linearen induktiven Sensor für Verlagerungen, darstellt;
  • Fig.19 eine weitere Ausführungsform zeigt, die eine auf Widerständen basierende Brückenschaltung verwendet;
  • Fig.20 eine mit Fig.10 übereinstimmende Ausführungsform darstellt, die jedoch eine auf Spulen basierende Brückenschaltung aufweist; und
  • Fig.21 typische Ausgangssignale aus der Ausführungsform von Fig.20 veranschaulicht.
  • Vor einer Beschreibung der vorliegenden Erfindung werden die Grundprinzipien von induktiven Sensoren unter Bezugnahme auf bekannte Anordnungen beschrieben.
  • Die früheren britischen Patentschriften GB 2 223 590 und 2 241 788 der Anmelder zeigten, wie bürstenlose induktive Winkerfassung unter Anwendung des Prinzips des rotierenden variablen Autotransformators möglich ist und wie zwei Kanäle mit Analogausgangssignalen, die 90º gegeneinander verschoben sind, aus einem einzigen gewickelten Element abgeleitet werden können, das sowohl als Magnetisierungsquelle als auch als erfassende Wicklung dient. Fig.1 zeigt eine solche Vorrichtung in einfacher schematischer Form. Ein Stator aus ferromagnetischem oder nichtleitendem Material wie z.B. Kunststoff trägt mindestens zwei Paare Spulen 2, die zwischen Wechelstromanschüssen A und C in Reihe geschaltet sind. Der Halbierungspunkt wird zu Anzapfung B herausgeführt.
  • Ohne Rotor würden die Spulen als einfacher Spannungsteiler dienen, sodass die Spannung über B-C die Hälfte der Versorgungsspannung ausmachen würde. Der Rotor 3 ist jedoch angeordnet, um dem durch die Spulen 2 entwickelten Fluss 180º Asymmetrie bei der wirkungsvollen Permeabilität zu bieten, typischerweise indem 180º seiner Oberfläche durch eine leitende Abschirmung 4 abgedeckt sind, in der Wirbelströme Fluss erzeugen, der dem durch die Spulen 2 entwickelten Fluss entgegengerichtet ist. Spulen, die eng an diese Abschirmung gekoppelt sind, werden dann reduzierte Induktanz aufweisen, sodass die Spannungsverteilung zwischen den Spulen nicht mehr gleich ist. In der dargestellten Position ist die Induktanz des Wicklungsabschnitts A-B niedriger als B-C, und der Spannungsabfall über B-C ist maximal. Das Drehed des Rotors 2 im Uhrzeigersinn überträgt allmählich die niedrigere Induktanz, bis die Spannung B-C nach der 180º-Drehung minimal ist; weitere Bewegung stellt den ursprünglich hohen Zustand bei 360ºC von B-C wieder her. Fig.2 ist eine schematische Ansicht der Schaltung, und Fig.3 zeigt die analoge Ausgangskurve B-C, die mit Ausnahme der Rundung der Übergangspunkte bei 0 und 180º praktisch linear ist.
  • Anzapfungen X und Y zwischen der ersten/zweiten bzw. dritten/vierten Spule sind die Quelle des zweiten Ausgangskanals. Die Spannung zwischen ihnen variiert in exakt gleicher Weise mit der Rotorbewegung, doch die Ausgangsquelle ist um 90º verschoben, wie dies in Fig.3 als XX-Y im Verhältnis zu VB-C dargestellt ist. Die Abfrage beider Kurven durch geeignete Signalverarbeitungselektronik kann über die volle 360º- Drehung diskrete Daten liefern.
