Verfahren zum Herstellen eines vorbespielten Magnetbandes sowie Magnetbandgerät
zum Durchführen dieses Verfahrens
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines
vorbespielten Magnetbandes, wobei dieses Verfahren die nachfolgenden
Verfahrensschritte umfaßt: das Aufzeichnen von Information in Längsspuren innerhalb einer
vorgeschriebenen Toleranz an einer vorgeschriebenen Stelle auf einem Magnetband,
wobei das Magnetband von einer Abwickelhaspel über ein erstes
Höhenbandführungselement, eine erste Tonwelle-Anpreßrollenkombination, eine Magnetkopfeinheit zum
Aufzeichnen von Information auf dem Magnetband, eine zweite
Tonwelle-Anpreßrollenkombination und ein zweiten Höhenbandführungselement zu einer Aufwickelhaspel
transportiert wird, wobei in einer Bandlaufstrecke zwischen den Tonwellen Ränder des
Magnetbandes außer Kontakt mit Teil eines Magnetbandgerätes sind und wobei die
Höhenbandführungselemente bevor die Information auf dem Magnetband aufgezeichnet
wird, in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt
werden.
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Verfahren der eingangs erwähnten Art werden u.a. zum Vorbespielen von
Magnetband in Bandkopiergeräten angewandt. Ein derartiges Verfahren ist u.a. zum
Herstellen vorbespielten Magnetbandes für Compact Kassetten bekannt. Dabei wird das
Magnetband mit hoher Geschwindigkeit an der Magnetkopfeinheit entlanggeführt, wobei
4 Spuren mit einer Breite von je 620 µm mit Zwischenräumen von 300 µm durch die
Magnetkopfeinheit auf dem Magnetband aufgezeichnet werden. Ein Magnetbandgerät,
mit dem das bekannte Verfahren durchgeführt werden kann ist in "Philips Technical
Review" Heft 31, 1970, Nr.3 beschrieben. Bei diesem Gerät sowie bei modernen,
teuren Geräten wird das Magnetband auf beiden Seiten der Magnetkopfeinheit von einer
Tonwelle transportiert, wobei Anpreßrollen das Magnetband gegen die Tonwellen
drücken. Dabei wird ein genauer Bandlauf an der Stelle der Magnetkopfeinheit erhalten.
Bei dem bekannten Verfahren werden die Höhenbandführungselemente in einer
Richtung parallel an der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt durch Anordnung
von Distanzelementen einer genau definierten Dicke zwischen der Montagefläche des
Magnetbandgerätes und den Höhenbandführungselementen und durch Fixierung der
Höhenbandführungselemente in dem resultierenden Abstand von der Montagefläche. Es
hat sich herausgestellt, daß beim Bandtransport kleine Abweichungen in der Lage des
Magnetbandes gegenüber der Lage des Magnetbandes in statischem Zustand auftreten
können. Zum mit äußerster Lagengenauigkeit Schreiben von Spuren auf einem
Magnetband sind diese kleinen Lagenänderungen des Magnetbandes in dem statischen Zustand
und des Magnetbandes in dem dynamischen Zustand unerwünscht. Für neue
Magnetbandgeräte zum Herstellen vorbespielten Magnetbandes für neue digitale Kassetten
(siehe EP 0 381 266 A1 (PHN 12.816 C), soll der Bandlauf genauer eingestellt werden,
weil dabei 18 Spuren mit einer Breite von je nur 185 µm mit Zwischenräumen von 10
µm durch die Magnetkopfeinheit auf dem Magnetband aufgezeichnet werden. Ein
anderes Verfahren der eingangs erwähnten Art ist in US-A-4913 328 beschrieben, wobei
die Bandhöhe durch Steuerung der Lage des Höhenbandführungselementes während der
Aufzeichnung des Bandes eingestellt wird, während die Anpreßrollen und die Tonwelle
das Band andrücken.
