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Diese Erfindung betrifft ein
Zweikomponenten-Entwicklungsgerät in einem Drucker, in welchem ein Toner von einer
Tonervorratseinheit einer Entwicklungseinheit zugeführt
wird.
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In einem Druckgerät, wie etwa einer Kopiermaschine,
einem Drucker oder einer Faxmaschine und dergleichen wird
ein Druckvorgang in einer solchen Weise ausgeführt, daß ein
statisches Latentbild zuerst auf einer lichtelektrisch
leitenden Trommel durch ein elektrofotografisches System
ausgebildet wird, sodann mit einem Entwicklungsagens
entwickelt wird, so daß ein sichtbares Bild erzeugt wird, und
sodann auf einen herkömmlichen Druckbogen übertragen wird.
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Um das statische Latentbild zu entwickeln, wurde in
großem Umfang eine Entwicklungseinheit verwendet.
Insbesondere wurde ein Zweikomponenten-Entwicklungsgerät verwendet,
bei welchem zwei Komponenten mit stabilen Eigenschaften
eingesetzt werden.
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Bei einem Zweikomponenten-Entwicklungsgerät ist es
erforderlich, den Toner mit dem Träger zu mischen, dann den
Toner zu elektrifizieren, eine aus dem Träger und dem Toner
bestehende Magnetbürste auf einer Magnetwalze auszubilden
und das statische Latentbild auf der lichtelektrisch
leitenden Trommel zu entwickeln. Da der Toner bei dem
Entwicklungsvorgang verbraucht wird, ist es notwendig, den Toner
zuzuführen.
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Entsprechend den jüngsten Anforderungen in der
Drucktechnik, d.h. beim Drucken mit hoher Geschwindigkeit und
beim Drucken in verschiedenen Modi wurde gefordert, daß der
Toner von einer niedrigen Druckrate bis zu einer hohen
Druckrate in geeigneter Weise zugeführt wird.
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Ein bekanntes Zweikomponenten-Entwicklungsgerät umfaßt
einen Tonerbehälter, eine Magnetwalze zum Befördern eines
Zweikomponenten-Entwicklungsagens zu einer lichtelektrisch
leitenden Trommel, Rührwalzen zum Mischen des
Zweikomponenten-Entwicklungsagens in dem Behälter, ein Blatt zum
Steuern der Dicke des Entwicklungsagens, welches zu einer
Schicht auf der Magnetwalze ausgebildet ist, eine
Fließplatte zum Rückführen des Entwicklungsagens, welches von
der Magnetwalze entfernt worden ist, durch die Fließplatte
zu den Rührwalzen, einen Tonerdichte-Detektiersensor zum
Detektieren der Dichte des Toners im Behälter.
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Das obengenannte bekannte
Zweikomponenten-Entwicklungsgerät hat außerdem einen Tonertrichter
(Tonerzuführmittel), welcher eine den Toner enthaltende
Tonerpatrone umfaßt, und eine Tonerzuführwalze
(Schwammwalze) zum Zuführen des in der Tonerpatrone
enthaltenen Toners zu dem Behälter. Die Schwammwalze hat eine
Anzahl Zellen (Löcher)
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In dem Tonertrichter wird die Schwammwalze gedreht, so
daß der Toner, welcher in die Zellen der Schwammwalze
eintritt, nach unten in den Behälter fällt, und ein Teil des
Toners wird von einem Gehäuse des Tonertrichters abgekratzt
und in den Behälter eingeführt.
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Eine solche Tonerzuführung wird durchgeführt, indem
man die Schwammwalze in Übereinstimmung mit dem Ausgabewert
des Tonerdichtesensors dreht oder indem man die
Schwammwalze in einem konstanten Zeitintervall dreht. Die Sequenz
der Schwammwalze, wie die Anzahl der Zellen, die
Umlaufgeschwindigkeit, die Spalte zwischen den Zellen und
dergleichen werden für eine Standardmenge von Toner bestimmt,
welcher bei einer Standard-Druckrate verbraucht wird, wie etwa
beim Drucken von Briefen (beispielsweise eine Druckrate: 4
bis 5 % bei einem Druckbogen im A4-Format). Infolgedessen
ist der Tonerzuführstrom oder -verbrauch in der Zeiteinheit
konstant.
