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DE69217100T2 - Schaltung zum Korrigieren von Jitter - Google Patents

Schaltung zum Korrigieren von Jitter

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Publication number
DE69217100T2
DE69217100T2 DE69217100T DE69217100T DE69217100T2 DE 69217100 T2 DE69217100 T2 DE 69217100T2 DE 69217100 T DE69217100 T DE 69217100T DE 69217100 T DE69217100 T DE 69217100T DE 69217100 T2 DE69217100 T2 DE 69217100T2
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DE
Germany
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signal
clock
luminance signal
memory
luminance
Prior art date
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DE69217100T
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English (en)
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DE69217100D1 (de
Inventor
Naoji Okumura
Yasuaki Uehara
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Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Publication of DE69217100D1 publication Critical patent/DE69217100D1/de
Publication of DE69217100T2 publication Critical patent/DE69217100T2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/79Processing of colour television signals in connection with recording
    • H04N9/87Regeneration of colour television signals
    • H04N9/89Time-base error compensation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Signal Processing For Recording (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Schaltung zum Korrigieren von Jitter oder zur Beseitigung von Jitterkomponenten eines videosignals.
  • Einige hochauflösende Fernseh-(HDTV-)Empfänger haben ein Bildformat von 16 : 9. Andererseits haben die üblichen Standardfernsehsignale ein Format von 4 : 3. Ebenfalls besitzen die Vidoesignale aus Videorekordern (VCR) ein Format von 4 : 3.
  • Wenn ein Fernsehempfänger mit einem Seitenverhältnis von 16 : 9 erforderlich ist, um mit einem Videosignal mit einem Verhältnis von 4 : 3 umzugehen, ist es erforderlich, eine 3/4- Kompressionsschaltung bereitzustellen, die das Videosignal in Horizontalrichtung um 25% komprimiert.
  • Das Videosignal aus einem VCR ist nicht genormt und unterscheidet sich von einem normalen Fernsehsignal.
  • Insbesondere zittert ein Leuchtdichtesignal beim nicht genormten Videosignal, da es gegenüber dem Taktsignal aus dem Synchronismus gekommen ist.
  • Falls ein normales Fernsehsignal von der 3/4- Kompressionsschaltung verarbeitet wird, ist das Ausgangssignal aus der 3/4-Kompressionsschaltung im allgemeinen frei von Jitterkomponenten. Falls andererseits ein nicht genormtes Videosignal von der 3/4-Kompressionsschaltung verarbeitet wird, neigt das Ausgangssignal aus der 3/4-Kompressionsschaltung dazu, von Jitterkomponenten kontaminiert zu werden.
  • Die Schrift GB-A-2 178 624 offenbart eine Jitterkorrekturschaltung für Videosignale, die einen Interpolator verwendet, um zwischen Abtastwerten zu interpolieren.
  • Es ist das Ziel dieser Erfindung, eine Jitterkorrekturschaltung zu schaffen, die in einer 3/4- Kompressions schaltung verwendet werden kann.
  • Erfindungsgemäß ist eine Schaltung zum Korrigieren von Jitter vorgesehen, mit: einem ersten Mittel zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert ist; einem zweiten Mittel, das ein erstes Leuchtdichtesignal in dem Videosignal der Phaseninterpolation unterzieht, um das erste Leuchtdichtesignal in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen; einem Speicher; einem dritten Mittel zur selektiven Speicherung des zweiten Leuchtdichtesignals in den Speicher, um das zweite Leuchtdichtesignal zu komprimieren; und mit einem vierten Mittel zur Verschiebung eines vom Speicher ausgegebenen komprimierten Leuchtdichtesignals um eine Periode, die auf die vom ersten Mittel festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kürzer als eine vierte 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals ist.
  • Optional ist eine Schaltung zum Korrigieren von Jitter vorgesehen, deren erstes Systemtaktsignal eine Frequenz hat, die einer vierfachen Farbträgerfrequenz des Videosignals entspricht, wobei das zweite Systemtaktsignal eine Frequenz hat, die der achtfachen Farbträgerfrequenz des Videosignals entspricht, und deren drittes Mittel in selektiver Weise das zweite Leuchtdichtesignal in den Speicher abhängig vom zweiten Systemtaktsignal speichert.
  • Des weiteren kann die Schaltung zum Korrigieren von Jitter erfindungsgemäß ausgestattet sein mit einem Mittel zur Erzeugung eines Horizontalrücksetz-Impulssignals als Reaktion auf das Horizontalsynchronsignal; und mit einem 1-Takt- Verzögerungselement zur Verschiebung einer Zeit des Horizontalrücksetz-Impulssignals um eine Periode entsprechend einer 1-Takt-Periode des zweiten Systemtaktsignals, wenn das MSB des Phasendifferenzdatums "1" ist; wobei das erste Mittel des weiteren eingerichtet ist zur Erzeugung eines die festgestellte Phasendifferenz repräsentierden Datums, und welches ein LSB zu einem MSB besitzt; wobei das zweite und das dritte Mittel mit dem Horizontalrücksetz-Impullssignal synchronisiert ist; und wobei ein fünftes Mittel eingerichtet ist zur Verschiebung komprimierter vom Speicher ausgegebener Leuchtdichtesignale um eine Periode, die auf das LSB zu einem MSB-1 des Phasendifferenzdatums reagiert und die gleich oder kürzer als eine vierte der 1-Takt-Periode des zweiten Systemtaktsignals ist.
  • Diese Erfindung sieht auch eine Schaltung zur Korrektur von Jitter vor, miteinem ersten Mittel zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert ist; einem zweiten Mittel, das das erste Leuchtdichtesignal im Videosignal der Phaseninterpolation unterzieht, um das erste Leuchtdichtesignal in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen; einem dritten Mittel zur Verschiebung des zweiten Leuchtdichtesignals um eine Periode, die auf die von dem ersten Mittel festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kürzer ist als eine vierte 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals; einem Speicher; und mit einem vierten Mittel zur selektiven Speicherung eines Ausgangssignals aus dem dritten Mittel in den Speicher, um das Ausgangssignal aus dem dritten Mittel zu komprimieren.
  • Diese Erfindung sieht auch eine Schaltung zur Korrektur von Jitter vor, mit: einem ersten Mittel zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert einem zweiten Mittel zur Verschiebung eines ersten Leuchtdichtesignals im Videosignal um eine Periode, die auf die vom ersten Mittel festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kürzer ist als eine erste 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals; einem dritten Mittel, das ein Ausgangssignal aus dem zweiten Mittel der Phaseninterpolation unterzieht, um das Ausgangssignal aus dem zweiten Mittel in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen; einem Speicher; und mit einem vierten Mittel zur selektiven Speicherung des zweiten Leuchtdichtesignals in den Speicher, um das zweite Leuchtdichtesignal zu komprimieren.
  • Die Erfindung wird nachstehend durch exemplarische Ausführungsbeispiele und anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben in der:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild einer 3/4- Kompressionsschaltung nach dem Stand der Technik ist.
  • Fig.2 ein Blockschaltbild des Wellenparameterfilters von Fig. 1 ist.
  • Fig. 3 ein Zeitdomänendiagramm ist, das die Beziehung zwischen den Phasen verschiedener Signale der 3/4- Kompressionsschaltung von Fig. 1 nach dem Stand der Technik zeigt.
  • Fig. 4 ein Zeitdomänendiagramm ist, das die Beziehung zwischen verschiedenen Signalen zeigt.
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild einer 3/4-Kompressionsschaltung einschließlich einer Schaltung zur Jitterkorrektur nach einem ersten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist.
  • Fig. 6 ein Blockschaltbild des Phasenschiebers von Fig. 5 ist.
  • Fig.7 ein Blockschaltbild einer 3/4-Kompressionsschaltung einschließlich einer Schaltung zur Jitterkorrektur für ein zweites Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist.