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Es ist nun u.a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, wobei die gewünschte Lage auf dem
Magnetband aufzuzeichnender Spuren genau verwirklicht werden kann. Dazu weist das
erfindungsgemäße Verfahren das Kennzeichen auf, daß bevor die Information auf dem
Magnetband aufgezeichnet wird, und indem das Magnetband durch die
Höhenbandführungselemente geführt wird zunächst das erste Höhenbandführungselement beim
Bandtransport in einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung des Magnetbandes
eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle in einem Abstand von der ersten Tonwelle
gehalten wird und danach das zweite Höhenbandführungselement beim Bandtransport in
einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung des Magnetbandes eingestellt wird, wobei
die zweite Anpreßrolle in einem Abstand von der zweiten Tonwelle gehalten wird und
wobei beim Einstellen die Lagenänderung des Magnetbandes an der Stelle der
Magnetkopfeinheit zurückgekoppelt wird, bis das Magnetband eine Lage gegenüber der
Magnetkopfeinheit erreicht hat, bei der beim Aufzeichnen die Information in Spuren
innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz an der vorgeschriebenen Stelle auf dem
Magnetband aufgezeichnet wird, wonach die Information auf dem Magnetband
aufgezeichnet
wird. Damit ist es möglich, beim Bandtransport die Lagenänderung des
Magnetbandes gegenüber der Magnetkopfeinheit beim Einstellen zu beobachten und die
Einstellung darauf abzustimmen, bis das Magnetband die richtige Lage gegenüber der
Magnetkopfeinheit einnimmt. Mit der richtigen Lage wird diejenige Lage des
Magnetbandes gegenüber der Magnetkopfeinheit gemeint, bei der die Lage auf dem
Magnetband aufgezeichneter Spuren derjenigen Lage entspricht, die genormt
vorgeschrieben ist. Die Beobachtung des Magnetbandes kann visuell erfolgen und die
Rückkopplung kann handmäßig durchgeführt werden. Bei dieser Einstellmethode ist es notwendig,
daß das Magnetband zwischen den Tonwellen keinen Kontakt macht mit Teilen des
Magnetbandgeräts, da diese Teile sonst den bandlauf stören und den Effekt der
Einstellung der Höhenbandführungselemente beeinflussen. Dadurch, daß das
Magnetband beim Bandtransport in der Breitenrichtung eingestellt wird, wird eine sehr hohe
Lagengenauigkeit des Magnetbandes erhalten. Dadurch, daß die zwischen dem
einstellbaren Höhenbandführungselement und der Magnetkopfeinheit vorhandene Anpreßrolle in
einem Abstand von der Tonwelle gehalten wird, wird der Effekt einer Änderung des
Höhenbandführungselementes in der Breitenrichtung des Magnetbandes an der Stelle der
Magnetkopfeinheit unmittelbar sichtbar. Wenn die Anpreßrolle das Magnetband gegen
die Tonwelle drücken würde, wird der Effekt einer Änderung in der Breitenrichtung des
Magnetbandes des Höhenbandführungselementes nicht völlig und verzögert
weitergeleitet zu der Magnetkopfeinheit, und zwar dadurch, daß das Magnetband in der
Breitenrichtung nicht frei über die Tonwelle gleiten kann.
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Eine Ausführungsform des erfindungsgemaßen Verfahrens weist das
Kennzeichen auf, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement und der ersten
Tonwelle-Anpreßrollenkombination das Magnetband durch ein drittes
Höhenbandführungselement in einer Richtung parallel zu der Breitenrichtung des Magnetbandes
eingestellt wird, wobei die erste Anpreßrolle in einem Abstand von der ersten Tonwelle
gehalten wird und wobei die Einstellung erfolgt während das Magnetband von dem
ersten Höhenbandführungselement geführt wird und nachdem das erste
Höhenbandführungselement eingestellt ist. Damit wird eine Feineinstellung verwirklicht, wodurch das
Magnetband noch genauer eingestellt werden kann.
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Die Erfindung bezieht sich außerdem auf ein Magnetbandgerät, wie in
Anspruch 3 definiert.
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Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Magnetbandgeräts weist
das Kennzeichen auf, daß zwischen dem ersten Höhenbandführungselement und der
ersten Tonwelle-Anpreßrollenkombination ein drittes Höhenbandführungselement
vorgesehen ist, das mit weiteren Verlagerungsmitteln versehen ist, mit denen das dritte
Höhenbandführungselement in der Breitenrichtung des Magnetbandes beim
Magnetbandtransport einstellbar ist. Dieses dritte Höhenbandführungselement braucht über einen
geringeren Abstand verlagert zu werden als das erste Höhenbandführungselement, weil
das Magnetband bereits ziemlich genau durch das erste Höhenbandführungselement
eingestellt ist. Dadurch, daß im allgemeinen Verlagerungsmittel, mit denen
Verlagerungen nur in einem kleinen Bereich durchgeführt werden können, genauer sind als
diejenigen, mit denen Verlagerungen über einen großen Bereich durchgeführt werden,
läßt sich damit das Magnetband genau einstellen.