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Allerdings hat das obengenannte, herkömmliche und
bekannte Zweikomponenten-Entwicklungsgerät die folgenden
Nachteile.
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(1) In jüngerer Zeit wird gefordert, daß mit einer
hohen Druckdichte (d.h. Druckrate) beispielsweise beim
Bilddruck gedruckt wird. Wenn demnach ein Druckvorgang mit
einer hohen Druckdichte (beispielsweise 70 bis 80 %)
fortlaufend ausgeführt wird, dann wird der Tonerverbrauch in der
Zeiteinheit erhöht werden. Es wird dann nicht genug Toner
dem Behälter zugeführt, und deshalb wird nicht genügend
Toner vorhanden sein, so daß die Druckdichte reduziert sein
wird.
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(2) Wenn im Gegensatz dazu der Tonerzuführstrom pro
Zeiteinheit erhöht ist, wenn die Druckrate niedrig ist,
dann wird der Tonerzuführstrom zu groß, so daß der nicht
elektrifizierte Toner infolge der übermäßigen
Tonerzuführung mehr werden wird. Es wird deshalb ein dunkler Druck
auftreten.
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Schließlich offenbart das Dokument US-A-4,969,011 ein
Entwicklungsgerät, welches dem Oberbegriff des Anspruches 1
entspricht.
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Es ist demnach eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Zweikomponenten-Entwicklungsgerät zu schaffen,
bei welchem eine stabile Druckdichte erreicht werden kann,
unabhängig von einer Änderung bei der Druckrate.
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Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Zweikomponenten-Entwicklungsgerät zu schaffen, bei
welchem ein Gleichgewicht zwischen der Druckrate und der
Stabilität in der Tonerdichte bei einem Bereich mit hoher
Druckrate gehalten
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werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein
Zweikomponenten-Entwicklungsgerät in einem Bilderzeugungsgerät
vorgesehen, wobei dieses Gerät umfaßt: einen
Entwicklungsagens-Behälter; Entwicklungsagens-Beförderungsmittel zum Befördern
eines Zweikomponenten-Entwicklungsagens, welches Toner und
Träger umfaßt, vom Behälter zu einem Bildträger,
Mischmittel zum Mischen des Toners und des Trägers in dem
Entwicklungsagens-Behälter, Tonerzuführmittel zum Zuführen des
Toners von einer Tonervorratssektion in den Behälter, und
umfassend eine Tonerzuführsektion, welche einen Tonerstrom
pro Zeiteinheit variieren kann; und Steuermittel zum
Steuern der Tonerzuführsektion auf der Basis des detektierten
Tonerstromes, so daß der Tonerstrom pro Zeiteinheit an der
Tonerzuführsektion auf der Basis einer Verbrauchsrate des
Toners gesteuert wird; gekennzeichnet dadurch, daß die
Tonerzuführmittel eine Vielzahl von Zuführwalzen umfassen,
welche unabhängig voneinander angetrieben werden; wobei die
Walzen sowie eine Vielzahl von zweiten Zuführwalzen
umfassen, wobei jede der ersten und zweiten Zuführwalzen eine
Anzahl von Zellen oder Löchern aufweist, deren Abmessungen
für jede der Tonerzuführwalzen unterschiedlich sind.
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In der vorliegenden Erfindung kann der Tonerstrom pro
Zeiteinheit an der Tonerzuführsektion auf der Basis der
Verbrauchsrate des Toners in einer solchen Weise gesteuert
werden, daß dann, wenn die Druckrate hoch ist, der
Tonerstrom erhöht werden soll, und wenn die Druckrate niedrig
ist, der Tonerstrom reduziert werden soll. Auf diese Weise
kann eine übermäßige Tonerzuführung vermieden werden, und
die Tonerdichte kann stabil von einer hohen Druckrate bis
zu einer niedrigen Druckrate gesteuert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 ist eine schematische Ansicht, welche ein
Prinzip eines Zweikomponenten-Entwicklungsgerätes gemäß der
vorliegenden Erfindung illustriert;
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Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht der ersten
Ausgestaltung eines Zweikomponenten-Entwicklungsgerätes gemäß
dieser Erfindung;
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Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen
Hauptteil der ersten Ausgestaltung illustriert;
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Fig. 4 ist ein Blockdiagramm der ersten Ausgestaltung;
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Fig. 5 ist ein Flußdiagramm, welches einen
Tonerzuführprozeß in der ersten Ausgestaltung illustriert;
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Fig. 6(A), 6(B) und 6(C) sind Tabellen, welche den
Betrieb in der ersten Ausgestaltung illustrieren;
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Fig. 7(A), 7(B), 7(C) und 7(D) illustrieren eine
Tonerzuführwalze in einer zweiten Ausgestaltung eines
Zweikomponenten-Entwicklungsgerätes gemäß dieser Erfindung; und
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Fig. 8(A) und 8(B) illustrieren eine Tonerzuführwalze
in einer dritten Ausgestaltung eines
Zweikomponenten-Entwicklungsgerätes gemäß dieser Erfindung.