  • Die viel frühere Entwicklung von Sinus-Ausgangssensoren wie z.B. Synchros und Drehmeldern führte jedoch zu kommerzieller Produktion in großem Maßstab und zur Verfügbarkeit von Signalverarbeitungshardware, die auf Sinus/Kosinus- und nicht auf linearen analogen Ausgangssignalen basiert. Es ist daher vorteilhaft, dafür zu sorgen, dass der rotierende variable Autotransformatorsensor auch die Option von Sinus/Kosinus- sowie von linearen analogen Zweikanalausgangsignalen bietet, damit er direkt mit bestehenden Systemen zusammengeschlossen werden kann, die unter Anwendung früherer Drehmeldertechnologie entwickelt wurden; dies ist das Ziel der vorliegenden Erfindung.
  • Fig.4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, die eine Neuanordnung der Vorrichtung von Fig.1 ist, worin anstelle der Reihenschaltung aller vier Spulen 2 diese als zwei getrennte, diametral entgegengesetzte Paare verbunden sind, wobei jeweils die Mitteanzapfung herausgeführt ist, um den Autotransformatorausgang bereitzustellen. Zwei sind mit Anschlüssen A1 und C1 mit Anzapfung B1 verbunden, und das andere Paar ist mit Anschlüssen A2 und C2 mit Anzapfung B2 verbunden, wie dies wiederum in schematischer Form aus Fig.5 ersichtlich ist. Da die gepaarten Spulen weiter voneinander versetzt sind als in Fig.1, ist die Ausgangscharakteristik viel weniger linear und wird - wie in Fig.6 zu sehen - quasi sinusförmig. Bei Verwendung über eine gemeinsame Wechselstromversorgung nähern sich die zwei um 90º verlagerten Ausgangssignale VB1-C1 und VB2-C2 dem sin/cos-Ausgangssignal eines herkömmlichen Drehmelders.
  • Durch zweckmäßige Dimensionierung der Rotorabschirmungslänge im Verhältnis zur Statorspulenspannweite können die Ausgangskurven VB1-C1 und VB2-C2 so festgelegt werden, dass sie sehr genau mit echten Sinus/Kosinusfunktionen übereinstimmen, wodurch existierende Drehmelder-Digital-Signalverarbeitungsschaltungen in vielen Fällen, bei denen digitalisierte 360º-Information erforderlich ist, wirtschaftlich günstig eingesetzt werden können. Somit begrenzt die Abschirmung 4 mehr als 90º und weniger als 180º im Mittelpunkt des Rotors 3.
  • Die praktischen Konstruktionsausführungsformen der Erfindung können unterschiedlich gestaltet sein, je nachdem, ob die Spulen so angeordnet sind, dass sie alle die gleiche Polarität (homöopolar) oder abwechselnde Polaritäten (heteropolar) aufweisen. Die einfache Konstruktion basiert direkt auf Fig.4, wobei Fig.7 eine praktische Ausführungsform zeigt, die dem Querschnitt Z-Z von Fig.4 entspricht und in einem geeigneten Außengehäuse 5 mit Lagern 6 und Welle 7 untergebracht ist.
  • In diesem Fall besteht der Stator 1 aus Kunststoff oder einem anderen zweckmäßigen nichtmagnetischen, nichtleitenden Material und dient einfach dazu, Spulen 2 in ihren korrekten Relativpositionen zu halten. In der Folge ermöglichen es die offenen Schlitze des Stators 1 den Spulen 2, vorgeformt und einfach eingekapselt zu werden. Der durch sie produzierte Fluss bildet eine Verbindung zum Ende des Rotors, wie dies durch die mit Pfeilen versehenen Kreise in durchbrochenen Linien dargestellt ist. Wenn sie ferromagnetisches Rotormaterial verbinden, besitzen die Spulen eine höhere Induktanz als jene, die die leitende Abschirmung 4 verbinden, sodass das Drehen des Rotors 3 die bereits beschriebene Ausgangsspannungsvariation hervorruft.
