DE69220018T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Messen des Wasserprozentsatzes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Messen des WasserprozentsatzesInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Überwachungsvorrichtungen und -verfahren zum Bestimmen des Wasserprozentsatzes in einem fließenden Erdölstrom. Auf Meßgeräte zu diesem Zweck wird in der Ölindustrie gelegentlich als BS & W (Base, Sediment and Water) Meßgeräte Bezug genommen und auf den Wasserprozentsatz wird gelegentlich als der Wasserschnitt (Water Cut) Bezug genommen.
- Gemäß der Erfindung enthält ein Wasserprozentsatz-Meßgerät eine Testzelle, durch welche ein Erdölstrom fließt. Die Testzelle beinhaltet eine äußere Schale, einen Meßfühler, der mit der äußeren Schale zusammenspielt, um einen Sensorkondensator, mit dem Fluß des Erdölstromes als Dielektrikum, zu bilden, und einen Bezugsmeßfühler, der mit trockenem Öl als Dielektrikum umgeben ist, um einen Bezugskondensator zu bilden. Die Prozeßvorrichtung beinhaltet ein Vergleichernetzwerk, welches elektrisch an den Sensorkondensator und den Bezugskondensator angeschlossen ist und die Kapazität des Sensorkondensators mit der Kapazität des Bezugskondensators vergleicht. Das Vergleichernetzwerk stellt ein Signal, stellvertretend für die Kapazitätsdifferenz zwischen dem Sensor- und dem Bezugskondensator, zur Verfügung. Ein Ausgabeschaltkreis, der an das Vergleichernetzwerk angeschlossen ist, liefert eine Ausgabe, stellvertretend für den Wasserprozentsatz in dem Erdölstrom, gemäß dem Signal aus dem Vergleichernetzwerk.
- Die US-A-3 774 237 offenbart eine Vorrichtung zum Messen dielektrischer Konstanten, um z.B. den Dampfgehalt von Rohöl in einer Pipeline zu bestimmen. Die Differenz der dielektrischen Konstanten zwischen Flüssigkeiten in einem Hohlraum mit einer Standardprobe und einem Hohlraum mit einer Testprobe werden bestimmt, wobei das Material in dem Hohlraum mit der Standardprobe einen bekannten Dampfgehalt aufweist.
- Die US-A- 5 033 289 offenbart eine Vorrichtung zum Überwachen des Wasserschnittes (Water Cut) eines fließenden Erdölstromes, wobei Veränderungen eines Meßfühlersignales mit Veränderungen eines Bezugssignales als Funktion der Impedanz des Erdölstromes verglichen werden, wobei sich der Meßfühler in der Pipeline befindet.
- Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden weiter unten durch die Berücksichtigung der folgenden detailierten Beschreibung, zusammen mit den begleitenden Zeichnungen, in welchen zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft illustriert werden, vollständiger erscheinen. Dies ist jedoch ausdrücklich so zu verstehen, daß die Zeichnungen nur dem Zwecke der Anschauung dienen und nicht so auszulegen sind, daß sie die Grenzen der Erfindung definierten.
- Figur 1 ist eine Zeichnung eines Meßgerätes, welches gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.
- Figur 2 ist ein detailiertes Blockdiagramm einer Ausführungsform der elektronischen Prozeßapparatur, die in Figur 1 gezeigt ist.
- Figur 3 ist ein detailiertes Blockdiagramm einer zweiten Ausführungsform der elektronischen Prozeßapparatur, die in Figur 1 gezeigt ist.
- Figur 4 ist ein detailiertes Blockdiagramm des Meßelektronikblockes, der in Figur 3 gezeigt ist.
- Figur 5 ist ein Flußdiagramm, welches den Betrieb der zweiten Ausführungsform zeigt.
