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DE69220305T2 - Funkverbindungsgestaltung für schnurlose Kommunikationssysteme - Google Patents

Funkverbindungsgestaltung für schnurlose Kommunikationssysteme

Info

Publication number
DE69220305T2
DE69220305T2 DE69220305T DE69220305T DE69220305T2 DE 69220305 T2 DE69220305 T2 DE 69220305T2 DE 69220305 T DE69220305 T DE 69220305T DE 69220305 T DE69220305 T DE 69220305T DE 69220305 T2 DE69220305 T2 DE 69220305T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
common
channel
base stations
channels
cell
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE69220305T
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English (en)
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DE69220305D1 (de
Inventor
Gregory L Plett
Howard M Sandler
David G Steer
Leo Strawczynski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nortel Networks Ltd
Original Assignee
Northern Telecom Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Northern Telecom Ltd filed Critical Northern Telecom Ltd
Publication of DE69220305D1 publication Critical patent/DE69220305D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69220305T2 publication Critical patent/DE69220305T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W36/00Hand-off or reselection arrangements
    • H04W36/16Performing reselection for specific purposes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02DCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES [ICT], I.E. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES AIMING AT THE REDUCTION OF THEIR OWN ENERGY USE
    • Y02D30/00Reducing energy consumption in communication networks
    • Y02D30/70Reducing energy consumption in communication networks in wireless communication networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf digitale schnurlose oder Funk- Kommunikationssysteme, jedoch insbesondere auf eine niedrige Leistung aufweisende Funk-Kommunikationssysteme, wie z.B. diejenigen, die eine Zellularkanal-Wiederbelegung verwenden.
  • Ausgangspunkt der Erfindung
  • Eine niedrige Leistung aufweisende Funk-Kommunikationssysteme bieten Benutzern den Komfort der Beweglichkeit und persönlicher Dienste sowie beträchtliche Kosteneinsparungen bei der Installation und Verlegung von Telekommunikationsgeräten. Schnurlose Telefone der zweiten Generation, die eine digitale Technologie verwenden, bieten die Möglichkeit verbesserter Betriebseigenschaften, die Übertragung von sowohl Sprach- als auch Datendiensten, einen Bereich von Sicherheitsoptionen und verbesserte Komfortmerkmale verglichen mit ihren in Analogtechnik arbeitenden Vorgängern. Derartige Telefone können am Arbeitsplatz, in der Wohnung und in öffentlichen Bereichen verwendet werden.
  • Die Konzepte und Auslegungen dieses Systems werden durch die folgenden Ziele geleitet:
  • - umfassende Verwendung eines persönlichen, ein geringes Gewicht oder ein Westentaschenformat aufweisenden Endgerätes über Wohn-, Büro- und öffentliche Umgebungen hinweg,
  • - Erschwinglichkeit, d.h. wirtschaftliche gerätemäßige Ausführung bis herunter zu Wohnanwendungen und Anwendungen für Kleinbetriebe,
  • - wirkungsvolle Spektrumausnutzung, die sich ergänzende Sprach- und Datendienste mit einer Qualität unterstützt, die mit drahtgebundenen Systemen vergleichbar ist,
  • - Tragbarkeit, d.h. für eine Miniaturisierung und einen geringen Leistungsverbrauch geeignet, und
  • - kein Kompromiß hinsichtlich des Netzverhaltens und der Netzintegrität.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Derzeitige schnurlose oder Funksysteme erfüllen nicht alle diese Ziele. Die Funkstreckenarchitektur, die beispielsweise durch die CT2-Norm in Großbritannien definiert ist, wurde für Wohnbereichsdienste entwickelt und weist nicht die Flexibilität und Kapazität für intensive Geschäftsanwendungen auf. Weiterhin macht diese Norm einen wenig wirkungsvollen Gebrauch von den verfügbaren Verkehrskanälen. Dies ergibt sich aus der Verwendung von Verkehrskanälen für eine Kommunikation zwischen den Basisstationen und den tragbaren Handapparaten für den Aufbau einer Funkstrecke, bevor Gespräche aufgebaut werden. Damit werden Verkehrskanäle in unnötiger Weise belegt, wenn ein tragbarer Handapparat versucht, mit der Basisstation in Kommunikation zu treten, um ein Gespräch aufzubauen, oder umgekehrt.
  • Die Funkstreckenarchitektur der DECT- (Digital European Cordless Telecommunication-) Norm wurde für Geschäftsanwendungen auf Kosten von Diensten in Wohnbereichen optimiert. Beispielsweise wurde diese Architektur so optimiert, daß sie große Verkehrsdichten unterstützt. Zusätzlich führt sie übermäßige Verzögerungen ein, was eine Echokontrolle erfordert und das Netz-Betriebsverhalten bei manchen Anwendungen beeinträchtigen kann.
  • Einige schnurlose oder Funk-Tastentelefonsysteme wurden mit einem gemeinsamen Signalisierungskanal verfügbar gemacht. Beispielsweise beschreibt das US-Patent 4 768 218 auf den Namen von Yorita ein System, bei dem (N + 1) Funkkanäle N Zweiweg- Kommunikationskanäle zwischen mehrfachen Funk-Sendeempfängern in einer Basisstation und einer Anzahl von Handapparaten oder Teilnehmer-Endgeräten ergeben. Es wird ein einziger Signalisierungs- oder Zeichengabekanal zur Übertragung von abgehenden und ankommenden Gesprächsverbindungsanforderungen zwischen der Basisstation und den Handapparaten verwendet.
  • Das Problem, das sich bei diesem System ergibt, besteht darin, daß es lediglich für eine einzige Basisstation ausgelegt ist. Ein einziger globaler gemeinsamer Signalisierungskanal wird für das gesamte System verwendet. Dies ist für eine Zellular-Funkanwendung ungeeignet, weil sich die Übertragungen von mehreren Basisstationen auf dem gemeinsamen Signalisierungskanal gegenseitig stören würden. Dies könnte zu einer unzuverlässigen Signalisierung oder Zeichengabe führen. Weiterhin wird ein vollständiger Funkkanal für die Schaffung des Signalisierungskanals verwendet. Wenn die Frequenzzuteilung beschränkt ist, stellt dies eine wenig wirkungsvolle Ausnutzung des Frequenzspektrums dar.
