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DE69216891T2 - Kapsel und Zusammensetzungen mit verzögerter Wirkstofffreigabe zur Einführung in Pansen - Google Patents

Kapsel und Zusammensetzungen mit verzögerter Wirkstofffreigabe zur Einführung in Pansen

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Publication number
DE69216891T2
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DE
Germany
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capsule
rumen
arm
arms
cap
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DE69216891T
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Lionel Barry Lowe
Colin John Mcarthur
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Eli Lilly and Co
Original Assignee
Eli Lilly and Co
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Publication date
Application filed by Eli Lilly and Co filed Critical Eli Lilly and Co
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Publication of DE69216891T2 publication Critical patent/DE69216891T2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
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    • A61K9/0053Mouth and digestive tract, i.e. intraoral and peroral administration
    • A61K9/0068Rumen, e.g. rumen bolus

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Description

    SACHGEBIET
  • Die Erfindung betrifft eine Kapsel mit Langzeitwirkung zur Einführung in den Pansen eines Wiederkäuers durch dessen Schlundrinne und zum Verbleib im Pansen über einen längeren Zeitraum zwecks kontinuierlicher Freigabe eines in der Kapsel enthaltenen biologisch aktiven Mittels oder einer biologisch aktiven Zusammensetzung.
  • STAND DER TECHNIK
  • Eine allgemein erhältliche Vorrichtung umfaßt eine Kapsel bestehend aus einem Hohlrohrkörper mit einer Öffnung an einem Ende, einen federbeaufschlagten Plunger, der eine feste therapeutische Zusammensetzung aus dem Hohlrohrkörper gegen die Öffnung drückt, einen die Öffnung umgebenden ringförmigen Flansch, der ein Austreten der festen Zusammensetzung aus dem Körper vermittels der Vorschubmittel verhindert und zwei nachgiebige Arme, die mit einer den Hohlrohrkörper am anderen Ende abdichtenden Kappe verbunden sind.
  • Problematisch ist bei dieser Vorrichtung, daß die Kappe an den Hohlkörper angeschweißt ist. Eine solche Schweißverbindung ist vielfach nicht ausreichend fest. und erlaubt das Eintreten von Wasser und Pansensaft in die Kapsel. Die therapeutische Zusammensetzung besteht meist aus einer hygroskopischen Zusammensetzung, die in Anwesenheit von Wasser quillt, um schließlich die Kapsel zu sprengen. Schlechtes Anschweißen kann auch zum unerwünschten Bruch der Kapsel führen, die plötzliche Freigabe der Gesamtmenge der therapeutischen Zusammensetzung, die mit Langzeitdosierung abgegeben werden soll, kann dann zum Tod des Tieres führen.
  • Eine Kapsel mit Mitteln, die den Kontakt von Magensaft mit der in der Kapsel eingeschlossenen therapeutischen Zusammensetzung an anderer Stelle als an der Austrittsöffnung verhindert ist in EP-A 0 079 724 beschrieben.
  • Schwierig ist auch der Einschluß von Entlüftungsöffnungen in der Kappe. Diese Entlüftungsöffnungen sind notwendig, damit sich beim Verabreichen des Kapselinhalts kein Vakuum aufbaut. Vor und während der Verabreichung der Kapsel besteht aber die Möglichkeit, daß ein zwischen Plunger und Hohlrohrkörper befindliches Gleitmittel durch die Entlüftungsöffnungen ausläuft. Das Austreten von Gleitmittel aus den Entlüftungsöffnungen ist unerwünscht; das Gleitmittel dient als Abdichtung und bildet einen Sperrfilm. Jeder Verlust an Gleitmittel könnte daher zu ungewollter Abgabe von therapeutischem Mittel führen.
  • Bei der bekannten Vorrichtung ist auch nachteilig, daß eine vorhandene flanschartige Kante des Kolbens schlecht abdichtet. Aufgrund dieser schlechten Abdichtung dringt Wasser in die Kapsel und führt zu Reibung, wenn sich der Kolben im Rohrkörper verschiebt. Diese Reibung ist Ursache für eine fehlerhafte Abgabe der therapeutischen Zusammensetzung. Darüber hinaus führt der infolge Fehlfunktion des Kolbens bedingte Eintritt von Wasser in die Kapsel zum Aufquillen der therapeutischen Zusammensetzung, was ebenfalls höhere Reibung verursacht.
  • Es besteht also ein Bedarf an einer Kapsel mit Langzeitwirkung, die über die gesamte Verweilzeit im Pansen abgedichtet verbleibt. Es besteht ferner Bedarf an einer Kapsel mit Langzeitwirkung, die eine kontinuierliche Freigabe einer therapeutischen oder einer wachstumsfördernden Zusammensetzung für freiweidende Wiederkäuer, wie Rinder oder Schafe, ermöglicht.
  • GEGENSTAND DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Kapsel mit Langzeitwirkung zu schaffen, die eine bessere Abdichtung und einen leichtgängigeren Kolben aufweist, um eine therapeutische Zusammensetzung aus einer Kapsel kontinuierlich freizusetzen.
  • Ausgehend von einer Kapsel mit Langzeitwirkung zur Einführung in den Pansen eines Wiederkäuers durch dessen Schlundrinne und zum Verbleib im Pansen über einen längeren Zeitraum zwecks kontinuierlicher Freigabe einer in der Kapsel enthaltenen biologisch aktiven Zusammensetzung, deren langgestreckter rohrförmiger Körper ein Rohr sowie eine an einem Ende des Rohres befestigte Endkappe umfaßt, wobei im wesentlichen das Rohr die biologisch aktive Zusammensetzung umhüllt und das andere Ende der Kapsel ein Austrittsende bildet und eine Öffnung zur Abgabe der Zusammensetzung an den Pansen aufweist, mit einer Vielzahl von an der Endkappe befestigten oder einstückig mit ihr verbundenen Spreizarmen, wobei die Spreizarme von der Endkappe nach außen aufspreizbar sind und die Kapsel im Pansen halten und derart nachgiebig sind, daß sie aus ihrer Spreizstellung gegen den Körper in eine in Längsrichtung am Körper anliegende Stellung biegbar sind und so ein Einführen der Kapsel durch die Schlundrinne des Tieres ermöglichen, wobei die nachgiebigen Spreizarme mit dem Körper in der Regel einen Winkel zwischen 75º und 90º in bezug auf dessen Achse einschließen, und die Endkappe für jeden Spreizarm eine diesem zugewandte äußere gekrümmte Fläche aufweist, so daß beim Umbiegen eines Spreizarmes gegen den Körper der Spreizarm an der gekrümmten Fläche anliegt und die Krümmung der Fläche das Ausmaß der Biegung des Spreizarmes bestimmt und ein abruptes Abbiegen des Spreizarmes unterbindet und die Spreizarme nach Eintreten der Kapsel in den Pansen in ihre spreizstellungen zurückkehren, ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Endkappe an dem einen Ende des Rohres über mindestens zwei periphere Wülste befestigt ist, zwischen denen mindestens ein Dichtring angeordnet ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der rohrförmige Körper einen von einem Gleitmittel umgebenen Labyrinth-Kolben und Mittel auf, die den Kolben in Richtung des Austrittsendes beaufschlagen und dabei die aktive Zusammensetzung im Maße des Austritts gegen die Austrittsöffnung bei in Gebrauch befindlicher Kapsel nachführen.
