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DE69215787T2 - Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes sowie Magnetbandgerät zum Durchführen dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes sowie Magnetbandgerät zum Durchführen dieses Verfahrens

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DE69215787T2
DE69215787T2 DE69215787T DE69215787T DE69215787T2 DE 69215787 T2 DE69215787 T2 DE 69215787T2 DE 69215787 T DE69215787 T DE 69215787T DE 69215787 T DE69215787 T DE 69215787T DE 69215787 T2 DE69215787 T2 DE 69215787T2
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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
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    • GPHYSICS
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    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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    • G11B15/60Guiding record carrier
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    • GPHYSICS
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    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/86Re-recording, i.e. transcribing information from one magnetisable record carrier on to one or more similar or dissimilar record carriers

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  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

    Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes sowie Magnetbandgerät zum Durchführen dieses Verfahrens
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes, wobei dieses Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte umfaßt: das Aufzeichnen von Information in Längsspuren innerhalb einer vorgeschriebenen Toleranz an einer vorgeschriebenen Stelle auf einem Magnetband, wobei das Magnetband von einer Abwickelhaspel über ein erstes Höhenbandführungselement, eine erste Tonwelle-Anpreßrollenkombination, eine Magnetkopfeinheit zum Aufzeichnen von Information auf dem Magnetband, eine zweite Tonwelle-Anpreßrollenkombination und ein zweiten Höhenbandführungselement zu einer Aufwickelhaspel transportiert wird, wobei in einer Bandlaufstrecke zwischen den Tonwellen Ränder des Magnetbandes außer Kontakt mit Teil eines Magnetbandgerätes sind und wobei die Höhenbandführungselemente bevor die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt werden.
  • Verfahren der eingangs erwähnten Art werden u.a. zum Vorbespielen von Magnetband in Bandkopiergeräten angewandt. Ein derartiges Verfahren ist u.a. zum Herstellen vorbespielten Magnetbandes für Compact Kassetten bekannt. Dabei wird das Magnetband mit hoher Geschwindigkeit an der Magnetkopfeinheit entlanggeführt, wobei 4 Spuren mit einer Breite von je 620 µm mit Zwischenräumen von 300 µm durch die Magnetkopfeinheit auf dem Magnetband aufgezeichnet werden. Ein Magnetbandgerät, mit dem das bekannte Verfahren durchgeführt werden kann ist in "Philips Technical Review" Heft 31, 1970, Nr.3 beschrieben. Bei diesem Gerät sowie bei modernen, teuren Geräten wird das Magnetband auf beiden Seiten der Magnetkopfeinheit von einer Tonwelle transportiert, wobei Anpreßrollen das Magnetband gegen die Tonwellen drücken. Dabei wird ein genauer Bandlauf an der Stelle der Magnetkopfeinheit erhalten. Bei dem bekannten Verfahren werden die Höhenbandführungselemente in einer Richtung parallel an der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt durch Anordnung von Distanzelementen einer genau definierten Dicke zwischen der Montagefläche des Magnetbandgerätes und den Höhenbandführungselementen und durch Fixierung der Höhenbandführungselemente in dem resultierenden Abstand von der Montagefläche. Es hat sich herausgestellt, daß beim Bandtransport kleine Abweichungen in der Lage des Magnetbandes gegenüber der Lage des Magnetbandes in statischem Zustand auftreten können. Zum mit äußerster Lagengenauigkeit Schreiben von Spuren auf einem Magnetband sind diese kleinen Lagenänderungen des Magnetbandes in dem statischen Zustand und des Magnetbandes in dem dynamischen Zustand unerwünscht. Für neue Magnetbandgeräte zum Herstellen vorbespielten Magnetbandes für neue digitale Kassetten (siehe EP 0 381 266 A1 (PHN 12.816 C), soll der Bandlauf genauer eingestellt werden, weil dabei 18 Spuren mit einer Breite von je nur 185 µm mit Zwischenräumen von 10 µm durch die Magnetkopfeinheit auf dem Magnetband aufgezeichnet werden. Ein anderes Verfahren der eingangs erwähnten Art ist in US-A-4913 328 beschrieben, wobei die Bandhöhe durch Steuerung der Lage des Höhenbandführungselementes während der Aufzeichnung des Bandes eingestellt wird, während die Anpreßrollen und die Tonwelle das Band andrücken.