  • Fig. 8 ein Blockschaltbild des Phasenschiebers von Fig. 7 ist.
  • Fig. 9 ein Blockschaltbild einer 3/4-Kompressionsschaltung einschließlich einer Schaltung zur Jitterkorrektur gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist.
  • Fig. 10 ein Blockschaltbild einer 3/4-Kompressionsschaltung einschließlich einer Schaltung zur Jitterkorrektur nach einem vierten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist.
  • Fig. 11 ein Blockschaltbild des Wellenparameterfilters von Fig. 10 ist.
  • Fig. 12 ein Zeitdomänendiagramm ist, das die Beziehung zwischen den Phasen verschiedener Signale in der 3/4- Kompresssionsschaltung von Fig. 10 zeigt.
  • Fig. 13 ein Blockschaltbild einer 3/4-Kompressionsschaltung einschließlich einer Schaltung zur Jitterkorrektur für ein fünftes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist.
  • Fig. 14 ein Zeitdomänendiagramm ist, das die Beziehung zwischen den Phasen verschiedener Signale in der 3/4- Kompressionsschaltung von Fig. 13 zeigt.
  • Vor der Beschreibung der Ausführungsbeispiele dieser Erfindung wird zum besseren Verständnis dieser Erfindung eine 3/4-Kompresssionsschaltung beschrieben, von der die Erfindung ausgeht, die aber nicht zum Stand der Technik gehört.
  • In Fig. 1 enthält eine 3/4-Kompressionsschaltung, von der diese Erfindung ausgeht, einen A/D-Wandler 141, einen Horizontalsynchronsignalfeststeller 142, einen Videosignalgemischdecoder 143, ein Wellenparameterfilter 144, einen Speicher 145 und einen Schreibaktivierungs-Signalgenerator 146.
  • Ein Taktsignalgenerator (nicht dargestellt) erzeugt ein Systemtaktsignal, das mit den Burstkomponenten eines analogen Eingangsvideosignalgemischs verriegelt ist. Der A/D-Wandler 141 setzt das eingegebene analoge Videosignalgemisch in ein zugehöriges digitales Videosignalgemisch in Erwiderung des Taktsignals um, das von dem Taktsignalgenerator kommt. Der A/D- Wandler 141 speist das digitale Videosignalgemisch in den Horizontalsynchron-Signalfeststeller 142 und in den Videosignalgemischdecoder 143. Der Horizontalsynchron- Signalfeststeller 142 erzeugt ein Horizontalrücksetz- Impulssignal aus Horizontalsynchronkomponenten des digitalen Videosignalgemischs. Das Horizontalrücksetz-Impulssynchronsignal ist mit dem Taktsignal synchron. Das Horizontalrücksetz- Impulssignal hat ein festes Frequenzverhältnis (z.B. 1 : 910) zu dem Taktsignal. Der Horizontalsynchronsignalfeststeller 142 speist das Horizontalrücksetz-Impulssignal in das Wellenparameterfilter 144 und in den Schreibaktivierungs- Signalgenerator 146. Der Videosignalgemischdecoder 143 trennt das digitale Videosignalgemisch in ein Leuchtdichtesignal Y und in Farbsignale R - Y und B - Y. Der Videosignalgemischdecoder 143 speist das Leuchtdichtesignal Y in das Wellenparameterfilter 144. Das Wellenparameterfilter 144 unterwirft das Leuchtdichtesignal Y der Phaseninterpolation, um eine gleichmäßige Kompression des Leuchtdichtesignals Y zu ermoglichen.
  • Wie in Fig. 2 dargestellt, enthält das Welle nparameterfilter 144 einen 1/3-Taktinterpolator 21, einen 2/3-Taktinterpolator 22 und einen Multiplexer 23. Der Multiplexer 23 hat vier Eingangsanschlüsse (einen "0"-Eingangsanschluß, einen "1"- Eingangsanschluß, einen "2"-Eingangsanschluß und eine "3"- Eingangsanschluß) und einen Einzelausgangsanschluß. Das Leuchtdichtesignal Y wird direkt an den "0"-Eingangsanschluß und an den "3"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23 angelegt. Das Leuchtdichtesignal Y wird auch in den 1/3-Taktinterpolator 21 und den 2/3-Taktinterpolator 22 gespeist. Der 1/3- Taktinterpolator 21 schätzt den Digitalwert des Leuchtdichtesignals, der zu einem Moment einer 1/3-Taktperiode nach jedem Moment der Abtastung des Leuchtdichtesignals am A/D- Wandler 11 auftritt. Während dieser Schätzung verwendet der 1/3- Taktinterpolator 21 sechs aufeinanderfolgende Abtastwerte des Leuchtdichtesignals für ein geschätztes Digitaldatum. Der 1/3- Taktinterpolator 21 gibt das 1/3-Takt-Offset-Leuchtdichtesignal an den "1"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23. Der 2/3- Taktinterpolator 22 schätzt den Digitalwert des Leuchtdichtesignals, der zu einem Moment einer 2/3-Taktperiode nach jedem Moment der Abtastung des Leuchtdichtesignals am A/D- Wandler 11 auftritt. Während dieser Schätzung verwendet der 2/3- Taktinterpolator 22 sechs aufeinanderfolgende Abtastwerte des Leuchtdichtesignals für ein geschätztes Digitaldatum. Der 2/3- Taktinterpolator 22 gibt das 2/3-Takt-Offset-Leuchtdichtesignal an den "2"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23. Wie sich aus Fig. 3 versteht, wählt der Multiplexer 23 sequentiell eines des Nicht-Offset-Leuchtdichtesignals aus und gibt dieses aus, das 1/3-Takt-Offset Leuchtdichtesignal, das 2/3-Takt-Offset- Leuchtdichtesignal und das Nicht-Offset-Leuchtdichtesignal abhängig von dem Taktsignal. Somit erzeugt der Multiplexer 23 eine Sequenz des Nicht-Offset-Leuchtdichtesignals, des 1/3- Takt-Offset-Leuchtdichtesignals, des 2/3-Takt-Offset- Leuchtdichtesignals und des Nicht-Offset-Leuchtdichtesignals, das von dem Wellenparameterfilter 144 abgegeben wird. Die Auswahloperation des Multiplexers 23 ist mit dem Horizontalrücksetz-Impulssignal synchronisiert. Die Interpolatoren 21 und 22 liefern Verzögerungen der verarbeiteten Signale, die generell durch Verzögerungskompensationsschaltungen (nicht dargestellt) korrigiert werden, die in den getrennten vier Leitungen vorgesehen sind, die mit den jeweiligen Eingangsanschlüssen des Multiplexers 23 verbunden sind.
  • Der Schreibaktivierungs-Signalgenerator 146 erzeugt ein Schreibaktivierungssignal WE auf der Grundlage des Horizontalrücksetz-Impulssignals. Wie in Fig. 3 dargestellt, ist das Schreibaktivierungssignal WE in einem L-Pegel- Schreibaktivierungszustand während dreier aufeinanderfolgender Taktperioden, und ist in einem H-Pegel- Schreibeaktivierungszustand während der nächsten Taktperiode. Somit hat das Schreibaktivierungssignal WE eine Frequenz, die 3/4 der des Taktsignals ist. Der Schreibaktivierungs- Signalgenerator 146 gibt das Schreibaktivierungssignal WE an den Speicher 145. Das Ausgangssignal aus dem Wellenparameterfilter 144 wird in dem Speicher 145 gespeist. Während des Intervalls, in dem das Schreibaktivierungssignal WE in seinem L-Pegel- Schreibaktivierungszustand ist, wird das Ausgangssignal aus dem Wellenparameterfilter 144 periodisch in den Speicher 145 abhängig von Impulsen des Taktsignals geschrieben. Während des Intervalls, in dem das Schreibaktivierungssignal WE in seinem H- Pegel-Schreibaktivierungszustand ist, ist das Schreiben des Ausgangssignals aus dem Wellenparameterf lter 144 in den Speicher 145 gesperrt. Wie somit in Fig. 3 dargestellt, werden drei aufeinanderfolgende Leuchtdichtesignale "1", "21/3" und "32/3" in den Speicher 145 geschrieben, aber das nächste Leuchtdichte- Signaldatum "4" gesperrt, und wird nicht in den Speicher 145 geschrieben. Dieses selektive Schreiben des Leuchtdichtesignaldatums in den Speicher 145 wird periodisch wiederholt. Auf diese Weise wird das Leuchtdichtesignal periodisch ausgedünnt und auf 3/4 komprimiert in den Speicher 145 geschrieben. Das Leuchtdichtesignaldatum wird sequentiell aus dem Speicher 145 abhängig von den Impulsen des Taktsignals gelesen, so daß das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal einschließlich einer Sequenz des Leuchtdichtesignaldatums "1", "21/3", "22/3", "5", ... vom Speicher 145 abgegeben wird.