  • Die Verwendung von einfachen Luftkernspulen wie hier bietet den Vorteil, dass Fehler aufgrund von Variationen der Kempermeabilität oder Abmessungstoleranzen bei Verwendung ferromagnetischer Statoren vermieden werden. Die Mindestgröße und Betriebsfrequenz unterliegen jedoch praktischen Einschränkungen, sodass die Verwendung ferromagnetischer Kerne erforderlich sein kann. Dies steigert die Höhe des Flusses und den Signal-Rausch-Abstand, wobei Fig.8 eine ähnliche Spuenausbildung wiederum in homöopolarer Konfiguration in einem ferromagnetischen Stator 8 zeigt. In Fig.8 wurden das Gehäuse, die Welle und die Lager zur besseren Übersichtlichkeit weggelassen. Es ist offenkundig, dass ein viel größerer Teil des Flusspfads um die Spulen 2 aus ferromagnetischem Material besteht, wodurch der Fluss verbessert wird. Der Überhang des Stators 8 an jedem Ende dient auch dazu, die Fläche an magnetischem Material zu vergrößern, das den Fluss über den radialen Luftspalt an jedes Ende des Rotors koppelt, wobei die magnetische Schaltung effektiv doppelendig ist (Enderhebung wie Fig.1).
  • Figuren 9a und 9b zeigen eine einendige Variation der gleichen homöopolaren Spulenkonfiguration unter Verwendung eines ferromagnetischen Stators in Topfkernform 9. In dieser Ausführungsform gibt es keinen rotierenden ferromagnetischen Kern, wobei die zentrale Bosse des Stators den gleichen Zweck der Rückführung des Flusses erfüllt. Der Rotor 10 wird dann entweder zu einer leitenden Abschirmung geeigneter Spannweite, um den Fluss einzuschränken, der den einzelnen radialen Luftspalt überquert, oder er wird zu einem ferromagnetischen Teil, um den Fluss zu verstärken, anstatt ihn einzuschränken. Eine weitere Möglichkeit bei diesem Stator besteht darin, dass der Rotor axial von der Vorderfläche beabstandet ist (siehe Fig.10), doch diese Konfiguration ist gegenüber Fehlern, die durch die axiale Verlagerung der Welle aufgrund von Lagertoleranzen entstehen, anfälliger. Zwecks maximaler Empfindlichkeit in dieser Anordnung ist der Rotor 11 ferromagnetisch und besitzt eine geeignete Form, um die erforderlichen Sinuseigenschaften hervorzurufen.
  • Figuren 11a und 11b zeigen eine weitere Axialflussausführungsform. Der Stator 12 trägt die die vier Stirnflächenspulen 2 auf erhöhten Unterlagen 1 3. Wenn für den Stator ferromagnetisches Material verwendet wird, bietet eine zentrale Bosse einen Rückkehrweg für den Fluss. Der Rotor 1 5 kann aus ferromagnetischem oder metallischem Abschirmungsmaterial geeigneter Form bestehen und der Fluss bei Bedarf durch einen ferromagnetischen Stützring 16 verstärkt werden. Alternativ dazu kann ein gewickelter Stator 12 so fixiert werden, dass er dem anderen gegenüberliegt, wobei die Spulen verbunden sind, um das Strömen des Flusses über den Spalt, in dem sich der Rotor dreht, gegenseitig zu unterstützen. Auf Wunsch kann die zweite Gruppe von Statorspulen verbunden sein, um eine Differenzbrückenausgangskonfiguration zu bieten, die weiter unten beschrieben wird.
  • Figuren 12a und 12b zeigen das Prinzip, wie die Konstruktion problemlos auf andere magnetische Schaltungskonfigurationen mit axialen Luftspalten angepasst werden kann.