  • Es ist nun u.a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren der eingangs erwähnten Art zu schaffen, wobei die gewünschte Lage auf dem Magnetband aufzuzeichnender Spuren genau verwirklicht werden kann. Dazu weist das erfindungsgemäße Verfahren das Kennzeichen auf, daß bevor die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, und indem das Magnetband durch die Höhenbandführungselemente geführt wird zunächst das erste Höhenbandführungselement beim Bandtransport in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle in einem Abstand von der ersten Tonwelle gehalten wird und danach das zweite Höhenbandführungselement beim Bandtransport in einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die zweite Anpreßrolle in einem Abstand von der zweiten Tonwelle gehalten wird und wobei beim Einstellen die Lagenänderung des Magnetbandes an der Stelle der Magnetkopfeinheit zurückgekoppelt wird, bis das Magnetband eine Lage gegenüber der Magnetkopfeinheit erreicht hat, bei der beim Aufzeichnen die Information in Spuren innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz an der vorgeschriebenen Stelle auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, wonach die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet wird. Damit ist es möglich, beim Bandtransport die Lagenänderung des Magnetbandes gegenüber der Magnetkopfeinheit beim Einstellen zu beobachten und die Einstellung darauf abzustimmen, bis das Magnetband die richtige Lage gegenüber der Magnetkopfeinheit einnimmt. Mit der richtigen Lage wird diejenige Lage des Magnetbandes gegenüber der Magnetkopfeinheit gemeint, bei der die Lage auf dem Magnetband aufgezeichneter Spuren derjenigen Lage entspricht, die genormt vorgeschrieben ist. Die Beobachtung des Magnetbandes kann visuell erfolgen und die Rückkopplung kann handmäßig durchgeführt werden. Bei dieser Einstellmethode ist es notwendig, daß das Magnetband zwischen den Tonwellen keinen Kontakt macht mit Teilen des Magnetbandgeräts, da diese Teile sonst den bandlauf stören und den Effekt der Einstellung der Höhenbandführungselemente beeinflussen. Dadurch, daß das Magnetband beim Bandtransport in der Breitenrichtung eingestellt wird, wird eine sehr hohe Lagengenauigkeit des Magnetbandes erhalten. Dadurch, daß die zwischen dem einstellbaren Höhenbandführungselement und der Magnetkopfeinheit vorhandene Anpreßrolle in einem Abstand von der Tonwelle gehalten wird, wird der Effekt einer Änderung des Höhenbandführungselementes in der Breitenrichtung des Magnetbandes an der Stelle der Magnetkopfeinheit unmittelbar sichtbar. Wenn die Anpreßrolle das Magnetband gegen die Tonwelle drücken würde, wird der Effekt einer Änderung in der Breitenrichtung des Magnetbandes des Höhenbandführungselementes nicht völlig und verzögert weitergeleitet zu der Magnetkopfeinheit, und zwar dadurch, daß das Magnetband in der Breitenrichtung nicht frei über die Tonwelle gleiten kann.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens weist das Kennzeichen auf, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement und der ersten Tonwelle-Anpreßrollenkombination das Magnetband durch ein drittes Höhenbandführungselement in einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle in einem Abstand von der ersten Tonwelle gehalten wird und wobei die Einstellung erfolgt während das Magnetband von dem ersten Höhenbandführungselement geführt wird und nachdem das erste Höhenbandführungselement eingestellt ist. Damit wird eine Feineinstellung verwirklicht, wodurch das Magnetband noch genauer eingestellt werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Magnetbandgerät, wie in Anspruch 3 definiert.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Magnetbandgeräts weist das Kennzeichen auf, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement und der ersten Tonwelle-Anpreßrollenkombination ein drittes Höhenbandführungselement vorgesehen ist, das mit weiteren Verlagerungsmitteln versehen ist, mit denen das dritte Höhenbandführungselement in der Breitenrichtung des Magnetbandes beim Magnetbandtransport einstellbar ist. Dieses dritte Höhenbandführungselement braucht über einen geringeren Abstand verlagert zu werden als das erste Höhenbandführungselement, weil das Magnetband bereits ziemlich genau durch das erste Höhenbandführungselement eingestellt ist. Dadurch, daß im allgemeinen Verlagerungsmittel, mit denen Verlagerungen nur in einem kleinen Bereich durchgeführt werden können, genauer sind als diejenigen, mit denen Verlagerungen über einen großen Bereich durchgeführt werden, läßt sich damit das Magnetband genau einstellen.
  • Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Magnetbandes weist das Kennzeichen auf, daß das Magnetbandgerät eine optische Einrichtung aufweist, mit der die Lage des Magnetbandes an der Stelle der Magnetkopfeinheit kontrolliert werden kann. Damit kann die Lage des Magnetbandes in der Breitenrichtung an der Stelle der Magnetkopfeinheit genau bestimmt werden, was für eine genaue Einstellung des Magnetbandes erwünscht ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Magnetbandgeräts,
  • Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Magnetbandgeräts,
  • Fig. 3. ein Höhenbandführungselement zum Nachstellen der Lage eines Magnetbandes in dem Magnetbandgerät und
  • Fig. 4 Einen Teil eines Magnetbandes mit Informationsspuren.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eines Magnetbandgeräts zum Aufzeichnen von Information auf einem Magnetband 2. Dieses Magnetbandgerät wird benutzt beim Herstellen vorbespielten Magnetbandes für Audio-Kassetten. Das Magnetbandgerät 1 hat eine Montageplatte 3, auf der eine Magnetkopfeinheit 5 mit zwei Magnetköpfen 6, 8, zwei Haspelantriebsachsen 13, 15, zwei Tonwelle-Anpreßrollenkombinationen 17, 19, drei einstellbare Höhenbandführungselemente und zwei Bandspannungsregelmechanismen 31, 33 vorgesehen sind. In der Ausgangslage befindet sich eine Abwickelhaspel 35 mit einem Magnetbandwickel 37 auf der Haspelantriebsachse 13. Die Bandspannungsmechanismen 31, 33 bestehen je aus einem Schenkel 41, 43, deren Ende mit je einer Bandführungsrolle 45, 47 versehen ist. Mit dem anderen Ende ist der Schenkel mit der Montageplatte 3 drehbar verbunden. Eine Spiralfeder 49 ist mit einem Ende an dem Schenkel befestigt und mit dem anderen Ende an der Montageplatte und drückt die Bandanpreßrolle 45 mit einer nahezu konstanten Kraft gegen das Magnetband 2. Das Magnetband wird durch die zwei Tonwelle-Anpreßrollenkombinationen 17, 19 an den Bandführungsrollen 45, 47, den Höhenbandführungselementen 25, 27, 29 und der Magnetkopfeinheit 5 entlang transportiert und auf einer Aufwickelhaspel 39 aufgewikkelt. Beim Aufzeichnen von Information auf dem Magnetband 2 durch die zwei Magnetköpfe 6, 8, wobei jeder Magnetkopf einen Teil der Information aufzeichnet, wird das Magnetband 2 mit hoher Geschwindigkeit an den Magnetköpfen entlang transportiert. Die Information für die Magnetköpfe rührt von einem Speigher 51 oder von einem weiteren Magnetkopf her, der die Information von einem (in der Figur nicht dargestellten) Mutterband liest. In einer Bandlaufstrecke 53 zwischen den Tonwellen 55, 57 ist das Magnetband 2 mit den Rändern 59, 61 außer Kontakt mit dem Magnetbandgerät (siehe Fig. 2). Dies ist notwendig, da sonst diese Teile den Bandlauf stören und der Effekt der Einstellung der Höhenbandführungselemente beeinträchtigen. Das Magnetbandgerät 1 hat weiterhin noch eine optische Einrichtung 63, die an einem Führungselement 65 verschiebbar ist und mit der die Lage des Magnetbandes 2 an der Stelle der Magnetköpfe 6, 8 beobachtet werden kann.
  • Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Magnetbandgeräts 1. Das erste und das zweite Höhenbandführungselement 25, 29 ist mit Verlagerungsmitteln 67, 69 zum in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung 71 des Magnetbandes Einstellen der Höhenbandführungselemente 25, 29 versehen. Diese Verlagerungsmittel 67, 69 werden durch eine Achse 72, 73 gebildet, deren eines Ende mit sehr feinem Gewinde 75, 77 versehen ist. Die Höhenbandführungselemente 25, 29 können beim Bandtransport, indem sie das Magnetband 2 lenken, gedreht werden. Dadurch ändert sich die höhe der Höhenbandführungselemente 25, 29 gegenüber der Montagefläche 3 und das Magnetband 2 ist in der Breitenrichtung 71 einstellbar. Das dritte Höhenbandführungselement 27 hat zwei Bandkantenführungsflächen 79, 81, die sich in einem Abstand 83, größer als die Breite 85 des Magnetbandes 2 befinden. Dieses dritte Höhenbandführungselement 27 ist mit weiteren Verlagerungsmitteln 87 versehen, die durch Einstellschrauben 89, 91, 93 gebildet werden, mit einem biegsamen Scharnier 95 und mit zwei parallelen Schenkeln 97, 99 (siehe Fig. 3). Das dritte Höhenbandführungselement 27 kann mit den Einstelischrauben 89 und 93 um das biegsame Scharnier 95 gekippt werden, wodurch die Bandführungsflächen 79, 81 parallel zu dem Magnetband 2 eingestellt werden können. Weiterhin ist dieses dritte Höhenbandführungselement 27 in einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung 71 des Magnetbandes 2 mit Hilfe einer weiteren Einstellschraube 91 einstellbar. Fig. 3 zeigt das dritte Höhenbandführungselement 27 mit den weiteren Verlagerungsmitteln 87. Das dritte Höhenbandführungselement 27 ist über die zwei parallelen Schenkel 97 und 99 mit einem um das biegsame Scharnier 95 kippbaren Trägerteil 101 verbunden. Die Schenkel 97 und 99 sind mit ihren Enden mit dem Trägerteil 101 und dem dritte Höhenbandführungselement 27 gelenkig verbunden. Mit Hilfe der weiteren Einstellschraube 91 kann die Höhe des dritten Höhenbandführungselementes gegenüber der Montagefläche 3 eingestellt werden, wodurch je nach der Verlagerung in der Höhe die erste Bandführungsfläche 79 oder die zweite Bandführungsfläche 81 das Magnetband 2 lenkt. Mit dem dritten Höhenbandführungselement 27 läßt sich das Magnetband 2 genau in der Breitenrichtung 71 nachregeln. Bei dieser Nachregelung des Magnetbandes 2 in der Breitenrichtung 71 wird das Magnetband über eine große Länge unterstützt, wodurch die Belastung der Bandkante 61 beschränkt ist.
  • Untenstehend wird das Verfahren zum Einstellen beschrieben. Bevor ein Magnetbandwickel auf die Haspelantriebsachse gelegt wird, werden auf die Haspelantriebsachsen 13, 15 vorhandene (in der Zeichnung nicht dargestellte) Haspelteller und die Magnetkopfeinheit 5 mit Hilfe einer Einstelllehre gegenüber der Montagefläche 3 in der Höhe eingestellt. Nachdem eine Magnetbandwickel 37 auf die Haspelantriebsachse 13 gelegt worden ist, wird das Magnetband 2 über das erste Höhenbandführungselement 25, die erste Tonwelle 55, die Magnetkopfeinheit 5, die zweite Tonwelle 57 und das zweite Höhenbandführungselement 29 zu der Aufwickelhaspel 39 geführt und damit verbunden. Die Bandspannungsrollen 45, 47 und die Anpreßrollen 103, 105 haben vorerst noch keinen Kontakt mit dem Magnetband 2 (durch gestrichelte Linien in Fig. 1 dargestellt). Danach wird die zweite Anpreßrolle 105 in die (durch gezogene Linien angegebene) Betriebslage gebracht und der Bandtransport wird gestartet, so daß die zweite Anpreßrolle 105 das Magnetband 2 gegen die zweite Tonwelle 57 drückt