  • Wie zuvor beschrieben, ist das Leuchtdichtesignal aus einem VCR nicht genormt, es unterscheidet sich von einem normalen Fernsehsignal. Insbesondere unterliegt ein Leuchtdichtesignal in einem nicht genormten Videosignal Jittereinflüssen, da es nicht mit einem Taktsignal synchronisiert ist. Wenn ein normales Fernsehsignal nach dem Stand der Technik mit der in Fig. 1 dargestellten 3/4-Kompressionsschaltung verarbeitet wird, ist das Ausgangssignal aus der 3/4-Kompressionsschaltung generell frei von Jitterkomponenten. Im anderen Falle, bei dem ein nicht genormtes Videosignal von der 3/4-Kompressionsschaltung von Fig. 1 nach dem Stand der Technik verarbeitet wird, neigt das Ausgangssignal aus der 3/4-Kompressionsschaltung zur Verunreinigung durch Jitterkomponenten.
  • Es wird nun angenommen, daß während der Verarbeitung eines nicht genormten Videosignals das Horizontalrücksetz-Impulssignal um eine Periode entsprechend einem Taktimpuls, dargestellt in Fig. 4, verschoben wird. In diesem Fall gibt das Wellenparameterfilter 144 sequentiell Leuchtdichtesignaldaten "2", "31/3", "42/3", "5", . . . ab, wie in Fig. 4 dargestellt. Die drei aufeinanderfolgenden Leuchtdichtesignaldaten "2", "31/3", "42/3" werden in den Speicher 145 geschrieben, aber das nächste Leuchtdichtesignal "5" wird vom Einschreiben in den Speicher 145 gesperrt. Dieses selektive Datenschreiben wird periodisch wiederholt. In diesem Falle gibt der Speicher 145 das 3/4- komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches eine Sequenz der Leuchtdichte-Signaldaten "2", "31/3", "42/3", "6", ... ist, wie in Fig. 4 dargestellt. Da das Ausgangssignal aus dem Speicher 145 eine Sequenz von Leuchtdichtesignaldaten "1", "21/3", "31/3", "5", ... bei Abwesenheit einer Verschiebung des Horizontalrücksetz- Impulssignals enthält, gibt es eine Phasendifferenz von 1/3- Taktperioden (einem Drittel der Taktperiode) zwischen dem Ausgangssignal aus dem Speicher 145, welches bei Anwesenheit einer 1-Takt-Verschiebung des Horizontalrücksetz-Impulssignals auftritt, und das Ausgangssignal aus dem Speicher 145, welches bei Abwesenheit der Verschiebung des Horizontalrücksetz- Impulssignals auftritt. Diese Phasendifferenz zeigt, daß Jitterkomponenten im Ausgangsssignal aus dem Speicher 145 verbleiben.
  • In Fig. 5 enthält eine 3/4-Kompressionsschaltung eines ersten Ausführungsbeispiels nach dieser Erfindung einen A/D- Wandler 11, eine Zusammensetzschaltung 12, einen Videosignalgemischdecoder 113, einen Wellenparameterfilter 14, einen Speicher 15, einen Phasenschieber 16 und einen Schreibaktivierungssignalgenerator 17. Die Zusammensetzschaltung 12 enthält einen Phasendifferenz-Feststellabschnitt und einen Horizontalrücksetz-Impulserzeugungsabschnitt. Die Zusammensetzschaltung 12 kann aus einem im Handel verfügbaren LSI oder durch IC-Chips gebildet werden, wie beispielsweise DPU 2553, hergestellt in Deutschland von ITT.
  • Die 3/4-Kompressionsschaltung enthält auch einen Taktsignalgenerator 18, der ein Systemtaktsignal erzeugt, das mit dem Burstkomponenten eines eingegebenen analogen Videosignalgemischs verriegelt ist. Das Systemtaktsignal hat eine Frequenz, die beispielsweise gleich der vierfachen Farbträgerfrequenz des Videosignals ist. Der Taktsignalgenerator 18 speist das Taktsignal in die Einrichtungen 11 bis 17.
  • Der A/D-Wandler 11 setzt das eingegebene analoge Videosignalgemisch in ein zugehöriges digitales Videosignalgemisch abhängig von dem Takt um, der von dem Taktsignalgenerator 18 kommt. Der A/D-Wandler 11 speist das digitale Videosignalgemisch in die Zusammensetzschaltung 12 und den Videosignalgemischdecoder 13.
  • Im Falle eines nicht genormten Videosignals für ein VCR werden Farbdifferenzsignale mit einem Taktsignal synchronisiert, aber ein Leuchtdichtesignal ist nicht mit dem Taktsignal synchronisiert, und somit neigt das Leuchtdichtesignal zu Jitter. Die Zusammensetzschaltung 12 empfängt das Taktsignal aus dem Taktsignalgenerator 18. Der Phasendifferenz- Feststellabschnitt der Zusammensetzschaltung 12 stellt im voraus die Phase der horizontalen Synchronkomponenten des digitalen Videosignalgemischs bezüglich der Phase des Taktsignals fest, und gibt ein Signal ab, das die Information der festgestellten Phasenvorauseilung repräsentiert (die festgestellte Phasendifferenz). Da die Horizontalsynchronkomponenten einen Teil des Leuchtdichtesignals bilden, repräsentiert das von der Zusammensetzschaltung 12 abgegebene Phasendifferenzsignal die Phasendifferenz zwischen dem Leuchtdichtesignal und dem Taktsignal. Das Phasendifferenzsignal, das von der Zusammensetzschaltung 12 abgegeben wird, wird in den Phasenschieber geleitet. Der Horizontalrücksetzimpuls- Erzeugungsabschnitt der Zusammensetzschaltung 12 erzeugt ein horizontales Rücksetz-Impulssignal abhängig von den Horizontalsynchronkomponenten des digitalen Videosignalgemischs. Das Horizontalrücksetzungsimpulssignal ist mit dem Taktsignal synchronisiert. Das Horizontalrücksetz-Impulssignal hat ein festes Frequenzverhältnis (beispielsweise 1 : 910) zum Taktsignal. Die Zusammensetzschaltung 12 speist das Horizontalrücksetz-Impulssignal zum Wellenparameterfilter 14 und zum Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17.
  • Der Videosignalgemischdecoder 13 trennt das digitale Videosignalgemisch in ein Leuchtdichtesignal Y und in Farbsignale R - Y und B - Y. Der Videosignalgemischdecoder 13 speist das Leuchtdichtesignal Y in das Wellenparameterfilter 14. Das Wellenparameterfilter 14 unterwirft das Leuchtdichtesignal Y der Phaseninterpolation, um eine gleichmäßige Kompression des Leuchtdichtesignals Y zu erreichen. Das Wellenparameter 14 ist von gleicher Struktur und gleicher Arbeitsweise wie das Gemischfilter 144 der Figuren 1 und 2.