  • Ein Kommunikationssystem, das mehr als einen gemeinsamen Signalisierungskanal verwenden kann, ist in dem US-Patent 4 868 811 auf den Namen Suzuki beschrieben. Suzuki beschreibt ein Mehrfachzugriffs-Kommunikationssystem zur Durchführung einer Kommunikation zwischen mehreren Kommunikationseinheiten durch selektives Zuteilen einer Mehrzahl von Trägerfrequenzen, die von der Trägerfrequenz des gemeinsamen Signalisierungskanals verschieden sind, an die Mehrzahl der Kommunikationskanäle, sowie die Verwendung eines gemeinsamen Signalisierungskanals zur Belegung und Freigabe der Kommunikationskanäle. Das Patent befaßt sich mit dem Problem der Kommunikation zwischen Erdstationen (Kommunikationseinheiten 3) über einen Satelliten 1. Eine Netzsteuereinheit 2 ist erforderlich, um einen Kommunikationskanal zwischen den Erdstationen oder den miteinander in Kommunikation stehenden Einheiten 3 aufzubauen (Aufbau und Freigabe).
  • Das bei diesem System auftretende Problem besteht darin, daß das System voraussetzt, daß es zumindest einen Zeitschlitz gibt, während dessen lediglich der Signalisierungskanal in dem System aktiv ist (siehe Figur 2). Während T1 ergibt sich keine Verwendung eines der Verkehrskanäle, weil die Kommunikationseinheiten nicht gleichzeitig auf mehr als einer Frequenz senden können. Es gibt keinen Signalisierungskanal, der jedem Verkehrskanal zugeordnet ist, so daß die miteinander in Kommunikation stehenden Einheiten auf den gemeinsamen Signalisierungskanal für derartige Schritte wie Verbindungsabbau usw. zurückgreifen müssen. Daher betrifft Suzuki die Verwendung von Zeitschlitzen auf einem Kanal, so daß, wenn dieser Zeitschlitz verwendet wird, nicht gleichzeitig der gleiche Zeitschlitz auf zwei Frequenzen zur gleichen Zeit verwendet wird. Weiterhin ist bei Suzuki der Satellit lediglich ein Funkzwischenverstärker, der das von einer in Kommunikation stehenden Einheit aufwärts gesandte Signal verstärkt, dessen Frequenz verschiebt und es wieder zurück zu einer anderen in Kommunikation stehenden Einheit sendet. Das heißt, daß sich die Funkstrecke tatsächlich von einer Kommunikationseinheit zu einer anderen Kommunikationseinheit erstreckt. Das Netz-Steuergerät wird lediglich dann verwendet, wenn die Gesprächsverbindung aufgebaut wird.
  • Es besteht entsprechend ein Bedarf an einer verbesserten Funkstreckenarchitektur, die die Probleme vorhandener Systeme beseitigt und gleichzeitig wirtschaftliche gerätemäßige Ausführungen am Arbeitsplatz, im Wohnbereich und in öffentlichen Bereichen ergibt.
  • Entsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Funkstreckenarchitektur zu schaffen, die eine höhere Kapazität und ein verbessertes Betriebsverhalten liefern kann.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Funkstreckenarchitektur, die Mehrwert-Telefondienste liefern kann, wie z.B. ein Signalisierung bei aufgelegtem Handapparat, eine Nachrichtenübertragung, den Übergang in andere Verkehrsgebiete usw., ohne daß Verkehrskanäle belegt werden.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Funkstreckenarchitektur, die eine kürzere Ansprechzeit beim Aufbau einer Gesprächsverbindung oder bei der Prüfung auf ein ankommendes Gespräch liefern kann.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Funkstreckenarchitektur, die eine vergrößerte Betriebsbereitschafts-Batterielebensdauer für den tragbaren Handapparat ergeben kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Funkstreckenarchitektur gemäß der vorliegenden Erfindung ist durch die Verwendung von getrennten Verkehrs- und Signalisierungskanälen auf einer Anzahl von Hochfrequenzträgern gekennzeichnet, wodurch sich gemeinsame Signalisierungskanäle für Gesprächsaufbau- und Steuerfunktionen ergeben. Mehrere gemeinsame Signalisierungskanäle nehmen bei ihrer Multiplexierung insgesamt die äquivalente Zeit/Bandbreite eines Verkehrskanals ein. Dies ist daher wirkungsvoller, als wenn jeder gemeinsame Signalisierungskanal die äquivalente Zeit/Bandbreite eines Verkehrskanals belegt. Jeder Verkehrskanal kann einen Nutzkanal für Benutzer-Sprache und/oder -Daten und einen zugehörigen Signalisierungskanal enthalten, der von den gemeinsamen Signalisierungskanälen verschieden ist.
  • Gemäß einem Grundgedanken der Erfindung wird ein Verfahren zum Betrieb eines Funkkommunikationssystems mit zumindest zwei Basisstationen geschaffen, die jeweils in einer getrennten Zelle arbeiten und jeweils mit einer Vielzahl von Teilnehmer- Endgeräten über eine Vielzahl von Hochfrequenzträgern in Kommunikation stehen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
  • Zuteilung einer ersten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern zur Verwendung als Verkehrskanäle zwischen einer Basisstation und einem Teilnehmer-Endgerät, wobei jeder Hochfrequenzträger in der ersten Gruppe auf einer getrennten Frequenz arbeitet und jeder Hochfrequenzträger aus einem Vollduplex-Verkehrskanal besteht, der in einem gemeinsamen Zeitrahmen T arbeitet, der aus z Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, die über den gesamten Zeitrahmen T arbeiten,
  • Zuteilung einer zweiten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern zur Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle, wobei jeder Hochfrequenzträger in der zweiten Gruppe aus n gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanälen besteht, die in einer Zeitvielfachzugriffs-Betriebsart innerhalb des gemeinsamen Zeitrahmens T arbeiten, wobei jeder gemeinsame Vollduplex-Signalisierungskanal in einem Teilrahmen mit der Zeit T/n arbeitet und jeder Teilrahmen aus z/n Vollduplex- Zeitschutzen besteht, worin z, n und z/n ganze Zahlen sind und z größer oder gleich n ist,
  • Zuordnung eines ersten der gemeinsamen Signalisierungskanäle zu einer ersten Basisstation und eines zweiten der gemeinsamen Signalisierungskanäle zu einer zweiten Basisstation, so daß sich Teilnehmer-Endgeräte, die sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befinden, unter Verwendung der ersten bzw. zweiten gemeinsamen Signalisierungskanäle anmelden und Gesprächsverbindungen aufbauen können,
  • Austauschen von Signalisierungssignalen zwischen der ersten Basisstation und den Teilnehmer-Endgeräten innerhalb der Zelle der ersten Basisstation über den ersten zugeordneten Signalisierungskanal der gemeinsamen Signalisierungskanäle, und
  • Austauschen von Signalisierungssignalen zwischen der zweiten Basisstation und Teilnehmer-Endgeräten innerhalb der Zelle der zweiten Basisstation über den zweiten zugeordneten Signalisierungskanal der gemeinsamen Signalisierungskanäle, derart, daß eine Anmeldung und ein Gesprächsverbindungsaufbau durchgeführt werden kann.
