DE69215025T2 - System zur Verteilung von Funktelefonsignalen über ein Kabelfernsehnetz - Google Patents
System zur Verteilung von Funktelefonsignalen über ein KabelfernsehnetzInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Kabel-TV-Netz-Systeme und genauer ein System zum Zusammenschalten einer Basisstation mit entfernten, zellularen Telefon-Antennenstandorten unter Verwendung eines Kabel-TV-Netzes.
- Die zellulare Telefon-Technologie ist in den USA und in der ganzen Welt bis an einem Punkt gewachsen, an dem eine Begrenzung der Teilnehmeranzahl aufgrund einer Begrenzung der zur Verfügung stehenden Bandbreite erreicht ist, die für zusätzliche Kanäle benötigt wird. Eine neue Technologie, die eine stärkere Bandbreitenkomprimierung für Telefonverkehr fördert, die es gestattet, mehr Kanäle für zusätzliche Teilnehmer zur Verfügung zu stellen, ist in der Entwicklung. Als Teil dieser Bemühungen wurde ein digitales Übertragungssystem derart vorgeschlagen, daß Telefonverkehr zur Übertragung zwischen der Basisstation und entfernten Antennenstandorten digitalisiert und gepackt werden kann. Diese Systeme verwenden ein Sende-Empfangsgerät an den entfernten Antennenstandorten, das die komprimierten digitalen Signale empfangen und zu den tragbaren oder mobilen Telefonsystemen übertragen kann.
- Als zusätzliche Methode zum Erhalt von mehr Teilnehmern und somit für mehr von dem zellularen Telefonsystem übertragene Gespräche wurde die Nutzung von individuellen Antennenstandorten vorgeschlagen, die eine auf 600 Fuß begrenzte Kommunikationreichweite haben. Ein solches in Europa vorgeschlagenes System ist das CT2-System, das 40 Kanäle zum Übertragen der digitalisierten Telefongespräche zu und von der mobilen oder tragbaren Telefoneinrichtung verwendet. Jeder der Kanäle überträgt digitale Sprachdaten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 72 Kbit/Sekunde.
- Die CT2-Spezifikation sieht eine Hochfrequenz-Funkverbindung mit den mobilen oder entfernten Telefoneinrichtungen mit 40 Kanälen vor, die simultan auf getrennten Trägern mit einem Frequenzabstand von 100 kHz übertragen werden. Die Trägersollfrequenz für diese 40 Kanäle liegt innerhalb des Bandes von 864 - 868 MHz.
- Jede Bit-übertragungszeit für einen Datenstrom im 72 Kilobit- Kanal beträgt 13,89 Mikrosekunden. Das System sieht einen halben Duplex-Betrieb mit Sende- und Empfangsdatenblock vor, die durch ein 55 Millisekunden Sicherheitsband getrennt sind.
- Die Vorteile einer reduzierten zellgröße zur Erhöhung der gesamten Leistung eines zellularen Netzes werden zu einem gewissen Grad durch das Erfordernis zusätzlicher Verbindungen zwischen jeder der Zellbasisstationen und entfernten Antennenstandorten aufgewogen. Die Verkabelung zwischen diesen entfernten Antennenstandorten und den lokalen Basisstationen ebenso wie die Zwischenvernetzung anderer Basisstationen für die Kommunikation mit dem lokalen Fernsprechnetz sind teuer und kompliziert, was eine ernste Herausforderung für die Realisierbarkeit eines solchen vorgeschlagenen Systems darstellt.
- Die vorliegende Erfindung ist darauf ausgerichtet, die Vorteile bestehender Kabel-TV-Netze auszunutzen, die jetzt für die Übertragung von TV-Programmen an Haushalte auf Beitragsbzw. Gebührenbasis genutzt werden, um entfernte Antennenstandorte und die Basisstationen miteinander zu verbinden. Da der größte Teil der Vereinigten Staaten mit diesen Einrichtungen verkabelt wurde, weist die Nutzung der Verkabelung zum Verbinden der Basisstation und einer Mehrzahl entfernter Standorte miteinander, die in solch einem zellularen CT2-Konzept genutzt werden, deutliche Möglichkeiten bei der Überwindung der Verbindungsprobleme auf. Die Nutzung des Kabel-TV- Netzes für diesen Zweck muß jedoch ohne Unterbrechung oder merkliche Verschlechterung des TV-Betriebes, der jetzt durch diese Systeme angeboten wird, erfolgen.
- Ein primäres Ziel dieser Erfindung ist die Nutzung eines Kabel-TV-Netzes für die Verbindung von entfernten Antennenstandorten eines zellularen Telefonsystems mit einer Basisstation.
- Ein spezielleres Ziel dieser Erfindung ist die Verwendung eines Kabel-TV-Netzes für die Verbindung der Basisstation eines digitalen, zellularen Telefon-Systems CT2 mit entfernten Antennenstandorten.
- Diese und weitere Ziele der Erfindung werden durch ein System vorgesehen, das eine Basisstation, die mit dem Streckenende einer Kabel-TV-Einrichtung verbunden ist, mit einer Mehrzahl entfernter Antennenstandorte verbindet. Die Schnittstelle der Basisstation sieht an einer Seite eine CT2-Schnittstelle mit einem Nebenstellenvermittlungssystem (P.B.X.) vor, das mit dem lokalen Fernsprechnetz verbunden ist.
- Die Basisstation empfängt 40 parallele Fernsprech- bzw. Sprachsignal-Kanäle von dem P.B.X., die auf die verschiedenen entfernten Antennenstandorte verteilt werden. Die 40 Sprachkanal-Signale werden digitalisiert, komprimiert, in bitserielle Form gebracht und in einem Übertragungsdatenblock eingefügt. Die entfernten Antennenstandorte übertragen die Sprachsignale mittels Funkverbindung zu den mobilen oder tragbaren Telefonen, die innerhalb des geographischen Bereiches der entfernten Antennenstandorte in Betrieb sind.
- Die digitalisierten Sprachdaten werden in das Kabel-TV-Netz am Streckenende durch Modulation des Übertragungsdatenblockes auf einen einzelnen Neben- bzw. Zwischenträger eingegeben.
- Jeder der entfernten Antennenstandorte wird den Übertragungsdatenblock, der die digitalisierte Sprache von der Basisstation am Streckenende überträgt, entfernen und die digitalisierten 40 Kanäle in CT2 formatierte parallele Kanaldaten umwandeln. Die entfernten Antennenstandorte übertragen simultan die digitalisierten Sprachkanäle über die Trägersignale der CT2 Hochfrequenz-Funkverbindung in einem Übertragungsdatenblock zu den Funktelefonen, die innerhalb der Zellen in Betrieb sind.
