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DE69220126T2 - Ladungsgekoppelte Anordnung - Google Patents

Ladungsgekoppelte Anordnung

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DE69220126T2
DE69220126T2 DE69220126T DE69220126T DE69220126T2 DE 69220126 T2 DE69220126 T2 DE 69220126T2 DE 69220126 T DE69220126 T DE 69220126T DE 69220126 T DE69220126 T DE 69220126T DE 69220126 T2 DE69220126 T2 DE 69220126T2
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DE
Germany
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electrodes
charge
serial register
serial
parallel
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DE69220126T
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English (en)
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DE69220126D1 (de
Inventor
Jan Theodoor Jozef Bosiers
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Electronics NV
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Publication date
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Publication of DE69220126T2 publication Critical patent/DE69220126T2/de
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10FINORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
    • H10F39/00Integrated devices, or assemblies of multiple devices, comprising at least one element covered by group H10F30/00, e.g. radiation detectors comprising photodiode arrays
    • H10F39/10Integrated devices
    • H10F39/12Image sensors
    • H10F39/15Charge-coupled device [CCD] image sensors
    • H10F39/153Two-dimensional or three-dimensional array CCD image sensors

Landscapes

  • Solid State Image Pick-Up Elements (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine ladungsgekoppelte Anordnung, die einen Halbleiterkörper umfaßt mit an einer Oberfläche einem Parallelabschnitt von nebeneinander liegenden parallelen Kanälen und einem damit gekoppelten seriellen Register mit parallelem Eingang und seriellem Ausgang, wobei die parallelen Kanäle durch Begrenzungszonen, die sich zwischen den parallelen Kanälen bis hin zum seriellen Register erstrecken, voneinander getrennt sind, während das serielle Register mit einem in einem m-Lagen-Verdrahtungssystem ausgeführten System aus Taktelektroden versehen ist. Die Erfindung betrifft auch eine Kamera mit einer solchen Anordnung.
  • Ladungsgekoppelte Anordnungen mit parallel-seriellen Übergängen kommen beispielsweise in Bildsensoren vor, in denen Information, die in Form von Ladungspaketen in dem Parallelabschnitt gespeichert ist, zeilenweise zum seriellen Register transportiert wird und am Ausgang des seriellen Registers zur weiteren Verarbeitung sequentiell ausgelesen wird. Solche parallel-seriellen Kombinationen werden auch häufig in Speichern verwendet, beispielsweise in SPS-Speichern.
  • Eine Anordnung der eingangs erwähnten Art ist aus dem US-Patent 4.236.830 bekannt. Dieses beschreibt verschiedene parallel-serielle Übergänge, bei denen die parallelen Kanäle über ihre gesamte Länge, bis zum seriellen Register, eine gleichmäßige Breite haben. Das serielle Register ist als Mehrphasenregister ausgeführt, bei dem die Breite der Taktelektroden so gewählt ist, daß der Zwischenabstand im Parallelabschnitt einer zu diesen Phasen gehörenden Gruppe von Taktelektroden entspricht. Dies ermöglicht es, eine Reihe von Ladungspaketen gleichzeitig parallel in das serielle Register einzubringen und anschließend diese Ladungspakete weiter durch das serielle Register mittels Mehrphasentakten zu transportieren. Während des parallel seriellen Transports können die Taktelektroden des seriellen Registers, das in der Verlängerung (an der Oberfläche gesehen) der Begrenzungszonen zwischen den parallelen Kanälen liegt, mit einem sperrenden Spannungspegel versehen werden, während die anderen Taktelektroden auf einen aktiven Pegel gesetzt werden, so daß Ladung unter diesen letzteren Elektroden gespeichert werden kann.