- Betreffend Figur 1, ist dort ein Fühler 5 gezeigt, der aus Aluminium hergestellt ist, in Position gehalten durch eine Fühlerhalterung 8, die aus Teflon oder einem sonstigen nichtleitenden Material hergestellt sein kann. An dem Meßfühler 5 ist eine Meßfühlerspitze 14 angebracht, die ebenfalls aus Teflon hergestellt ist und durch Gewinde 20 an ihrem Platz gehalten wird. Ein Gehäuse 26 hat männliche Gewinde 27 und 30 und eine Vielzahl interne Durchgangswege 35, um den Fluß des Erdölstromes hindurchzulassen. Der Fühler 5 weist einen verminderten Durchmesser 50 auf, welcher mit einem rechtwinkligen Adapter 53 verbunden ist. Der Adapter 53 ist an eine weitere Stange 57 angeschlossen. Die Stange 57 ist elektrisch an eine elektronische Prozeßapparatur 64 angeschlossen. Somit existiert ein elektrisch leitender Pfad von dem Meßfühler 5 zu der Apparatur 64. Der Fühler 5 ist mit einer dünnen, bei Wärme schrumpffähigen Hülle bedeckt, die aus Kynar hergestellt ist. Die elektronische Prozeßapparatur 64 ist an Erde 66 angeschlossen.
- Ein Zylinder 72 weist einen Körper 76 auf und ist durch Gewinde mit dem Gehäuse 26 verbunden. Eine Endkappe 80 ist durch Gewinde mit dem Körper 76 verbunden. Trockenes Öl des Typs, welches erwartungsgemäß in dem Erdölstrom gefunden wird, wird durch die Öffnung in den Zylinder 72 eingeführt und dann durch die Endkappe 80 versiegelt. Trockenes Öl ist als Öl definiert, welches im wesentlichen kein Wasser aufweist. Die Endkappe 80 kann ebenso eine Druckausgleichskammer aufweisen, so daß entlang der Zylinderwand keine Druckdifferenz vorliegt.
- Ein fühlender Meßfühler 90, ähnlich dem Fühler 5, wird von einer Teflon-Fühlerhalterung 93 gehalten. Eine Meßfühlerspitze 97 ist an den Meßühler 90 über Gewinde 103 angebracht. Der verminderte Durchmesser 107 des Fühlers 90 ist an einen rechtwinkligen Adapter 110 angeschlossen. Der rechtwinklige Adapter 110 ist an eine andere Stange 115 angeschlossen, welche wiederum an die elektronische Prozeßapparatur 64 angeschlossen ist.
- Die Fühlerspitzen 14 und 97 sind jeweils dicht mit den Fühlern 5 und 90 mittels O-Ringen 120 verbunden. In ähnlicher Weise sind die Fühler 5 und 90 dicht mit den Fühlerhalterungen 8 und 93 jeweils mittels O-Ringen 123 verbunden. Die großen Durchmesser der Meßfühler 5 und 90 sind mit durch Wärme schrumpffähigen Hüllen aus Kynar bedeckt.
- Die Testzelle 130 weist einen Kragen 135 auf, welcher an Erde 66 angeschlossen ist. Es soll bemerkt werden, daß der Kragen 135 an dem einen Ende an eine Pipelinegröße und an dem anderen Ende zur Aufnahme eines Gehäuses 26 angepaßt ist. Dazwischen weist der Kragen 135 einen Innendurchmesser von 5 cm über einen Meßabschnitt auf, welcher der Abschnitt ist, in dem sich der Meßfühler 90 befindet. Der Kragen 135 ist ebenfalls so hergestellt, um eine "Victaulic"-Verbindung zu ermöglichen, oder es kann, alternativ, ein Flansch an dem Kragen 135 angebracht werden.
- Der Kragen 140 ist durch Gewinde mit dem Gehäuse 26 verbunden und hat, wie der Kragen 135, eine Anpassung zur "Victaulic"- Verbindung oder kann ebenfalls einen daran angebrachten Flanschaufbau aufweisen. Somit kann die Testzelle 130 in einer Linie mit einer Pipeline, die den Erdölstrorn führt, verbunden sein. Die Testzelle kann vertikal angebracht sein, so daß die Schwerkraft nicht den fließenden Erdölstrom in einer Weise beeinflußt, welcher die Separation von Öl und Wasser bewirken könnte. Dies unterstützt die Gleichförmigkeit des Fluids durch Verhindern von Fluidtrennung.