- Digitale Sprachsignale werden von den Funktelefonen in einem Empfangsdatenblock, dem Übertragungsdatenblock folgend, auf verschiedenen Trägern, die jedem der Kanäle zugeordnet sind, übertragen. Die entfernten Antennenstandorte entfernen die digitalen Sprachsignale von den Trägern und formatieren die Sprachdaten wieder in einem zweiten Empfangsdatenblock für die Übertragung über das Kabel-TV-Netz zu den Streckenende. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der am weitesten entfernte Antennenstandort zuerst einen Block Sprachdaten zu dem nächst benachbarten entfernten Antennenstandort übertragen. Der nächste benachbarte entfernte Antennenstandort addiert zu dem Datenblock Kanaldaten, die er von entfernten und mobilen Funktelefon- Einrichtungen erhalten hat, die innerhalb seiner Zelle in Betrieb sind. Der aktualisierte Empfangsblock wird dann zu dem nächst benachbarten entfernten Antennenstandort übertragen, wo Daten, die von den Funktelefonen innerhalb dieser Antennenzelle wiedergewonnen werden, zu dem wiedergebildeten Empfangsdatensatz addiert werden.
- Der letzte Empfangsdatenblock, umfassend Daten, die von jedem der entfernten Antennenstandorte genommen wurden, wird über einen Zwischen- oder Nebenträger mit einer zu dem Übertragungsblock unterschiedlichen Frequenz zurück zu dem Streckende der Kabelanlage übertragen. Die Basisstation der Kabelanlage mit einem Demodulator zum Entfernen des Übertragungsblockes von dem zweiten Nebenträgersignal und zum Formen der paralleler CT2-Datenkanäle ausgerüstet. Die Datenkanäle werden in analoge Sprachsignale umgewandelt und in die P.B.X. eingegeben, wo sie mit dem lokalen Fernsprechnetz verbunden werden.
- Die Verwendung von Datenblöcken, die die CT2-Spezifikation erfüllen, erfordert ein 55 Millisekunden-Sicherheitsband, das eine ausreichende Isolation von Übertragungs- und Empfangsblock schafft, um die Folgen von Verzögerungen, die beim Weiterreichen der Verbindung bzw. beim Funkzonenwechsel von jedem entfernten Antennenstandort zum benachbarten entfernten Antennenstandort entstehen, zu vermeiden. Somit kann das Kabelsystem alle Kanäle des zellularen CT2- Telefonsystems übertragen.
- Figur 1 ist die Darstellung des Systems gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zum Übertragen von Telefonverkehr Über ein Kabel-TV-Netz.
- Figur 2 veranschaulicht den Übertragungs- oder Empfangsblock der digitalen Sprachkanal-Daten zur Kommunikation über ein Kabel-TV-Netz.
- Figur 3A veranschaulicht die CT2-Basisstation des digitalen zellularen CT2-Kommunikationssystems, das zum Übertragen und Empfangen von 40 Kanälen digitaler Sprachsignale im Blockbzw. Rahmentakt eines einzelnen CT2 Funktelefonkanals modifiziert ist.
- Figur 3B veranschaulicht eine Basisstation zum Anschließen von 40 parallelen digitalen Kanälen einer CT2-Basisstation an ein Kabel-TV-Netz.
- Figur 4 veranschaulicht den Empfangsteil der Übertragungsausrüstung eines entfernten Antennenstandortes.
- Figur 5 ist ein Takt- bzw. Zeit-Diagramm, das den Betrieb des Empfangsteils der Übertragungsausrüstung eines entfernten Standortes veranschaulicht.
- Figur 6 veranschaulicht den Übertragungssender des entfernten Standortes zum Übertragen der 40 CT2-Kanäle über eine Funkverbindung zu den zellularen Funktelefonen.
- Unter Bezugnahme auf Figur 1 ist dort ein Kabel-Netz gezeigt, umfassend einen ein Streckenende aufweisenden Kabelanlagenkomplex 14, der über ein Kabel-Netz 16 mit einer Mehrzahl von TV-Teilnehmerabzweigungen bzw. -anschlüssen 18 verbunden ist. Der Kabelanlagenkomplex mit Streckenende erstellt Kabel-TV-Signale zum Verteilen über die Kabelanschlüsse an die verschiedenen (Kabel)-TV-Teilnehmer.
- Das Kabel-TV-Netz nach Figur 1 umfaßt eine Basisstation 13, die mit einem P.B.X 12 verbunden ist. Das P.B.X. 12 empfängt Telefonverkehr über das lokale Bereichsnetz 11 und sieht eine Mehrzahl Kanäle vor, die die Telefonverbindungen für eine Zwei-Weg Übertragung darstellen. In dem in Figur 1 gezeigten Beispiel versorgt die P.B.X. 40 Kanäle eines zwei-Weg- Telefonverkehrs.
- Die Basisstation 13 ist als Schnittstelle zwischen der P.B.X. 12 und dem Kabelanlagenkomplex 14 mit Streckenende gezeigt. Wie es mit Bezug auf andere Figuren offensichtlich wird, digitalisiert die Basisstation 13 jeden der 40 Ausgangskanäle und bringt die ausgehenden Signale in bitserielle Form. Die serialisierten ausgehenden Signale werden in einen Übertragungsblock gepackt, der verschiedene Synchronisierungsbits und Paritätsbits umfaßt, bevor sie auf einem Nebenträger moduliert werden. Der Übertragungsblock hat die gleiche Zeitperiode wie ein Standard-CT2- Übertragungsblock, wobei aber die digitalen Sprachdaten so komprimiert sind, daß 40 Kanäle in einen Übertragungsblock passen können, der normalerweise nur einen Kanal übermittelt. Der Nebenträger liegt in den Frequenzbereich der für die nachgeschaltete Übertragung über das Kabelnetz 16 reserviert ist.
- Es versteht sich, daß die bitserielle Form der Kanaldaten für die nachgeschaltete Übertragung des ausgehenden Telefonverkehrs nicht unbedingt notwendig ist. Beispielsweise könnte eine Mehrzahl 40 Nebenträger genutzt werden, um in diesen die digitalisierten ausgehenden Gesprächssignale direkt zu modulieren, wodurch es erforderlich wird, alle 40 Nebenträger an dem entfernten Standort zu demodulieren.