  • In derzeit üblichen Bildsensoren umfaßt das serielle Register zwei oder drei Unterregister nebeneinander mit lateralen Verbindungen zwischen den Unterregistern. Während des parallel-seriellen Transports werden die Ladungspakete einer einzigen Reihe in dem Parallelabschnitt mittels der lateralen Verbindungen über die Unterregister verteilt und dann durch die Unterregister zu einem Ausleseglied transportiert. Diese Unterteilung des seriellen Registers ist wegen des immer kleiner werdenden Zwi schenabstandes des Parallelabschnitts, der eine hohe horizontale Auflösung in dem Aufzeichnungsabschnitt des Sensors ermöglicht, aber nicht mehr mit dem Zwischenabstand der Elektroden in dem seriellen Register kompatibel ist, interessant geworden. Die Verwendung eines solchen zusammengesetzten seriellen Registers ist jedoch auch mit Nachteilen verbunden. So hat sich unter anderem gezeigt, daß die Verteilung der Ladung über zwei oder drei Unterregister innerhalb fester, kurzer Zeitintervalle äußerst kritisch und häufig nicht optimal ist und in verhältnismäßig hohem Maße zu dem sogenannten FPN (Fixed Pattern Noise) beiträgt. Dies wird noch dadurch verstärkt, daß die Unterregister gewöhnlich mit gesonderten Ausgangsverstärkern versehen sind, die nicht vollkommen identisch sein werden. Außerdem erfordert ein parallel-serieller Transport ein ziemlich kompliziertes Taktschema.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung so zu entwerfen, daß, auch bei sehr kleinen Abmessungen in dem Parallelabschnitt in horizontaler Richtung, ein einziges serielles Ausgangsregister ausreichen kann, wobei gute Transporteigenschaften erhalten bleiben.
  • Erfindungsgemäß ist eine ladungsgekoppelte Anordnung der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß die in der m-ten, oberen Verdrahtungsschicht vorgesehenen Taktelektroden zu einer gemeinsamen Phase des seriellen Registers gehören und Teil einer kontinuierlichen Leiterschicht sind, die sich über die anderen Taktelektroden erstreckt und von diesen isoliert ist, und daß eine Taktelektrode mit jeder der genannten Begrenzungszonen zusammenhängt, wobei die Taktelektrode in der ersten, niedrigsten Verdrahtungsschicht vorgesehen ist und, an der Oberfläche gesehen, in der Verlängerung der Begrenzungszone liegt und eine Länge hat, die höchstens gleich der Breite der Begrenzungszone ist, wobei diese Taktelektroden auch zu einer gemeinsamen Phase des seriellen Registers gehören. Die Verwendung einer Mehrlagenverdrahtung ermöglicht es, wie bekannt, die Elektroden überlappend zu bilden. Wenn die nied rigste oder erste Verdrahtungsschicht aufgebracht ist, ist die Konfiguration im allgemeinen noch ziemlich plan, so daß es möglich ist, Elektroden in dieser Schicht mit ziemlich hoher Genauigkeit zu bilden. Diese Schicht ist daher besonders geeignet für die Elektroden, die genau relativ zu den Begrenzungszonen justiert werden müssen, die gewöhnlich sehr schmal sind. Wenn diese Elektroden weiterhin so entworfen sind, daß die Elektrodenränder nicht über die Ränder der Kanal-Begrenzungszonen hervorstehen, kann verhindert werden, daß infolge von Effekten eines schmalen Kanals am parallelseriellen Übergang Potentialbarrieren erzeugt werden, die den Ladungstransport behindem könnten. Da zudem die Elektroden in der oberen Schicht, d.h. der als letzte Schicht angedeuteten Schicht, als kontinuierliche Schicht vorgesehen sind, werden diese Elektroden nicht von einer Maske definiert, ebensowenig wie die Abstände zwischen den Elektroden. Da die Abmessungen sehr klein sein können, beispielsweise in der Größenordnung von 1 Mikrometer, und der Aufbau mit überlappenden Elektroden gewöhnlich in diesem Stadium des Prozesses alles andere als plan ist, ist die Definition der Elektroden in der letzten Verdrahtungsschicht häufig ein ziemlich kritischer Schritt, der dadurch, daß die Elektroden als kontinuierliche Schicht entworfen werden, in vorteilhafter Weise vermieden wird. Nur diejenigen Teile dieser Schicht, die nur von einem dünnen Gate-Dielektrikum zwischen den übrigen Elektroden getrennt werden, wirken als Elektroden. Die dazwischen liegenden Teile der Schicht werden von der Oberfläche des Halbleiterkörpers durch die anderen Elektroden getrennt und sind dementsprechend nicht aktiv.
