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DE69216522T2 - Abstandsstück für koaxiale Lautsprecher - Google Patents

Abstandsstück für koaxiale Lautsprecher

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Publication number
DE69216522T2
DE69216522T2 DE69216522T DE69216522T DE69216522T2 DE 69216522 T2 DE69216522 T2 DE 69216522T2 DE 69216522 T DE69216522 T DE 69216522T DE 69216522 T DE69216522 T DE 69216522T DE 69216522 T2 DE69216522 T2 DE 69216522T2
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DE
Germany
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spacer
sound
cavity
resonator
loudspeaker
Prior art date
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DE69216522T
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DE69216522D1 (de
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Shuichi Watanabe
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Pioneer Corp
Original Assignee
Pioneer Electronic Corp
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Publication date
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Publication of DE69216522T2 publication Critical patent/DE69216522T2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/24Structural combinations of separate transducers or of two parts of the same transducer and responsive respectively to two or more frequency ranges

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Obtaining Desirable Characteristics In Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abstandhalter, der in einem koaxialen Lautsprecher angeordnet ist, um eine Lautsprechereinheit für einen hohen Tonfreguenzbereich und einen mittleren Tonfrequenzbereich anzubringen.
  • Ein solcher Abstandhalter ist beispielsweise in US-A-4 492 826 angegeben.
  • Ein koaxialer Lautsprecher ist ein komplexer Lautsprecher, der zwei oder mehr koaxial angebrachte Lautsprechereinheiten aufweist, die in einem einzigen Rahmen aufgenommen sind, so daß ein Mehrwege-Lautsprecher gebildet ist. Der koaxiale Lautsprecher ist kompakt gebaut, so daß er bevorzugt in einem Kraftfahrzeug anbringbar ist.
  • Gemäß Fig. 17 umfaßt ein koaxialer Zweiwege-Lautsprecher einen Tieftonlautsprecher 9 und eine Mittel- und Hochton- Lautsprechereinheit 11, die an dem Tieftonlautsprecher 9 koaxial angebracht ist. Der Tieftonlautsprecher 9 hat ein Poljoch 1 mit einem integralen zentralen Pol 2, einem Ringmagneten 3, der an dem Joch 1 angebracht ist, und einer ringförmigen Platte 4, die an dem Magneten 3 angebracht ist, so daß ein Magnetkreis gebildet ist. Ein konischer Rahmen 7 ist an der Platte 4 mittels Schrauben 8a angebracht. Eine konische Membran 8 ist an dem Rahmen 7 um einen oberen Rand desselben befestigt. Ein unterer Rand der Membran 8 ist mit einem Dämpfer 6 und einer Schwingspule 5 verbunden. Ein Luftspalt ist zwischen dem zentralen Pol 2 des Jochs 1 und der Platte 4 gebildet. Die Schwingspule 5 ist von dem Dämpfer 6 abgestützt.
  • An dem zentralen Pol 2 ist ein Abstandhalter 10 aus Kunststoff mit einer Schraube 10a angebracht. Die Mittel- und Hochton-Lautsprechereinheit 11, die einen elektromagnetischen Kreis bildet, der eine Schwingspule (nicht gezeigt) aufweist, ist an dem Abstandhalter 10 angebracht. Der koaxiale Lautsprecher ist insofern vorteilhaft, als seine Konstruktion einfach und die Tonwiedergabe stabil ist, da beide Lautsprechereinheiten 9 und 11 dieselbe Tonquellenposition haben.
  • Bei dem Lautsprecher, der den Abstandhalter verwendet, nehmen jedoch Schalldruckpegel in einem mittleren Frequenzbereich zu, und zwar speziell in einem Bereich zwischen 1 und 5 kHz, wodurch die Tonqualität verringert wird.
  • Wie das Diagramm von Fig. 18 zeigt, erhöhen sich insbesondere die Schalldruckpegel des Lautsprechers mit Abstandhalter, der durch eine Vollinie angedeutet ist, bei Frequenzen von ca. 2 kHz im Vergleich mit denen eines Lautsprechers ohne Abstandhalter, der durch eine Strichlinie dargestellt ist. Der Grund für die Erhöhung ist der, daß der Schalldruck in einem Zwischenraum zwischen dem Abstandhalter 10 und der Membran 8 des Tieftonlautsprechers 9 zunimmt, wodurch dessen akustischer Scheinwiderstand erhöht wird.