  • Der Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17 erzeugt ein Schreibaktivierungssignal WE auf der Grundlage des Horizontal- Rücksetzimpulssignals. Der Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17 ist gleich mit dem Schreibaktivierungs-Signalgenerator 146 von Fig. 1. Der Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17 gibt das Schreibaktivierungssignal WE an den Speicher 15. Das Ausgangssignal aus dem Wellenparameter 14 wird in den Speicher 15 geleitet. Der Speicher 15 ist der gleiche wie der Speicher 145 von Fig. 1. Die Arbeitsweise der Zusammensetzung des Wellenparameters 14, des Speichers 15 und des Schreibaktivierungs-Signalgenerators 17 ist die gleiche wie die Arbeitsweise der Zusammensetzung des Wellenparameterfilters 144, des Speichers 145 und des Schreibaktivierungs-Signalgenerators von Fig. 1. Somit wird das Leuchtdichtesignal periodisch ausgedünnt und wird auf 3/4 komprimiert und in den Speicher 15 geschrieben. Darüber hinaus wird das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal vom Speicher 15 abgegeben. Das Ausgangssignal aus dem Speicher 15 wird dem Phasenschieber 16 zugeführt.
  • Es wird nun angenommen, daß während der Verarbeitung eines nicht genormten Videosignals das Horizontalrücksetz-Impulssignal um eine Periode entsprechend eines in Fig. 4 gezeigten Taktimpulses verschoben wird. In diesem Falle gibt der Wellenparameter 14 sequentiell Leuchtdichtesignaldaten "2" "31/3", "42/3", "5", ... ab, wie in Fig. 4 gezeigt. Die drei aufeinanderfolgenden Leuchtdichtesignaldaten "2", "31/3" und "42/3" werden in den Speicher 15 geschrieben, aber das nächste Leuchtdichtesignaldatum "15" wird am Einschreiben in den Speicher 15 gehindert. Dieses selektive Datenschreiben wird periodisch wiederholt. In diesem Falle gibt der Speicher 15 das 3/4- komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches eine Sequenz der Leuchtdichtesignaldaten "2", "3½", "42/3", "6", ... aufweist, wie in Fig. 4 gezeigt. Da das Ausgangssignal aus dem Speicher 15 eine Sequenz von den Leuchtdichtesignaldaten "1", "21/3", "32/3", "5", ... bei Abwesenheit einer Verschiebung des Horizontalrücksetz-Impulssignals aufweist, gibt es eine Phasendifferenz einer 1/3-Taktperiode (1/3 der Taktperiode) zwischen dem Ausgangssignal aus dem Speicher 15, welches bei Anwesenheit einer 1-Takt-Verschiebung des Horizontalrücksetz- Impulssignals auftritt, und das Ausgangssignal, das aus dem Speicher 15 kommt, welches bei Abwesenheit der Verschiebung des Horizontalrücksetz-Impulssignals auftritt. Diese Phasendifferenz zeigt, daß Jitterkomponenten in dem Ausgangssignal aus dem Speicher 15 verbleiben. Die 1/3-Taktphasendifferenz wird in Hinsicht auf das nicht komprimierte Leuchtdichtesignal gemessen, und entspricht somit der 1/4-Taktphasendifferenz im 3/4- komprimierten Leuchtdichtesignal. Angemerkt sei, daß 1/4 = 1/3 multipliziert mit 3/4 ist. Folglich kann die 1/3- Taktphasendifferenz durch Bereitstellung eines 1/4- Taktphasenverschiebung bezüglich des Ausgangssignals aus dem Speicher 15 beseitigt werden, wie in Fig. 4 gezeigt. Der Phasenschieber 16 dient der Bereitstellung einer derartigen Phasenverschiebung für das Ausgangssignal aus dem Speicher 15, wie in Fig. 4 gezeigt.
  • Wie zuvor beschrieben, ist im Falle des nicht genormten Videosignals ein Leuchtdichtesignal außer Synchronismus mit dem Taktsignal und tendiert somit zum Jitter. Jitter, die in Einheiten von Taktimpulsen auftreten, werden durch die Zusammensetzung des Wellenparameterfilters 14, des Speichers 15 und des Schreibaktivierungs-Signalgenerators 17 beseitigt, der abhängig von dem Horizontalrücksetz-Impulssignal arbeitet, das von der Zusammensetzschaltung 12 kommt. Jitter, das innerhalb einer 1-Taktperiode auftritt, wird durch den Phasenschieber 16 reduziert oder beseitigt. Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung bezüglich Fig. 4 versteht, entsprechen Jitterkomponenten dem Ausgangssignal aus dem Speicher 15 einer Periode, wobei das Maximum gleich einer 1/4-Taktperiode ist (1/4 der Takperiode). Der Phasenschieber 16 stellt eine Phasenverschiebung für das Ausgangssignal aus dem Speicher 15 bereit, um die Jitterkomponenten des Ausgangssignals aus dem Speicher 15 abhängig von der Zusammensetzschaltung 12 festgestellten Phasendifferenz zu beseitigen. Insbesondere ist die vorgesehene Phasenverschiebung der Phasendifferenz proportional, die von der Zusammensetzschaltung festgestellt wird, und das Maximum der vorgesehenen Phasenverschiebung entspricht einer 1/4 Taktperiode (1/4 der Taktperiode). Der Phasenschieber 16 gibt das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches von Jitterkomponenten im wesentlichen befreit ist.
  • Wie in Fig. 6 gezeigt, enthält der Phasenschieber 16 ein Verzögerungselement 51, einen Inverter 52, einen Subtrahierer 53, einen Multiplizierer 54, einen Dividierer 55 und einen Addierer 56. Das komprimierte, vom Speicher 15 abgegebene Leuchtdichtesignal wird dem Verzögerungselement 51, dem Inverter 52 und dem Addierer 56 zugeführt. Das Verzögerungselement 51 verzögert das komprimierte Leuchtdichtesignal um eine Periode entsprechend einem Taktimpuls. Das Ausgangssignal aus dem Verzögerungselement 51 wird an den Subtrahierer 53 angelegt. Der Inverter 52 invertiert das komprimierte Leuchtdichtesignal. Das Ausgangssignal aus dem Inverter 52 wird an den Subtrahierer 53 angelegt. Der Subtrahierer 53 zieht das Ausgangssignal des Inverters 52 vom Ausgangssignal des Verzögerungselements 51 ab. Der Subtrahierer 53 stellt die Phasendifferenz zwischen zwei Daten des Leuchtdichtesignals fest, die zu Momenten auftreten, die um eine Taktperiode beabstandet sind. Somit erzeugt der Subtrahierer 53 eine Information, die eine Phase gegenüber der Phase der Jitterkomponenten repräsentiert. Der Subtrahierer 53 gibt die Leuchtdichtesignaldifferenz an den Multiplizierer 54 ab. Der Multiplizierer 54 empfängt das Phasendifferenzsignal aus der Zusammensetzschaltung 12. Der Multiplizierer 54 multipliziert die Leuchtdichtesignaldifferenz mit der Phasendifferenz, wobei Differenzdaten entsprechend den Jitterkomponenten in dem unkomprimierten Leuchtdichtesignal erzeugt werden. Das Phasendifferenzsignal, das von der Zusammensetzschaltung 12 kommt, repräsentiert eine Variable im Bereich von 0 bis 1. Das Phasendifferenzsignal, das gleich ist, entspricht der Tatsache, daß das Leuchtdichtesignal exakt mit dem Taktsignal synchronisiert ist. Der Multiplizierer 54 gibt das Diffferenzdatum an den Dividierer 55 ab. Der Dividierer 55 teilt das Differenzdatum durch 4, wodurch ein korrektes Differenzdatum erzeugt wird, welches den Jitterkomponenten in dem komprimierten Leuchtdichtesignal entspricht. Der Dividierer 55 gibt das korrigierte Differenzdatum an den Addierer 56 ab. Der Addierer 56 addiert das komprimierte Leuchtdichtesignal mit dem korrigierten Differenzdatum, wodurch die Jitterkomponenten in dem komprimierten Leuchtdichtesignal beseitigt werden und das jitterfreie komprimierte Leuchtdichtesignal erzeugt wird. Der Addierer 56 gibt das jitterfreie komprimierte Leuchtdichtesignal ab.