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Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Magnetbandes
weist das Kennzeichen auf, daß das Magnetbandgerät eine optische Einrichtung
aufweist, mit der die Lage des Magnetbandes an der Stelle der Magnetkopfeinheit
kontrolliert werden kann. Damit kann die Lage des Magnetbandes in der Breitenrichtung
an der Stelle der Magnetkopfeinheit genau bestimmt werden, was für eine genaue
Einstellung des Magnetbandes erwünscht ist.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Magnetbandgeräts,
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Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Magnetbandgeräts,
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Fig. 3. ein Höhenbandführungselement zum Nachstellen der Lage eines
Magnetbandes in dem Magnetbandgerät und
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Fig. 4 Einen Teil eines Magnetbandes mit Informationsspuren.
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Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eines Magnetbandgeräts zum Aufzeichnen von
Information auf einem Magnetband 2. Dieses Magnetbandgerät wird benutzt beim
Herstellen vorbespielten Magnetbandes für Audio-Kassetten. Das Magnetbandgerät 1 hat
eine Montageplatte 3, auf der eine Magnetkopfeinheit 5 mit zwei Magnetköpfen 6, 8,
zwei Haspelantriebsachsen 13, 15, zwei Tonwelle-Anpreßrollenkombinationen 17, 19,
drei einstellbare Höhenbandführungselemente und zwei
Bandspannungsregelmechanismen 31, 33 vorgesehen sind. In der Ausgangslage befindet sich eine Abwickelhaspel 35
mit einem Magnetbandwickel 37 auf der Haspelantriebsachse 13. Die
Bandspannungsmechanismen 31, 33 bestehen je aus einem Schenkel 41, 43, deren Ende mit je einer
Bandführungsrolle 45, 47 versehen ist. Mit dem anderen Ende ist der Schenkel mit der
Montageplatte 3 drehbar verbunden. Eine Spiralfeder 49 ist mit einem Ende an dem
Schenkel befestigt und mit dem anderen Ende an der Montageplatte und drückt die
Bandanpreßrolle 45 mit einer nahezu konstanten Kraft gegen das Magnetband 2. Das
Magnetband wird durch die zwei Tonwelle-Anpreßrollenkombinationen 17, 19 an den
Bandführungsrollen 45, 47, den Höhenbandführungselementen 25, 27, 29 und der
Magnetkopfeinheit 5 entlang transportiert und auf einer Aufwickelhaspel 39
aufgewikkelt. Beim Aufzeichnen von Information auf dem Magnetband 2 durch die zwei
Magnetköpfe 6, 8, wobei jeder Magnetkopf einen Teil der Information aufzeichnet,
wird das Magnetband 2 mit hoher Geschwindigkeit an den Magnetköpfen entlang
transportiert. Die Information für die Magnetköpfe rührt von einem Speigher 51 oder
von einem weiteren Magnetkopf her, der die Information von einem (in der Figur nicht
dargestellten) Mutterband liest. In einer Bandlaufstrecke 53 zwischen den Tonwellen 55,
57 ist das Magnetband 2 mit den Rändern 59, 61 außer Kontakt mit dem
Magnetbandgerät (siehe Fig. 2). Dies ist notwendig, da sonst diese Teile den Bandlauf stören und
der Effekt der Einstellung der Höhenbandführungselemente beeinträchtigen. Das
Magnetbandgerät 1 hat weiterhin noch eine optische Einrichtung 63, die an einem
Führungselement 65 verschiebbar ist und mit der die Lage des Magnetbandes 2 an der
Stelle der Magnetköpfe 6, 8 beobachtet werden kann.