  • Vorzugsweise umfaßt jeder Vollduplex-Zeitschlitz, der mit den Verkehrskanälen der ersten Gruppe und den gemeinsamen Signalisierungskanälen der zweiten Gruppe verwendet wird, einen ersten Datenblock, der für eine abgehende Übertragung von den ersten und zweiten Basisstationen verwendet wird, und einen zweiten Datenblock, der für die ankommende Übertragung von jedem der Teilnehmer-Endgeräte verwendet wird, die sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befinden.
  • Die Signale zwischen den ersten und zweiten Basisstationen und Teilnehmer-Endgeräten, die sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befinden, können dadurch ausgetauscht werden, daß:
  • eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Aussendung jedes der ersten Datenblöcke, die als abgehender Kanal auf dem jeweiligen ersten und zweiten zugeordneten Signalisierungskanal der gemeinsamen Signalisierungskanäle von der ersten bzw. zweiten Basisstation verwendet werden, an die Teilnehmer-Endgeräte durchgeführt wird, die sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befinden, und
  • an den ersten und zweiten Basisstationen der zweite Datenblock für jeden Vollduplex-Zeitschlitz empfangen wird, der als ein ankommender Kanal von allen Teilnehmer-Endgeräten verwendet wird, die sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befinden. Ein mit zufälliger Anforderung und Mehrfachzugriff arbeitendes Protokoll kann für jeden der zweiten Datenblöcke auf dem ankommenden Kanal des jeweiligen ersten und zweiten zugeordneten Signalisierungskanals der gemeinsamen Signalisierungskanäle verwendet werden. Das Protokoll kann ein Zeitschlitz-ALOHA mit einem Reservierungsformat umfassen.
  • Alternativ können die Signale zwischen jeder der ersten und zweiten Basisstationen und einem sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befindlichen Teilnehmer-Endgerät dadurch ausgetauscht werden, daß:
  • jeder der ersten Datenblöcke, der als abgehender Kanal verwendet wird, von jeder der ersten und zweiten Basisstationen an das eine, sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befindende Teilnehmer-Endgerät auf dem jeweiligen ersten bzw. zweiten zugeordneten Signalisierungskanal der gemeinsamen Signalisierungskanäle ausgesandt wird, und an der ersten und zweiten Basisstation der zweite Datenblock empfangen wird, der als ankommender Kanal von dem einen Teilnehmer-Endgerät verwendet wird, das sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befindet. Entsprechend einem weiteren Grundgedanken der Erfindung wird ein Funkkommunikationssystem mit einer Anzahl von Basisstationen geschaffen, die jeweils in einer getrennten Zelle zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Teilnehmer-Endgeräten über eine Vielzahl von Hochfrequenzträgern betreibbar sind, wobei die Verbesserung folgendes umfaßt:
  • jede Basisstation ist mit einer ersten Gruppe von Hochfrequenzträgern betreibbar, die zur Verwendung als Verkehrskanäle zur Kommunikation mit in ihrer Zelle befindlichen Teilnehmer-Endgeräten zugeteilt sind, wobei jeder Hochfrequenzträger in der ersten Gruppe eine andere Frequenz aufweist und jeder Hochfrequenzträger aus einem Vollduplex-Verkehrskanal besteht, der in einem gemeinsamen Zeitrahmen T arbeitet, der aus z Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, die über den gesamten Zeitrahmen arbeiten, und
  • jede Basisstation ist mit einem gemeinsamen Signalisierungskanal betreibbar, der aus einer zweiten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern ausgewählt ist, die zur Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle zur Anmeldung und zum Gesprächsverbindungsaufbau mit einem Teilnehmer-Endgerät in ihrer Zelle zugeteilt sind, wobei jeder Hochfrequenzträger in der zweiten Gruppe aus n gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanälen besteht, die in einer Zeitvielfachzugriffs- Betriebsart innerhalb des gemeinsamen Zeitrahmens T arbeiten, wobei alle gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanäle in einem Teilrahmen mit der Zeit T/n arbeiten und jeder Teilrahmen aus z/n Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, worin z, n und z/n ganze Zahlen sind und z größer oder gleich n ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Figur 1 ist eine Darstellung eines typischen schnurlosen oder Funk-Kommunikationssystems,
  • Figur 2 ist eine Darstellung des Frequenzplans für die CT2 -Norm,
  • Figur 3 ist eine Darstellung einer typischen Zellengruppen-Umgebung zur Verwendung durch ein Ct2-Funksystem,
  • Figur 4a ist eine Darstellung des Frequenzplans für die verbesserte Funkstrecke der vorliegenden Erfindung,
  • Figur 4b ist eine Darstellung des Formates des gemeinsamen Signalisierungskanals für den in Figur 4a beschriebenen Frequenzplan,
  • Figur 4c zeigt den Unterschied zwischen dem Format für den gemeinsamen Signalisierungskanal für einen Zeitrahmen und das Format eines Verkehrskanals für den gleichen Zeitrahmen,
  • Figur 5 ist eine Darstellung einer Funkstreckenarchitektur für die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung,
  • Figur 6 zeigt eine typische Kanalbenutzung für die Zellenanordnung nach Figur 3, und
  • Figur 7 zeigt die Kanalzuordnung für das Szenarium nach Figur 6.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • In der Darstellung nach Figur 1 ist ein Funkkommunikationssystem gezeigt. Das Konzept von schnurlosen oder Funktelefonen wurde entwickelt, um Benutzern einen kleinen, ein geringes Gewicht aufweisenden Taschen-Handapparat zur Verfügung zu stellen, mit dem Gesprächsverbindungen zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Nähe eines öffentlichen Zugangspunktes hergestellt werden können. Beispielsweise ergibt in Großbritannien die CT2-Norm eine zweite Generation der schnurlosen Telefonie. Bei CT2 wird eine digitale Übertragung zwischen dem Handapparat und der Basisstation verwendet. Dies bedeutet, daß die Sprache eine gleichförmige Klarheit im Betriebsbereich hat. Kleine Basisstationen 11a und 11b umfassen Funk-Sender und -Empfänger. Diese Funk-Sender und -Empfänger werden in Büros, Wohnbereichen und öffentlichen Bereichen, wie z.B. Flughäfen, Tankstellen und Einkaufsstraßen installiert. Die Basisstationen 11 sind mit dem öffentlichen Fernsprechwählnetz (PSTN) 12 verbunden und bilden die Schnittstelle zu einer Anzahl von Teilnehmer-Endgeräten, wie z.B. tragbaren Handapparaten 13a, 13b usw. Mehrere Basisstationen 14, 14b usw. können mit einer Hauptstelle, wie z.B. einer privaten Nebenstellenanlage (PBX) 15 verbunden werden, um eine Überdeckung größerer Bereiche, beispielsweise in einem privaten Geschäfts- oder Bürogebäude, zu schaffen. Ein derartiges Funksystem ist in dem US-Patent 4 771 448 beschrieben.