  • Zur Lösung des Problems wird die Höhe des Abstandhalters 10 größer gemacht, und sein Außendurchmesser wird so weit wie möglich verringert. Die akustischen Charakteristiken des Lautsprechers können aber durch bloßes Verändern der Gestalt und Einstellen der Position des Abstandhalters 10 nicht ausreichend verbessert werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Abstandhalters für einen koaxialen Lautsprecher, wobei die Verschlechterung der Tonqualität vermieden wird.
  • Bei dem koaxialen Lautsprecher werden Schallwellen in einem Zwischenraum zwischen dem Abstandhalter und einer Membran eines Tieftonlautsprechers reflektiert. Zahlreiche Versuche unter Verwendung von Abstandhaltern unterschiedlicher Gestalt haben gezeigt, daß diese Reflexionen zu einem Anstieg des Schalldruckpegels in einem mittleren Frequenzbereich führen, was zu einer Zunahme des akustischen Scheinwiderstands führt.
  • Um eine Lösung für die Absorption der Reflexionen zu finden, wurde ein Versuch durchgeführt, bei dem ein Abstandhalter verwendet wurde, in den ein Helmholtz-Resonator eingebaut war. Die Ergebnisse zeigten, daß der Resonator eine geeignete Einrichtung war, um die Resonanzfrequenz auf einfache Weise einzustellen. Außerdem wurden die Resonanz- Charakteristiken auf einfache Weise dadurch eingestellt, daß eine geeignete Menge eines Schalldämpfungsmaterials in dem Resonator angeordnet wurde.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Abstandhalter für einen koaxialen Lautsprecher angegeben, wobei der Abstandhalter einen Resonator hat.
  • Bei einem Aspekt der Erfindung ist in dem Resonator ein Schalldämpfungsmaterial vorgesehen.
  • Bei einem anderen Aspekt der Erfindung ist der Resonator in eine Vielzahl von Bereichen unterteilt, die jeweils eine Resonanzfrequenz haben, die von derjenigen anderer Bereiche verschieden ist.
  • Der Abstandhalter gemäß der vorliegenden Erfindung hat einen Resonator, der einen Hohlraum und eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, die mit dem Hohlraum in Verbindung sind. Durch Einstellen des Volumens des Hohlraums und der Dimensionen und Anzahl der Öffnungen kann die Resonanzfrequenz festgelegt werden.
  • Wenn das Schalldämpfungsmaterial in dem Resonator angeordnet ist, kann dessen Q-Wert festgelegt werden.
  • Bei dem unterteilten Resonator werden Schallwellen unterschiedlicher Frequenzen absorbiert, so daß die Schalldruckpegel innerhalb eines großen Frequenzbereichs verringert werden können.
  • Die übrigen Ziele und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Abstandhalters eines koaxialen Lautsprechers gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 ist eine auseinandergezogene Schnittansicht des Abstandhalters von Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine schematische Ansicht des Abstandhalters von Fig. 1 von seiner Unterseite gesehen;
  • Fig. 4 ist eine schematische Darstellung, die das Konzept eines Modellresonators zeigt, der in dem Abstandhalter von Fig. 1 gebildet ist;
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, das den Frequenzgang des koaxialen Lautsprechers zeigt, der mit dem Abstandhalter von Fig. 1 versehen ist;
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das den Frequenzgang eines koaxialen Lautsprechers zeigt, der mit einer Modifikation des Abstandhalters von Fig. 1 versehen ist;
  • Fig. 7 ist eine Schnittdarstellung einer anderen Modifikation des Abstandhalters der Erfindung;
  • Fig. 8 ist ein Diagramm, das den Frequenzgang eines koaxialen Lautsprechers zeigt, der mit dem Abstandhalter von Fig. 7 versehen ist;
  • Fig. 9 bis 14 sind Diagramme, die jeweils den Frequenzgang eines koaxialen Lautsprechers zeigen, der mit einem Beispiel des Abstandhalters von Fig. 7 versehen ist;
  • Fig. 15 ist eine Schnittdarstellung eines Abstandhalters als zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 16 ist eine Schnittdarstellung eines Abstandhalters eines koaxialen Dreiwege-Lautsprechers als dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 17 ist eine Schnittdarstellung eines herkömmlichen koaxialen Zweiwege-Laut sprechers; und