- Das Kabel-Netz 16 ist mit den drei entfernten Antennenstandorten 23, 24, und 25 über die Anschlüsse 19, 20 und 21 verbunden gezeigt. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform, sieht jeder der entfernten Antennenstandorte eine Hochfrequenz-Funkverbindung zu den mobilen oder entfernten Telefonen vor, die innerhalb des vom Antennenstandort abgedeckten Bereiches liegen. Dieser abgedeckte Bereich liegt innerhalb eines 650 Fuß Radius von jeder der entfernten Antennen, wie es in den CT2- Spezifikationen dargestellt ist.
- Die entfernten Antennenstandorte 23, 24 und 25 sehen eine Funkverbindung gemäß den CT2-Standards für die 40 Kanäle der Zwei-Wege Übertragung mit jeder Funktelefoneinheit vor. Wie man Figur 1 entnehmen kann, ist dort eine kleine Überlappung zwischen den zellularen Bereichen vorhanden, durch die es möglich ist, daß ein Funktelefon mit mehr als nur einem Antennenstandort kommunizieren kann.
- Jeder der entfernten Antennenstandorte in der bevorzugten Ausführungsform erhält vom Kabel-Netz 16 den Übertragungsblock von 40 Kanälen der ausgehenden modulierten Gespräche. Die 40 Kanäle werden von dem Nebenträger demoduliert und in parallele digitale CT2-Kanäle umgewandelt. Die digitalen CT2-Sprachkanäle werden von jedem der entfernten Antennenstandorte 23, 24 und 25 auf 40 Trägersignale moduliert, die innerhalb der CT2 Hochfrequenz- Spezifikation betrieben werden. Damit übertragen alle entfernten Standorte simultan alle 40 Kanäle der ausgehenden Gespräche, die sie von dem Kabelanlagenkomplex 14 mit Streckenende empfangen.
- Sobald der Übertragungsblock durch die Basisstation 13 über das Kabel-TV-Netz 16 gesendet worden ist, wird ein 55 Millisekunden Sicherheitsband vor dem Empfangsblock geschaffen, der einen ankommenden Nachrichtenverkehr von jedem der entfernten Antennenstandorte 23, 24 und 25 trägt, auf einem zweiten Nebenträger moduliert und in das Kabel-TV- Netz 16 eingegeben. Der Empfangsblock wird von der Basisstation 13 demoduliert, und 40 Kanäle Empfangsinformation werden in parallele ankommende analoge Signale zum Verbinden mit der P.B.X. 12 umgewandelt.
- Nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Empfangsblock durch die am weitesten entfernte Antenne 25 initiiert, und zwar dem 55 Millisekunden Sicherheitsband folgend. In diesem Szenario erzeugt der entfernte Antennenstandort 25 einen Empfangsblock, der den gesamten digitalen Telefonverkehr umfaßt, der von jedem Kanal, der innerhalb des zellularen Bereiches in Betrieb ist, empfangen wurde. Der Empfangsblock wird auf einen weiteren, und zwar dritten Nebenträger moduliert und in das Kabel 16 durch den Anschluß 21 eingegeben.
- Der Anschluß 20, der den entfernten Antennenstandort 24 mit dem Anschluß 21 über das Kabel 16 verbindet, umfaßt einen Kerb- bzw. Fallenfilter auf seiner ausgehenden Seite, und zwar mit einer Kerbfrequenz entsprechend der Frequenz des dritten Nebenträgers, um eine Übertragung des Empfangsblockes von dem entfernten Antennenstandort 25 herunter zu dem Kabel- Netz 16 zu verhindern. Der entfernte Antennenstandort 24 addiert jedoch zu diesem Empfangsblock alle digitalen Daten, die er durch die in seinem zellularen Bereich betriebenen Kanäle empfangen hat. Der neu eingerichtete Empfangsblock wird durch einen vierten Nebenträger zu dem entfernten Antennenstandort 23 über den Abschluß 19 übertragen. Der entfernte Antennenstandort 23 filtert seinerseits das vierte Nebentragersignal aus, damit es nicht die Streckenende-Anlage 14 erreicht.
- Der entfernte Antennenstandort 23 wird in derselben Art und Weise zu den neu eingerichteten Empfangsblock alle Kanaldaten, die in seinen zellularen Bereich empfangen wurden, addieren. Der Empfangsblock wird dann durch das zweite Nebenträgersignal zur Kommunikation mit den Streckenende des Kabelanlagenkomplexes 14 übertragen.
- Das vorhergehende Szenario wird auch Funktelefonverkehr Rechnung tragen, der in einem für zwei Antennenstandorte gemeinsamen zellularen Bereich entsteht. Somit wird, wenn die Antennenstandorte 23 und 24 ankommenden Telefonverkehr auf Kanal 24 empfangen, jeder die Möglichkeit haben, diesen Verkehr in den Empfangsblock einzufügen. Während dieses Einfügeprozesses werden die von jeder der entfernten Antennenstandorte ermittelten Signalstärken genutzt, um abzuschätzen, ob die empfangenen Daten zuverlässig zum Einfügen in den Empfangsblock sind oder nicht. Wenn somit ein Antennenstandort nur ein geringes Signal empfängt, werden nur die Daten des anderen Antennenstandorts vorgesehen. Wenn beide Standorte zuverlässige Daten für den gleichen Kanal erzeugen, werden die gleichen Daten von dem nachfolgenden Antennenstandort in den Empfangsdatenblock eingefügt.
- Bezugnehmend auf Figur 2 ist ein Datenblock gezeigt, der sowohl ein Übertragungs- als auch ein Empfangsblock sein kann, zum Übertragen von digitalisiertem Telefonverkehr über das Kabel-Netz 16. Der Empfangs- oder Übertragungsblock umfaßt 42 Synchronisationsbits zum Synchronisieren des Demodulators, der entweder den Übertragungs- oder den Empfangsblock demoduliert. Weitere 42 Bits mit Steuerinformationen, wie sie von der ct2-Spezifikation her bekannt sind, werden, den 42 Synchronisationsbits folgend, seriell übertragen. Der verbleibende Anteil des Datenblocks ist für die Übertragung des digitalisierten Telefonverkehrs für jeden der 40 Kanäle bestimmt.