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Es wird jetzt auf die Zeichnungen Bezug genommen;
Fig. 1 ist eine Schemazeichnung, welche ein Prinzip der
vorliegenden Erfindung illustriert. Die vorliegende
Erfindung umfaßt einen Behälter 2a, ein
Entwicklungsagens-Beförderungsmittel 20 zum Befördern eines
Zweikomponenten-Entwicklungsagens, welches Toner und Träger umfaßt, von dem
Behälter 2a zu einem Bildträger 1, Mischmittel 21 und 22
zum Mischen des Toners und des Trägers in einem
Toner-Speicher 28 des Behälters 2a, und ein Toner-Zuführmittel 25 zum
Zuführen des in dem Toner-Speicher 28 enthaltenen Toners in
den Behälter 2a. Gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen
die Toner-Zuführmittel 25 eine Toner-Zuführsektion (26 und
27), welche einen Strom des Toners pro Zeiteinheit
variieren kann, und ein Steuermittel 44 zum Steuern der
Toner-Zuführsektion (26 und 27) auf der Basis des detektierten
Tonerstromes, so daß der Tonerstrom pro Zeiteinheit an der
Toner-Zuführsektion (26 und 27) auf der Basis der
Verbrauchsrate des Toners gesteuert werden kann.
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So kann der Tonerstrom pro Zeiteinheit an der Toner-
Zuführsektion (26 und 27) auf der Basis der Verbrauchsrate
an Toner in einer solchen Weise gesteuert werden, daß dann,
wenn die Druckrate hoch ist, der Tonerstrom erhöht wird,
und dann, wenn die Druckrate niedrig ist, der Tonerstrom
reduziert wird. So kann eine übermäßige Tonerzuführung
vermieden werden, und die Tonerdichte kann stabil von einer
hohen Druckrate bis zu einer niedrigen Druckrate gesteuert
werden.
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Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
umfaßt die Toner-Zuführsektion (26 und 27) eine Vielzahl
von Zuführwalzen 26 und 27, welche unabhängig voneinander
in einer solchen Weise angetrieben werden können, daß die
obengenannten Steuermittel 44 die Zuführwalzen 26 und 27
wahlweise antreiben.
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Deshalb kann abhängig von der Auswahl der Zuführwalzen
26 und 27 der Tonerstrom pro Zeiteinheit gesteuert werden,
und so kann eine einfache Struktur in der gleichen Sequenz
wie die herkömmliche Struktur erreicht werden.
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Gemäß einer anderen Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung hat die Vielzahl von Zuführwalzen 26 und 27 jeweils
Zellen unterschiedlicher Größe. So kann die Tonerzuführrate
pro Zeiteinheit leicht geändert werden.
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Die Vielzahl von Zuführwalzen 26 und 27 ist zueinander
parallel angeordnet. So kann der Toner in der axialen
Richtung gleichmäßig zugeführt werden. Eine solche Struktur
kann auch nur durch Hinzufügen der Zuführwalzen erreicht
werden.
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Im Gegensatz dazu kann die Vielzahl von Zuführwalzen
26 und 27 hintereinander angeordnet sein. Eine solche
Struktur kann so nur durch Auswechseln der Zuführwalzen
erreicht werden, ohne die Struktur der Entwicklungsmittel 2
zu ändern.