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Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Magnetbandgeräts 1. Das erste und
das zweite Höhenbandführungselement 25, 29 ist mit Verlagerungsmitteln 67, 69 zum in
einer Richtung parallel zu einer Breitenrichtung 71 des Magnetbandes Einstellen der
Höhenbandführungselemente 25, 29 versehen. Diese Verlagerungsmittel 67, 69 werden
durch eine Achse 72, 73 gebildet, deren eines Ende mit sehr feinem Gewinde 75, 77
versehen ist. Die Höhenbandführungselemente 25, 29 können beim Bandtransport,
indem sie das Magnetband 2 lenken, gedreht werden. Dadurch ändert sich die höhe der
Höhenbandführungselemente 25, 29 gegenüber der Montagefläche 3 und das
Magnetband
2 ist in der Breitenrichtung 71 einstellbar. Das dritte Höhenbandführungselement
27 hat zwei Bandkantenführungsflächen 79, 81, die sich in einem Abstand 83, größer
als die Breite 85 des Magnetbandes 2 befinden. Dieses dritte
Höhenbandführungselement 27 ist mit weiteren Verlagerungsmitteln 87 versehen, die durch
Einstellschrauben 89, 91, 93 gebildet werden, mit einem biegsamen Scharnier 95 und mit zwei
parallelen Schenkeln 97, 99 (siehe Fig. 3). Das dritte Höhenbandführungselement 27
kann mit den Einstelischrauben 89 und 93 um das biegsame Scharnier 95 gekippt
werden, wodurch die Bandführungsflächen 79, 81 parallel zu dem Magnetband 2 eingestellt
werden können. Weiterhin ist dieses dritte Höhenbandführungselement 27 in einer
Richtung parallel zu der Breitenrichtung 71 des Magnetbandes 2 mit Hilfe einer weiteren
Einstellschraube 91 einstellbar. Fig. 3 zeigt das dritte Höhenbandführungselement 27
mit den weiteren Verlagerungsmitteln 87. Das dritte Höhenbandführungselement 27 ist
über die zwei parallelen Schenkel 97 und 99 mit einem um das biegsame Scharnier 95
kippbaren Trägerteil 101 verbunden. Die Schenkel 97 und 99 sind mit ihren Enden mit
dem Trägerteil 101 und dem dritte Höhenbandführungselement 27 gelenkig verbunden.
Mit Hilfe der weiteren Einstellschraube 91 kann die Höhe des dritten
Höhenbandführungselementes gegenüber der Montagefläche 3 eingestellt werden, wodurch je nach der
Verlagerung in der Höhe die erste Bandführungsfläche 79 oder die zweite
Bandführungsfläche 81 das Magnetband 2 lenkt. Mit dem dritten Höhenbandführungselement 27
läßt sich das Magnetband 2 genau in der Breitenrichtung 71 nachregeln. Bei dieser
Nachregelung des Magnetbandes 2 in der Breitenrichtung 71 wird das Magnetband über
eine große Länge unterstützt, wodurch die Belastung der Bandkante 61 beschränkt ist.
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Untenstehend wird das Verfahren zum Einstellen beschrieben. Bevor ein
Magnetbandwickel auf die Haspelantriebsachse gelegt wird, werden auf die
Haspelantriebsachsen 13, 15 vorhandene (in der Zeichnung nicht dargestellte) Haspelteller und
die Magnetkopfeinheit 5 mit Hilfe einer Einstelllehre gegenüber der Montagefläche 3 in
der Höhe eingestellt. Nachdem eine Magnetbandwickel 37 auf die Haspelantriebsachse
13 gelegt worden ist, wird das Magnetband 2 über das erste Höhenbandführungselement
25, die erste Tonwelle 55, die Magnetkopfeinheit 5, die zweite Tonwelle 57 und das
zweite Höhenbandführungselement 29 zu der Aufwickelhaspel 39 geführt und damit
verbunden. Die Bandspannungsrollen 45, 47 und die Anpreßrollen 103, 105 haben
vorerst noch keinen Kontakt mit dem Magnetband 2 (durch gestrichelte Linien in Fig. 1
dargestellt). Danach wird die zweite Anpreßrolle 105 in die (durch gezogene Linien
angegebene) Betriebslage gebracht und der Bandtransport wird gestartet, so daß die