  • Vorzugsweise ist der Labyrinth-Kolben im Körper gegen diesen gleitend abgedichtet verschieblich, um den Zutritt von Pansensaft in die Masse der aktiven Zusammensetzung an anderer Stelle als an der Austrittsöffnung zu unterbinden.
  • Die Endkappe weist erfindungsgemäß mindestens einen Bereich geringerer Wandstärke auf und der Rückhaltearm (44) mindestens einen Vorsprung an seiner der Kappe zugewandten Seite, so daß der Vorsprung oder die Vorsprünge beim Umbiegen des oder der Rückhaltearme gegen die zugeordnete Seite des Körpers an der Wandung der Endkappe an diesem mindestens einen Bereich angreift und sie durchstößt, um eine Entlüftungsöffnung zu bilden und ein bei Verschieben des Kolbens entstehendes Vakuum zu entlasten.
  • Durch die Erfindung wird also das Problem gelöst, Kapseln mit Langzeitwirkung auf verläßliche Weise abzudichten. Hierzu dienen verbesserte Mittel, die verhindern, daß Pansensaft mit der Masse der Zusammensetzung an anderen Stellen als an der Austrittsöffnung in Kontakt kommt. Beim Austritt der Zusammensetzung und wenn die verbleibende Masse gegen die Austrittsöffnung nachgeschoben wird, kann nämlich Pansensaft in den hinter dem Kern entstehenden Raum eintreten, so daß die Masse in der Kapsel aufquellen und erodieren kann.
  • Die Erfindung mit ihren vorteilhaften Ausführungsformen beseitigen dieses Problem und sorgen für eine bessere Dosierung und gleichmäßigere Abgabe der Zusammensetzung über längere Zeiträume.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Austrittsöffnung im rohrförmigen Körper der Kapsel von einer längs des Umfangs durchgehenden kegelstumpfförmigen Fläche umschlossen ist, gegen die die Masse der therapeutischen Zusammensetzung in der Kapsel eng anliegend gedrückt wird.
  • Hierzu dient nach der bevorzugten Ausführung der Erfindung der in Bezug auf die Innenwandung des Körpers dichtend verschiebliche Labyrinthkolben, der die Masse der Zusammensetzung gegen die Öffnung drückt. Die Nuten im Kolben sind mit einem Gleitmittel gefüllt, das eine reibungsfreie Kolbenbewegung gegen die Öffnung erlaubt. Diese Reibungsfreiheit verhindert unkontrollierte Abgabe der therapeutischen Zusammensetzung.
  • Die als Dorne wirkenden Vorsprünge an den Spreizarmen der Kapsel durchstoßen Sollbruchstellen in der Wandung der Kapsel und stellen Entlüftungsöffnungen her. Bei der Verabreichung der erfindungsgemäßen Kapsel verschließen diese Dorne die Entlüftungsöffnungen und verhindern somit ein Auslaufen von Gleitmittel. Sobald sich die Kapsel im Pansen befindet, spreizen sich die Spreizarme und lösen die Dorne aus den Entlüftungsöffnungen, so daß der Aufbau eines Vakuums verhindert wird.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Energiespeicher aus einer Schraubenfeder, deren Verwindung durch Einsetzen einer Hülse verhindert wird.
  • Zu Wirkstoffen, die in den erfindungsgemäßen Kapseln verwendet werden können, gehören alle Wirkstoffe, die zur Verabreichung an einen Wiederkäuer geeignet sind. Bevorzugt sind die Wirkstoffe, die man direkt in den Magen (Rumen) verabreichen möchte.
  • Geeignete Wirkstoffe umfassen Polyetherantibiotika oder Ionophore, Glycopeptidantibiotika, Anthelmintika und Ectoparasiticide.
  • Polyetherantibiotika und lonophore sind als Wachstumspromotoren, Mittel zur Verbesserung der Milchproduktion und als therapeutische Mittel für die Behandlung von Blähsucht geeignet. Die verwendbaren Polyetherantibiotika schließen die Antibiotika ein, welche vom Genus Streptomyces der Mikroorganismen gebildet werden. Sie sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere cyclische Ether in ihren Strukturen enthalten. Eine übersicht über diese Klasse befindet sich in Kirk-Othmer, Encyclopedia of Chemical Technology, Band 3, dritte Auflage (John Wiley & Sons), 1978, Seiten 47 ff., in Annual Reports in Medical Chemistry, Band 10 (Academic Press, N.Y.) 1978, Seiten 246 ff., und in J. Chrom. Lib., Band 15 (Elsevier Scientific Publishing Co., N.Y.), 1978, Seiten 488 ff..
  • Zu Vertretern der Polyetherantibiotika, die in der erfindungsgemäßen Kombination verwendet werden können, gehören die Mittel zur Verbesserung des Propionatgehalts im Magen, wie Monensin (unter Einschluß der verschiedenen Faktoren A, B und C und der Alkalimetallsalze hiervon, wie von Monensinnatrium, und die verschiedenen Ester hiervon), Ionomycin, Laidlomycin, Nigericin, Grisorixin, Dianemycin, Verbindung 51 532, Lenoremycin, Salinomycin, Narasin, Lonomycin, Antibiotikum X-206, Alborixin, Septamycin, Antibiotikum A-204, Verbindung 47 224, Etheromycin, Lasalocid (Faktoren A, B, C, D und E), Mutalomycin, K-41, Isolasalocid A, Lysocellin, Tetronasin und die Antibiotika X-14766A, A-23187 und A-32887.
  • Zu bevorzugten Polyetherantibiotika gehören Monensin, Narasin, Lasalocid, Salinomycin, A-204, Lonomycin, X-206, Nigericin und Dianemycin, und insbesondere Monensin, Narasin, Lasalocid und Salinomycin.
  • Ein besonders bevorzugter Polyether zur Anwendung bei der vorliegenden Erfindung ist Monensin, und diese Verbindung findet breite Verwendung bei der Verbesserung der Futterverwertung von Wiederkäuern (US-A 3 839 557). Die Angabe Monensin schließt dabei die verschiedenen aktiven Faktoren, die Salze, wie Monensinnatrium, und die Monensinester, wie die Carbamatester, und dergleichen ein.
  • Glycopeptidantibiotika sind ebenfalls als Wachstumspromotoren, Mittel zur Verbesserung der Milchproduktion und therapeutische Mittel für die Behandlung von Blähsucht geeignet. Sie können allein oder in Kombination mit den Polyetherantibiotika verwendet werden, wie dies in AU-A 556 299 beschrieben ist.
  • Typische derartige Glycopeptide, welche Mittel zur Verbesserung der Futterverwertung darstellen, sind Actaplanin, Avoparcin, A-35512, A-477, Ristocetin, Vancomycin und verwandte Glycopeptide.
  • Zu bevorzugten Glycopeptiden, die in den Kombinationen gemäß der Erfindung verwendet werden können, gehören Actaplanin, Avoparcin, Ristocetin und Vancomycin.