- Mit Bezug auf Figur 2 beinhaltet die elektronische Prozeßapparatur 64 einen 20 MHz Oszillator 200. Obwohl eine bevorzugte Frequenz von 20 MHz verwendet wird, kann jede Frequenz innerhalb eines Frequenzbereiches zwischen 100 kHz und 200 MHz verwendet werden. Der Oszillator 200 ist an Erde 66 angeschlossen, so wie alle anderen Einheiten der elektronischen Prozeßapparatur 64, so daß der Signalpfad auf Erde 66 bezogen ist. Der Oszillator 200 liefert ein Signal an einen Antrieb/Verstärker 206. Der Ausgang des Antriebsverstärkers 206 wird an einen Brückenschaltkreis 208 geliefert, welcher einen variablen Kondensator 210 aufweist, einen festen Kondensator 214 und Kondensatoren 900 und 50, die jeweils die Meßfühler 90 und 5 darstellen. Die Ausgänge 216 und 217 des Brückenschaltkreises 208 sind an einen Mischer 220 angeschlossen. Jede Kapazitätsdifferenz zwischen dem Meßfühler 90 und dem Bezugsmeßfühler 5 bewirkt ein Ungleichgewicht in der Brücke 208 und erzeugt ein Ausgangssignal, welches dem Mischer 220 eingespeist wird. Diese Kapazitätsdifferenz wird durch Wasser in dem Erdölstrom bewirkt.
- Ein Lokaloszillator 222 liefert dem Mischer 220 ein 19,998 MHz Festfrequenzsignal, so daß das Signal aus dem Ausgang des Brückenschaltkreises 208 zu einer Zwischenfrequenz von 2 kHz überlagert wird. Die Ausgabe des Mischers 220 wird einem Zwischenfrequenzverstärker 224 übergeben. Das Signal des Verstärkers 224 wird in eine Gleichspannung Eout durch einen Präzisionsgleichrichter 230 konvertiert.
- Die Gleichspannung aus dem Präzisionsgleichrichter 230 wird in digitale Signale mittels eines A/D-Konverters 236 konvertiert. Die digitalen Signale werden einer EPROM-Vorrichtung 240 zur Verfügung gestellt. Die EPROM-Vorrichtung 240 ist ein programmierbarer Speicher, der die gemessene Ausgangsspannung in einen prozentualen Wassergehalt konvertiert, wobei die vorher gespeicherten Daten verwendet werden, die die Beziehung zwischen Wasserprozentsatz und Spannung (Eout) herstellen. Die EPROM-Vorrichtung 240 liefert ein digitales Ausgangssignal an einen Digital/Analog-Konverter 245, welcher wiederum eine 4-20-Milliamperausgabe als Signal für den Wasserprozentsatz Ewc zur Verfügung stellt. Es soll bemerkt werden, daß die digitalen Signale aus der EPROM-Vorrichtung 240 sofort als digitale Ausgabe des Wasserprozentsatzes verwendet werden können.
- Es wird nun auf Figur 3 Bezug genommen, in der eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt ist, bei welcher der Bezugsfühler 5 und der Meßfühler 90 mit der Meßelektronik 250 verbunden sind. Die Meßelektronik 250 liefert ein Spannungssignal V, ein Stromsignal I und ein Phasensignal PH an die Mikroprozessorvorrichtung 255, welche wiederum der Meßelektronik 250 ein Spannungssignal Vr zur Verfügung stellt. Damit die Messung funktioniert, sind alle Einheiten der Meßelektronik 250 und die Mikroprozessorvorrichtung 255 beim Messen auf Erde 66 bezogen.
- Mit Bezug auf Figur 4 wird eine Relais-Vorrichtung 260 durch die Spannung Vr überwacht. Es soll bemerkt werden, daß die Elemente mit derselben Nummer wie die Elemente in Figur 2 dieselben Elemente sind. Weiterhin, daß Elemente mit derselben numerischen Bezeichnung, jedoch mit einer Alpha-Anfügung in derselben Weise arbeiten, wie die Elemente, mit derselben numerischen Bezeichnung ohne eine Alpha-Anfügung.