  • Fig. 18 ist ein Diagramm, das den Frequenzgang des Lautsprechers von Fig. 17 zeigt.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nach den Fig. 1 und 2 umfaßt ein Abstandhalter 30, der zur Anbringung an dem herkömmlichen koaxialen Lautsprecher gemäß Fig. 17 ausgebildet ist, einen Kopf 12 und einen Körper 13. Der Kopf 12 hat eine untere Ausnehmung 14, in die ein oberer Bereich 15 des Körpers 13 eingesetzt ist. Der obere Bereich 15 hat einen Hohlraum 17, so daß um seinen Außenumfang herum ein Flansch 16 gebildet ist. Der Hohlraum 17 kommuniziert mit sechs Öffnungen 18, die in dem oberen Bereich 15 ringförmig angeordnet sind, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die Zahl der Öffnungen 18 kann kleiner als fünf oder größer als sieben sein. Beim Zusammenbau des Abstandhalters wird der obere Endbereich 15 des Körpers 13 mit der Ausnehmung 14 des Kopfs 12 in Eingriff gebracht und daran mit einem Klebstoff befestigt, so daß in dem Abstandhalter 30 zwischen dem Kopf 12 und dem Körper 13 ein Zwischenraum gebildet wird. Der Hohlraum 17 und die mit dem Hohlraum 17 in Verbindung stehenden öffnungen 18 bilden somit einen Helmholtz Resonator, um Schallwellen zu absorbieren, die in dem Raum zwischen dem Abstandhalter 30 und der Membran 8 des Tieftonlautsprechers 9 gemäß Fig. 17 reflektiert werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 4, die einen Modellresonator zeigt, wird nachstehend das Schwingen des Abstandhalters 30 beschrieben. Bei dem Modellresonator wird eine akustische Kapazität Ca (m&sup5;/N) des Hohlraums 17 wie folgt definiert:
  • Ca = W C-2 1,
  • wobei W ein Volumen des Hohlraums 17, C eine Schallgeschwindigkeit (m/s) und eine Luftdichte (kg/m³) sind. Eine Inertanz Mp der Öffnung 18 wird wie folgt definiert:
  • Mp = 0 S- (Sp Lp + 2 (8/3) (d/2)³],
  • wobei Sp und d die Querschnittsfläche (m²) bzw. der Durchmesser (m) der Öffnung 18 sind und Lp die Länge (m) der Öffnung 18 ist. Der erste Term in Klammern bezieht sich auf die Luftmasse in der Öffnung 18, und der zweite Term ist ein zusätzlicher Term, der auf die Luftmasse am Auslaß der Öffnung 18 bezogen ist.
  • Wenn der Abstandhalter 30 mit n Öffnungen 18 versehen ist, die dieselben Dimensionen haben, wird ein paralleler Resonanzkreis gebildet. Eine effektive Inertanz M (kg/m&sup4;) des Kreises wird definiert als
  • M = Mp/n.
  • Somit wird die Resonanzfrequenz fr (Hz) des Resonators wie folgt ausgedrückt:
  • fr = 1/MCa /(2π). ...(1)
  • Der Gütewert Q wird wie folgt definiert:
  • Q = M/Ca/ra, ...(2)
  • wobei ra (Ns/m&sup5;) ein akustischer Widerstandswert ist.
  • Indem also ein Resonator vorgesehen wird, der Schallwellen absorbiert, die eine Frequenz gleich der aus der Gleichung (1) erhaltenen Resonanzfrequenz fr haben, kann die Erhöhung der Schalldruckpegel in einem mittleren Frequenzbereich begrenzt werden.
  • Fig. 5 ist ein Diagramm, das den Frequenzgang des koaxialen Lautsprechers zeigt, in dem der Abstandhalter 30 angebracht ist. Die Strichlinie in dem Diagramm bezeichnet den Frequenzgang eines koaxialen Lautsprechers mit herkömmlichem Abstandhalter, wobei weder der Hohlraum 17 noch die Öffnungen 18 vorhanden sind. Wie das Diagramm zeigt, werden im Vergleich mit den erhöhten Schalldruckpegeln des herkömmlichen Abstandhalters die Schalldruckpegel in Frequenzen um 2 kHz herum begrenzt.
  • Wenn der Resonator zu der Membran 8 des Tieftonlautsprechers 9 benachbart angeordnet ist, werden Phase und Amplitude der Schallwellen, die Frequenzen nahe seiner Resonanzfrequenz haben und sich angrenzend an den Resonator ausbreiten, beeinflußt. Andererseits werden die von dem Resonator weit entfernten Schallwellen nicht beeinflußt. Daher beeinträchtigen die Schallwellen einander, so daß dann, wenn die Wellen entgegengesetzte Phase haben, der Schalldruckpegel verringert wird, und wenn sie phasengleich sind, der Schalldruckpegel erhöht wird.