- Der digitale Telefonverkehr hat bis zu 32000 Bits, wie es in der CT2-Spezifikation festgelegt ist, und ist so komprimiert, daß in 13,8 Mikrosekunden eine Anzahl Bits in der gleichen Gröpenordnung von jedem der 40 Kanäle als Gruppe gesendet wird. Folglich ist in der ersten Gruppe des digitalisierten Telefonverkehrs das Bit mit der Nummer 1 aus jedem der 40 Kanäle in dem 13,8 Mikrosekunden Fenster angeordnet. In der zweiten Gruppe der digitalen Datenbits ist das Bit mit der Nummer 2 aus jedem der 40 Kanäle angeordnet usw., bis alle 40 Kanäle ihre gleichnumerierten Bits in den Übertragungs- oder Empfangsblock gruppiert haben.
- In der CT2-Spezifikation belegt jedes Kanalbit 13,8 Mikrosekunden des Übertragungs- oder Empfangsblocks der Funkverbindung, die den entfernten Antennenstandort mit den Funktelefonen verbindet. In dem System, daß das Kabel-TV-Netz für das Übertragen des Übertragungs- und Empfangsblocks nutzt, ist jede Kanalbit-Periode von 13,8 Mikrosekunden zum übertragen aller Bits in gleicher Gröpenordnung aller Kanälen genutzt. Die 40 parallelen Kanäle müssen mit einer Taktfolge, die mehr als 40 mal schneller als jeder der 13,8 Mikrosekunden-CT2-Spezifikation-Kanalschlitze ist, serialisiert werden, damit die 40 Kanäle in dem Übertragungs- Empfangsblock des CT2-Standards komprimiert werden können.
- Verweisend auf Figur 3A ist dort eine modifizierte CT2- Basisstation gezeigt, die jeden von 40 parallelen digitalisierten ausgehenden Kanälen in einen einzelnen Übertragungsblock fassen wird. Die modifizierte CT2- Basisstation empfängt auch den Empfangsblock von dem nachgeschalteten Antennenstandort über einen Nebenträger. Die mit 1 bezeichnete Schaltung entspricht den Standard-CT2- Basisstationen, während die mit II dargestellten Modifikationen die notwendige Schnittstelle sind, um vorzusehen, daß der Übertragungsblock, der Figur 2, die digitalisierten Sprachkanäle über einen Nebenträger auf dem Kabel-Netz zu den nachfolgenden entfernten Antennenstandorten überträgt.
- Die P.B.X. 12 empfängt von dem lokalen Netz analoge ausgehende Signale zum Überführen zu den nachfolgenden entfernten Antennenstandorten. Die P.B.X. empfängt auch von dem Digital-Analog-Wandler 18 einzelne ankommende Signale, und zwar zum Vervollständigen der Sprachkanäle mit der P.B.X.. Von der P.B.X. ausgehende Signale werden von dem Analog-Digital-Wandler und Komprimierungsgerät 14 empfangen. Wie es von der üblichen Telefontechnik her bekannt ist, könnte die Digitalisierung mit einer A-Gesetz oder µ-Gesetz Kompression ausgeführt werden, um so die erforderliche Anzahl Bits für das Aufrechterhalten einer bestimmten Qualitätsstufe zu reduzieren. Danach werden die digitalen komprimierten Kanaldaten unter Überwachung der Taktschaltung 15 serialisiert. Die Taktschaltung 15 setzt jeden der digitalisierten 40 Kanäle parallel zum Schieberegister 21 ein. Der Bitstrom von jedem Kanal wird von einem Schiebetakter mit einer Bit- Geschwindigkeit von mehr als der 40-zigfachen Kanal-Bitrate bzw. -geschwindigkeit der ankommenden Kanaldaten verschoben. Folglich schiebt das Schieberegister ein Bit von jedem der 40 Kanäle in einer Zeitperiode, die in dem CT2-System für einen vollständigen Datenkanal vorgesehen ist. Das 13,8 Mikrosekunden Zeitintervall, das in der CT2- Spezifikation für ein Bit von Kanaldaten vorgesehen ist, enthält jetzt ein Bit von allen 40 digitalisierten Sprachkanälen. Die gesamten 40 Kanäle von digitalen Daten sind dadurch auf ein Zeitintervall komprimiert, das dem Übertragungsblock einer Telefonfunkverbindung des CT2 spezifizierten Systems entspricht.
- System-Management und -Überwachung 16 erzeugen das Schiebetaktsignal, das den Übertragungsblock der Figur 2 von dem Schieberegister 21 erzeugt. Die Synchronisationspulse und Steuerbits werden auch durch die Takt- und Überwachungs- Logik-Schaltung 15 addiert.
- Die in serielle Form gebrachten Daten werden danach durch den QPSK Modulator 22 moduliert und durch den Mischverstärker 24 auf ein Trägersignal frequenzumgewandelt, das durch den Oszillator 25 in dem Frequenzband von 54 bis 400 MHz geliefert wird, das mit konventionellen Kabel-TV-Netzen kompatibel ist.
- An der Empfangsseite der modifizierten CT2-Basisstation wird ein zweiter Nebenträger im Mischverstärker 27 ermittelt und durch die Wirkungsweise des Oszillisators 28, der in der Bandbreite von 5 bis 30 MHz betrieben wird, abwärts gewandelt. Das Zwischenfrequenzsignal, erzeugt durch den Mischverstärker 27, wird danach durch den QPSK Demodulator 26 demoduliert, um die Empfangsblock-Datenbits zu schaffen.
- Die Empfangsblockstruktur ist mit der Übertragungsblockstruktur identisch. Die entfernten Antennenstandorte komprimieren 40 Kanäle eines Mehrbit- Sprachsignals so, daß Bits gleicher Ordnung von allen Kanälen in dem Bit-Zeitintervall der CT2-Funktelefonverbindung auftreten.
- Das Schiebregister 20 wandelt den Empfangsblock in 40 parallele Kanäle unter Überwachung des System-Management- und Überwachungsmoduls 16 um. Die Umwandlung dieser seriellen Daten in parallele Daten ist komplementär zu dem vom Schieberegister 21 ausgeführten Prozeß. Die Empfangsblock-Gruppe von gleichen Bits wird wiederverteilt, so daß alle seriellen Bits von einem Kanal nacheinander von einem der 40 parallelen digitalen Kanäle empfangen werden.
- An diesem Punkt erfolgt das Decodieren der 40 Kanäle der digitalen ankommenden Telefonsignale durch die Taktdaten- Dekodierungs- und Überwachungslogik 19. Dadurch entstehen 40 Kanäle von parallelen Daten, die durch einen Digital-Analog- Wandler 18 zu analogen Telefonsignalen umgewandelt werden können. Diese ankommenden Signale machen die andere Hälfte der Telefonverbindung aus, die auf die P.B.X. 12 angewendet wird.