und die zweite Tonwelle-Anpreßrollenkombination 19 die Transportgeschwindigkeit 107 bestimmt. Nun wird das erste Höhenbandführungselement 25 in einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung 71 des Magnetbandes 2 eingestellt. Nach der Einstellung muß das Magnetband gegenüber der Magnetkopfeinheit eine Lage einnehmen, in der beim Aufzeichnen die Information spurenweise innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz an der vorgeschriebenen Stelle auf dem Magnetband geschrieben wird. Fig. 4 zeigt einen teil des Magnetbandes 2 mit Spuren 115. Die Spuren müssen in einer vorgeschriebenen Lage auf dem Magnetband angebracht werden. Dabei muß jede Spur 115 in einem vorgeschriebenen Abstand 117 und innerhalb einer vorgeschriebenen Toleranz von der Mitte 119 des Magnetbandes 2 auf dem Band vorhanden sein. Diese Toleranz beträgt ± 35 µm. Beim Einstellen wird das Magnetband 2 an der Stelle der Magnetköpfe 6, 8 beobachtet. Als Hilfsmittel zum Einstellen der Höhenbandführungselemente befinden sich auf jeder Seite der Magnetköpfe 6, 8 Bandführungselemente 7, 9, 11, die mit je zwei Vorsprüngen 109, 111 versehen sind (siehe auch Fig. 2). Die Vorsprünge 109, 111 befinden sich in einem Abstand voneinander, der größer ist als die Breite 85 des Magnetbandes 2. Die Mitten zwischen den Vorsprüngen liegen fluchtend mitten zwischen den Magnetköpfen Das erste Höhenbandführungselement 25 wird nun derart eingestellt, daß das Magnetband 2 sich möglichst genau mitten zwischen den drei Paaren von Vorsprüngen 109, 111 hindurch erstreckt. Danach wird die erste Anpreßrolle 103 mit dem Magnetband in Berührung gebracht und die zweite Anpreßrolle 105 in einen Abstand von der zweiten Tonwelle 57 gebracht. Nun wird mit derselben prozedur wie oben beschrieben, das zweite Höhenbandführungselement 29 eingestellt. Danach wird auch die zweite Anpreßrolle 105 wieder mit der zweiten Tonwelle 57 in Berührung gebracht und die Lage des Magnetbandes 2 wird überprüft. Die Einstellung des zweiten Höhenbandführungselementes 29 kann einen derartigen Einfluß gehabt haben, daß das erste Höhenbandführungselement 25 nun noch etwas nachgeregelt werden muß. Diese Nachregelung erfolgt auf dieselbe Art und Weise wie der oben beschriebene Einstellvorgang. Danach kann es auch noch notwendig sein, das zweite Höhenbandführungselement 29 nachzuregeln. Falls erforderlich, kann diese Nachregelung einige Male wiederholt werden. Wenn das Magnetband 2 sich mitten zwischen den Vorsprungpaaren 109, 111 erstreckt, nimmt das Magnetband die richtige Lege ein. Um diese richtige Lege noch genauer zu erreichen wird, nachdem die erste Anpreßrolle 103 wieder in einem Abstand von der ersten Tonwelle 55 gebracht worden ist, das Magnetband 2 noch mit Hilfe des dritten Höhenbandführungselementes 27 eingestellt. Um die richtige Lege möglichst genau bestimmen zu können, wird das Magnetband mit der optischen Einrichtung 63 an der Stelle der Vorspünge 109, 111 beobachtet. Zum Schluß werden die Bandspannungsrollen 45, 47 in die Betriebslage gebracht (durch gezogene Linien in Fig. 1 angegeben) und kann das Schreiben des Magnetbandes gestartet werden. Dieses Verfahren braucht nur einmal durchgeführt zu werden. Wenn ein weiteres Magnetband beschrieben werden soll kann auf einfache Weise die Magnetbandspule auf die Haspelantriebsachse 13 gelegt zu werden, das Magnetband mit einem Ende an der Aufwickelhaspel 39 befestigt zu werden und das Schreiben kann gestartet werden, ohne daß dazu die Höhenbandführungselemente 25, 27, 29 wieder von neuem eingestellt werden müssen.