  • In Figur 2 ist die Funkstreckenarchitektur für die derzeitige CT2-Norm in Grioßbritannien gezeigt. Diese Norm erfordert ein Arbeitsspektrum von 864 bis 868 MHz, d.h. eine Bandbreite von 4 MHz, wie dies bei der Bezugsziffer 20 gezeigt ist. Innerhalb dieser Bandbreite sind 40 Hochfrequenzträger vorgesehen. Jeder Träger 21 wird als ein Vollduplexkanal mit einer Bandbreite von 100 kHz pro Kanal verwendet, d.h. in einer Frequenzvielfachzugriffsbetriebsart (FDMA) mit einem Zeitmultiplex-Duplexbetrieb. Das heißt, daß ein Halbduplex-Zeitschlitz oder Datenblock in jeder Frequenz für die Kommunikation von der Basisstation zu einem tragbaren Handapparat verwendet wird, während der benachbarte Halbduplex-Zeitschlitz oder Datenblock in der gleichen Frequenz für die Kommunikation zwischen dem tragbaren Handapparat und der Basisstation verwendet wird. Diese Technik wird allgemein als "ping-pong" bezeichnet. Die in jedem Datenblock ausgesandten Bits sind in B-Kanal-Bits, die Benutzer-Sprach- oder Dateninformationen befördern, und D-Kanal-Bits unterteilt, die Signalisierungsinformationen befördern. Der Vollduplex- D-Kanal auf jedem Verkehrskanal wird als der zugehörige oder zugeordnete Signalisierungskanal bezeichnet. Die zugeordneten Signalisierungskanäle sind von den hier beschriebenen gemeinsamen Signalisierungskanälen verschieden.
  • In Figur 3 ist eine Darstellung einer typischen Zellengruppenumgebung gezeigt, in der ein CT2-Funksystem arbeiten kann. Die Basisstationen BA, BB und BC verwenden eine dynamische Kanalzuteilung in einer zellularen Umgebung. Das heißt, daß jede Basisstation irgendeinen der 40 Kanäle zuteilen kann, solange ein Kanal nicht gleichzeitig durch eine nahegelegene Basisstation verwendet wird. Unter "nahegelegen" wird verstanden, daß die nahegelegene Basisstation nahe genug ist, damit ihre Aussendungen eine wesentliche Störquelle sein könnten.
  • Mikrozellen-Funksysteme können eine dynamische anstelle einer festen Kanalzuteilung verwenden. Bei einer dynamischen Kanalzuteilung (DCA) kann jede Zelle möglicherweise irgendeinen Verkehrskanal der dem gesamten Dienst zugeteilten Verkehrskanäle für eine vorgegebene Gesprächsverbindung verwenden. Die Entscheidung, welcher Kanal verwendet werden soll, erfolgt dynamisch, d.h. auf der Grundlage von Kanalbenutzungsbedingungen, die zum Zeitpunkt des Aufbaus der Gesprächsverbindung auftreten. Die Entscheidung kann auch in einer dezentralisierten Weise durchgeführt werden, d.h. von der Basisstation oder dem betreffenden Teilnehmer-Endgerät, ohne daß irgendeine zentralisierte Koordination mit anderen Zellen erfolgt. Dies hat die Vorteile, daß die Notwendigkeit ausführlicher Auslegungsanalysen für jede Zellenposition zu einem Minimum gemacht wird, daß Zellenpositionen in einfacher Weise hinzugefügt oder verlegt werden können, und daß ein größerer Verkehrsumfang abgewickelt werden kann, als bei einer festen Zuteilung, weil in benachbarten Zellen nicht verwendete Kanäle "geborgt" werden können.
  • In Figur 3 würden die Handapparate 1 bis 4 von der Basisstation BA bedient, während die Handapparate 5 bis 7 von der Basisstation BB bedient würden, während die Handapparate 8 und 9 von der Basisstation BC bedient würden.
  • Figur 4a zeigt die verbesserte Funkstreckenarchitektur der vorliegenden Erfindung. Wie dies dargestellt ist, besteht die Funkstrecke aus einer Anzahl von Hochfrequenzträgern 30. Als Beispiel könnten unter der Annahme, daß die Betriebsbandbreite 31 8 MHz zwischen den Frequenzen 944 MHz und 952 MHz beträgt, 80 Hochfrequenzträger mit 100 kHz pro Träger verwendet werden.
  • Bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird jedoch eine Anzahl von Hochfrequenzträgern 32a bis 32d zur Schaffung gemeinsamer Signalisierungskanäle (CSC) verwendet oder zugeteilt. Bei diesem Beispiel sind vier Träger 32a, 32b, 32c und 32d, d.h. 5% der Bandbreite, für gemeinsame Signalisierungskanäle reserviert. Daher stehen 76 Hochfrequenzträger 33 als Verkehrskanäle für die normale Sprach- und Datenkommunikation zwischen Handapparaten oder Teilnehmer-Endgeräten und einer Anzahl von Basisstationen zur Verfügung. Wie dies gezeigt ist, würde jeder Hochfrequenzträger 33 vom Verkehrstyp und jeder Hochfrequenzträger 32a bis 32d, der für gemeinsame Signalisierungskanäle verwendet wird, eine Bandbreite von 100 kHz haben. Jeder Verkehrskanälen zugeteilte Hochfrequenzträger umfaßt einen Vollduplex-Verkehrskanal, d.h. die Verkehrskanäle arbeiten in der FDMA-Betriebsart. Jeder gemeinsamen Signalisierungskanälen zugeteilte Hochfrequenzträger besteht jedoch aus mehreren gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanälen. Bei dieser speziellen Ausführungsform werden die ersten beiden und die letzten beiden Hochfrequenzträger dazu verwendet, Signalisierungskanäle zu führen. Das heißt, die Kanäle 1, 2, 79 und 80. Bei anderen Ausführungsformen kann die Anzahl der Träger, die zur Schaffung gemeinsamer Signalisierungskanäle zugeteilt sind, und die Position dieser Träger in dem Spektrum hiervon abweichen.
  • Diese gemeinsamen Signalisierungskanäle in jedem reservierten Hochfrequenzträger werden für die Anmeldung von tragbaren Handapparaten innerhalb einer Zelle und für den Gesprächsverbindungsaufbau zu oder von der Basisstation mit dem stärksten Signal verwendet. Jede Basisstation führt eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Aussendung eines eindeutigen Signals auf einem gemeinsamen Signalisierungskanal aus. Ein tragbarer Handapparat tastet die gemeinsamen Signalisierungskanäle ab und meldet sich bei der Basisstation an, die das stärkste empfangene Signal liefert. Die Anmeldung erfolgt durch eine Signalisierung oder Zeichengabe auf dem gemeinsamen Signalisierungskanal dieser Basisstation. Die Anmeldung erleichtert die Positionsverfolgung von tragbaren Handapparaten. Sowohl von tragbaren Handapparaten ausgehende als auch vom Netz ausgehende Gesprächsverbindungen können daher zu der stärksten Basisstation aufgebaut werden, wodurch die Betriebsleistung und die Verkehrskapazität verbessert wird. Nach der Anmeldung muß ein tragbarer Handapparat lediglich den gemeinsamen Signalisierungskanal der Basisstation, bei der er sich angemeldet hat, auf ankommende Gespräche überwachen, statt daß er alle Verkehrskanäle abtasten muß, wie dies in dem CT2-System in Großbritannien erforderlich ist. Dies verlängert die Batterielebensdauer, weil die Abtastzeit bei dem tragbaren Handapparat verringert wird und der "Schlaf"-Zyklus zwischen den Abtastvorgängen daher verlängert werden kann. Weiterhin wird die Gesprächsaufbauzeit verringert.
  • Ein Beispiel der Benutzung während des Gesprächsverbindungsaufbaus ist die Identifikation und der Befehl hinsichtlich desjenigen Verkehrskanals, der für die Weiterführung der Gesprächsverbindung verwendet werden soll. Der gemeinsame Signalisierungskanal kann weiterhin für Punkt-zu-Mehrpunkt- Dienste von den Basisstationen verwendet werden. Zusätzlich können sie zusätzliche Merkmale mit schneller Ansprechzeit ergeben, wie z.B. eine Signalisierung oder Zeichengabe bei aufgelegtem Handapparat.
  • Die Zuteilung von Hochfrequenzträgern, die ausschließlich für die Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle bestimmt sind, ergibt eine wirkungsvollere Ausnutzung des verfügbaren Spektrums, ohne daß wertvolle Verkehrskanäle zur Herstellung einer Hochfrequenzstrecke belegt werden.
  • Es sei bemerkt, daß der Hauptteil der Gesprächsverbindungsaufbau-Nachrichtenübertragung, beispielsweise die Authentifizierung, immer noch auf dem zugehörigen Signalisierungskanal (d.h. dem D-Kanal) jedes Verkehrskanals erfolgen kann, sobald ein Verkehrskanal ausgewählt und die Basisstation und der Handapparat auf diesen Verkehrskanal umgeschaltet wurden.
  • Die Darstellung nach Figur 4b zeigt die Rahmenstruktur eines Hochfrequenzträgers, der zur Verwendung durch gemeinsame Signalisierungskanäle zugeteilt ist, wie dies beispielsweise bei den Bezugsziffern 32a bis 32d nach Figur 4a gezeigt ist. Grundsätzlich umfaßt jeder Hochfrequenzträger eine Anzahl von gemeinsamen Signalisierungskanälen 40, die in einer Zeitvielfachzugriffs- (TDMA-) Betriebsart arbeiten. Während Hochfrequenzträger, die zur Verwendung als Verkehrskanäle zugeteilt sind, einen Vollduplex-Verkehrskanal pro Zeitrahmen T umfassen, umfassen zur Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle zugeteilte Hochfrequenzträger mehrere gemeinsame Vollduplex-Signalisierungskanäle für den gleichen Zeitrahmen T. Daher besteht jeder der vier Hochfrequenzträger nach Figur 4a aus einer Anzahl van gemeinsamen Signalisierungskanälen, wobei jeder gemeinsame Signalisierungskanal in einem Teilrahmen benachbart zueinander arbeitet, wie dies in Figur 4b gezeigt ist. In dieser Darstellung gibt es einen gemeinsamen Signalisierungskanalrahmen mit der Zeit T, worin T = m x n x t ist, worin n die Anzahl der gemeinsamen Signalisierungskanäle und m die Anzahl der Vollduplex-Schlitze mit der Zeit t innerhalb jedes gemeinsamen Signalisierungskanals ist. Ein Rahmen besteht aus n Teilrahmen 41 oder n gemeinsamen Signalisierungskanälen CSC. Jeder Teilrahmen besteht aus einer Anzahl von Vollduplex- Schlitzen mit der Zeit t. Jeder Vollduplex-Schlitz weist einen ersten Datenblock 42a für eine abgehende Übertragung, d.h. von der Basisstation zum Handapparat, und einen zweiten Datenblock 43a für ankommende Übertragung, d.h. von einem Handgerät zur Basisstation, auf.