  • Entsprechend der Gleichung (1) gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Resonanzfrequenz fr des Resonators herabzusetzen. Dabei wird das Volumen W und somit die akustische Kapazität Ca des Hohlraums 17 vergrößert. Eine andere Methode besteht darin, die Inertanz Mp der Öffnung 18 zu steigern, d. h. die Länge Lp der Öffnung 18 zu vergrößern oder ihre Querschnittsfläche Sp zu verringern. Die Resonanzfrequenz fr kann durch die entgegengesetzten Methoden erhöht werden. Unter der Annahme, daß der akustische Widerstand ra des Hohlraums 17 konstant ist, wird jedoch bei einer Vergrößerung des Volumens W des Hohlraums 17 der Gütewert verringert, wie aus der Gleichung (2) hervorgeht. Wenn dagegen die Inertanz der Öffnung 18 gesteigert wird, nimmt der Gütewert zu. Wenn also die Resonanzfrequenz des Resonators bestimmt wird, muß bei der Entscheidung, ob das Volumen des Hohlraums 17 oder die Dimensionen der Öffnung 18 geändert werden, die Änderung des Gütewerts beachtet werden.
  • Zum Ändern des Gütewerts ohne eine Änderung der Resonanzfrequenz des Resonators wird ein Schalldämpfungsmaterial, dessen Menge veränderlich ist, in dem Hohlraum 17 angeordnet. Alternativ werden sowohl das Volumen des Hohlraums 17 als auch die Dimensionen der Öffnungen 18 geändert.
  • Nachstehend werden unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 14 verschiedene Beispiele des Abstandhalters 30 beschrieben, der in dem Resonator vorgesehen ist. Es ist zu beachten, daß in jedem der Diagramme der Fig. 6 und 8 bis 14 die Strichlinie den Frequenzgang des koaxialen Lautsprechers zeigt, der den herkömmlichen Abstandhalter aufweist.
  • Das Volumen W des Hohlraums 17 wird vergrößert, um die Resonanzfrequenz fr zu verringern. Aus dem Diagramm von Fig. 6 ist zu sehen, daß ähnlich wie bei dem Abstandhalter von Fig. 1 die durch den Resonator verursachte Resonanz den Frequenzgang des Lautsprechers verbessert.
  • Gemäß Fig. 7 ist eine große Menge eines Schalldämpfungsmaterials 19 in dem Hohlraum 17 angeordnet. Wie Fig. 8 zeigt, wird die Höhe der Schalldruckpegel in den Frequenzen um 2 kHz herum weiter begrenzt, wodurch die Tongüte verbessert wird. Der Gütewert wird herabgesetzt, so daß die Schallwellen mit im wesentlichen derselben Frequenz von dem Abstandhalter 30 absorbiert werden.
  • Fig. 9 zeigt den Frequenzgang, wenn das Volumen des Hohlraums 17, in dem die große Menge Schalldämpfungsmaterial 19 vorgesehen ist, vergrößert ist, um die Resonanzfrequenz herabzusetzen. Im Vergleich mit dem Diagramm von Fig. 8 scheint die Vergrößerung des Hohlraumvolumens nur einen geringen Einfluß auf die Resonanzfrequenz zu haben, wenn eine große Menge Schalldämpfungsmaterial verwendet wird.
  • Die Änderung des Frequenzgangs des Lautsprechers entsprechend der Menge des Schalldämpfungsmaterials wird nachstehend erläutert. Wenn, wie Fig. 10 zeigt, das Schalldämpfungsmaterial 19 in dem Hohlraum 17 auf ein Drittel des in Fig. 7 gezeigten Materials verringert wird, werden die Schalldruckpegel nahe der Frequenz von 2 kHz an einer Erhöhung gehindert, so daß der Frequenzgang linear ist. Der Gütewert wird erhöht, so daß der Grad der Schalldämpfung zunimmt. Gleichzeitig wird auch die Schallabstrahlung gesteigert.
  • Fig. 11 zeigt den Frequenzgang eines Lautsprechers, dessen Abstandhalter 30 den Hohlraum 17 mit dem Schalldämpfungsmaterial 19 in einer Menge aufweist, die ein Viertel derjenigen von Fig. 7 beträgt. Der Gütewert wird bei dem Beispiel weiter erhöht.
  • Wenn die Menge Schalldämpfungsmaterial 19 in dem Hohlraum 17 weiter auf ein Achtel derjenigen von Fig. 7 verringert wird, erhöht sich der Gütewert weiter, so daß er den Frequenzgang eines Lautsprechers approximiert, der den Resonator ohne das Schalldämpfungsmaterial 19 aufweist. Indem nämlich die Schalldämpfungsmaterialmenge verringert wird, ohne das Volumen des Hohlraums 17 zu ändern, kann der Gütewert verbessert werden.