  • Die Statoranordnung umfasst vier einander zugewandte Paare von Segmenten 21 aus zweckmäßigem ferromagnetischem Material, das so geformt ist, dass es innere Auflager 25 bereitstellt, die die Wicklungen 23 tragen, deren Fluss den axialen Luftspalt zwischen den Segmenten überquert, wie dies durch die durchbrochenen Linien an 26 dargestellt ist. Im Luftspalt dreht sich das an der Eingangswelle 27 befestigte flussbeeinflussende Element 22. Das Element 22 kann entweder aus nichtmagnetischem Material hoher Leitfähigkeit oder einem ferromagnetischem Material hoher Permeabilität bestehen, wie dies bereits erklärt wurde. Die Statoranordnung kann durch Schraubenlöcher 24 an einem geeigneten Gehäuse befestigt sein. Die Anordnung kann acht einzelne Segmente, die paarweise mit einander zugewandten Vorderflächen verbunden sind, oder vier getrennt geformte Quadranten umfassen, von denen jeder ein Paar Segmente 21 aufweist, oder entsprechend der jeweiligen Fertigung anders zusammengesetzt sein, um eine solche Anordnung zu bilden.
  • Die einzelnen Polwicklungen sind verbunden, um zwei in Reihe geschaltete, diametral entgegengesetzte Paare zu bilden, wobei ein Paar das Sinus- und das andere das Kosinusausgangssignal liefert. Dadurch ergibt sich pro Drehung ein voller Ausgangszyklus. Man beachte, dass durch Verdoppeln der Zahl und Halbieren der Winkelspannweite der Segmente zwei Zyklen zu 360 elektrischen Grad pro Drehung (usw. für jedes Hinzufügen von vier Polen pro Zyklus) die Folge sind.
  • In allen bisherigen Beschreibungen stimmten die Grade elektrischer Überquerung mit den Graden mechanischer Rotation überein. Wie bei den meisten herkömmlichen mehrpoligen elektrischen Maschinen kann die Verdopplung der Anzahl an Polen die mechanischen Grade relativ zu einem elektrischen Ausgangszyklus halbieren. Fig.13 zeigt, wie das Grundformat von Fig.4 geändert werden kann, um einen vollständigen elektrischen Ausgangszyklus für jeweils 180º mechanischer Drehung, d.h. beispielsweise zwei Ausgangszyklen pro Umdrehung, zu ergeben. In dieser Ausführungsform trägt der Stator 1 acht anstelle von vier identischen Spulen 2a-2h, während der Rotor 3 zwei diametral entgegengesetzte leitende Abschirmungen 4a, 4b von etwa der halben Spannweite der Abschirmung 4 in Fig.4 trägt. Fig.14 zeigt die Spulenverbindungsanordnung von Fig.13, die in Bezug auf Fig.4 mit Fig.5 übereinstimmt. Wenn sich der Rotor 3 in der in Fig.13 gezeigten Position befindet, werden zwei diametral entgegengesetzte Spulen 2a und 2e durch die Nähe der Abschirmungen 4a bzw. 4b beeinflusst und sind als eine Hälfte eines Autotransformators zwischen den Anschlüssen A1 und C1 in Reihe geschaltet, wobei die andere Hälfte Spulen 2c und 2g sind, die auf der anderen Seite der Anzapfung B1 in Reihe geschaltet sind. Eine bloße 90º-Drehung im Uhrzeigersinn - im Gegensatz zur 180º-Drehung in Figuren 2 und 5 - ist notwendig, um die Abschirmung auf die Spulen 2c, 2g zu übertragen. In ähnlicher Weise bilden die Spulen 2b, 2f und 2d, 2h den zweiten Autotransformator zwischen den Anschlüssen A2, B2 und C2, und die Ausgänge aus B1 und B2 sind nun um 45 mechanische Grade und 90 elektrische Grade voneinander verschoben. Fig.15 zeigt die resultierenden zwei Ausgangszyklen pro 360º-Drehung.