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Gemäß einer noch anderen Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung ist ein Punktzähler 43 zum Zählen der Anzahl
an Druckpunkten von Videosignalen vorgesehen, um ein
Latentbild-Ausbildungsmittel 11 des Bildträgers 1 zu treiben.
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So kann die Toner-Verbrauchsrate genau detektiert werden,
so daß die Tonerzuführrate präzise gesteuert werden kann.
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Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung ist ein Tonerdichte-Detektiermittel 29
vorgesehen, um die Dichte des Toners in dem Behälter 2a zu
detektieren, und die obengenannten Steuermittel 44 bestimmen die
Verbrauchsrate des Toners aus dem vom
Tonerdichte-Detektiermittel 29 detektierten Wert. So kann die Verbrauchsrate
des Toners durch eine einfache Konstruktion detektiert
werden, und deshalb kann man die Zuführsteuerung des Toners in
einfacher Weise erreichen.
(a) Erste Ausgestaltung
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Fig. 2 illustriert eine Konstruktion einer
Ausgestaltung eines elektronischen fotografischen Druckers gemäß der
vorliegenden Erfindung; Fig. 3 ist eine perspektivische
Ansicht des Hauptteils der in Fig. 2 gezeigten Ausgestaltung;
und Fig. 4 ist ein Blockdiagramm der ersten Ausgestaltung
des elektronischen fotografischen Druckers.
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In diesen Zeichnungen sind jeweils gleiche oder
entsprechende Teile durch die gleichen Bezugszahlen bezeichnet
wie die in Fig. 1 dargestellten. Mit Bezug auf Fig. 2
bezeichnet die Bezugszahl 26 ganz allgemein eine erste
Schwammwalze, die eine relativ kleinere Anzahl von Zellen
aufweist, deren jede eine Öffnung hat, deren Abmessung
relativ größer ist, um eine relativ größere Tonermenge
zuzuführen, und die Bezugszahl 27 bezeichnet eine zweite
Schwammwalze, welche eine relativ kleinere Anzahl von
Zellen hat, deren jede eine Öffnung mit relativ kleineren
Abmessungen hat, um eine relativ kleinere Tonermenge
zuzuführen. Diese Schwammwalzen 26 und 27 sind an einem Auslaß des
Tonertrichters 25 angeordnet. Deshalb hat der Tonertrichter
25 zwei Tonerzuführöffnungen für die erste bzw. die zweite
Schwammwalze 26 bzw. 27.
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Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sind an der Seite des
Behälters 2a Zahnräder 26a bzw. 27a auf Wellen der ersten
bzw. zweiten Schwammwalze 26 bzw. 27 montiert, welche in
Antriebszahnräder 41a bzw. 42a von Tonerzuführmotoren 41
bzw. 42 eingreifen. Deshalb können die erste bzw. zweite
Schwammwalze 26 bzw. 27 unabhängig voneinander durch die
Tonerzuführmotoren 41 bzw. 42 angetrieben werden.
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In Fig. 4 ist eine Elektrifiziereinheit 10 zum Laden
einer lichtelektrisch leitenden Trommel 1 vorgesehen. Eine
Linienbelichtung wird mittels eines Laser-Optiksystems 11
in Übereinstimmung mit einem Videosignal von einer (nicht
gezeigten) Hauptsteuerung auf die lichtelektrisch leitende
Trommel 1 aufgebracht, so daß auf der lichtelektrisch
leitenden Trommel 1 ein Licht-Bild ausgebildet wird. Eine
Übertragungs-/Trenneinheit 12 überträgt das auf der
lichtelektrisch leitenden Trommel 1 befindliche Tonerbild auf
einen Druckbogen und trennt den Druckbogen von der
lichtelektrisch leitenden Trommel 1. Ein Reiniger 13 ist zum
Reinigen der lichtelektrisch leitenden Trommel 1
vorgesehen. Ein Punktzähler 43 ist vorgesehen, um die Anzahl von
Schwarzpunkt-Signalen des Videosignals für eine Seite zu
zählen. Eine mechanische Steuerung 44 wird durch einen
Mikroprozessor gebildet, in welchem ein Prozeß, wie er in
Fig. 5 gezeigt ist, in einer solchen Weise ausgeführt wird,
daß eine Druckrate auf der Basis des Zählwertes C in dem
Punktzähler 43 bestimmt wird, und daß die
Toner-Zuführmotoren 41 und 42 so gesteuert und angetrieben werden, daß die
Tonerdichte mikro-gesteuert wird und auch die anderen
Mechanismen in Übereinstimmung mit der Ausgabe des Toner-
Dichtesensors 29 gesteuert werden.