  • Anthelmintika können für die Behandlung von Blutsaugwürmern, Würmern, die in den Lungen, der Leber und den Eingeweiden leben, Bandwürmern, Intestinalfadenwürmern, Fadenwürmern von Blut und Gewebe und Kombinationen hiervon verwendet werden. Zu bevorzugten Anthelmintika gehören Antimonkaliumtartrat, Bepheniumhydroxynaphthoat, Bithionol, Chloroquin, Dichlorophen, Diethylcarbamazincitrat, Hexylresorcin, Hycanthonmesylat, Lucanthonhydrochlorid, Mebendazol, Niclosamid, Niridazol, Piperazincitrat, Pyrantelpamoat, Pyrviniumpamoat, Quinacrinhydrochlorid, Stibocaptat, Stibophen, Tetrachlorethylen, Thiabendazol, Phenothiazin, Hexachlorethan, Schwefelkohlenstoff oder Benzimidazol. Ein besonders bevorzugtes Anthelmintikum ist Benzimidazol. Zu Beispielen für geeignete Benzimidazole gehören Thiabendazol, Albendazol, Cambendazol, Fenbendazol, Mebendazol, Oxfendazol und Oxibendazol.
  • Zu bevorzugten Ectoparasiticiden gehören Organophosphate, Organocarbamate, Avermectine, Levamisol oder Natriumthiacetarsamid.
  • Die Wirksamkeit der wirksamen Bestandteile unter Einschluß der Polyetherantibiotika und/oder der Glycopeptidantibiotika kann dadurch verbessert werden, daß die jeweiligen Formulierungen eines oder mehrere nicht ionische oberflächenaktive Mittel enthalten. Bevorzugte oberflächenaktive Mittel sind Alkoholethoxylate. Im allgemeinen handelt es sich dabei um die Ethoxylate von Octyl-, Nonyl- und Dodecylphenol, von natürlichen und synthetischen Alkoholen, von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und sowohl von Blockcopolymeren als auch willkürlichen Copolymeren. Alkoholethoxylate, wie die aus der Teric -Reihe oder der Pluronic -PE-Reihe oder von Gemischen hiervon, sind bevorzugt. Ein besonders bevorzugtes nicht ionisches oberflächenaktives Mittel ist Teric 12A23, bei dem es sich um Lauryl (Dodecanol) handelt, das mit 23 mol Ethylenoxid kondensiert ist.
  • Antischaummittel auf Siliconbasis können ebenfalls in die Formulierungen eingeschlossen sein, um deren Wirksamkeit zu verbessern. Solche Silicon-Antischaummittel können wasserhaltig oder wasserfrei sein und sind vorzugsweise wasserfrei. Die Silicon-Antischaummittel können ein Gemisch von Dimethylsiliconen sein, wie beispielsweise die Silicon-Antischaummittel der Gensil - Reihe oder der Rhodorsil -Reihe. Besonders bevorzugte Silicon- Antischaummittel sind Gensil 800 oder Silbion 70 451.
  • Die Formulierungen können auch Emulgiermittel oder Stabilisatoren enthalten. Zu bevorzugten Emulgiermitteln oder Stabilisatoren gehzren Glycerinester, Glycerylmonostearat, Hexaglycerindistearat, Triglycerylmonostearat, Decaglyceryldipalmitat, Sorbitanester, wie Sorbitanmonostearat, Sorbitantristearat oder ethoxylierte Ester, wie Glycerylmonolaurat, oder Gemische hiervon.
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Oberflächenaktives Mittel 50 %
  • Monens in 40 %
  • Gycerinester 10 %
  • Im Falle der Gegenwart eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Antischaummittel 10 %
  • Monensin 40 %
  • Glycerinester 50 %
  • FIGURENBESCHREIBUNG
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben.
  • Es zeigen:
  • Fig.1 einen im wesentlichen maßgetreuen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Kapsel mit Spreizarmen, die in ausgezogenen Linien in ihrer normalen Spreizstellung und strichpunktiert in ihrer eingefalteten Stellung zur Verabreichung der Kapsel in eine Schlundrinne dargestellt sind;
  • Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in Figur 1;
  • Fig.3 eine Frontansicht des Spreizarmes samt Vorderende der Kapsel;
  • Fig. 4, 5 und 6 Schnitte entlang den Linie 4-4, 5-5 und 6-6 in Fig. 3;
  • Fig. 7 ein Längsschnitt ähnlich Figur 1, jedoch in vergrößertem Maßstab unter Weglassen eines mittleren Abschnitts des die Kapsel bildenden Körpers und mit Teilen des Vorderendes der Kapsel, teilweise in Explosivdarstellung;
  • Fig.8 eine schematische Ansicht eines Applikators zur Einführung einer Kapsel durch das Maul in die Schlundrinne eines Rindes;
  • Fig.9 eine Seitenansicht der flügelartigen Spreizarme samt Vorderende der Kapsel;
  • Fig.10 eine Seitenansicht der Endkappe der Kapsel;
  • Fig.11 eine Seitenansicht des in der Kapsel gleitenden Kolbens;
  • Fig.12 eine Seitenansicht einer fingerhutartigen Hülse, die ein Verwinden der den Kolben antreibenden Feder verhindert und
  • Fig.13 ein Schnitt des die Kapsel bildenden Körpers entlang der Mittellinie zur Darstellung des abgeschrägten Führungsstücks.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • In den Figuren 1-7 ist eine Kapsel 8 zur Langzeitdosierung gezeigt, die einen rohrförmigen Körper 10 zur Aufnahme einer festen Masse oder Stücks einer biologisch aktiven Zusammensetzung 32 aufweist. Der Körper 10 besteht aus einer im wesentlichen zylindrischen Hülse oder Rohr 16, das über eine sanft abgerundete Stimwand eines Endstücks 18 in das Freigabeende der Kapsel übergeht. Der hülsenförmige Körper weist also einen zylindrischen Abschnitt auf.
  • Um einen kontrollierten Zutritt von Pansensaft in die in der Kapsel enthaltene Zusammensetzung zu ermöglichen, weist die Stirnwand oder das Endstück 18 eine verengte kreisförmige Austrittsöffnung 20 auf. Die Zusammensetzung 32 wird durch einen in der Kapsel angeordneter Kolben 36 gegen die Austrittsöffnung 20 gedrückt, damit an der Austrittsöffnung über einen längeren Zeitraum das pharmazeutische Mittel zur Verfügung steht. Der Kolben wird gegen die Zusammensetzung 32 und damit gegen die Öffnung 20 durch einen Energiespeicher, z.B. eine schwache Schraubenfeder 38, gedrückt.