  • Eine günstige Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Leiterschicht in der oberen Leiterschicht einen Teil umfaßt, der über einem an das serielle Register grenzenden Teil des Parallelabschnitts liegt.
  • Eine wichtige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß das serielle Register eine m-Phasen-Anordnung ist, in der Taktelektroden, die in einer gemeinsamen Verdrahtungsschicht vorgesehen sind, zur gleichen Phase gehören. Obwohl es unter gewissen Bedingungen vorteilhaft sein kann, die Anzahl der Verdrahtungsschichten nicht gleich der Anzahl Phasen zu wählen, beispielsweise eine 4-Phasen-CCD in 3-lagigem polykristallinen Silicium, hat diese Ausführungsform unter anderem den Vorteil, daß alle Elektroden an einer einzigen Seite des seriellen Registers ohne. zusätzliche Kreuzungen über Taktleitungen verbunden werden können.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemäßen Bildsensor vom Rastertransfertyp;
  • Fig. 2 eine Draufsicht des parallel-seriellen Übergangs dieser Anordnung;
  • Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2;
  • Fig. 4 einen Querschnitt dieser Anordnung entlang der Linie IV-IV;
  • Fig. 5 einen Querschnitt der gleichen Anordnung entlang der Linie V-V in
  • Fig. 2; und Fig. 6 und 7 den gleichen Querschnitt wie Fig. 5 bei der Herstellung der Anordnung.
  • Es sei bemerkt, daß die Zeichnung schematisch ist und nicht maßstabsgetreu, und daß insbesondere die Abmessungen in vertikaler Richtung, quer zur Oberfläche des Halbleiterkörpers relativ zu den Abmessungen in horizontaler Richtung vergrößert dargestellt sind.
  • Die Anordnung von Fig. list von allgemein bekannter Art und umfaßt ein System von nebeneinanderliegenden CCD-Kanälen 1, die einen Bildaufnahmeabschnitt 2 und einen Speicherabschnitt 3 bilden. Ein serielles Ausgangsregister 4 ist über einen parallel-seriellen Übergang mit den Ausgängen der parallelen Kanäle gekoppelt. Die Anordnung von Fig. 1 kann zum Aufzeichnen bewegter Bilder verwendet werden. Die Erfindung ist jedoch auch in Bildsensoren für stillstehende Bilder anwendbar (electronic still picture: esp), die beispielsweise dadurch erhalten werden können, daß ein horizontales Ausleseregister zwischen dem Bildaufnahmeabschnitt 2 und dem Speicherabschnitt 3 im Sensor von Fig. 1 aufgenommen ist. Für eine ausführlichere Beschreibung eins solchen Sensors sei auf die Veröffentlichung "A 2/3" 1188(H) * 484(V) FRAME-TTRANSFER CCD FOR ESP AND MOVIE MODE" von Bosiers et al., IEDM Washington, Dezember 1988, S.70-73, verwiesen.
  • Die Funktionsweise ladungsgekoppelter Bildsensoren vom Rastertrans fertyp ist allgemein bekannt. Während einer Integrationsperiode wird ein auf den Aufnah meabschnitt projiziertes Bild in ein Muster aus Ladungspaketen umgewandelt. Nach der Integrationsperiode wird dieses Ladungsmuster mit hoher Geschwindigkeit in den Speicherabschnitt 3 transportiert, der von einfallender Strahlung abgeschirmt ist. Die Zeilen des gespeicherten Ladungsmusters werden dann einzeln in das serielle Register 4 transportiert, und paketweise über den Ausgang 5 ausgelesen.