- Folglich kann man erkennen, daß die CT2-Basisstation von Figur 3A, die zur Bildung einer Schnittstelle mit einem üblichen Kabel-TV-Netz modifiziert ist, dazu befähigt ist, den Übertragungsrahmen von Figur 2 zu erstellen oder die Daten von einem Empfangsblock in einem Format zu entfernen, das leicht umgewandelt und in die P.B.X. 12 eingegeben werden kann.
- Die Figur 3B veranschaulicht eine zweite Ausführungsform einer CT2 Basisstation, die parallele Nebenträger aufweist, die gleichzeitig ein Bit von jedem der 40 Kanäle über einen Nebenträger übertragen, der jeden Kanal bildet. In diesem Hybridsystem werden die 40 Nebenträger an jedem Antennenstandort empfangen, und die darauf modulierten Daten werden über einen separaten Satz Träger entsprechend den CT2- entfernten-Antennenstandort-Übertragungs-Spezifikation übertragen.
- Die Illustration der Figur 38, zeigt lediglich, daß sowohl der ankommende als auch der ausgehende Verkehr nicht in identische, sequentielle Datenblockstrukturen, wie sie in der bevorzugten Ausführungsform der Figur 3A vorgeschlagen wurden, gepackt werden müssen. Vielmehr können das Schieberegister 21, QPSK Modulator 22, Mischverstärker 24 und Oszillator 25 durch die parallel arbeitenden SPC Kanalmodulatoren 17 ersetzt werden. Die einzelnen SPC Kanalfreguenzen werden durch den Umwandler 22 frequenzumgewandelt, und alle von ihnen werden in das Kabel eingegeben. Die verbleibende Schaltung von Figur 3B ist identisch zu der von 3A und funktioniert in dergleichen Art und Weise. Es ist in Erwägung gezogen, daß der Empfangsblock wie in 38 konstruiert werden könnte, so daß alle erwiderten ankommenden digitalen Sprachsignale zeitkomprimiert würden, und zwar zur Anpassung an den Zeitrahmen eines einzelnen Kanals einer Funkverbindung des CT2 spezifizierten Systems.
- Die entfernten Antennenstandorte umfassen ein Sende- Empfangsgerät zur Kommunikation mit entweder den mobilen oder den tragbaren Funktelefonen innerhalb des Bereiches des entfernten Antennenstandortes. Die Sende-Empfangsgeräte des entfernten Antennenstandortes umfassen sowohl einen Empfangsals auch einen Sendeteil.
- Der Empfangsteil des entfernten Antennenstandortes ist schematisch in Figur 4 gezeigt. Dort sind 8 Zwischen- Frequenz-Signalprozessoren mit einem gewöhnlichen Empfangsoszillator 32 und einem Mischverstärker 31 verbunden. Eine gewöhnliche Hochfrequenzabstimmungseinheit 30 und Antenne 29 weisen eine Bandbreite zum Empfangen von 40 einzelnen Trägern auf, die dem jeweiligen Kanal der CT2 Funkverbindung mit den Funktelefonen zugeordnet ist. Diese 40 einzelnen Träger schaffen einen Übertragungsblock von der Dauer des Übertragungsblockes nach Figur 2, enthalten jedoch einen einzelnen Kanal, wobei jedes Bit des Kanals einen Zeitschlitz von 13,8 Mikrosekunden belegt.
- Die 8 Zwischenfrequenz-Kanäle können das gewöhnliche Zwischenfrequenz-IF-Signal verarbeiten, um einzelne IF- Signale zu kennzeichnen die jeden einen einzelnen Kanal beinhalten. Die 8 Zwischenfrequenz-Signalprozessoren umfassen einen Frequenzsynthesizer 35, der, durch einen Schrittgeber 36 gesteuert, fünf der Zwischenfrequenzkanäle durchläuft, die den fünf RF-Kanälen entsprechen, die fünf digitalisierte Signale von fünf Funktelefonen tragen. Die Notwendigkeit von 8 synchron betriebenen Zwischenfrequenz-Abschnitten tritt infolge der Begrenzungen auf stufenweise synthetisierte Frequenzen durch die erforderlichen 40 unterschiedlichen IF- Signalfrequenzen auf, die zum Demodulieren jedes der 40 Kanäle notwendig sind.
- Wendet man sich speziell dem ersten Zwischen-Frequenz- Signalprozessor #1 zu, so beginnt die Verarbeitung digitalisierter Sprachsignale, wenn die AGC Einheit 37 den Beginn eines Empfangsblockes anzeigt, wobei der digitalisierte Telefonverkehr von den Funktelefonen zurück an die entfernten Antennenstandorte gesendet wird. Die AGC Einheit 37 initiiert das Schrittgeben der Schrittsteuerung 36, um fünf Grundband-Signale von dem Mischverstärker 39 in Folge zu bilden. Die fünf Grundband-Signale umfassen den ankommenden digitalen Telefonverkehr, werden in der Einheit 40 gefiltert und verstärkt. Die Amplitude des Grundband- Signais wird für jeden der fünf Kanäle mit einem Level- oder Stärke-Detektor 41 ermittelt. Der Level-Detektor 41 bildet jedesmal ein Daten-Valid-Bit, wenn die Grundband-Signalstärke hoch genug ist, um ein Signal zu bilden, das zuverlässig demoduliert werden kann. Ein Daten-Valid/-Invalid-Bit wird im Schieberegister 45 für jedes zurückgewonnene Datenbit gespeichert. Ein asymmetrischer Diskriminator 42 ist zum Demodulieren des Signals gezeigt. Der asymmetrische Diskriminator 42 demoduliert das QPSK-Signal zu digitalen Rohdaten. Ein Datendetektor 43 ermittelt die Anwesenheit oder Abwesenheit von einer 1, 0 aus und versorgt das Schieberegister mit diesen Daten. Weil der digitale Datenstrom von jedem Kanal mit jedem anderen Kanal zeitkohärent ist und jede Bitzeit 13,8 Mikrosekunden beträgt, wird der Synthesizer während jeder Bitzeit um eine der fünf Kanalfrequenzen fortgeschaltet. Diese Lösung erfordert, daß der Diskriminator 42 die FSK-modulierten Daten innerhalb von 1 oder 2 Mikrosekunden aufnimmt. Während der Bitzeit von 13,89 Mikrosekunden werden die fünf Frequenzen in dem Schieberegister aufgenommen und gespeichert. Das Daten-Valid- Bit wird in dem zweiten Schieberegister 45 gespeichert, und zwar entsprechend der ermittelten Signalstärke, die jedes Demodulationsbit erzeugt. Der Synthesizer und Demodulator benötigen 2 Mikrosekunden zum Abstimmen des spezifischen SCPC Kanals und Demodulieren des Datenbits. Zusätzlich zu den zehn Mikrosekunden für die fünf Kanäle ist eine Mikrosekunde als Toleranz vorgesehen, um Signalübertragungsverzögerungen vom Funktelefon über die Zelle zu kompensieren.