  • Es ist offensichtlich, dass eine ähnliche Multiplikation von Vierspulengruppen mit drei, vier usw. sowie die begleitende Multiplikation von Abschirmungen zweckmäßig reduzierter Spannweite die mechanische Drehung pro 360º-Zyklus (elektrisch) auf 120º, 90º usw. proportional verringern
  • Bei Verwendung größerer Anzahlen an Spulen kann es vorteilhaft sein, auf heteropolare und nicht homöopolare Erregung zurückzugreifne. Homöopolare Magnetkreise sind per definitionem dreidimensional und erfordern Flusswege in radialer und axialer Richtung. Bei heteropolarer Erregung sind abwechselnde Spulen mit entgegengesetzter Polarität gewickelt, sodass jede als Rückkehrweg für den durch ihre Nachbarn entwickelten Fluss dient. In der Folge ist der Flussweg zweidimensional, was Konstruktionen mit gestanzten Laminierungsstapeln für Stator und/oder Rotor entgegenkommt. Fig.16 zeigt ein Beispiel einer solchen Anordnung.
  • Die Ausführungsform von Fig.16 ist eine Fig.4 entsprechende Vierspulenanordnung, außer dass jede Spule über drei Schlitze eines 12-Schlitz-Stators verteilt ist. Wie bei herkömmlichen elektrischen Maschinen kann die Wicklungsverteilung gemeinsam mit der Dimensionierung der Rotorabschirmung 4 so festgelegt sein, dass die sinusartige Beschaffenheit des Ausgangssignal optimiert wird. Sie kann im Verhältnis zum Stator bei Bedarf auch abgeschrägt sein, um Nichtlinearitäten zu glätten.
  • Während die Ausführungsform von Fig.16 einen elektrischen Ausgangszyklus pro 360º- Drehung liefert, ist es offenkundig, dass die Multiplikation von Statorschlitzen und Spulen sowie die entsprechende Multiplikation von Rotorabschirmungen oder äquivalente Durchlässigkeitsasymmetrie mehrere elektrische Ausgangszyklen pro Drehung ermöglicht. Eine weitere Möglichkeit der Verwendung solcher mehrerer Spulengruppen (siehe die Ausführungsform von Fig.13) ist ihre Unterteilung in zwei getrennte Gruppen, um getrennten elektronischen Signalverarbeitungsschaltungen doppelte Sinus/Kosinusfunktionen zu bieten, sodass zur Sicherheit von Ausgangsdaten Redundanz erzeugt wird.
  • Ein weiteres Beispiel für die Ausführungsform der Sinus/Kosinusausgangssignal- Konfiguration in einem heteropolaren mehrpoligen Format ist in Fig.17 gezeigt. Hier ist eine Anwendung in einer Drehwelle mit großem Durchmesser zu sehen, z.B. einem Maschinenwerkzeugspindelantrieb, in dem die Anzahl an Ausgangszyklen pro Umdrehung mit der Polstruktur des Antriebsmotors übereinstimmt (in diesem Fall vier Zyklen).
  • Ein innen verzahnter Stator 11, der typischerweise aus Stahlaminierungen besteht, besitzt 64 Schlitze, die somit 64 radial herausragende Pole definieren. Jeder Quadrant umfasst einen vollen Ausgangszyklus, d.h. 360º elektrisch, und trägt identische Wicklungen. Ein mögliches Wicklungsmuster ist schematisch für einen Quadranten (16 Pole) dargestellt. Die Pole sind in Reihengruppen von vier gewickelt, wobei die Gruppen abwechseln, um zwei Paare zu ergeben, die elektrisch um 90º und physisch um 22½º versetzt sind. Das erste Paar besitzt Anschlüsse A und C sowie die Halbierungspunktanzapfung B. Das zweite Paar besitzt Anschlüsse A' und C' sowie die Halbierungspunktanzapfung B'. Diese Paare sind mit identischen Wicklungen auf den anderen Quadranten in Reihe geschalten. Der Rotor trägt vier Richtungselemente 13, die entweder leitende Abschirmungen in einem ansonsten ferromagnetischen Rotor oder ferromagnetische Bögen in einer ansonsten nichtmagnetischen Struktur sind. Man erkennt, dass diese Elemente in der dargestellten Position maximale Kopplung an Wicklungsabschnitt A-B aufweisen, der je nach der leitenden oder magnetischen Beschaffenheit des Elements 13 entweder minimale oder maximale Induktanz besitzt, wobei die Ausgangsspannung über B-C entsprechend minimal oder maximal ist. Das Element 13 hat nur einen minimalen Effekt auf die Wicklung A' B' C', sodass die Ausgangsspannung B'C' die Hälfte der Versorgungsspannung ausmacht.