zweite Anpreßrolle 105 das Magnetband 2 gegen die zweite Tonwelle 57 drückt und die
zweite Tonwelle-Anpreßrollenkombination 19 die Transportgeschwindigkeit 107
bestimmt. Nun wird das erste Höhenbandführungselement 25 in einer Richtung parallel zu
der Breitenrichtung 71 des Magnetbandes 2 eingestellt. Nach der Einstellung muß das
Magnetband gegenüber der Magnetkopfeinheit eine Lage einnehmen, in der beim
Aufzeichnen die Information spurenweise innerhalb der vorgeschriebenen Toleranz an der
vorgeschriebenen Stelle auf dem Magnetband geschrieben wird. Fig. 4 zeigt einen teil
des Magnetbandes 2 mit Spuren 115. Die Spuren müssen in einer vorgeschriebenen
Lage auf dem Magnetband angebracht werden. Dabei muß jede Spur 115 in einem
vorgeschriebenen Abstand 117 und innerhalb einer vorgeschriebenen Toleranz von der
Mitte 119 des Magnetbandes 2 auf dem Band vorhanden sein. Diese Toleranz beträgt ±
35 µm. Beim Einstellen wird das Magnetband 2 an der Stelle der Magnetköpfe 6, 8
beobachtet. Als Hilfsmittel zum Einstellen der Höhenbandführungselemente befinden
sich auf jeder Seite der Magnetköpfe 6, 8 Bandführungselemente 7, 9, 11, die mit je
zwei Vorsprüngen 109, 111 versehen sind (siehe auch Fig. 2). Die Vorsprünge 109,
111 befinden sich in einem Abstand voneinander, der größer ist als die Breite 85 des
Magnetbandes 2. Die Mitten zwischen den Vorsprüngen liegen fluchtend mitten
zwischen den Magnetköpfen Das erste Höhenbandführungselement 25 wird nun derart
eingestellt, daß das Magnetband 2 sich möglichst genau mitten zwischen den drei Paaren
von Vorsprüngen 109, 111 hindurch erstreckt. Danach wird die erste Anpreßrolle 103
mit dem Magnetband in Berührung gebracht und die zweite Anpreßrolle 105 in einen
Abstand von der zweiten Tonwelle 57 gebracht. Nun wird mit derselben prozedur wie
oben beschrieben, das zweite Höhenbandführungselement 29 eingestellt. Danach wird
auch die zweite Anpreßrolle 105 wieder mit der zweiten Tonwelle 57 in Berührung
gebracht und die Lage des Magnetbandes 2 wird überprüft. Die Einstellung des zweiten
Höhenbandführungselementes 29 kann einen derartigen Einfluß gehabt haben, daß das
erste Höhenbandführungselement 25 nun noch etwas nachgeregelt werden muß. Diese
Nachregelung erfolgt auf dieselbe Art und Weise wie der oben beschriebene
Einstellvorgang.
Danach kann es auch noch notwendig sein, das zweite Höhenbandführungselement
29 nachzuregeln. Falls erforderlich, kann diese Nachregelung einige Male wiederholt
werden. Wenn das Magnetband 2 sich mitten zwischen den Vorsprungpaaren 109, 111
erstreckt, nimmt das Magnetband die richtige Lege ein. Um diese richtige Lege noch
genauer zu erreichen wird, nachdem die erste Anpreßrolle 103 wieder in einem Abstand
von der ersten Tonwelle 55 gebracht worden ist, das Magnetband 2 noch mit Hilfe des
dritten Höhenbandführungselementes 27 eingestellt. Um die richtige Lege möglichst
genau bestimmen zu können, wird das Magnetband mit der optischen Einrichtung 63 an
der Stelle der Vorspünge 109, 111 beobachtet. Zum Schluß werden die
Bandspannungsrollen 45, 47 in die Betriebslage gebracht (durch gezogene Linien in Fig. 1 angegeben)
und kann das Schreiben des Magnetbandes gestartet werden. Dieses Verfahren braucht
nur einmal durchgeführt zu werden. Wenn ein weiteres Magnetband beschrieben werden
soll kann auf einfache Weise die Magnetbandspule auf die Haspelantriebsachse 13 gelegt
zu werden, das Magnetband mit einem Ende an der Aufwickelhaspel 39 befestigt zu
werden und das Schreiben kann gestartet werden, ohne daß dazu die
Höhenbandführungselemente 25, 27, 29 wieder von neuem eingestellt werden müssen.