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Fig. 5 ist ein Flußdiagramm des Toner-Zuführprozesses
der ersten Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung,
und die Fig. 6(A) bis 6(C) zeigen eine Operation der ersten
Ausgestaltung.
Schritt (1)
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Die Steuerung 44 liest den Punktzählwert C pro einer
Seite in dem Punktzähler 43 und vergleicht den
Punktzählwert C mit einem Zählwert C1, welcher 30 % (der Druckrate)
entspricht.
Schritt (2)
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Wenn der Punktzählwert C kleiner als C1 ist, d.h. die
Druckrate niedrig ist (kleiner als 30 %), wird ein
Punktzählwert C zu dem Zählwert C0 hinzugefügt, und sodann wird
der Wert mit dem Zählwert C1 verglichen. Wenn der Zählwert
C0 niedriger als C1 ist, dann ist der Tonerverbrauch sehr
niedrig, und die Steuerung 44 geht deshalb zu einem Schritt
(6).
Schritt (3)
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Wenn die Steuerung 44 feststellt, daß der Zählwert C0
größer als C1 ist, wird der Toner-Zuführmotor 42 für einen
Drehantrieb der Schwammwalze 27 betrieben, so daß der Toner
dem Behälter 2a in einem geringeren Strom pro Zeiteinheit
zugeführt wird, und sodann geht der Prozeß zum Schritt (6).
Schritt (4)
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Wenn andererseits in dem Schritt (1) der Punktzählwert
C größer als C1 ist, vergleicht in einem Schritt (4) die
Steuerung 44 den Punktzählwert C mit einem Zählwert C2,
welcher 50 % (Druckrate) entspricht. Wenn der Punktzählwert
C nicht mehr als C2 beträgt, d.h. die Druckrate 30 bis 50 %
beträgt, wird der Toner-Zuführmotor 41 für einen
Drehantrieb der Schwammwalze 26 betrieben, so daß der Toner dem
Behälter 2a in einem relativ höheren Strom pro Zeiteinheit
zugeführt wird, und sodann geht der Prozeß zum Schritt (6)
weiter.
Schritt (5)
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Wenn der Punktzählwert C höher als C2 ist, d.h. wenn
die Druckrate relativ hoch, nämlich über 50 %, ist, dann
weist die Steuerung 44 an, die Toner-Zuführmotoren 41 und
42 jeweils für einen Drehantrieb der Schwammwalzen 26 bzw.
27 zu betreiben, so daß der Toner dem Behälter 2a in einem
höheren Strom pro Zeiteinheit zugeführt wird, und sodann
geht der Prozeß zum Schritt (6) weiter.
Schritt (6)
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Die Steuerung 44 liest den detektierten Ausgabewert der
Tonerdichte vom Tonerdichtesensor 29 und stellt fest, ob
die Tonerdichte angemessen ist oder nicht. Wenn sie nicht
angemessen ist, geht der Prozeß zum Schritt (3) zurück, um
den Toner-Zuführmotor 42 für den Drehantrieb der
Schwammwalze 27 zu betreiben, so daß der Toner dem Behälter 2a in
einem relativ geringeren Strom pro Zeiteinheit zugeführt
wird, bis der Dichtewert einen angemessenen Wert erreicht.
Wenn er angemessen ist, endet der Prozeß.
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Der Prozeß wird jetzt mit Bezug auf die Fig. 6(A) bis
(C) beschrieben. In Fig. 6(A) ist der Tonerverbrauch für
eine Seite im A4-Format gleich 0,04 g, wenn die Druckrate
gleich 4 % ist, 0,50 g, wenn die Druckrate gleich 50 % ist,
und 1,00 g, wenn die Druckrate gleich 100 % ist.
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Wie in Fig. 6(B) gezeigt ist, hat die Schwammwalze 26
10 Zellen, und der Tonerzuführstrom pro Zeiteinheit ist
gleich 0,5 g/sec. Andererseits hat die Schwammwalze 27 30
Zellen, und der Tonerzuführstrom pro Zeiteinheit ist gleich
0,3 g/sec.