  • Um die größtmögliche horizontale Auflösung zu erhalten, ist der Zwischenabstand zwischen den Kanälen 1 sehr klein, beispielsweise ungefähr 6 Mikrometer. Bei diesen kleinen Abmessungen ist es üblich, zwei oder drei horizontale Register 4 vorzusehen, so daß ein größerer Zwischenabstand in dem Ausleseregister möglich ist. In der erfindungsgemäßen Anordnung hat das horizontale Register einen Entwurf, der unter Beibehaltung eines wirksamen parallel-seriellen Transports die Verwendung eines einzigen Registers ermöglicht. Fig. 2 zeigt in der oberen Hälfte einen Teil des Speicherabschnitts 3 und in der unteren Hälfte einen angrenzenden Teil des seriellen Ausgangsregisters 4. Nur ein Kanal der parallelen Kanäle 1 wird in seiner vollen Breite, links und rechts von Begrenzungszonen 7 begrenzt, dargestellt. Am rechten Rand der Zeichnung wird noch ein benachbarter Kanal 1 teilweise gezeigt. Die Begrenzungszonen 7 werden in der Zeichnung mit Strich-Punkt-Linien angedeutet. Die Figur zeigt weiterhin das letzte Ladungsspeicherungsgate 8 und ein Transfergate 9.
  • Das horizontale Ausgangsregister 4 in der vorliegenden Ausführungsform wird von einer 3-Phasen-CCD gebildet, was bedeutet, daß bei einem Zwischenabstand von 6 Mikrometern zwischen den Begrenzungszonen 7 innerhalb eines Gebietes von 6 Mikrometern drei Taktelektroden des seriellen Registers 4 erzeugt werden müssen. Die Taktelektroden sind in einer Mehrlagenverdrahtung ausgeführt, in diesem Beispiel eine 3-Lagen-Verdrahtung aus polykristallinem Silicium. Dies ermöglicht es, jede der 3 Phasen in einer Schicht vorzusehen. Die Verdrahtungsschichten werden im weiteren der Kürze halber mit Poly-1, Poly-2, und Poly-3 angedeutet, wobei Poly als Kurzform für polykristallines Silicium steht und die Ziffern hinter Poly die Reihenfolge angeben, in der die verschiedenen Poly-Schichten aufgebracht worden sind. Erfindungsgemäß sind die Taktelektroden 11, die in Poly-3 liegen, d.h. der obersten Poly-Schicht, die als letzte aufgebracht wurde, Teil einer kontinuierliche Leiterschicht 12, die sich nicht nur am Ort der Taktelektroden 11 über den CCD-Kanal erstreckt, sondern auch über die anderen Taktelektroden, durch die sie vom Kanal getrennt wird, so daß sie am Ort dieser anderen Elektroden nicht als Elektrode aktiv ist. Wie weiterhin aus der Draufsicht von Fig. 2 ersichtlich ist, gehört zu jeder der Begrenzungszonen 7 eine Taktelektrode 13, die in Poly-1 vorgesehen ist, d.h. der niedrigsten, als erste aufgebrachten Poly-Schicht. Die Elektroden 13 gehören zu einer gleichen Phase, in dem Beispiel zu φ-3, so daß im Betrieb immer die gleichen Spannungen an diese Elektroden angelegt werden. Die Elektroden 13 liegen, in der Draufsicht betrachtet, in der Verlängerung der Begrenzungszonen 7 und haben eine Länge (in horizontaler Ladungstransportrichtung gesehen), die höchstens gleich der Breite der Begrenzungszonen 7 ist. Zwischen den Elektroden 11 und den Elektroden 13 liegen die Elektroden 14, die in der poly-2- Schicht gebildet werden und zu der φ-2-Phase gehören.