  • Fig. 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, welches dem Ausführungsbeispiel 5 gleich ist, mit Ausnahme von später beschriebenen Auslegungsänderungen. Wie in Fig. 7 gezeigt, enthält eine Kompressionsschaltung eines zweiten Ausführungsbeispiels dieser Erfindung einen A/D-Wandler 61, eine Zusammensetzschaltung 62, einen Videosignalgemischdecoder 63, einen Wellenparameterfilter 64, einen Speicher 65, einen Phasenschieber 66 und einen Schreibaktivierungs-Signalgenerator 67.
  • Die 3/4-Kompressionsschaltung enthält auch einen Taktsignalgenerator 68 mit einem ersten und einem zweiten Abschnitt. Der erste Abschnitt des Taktsignalgenerators 68 erzeugt ein erstes Systemtaktsignal, das mit dem Burstkomponenten eines analogen eingegebenen Videosignalgemischs verriegelt ist. Das erste Systemtaktsignal hat eine Frequenz von "4fsc", die der vierfachen der Farbträgerfrequenz "fsc" des Videosignals gleich ist. Der Taktsignalgenerator 68 speist das 4fsc-Taktsignal in die Einrichtungen 62 und 63. Der zweite Abschnitt des Taktsignalgenerators 68 erzeugt ein zweites Systemtaktsignal, das mit den Burstkomponenten des eingegebenen analogen Videosignalgemischs verriegelt ist. Das zweite Systemtaktsignal hat eine Frequenz "8fsc", die der achtfachen Farbträgerfrequenz "fsc" des Videosignals entspricht. Der Taktsignalgenerator 68 speist das 8fsc-Taktsignal in die Einrichtungen 61, 63, 64, 65, 66 und 67. Die Einspeisung des 8fsc-Taktsignals in die Einrichtungen 61, 63, 64, 65, 66 und 67 ermöglicht eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit der Einrichtungen 61, 63, 64, 65, 66 und 67.
  • Jitterkomponenten innerhalb einer 1-Taktperiode entsprechen einer Phasenverschiebung, deren Maximum einer Periode entspricht, die gleich einem Viertel der Periode des 4fsc- Taktsignals ist, das von der Zusammensetzschaltung 62 verwendet wird. Somit entspricht das Maximum der Jitterphasenverschiebung zwei Vierteln einer Periode des 8fsc-Taktsignals. In Hinblick auf diese Tatsache ist der Phasenschieber 66 so ausgelegt, daß er eine Phasenverschiebung erzeugt, deren Maximum zwei Vierteln der Periode des 8fsc-Taktsignals entspricht. Insbesondere erzeugt der Phasenschieber 66 eine Phasenverschiebung des Ausgangssignals aus dem Speicher 65 abhängig von der von der Zusammensetzschaltung 62 festgestellten Phasendifferenz. Darüber hinaus ist die vorgesehene Phasenverschiebung proportional zu der Phasendifferenz, die von der Zusammensetzschaltung 62 festgestellt wird. Der Phasenschieber 66 gibt das 3/4- komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches im wesentlichen frei von Jitterkomponenten ist.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt, enthält der Phasenschieber 66 ein Verzögerungselement 71, einen Inverter 72, einen Subtrahierer 73, einen Multiplizierer 74, einen Dividierer 75, einen Addierer 76, ein Verzögerungselement 77, einen Inverter 78, einen Subtrahierer 79, einen Dividierer 7A, einen Multiplexer 78 und einen Addierer 7C. Das komprimierte Leuchtdichtesignal, das von dem Speicher 65 abgegeben wird, wird an das Verzögerungselement 71, den Inverter 72 und den Addierer 76 angelegt. Das Verzögerungselement 71 verzögert das komprimierte Leuchtdichtesignal um eine Periode entsprechend einem Taktimpuls. Das Ausgangssignal aus dem Verzögerungselement 71 wird an den Subtrahierer 73 angelegt. Der Inverter 72 invertiert das komprimierte Leuchtdichtesignal. Das Ausgangssignal vom Inverter 72 wird an den Subtrahierer 73 angelegt. Der Subtrahierer 73 zieht das Ausgangssignal des Inverters 72 vom Ausgangssignal des Verzögerungselements 71 ab. Der Subtrahierer 73 stellt die Differenz zwischen zwei Daten des Leuchtdichtesignals fest, welche zu Momenten auftritt, die um eine Taktperiode voneinander beabstandet sind. Somit erzeugt der Subtrahierer 73 eine Information, die eine Phase gegenüber der Phase der Jitterkomponenten darstellt. Der Subtrahierer 73 gibt eine Leuchtdichtesignaldifferenz an den Multiplizierer 74 ab. Der Multiplizierer 74 empfängt das LSB zum MSB-1 des Phasendifferenzsignals aus der Zusammensetzschaltung 62. Der Multiplizierer 74 multipliziert das die Leuchtdichtesignaldifferenz mit dem LSB des MSB-1-Datums der Phasendifferenz, wodurch ein Differenzdatum entsprechend wenigstens Abschnitten der Jitterkomponente in dem nicht komprimierten Leuchtdichtesignal. Das Phasendifferenzsignal, das von der Zusammensetzschaltung 62 kommt, repräsentiert eine Variable im Bereich von 0 bis 1. Das Phasendifferenzsignal, das gleich 0 ist, entspricht der Tatsache, daß das Leuchtdichtesignal genau mit dem Taktsignal synchronisiert ist. Der Multiplizierer 74 gibt das Differenzdatum an den Dividierer 75. Der Dividierer 75 teilt das Differenzdatum durch 4, wodurch ein korrigiertes Differenzdatum erzeugt wird, welches wenigstens Abschnitten der Jitterkomponenten im komprimierten Leuchtdichtesignal entspricht. Der Dividierer 75 gibt das korrigierte Differenzdatum an die Addierer 76. Der Addierer 76 addiert das komprimierte Leuchtdichtesignal mit dem korrigierten Differenzdatum, wodurch Abschnitte der Jitterkomponenten beseitigt werden, die Phasenverschiebungen bis zu einem Viertel der Taktperiode in dem komprimierten Leuchtdichtesignal entsprechen. Das von dem Speicheraddierer 76 abgegebene Leuchtdichtesignal wird an das Verzögerungselement 77 angelegt, an den Inverter 78 und an den Addierer 7C. Das Verzögerungselement 77 verzögert das empfangene Leuchtdichtesignal um eine Periode entsprechend einem Taktimpuls. Das Ausgangssignal aus dem Verzögerungselement 77 wird an den Subtrahierer 79 angelegt. Der Inverter 78 invertiert das empfangene Leuchtdichtesignal. Das Ausgangssignal aus dem Inverter 78 wird an den Subtrahierer 79 angelegt. Der Subtrahierer 79 zieht das Ausgangssignal des Inverters 78 vom Ausgangssignal des Verzögerungselements 77 ab. Der Subtrahierer 79 stellt die Phasendifferenz zwischen zwei Daten des Leuchtdichtesignals fest, die zu Momenten auftreten, die um eine Taktperiode beabstandet sind. Somit erzeugt der Subtrahierer 79 eine Information, die eine Phase gegenüber der Jitterkomponenten darstellen. Der Subtrahierer 79 gibt die Leuchtdichtesignaldifferenz an den Dividierer 7A ab. Der Dividierer 7A teilt das Leuchtdichtedifferenzdatum durch 4, wodurch ein korrigiertes Leuchtdichtedifferenzdatum erzeugt wird. Der Dividierer 7A gibt das korrigierte Leuchtdichtdifferenzdatum an den Multiplexer 78. Der Multiplexer 7B empfängt ein Digitalsignal, das "0" darstellt. Der Multiplexer 7B wird vom MSB des Phasendifferenzsignals gesteuert, das von der Zusammensetzschaltung 62 kommt. Wenn das MSB des Phasendifferenzsignals "0" ist, wählt der Multiplexer 7B das Signal "0", und liefert das Signal "0" an den Addierer 7C. In diesem Falle addiert der Addierer 7C das Signal "0" mit dem Ausgangssignal aus dem Addierer 76, wodurch ein Leuchtdichtesignal abgegeben wird, das dem Ausgangssignal aus dem Addierer 76 gleich ist. Wenn das MSB des Phasendifferenzsignals gleich "1" ist, wählt der Multiplexer 7B das korrigierte Leuchtdichtedifferenzsignal aus und speist das korrigierte Leuchtdichtedifferenzsignal in den Addierer 7C. In diesem Falle addiert der Addierer 7C das korrigierte Leuchtdichtedifferenzsignal mit dem Ausgangssignal aus dem Addierer 76, wodurch die restlichen Jitterkomponenten beseitigt werden, die der Phasenverschiebung bis zu einem weiteren Viertel der Taktperiode in dem Ausgangssignal vom Addierer 76 enspricht. Somit beseitigt der Addierer 7C die verbleibenen Jitterkomponenten des komprimierten Leuchtdichtesignals und erzeugt das jitterfreie komprimierte Leuchtdichtesignal und gibt es ab. Das Ausgangssignal aus dem Addierer 7C wird als Ausgangssignal aus dem Phasenschieber 66 verwendet. Wenn auf diesem Wege das MSB des Phasendifferenzdatums gleich "0" ist, führt der Phasenschieber 66 die Beseitigung von Jitter entsprechend einer Periode bis zu einem Viertel der Taktperiode aus. Wenn das MSB des Phasendifferenzdatums gleich "1" ist, führt der Phasenschieber 66 die Beseitigung des Jitters entsprechend einer Periode bis zu zwei Vierteln der Taktperiode aus.