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Es wird angenommen, daß die Druckmaschine vom
Hochgeschwindigkeitstyp ist, bei der deshalb die Zeit vom Start
bis zum Ende einer Druckoperation für eine Seite im
A4-Format nicht mehr als eine Sekunde beträgt. Wie in Fig. 6(C)
gezeigt ist, wird dann, wenn die Druckrate in einer
vorangehenden Druckoperation mehr als 50 % betrug, während der
Druckoperation der Toner durch beide Schwammwalzen 26 und
27 zugeführt, um den Toner in einer Weise zuzuführen, daß
diese Zuführung dem Tonerverbrauch entspricht, weil der
Toner, welcher nur durch die Schwammwalze 26 bei einem
Tonerverbrauch von 0,50 g bis zum Start der nächsten
Druckoperation zugeführt wird, nicht ausreichend sein
würde.
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Wenn die Druckrate in einer vorangehenden
Druckoperation nicht mehr als 30 % beträgt, d.h. wenn der
Tonerverbrauch nicht über 0,03 g liegt, wird der durch die
Schwammwalze 27 zugeführte Toner demnach gestoppt. Das geschieht
deshalb, weil dann, wenn die Schwammwalze 27
drehangetrieben wird, eine übermäßige Tonermenge möglicherweise
zugeführt würde. Infolgedessen wird die Tonerzuführung in
Übereinstimmung mit dem detektierten Ausgangswert des
Tonerdichtesensors 29 in einer solchen Weise gesteuert, daß
dann, wenn die Druckrate für mehr als zwei Seiten größer
als 30 % wird, der Toner durch die Schwammwalze 27
zugeführt wird.
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Wenn die Druckrate in der vorangehenden Druckoperation
gleich 30 bis 50 % beträgt, d.h. wenn der Tonerverbrauch in
dem Bereich von 0,30 bis 0,50 g liegt, wird der Toner durch
die Schwammwalze 26 zugeführt.
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Demnach wird die Tonerzuführung pro Zeiteinheit in
Übereinstimmung mit dem Tonerverbrauch, d.h. der Druckrate,
in einer solchen Weise verändert, daß dann, wenn die
Druckrate hoch ist, die Tonerzuführung erhöht wird, um die
Tonerzuführmenge bis zur nächsten Druckoperation zu
verbrauchen, und wenn die Druckrate niedrig ist, wird die
Menge an zugeführtem Toner reduziert, um eine übermäßige
Tonerzuführung zu verhindern und so auch eine Erzeugung
eines "schwarzen" Druckes zu vermeiden, so daß die Druckrate
konstant gehalten wird.
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Da die Zuführwalzen 26 und 27 verwendet werden, kann in
dieser Ausgestaltung ein herkömmlicher Tonertrichter 25
verwendet werden, ohne irgendwelche Abwandlungen
vorzunehmen und ohne irgendwelche Drucksequenzen zu verändern. Da
diese Walzen Schwammwalzen 26 und 27 sind, kann der
Tonerzuführstrom leicht nur durch Ändern der Zellenanzahl
verändert werden.
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Da die Schwammwalzen 26 und 27 parallel zueinander
angeordnet sind, kann zusätzlich die Konstruktion der Walzen
leicht mit geringeren Kosten erreicht werden. Da der
Zählwert von dem Punktzähler 43 verwendet wird, kann auch eine
präzise Druckrate, d.h. ein präziser Tonerverbrauch
gemessen werden. Darüber hinaus kann die Druckdichte präzise
konstant gehalten werden, da diese in Übereinstimmung mit
dem Ausgangswert von dem Tonerdichtesensor 29
mikro-gesteuert wird.
(b) Zweite Ausgestaltung
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Die Fig. 7(A) bis 7(D) illustrieren eine zweite
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Die Konstruktion
dieser Ausgestaltung ist im wesentlichen die gleiche wie die,
die mit Bezug auf die Fig. 2 bis 4 beschrieben worden ist.