  • Die Rotation im Uhrzeigersinn bringt das Element 13 zur maximalen Kopplung an A'B' und gleicht die Induktanzen von AB und BC aus, um ein Mittelwertausgangssignal über BC zu erzeugen. Die weitere Drehung zur mit Punkten als 13A angezeigten Position maximiert die Kopplung an Abschnitt B-C, um dem Anfangspunkt die entgegengesetzte Ausgangsbedingung zu geben, während weitere 22½º den Ausgangszyklus von B-C abschließen. Es ist offensichtlich, dass der Ausgangszyklus aus B'C' ähnlich, jedoch elektrisch um 90º versetzt ist.
  • Durch das Vorsehen einer kürzeren Spannweite der Elemente 13 als bei den früheren Linearausgangssignalsensoren der Anmelder sowie durch geeignete Formung und Wickungsverteilung wird eine enge Annäherung an Sinus/Kosinuseigenschaften erzielt (z.B. Fig.3).
  • Die Erzielung von Sinus/Kosinuseigenschaften ist auch für lineare Versionen des Sensors möglich. Es könnte somit eine Fig.18 entsprechende Anordnung mit verkürzter Abschirmungspannweite und zweckmäßiger Formung und Wicklungsverteil ung zwei Kanäle Sinus/Kosinus-Analogausgangssignale ergeben.
  • In jeder Konstruktion, in der Spulen verdoppelt sind, z.B. in der Ausführungsform von Fig.13, oder durch Bifilarwicklung einzelner Spulen ist es möglich, sie in Brückenformationen zu verbinden, um ein Differenz-Ausgangssignal zu liefern.
  • Die Brückenverbindung mit einzelnen Spulen kann unter Verwendung übereinstimmender Widerstandspaare erreicht werden (siehe Fig.19, Bezug nehmend auf Figuren 4 und 5). Die Spannungswerte an den Anzapfungen B1 und B2 werden mit dem Mittelschienen-Spannungswert an der Mitteanzapfung R1 des übereinstimmenden Widerstandspaars R verglichen, wobei Spule und Widerstandspaar parallel mit einer gemeinsamen Wechselstromversorgung Vs-Vo verbunden sind. Wiederum ist das Ergebnis ein Paar quasi sinusförmiger Ausgangssignale, die um 90º voneinander versetzt sind, wobei die Amplitudenextreme gleichphasig und gegenphasig sind, während der Halbierungspunkt eine Null ist.
  • Eine weitere Alternative ist in Fig.20 dargestellt. Die Spulenpaare 2a, 2c bilden eine Brücke mit dem Spuenpaar 2e, 29, und sind solcherart verbunden, dass wenn die Abschirmung 4a die Impedanz der Spulen 2a und 2e reduziert, der Spannungswert bei T1 zu Vs neigt, während der Wert bei T2 zu Vo neigt. Wenn die Abschirmung 4a die Mitteposition erreicht, sind die Spannungswerte bei T1 und T2 gleich und ergeben einen Nullausgang. Wenn 2c und 29 von der Abschirmung erreicht werden, ist die Spannungsdifferenz in der entgegengesetzten Phasenrichtung. Dieser Effekt wird bei T3 und T4 mit einer Phasenverschiebung um 90º elektrisch wiederholt. Das Ergebnis ist ein Paar quasi sinusförmiger Ausgangskurven, die in Fig.21 dargestellt sind, worin die Modulation sowohl in der Amplitudenänderung als auch der Phasenumkehr liegt.