  • In Figur 4b ist die Anzahl von Vollduplex-Schlitzen innerhalb jedes Kanals gleich 2. Das heißt, es gibt zwei Datenblöcke 42a und 42b, die für abgehende Übertragungen von der Basisstation an die tragbaren Handapparate zugeteilt sind, und zwei Datenblöcke 43a und 43b, die für ankommende Übertragungen von den tragbaren Handgeräten an die Basisstation zugeteilt sind. Die Gesamtzahl der Volldupley-Zeitschlitze in dem Zeitrahmen T ist gleich z, worin z = T/t ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform mit m = 1 würde der erste Datenblock des Teilrahmens des Kanals für abgehende Übertragungen verwendet werden, während der zweite Datenblock für ankommende Übertragungen von den tragbaren Handapparaten verwendet würde.
  • Die abgehenden Übertragungen können in einer Punkt-zu-Mehrpunkt- Betriebsart verwendet werden. Das heißt, daß die Information an alle tragbaren Handapparate gerichtet wird. Der ankommende Kanal wird gemeinsam von allen tragbaren Endgeräten in der Zelle verwendet. Der ankommende Kanal kann ein Kanal mit zufälliger Beaufschlagung und Mehrfachzugriff sein, wie dies in der anhängigen Anmeldung mit dem Titel "Multiple access protocol" vom 18. Juni 1990 mit der Anmeldenummer 539 832 beschrieben ist.
  • Jeder Datenblock ist durch eine Schutzzeit 44 getrennt. Die 15 Datenblöcke enthalten Synchronisationsdaten 45 und Signalisierungsinformation 46 vom D-Kanal-Typ. Die Synchronisationsdaten enthalten verschiedene Worte, die den Status des Kanals anzeigen, und sie werden weiterhin zur Gewinnung der Bit- und Datenblock-Synchronisation verwendet. Der D-Kanal wird zu Signalisierungszwecken unter Einschluß des Aufbaus der Hochfrequenzstrecke verwendet. Der D-Kanal kann weiterhin zur Anzeige des Status des Kanals verwendet werden. Am Ende der Zeit T wird das Rahmenmuster wiederholt.
  • Figur 4c zeigt den Unterschied zwischen dem Format des gemeinsamen Signalisierungskanals für einen Zeitrahmen und einem Verkehrskanalformat für den gleichen Zeitrahmen. Wie dies gezeigt ist, wird ein Rahmen 50 eines Hochfrequenzträgers von einem Verkehrskanal 51 verwendet, während mehrere gemeinsame Signalisierungskanäle 52 in den gleichen Rahmen passen können. Jeder gemeinsame Signalisierungskanal nimmt einen Teilrahmen 53 mit der Zeit t/n ein, wobei n die Anzahl der gemeinsamen Signalisierungskanäle auf jedem Rahmen ist. Damit nehmen mehrere gemeinsame Signalisierungskanäle nach ihrer Multiplexierung zusammen die äquivalente Zeit/Bandbreite eines Verkehrskanals ein.
  • Als Beispiel werden, wenn n = 8 ist, acht gemeinsame Signalisierungskanäle innerhalb eines reservierten Hochfrequenztägers verwendet. Wenn vier Hochfrequenzträger ausschließlich für die Verwendung durch gemeinsame Signalisierungskanäle bestimmt sind, so würden dann 32 gemeinsame Signalisierungskanäle verfügbar sein. Wie dies weiter oben erwähnt wurde, würden die n Signalisierungskanäle in einer Zeitvielfachzugriffs- (TDMA-) Betriebsart mit einer Zeitmultiplex-Duplexierung ausgebildet. Damit arbeitet jeder gemeinsame Signalisierungskanal in einem Teilrahmen 53, und jeder verwendet zwei Datenblöcke, beispielsweise 54a und 54b, des Teilrahmens für die abgehende Kommunikation und die benachbarten Datenblöcke 55A und 55B des Teilrahmens für die ankommende Kommunikation. Bei der bevorzugten Ausführungsform enthält jeder der Hochfrequenzträger, der für die Verwendung für gemeinsame Signalisierungskanäle reserviert ist, acht TDMA- Teilrahmen in einem 32ms Rahmen, d.h. T = 32ms, n = 8, m = 2, t = 2ms und z = 16. Damit nehmen bei diesem Beispiel acht gemeinsame Vollduplex-Signalisierungskanäle die äquivalente Zeit/Bandbreite eines Vollduplex-Verkehrskanals ein.
  • Figur 5 faßt die Architektur der Spektrum-Zuteilung für die bevorzugte Ausfführungsform der Erfindung zusammen. Bei dieser Ausführungsform sind vier Hochfrequenzträger (F&sub1;, F&sub2;, F&sub7;&sub9; und F&sub8;&sub0;) für die Verwendung durch gemeinsame Signalisierungskanäle zugeteilt, und 76 Hochfrequenzträger (F&sub3; bis F&sub7;&sub8;) sind zur Verwendung durch Verkehrskanäle zugeteilt. Die Figur ist als ein Frequenz-/Zeitdiagramm ausgebildet, worin die y- Achse die Zuteilung der Hochfrequenzträger entlang der Frequenzen F&sub1; bis F&sub8;&sub0; darstellt und die x-Achse die Zeit für einen Rahmen T darstellt. Obwohl die ersten und die letzten beiden Hochfrequenzträger zur Verwendung durch gemeinsame Signalisierungskanäle zugeteilt sind, könnten auch andere Zuordnungen verwendet werden. Beispielsweise könnten die ersten vier Hochfrequenzträger zur Verwendung durch gemeinsame Signalisierungskanäle zugeteilt werden.