  • Um zwischen der zusammensetzung 32 und der Stimwand oder dem Endstück 18 ein enges Anliegen zu gewährleisten, damit der Zulauf von Pansensaft in die Zusammensetzung kontrollierbar bleibt, weist die Stimwand eine Austrittsöffnung 20 auf. Hierzu geht die Innenfläche 17 an ihrem Umfang in die sanft gerundete Endfläche 19 über. Die Füllung, also die Masse der biologisch aktiven Zusammensetzung 32 wird an ihrer Stirnfläche 34 im Bereich der Austrittsöffnung 20 durch den dort anstehenden Pansensaft aufgeweicht. Die Endfläche 19 stellt anfangs die dichte Anlage der vorgeformten Masse des Mittels an den Endkanten her und hält diesen Kontakt mit der Außenkante während der Anwendung aufrecht und dient als Führung für die Endabschnitte der Füllung nach innen gegen die Austrittsöffnung&sub0; Die Größe der Fläche 17, an der das aufgeweichte Ende der Füllung anliegt und die Löslichkeit oder Fließeigenschaften der Füllung können auf die Zufuhrgeschwindigkeit der zu verabreichenden Zusammensetzung an die Austrittsöffnung 20 angepaßt werden, so daß hierdurch die Menge der zu verabreichenden Zusammensetzung aus der Kapsel dosierbar ist. Das innere Ende der Füllung ist gegen eindringenden Magensaft entweder durch Versiegelung des der Austrittsöffnung gegenüberliegenden Kapselendes geschützt oder durch Verwendung eines Dichtkolbens, der später im einzelnen beschrieben wird.
  • Um die verabreichte Kapsel im Pansen eines Tieres zu halten, besitzt die Kapsel eine Vielzahl von Spreizarmen 44. Wie in den Zeichnungen dargestellt, sind die Spreizarme 44 mit dem rohrförmigen Körper an dem von der meist als vorderes Ende bezeichneten Austrittsöffnung abgewandten Ende verbunden. Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen sind die Spreizarme im wesentlichen durchgehend und bilden einen Flügel 14.
  • Zur Beeinflussung der Verbiegung der Spreizarme an ihrer Befestigungsstelle mit dem rohrförmigen Körper und zur Verringerung der auf sie wirkenden Kräfte, sind die den Spreizarmen zugewandten Flächen 26 des Körpers bogenförmig gekrümmt (Figur 9), so daß beim Abbiegen gegen den Körper die Spreizarme an einer gekrümmten Fläche 26 anliegen, wodurch der Spreizarm über einen großen Bogen abbiegbar wird anstatt abrupt an der Befestigungsstelle. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das der Austrittsöffnung gegenüberliegende Ende durch eine halbkugelförmige Endkappe 12 verschlossen, mit der der Flügel einstückig verbunden ist. Die halbkugelige Außenfläche der Kappe bildet die erforderlichen gekrümmten Auflageflächen.
  • Gemäß Figur 7 weist das vordere Ende der Hülse oder des Rohres 16 an ihrem Umfang eine abgeschrägte Führungsöffnung 22 (Fig. 13) auf, die zu Nuten 24 führt, in denen am Umfang der Endkappe 12 vorgesehene korrespondierende Wülste oder Rippen fest verspannt liegen. Eine derartige Endkappe weist eine meist halkugelförmige Stimwand auf, die mit einem vorzugsweise zwei äußere ringförmige Wülste 30 aufweisenden zylindrischen Teil 28 verbunden ist. Diese Wülste werden durch die abgeschrägte Führungsöffnung 22 der Hülse eingeführt und in den Nuten 24 verspannt, so daß die Kappe 12 mit dem Körper mechanisch fest verbunden ist. Bei Verwendung eines Doppelwulstes wird die Kappe 12 in der Regel absolut dicht mit dem Körper verbunden, so daß keine Flüssigkeit in die Kapsel eintreten kann. Eine sichere Dichtung verhindert zudem ein Auslaufen des Silicongleitmittel aus der Vorrichtung während ihrer Aufbewahrung, ihres Transports und ihrer Abpackung. Die Endkappe 12 beinhaltet ferner eine Ringdichtung 31 oder eingeformte Kante, vorzugsweise zwischen den Wülsten (in Fig.7 nicht dargestellt, vgl. aber Figuren 9 und 10). Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Dichtung 31 einen dreieckigen Querschnitt und eine geringere Höhe auf als die ringförmigen Wülste 30.
  • Der Körper 16 enthält eine zu verabreichende Füllung in Form eines vorgeformten zylindrischen Massekernes 32, der nach Figur 1 mit einer abgerundeten Stirnfläche 34 geformt ist, um in der Ausgangsstellung dicht an die Innenfläche 19 des Körpers zu passen. In Figur 7 ist das hintere oder Austrittsende des Massekerns 32 in der Stellung während des Einsatzes gezeigt, in der das Ende des Massekerns durch Adsorption von Pansensaft aufgeweicht ist und gegen die Austrittsöffnung 20 und gegen die Stimwand oder Ende 16 gedrückt wird. Die halbkugelige Stimwand der Endkappe 12 ist vorzugsweise einstückig mit einem Paar Querstegen 40 verbunden, die ein ebenes Widerlager für das gegenüberliegende Ende einer Feder 38 (Fig. 7) bilden.
  • Der Spreizarm der Flügel 14 ist einstückig mit der Endkappe 12 im Bereich der Längsmittelachse des Kapselkörpers im äußersten Teil der halbkugeligen Wand 26 mittig über ein Verbindungsstück 42 verbunden und zwar über einen Bereich, der an die Kapsel im Bereich ihrer Achse anschließt. Der Flügel 14 verläuft im wesentlichen tangential zur halbkugeligen Endkappe 12 mit dem Berührungspunkt auf deren Mittelachse und besitzt Spreizarme 44, die sich vom Berührungspunkt in entgegengesetzter Richtung nach außen erstrecken, wie die Figuren 1 und 3 zeigen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel bilden die Spreizarme also einen Winkel von 90º zur Körperachse. Am wenigsten beansprucht werden die Spreizarme, wenn sie in bezug auf den Körper einen Winkel zwischen 75º und 90º einschließen. Die Spreizarme sind nachgiebig entlang der halbkugeligen Außenfläche der Kappe 12 nach unten biegbar und können im wesentlichen flach an den Mantel des hülsenförmigen Körpers 16 angelegt werden, so daß der wirksame Querschnitt nur geringfügig größer ist als der Mantelquerschnitt, wenn die Kapsel zum Einführen in die Schlundrinne und weiter in den Pansen eines Tieres konditioniert ist. Sobald die Kapsel von der Schlundrinne in den Pansen rutscht, spreizen sich die Spreizarme 44 des Flügels 14 nach außen in ihre gespreizte Endstellung, so daß die Kapsel nicht mehr in die Schlundrinne zurück kann und die Kapsel dadurch gegen Ausspeien oder Rücklauf aus dem Pansen gesperrt ist.
  • Die aufgeklappte im wesentlichen rechtwinklige Stellung der Spreizarme 44 erweist sich als vorteilhaft, um sowohl ein Ausspeien der Kapsel zu verhindern als auch die Biegebeanspruchung der Spreizarme im Pansen zu verringern, da bei einer rechtwinklig T-Form die Gefahr geringer ist, daß die Spreizarme der Kapsel relativ zueinander oder in bezug auf den Körper verbogen werden als dies bei anderen Konfigurationen der Fall wäre. Insbesondere können bei Kontraktionen und Bewegungen die beiden Spreizarme weniger in eine Stellung gebogen werden, in der das vordere Ende der Kapsel wieder in die Schlundrinne eintritt.