- Die Relais-Vorrichtung 260 ist mit einen Widerstand zur Strommessung 263 am Anschluß 265 verbunden. Eine Oszillatorvorrichtung 200 ist mit dem Widerstand am Anschluß 273 verbunden. Eine Spannung, die am Anschluß 265 auftritt, wird an den Verstärker 268 und einen Differenzverstärker 269 übergeben. Eine Spannung, die am Anschluß 273 auftritt, wird ebenfalls dem Differenzverstärker 269 übergeben, dessen Ausgang dann dem Stromfluß durch den Widerstand 263 entspricht.
- Die Ausgangsgrößen der Verstärker 268 und 269 werden an die Mischer 220 und 220A übergeben, die ein Signal von der Lokaloszillatorvorrichtung 222 empfangen. Die Ausgangsgrößen der Mischer 220 und 220A werden jeweils von IF-Verstärkern 224 und 224A versorgt. Die Ausgangsgrößen der Verstärker 224 und 224A werden jeweils Präzisionsgleichrichtern 230 und 230A übergeben, welche diese wiederum gleichrichten, um jeweils das Spannungssigual V und das Stromsignal I zur Verfügung zu stellen.
- Die Ausgangsgrößen der Verstärker 224, 224A werden ebenfalls jeweils an Nulldurchgangsdetektoren 280 und 280A übergeben. Die Nulldurchgangsdetektoren 280, 280A sprechen jeweils auf die Ausgangsgrößen der Verstärker 224 und 224A an, um einen rechteckigen Spannungsausgang an ein Flip-Flop 284 zu übergeben. Der Flip-Flop 284 spricht auf die Signale der Nulldurchgangsdetektoren 280 und 280A an und liefert ein Ausgangssignal, welches in Beziehung zu der Phasendifferenz zwischen dem Spannungssignal V und dem Stromsignal I steht. Das Signal von dem Flip-Flop 284 wird von einer Integrationsvorrichtung 290 integriert, um einem DC-Verstärker 293 ein DC-Signal zur Verfügung zu stellen, welches der Phasendifferenz entspricht, wo es verstärkt wird und als das Signal PH zur Verfügung gestellt wird.
- Die Abfolge der Operationen ist aus Figur 5 ersichtlich, wobei der Block 300 den Beginn des Prozesses darstellt. Beim nächsten Schritt wird das System initialisiert, dargestellt von Block 304, gefolgt durch SETZE Vr = 5 Volt. Die Anweisung Vr = 5 Volt bedeutet, daß das Relais 260 den Bezugsfühler an die anderen elektronischen Elemente in der Meßelektronik 250 anschließt. Der nächste Block 310 ist lediglich eine Darstellung dafür, mit der Spannung Vr = 5 fortzusetzen, und wir gehen zu Block 312 über, der zur Aufnahme beider Signale V, I bestimmt ist und, wie oben beschrieben, sich auf die Spannungs- und Strommessungen bezieht.
- Der nächste Schritt, dargestellt von Block 315, dient dem Berechnen der durchschnittlichen V, I, was durch das wiederholte Bilden von Momentwerten von V, I erfolgt, bis die Anzahl der gebildeten Momentwerte = 50 ist. Dies wird von Block 320 angezeigt, "# MOMENTWERTE = 50?". Wenn die Antwort auf diese Frage "Nein" ist, gehen wir zurück zu Block 310 und fahren fort, bis es 50 gebildete Momentwerte gibt. Zu dem Zeitpunkt, wenn die Antwort auf Block 320 "Ja" ist, gehen wir weiter zu Block 324, was dem Berechnen der Z-Referenz (ZREF) dient. Wir gehen über zum nächsten Block 326, "SETZE Vr = 0". Liegt Vr bei Null, so verbindet die Relais-Vorrichtung 260 den Meßfühler für den Meßvorgang 90 mit den elektronischen Elementen der Meßelektronik 250.
- Der Block 330 ist ähnlich dem Block 310, er zeigt an fortzufahren. Wiederum nehmen wir V, I auf, wie von Block 332 vorgesehen, und wiederum schreiten wir zu Block 335 fort, welcher dem Berechnen der Durchschnittswerte von V, I dient, und dies ist wiederum durch Block 340 vollbracht, welcher die gleiche Frage stellt wie Block 320. Wiederum, wenn die Antwort aussagt, daß die Anzahl der gebildeten Momentwerte nicht gleich 50 ist, kehren wir zu Block 330 zurück, um die Aufnahme von V, I fortzusetzen, bis wir 50 gebildete Momentwerte vorliegen haben. Wenn die Antwort "Ja" lautet, schreiten wir zu Block 344 fort, "Berechne Z-Messung".