- Unter Benutzung der verbleibenden sieben Zwischen-Frequenz- Signalprozessoren können die Kanäle 6 bis 40 innerhalb der 13,89 Mikrosekunden ermittelt und decodiert werden, wobei jedes Bit der ankommenden digitalen Funktelefonsignale zurück-gewonnen wird. Der parallele Betrieb der Zwischen- Frequenz-Signalprozessoren kann die Demodulation von allen acht Bits der 40 Kanäle während der Empfangsblocksdauer bewirken.
- Die Schieberegister 44, 45 werden solange fortlaufend verschoben, bis alle Daten in den FIFO-Puffer 52 geladen sind.
- Die Kanaldaten sind dann für die Übertragung an das Streckenende über die Schnittstelle 50 bereit, was in Übereinstimmung mit Figur 4 ist. Wie zu. Figur 1 erklärt wurde, sind die entfernten Antennenstandorte miteinander "daisy-verkettet", so daß der Empfangsdatenblock von dem entferntesten Antennenstandort herrührt und zum nächsten benachbarten Antennenstandort befördert wird. Der Empfangsdatenblock wird mit zusätzlichen Daten von der benachbarten Antennenstandort-Zelle aktualisiert. Die Schnittstelle zwischen den Kabel und den Antennenstandort- Empfänger, in Figur 4 mit 50 beziffert, umfaßt einen First- In/First-Out Puffer 52, der die Daten, die er von jedem Kanal eines bestimmten Antennenstandortes erhält, zusammen mit den Daten Valid-Bits, die diesen zugeordnet sind, speichert.
- Der Prozeß des Empfangens eines Empfangsblockes von dem nächsten benachbarten Antennenstandort zum Aktualisieren mit dem First-In/First-Out Datenpuffer 52 beginnt, wenn der Demodulator 16, der mit den Kabel-TV-Netz verbunden ist, die Anwesenheit des Empfangsblocks feststellt, der durch einen dritten Nebenträger gesandt wird, der von den nächst entfernteren Antennenstandort ausgeht. Das Schlitz- oder Kerbfilter 55, das eine Schlitz- oder Kerbfrequenz gleich der Frequenz des dritten Nebenträgers aufweist, verhindert das Ankommen des dritten Nebenträger an dem Streckenende. Die durch den Demodulator 54 erzeugten Daten- und Taktsignale werden in das 42 Bit-Schieberegister 56 eingegeben. Das 42 Bit-Schieberegister 56 taktet den Empfangsblock (registrierend) ein, und der synchronisierte Datenblock- Detektor 57 wertet die Anwesenheit des Datenblocks aus. Ein Kanalbit-Nummer-Zähler 58 ist mit dem synchronisierten Datenblock-Detektor 57 verbunden. Wie man nach Figur 5 versteht, ergibt sich daraus, daß der Inhalt des ersten Binärstelle bzw. Bitposition für alle 40 Kanäle in das Schieberegister 59 geladen wird und die zugeordneten Valid-/Invalid-Bits für jedes dieser Datenbits in das Schieberegister 60 geladen werden.
- Wenn somit das erste Bit jedes Kanals in dem Schieberegister 59 geladen ist, können diese Daten mit den Empfangsblock- Kanaldaten des nächst entfernteren Antennenstandortes wie folgt komomiert werden. Nach Figur 5, sind dort auf der Linie A die empfangenen Kanalbitpositionen des Empfangsblocks gezeigt. Sobald der synchronisierte Datenblock-Detektor 57 die Anwesenheit des Empfangsblockes anzeigt, wird der Datenblock-Zähler für die erste Periode eingeschaltet, wobei der Anteil des Empfangsblockes definiert wird, der alle Kanalbits der ersten Ordnung trägt.
- Zu diesem Zeitpunkt werden die Schieberegister 59 und 60 im Linienzug E mit den FIFO-Puffer-Daten geladen. Der Schiebetakt, der, wie in Linie D gezeigt, durch den Demodulator 54 gebildet wird, taktet bzw. zählt dann jedes der Bits der ersten Ordnung für alle 40 Kanäle seriell aus, die in dem Schieberegister 59 gespeichert sind. Dies geschieht solange, wie die Daten-Valid-Bits eine logische 1 Bedingung erfüllen, was anzeigt, daß es sich um zuverlassige Daten zum Einfügen in den Empfangsblock handelt.
- In der Abwesenheit eines Daten-Valid-Bits läßt die Tor- Schaltung 62 die digitalisierten Datenbits durch, die von dem Schieberegister 56 empfangen wurden und von dem nächsten benachbarten entfernten Antennenstandort stammten.
- Somit ist von der Tor-Schaltung 62 ein Strom von Daten gebildet, der die Datenbits von dem vorherigen Antennenstandort als auch von dem in Figur 4 dargestellten Antennenstandort umfaßt. Für den Fall, daß beide Antennenstandorte für denselben Kanal Daten erstellen, wird der in Figur 4 gezeigte Antennenstandort diese Datenpositionen mit den gleichen Daten überschreiben.
- Wie Figur 5 zeigt, startet der Datenblock-Zähler wieder bei dem nächsten Synchronisierungspuls, der dem Empfangsdatenblock für die nächste Bitposition für jeden der Kanäle zugeordnet ist. Die nächste Bitposition bzw. -adresse wird wieder um Daten erhöht, die für diese Bitposition empfangen wurden und im Datenpuffer 52 enthalten sind. Der Prozeß setzt sich so lange fort, bis alle Bits der 40 Kanäle in dem Empfangsblock geladen sind.