  • Fig. 9 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung, welches dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 gleich ist, mit Ausnahme von Auslegungsänderungen, die später erläutert werden. Wie in Fig. 9 gezeigt, enthält eine-3/4- Kompressionsschaltung eines dritten Ausführungsbeispiels nach dieser Erfindung einen A/D-Wandler 81, eine Zusammensetzschaltung 82, einen Videosignalgemischdecoder 83, ein Wellenparameterfilter 84, einen Speicher 85, einen Phasenschieber 86, einen Schreibaktivierungs-Signalgenerator 87, einen Multiplexer 88 und ein Verzögerungselement 89.
  • Die 3/4-Kompresssionsschaltung enthält auch einen Taktsignalgenerator 90 mit einem ersten und einem zweiten Abschnitt. Der erste Abschnitt des Taktsignalgenerators 90 erzeugt ein erstes Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten eines eingegebenen analogen Videosignalgemischs verriegelt ist. Das erste Systemtaktsignal hat eine Frequenz "4fsc", die der vierfachen Farbträgerfrequenz "fsc" des Videosignals gleich ist. Der Taktsignalgenerator 90 speist das 4fsc-Taktsignal in die Einrichtungen 82 und 83. Der zweite Abschnitt des Taktsignalgenerators 90 erzeugt ein zweites Systemtaktsignal, das mit dem Burstkomponenten des eingegebenen analogen Vidoesignalgmischs verriegelt ist. Das zweite Systemtaktsignal hat eine Frequenz "8fsc", die der achtfachen Farbträgerfrequenz "fsc" des Videosignals gleich ist. Der Taktsignalgenerator 90 speist das 8fsc-Taktsignal an die Einrichtungen 81, 83, 84, 85, 86, 87 und 89. Die Lieferung des 8fsc-Taktsignals an die Einrichtungen 81, 83, 84, 85, 86, 87 und 89 ermöglicht eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit der Einrichtungen 81, 83, 84, 85, 86, 87 und 89.
  • Die Zusammensetzschaltung 82 gibt ein Horizontalrücksetz- Impulssignal an die Multiplexer 88 und das Verzögerungselement 89 ab. Das Verzögerungselement 89 verzögert das Horizontalrücksetz-Impulssignal um eine Periode entsprechend einem Impuls des 8fsc-Taktsignals. Das Verzögerungselement 89 gibt ein verzögertes Horizontalrücksetz-Impulssignal an den Multiplexer 88 ab. Der Multiplexer 88 wählt eines der nicht verzögerten Horizontalrücksetz-Impulssignale und das verzögerte Horizontalrücksetz-Impulssignal abhängig von dem MSB des Phasendifferenzdatums aus, das von der Zusammensetzschaltung 82 kommt. Der Multiplexer 88 speist das ausgewählte Horizontalrücksetz-Impulssignal in das Wellenparameterfilter 84 und in den Schreibaktivierungs-Signalgenerator 87.
  • Jitterkomponenten innerhalb einer 1-Taktperiode entsprechen einer Phasenverschiebung, deren Maximum einer Periode entspricht, die gleich einem Viertel der Periode des 4fsc- Taktsignals ist, das von der Zusammensetzschaltung 82 verwendet wird. Somit entspricht das Maximum der Jitterphasenverschiebung zwei Vierteln der Periode des 8fsc-Taktsignals.
  • Wenn das Horizontalrücksetz-Impulssignal, das aus der Zusammensetzschaltung 82 an das Wellenparameter 84 und den Schreibaktivierungs-Signalgenerator 87 geliefert wird, um eine Periode entsprechend einem Impuls des 8fsc-Taktsignals verschoben wird, wird die Phase des komprimierten Leuchtdichtesignals, das vom Speicher 85 abgegeben wird, um eine Periode entsprechend einem Viertel der 8fsc-Taktperiode verschoben. In Anbetracht dieser Tatsache sind die Multiplexer 88 und das Verzögerungselement 89 vorgesehen, um die Abschnitte von Jitterkomponenten zu befreien. Die verbleibenden Jitterkomponenten werden vom Phasenschieber 86 beseitigt. Der Phasenschieber 86 stellt eine Phasenverschiebung des Ausgangssignals aus dem Speicher 85 abhänging von dem LSB in dem MSB-1 der Phasendifferenzinformation bereit, die von der Zusammensetzschaltung 82 abgegeben wird. Die von dem Phasenschieber 86 erzeugte Phasenverschiebung ist proportional zu der festgestellten Phasendifferenz, die durch das LSB zum MSB-1 des Ausgangssignals aus der Zusammensetzschaltung 82 ist. Das Maximum der Phasenverschiebung, die von dem Phasenschieber 86 erzeugt wird, entspricht einem Viertel der Periode des 8fsc-- Taktsignals.
  • Falls insbesondere das von der-Zusammensetzschaltung 82 abgegebene MSB des Phasendifferenzdatums gleich "11" ist, d. h., falls die festgestellte Phasendifferenz 50 Prozent der maximalen Phasendifferenz übersteigt, wählt der Multiplexer 88 das verzögerte Horizontalrücksetzsignal aus und speist das verzögerte Horizontalrücksetz-Impulssignal an das Wellenparameterfilter 84 und an den Schreibaktivierungs- Signalgenerator 87. Im Ergebnis wird die Korrektur der Jitterkomponenten entsprechend einem Viertel der Periode des 8fsc-Taktsignals ausgeführt. Mit anderen Worten, die ursprünglichen Jitterkomponenten gemäß Perioden bis zu zwei Vierteln der Periode des 8fsc-Taktsignals werden auf Jitterkomponenten entsprechend Perioden eines Viertels der Periode des 8fsc-Taktsignals reduziert. Die restlichen Jitterkomponenten werden vom Phasenschieber 86 beseitigt.