- Block 350 erfordert die Bestimmung der Z-Differenz (ZDIFF) zwischen der Z-Referenz und der Z-Messung. Der Wasserschnitt (Water Cut) WC wird dann durch den Block 355 bestimmt, wobei A und B empirisch hergeleitete Konstanten sind. Wir schreiten dann zu Block 360 fort, welcher die Frage stellt "# MESS = 20?". Die Antwort lautet, daß wir keine 20 Messungen durchgeführt haben, und wir kehren zu dem Fortsetzen-Block 330 zurück. Wenn die Antwort "Ja" lautet, schreiten wir zu Block 370 fort, SETZE Vr = 5. Der Prozeß geht dann schleifenartig zurück zu Block 310, um den Meßvorgang fortzusetzen.
- Aus dem Vorangehenden ist ersichtlich, daß 50 mal Momentwerte von V, I gebildet werden und ein durchschnittlicher Momentwert sowohl bezüglich des Meßfühlers für den Meßvorgang, als auch bezüglich des Bezugsmeßfühlers verwendet wird. Wenn wir die Differenzmessung erhalten, führen wir die Messungen durch bis wir 20 Messungen vorliegen haben. Dann beginnen wir den Prozeß von vorne, indem wir das Relais 260 anweisen, den Meßfühler für den Meßvorgang 90 abzutrennen und wiederum den Bezugsmeßfühler 5 anzuschließen.
- Wie früher bemerkt, gibt es ein anderes Signal, das wir nicht diskutiert haben, und dies ist das Signal PH. Das Signal PH bezieht sich auf die Phasendifferenz zwischen dem Spannungssignal und dem Stromsignal. Dieses Signal ist nicht für die Berechnung des Wasserschnittes (Water Cut) erforderlich. Jedoch, wie oben bemerkt, kann die Erfindung in einem BS & W Meßgerät verwendet werden, welches normalerweise für kontinuierliche Ölmessungen verwendet wird, das heißt, die Phase des Erdölstromes wird kontinuierlich mit dem Öl überwacht. Jedoch, wenn in dem Strom zuviel Wasser aufträte, so daß der Strom auf die kontinuierliche Wasserphase umschaltete, so würde die Messung ungültig. Das Signal PH kann verwendet werden und wird verwendet, um der Bedienungsperson anzuzeigen, daß zuviel Wasser in dem Erdölstrom vorliegt und daß die Messungen daher umgültige Messungen sind. Dies kann in einer Reihe verschiedener Arten verwendet werden, was einen Alarmmechanismus beinhalten kann, einen Ausdruck, eingebunden in den Ausdruck der Wasserschnitte (Water Cuts), um zu zeigen, daß sie ungenau sind, oder es kann sogar verwendet werden, um das Wasserschnittsignal (Water Cut Signal) auszulöschen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Bestimmen des Wasserprozentsatzes in
einem fließenden Erdölstrom, gekennzeichnet durch:
eine Testzelle (130), die so angeordnet ist, daß der
Strom durch sie hindurchfließt, und eine äußere Schale (135)
aus leitendem Material aufweist;
einen Meßfühler (90), der sich innerhalb der äußeren
Schale befindet, um im Zusammenspiel mit der äußeren Schale
einen Sensorkondensator (90, 135) zu bilden, wobei der Strom
als Dielektrikum dient;
einen Bezugskondensator (5, 72), welcher innerhalb der
äußeren Schale (140) angeordnet ist und trockenes Öl als sein
Dielektrikum aufweist;
einen Vergleicher (208, 250), der an den
Sensorkondensator und den Bezugskondensator angeschlossen ist, um die
Kapazität des Sensorkondensators mit der Kapazität des
Bezugskondensators zu vergleichen und ein Signal, stellvertretend für
den Vergleich, zur Verfügung zu stellen; und
Ausgabevorrichtungen (240, 255), die an den Vergleicher
angeschlossen sind, um gemäß dem Vergleichssignal ein
Ausgangssigual zur Verfügung zu stellen, stellvertretend für den
Wasserprozentsatz in dem Strom.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vergleicher (208) Kapazitätsvorrichtungen (210, 214)
aufweist, die an den Bezugskondensator (5, 72) und an den
Sensorkondensator (90, 135) über ein Brückennetzwerk angeschlossen
sind, und einen Oszillator (200), um dem Netzwerk ein
Schwingungssignal einer gewünschten Frequenz zur Verfügung zu
stellen.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgabevorrichtungen (240)
Speichervorrichtungen (240) beinhalten, die Werte des
Wasserprozentsatzes gegen einen Wertebereich von Verhältnissen zwischen Öl
und Wasser in einem Erdölstrom speichern, und Werte des
Vergleichssignals, welches den Werten des Wasserprozentsatzes
entspricht, speichern, wobei die Ausgabevorrichtungen auf das
Vergleichssignal ansprechen, um den entsprechenden Wert des
Wasserprozentsatzes als Ausgangssignal auszuwählen.
4. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Meßfühler (90) eine Meßspitze (97) aus
nichtleitendem Material an einem Ende aufweist und an dem
anderen Ende durch Montagevorrichtungen (93) aus nichtleitendem
Material, die eine durch sie hindurchlaufende Führung zur
elektrischen Verbindung (107) zu dem Vergleicher aufweisen,
montiert ist, wobei der Meßfühler und die äußere Schale (135)
einen koaxialen Kondensator bilden.
5. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Bezugskondensator einen
Bezugsmeßfühler (5) mit einer Meßspitze (14) aus nichtleitendem Material
an einem Ende enthält und an dem anderen Ende durch
Montagevorrichtungen (8) aus nichtleitendem Material mit einer durch
sie hindurchgehenden Führung zur elektrischen Verbindung (50)
mit dem Vergleicher montiert ist, wobei die
Vergleichskapazität weiterhin eine leitfähige zylindrische Wand (27) aufweist,
die den Bezugsmeßfühler (5) umgibt und das
Trockenöl-Dielektrikum enthält.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vergleicher (250) enthält:
Signalvorrichtungen (268, 269) zum Liefern eines
Spannungssignals V und eines Stromsignals I; und
Schaltervorrichtungen (260), die auf ein Kontrollsignal
ansprechen, um entweder den Sensorkondensator (90) oder den
Bezugskondensator (5) mit den Signalvorrichtungen zu
verbinden, so daß die Signale für Spannung V und Strom 1 gemäß der
Kapazität, entweder des Sensorkondensators oder des
Bezugskondensators, geliefert werden.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtungen (280, 280A, 284) mit den Signalvorrichtungen
(268, 269) verbunden sind, um ein Signal PH zur Verfügung zu
stellen, stellvertretend für die Phasendifferenz zwischen dem
Spannungssignal V und dem Stromsignal I.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 6 oder Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausgabevorrichtungen einen
Mikroprozessor (255) beinhalten, zum Liefern des Kontrollsignals an
die Schaltervorrichtungen (260) und zum Liefern des
Ausgangssignals, stellvertretend für den Wasserprozentsatz gemäß den
Signalen für Spannüng V und Strom I.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mikroprozessor (255) betreibbar ist: um eine erste
Impedanz Z REF aus den Signalen für Spannung V und Strom I zu
bestimmen, wenn der Bezugskondensator (5) an die
Signalvorrichtungen (268, 269) angeschlossen ist, und eine zweite Impedanz
Z MESS, wenn der Sensorkondensator (90) an die
Sigualvorrichtungen (268, 269) angeschlossen ist; um die Impedanzdifferenz
Z DIFF zwischen den Impedanzen Z REF und Z MESS zu bestimmen;
und um den Wasserprozentsatz zu bestimmen, gemäß der
Gleichung:
wobei A und B empirisch hergeleitete Konstanten sind.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die ersten und zweiten Impedanzen aus gemittelten Werten der
entsprechenden V- und I-Signale über eine Vielzahl von
Meßzyklen bestimmt sind.
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