  • Der Flügel 14 ist vorzugsweise verstärkt und so geformt, daß sich die Spreizarme 44 leichter nach hinten und gegen die Seiten der Kapsel biegen als nach vom in die entgegengesetzte Richtung und weg von der Kapsel, was notwendig wäre, damit die Kapsel nach hinten oder zum Austrittsende und dann durch die Schlundrinne zurückgelangte. In bestimmten Fällen wird der Flügel daher leicht gekrümmt geformt, so daß seine Spreizarme auf die Kapsel zu gebogen verlaufen, wodurch eine geringere Kraft aufgebracht werden muß, um sie gegen die Seiten der Kapsel zu bringen als wenn man sie in entgegengesetzter Richtung in eine entsprechende Position bewegt.
  • Der mittlere Abschnitt des Flügels ist verstärkt und weist vorzugsweise ein asymmetrisches Profil auf, um die Biegefestigung des Flügels gegen ein Biegen seiner Spreizarme in Vorwärtsrichtung zu erhöhen. Das asymmetrische Profil erhält man, wie dargestellt, durch Längsrippen an der Außenfläche des Flügels. Wie die Figuren 3-6 zeigen, ist demnach der Grundquerschnitt des Flügels der einer Blattfeder in Form eines breiten flachen Rechtecks gemäß Figur 4. Auf seiner Innenseite gemäß Fig. 4 weist der Flügel zwei aufrechte Seitenrippen 46 entlang seiner Kanten auf, vgl. Figur 5, die sich über einen großen Teil seiner Länge entlang des hülsenförmigen Körpers 16 der Kapsel erstrecken. Weiter nach innen ist am Flügel eine kürzere mittlere Rippe 48 vorgesehen, die sich über den Befestigungsbereich 42 des Flügels an der Wand 26 der Kappe erstreckt. Die Länge der Mittelrippe 48 ist vorzugsweise so bemessen, daß die Rippe bis zur Grundlinie der halbkugeligen Wandung 26 reicht, wenn die Spreizarme in ihre in Figur 8 gezeigte Einführposition gebogen werden. Die Rippen 46 und 48 verstärken den Flügel 14 gegen ein Vorwärtsbiegen und erhöhen dadurch seine Biegefestigkeit in dieser Richtung gegenüber dem Zurückbiegen, wie es für das Umlegen der Spreizarme gegen die Seiten des Körpers 16 erforderlich ist.
  • In einer speziellen Ausführungsform besteht die Kapsel zur Verabreichung an Kühe aus einer etwa 145,2 mm langen Hülse mit einem Außendurchmesser von etwa 33.35 mm und der Flügel war 12,9 mm breit und 162,5 mm lang mit Seitenrippen 46, die sich über 90% der Länge des Flügels erstreckten und einer Mittelrippe 48 von der halben Länge der Seitenrippen, wobei der Flügel mit der Kappe über eine kreisförmige Fläche mit dem Durchmesser von etwa 11.2 mm verbunden war.
  • Diese Konfiguration und konstruktive Ausgestaltung des Flügels und seines Zusammenwirkens mit dem gekrümmten Kapselende, das durch die halbkugelige Wand 26 gebildet wird, erleichtert nicht nur die Einführung der Kapsel durch die Schlundrinne und den Verbleib der Kapsel im Pansen, sondern trägt auch dazu bei, daß die Kapsel den Bedingungen, denen sie während des langen Verbleibs im Pansen ausgesetzt ist, standhalten kann. Im Pansen müssen die Kapsel und der Flügel nicht nur chemischen und biologischen Einflüssen standhalten, sondern auch ständigen starken mechanischen Belastungen durch die unverdaute Nahrung im Pansen und die Pansenbewegungen beim üblichen Aufnahmevorgang, dem Wiederkäuen und der Verdauung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist jeder Spreizarm des Flügels 14 einen domförmigen Vorsprung 50 an der der Kappe zugewandten Seite auf. Diese an den Spreizarmen vorgesehenen Vorsprünge 50 sind derart angeordnet, daß beim Biegen des Flügels 14 in die Einführposition gemäß Figur 8, die Vorsprünge 50 einen Teil der gekrümmten Fläche der halbkugeligen Wand 26 berühren. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Innenwandung 27 der Kappe 12 zwei Nuten 52 (Figur 7) auf. Durch diese Nuten 52 wird die Wandstärke der Innenwand 27 verringert, so daß Sollbruchstellen 51 entstehen. Die Sollbruchstellen 51 sind den Vorsprüngen 50 zugeordnet, wenn diese mit der gekrümmten Fläche der Wand 26 in Berührung kommen. Die Vorsprünge durchdringen die Sollbruchstellen und bilden so eine Entlüftung.
  • Die gezeigte Kapsel ist leicht zusammenzufügen, indem ein vorgeformter zylindrischer Massekern einer Zusammensetzung 32 in den hülsenförmigen Teil 16 des Körpers 10 eingesetzt wird, dazu ein Kolben 36 und eine Feder 38 in die Kapsel, so dann durch Zusammendrücken der Feder und Einpressen einer Kappe 12 in das offene Ende des Körpers 16, so daß die ringförmigen Wülste 30 der Kappe in die Nuten 24 des Körpers 16 einrasten, um eine doppelte Verbindung herzustellen.
  • Vor dem Zusammenbau wird vorzugsweise ein Gleitmittel, wie ein leichtes Silicongleitmittel entweder auf die Innenfläche des Körpers 16 aufgebracht oder auf die Außenfläche des Massekerns 32. Ein solches Gleitmittel liefert eine erste Abdichtung, macht den vorgeformten Massekern geringfügig wasserdicht und bildet einen Sperrfilm, um ein Anhaften des Massekerns an den Körper zu verhindem. Dies gewährleistet auch, daß der Massekern 32 in den Körper gleiten kann und zu Beginn durch die schwache Feder 38 dicht anliegend an die Stimwand oder das Ende 18 gebracht wird und dort über den langen Zeitraum gehalten wird, während dem der Inhalt der Kapsel an der Austrittsöffnung 20 der Kapsel freigesetzt wird.
  • Der Körper und die Kappe der Kapsel können beide leicht und billig aus Kunststoff geformt werden. Dieses Material muß allerdings für den Magen des lebenden Tieres verträglich sein und muß den chemischen, biologischen und physischen Bedingungen im Magen standhalten können. Polymere von Polyethylen und Polypropylen, vorzugsweise Polypropylen allein, sind geeignete Stoffe.
  • Die Kapsel wird zweckmäßig in zwei Teilen geformt, wobei ein Teil den hülsenförmigen Körper mit der Austrittsöffnung umfaßt und eine Innenfläche gleichmäßigen Querschnitts zur Aufnahme des Massekernes mit vorbestimmten Spiel sowie den verschieblichen Kolben und das andere Teil als Kappe oder Verschluß für das vordere Ende der Kapsel ausgebildet ist und den Flügel als ein angeformtes Teil umfaßt.