- Der neue erhöhte Empfangsblock wird durch den Modulator 64 im Gleichlauf mit dem Taktsignal, das durch dem Demodulator 54 erzeugt wird, moduliert. Die QPSK Signale werden durch die Quadraturmodulatoren 66 und 67 um 90º phasenverschoben kombiniert. Ein vierter Nebenträger wird durch den Nebenträgergenerator 69 erzeugt. (Wenn das der letzte entfernte Antennenstandort ist, hat dieser Nebenträger die zweite Nebenträgerfrequenz.) Der vierte Nebenträgersignalgenerator 69 mischt die erzeugten phasenverschobenen Signale einer Nebenträgerfrequenz für die Kommunikation mit dem nahesten entfernten Antennenstandort zu. Ein Filter 70 und ein Kabel-Treiber 71 geben ein viertes moduliertes Nebenträger-Signal in das Kabel-TV-Netz 16 ein.
- Es ist somit erkennbar, daß die Empfangsschaltung der Figur 4 einen standardisierten CT2 Funktelefon-Empfangsblock empfängt, wobei jedes der digitalen Bits von dem zugeteilten 13,9 Mikrosekunden Zeitkanalschlitz entfernt wird und ein Umformatieren zu dem Datenblock von Figur 2 erfolgt, und wobei jedes Bit gleicher Zahl von allen Kanälen die frühere Bandbreite eines Einzelkanalbits belegt. Der letzte Antennenstandort zum Verarbeiten des Empfangsblocks überträgt es auf zu dem Streckenende auf der zweiten Nebenträgerfrequenz. Weil das Kerbfilter nachfolgende Nebenträger entfernt, können spätere Nebenträger von dergleichen Frequenz sein. Somit können die zuvor erwähnten zweiten, dritten und vierten Nebenträger die gleiche Frequenz aufweisen, was zur Ersparnis an Kabel-Netz-Bandbreite führt.
- Der Übertragungsteil des Sende-Empfangsgerätes an jedem der entfernten Antennenstandorte ist in Figur 6 gezeigt. Die Figur 6 umfaßt einen VHF-Kanal- Abstimmer 80, der mit dem Kabel-TV-Netz 16 verbunden ist. Ein Daten-Demodulator demoduliert die ersten Nebenträger-Signale, die durch die Basisstation 13 eingegeben wurden, und das QPSK- Signal, das den Übertragungsblock zum Schaffen der seriellen ausgangsbestimmten Daten umfaßt.
- Der Anteil der seriellen Daten, der das ausgangsbestimmte Telefonsignal trägt, wird in einem Seriell-Zu-Parallel Umwandler 82 zu 40 simultanen Kanälen umgewandelt. Der Übertragungsblock von Figur 2 wird deshalb zu einem StandardÜbertragungsblock nach CT2-Spezifikation umwandelt, wobei die 40 parallelen Kanäle eine Bitzeit von 13,89 Mikrosekunden haben.
- Kanal-Modulator 83 modulieren jedes der Kanalsignale auf unterschiedlichen Nebenträgern und alle 40 Nebenträger werden durch ein RF-kombinierendes-Netz 85 kombiniert. Die Kanal- Modulatoren 83, das RF-kombinierendes-Netz 85, und Aufwärts- Umwandler und Sender 87 sind konventionelle CT2- Funkverbindungs-Komponenten an den entfernten Antennenstandorten. Sobald das Signal durch den Seriell-Zu- Parallel Umwandler 82 in die CT2 Spezifikation umgewandelt ist, erfolgt die verbleibende Signalverarbeitung in Übereinstimmung mit der CT2-Spezifikation.
- Ein Datenblockschalter betreibt einen Übertragungs-Empfangs- Schalter, wodurch der Aufwärts-Umwandler und Sender 87 zu der Zellenantenne zur Kommunikation mit den mobilen Funktelefonen verbunden wird. Die gleiche Antenne wird an dem Empfänger in Figur 4 benutzt, sobald der Empfangsdatenblockschalter in seine Sicherheitsband- und Empfangsdatenblock-Position zurückgekehrt ist.
- Somit ist erkennbar, daß das Kabel-TV-Netz 16 zur Verteilung von CT2-Ursprung-Basisstationsignalen benutzt werden kann, als auch zum Empfangen von umformatierten Kanalsignalen von CT2-entfernten-Antennenstandorten für die Verbindung mit einem lokalen Standard-Fernsprechnetz.
- Somit ist mit Bezug auf eine Ausführungsforrn ein System zum Verteilen von CT2-Telefonverkehr zwischen einer Basisstation und entfernten Antennenstandorten beschrieben. Der Fachmann wird noch andere Ausführungsformen erkennen, die durch die folgenden Ansprüche genauer beschrieben bzw. erfaßt sind.
Claims (9)
1. Ein Verfahren zur Verteilung von Telefonsignalen zwischen
einer Basisstation, verbunden mit einem Fernsprechnetz,
und einem Funktelefon-Kommunikationssystem (16), über TV-
Signale auf wenigstens einem Nebenträger eines Kabel-TV-
Netzes, wobei das Fernsprechnetz (11) mit einer
Basisstation (13) verbunden ist und wobei das
Funktelefon-Kommunikationssystem eine Mehrzahl Femfunktelefone
einschließt, die durch eine Mehrzahl seriell verbundener
entfernter Antennenstandorte (23-25) versorgt werden,
welche mit dem Kabel-TV-Netz (16) verbunden sind, wobei
das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
a) Empfangen einer Mehrzahl von ausgehenden
Telefonsignalen von Telefonleitungen, die das Fernsprechnetz
(11) umfassen, durch die Basisstation (13);
b) Einfügen von Daten, die für die Telefonsignale, die
von der Basisstation (13) vom ersten Fernsprechnetz
(11) empfangen werden, bezeichnend sind, in einen
ersten Datenblock oder -satz;
c) Eingeben des ersten Datenblockes in den Nebenträger
des Kabel-TV-Netzes (16);
d) Übertragen von Daten des ersten Datenblockes,
einge-30 geben in den ersten Nebenträger des Kabel-TV-Netzes
(16), an die Femfunktelefone durch eine Mehrzahl von
Ausgang-Telefonkanälen, unter Verwendung eines
Hochfrequenz-Sende-Empfangsgerätes, welches an jeden der
entfernten Antennenstandorte (23-25) angeordnet ist;
e) Empfangen ankommender Telefonsignale von den
Fernfunktelefonen durch eine Mehrzahl von
Eingang-Telefonkanälen, unter Verwendung des Hochfrequenz-Sende-
Empfangsgerätes;
f) Hinzufügen von Daten, die für die ankommenden
Telefonsignale bezeichnend sind, die von den
Femfunktelefonen empfangen werden, zu einem zweiten Datenblock
oder -satz;
g) Eingeben des zweiten Datenblockes in das Kabel-TV-
Netz (16) durch einen zweiten Nebenträger des Kabel-
TV-Netzes (16) zur Übertragung zur Basisstation (13);
und
h) Eingeben der für die ankommenden Telefonsignale in
dem zweiten Datenblock bezeichnenden Daten in die
Telefonleitungen in der Basisstation.