  • Fig. 10 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung, welches dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 gleich ist, mit Ausnahme von später zu erläuternden Auslegungsänderungen. Wie in Fig. 10 gezeigt, enthält eine 3/4- Kompressionsschaltung eines vierten Ausführungsbeispiels nach der Erfindung einen A/D-Wandler 11, eine Zusammensetzschaltung 12, einen Videosignalgemischdecoder 13, ein Wellenparameterfilter 94, einen Speicher 15, einen Phasenschieber 16 und einen Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17. Das Ausführungsbeispiel von Fig. 10 verwendet das Wellenparameterfilter 94 anstelle des Wellenparameterfilters 14 von Fig. 5. In dem Ausführungsbeispiel von Fig. 19 ist der Phasenschieber 16 zwischen das Wellenparameterfilter 94 und den Speicher 15 geschaltet.
  • Die 3/4-Kompressionsschaltung enthält auch einen Taktsignalgenerator 18, der ein Taktsignal an die Einrichtungen 11, 12, 13, 15, 16, 17 und 94 liefert.
  • Das Ausgangssignal aus dem Wellenparameterfilter 94 wird an den Phasenschieber 16 angelegt. Der Phasenschieber 16 erzeugt eine Phasenverschiebung des Ausgangssignals aus dem Wellenparameter 94 in Abhängigkeit von der Phasendifferenz, die von der Zusammensetzschaltung 13 festgestellt wird. Insbesondere ist die erzeugte Phasenverschiebung proportional zur Phasendifferenz, die von der Zusammensetzschaltung 12 festgestellt wird, und das Maximum der erzeugten Phasenverschiebung entspricht einer 1/4 Taktperiode (einem Viertel der Taktperiode). Der Phasenschieber 16 dient der Beseitigung von Jitterkomponenten im Ausgangssignal aus dem Wellenparameterfilter 94.
  • Das Ausgangssignal aus dem Phasenschieber 16 wird an den Speicher 15 angelegt und wird periodisch in selektiver Weise in den Speicher 15 geschrieben. Das selektive Datenschreiben in den Speicher 15 führt zu einer 3/4 Kompression des Leuchtdichtesignals. Das Leuchtdichtesignaldatum wird sequentiell aus dem Speicher 15 ausgelesen, und wird als ein 3/4komprimiertes Leuchtdichtesignal abgegeben.
  • Wie in Fig. 11 gezeigt, enthält das Wellenparameterfilter 94 einen 1/3-Taktinterpolator 21, einen 2/3-Taktinterpolator 22, einen Multiplexer 23 und einen 1-Taktschieber 103. Der Multiplexer 23 hat vier Eingangsanschlüsse (einen "0"- Eingangsanschluß, einen "1"-Eingangsanschluß, einen "2"- Anschluß und einen "3"-Eingangsanschluß) und einen einzelnen Ausgangsanschluß Das Leuchtdichtesignal Y wird direkt an den "0"-Eingangsanschluß das des Multiplexers angelegt. Das Leuchtdichtesignal Y wird auch an den 1/3-Takinterpolator 21, den 2/3-Taktinterpolator 22 und den 1-Taktschieber 103 geliefert. Der 1/3-Taktinterpolator 21 schätzt den Digitalwert des Leuchtdichtesignals, das zu einem Moment einer 1/3 Taktperiode nach jeden Moment der Abtastung des Leuchtdichtesignals beim A/D-Wandler 11 auftritt. Während dieser Schätzung verwendet der 1/3-Taktinterpolator 21 sechs aufeinanderfolgende Abtastwerte des Leuchtdichtesignals für ein digitales Schätzdatum. Der 1/3-Taktinterpolator 21 gibt das 1/3- Takt-Offset-Leuchtdichtesignal an den "1"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23. Der 2/3-Taktinterpolator 22 schätzt den Digitalwert des Leuchtdichtesignals, das zu einem Moment einer 2/3-Taktperiode nach jedem Moment der Abtastung des Leuchtdichtesignals am A/D-Wandler 11 auftritt. Während dieser Schätzung verwendet 2/3-Taktinterpolator 22 sechs aufeinanderfolgende Abtastwerte des Leuchtdichtesignals für ein digitales Schätzdatum. Der 2/3-Taktinterpolator 22 gibt das 2/3- Takt-Offset-Leuchtdichtesignal an den "2"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23 ab. Der 1-Takt-Schieber 103 verschiebt die Phase des Leuchtdichtesignals Y um eine Periode entsprechend einem 1-Takt-Impuls. Der 1-Taktschieber 103 gibt das 1-Taktverschobene Leuchtdichtesignal an den "3"-Eingangsanschluß des Multiplexers 23. Wie sich aus Fig. 12 versteht, wählt der Multiplexer 23 sequentiell ein Leuchtdichtesignal des Nicht- Offset-Leuchtdichtesignals, das 1/3-Takt-Offset- Leuchtdichtesignal, das 2/3-Takt-Offset-Leuchtedichtesignal und das 1-Takt-verschiedenen Leuchtdichtesignal abhängig von dem Taktsignal aus und gibt es ab. Somit erzeugt der Multiplexer 23 eine Sequenz des Nicht-Offset-Leuchtdichtesignals, des 1/3- Takt-Offset-Leuchtdichtesignals, des 2/3-Takt-Offset- Leuchtdichtesignals und des 1-Takt-verschobenen Leuchtdichtesignals, welches von dem Wellenparameterfilter 94 abgegeben wird. Die Auswahloperation des Multiplexers 23 ist mit dem Horizontalrücksetz-Impulssignal synchronisiert. Die Interpolatoren 21 und 22 bieten Verzögerungen des verarbeiteten Signals, die generell von den in den separierten vier Leitungen vorgesehenen Verzögerungskompensationsschaltungen (nicht dargestellt) korrigiert werden, die mit den jeweiligen Eingangsanschlüssen des Multiplexers 23 verbunden sind.
  • Das Ausgangssignal beispielsweise aus dem Wellenparameterfilter 94 enthält eine Sequenz von Leuchtedichtesignaldaten "1", "21/3", "32/3", "5", "5", "61/3", wie in Fig. 12 dargestellt. Bei Abwesenheit einer festgestellten Jitterphasendifferenz erzeugt der Phasenschieber 16 keine Phasenverschiebung für das Ausgangssignal aus dem Wellenparameterfilter 94. Wie in Fig. 12 dargestellt, wird das von dem Phasenschieber 16 abgegebene Ausgangssignal selektiv und periodisch in den Speicher 15 geschrieben, so daß das Leuchtdichtesignal ausgedünnt wird und auf das 3/4-fache komprimiert wird. Der Speicher 15 gibt das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches eine Sequenz der Leuchtdichtesignaldaten "1", "21/3", "32/3", "5", "61/3", ... enthält.
  • Nun wird angenommen, daß bei der Verarbeitung eines nicht genormten Videosignals das Horizontalrücksetz-Impulssignal um eine Periode entsprechend eines Taktimpulses verschoben ist, wie in Fig. 12 gezeigt. In diesem Falle gibt das Wellenparameterfilter 94 sequentiell Leuchtdichtes ignaldaten "2", "31/3", "42/3", "6", "6", ... ab, wie in Fig. 12 dargestellt. Der Phasenschieber erzeugt eine 1/4-Takt-Phasenverschiebung bezüglich des Ausgangssignals aus dem Wellenparameterfilter 94, das die Leuchtdichtesignaldaten "21/3", "32/3", "5", "61/3", "61/3", ... abgibt, wie in Fig. 12 dargestellt. Die drei aufeinanderfolgenden Leuchtdichtesignaldaten "21/3", "32/3" und "5" werden in den Speicher 15 geschrieben, aber das nächste Leuchtedichtesignaldatum "61/3" wird am Einschreiben in den Speicher 15 gehindert. Dieses selektive Datenschreiben wird periodisch wiederholt. In diesem Falle gibt der Speicher 15 das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal ab, welches eine Sequenz der Leuchtdichte-Signaldaten "21/3", "32/3", "5", "61/3", "72/3", enthält, wie in Fig. 12 dargestellt.