  • Allgemein können die Basisstationen entweder vorher zugeordnete gemeinsame Signalisierungskanäle haben, oder sie können einen oder mehrere durch eine dynamische Zuordnung erhalten, entweder in einer dezentralisierten Weise oder durch ein gemeinsames Steuergerät einer Gruppe von Basisstationen. Im allgemeinen würde ein gemeinsamer Signalisierungskanal pro Basisstation zugeteilt werden. Als ein Beispiel der dezentralisierten dynamischen Zuordnung tastet beim Einschalten oder Zurücksetzen einer Basisstation diese alle gemeinsamen Signalisierungskanäle ab und wählt einen freien Kanal aus, auf dem gearbeitet werden soll. Ein freier Kanal ist in manchen Fällen als ein Kanal definiert, bei dem der Pegel der empfangenen Feldstärke unterhalb eines gewissen Schwellenwertes liegt. Wenn eine Anzahl von freien Kanälen vorhanden ist, so kann eine Anzahl von Auswahlstrategien verwendet werden, um eine zufällige oder gleichmäßige Verteilung der verwendeten gemeinsamen Signalisierungskanäle sicherzustellen. Diese Strategien sind für den Fachmann gut bekannt und müssen hier nicht erläutert werden.
  • Ein gemeinsamer Signalisierungskanal kann in einer Vielzahl von unterschiedlichen Betriebsarten entsprechend den Forderungen des Systems verwendet werden. Beispielsweise kann er in einer Punkt-zu-Mehrpunkt-Betriebsart verwendet werden, um Informationen an alle tragbaren Handapparate in dem Hörbereich der Basisstation zu senden, während er in einer Rufbetriebsart so verwendet werden kann, daß ein Gesprächsverbindungsaufbau mit einem bestimmten Handapparat oder eine Dialog-Betriebsart zur Verwendung als eine Kommunikationsstrecke zwischen dem speziellen Handapparat und der Basisstation verwendet werden kann. Gemeinsame Signalisierungskanäle könnten gleichzeitig in benachbarten Zellen in unterschiedlichen Betriebsarten verwendet werden.
  • In Figur 6 wurde die Zellenanordnung nach Figur 3 verwendet, um zu zeigen, daß Basisstationen BA, BB und BC mit in der Nähe befindlichen tragbaren Handdapparaten auf irgendwelchen verfügbaren gemeinsamen Signalisierungskanälen kommunizieren können. Die Basisstation BA arbeitet auf einem gemeinsamen Signalisierungskanal CSC 1,2, d.h. dem Signalisierungskanal auf dem Hochfrequenzträger F&sub1;, Teilrahmen 2, die Basisstation BB arbeitet auf dem gemeinsamen Signalisierungskanal CSC 2,1, d.h. dem Signalisierungskanal auf dem Hochfrequenzträger F&sub2;, Teilrahmen 1, und die Basisstation BC arbeitet auf dem gemeinsamen Signalisierungskanal CSC 2,4, d.h. dem Signalisierungskanal auf dem Hochfrequenzträger F&sub2;, Teilrahmen 4. Wie dies aus Figur 7 zu erkennen ist, können sowohl die Basisstation BA als auch BB beide auf Signalisierungskanälen auf dem gleichen Hochfrequenzträger (F&sub2;) kommunizieren, weil jede Basisstation einen anderen Zeitschlitz oder Teilrahmen verwendet. Die Basisstation BA verwendet den Teilrahmen 1, während die Basisstation BB den Teilrahmen 4 verwendet. In ähnlicher Weise kann die Basisstation BA gleichzeitig mit dem tragbaren Handapparat 1 auf dem Verkehrskanal TC3, mit dem Handapparat 3 auf dem Verkehrskanal TC77 und dem Handapparat 4 auf dem Verkehrskanal TCS kommunizieren, weil diese Verkehrskanäle auf unterschiedlichen Hochfrequenzträgern liegen. Gleichzeitig steht der Handapparat mit der Basisstation auf dem gemeinsamen Signalisierungskanal CSC 1,2 in Kommunikation. In diesem Fall kann der Handapparat 2 einen Gesprächsverbindungsaufbau mit der Basisstation BA versuchen. Gleichzeitig kommuniziert die Basisstation BB mit dem Handapparat 5 auf CSC 2,1, während die Handapparate 6 und 7 sich im Ruhezustand befinden, d.h. sie werden nicht von ihren Benutzern verwendet. Wenn eine Basisstation Informationen für alle trragbaren Handapparate in ihrer Zelle hat, so führt sie eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Aussendung von Informationen auf ihrem zugeordneten gemeinsamen Signalisierungskanal an alle Handapparate durch. In Figur 6 führt die Basisstation BC eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Informationsaussendung an die Handapparate 8 und 9 auf ihrem zugeordneten gemeinsamen Signalisierungskanal, d.h. CSC 2,4, durch, und der Handapparat 10 steht gleichzeitig mit der Basisstation BC auf dem Kanal TC 50 in Kommunikation. Wir können aus Figur 7 Signalisierungs- und Verkehrskanäle identifizieren, die nicht verwendet werden und daher zugeordnet werden können. Beispielsweise werden von 32 möglichen gemeinsamen Signalisierungskanälen lediglich drei verwendet. In ähnlicher Weise werden von 76 möglichen Verkehrskanälen (es sei bemerkt, daß TC 50 nicht gezeigt ist) lediglich vier verwendet. Es ist aus dieser Figur zu erkennen, daß eine Basisstation gleichzeitig auf einem oder mehreren Verkehrskanälen und auf einem gemeinsamen Signalisierungskanal kommunuzieren kann. Wenn sich zusätzliche Handapparate in den Betriebsbereich der Basisstation bewegen, so werden zusätzliche Verkehrskanäle verwendet. In der Praxis würden Verkehrs- und Signalisierungskanäle derart zugeordnet, daß Nachbar- und Gleichkanal-Störungen zu einem Minimum gemacht werden. Beispielsweise würde der Handapparat 2 wahrscheinlich einem Verkehrskanal zugeordnet, der nicht benachbart zu einem Verkehrskanal ist, der bereits von dem Handapparat eines in der Nähe befindlichen Benutzers verwendet wird.
  • Wie dies aus dem Vorstehenden zu erkennen ist, kann eine wirkungsvollere Ausnutzung des gesamten Frequenzspektrums und einer Zeit/Bandbreite verwendet werden, wodurch die Kapazität und die Betriebsleistung des Funksystems erweitert wird.