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Der Prozeß ist auch im wesentlichen der gleiche wie der,
der mit Bezug auf die Fig. 5 beschrieben worden ist. Wie in
Fig. 7(A) gezeigt ist, unterscheidet sich diese
Ausgestaltung von der vorangehenden Ausgestaltung darin, daß die
Toner-Zuführwalzen 26 und 27 hintereinander angeordnet sind
und durch einen einzigen Toner-Zuführmotor 42 angetrieben
werden.
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Wie in Fig. 7(B) gezeigt ist, wird eine Antriebskraft
von dem Toner-Zuführmotor 42 über ein Antriebszahnrad 42a
desselben und ein Zahnrad 27a auf eine Welle 27b der
Schwammwalze 27 für eine Zuführung in kleinem Strom
übertragen. Der Durchmesser der Welle 27a ist zum Teil
reduziert, wobei auf diesem Teil eine Welle 26b der
Schwammwalze 26 für eine Zuführung in großem Strom montiert ist.
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Wie in den Fig. 7(B) und 7(C) gezeigt ist, ist die
Welle 27b mit einem Antriebsvorsprung 27c versehen, welcher
eine Schräge hat. Wie in Fig. 7(C) gezeigt ist, ist auch
die Welle 27b mit einem Vorsprung 26d und einem Schwenkarm
26c ausgestattet. Wenn demnach, wie in Fig. 7(C) gezeigt
ist, die Welle 27b im Uhrzeigersinn umläuft, dann dreht
sich der Schwenkarm 26c mittels des Antriebsvorsprunges 27c
im Gegenuhrzeigersinn, und die Welle 26b rotiert nicht,
sondern nur die Welle 27b rotiert, d.h. nur die
Schwammwalze 27 für eine Zuführung in kleinem Strom rotiert, so
daß die Tonerzuführung pro Zeiteinheit klein sein kann.
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Wenn andererseits, wie in Fig. 7(D) gezeigt ist, die
Welle 27b im Gegenuhrzeigersinn rotiert, dann dreht sich
der Schwenkarm 26c mittels des Antriebsvorsprunges 27c im
Uhrzeigersinn und drückt gegen den Vorsprung 26d; so
rotiert die Welle 26b mit der Welle 27b, d.h. sowohl die
Schwammwalze 26 für eine Zuführung in einem großen Strom
und die Schwammwalze 27 für eine Zuführung in einem kleinen
Strom rotieren, so daß die Tonerzuführung in der
Zeiteinheit erhöht werden kann.
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Gemäß diesem Aufbau kann ein Walzenantriebssystem im
wesentlichen gleich dem eines konventionellen Systems
verwendet werden, ohne den Tonertrichter 25 der
Entwicklungseinheit 2 zu ändern. Es ist nur erforderlich, die Walzen zu
wechseln und die Walzen in die herkömmliche Struktur der
Druckmaschine einzusetzen.
(c) Dritte Ausgestaltung
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Die Fig. 8(A) und 8(B) illustrieren eine dritte
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung. Die Konstruktion
dieser Ausgestaltung ist im wesentlichen die gleiche wie die,
die mit Bezug auf die Fig. 2 bis 4 beschrieben worden ist.
Der Prozeß ist auch im wesentlichen der gleiche wie der,
welcher mit Bezug auf die Fig. 5 beschrieben worden ist.
Allerdings unterscheidet sich, wie in Fig. 8(A) gezeigt,
diese Ausgestaltung von der zweiten Ausgestaltung darin,
daß eine Vielzahl von Toner-Zuführwalzen 26 und 27
abwechselnd hintereinander angeordnet sind.
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Wie in Fig. 8(B) gezeigt ist, ist in dieser
Ausgestaltung die Welle 26b der Schwammwalze 26 für eine Zuführung
in einem großen Strom mit Teilen versehen, welche in ihrem
Durchmesser reduziert sind, wobei auf diesen Teilen die
Schwammwalzen 27 für eine Zuführung in einem kleinen Strom
und deren Wellen 27b montiert sind. Außerdem ist ein
anderer Teil jeder der Wellen 27b mit einem Zahnrad versehen.