  • Da die Elektroden 13 nicht breiter als die Zonen 7 sind, kann verhindert werden, daß beim parallel-seriellen Transport, wenn die Elektroden 13 auf einen sperrenden Spannungspegel und die Elektroden 11 und 14 auf einen aktiven Spannungspegel gesetzt werden, in dem seriellen Register, vom Parallelabschnitt aus gesehen, infolge von Effekten eines schmalen Kanals eine Potentialbarriere gebildet wird. Das Auftreten einer solchen Barriere könnte dazu führen, daß Ladung im Parallelabschnitt zurückbleibt. Durch Bildung der Elektroden 13 in Poly-1, wobei noch keine anderen Elektroden auf der Oberfläche vorhanden sind, ist es möglich, bei ihrer Herstellung eine große Genauigkeit zu erhalten, zumindest eine größere Genauigkeit, als wenn die Elek troden 13 in Poly-2 oder Poly-3 gebildet worden wären, dank der Tatsache, daß der Aufbau in diesem Stadium noch verhältnismäßig plan ist. Das Anbringen der Elektroden 11 ist ziemlich einfach, weil diese Elektroden in der obersten Leiterschicht Poly-3 als kontinuierliche Schicht ausgeführt werden, obwohl der Aufbau in diesem Stadium des Prozesses nicht mehr plan ist, so daß die Herstellung sehr kleiner Strukturen schwierig oder sogar unmöglich ist.
  • Wie in der Draufsicht von Fig. 2 und dem Querschnitt von Fig. 4 zu erkennen ist, umfaßt die Schicht 12 einen Teil 15, der über einem Teil des Parallelabschnitts liegt, der an das serielle Register 4 grenzt und zwischen den Begrenzungszonen 7 verläuft. Der Teil 15 überlappt die Transferelektrode 9, die aus im weiteren noch zu nennenden Gründen vorzugsweise in Poly-1 erzeugt wird. Die letzte Ladungsspeicherungselektrode 8 des Parallelabschnitts 3, die die Transferelektrode 9 ebenfalls überlappt und vorzugsweise nicht in der gleichen Poly-Schicht gebildet wird wie die Leiterbahn 11, 12, 15, da dies die gewünschte Breite des Gates 9 beschränken würde, ist in Poly-2 hergestellt.
  • In der vorliegenden Ausführungsform umfaßt der Halbleiterkörper 16 ein n-Siliciumsubstrat, das an der Oberfläche 17 mit einer p-Oberflächenzone oder -Wanne 18 versehen ist. Die vertikalen Kanäle 1 und der horizontale Registerkanal 4, die vom vergrabenen n-Kanaltyp sind, umfassen je eine n-Zone 19, die vom n-Substrat 16 durch die p-Oberflächenzone 18 getrennt wird. Die Begrenzungszonen 7 in diesem Beispiel werden von p-Zonen mit höherer Dotierungskonzentration gebildet als die der p-Wanne 18. Natürlich können die Zonen 7 auch in anderer Weise erhalten werden, beispielsweise mit dickem Oxid oder mittels einer Feldplatte. Die p-Wanne 18 zeigt eine Einschnürung 20 (siehe Fig. 3) unter den vertikalen Kanälen 1. Wie unter anderem in der oben erwähnten IEDM-Veröffentlichung von Dezember 88 beschrieben wird, kann ein eventueller Überschuß an erzeugten Elektronen im Falle lokaler Überbelichtung im Aufnahmeabschnitt bei dieser Konfiguration zum n-Substrat abgeleitet werden. Dieses Verfahren ist in der Literatur als vertikales Anti-Blooming bekannt, manchmal VAB abgekürzt. Nach einem bekannten Verfahren zum Erhalten der Einschnürung 20 wird die Zone 18 gebildet, indem man maskendefinierte Subzonen mittels eines Aufheizschrittes in lateraler Richtung auf einander zu diffundieren läßt, bis eine kontinuierliche p-Zone 18 mit den Einschnürungen 20, wo die Subzonen einander überlappen, gebildet ist. Um Ladungsverlust in dem seriellen Register 4 zu vermeiden, wird die p-Zone 18 am Ort des seriellen Registers von einer homogenen, kontinuierlichen Zone ohne Einschnürungen gebildet. Der Übergang von einer nicht homogenen p-Zone zu einer homogenen p-Zone wird in Fig. 4 bei Punkt A dargestellt. Die tiefe p-Zone rechts von A entspricht einer zusätzlichen Menge negativer Ladung. Diese zusätzliche Ladung be wirkt eine Potentialbarriere in dem vergrabenen