2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des
Einfügens umfaßt:
- Überwachen des zweiten Datenblockes zur Bestimmung,
ob die Daten, die für die ankommenden Telefonsignale,
die von jedem der Eingang-Telefonkanäle empfangen
werden, bezeichnend sind, eine ausreichende
Signalstärke haben; und
- Einfügen nur der ankommenden Daten für jeden der
Mehrzahl Eingang-Telefonkanäle, die ausreichende
Signalstärke haben, in den zweiten Datenblock.
3. Ein Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des
Überwachens umfaßt:
- Setzen eines Prüf- oder Daten-Valid-Bits für jeden
der Mehrzahl Eingang-Telefonkanäle zur Anzeige, ob
ein gegebener Eingang-Telefonkanal die annehmbare
Signalstärke hat; und
- Prüfen des Daten-Valid-Bits für jeden der Mehrzahl
Eingang-Telefonkanäle zur Bestimmung, für welchen der
Kanäle die ankommenden digitalen Daten in den zweiten
Datenblock einzufügen sind.
4. Ein Verfahren nach Anspruch 1, wobei der erste und zweite
Datenblock digitale Daten umfaßt.
5. Ein System zur Verteilung von Telefonsignalen zwischen
einer Basisstation, verbunden mit einem Fernsprechnetz
(11), und einem Funktelefon-Kommunikationssystem über TV-
Signale auf wenigstens einem Nebenträger eines Kabel-TV-
Netzes (16), wobei
a) die Basisstation (13) umfaßt:
(1) Mittel zum Empf angen einer Mehrzahl ausgehender
Telefonsignale von das Fernsprechnetz (11)
umfassenden Telefonleitungen;
(2) Mittel zum Einfügen von für die ausgehenden
Telefonsignale bezeichnenden Daten in den ersten
Datenblock;
(3) Mittel zum Eingeben des ersten Datenblockes in
das Kabel-TV-Netz (16) durch einen Nebenträger
des Kabel-TV-Netzes (16);
(4) Mittel zum Empfangen eines zweiten Datenblockes,
der für ankommende Telefonsignale bezeichnende
Daten umfaßt, über einen zweiten Nebenträger des
Kabel-TV-Netzes (16);
(5) erste Konvertierungsmittel zum Umwandeln der für
ankommende Telefonsignale in dem zweiten
Datenblocke bezeichnenden Daten in eine Mehrzahl der
ankommenden Telefonsignale;
(6) Mittel zum Eingeben der ankommenden
Telefonsignale in die Telefonleitungen; und
b) das Funktelefon-Kommunikationssystem eine Mehrzahl
Femfunktelefone umfaßt, die durch eine Mehrzahl
seriell verbundener entfernter Antennenstandorte (23-
25) versorgt werden, wobei jeder entfernte
Antennenstandort ebenfalls mit dem Kabel-TV-Netzwerk (16)
über eine Durchgangsverbindung verbunden ist, und
umfaßt:
(1) Mittel zum Entfernen von Daten, die für die
Ausgangsignale, die im ersten Datenblock von dem
Kabel-TV-Netzwerk (16) eingefügt sind,
bezeichnend sind;
(2) zweite Konvertierungsmittel zum Umwandeln der
Daten, die für ausgehenden Telefonsignale im
ersten Datenblock bezeichnend sind, zu
ausgangsbestimmten Daten, die über eine Mehrzahl von
Ausgang-Telefonkanälen übertragen werden sollen;
(3) ein Hochfrequenz-Sende-Empfangsgerät zum
Übertragen der ausgangsbestimmten Daten auf der Mehrzahl
Ausgang-Telefonkanäle zu Femfunktelefonen, und
zum Empfangen der ankommenden Telefonsignale auf
einer Mehrzahl Eingang-Telefonkanäle von den
Femfunktelefonen;
(4) Einfügemittel zum Hinzufügen von Daten, die in
den ankommenden Telefonsignalen enthalten sind,
zu dem zweiten Datenblock; und
(5) Mittel zum Eingeben des zweiten Datenblocks in
das Kabelnetzwerk über den zweiten Trägerkanal.
6. Ein System nach Anspruch 5, wobei die ersten
Konvertierungsmitttel in der Basisstation (13) zum Umwandeln der
für die ankommenden Telefonsignale im zweiten Datenblock
bezeichnenden Daten zu einer Mehrzahl ankommender
Telefonsignale umfassen:
- Analog-zu-Digital Konvertierungsmittel zum Umwandeln
der ausgehenden Signale zu digitalen Signalen; und
- Mittel zum Bilden des ersten Datenblockes, der die
digitalen Signale umfaßt.
7. Ein System nach Anspruch 5, wobei die Mittel zum Eingeben
an jedem der entfernten Antennenstandorte umfassen:
- Mittel zum Überwachen des zweiten Datenblockes zur
Bestimmung, ob die Daten, die für die ankommenden
Signale, die von jedem der Mehrzahl
Eingang-Telefonkanäle empfangen werden, bezeichnend sind, eine
annehmbare Signalstärke haben; und
- Mittel zum Einfügen, nur solcher ankommenden
digitalen Daten für jeden der Mehrzahl
Eingang-Telefonkanäle die eine annehmbare Signalstärke haben, in den
zweiten Datenblock.
8. Ein System nach Anspruch 7, wobei die Mittel zum
Überwachen an jedem der entfernten Antennenstandorte, weiterhin
umfassen:
- Mittel zum Setzen eines Prüf- oder Daten-Valid-Bits
für jeden der Mehrzahl Eingang-Telefonkanäle zur
Anzeige ob ein gegebener von den Eingang-Telefonkanälen
eine annehmbare Signalstärke hat; und
- Mittel zum Prüfen des Daten-Valid-Bits für jeden der
Mehrzahl Eingang-Telefonkanäle zur Bestimmung, für
welchen der Kanäle die ankommenden digitalen Daten in
den zweiten Datenblock eingefügt werden sollen.
9. Ein System nach Anspruch 5, wobei der erste und der
zweite Datenblock eine Mehrzahl geordneter Datenbits für
jeden der Eingang-Telefonkanäle umfassen.
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