  • Es gibt Fälle, in denen die Kapseln im Pansen über längere Zeiträume verbleiben müssen, da in einigen Gebieten der Erde die Rinder längere Zeit auf der Weide bleiben und Kapseln nur periodisch während dieser Zeit verabreicht werden. Rinder, denen Kapsel verabreicht werden, können ein Gewicht von 200 kg und mehr haben und bei solchen Tieren erreicht der Pansen ein Fassungsvermögen von mehr als 100 Liter, so daß das Vorhandensein von Kapseln der hier betrachteten Größe in größerer Anzahl und über lange Zeiträume vertretbar ist.
  • Das Einführen einer Kapsel in den Pansen von Rindern erfolgt zweckmäßig mit einem Applikator gemäß Figur 8. Dieses Hilfsmittel umfaßt eine rohrförmige Hülse 60 mit einem offenen Ende zur Aufnahme einer Kapsel 8, deren Spreizarme gegen die Seiten de Hülse 16 gebogen sind. In dieser Stellung greifen die Fortsätze 50 in die Sollbruchstellen 51 ein und wirken als Dichtung, um ein Eindringen von Wasser oder Panseninhalt zu verhindern. Die Hülse 60 ist auf einem Rohr 62 mit einem Griffteil 64 angeordnet, mittels dem die Hülse durch das Maul des Tieres geführt werden kann, um das Ende der Kapsel 8 in der Schlundrinne zu plazieren. Das Rohr 64 umfaßt eine Stange 66 mit einem Kolben 68 am vorderen Ende und einen Schubknopf 70 am außenliegenden Ende, über den der Kolben 68 vorgeschoben wird, um die Kapsel 10 von der Hülse 60 in die Schlundrinne abzuliefern. Nachdem die Kapsel mit ihren angeklappten Spreizarmen 44 über einen Teil des Schlundes eingebracht wurde, bewegt sie sich durch die Schlundrinne weiter in den Pansen, wobei die Spreizarme 44 in der Schlundrinne in ihrer eingeklappten Lage gehalten werden, bis die Kapsel den Pansen erreicht. Die Spreizarme schnellen dann nach außen in ihre normale Spreizstellung, wie in Figur 1 in ausgezogenen Linien dargestellt, so daß die Kapsel im Pansen gehalten wird und die Entlüftungsöffnungen frei werden.
  • Die zurückgebogenen Spreizarme 44 des Flügels 14, wie in Figur 1 punktiert gezeigt, biegen sich über einen großen Radius mit kleinem Abstand um die gekrümmte Außenfläche der halbkugeligen Wand 26 der Kapsel herum, so daß die Beanspruchung unter der Verformungsgrenze bleibt und die Spreizarme bei Freigabe aus der eingeklappten Stellung im Pansen rasch in ihre Spreizstellungen diametral entgegengesetzt zur Kapselachse zurückkehren, vorzugsweise leicht gebogen, wie in Figur 1 dargestellt. In dieser Stellung gibt der Flügel eine im wesentlichen ebene Außenfläche ab, die verhindert, daß das vordere Ende der Kapsel in die Schlundrinne zurückgelangt, wenn sie vom Pansen abgestoßen wird. Sollte das entgegengesetzte Ende der Kapsel in den Pansen gelangen, dann verhindert der gespreizte Flügel aufgrund des Widerstandes gegen ein Verbiegen in entgegengesetzter Richtung, daß die Kapsel durch die Schlundrinne gelangt und verhindert somit das Ausspeien aus dieser Position. Die gespreizten Arme 44 des Flügels sind relativ zueinander und zur Kapsel unter einem so großen Winkel angeordnet, daß die Arme als Folge der Pansenbewegungen kaum gegen die Kapsel gebogen werden können; sie werden weit weniger gegen die Kapsel gedrückt als unter einem spitzen Winkel relativ zueinander und zur Hülse angeordnete Arme.
  • Beim Einbringen eines vorgeformten Massekerns der Zusammensetzung 32 in den hülsenförmigen Körper 16 drückt die Feder 36 die stimseitige Kante eng an die Stimwand 18 des Körpers, so daß eine Berührung mit Pansensaft nur an der Stirnfläche 34 des Massekerns stattfindet. Im Normalfall wandert der Pansensaft in das Ende des Massekerns 32 und weicht dieses auf und trägt es ab, wonach der Massekern über die Feder 38 gegen die Öffnung 20 in der Stirnwand der Kapsel nachgeschoben wird. Der Massekern wird so eng anliegend an der Stirnwand 18 über einen größeren Bereich gehalten, wie Figur 7 zeigt, wobei der Bereich, über den Pansensaft am Ende des Massekernes 32 eintreten kann, durch die Weite, also der Größe der Öffnung 20 begrenzt ist. über diesen Zutrittsbereich wird die Zusammensetzung des Massekernes 32 an den Pansensaft durch Auswaschen, Erosion und Auflösung abgegeben. Da auch weiterhin Pansensaft oder Bestandteile hiervon in das Ende des Massekerns gelangen, wird ein Gleichgewicht an weichem Material am Ende des Massekerns aufrechterhalten, denn der Massekern wird ja über die Feder 38 fortschreitend gegen die Austrittsöffnung verschoben. Auf diese Weise wird eine kontinuierliche Abgabe der im Massekern enthaltenen Medikamente an den Pansen über einen längeren Zeitraum erreicht. Die jeweilige Dosierung wird zum Teil von der Zusammensetzung des Massekerns 32 bestimmt, jedoch auch zu einem erheblichen Teil durch die Konfiguration der Stimwand 18 der Kapsel, wie hier dargestellt und beschrieben, und insbesondere durch deren nach außen konvergierenden Teil 17. Die Weite der Öffnung 20 und die Breite und Tiefe der konischen Fläche 17 können entsprechend der gewünschten Dosierung geändert werden.
  • Wie aus Figur 12 hervorgeht, ist der Feder 38 eine fingerhutähnliche Hülse zugeordnet. Hierbei trennt ein Bund 72 das Ende der Feder von den Querrippen 40. Gleichzeitig bewirkt der Bund 72, daß die Federwindungen nicht seitlich ausweichen und erleichtert das Zusammenfügen der Teile. Die Hülse weist einen zylindrischen Mittelteil 75 und ein abgerundetes Ende 76 auf. Damit wird vermieden, daß die Feder 38 an der Kappe 12 und/oder der zugewandten Fläche 37 des Kolbens nicht richtig anliegt. Die Feder 38 umgibt also die Außenseite der Hülse an und kann nicht zwischen der Kappe 12 und dem Körper 16 während des Zusammenbaus eingeklemmt werden, was besonders für eine automatische Herstellung gilt. Gemäß Figur 12 weist die Hülse 71 einen Hohlraum 73, den Bund 72 und einen Mantel 74 auf. Nach einem Verfahren wird die Hülse 71 in die Feder 38 eingesetzt und beide werden dann in den zuvor mit Gleitmittel versehenen Körper 16 eingesetzt, in dem sich bereits der Massekern der Zusammensetzung 32 und der Kolben 36 befinden. Auf diese Weise kann dann die Kappe 12 ohne Beeinträchtigung aufgedrückt werden.