n-Kanal unter der Elektrode 9, beispielsweise, wenn gleiche Spannungen an die Elektroden 8, 9 und 15 angelegt werden. Der Einfluß dieser Barriere auf den Ladungstransport kann eliminiert werden, indem die Länge der Elektrode 9 so klein gewählt wird, daß die von den Elektroden 8 und 15 im Kanal 1 induzierten elektrischen Felder bis ungefähr zur Hälfte der Elektrode 9 durchgreifen ("fringing fields"). Durch Anlegen einer geeigneten Spannung an die Elektrode 9 beim Betrieb ist es möglich, unter der Elektrode 9 ein sich monoton änderndes Feld ohne Potentialsenken oder -barrieren zu erhalten. Da die Elektrode 9 schmal sein muß, ist es vorteilhaft, diese Elektrode in Poly-1 auszuführen. Wenn wie in dem hier beschriebenen Beispiel die letzte Ladungsspeicherungselektrode 8 des Speicherabschnitts in Poly-2 gebildet wird, so daß eine Uberlappung mit der Elektrode 9 auftritt, dann wird die Elektrode 15, die die Elektrode 9 auch überlappt, vorzugsweise in Poly-3 erzeugt.
  • Die verschiedenen Poly-Schichten sind mittels dielektrischer Schichten 21 aus beispielsweise Siliciumoxid oder anderen geeigneten Materialien, die an sich bekannt sind, voneinander elektrisch isoliert.
  • Die Anordnung kann mit an sich bekannten Techniken hergestellt werden. In Fig. 6-7 wird das serielle Register in dem Querschnitt von Fig. 5 in einigen Stadien der Herstellung gezeigt, um die Abmessungen zu veranschaulichen, die in einem erfindungsgemäßen Bildsensor realisiert werden können. Angenommen wird, daß der Zwischenabstand zwischen den Kanalbegrenzungszonen 7 ungefähr 6 Mikrometer beträgt und die Breite der Gebiete 7 ungefähr 2 Mikrometer ist. Die Breite der vertikalen Kanäle list dann 4 Mikrometer. In Fig. 6 wird der Zwischenabstand zwischen den Begren zungszonen 7 mit B angedeutet. Erst werden auf dem die Oberfläche 17 bedeckenden Gate-Oxid 22 die Elektroden 13 in der Poly-1-Schicht in einer Linie mit den Begrenzungszonen 7 angebracht. Die Breite der Elektroden 13 beträgt ungefähr 1,75 Mikrometer, die Dicke der die Elektroden 13 bedeckenden Oxidschicht 21 ist ungefähr 0,25 Mikrometer. Der Abstand zwischen den Poly-Bahnen 13 zum Aufwachsen des Oxids 21 beträgt ungefähr 4 µm (Mikrometer), was in diesem Stadium noch für die verfügbaren Hilfsmittel ausreicht. In einem folgenden Stadium wird die Poly-2 Schicht mittels Abscheidung aufgebracht, und die Elektroden 14 werden daraus mittels Ätzen gebildet. Die aktiven Teile dieser Elektroden, d.h. die unmittelbar auf dem Gate-Oxid 22 liegenden Teile sind auch ungefähr 1,75 µm (Mikrometer) breit. Die Dicke des die Elektroden 14 bedeckenden Oxids 21 beträgt ungefähr 0,25 µm (Mikrometer). Der aktive Teil der Elektroden 14 ist dementsprechend zumindest nahezu gleich groß wie der der Elektroden 13 in Poly-1. Da die Elektroden 14 in Poly-2 die Elektroden 13 überlappen, so daß die Gesamtbreite der Elektroden 14 größer wird, sind die Öffnungen zwischen den Elektroden 14 im Vergleich zu den Elektroden 13 ungefähr 1 Mikrometer kleiner. In einem folgendem Stadium des Prozesses, in dem der Aufbau jetzt wegen der Poly-lund -2-Schichten stark profiliert ist, wird die dritte Poly-Schicht, Poly-3, abgeschieden. Da die Elektroden in Poly-3 die Elektroden 13 und 14 überlappen müssen, würden die Öffnungen zwischen den Elektroden sehr klein werden (ungefähr 2 Mikrometer, wenn die Elektroden in herkömmlicher Weise gebildet würden), was angesichts der Unebenheit schwer zu realisieren ist. Dieses Problem kann vermieden werden, indem die Poly-3-Elektroden in Form einer kontinuierlichen Schicht angebracht werden, wie in Fig. 5 gezeigt. Zwar kann die parasitäre Kapazität zwischen den Elektroden infolge der größeren Überlappung zunehmen, aber in der Praxis erweist sich diese Zunahme als sehr klein.