Claims (5)

1. Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes (2), wobei dieses Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte umfaßt: das Aufzeichnen von Information in Längsspuren (115) innerhalb einer vorgeschriebenen Toleranz an einer vorgeschriebenen Stelle (117) auf dem Magnetband, wobei das Magnetband von einer Abwickelhaspel (35) über ein erstes Höhenbandführungselement (25), eine erste Tonwelle-Anpreßrollenkombination (17), eine Magnetkopfeinheit (5) zum Aufzeichnen von Information auf dem Magnetband, eine zweite Tonwelle-Anpreßrollenkombination (19) und ein zweites Höhenbandführungselement (29) zu einer Aufwickelhaspel (39) transportiert wird, wobei in einer Bandlaufstrecke zwischen den Tonwellen (55, 57) Ränder des Magnetbandes außer Kontakt mit einem Teil eines Magnetbandgerätes sind und wobei die Höhenbandführungselemente bevor die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, in einer Richtung (71) parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bevor die Information auf dem Magnetband (2) aufgezeichnet wird, und indem das Magnetband durch die Höhenbandführungselemente (25, 29) geführt wird zunächst das erste Höhenbandführungselement (25) beim Bandtransport in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle (103) in einem Abstand von der ersten Tonwelle (55) gehalten wird und danach das zweite Höhenbandführungselement (29) beim Bandtransport in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die zweite Anpreßrolle (105) in einem Abstand von der zweiten Tonwelle (57) gehalten wird und wobei beim Einstellen die Lagenänderung des Magnetbandes an der Stelfe der Magnetkopfeinheit (5) zurückgekoppelt wird, bis das Magnetband eine Lage gegenüber der Magnetkopfeinheit erreicht hat, bei der beim Aufzeichnen die Information in Spuren (115) innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz an der vorgeschriebenen Stelle (117) auf dem Magnetband aufgezeichnet wird, wonach die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement (25) und der ersten Tonwelle-Anpreßrollenkombination (17) das Magnetband (2) durch ein drittes Höhenbandführungselement (27) in einer Richtung (71) parallel zu der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle (103) in einem Abstand von der ersten Tonwelle (55) gehalten wird und wobei die Einstellung erfolgt während das Magnetband von dem dritten Höhenbandführungselement geführt wird und nachdem das erste Höhenbandführungselement eingestellt ist.
3. Magnetbandgerät (1) zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes (2) mit zwei Haspelantriebsachsen (13, 15), zwei Höhenbandführungselementen (25, 29), zwei Tonwelle-Anpreßrollenkombinationen (17, 19) und einer Magnetkopfeinheit (5), dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät Verlagerungsmittel (67) aufweist zum Einstellen des ersten Höhenbandführungselementes (25) in einer Richtung (71) parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes (2) während des Bandtransportes, während die erste Anpreßrolle (25) in einem Abstand von der ersten Tonwelle (55) gehalten wird, und Verlagerungsmittel (69) zum Einstellen des zweiten Höhenbandführungselementes (29) in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes während des Bandtransportes, während die zweite Anpreßrolle (105) in einem Abstand von der zweiten Tonwelle (57) gehalten wird und Mittel (63) zum Rückkoppeln der Lagenänderung des Magnetbandes an der Stelle der Magnetkopfeinheit, während das Magnetband durch die Höhenbandführungselemente geführt wird.
4. Magnetbandgerät (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement (25) und der ersten Tonwelle-Anpreßrollenkombination (17) ein drittes Höhenbandführungselement (27) vorgesehen ist, das mit weiteren Verlagerungsmitteln (87) versehen ist, mit denen das dritte Höhenbandführungselement in der Breitenrichtung (71) des Magnetbandes (2) beim Magnetbandtransport einstellbar ist, nachdem die erste Anpreßrolle (103) sich von der ersten Tonwelle (55) gelöst hat.
5. Magnetbandgerät (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetbandgerät eine optische Einrichtung (63) aufweist, mit der die Lage des Magnetbandes (2) an der Stelle der Magnetkopfeinheit (5) kontrolliert werden kann.
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