  • Die Seiten und das rückwärtige Ende des Massekerns 32 sollten vorzugsweise in der Kapsel gegen Kontakt mit Pansensaft geschützt werden, da sonst der Massekern übermäßig aufquellen und gegen die Innenmantelfläche des Körpers gedrückt werden, was das Vorschieben des Mantelkerns 32 gegen die Stimwand 18, um den Kontakt an dieser Stelle aufrechtzuerhalten, erschweren oder verhindern würde. Wie Figur 11 zeigt, weist hierzu der Kolben 36 ein ebenes Ende 35 und eine zylindrische Seitenwand 37 mit einer Vielzahl von Nuten 53 am äußeren Umfang des Mantels 37 des Kolbens auf. Das vorzusehende Gleitmittel setzt sich in diesen Nuten ab und bildet eine Dichtung entlang der Innenmantelfläche des Körpers im Maße des Verbrauchs des Massekerns, so daß der Massekern ständig eng anliegend an der Stimwand 18 des Körpers gehalten wird. Bei Verwendung eines derartigen Labyrinth-Kolbens 36 wird die Verstell- oder Federkammer hinter dem Kolben durch diesen abgedichtet und ist folglich gegen das Eindringen von Pansensaft gut geschützt.
  • Bei gesiegelten Kapseln wird offenbar das im Massekern der Zusammensetzung enthaltene aktive Mittel an das Tier mit einem ersten Stoß oder Impuls abgegeben, während die Verabreichung danach abnimmt und im wesentlichen über einen längeren Zeitraum konstant bleibt. Wodurch dieser erste Stoß erfolgt, ist nicht bekannt, man nimmt jedoch an, daß er zum Teil auf einen Druckanstieg zu Beginn in der Federkammer zurückgeht. Ein solcher Druckanstieg könnte aufgrund der Temperaturänderung von Umgebungstemperatur zur Pansentemperatur von etwa 39º C. eintreten. Ein Druckanstieg könnte auch durch einen höheren Diffusionsgrad von Kohlendioxid aus dem Pansen durch die Wandungen der Kapsel als von Stickstoff aus der in der Federkammer enthaltenen Luft nach außen entstehen.
  • Die beschriebene Kapsel kann an die Verabreichung an kleinere Tiere, insbesondere Schafe, angepaßt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer Kapsel für Schafe betrug die Gesamtlänge der Kapsel 95,3 mm und der Durchmesser 18 mm; der Flügel an der Kapsel hatte eine Länge von etwa 105 mm mit einem Querschnitt von 6 mal 1 mm. Die Austrittsöffnung des Körpers betrug 6 mm im Durchmesser. Der Flügel ist an der Kappe über einen runden mittleren Bereich befestigt, dessen Durchmesser geringfügig größer ist als die Breite des Flügels.
  • Die kleine Kapsel für Schafe wird an diese in ähnlicher Weise wie die Kapsel für Rinder verabreicht und wirkt auch in ähnlicher Weise. Anders als bei der Kapsel für Rinder weist der Flügel für die kleinere Kapsel für Schafe einen gleichmäßigen Querschnitt über seine ganze Länge ohne Verstärkung durch Rippen oder Krümmung auf, was sich bei der Anwendung als erfolgreich erwies und auch der Verbleib im Magen von Schafen über einen längeren Zeitraum gesichert ist.
  • Die folgenden Formulierungsbeispiele zeigen typische feste therapeutische Zusammensetzungen, die in den erfindungsgemäßen Kapseln für eine anhaltende Freisetzung des Wirkstoffs enthalten sein können.
  • Beispiel 1
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Teric 12A23 50 %
  • Monens in 40 %
  • Glycerinester 10 %
  • Die Formulierungen werden aufgeschmolzen und in einen geeignet geformten Kern gegossen, so daß sie in den Bund der Vorrichtung passen.
  • Nach Abkühlung werden die Kerne in den Plastikkörper gegeben, worauf ein Kolben und eine Feder angebracht und die Kappe in den Körper gerammt wird. Dieses Verfahren wird in einer automatischen Maschine durchgeführt, die für den vollständigen Zusammenbau der Vorrichtung ausgelegt ist.
  • Beispiel 2
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Gensil 800 10 %
  • Monensin 40 %
  • Glycerinester 50 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 3
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Teric 12A23 30 %
  • Narasin 40 %
  • Glycerinester 30 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 4
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Silbion 70 451 20 %
  • Salinomycin 30 %
  • Glycerinester 50 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 5
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Silbion 70 451 20 %
  • Teric 12A23 40 %
  • Avoparc in 20 %
  • Glycerinester 20 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 6
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Silbion 70 451 20 %
  • Vancomyc in 40 %
  • Glycerylmonolaurat 40 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 7
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Teric 12A23 40 %
  • Mebendazol 20 %
  • Glycerinester 40 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 8
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Gensil 800 20 %
  • Pyrantelpamoat 20 %
  • Sorbitanmonostearat 60 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 9
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Teric 12A23 20 %
  • Avermectin 20 %
  • Glycerinester 60 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 10
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummittels enthält eine typische Formulierung:
  • Gensil 800 20 %
  • Levamisol 20 %
  • Glycerinester 60 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • Beispiel 11
  • Eine typische Formulierung enthält:
  • Monensin 70 %
  • Glycerinester 30 %
  • Das Monensin wird aufgeschmolzen und zu einem geeignet geformten Kern gegossen, der in den Bund der Vorrichtung paßt.
  • Nach Abkühlung werden die Kerne in den Plastikkörper gegeben, worauf ein Kolben und eine Feder angebracht und die Kappe in den Körper gerammt wird. Dieses Verfahren wird in einer automatischen Maschine durchgeführt, die für den vollständigen Zusammenbau der Vorrichtung ausgelegt ist.
  • Beispiel 12
  • Im Falle der Verwendung eines Antischaummitteis enthält eine typische Formulierung:
  • Gensil 800 20 %
  • Monensin 40 %
  • Glycerinmonostearat 40 %
  • Die Formulierung wird nach dem Verfahren von Beispiel 1 hergestellt.
  • GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
  • Eine erfindungsgemäße Kapsel für eine anhaltende Freisetzung des Wirkstoffs kann bequem bei Wiederkäuern angewandt werden und ergibt dabei eine wirksamere Freisetzung der therapeutischen Zusammensetzung. Zudem ist diese Kapsel leichter herstellbar und neigt weniger zu einem Auslaufen während ihrer Aufbewahrung, ihres Transports und ihrer Abpackung.