  • Es wird deutlich sein, daß die Erfindung sich nicht auf die hier beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern daß für den Fachmann viele Abwandlungen möglich sind. So kann die Erfindung für andere Arten von Bildsensoren verwendet werden, die an sich bekannt sind, wie Zwischenzeilensensoren oder Zwischenzeilensensoren mit Rasterspeichern. Die Erfindung kann auch auf SPS-Speicher vorteilhaft angewendet werden und im allgemeinen auf jede Art CCD-Verzögerungsleitung mit parallelen Eingängen.

Claims (7)

1. Ladungsgekoppelte Anordnung, die einen Halbleiterkörper (16) umfaßt mit an einer Oberfläche einem Parallelabschnitt (3) von nebeneinander liegenden parallelen Kanälen (1) und einem damit gekoppelten seriellen Register (4) mit parallelem Eingang und seriellem Ausgang, wobei die parallelen Kanäle durch Begrenzungszonen (7), die sich zwischen den parallelen Kanälen bis hin zum seriellen Register erstrecken, voneinander getrennt sind, während das serielle Register mit einem in einem m-Lagen- Verdrahtungssystem ausgeführten System aus Taktelektroden (11, 13, 14) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in der m-ten, oberen Verdrahtungsschicht vorgesehenen Taktelektroden (11) zu einer gemeinsamen Phase des seriellen Registers gehören und Teil einer kontinuierlichen Leiterschicht (12) sind, die sich über die anderen Taktelektroden (13, 14) erstreckt und von diesen isoliert ist, und daß eine der genannten anderen Taktelektroden (13) mit jeder der genannten Begrenzungszonen zusammenhängt, wobei die Taktelektrode in der ersten, niedrigsten Verdrahtungsschicht vorgesehen ist und, an der Oberfläche gesehen, in der Verlängerung der Begrenzungszone liegt und eine Länge hat, die höchstens gleich der Breite der Begrenzungszone ist, wobei die genannten Taktelektroden auch zu einer gemeinsamen Phase des seriellen Registers gehören.
2. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Leiterschicht (12) in der oberen Leiterschicht einen Teil (15) umfaßt, der über einem an das serielle Register grenzenden Teil des Parallelabschnitts liegt.
3. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das serielle Register eine m-Phasen-Anordnung ist, in der Taktelektroden, die in einer gemeinsamen Verdrahtungsschicht vorgesehen sind, zur gleichen Phase gehören.
4. Ladungsgekoppelte Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das serielle Register eine 3-Phasen-Anordnung ist und daß die Taktelektroden des seriellen Registers in einer 3-Lagen-Verdrahtung vorgesehen sind.
5. Ladungsgekoppelte Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktelektroden des seriellen Registers aus polykristallinem Silicium bestehen.
6. Ladungsgekoppelte Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der parallele Abschnitt und das serielle Register Teil einer Bildaufnahmeanordnung sind.
7. Kamera mit einer ladungsgekoppelten Anordnung nach Anspruch 6.
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