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Eine Antriebswelle 27d ist vorgesehen, um die Walze 27
für eine Zuführung in einem kleinen Strom anzutreiben. Die
Antriebswelle 27d hat Antriebszahnräder 27e, welche in
Zahnräder eingreifen, die auf den Wellen 27b der Walzen 27
für eine Zuführung in kleinem Strom ausgebildet sind. Wenn
demnach die Welle 26b gedreht wird, werden nur die
Schwammwalzen 26 für eine Zuführung in großem Strom gedreht, so
daß die Tonerzuführung in der Zeiteinheit erhöht ist. Wenn
die Welle 27d gedreht wird, wird die Welle 27b der Walzen
27 für eine Zuführung in kleinem Strom durch die Zahnräder
27e gedreht, und demnach werden nur die Schwammwalzen 27
für eine Zuführung in kleinem Strom gedreht, so daß die
Tonerzuführung in der Zeiteinheit reduziert werden kann.
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Wenn sowohl die Welle 26b als auch die Welle 27d
gedreht werden, werden sowohl die Schwammwalzen 26 als auch
27 für eine Zuführung in kleinem bzw. großem Strom gedreht,
so daß die Tonerzuführung in der Zeiteinheit weiter erhöht
ist.
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Obwohl zwei Motoren für die beiden Wellen 26b und 27d
erforderlich sind, kann in dieser Ausgestaltung ein
einziger Motor eingesetzt werden, indem man eine
Kupplungseinrichtung zum wahlweisen Antreiben der Welle 26b oder 27d
verwendet. Andererseits kann in der gleichen Weise wie bei
der zweiten Ausgestaltung ein einzelner Motor direkt mit
einer der Wellen 27d bzw. 26b verbunden sein, um diese
anzutreiben, so daß die andere Welle 26b bzw. 27d über eine
Kupplungseinrichtung angetrieben werden kann.
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Auch wenn die Walzen hintereinander angeordnet sein
können oder jede einzelne der Walzen 26 oder 27 gedreht
wird, kann gemäß diesem Aufbau der Toner in der axialen
Richtung gleichmäßig zugeführt werden, und es wird demnach
verhindert, daß die Tonerzuführung in der axialen Richtung
ungleichmäßig zugeführt wird, um so eine Änderung in der
Druckdichte in der Breitenrichtung des Druckbogens zu
verhindern.
(d) Andere Ausgestaltungen
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Zusätzlich zu den oben beschriebenen Ausgestaltungen
können die folgenden Abwandlungen durchgeführt werden.
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(1) Obwohl zwei Toner-Zuführmotoren für die jeweiligen
Walzen vorgesehen sind, wie in Fig. 3 gezeigt ist, kann in
der ersten Ausgestaltung auch nur ein Toner-Zuführmotor
vorgesehen sein, um die jeweiligen Walzenwellen unter
Verwendung von Kupplungsmitteln anzutreiben.
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(2) In der zweiten oder dritten Ausgestaltung kann die
Anordnung der Schwammwalzen 26 und 27 für die Zuführung
eines kleinen bzw. großen Stroms umgekehrt werden.
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(3) In der zweiten Ausgestaltung können zwei
Toner-Zufühmotoren für die jeweiligen Walzen vorgesehen sein, oder
es kann nur ein Toner-Zuführmotor vorgesehen sein, um die
jeweiligen Walzenwellen unter Verwendung einer
Kupplungseinrichtung anzutreiben.
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(4) In den jeweiligen Ausgestaltungen kann die Anzahl
der Zellen für eine Vielzahl von Walzen die gleiche sein,
wobei die Anzahl der Walzen geändert werden kann, um den
Tonerzuführstrom in der Zeiteinheit zu ändern.
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(5) Obwohl die Druckrate durch einen Zählwert des
Punktzählers bestimmt wird, kann in den Ausgestaltungen die
Druckrate durch eine Änderung des detektierten
Ausgangswertes
des Tonerdichtesensors bestimmt werden. Wenn
andererseits eine Tonermarke verwendet wird, kann die Druckrate
von dem Ausgangswert des detektierten Wertes derselben
erhalten werden.
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(6) Obwohl der Bildträger 1 eine lichtelektrisch
leitende Trommel ist, können in den Ausgestaltungen die
anderen Mittel, auf welchen ein Latentbild ausgebildet wird,
eingesetzt werden, wie etwa ein dielektrischer Körper,
welcher in einem elektrostatischen Aufzeichnungsgerät
verwendet wird.