Claims (9)

1. Induktiver Sensor für Verlagerungen zur Bereitstellung elektrischer Ausgangsdaten, die mit einer Verlagerung entlang eines Wegs in Beziehung stehen, wobei der Sensor ein erstes und ein zweites Element (1,3) umfasst, die sich entlang des Wegs auf jeweiligen Seiten davon erstrecken und einander über den Weg gegenüberstehen; wobei das erste Element eine Vielzahl an Spulenabschnitten (2) entlang des. Wegs aufweist; wobei das zweite Element (3) ein induktanzbeeinflussendes Mittel (4) umfasst, das ausgebildet ist, die Induktanz zumindest eines angrenzenden Spulenabschnitts zu beeinflussen, und solcherart angeordnet ist, dass zu jedem beliebigen Zeitpunkt nur einige der Spulenabschnitte des ersten Elements dadurch beeinflusst sind; worin das induktanzbeeinflussende Mittel (4) relativ zum ersten Element verlagerbar ist, wobei die relative Verlagerung einen Bereich beeinflusster Induktanz wirkungsvoll verlagert, sodass er einen räumlich variierenden Bruchteil der Spulenabschnitte (2) betrifft; und worin die Spulenabschnitte (2) eine erste und eine zweite Reihenschatung umfassen, wobei sowohl die erste als auch die zweite Reihenschaltung zumindest zwei der Spulenabschnitte (2) aufweist, die elektrisch in Serie geschaltet sind, und Spulenabschnitte (2) der ersten und zweiten Reihenschaltung entlang des Wegs abwechseln; dadurch gekennzeichnet, dass jede der ersten und der zweiten Reihenschaltung einen Autotransformator mit Stromanschlüssen an beiden Enden und einer Mittel anzapfung darstellt und die Ausdehnung des induktanzbeeinflussenden Mittels (4) entlang des Wegs solcherart ist, dass es Spulenabschnitte über einen Bereich von mehr als 90º und weniger als 180º elektrische beeinflusst; wodurch Signale, die aus den Mittelanzapfungen des ersten Elements abgeleitet werden können, mit der relativen Verlagerung des induktanzbeeinflussenden Mittels (4) im wesentlichen sinusförmig variieren.
2. Sensor nach Anspruch 1, worin das zweite Element (3) relativ zum ersten Element (1) drehbar ist.
3. Sensor nach Anspruch 2, worin ein ringförmiger Spalt zwischen einer Innenperipherie des ersten Elements (1) und einer Außenperipherie des zweiten Elements (3) definiert ist und sich der Weg um den ringförmigen Spalt herum erstreckt; wobei sich das induktanzbeeinflussende Mittel (4) um mehr als 90º und weniger als 180º elektrisch an der Rotationsachse des zweiten Elements (3) erstreckt.
4. Sensor nach Anspruch 2, worin das erste Element (1) einen Kanal aufweist, der den Weg definiert.
5. Sensor nach Anspruch 4, worin sich das induktanzbeeinflussende Mittel in den Kanal hinein erstreckt.
6. Sensor nach Anspruch 4, worin das induktanzbeeinflussende Mittel nahe der Mündung des Kanals beweglich ist.
7. Sensor nach Anspruch 1, worin jede der ersten und zweiten Reihenschaltung zumindest vier der Spulenabschnitte (2) besitzt und das induktanzbeeinflussende Mittel einen ersten und zweiten Teil aufweist, die angeordnet sind, stets die Induktanz von zwei der vier Spulenabschnitte einer der ersten und der zweiten Reihenschaltung zu beeinflussen.
8. Sensor nach Anspruch 1, worin der Weg linear ist.
9. Sensor nach Anspruch 1, der eine gemeinsame Stromquelle besitzt und worin die erste und die zweite Reihenschatung parallel mit der gemeinsamen Stromquelle verbunden sind.
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