  • Bei einem Lautsprecher mit einem Abstandhalter, der nur drei Öffnungen 18 hat und Schalldämpfungsmaterial 19 in derselben Menge wie das Beispiel des Abstandhalters enthält, der Fig. 12 zugeordnet ist, wird die Resonanzfrequenz verringert, ohne das Volumen des Hohlraums 17 zu verkleinern, wie in Fig. 13 zu sehen ist.
  • Fig. 14 zeigt den Frequenzgang eines Lautsprechers, dessen Resonator ähnlich demjenigen ist, der Fig. 13 zugeordnet ist, wobei jedoch die Menge des Schalldämpfungsmaterials 19 auf ein Drittel desjenigen von Fig. 7 anstatt auf ein Achtel vergrößert ist. Die Resonanzfrequenz bleibt zwar gegenüber derjenigen von Fig. 13 unverändert, aber der Gütewert nimmt 30 ab. Wie die Fig. 13 und 14 zeigen, kann die Resonanzfrequenz ohne weiteres durch eine Anderung der Anzahl Öffnungen 18 bestimmt werden, und der Gütewert kann ohne weiteres durch Ändern der Menge des Schalldämpfungsmaterials 19 bestimmt werden.
  • In Fig. 15, die die zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, ist an dem Körper 13 des Abstandhalters 30 ein Trennelement 20 integral ausgebildet, um den Hohlraum 17 in zwei Bereiche zu unterteilen, so daß in dem Abstandhalter 30 zwei Resonatoren vorhanden sind. Jeder Resonator hat eine Resonanzfrequenz, die von der des jeweils anderen verschieden ist, so daß die Schalldruckpegel innerhalb eines großen Frequenzbereichs einstellbar sind.
  • Fig. 16 zeigt den Abstandhalter 30 der vorliegenden Erfindung bei einem koaxialen Dreiwege-Lautsprecher, der eine Mittelbereichs-Lautsprechereinheit 21 und einen Hochtonlautsprecher 22, der an dem verlängerten Kopf 12 angebracht ist, aufweist.
  • Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung einen Abstandhalter für einen koaxialen Lautsprecher bereitstellt, der einen Resonator hat, wobei die Zunahme von Schalldruckpegeln in einem mittleren Frequenzbereich begrenzt ist, um die von dem Lautsprecher reproduzierte Tongüte zu verbessern. Durch Ändern des Volumens eines Hohlraums des Resonators und/oder der Gestalt und der Zahl seiner Öffnungen kann die Resonanzfrequenz einfach eingestellt werden. Der Gütewert des Resonators kann ebenfalls eingestellt werden, indem in dem Hohlraum ein Schalldämpfungsmaterial vorgesehen und dessen Menge verändert wird. Wenn der Hohlraum in eine Vielzahl von Bereichen unterteilt ist, die jeweils einem Resonator entsprechen, der eine bestimmte Resonanzfrequenz hat, können die Schalldruckpegel in einem großen Frequenzbereich begrenzt werden. Da nur eine geringe Menge Schalldämpfungsmaterial notwendig ist, ist die Vorrichtung im Hinblick auf Fertigungskosten und Massenherstellung vorzuziehen.
  • Die derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung wurden zwar gezeigt und beschrieben, es versteht sich jedoch, daß diese Offenbarungen nur dem Zweck der Veranschaulichung dienen und daß verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie er in den beigefügten Ansprüchen angegeben ist, abzuweichen.

Claims (3)

1. Abstandhalter (30) zum Anbringen eines Lautsprechers (21, 22) eines höheren NF-Bereichs eines koaxialen Lautsprechers, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter (30) einen Schallkörper hat, der einen in dem Abstandhalter ausgebildeten Hohlraum (17) und eine Vielzahl von Öffnungen (18), die mit dem Hohlraum (17) kommunizieren, aufweist.
2. Abstandhalter (30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er ferner ein Schalldämpfungsmaterial (19) aufweist, das in dem Hohlraum (17) vorgesehen ist.
3. Abstandhalter (30) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (17) in eine Vielzahl von Bereichen unterteilt ist, von denen jeder eine Resonanzfrequenz hat, die von derjenigen anderer Bereiche verschieden ist.
DE69216522T 1991-09-30 1992-04-01 Abstandsstück für koaxiale Lautsprecher Expired - Lifetime DE69216522T2 (de)

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