Claims (21)

1. Kapsel (8) mit Langzeitwirkung zur Einführung in den Pansen eines Wiederkäuers durch dessen Schlundrinne und zum Verbleib im Pansen über einen längeren Zeitraum zwecks kontinuierlicher Freigabe einer in der Kapsel (8) enthaltenen biologisch aktiven Zusammensetzung (32), deren langgestreckter rohrförmiger Körper (10) ein Rohr (16) sowie eine an einem Ende des Rohres befestigte Endkappe (12) umfaßt, wobei im wesentlichen das Rohr die biologisch aktive Zusammensetzung (32) umhüllt und das andere Ende der Kapsel (8) ein Austrittsende (18) bildet und eine Öffnung (20) zur Abgabe der Zusammensetzung (32) an den Pansen aufweist, mit einer Vielzahl von an der Endkappe (12) befestigten oder einstückig mit ihr verbundenen Spreizarmen, wobei die Spreizarme (44) von der Endkappe (12) nach außen aufspreizbar sind und die Kapsel (8) im Pansen halten und derart nachgiebig sind, daß sie aus ihrer Spreizstellung gegen den Körper (10) In eine in Längsrichtung am Körper (10) anliegende Stellung biegbar sind und so ein Einführen der Kapsel (8) durch die Schlundrinne des Tieres ermöglichen, wobei die nachgiebigen Spreizarme (44) mit dem Körper (10) einen Winkel zwischen 75º und 90º in bezug auf dessen Achse einschließen, und die Endkappe (12) für jeden Spreizarm 44 eine diesem zugewandte äußere gekrümmte Fläche (26) aufweist, so daß beim Umbiegen eines Spreizarmes (44) gegen den Körper (10) der Spreizarm an der gekrümmten Fläche (26) anliegt und die Krümmung der Fläche (26) das Ausmaß der Biegung des Spreizarmes bestimmt und ein abruptes Abbiegen des Spreizarmes (44) unterbindet und die Spreizarme (44) nach Eintreten der Kapsel (8) in den Pansen in ihre Spreizstellungen zurückkehren, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappe (12) an dem einen Ende des Rohres (10) über mindestens zwei peripheren Wülste (30) befestigt ist, zwischen denen mindestens ein Dichtring (31) angeordnet ist.
2. Kapsel (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper (10) einen von einem Gleitmittel umgebenen Labyrinthkolben (36) und Mittel (38) aufweist, die den Kolben (36) in Richtung des Austrittsendes (18) beaufschlagen und dabei die aktive Zusammensetzung (32) im Maße des Austritts gegen die Austrittsöffnung (20) bei in Gebrauch befindlicher Kapsel (8) nachführen.
3. Kapsel (8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Labyrinth-Kolben (36) im Körper (10) gegen diesen gleitend abgedichtet verschieblich ist, um den Zutritt von Pansensaft in die Masse der aktiven Zusammensetzung (32) an anderer Stelle als an der Austrittsöffnung (20) zu unterbinden.
4. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappe (12) mindestens einen Bereich verminderter Wandstärke (51) aufweist, daß mindestens ein Spreizarm (44) einen Vorsprung (50) an der der Endkappe (12) zugewandten Seite aufweist, so daß der Vorsprung (die Vorsprünge) beim Umbiegen des Spreizarmes (44) gegen die zugeordnete Seite des Körpers (10) mindestens an einen Bereich der Wandung der Endkappe (12) angreift und sie durchstößt, um eine Entlüftungsöffnung zu bilden und ein bei Verschieben des Kolbens (36) entstehendes Vakuum zu entlasten.
5. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizarme (44) so ausgebildet sind, daß ihre Biegefestigkeit gegenüber einem Biegen aus ihrer Spreizstellung gegen das Austrittsende (18) der Endkapsel (8) in eine Lage, in der sie am Körper (10) der Endkapsel (8) anliegen, geringer ist als ihre Biegefestigkeit gegen ein Verbiegen weg vom Austrittsende (18), die verhältnismäßig größer ist.
6. Kapsel (8) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizarme (44) asymmetrisch im Querschnitt zwecks Beeinflussung der Biegefestigkeit sind.
7. Kapsel (8) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegewiderstand in entgegengesetzter Richtung zum Austrittsende (18) dadurch erhöht wird, daß die Spreizarme (44) mit einer oder mehreren in Längsrichtung liegenden Verstärkungsrippen (46, 48) versehen sind, und daß die Rippen (46,48) an jedem Spreizarm (44) auf der vom Austrittsende (18) der Endkapsel (8) abgewandten Seite vorgesehen sind.
8. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkapsel (8) mindestens ein Paar Spreizarme (44) aufweist, die im wesentlichen durchgehend als Flügel (14) ausgebildet sind, der sich quer zum Ende der Endkapsel (8) erstreckt.
9. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (38) als die den Labyrinthkolben beaufschlagende Mittel als Schraubenfeder ausgebildet ist.
10. Kapsel (8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (38) eine Hülse (71) umschließt.
11. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, worin die biologisch wirksame Zusammensetzung ein Polyetherantibiotikum, ein Glycopeptidantibiotikum, ein Anthelmintikum und/oder ein Endectoparasiticid enthält.
12. Kapsel (8) nach Anspruch 11, worin das Polyetherantibiotikum Monensin, Narasin, Lasalocid, Salinomycin, Ionomycin, Laidlomycin, Nigericin, Grisorixin, Dianemycin, Verbindung 51 532, Lenoremycin, Lonomycin, Antibiotikum X-206, Alborixin, Septamycin, Antibiotikum A-204, Verbindung 47 224, Etheromycin, Mutalomycin, K-41, Isolasalocid A, Lysocellin, Tetronasin, Antibiotikum X-14766A, Antibiotikum A-23187 oder Antibiotikum A-32887 ist.
13. Kapsel (8) nach Anspruch 11, worin das Glycopeptidantibiotikum Actaplanin, Avoparcin, A-35512, A-477, Ristocetin oder Vancomycin ist.
14. Kapsel (8) nach Anspruch 11, worin das Anthelmintikum Antimonkaliumtartrat, Bepheniumhydroxynaphthoat, Bithionol, Chloroquin, Dichlorophen, Diethylcarbamazincitrat, Hexylresorcin, Hycanthonmesylat, Lucanthonhydrochlorid, Mebendazol, Niclosamid, Niridazol, Piperazincitrat, Pyrantelpamoat, Pyrviniumpamoat, Quinacrinhydrochlorid, Stibocaptat, Stibophen, Tetrachlorethylen, Thiabendazol, Phenothiazin, Hexachlorethan, Schwefelkohlenstoff oder Benzimidazol ist.
15. Kapsel (8) nach Anspruch 11, worin das Endectoparasiticid organophosphat, Carbamat, Avermictin, Levamisol oder Natriumthiacetarsamid ist.
16. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, die ferner ein oberflächenaktives Mittel enthält
17. Kapsel (8) nach Anspruch 16, worin das oberflächenaktive Mittel ein Octylethoxylat, Nonylethoxylat, Dedecylphenolethoxylat, natürliches Alkoholethoxylat, synthetisches Alkoholethoxylat, gesättigtes Fettsäureethoxylat, ungesättigtes Fettsäureethoxylat, Blockcopolymerethoxylat oder willkürliches Copolymerethoxylat ist.
18. Kapsel (8) nach Anspruch 17, worin das Alkoholethoxylat Teric 12A23 ist.
-19. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 11 bis 18, die ferner ein Antischaummittel enthält.
20. Kapsel (8) nach Anspruch 19, worin das Antischaummittel Dimethylsilicon, Gensil 800 oder Silbione 70 451 ist.
21. Kapsel (8) nach einem der Ansprüche 2 bis 20, die einen festen Kern der biologisch wirksamen Zusammensetzung 32 enthält.
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