  • Fig. 13 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung, welches dem von Fig. 5 gleich ist, mit Ausnahme von später zu erläuternden Auslegungsänderungen. Wie in Fig. 13 gezeigt, enthält eine 3/4-Kompressionsschaltung eines fünften Ausführungsbeispiels dieser Erfindung einen A/D-Wandler 11, eine Zusammensetzschaltung 12, einen Videosignalgemischdecoder 13, ein Wellenparameterfilter 14, einen Speicher 15, eine Phasenschieber 16A und einen Schreibaktivierungs-Signalgenerator 17. Das Ausführungsbeispiel von Fig. 13 verwendet den Phasenschieber 16A anstelle des Phasenschiebers 16 von Fig. 5. In dem Ausführungsbeispiel von Fig. 13 ist der Phasenschieber 16A zwischen den Videosignalgemischdecoder 13 und das Wellenparameterfilter 14 geschaltet.
  • Die 3/4-Kompressionsschaltung enthält auch einen Taktsignalgenerator 18, der ein Taktsignal an die Einrichtungen 11, 12, 13, 14, 15, 16A und 17 liefert.
  • Das Leuchtdichtesignal Y, das von dem Videosignalgemischdecoder 16 abgegeben wird, beaufschlagt den Phasenschieber 16A. Der Phasenschieber 16A erzeugt eine Phasenverschiebung für das Leuchtdichtesignal Y abhängig von der Zusammensetzschaltung 12 festgestellten Phasendifferenz. Insbesondere ist die erzeugte Phasenverschiebung proportional zur der Phasendifferenz, die von der Zusammensetzschaltung 12 festgestellt worden ist, und das Maximum der erzeugten Phasenverschiebung entspricht einer 1/3-Taktperiode (einem Drittel der Taktperiode). Der Phasenschieber 16A dient der Beseitigung von Jitterkomponenten im Leuchtdichtesignal Y.
  • Das Ausgangssignal vom Phasenschieber 16A beaufschlagt das Wellenparameterfilter 14. Das Ausgangssignal aus dem Wellenparameter 14 wird an den Speicher 15 angelegt. Das Wellenparameterfilter 14, der Speicher 15 und der Schreibaktivierungs-Impulsgenerator 17 arbeiten periodisch zusammen, um das Leuchtdichtsignal auszudünnen und um das Leuchtdichtesignal auf 3/4 zu komprimieren. Der Speicher 15 gibt das 3/4-komprimierte Leuchtdichtesignal ab.
  • Nun wird angenommen, daß während der Verarbeitung eines nicht genormten Videosignals um eine Periode entsprechend einer Taktperiode, wie in Fig. 14 dargestellt, das Horizontalrücksetz- Impulssignal sich verschiebt. In diesem Falle verschiebt sich die Phase des vom Videosignalgemischdecoder 13 abgegebenen Leuchtdichtesignals Y um eine Periode entsprechend einem Drittel der Taktperiode. Die 1/3-Takt-Phaseverschiebung versteht sich aus dem Ausgleich A unter den Daten in Fig. 14. In Hinsicht auf die 1/3-Takt-Phasenverschiebung ist der Phasenschieber 16A so ausgelegt, daß eine Phasenverschiebung entsprechend einer Periode bis zu einem Drittel der Taktperiode erzeugt wird.

Claims (5)

1. Schaltung zum Korrigieren von Jitter, mit:
einem ersten Mittel zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert ist;
einem zweiten Mittel (14), das ein erstes Leuchtdichtesignal in dem Videosignal der Phaseninterpolation unterzieht, um das erste Leuchtdichtesignal in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen;
einem Speicher (15);
einem dritten Mittel (17) zur selektiven Speicherung des zweiten Leuchtdichtesignals in den Speicher (15), um das zweite Leuchtdichtesignal zu komprimieren; und mit
einem vierten Mittel (16) zur Verschiebung eines vom Speicher ausgegebenen komprimierten Leuchtdichtesignals um eine Periode, die auf die vom ersten Mittel festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kürzer als eine vierte 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals ist.
2. Schaltung zum Korrigieren von Jitter nach Anspruch 1, deren erstes Systemtaktsignal eine Frequenz hat, die einer vierfachen Farbträgerfrequenz des Videosignals entspricht, wobei das zweite Systemtaktsignal eine Frequenz hat, die der achtfachen Farbträgerfrequenz des Videosignals entspricht, und deren drittes Mittel (17) in selektiver Weise das zweite Leuchtdichtesignal in den Speicher abhängig vom zweiten Systemtaktsignal speichert.
3. Schaltung zum Korrigieren von Jitter nach Anspruch 2, die des weiteren ausgestattet ist mit:
einem Mittel zur Erzeugung eines Horizontalrticksetz- Impulssignals als Reaktion auf das Horizontalsynchronsignal; und mit
einem 1-Takt-Verzögerungselement zur Verschiebung einer Zeit des Horizontalrticksetzimpulssignals um eine Periode entsprechend einer 1-Takt-Periode des zweiten Systemtaktsignals, wenn das MSB des Phasendifferenzdatums "1" ist; wobei
das erste Mittel des weiteren eingerichtet ist zur Erzeugung eines die festgestellte Phasendifferenz repräsentierden Datums&sub1; und welches ein LSB zu einem MSB besitzt;
wobei das zweite und das dritte Mittel mit dem Horizontalrticksetz-Impulssignal synchronisiert ist; und wobei
ein fünftes Mittel eingerichtet ist zur Verschiebung komprimierter vom Speicher ausgegebener Leuchtdichtesignale um eine Periode, die auf das LSB zu einem MSB-1 des Phasendifferenzdatums reagiert und die gleich oder kürzer als eine vierte der 1-Takt-Periode des zweiten Systemtaktsignals ist.
4. Schaltung zur Korrektur von Jitter, mit:
einem ersten Mittel (12) zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert ist;
einem zweiten Mittel (94), das das erste Leuchtdichtesignal im Videosignal der Phaseninterpolation unterzieht, um das erste Leuchtdichtesignal in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen;
einem dritten Mittel (16) zur Verschiebung des zweiten Leuchtdichtesignals um eine Periode, die auf die von dem ersten Mittel festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kürzer ist als eine vierte 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals;
einem Speicher (15); und mit
einem vierten Mittel zur selektiven Speicherung eines Ausgangssignals aus dem dritten Mittel (16) in den Speicher (15), um das Ausgangssignal aus dem dritten Mittel zu komprimieren.
5. Schaltung zur Korrektur von Jitter, mit: einem ersten Mittel (12) zur Feststellung einer Phasendifferenz zwischen einem Horizontalsynchronsignal in einem Videosignal und einem Systemtaktsignal, das mit Burstkomponenten des Videosignals synchronisiert ist;
einem zweiten Mittel (16A) zur Verschiebung eines ersten Leuchtdichtesignals im Videosignal um eine Periode, die auf die vom ersten Mittel (12) festgestellte Phasendifferenz reagiert und die gleich oder kurzer ist als eine erste 1-Takt-Periode des Systemtaktsignals;
einem dritten Mittel (14), das ein Ausgangssignal aus dem zweiten Mittel der Phaseninterpolation unterzieht, um das Ausgangssignal aus dem zweiten Mittel in ein zweites Leuchtdichtesignal umzusetzen;
einem Speicher (15); und mit
einem vierten Mittel (17) zur selektiven Speicherung des zweiten Leuchtdichtesignals in den Speicher (15), um das zweite Leuchtdichtesignal zu komprimieren.
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