Claims (7)

1. Verfahren zum Betrieb eines Funkkommunikationssystems mit zumindest zwei Basisstationen, die jeweils in einer getrennten Zelle arbeiten und jeweils mit einer Vielzahl von Teilnehmer- Endgeräten über eine Vielzahl von Hochfrequenzträgern in Kommunikation stehen, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Zuteilen einer ersten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern zur Verwendung als Verkehrskanäle zwischen einer Basisstation und einem Teilnehmer-Endgerät, wobei jeder Hochfrequenzträger in der ersten Gruppe auf einer getrennten Frequenz arbeitet und jeder Hochfrequenzträger aus einem Vollduplex-Verkehrskanal besteht, der in einem gemeinsamen Zeitrahmen T arbeitet, der aus z Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, die über dengesamten Zeitrahmen T arbeiten,
Zuteilen einer zweiten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern zur Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle, wobei jeder Hochfrequenzträger in der zweiten Gruppe aus n gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanälen besteht, die in einer Zeitvielfachzugriffs-Betriebsart in dem gemeinsamen Zeitrahmens T arbeiten, wobei jeder gemeinsame Vollduplex- Signalisierungskanal in einem Teilrahmen mit der Zeit T/n arbeitet und jeder Teilrahmen aus z/n Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, worin z, n und z/n ganze Zahlen sind und z größer oder gleich n ist,
Zuordnen eines ersten der gemeinsamen Signalisierungskanäle zu einer ersten Basisstation und eines zweiten der gemeinsamen Signalisierungskanäle zu einer zweiten Basisstation, derart, daß sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befindende Teilnehmer-Endgeräte sich unter Verwendung der ersten bzw. zweiten gemeinsamen Signalisierungskanäle anmelden und Gesprächsverbindungen aufbauen können,
Austauschen von Signalisierungssignalen zwischen der ersten Basisstation und Teilnehmer-Endgeräten in der Zelle der ersten Basisstation über den ersten zugeordneten der gemeinsamen Signalisierungskanäle, und
Austauschen von Signalisierungssignalen zwischen der zweiten Basisstation und Teilnehmer-Endgeräten innerhalb der Zelle der zweiten Basisstation über den zweiten zugeordneten der gemeinsamen Signalisierungskanäle derart, daß eine daß eine Anmeldung und ein Gesprächsverbindungsaufbau durchgeführt werden kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem jeder mit den Verkehrskanälen der ersten Gruppe und den gemeinsamen Signalisierungskanälen der zweiten Gruppen verwendete Vollduplex-Zeitschlitz aus einem ersten Datenblock, der zur abgehenden Übertragung von den ersten und zweiten Basisstationen verwendet wird, und einem zweiten Datenblock besteht, der für die ankommende Übertragung von jedem der in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befindlichen Teilnehmer-Endgeräte verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem Signalisierungssignale zwischen den ersten und zweiten Basisstationen und Teilnehmer- Endgeräten, die sich in der Zelle der ersten und zweiten Basissationen befinden, dadurch ausgetauscht werden, daß:
jeder der ersten Datenblöcke, die als abgehender Kanal auf den ersten und zweiten zugeordneten der gemeinsamen Signalisierungskanäle von den ersten bzw. zweiten Basisstationen verwendet werden, in Punkt-zu-Mehrpunkt-Betriebsweise an Teilnehmer-Endgeräte ausgesandt wird, die sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befinden, und
an den ersten und zweiten Basisstationen der zweite Block für jeden Vollduplex-Zeitschlitz empfangen wird, der als ein ankommender Kanal von allen in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befindlichen Teilnehmer-Endgeräte verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem ein Mehrfachzugriffsprotokoll mit zufälliger Abfrage für jeden der zweiten Datenblöcke auf dem ankommenden Kanal der ersten und zweiten zugeordneten der gemeinsamen Signalisierungskanäle verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem das Protokoll ein geschlitztes ALOHA mit einem Reservierungsformat umfaßt.
6. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem Signalisierungsignale zwischen jeder der ersten und zweiten Basisstationen und einem sich in der Zelle der ersten bzw. zweiten Basisstationen befindenden Teilnehmer-Endgerät dadurch ausgetauscht werden,
jeder der ersten Datenblöcke, der als abgehender Kanal von jeder der ersten und zweiten Basisstationen verwendet wird, an das eine Teilnehmer-Endgerät, das sich in der Zelle der ersten und zweiten Basisstationen befindet, auf dem ersten bzw. zweiten zugeordneten der gemeinsamen Signalisierungskanäle ausgesandt wird, und
an der ersten und zweiten Basisstation der zweite Datenblock, der als ankommender Kanal von dem einen sich in der Zelle der ersten bzw. zwiten Basisstationen befindlichen Teilnehmer-Endgerät empfangen wird.
7. Funkkommunkationssystem mit einer Anzahl von Basisstationen, wobei jede Basisstation in einer getrennten Zelle zur Kommunikation mit einer Vielzahl von Teilnehmer-Endgeräten über eine Vielzahl von Hochfrequenzträgern betreibbar ist, bei dem:
jede Basisstation mit einer ersten Gruppe von Hochfrequenzträgern betreibbar ist, die zur Verwendung als Verkehrskanäle zur Kommunikation mit sich in ihrer Zelle befindlichen Teilnehmer-Endgeräten zugeteilt ist, wobei jeder Hochfrequenzträger in der ersten Gruppe eine getrennte Frequenz aufweist und jeder Hochfrequenzträger aus einem Vollduplex-Verkehrskanal besteht, der in einem gemeinsamen Zeitrahmen T arbeitet, der aus z Vollduplex-Zeitschlitzen besteht, die über den gesamten Rahmen arbeiten, und
jede Basisstation mit einem gemeinsamen Signalisierungskanal betreibbar ist, der aus einer zweiten Gruppe der Vielzahl von Hochfrequenzträgern ausgewählt ist, die zur Verwendung als gemeinsame Signalisierungskanäle zur Anmeldung und zum Gesprächsverbindungsaufbau mit einem Teilnehmer-Endgerät in ihrer Zelle zugeteilt sind, wobei jeder Hochfrequenzträger in der zweiten Gruppe aus n gemeinsamen Vollduplex-Signalisierungskanälen besteht, die in einer Zeitvielfachzugriffs-Betriebsart in dem gemeinsamen Zeitrahmen T arbeiten, wobei jeder gemeinsame Vollduplex-Signalisierungskanal in einem Teilrahmen mit der Zeit T/n arbeitet und wobei jeder Teilrahmen aus z/n Vollduplex- Zeitschlitzen besteht, worin z, n und z/n ganze Zahlen und z größer oder gleich n ist.
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