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Die vorliegende Erfindung betriift allgemein eine Kabelverbindungsstruktur einer
Festkörper-Bildabtastvorrichtung und insbesondere eine
Kamerakabel-Verbindungsstrktur in einer Kamera vom separaten Typ, die aus einem
Kamerakopf und einer Kamerasteuereinheit besteht.
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In den letzten Jahren bestand eine wachsende Nachfrage nach einer Kamera vom
separaten Typ, welche die Eigenschaft nutzt, daß sowohl die Größe als auch das Gewicht
einer Festkörper-Bildabtastvorrichtung leicht reduziert werden kann. Unter derartigen
Umständen ergab sich eine neue Nachfrage von Kunden nach einem
Kamerakabel-Verbindungsverfahren zum Verbinden eines Kamerakopfes mit einer
Kamerasteuereinheit (nachfolgend als CCU abgekürzt), insbesondere zum Verbinden des
Kamerakopfes mit einem Kamerakabel. Und zwar ist ein direkter Typ des
Kabelanschließens vom Standpunkt der Gestaltung her für das äußere Erscheinungsbild
eines Verbindungsabschnitts zwischen dem Kamerakopfund dem Kamerakabel
wünschenswert. Zum Anbringen und Lösen des Kamerakabels ist es jedoch
wünschenswert, eine Kabelsteckeranordnung einzubauen.
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Das Folgende ist eine Erläuterung eines herkömmlichen Verfahrens des Verbindens
vom Kamerakopf mit dem Kamerakabel.
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Fig. 1 stellt ein herkömmliches Verbindungsverfahren vom direkten
Kabelanschlußtyp dar. In Fig. list mit 31 eine Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit
bezeichnet, deren Leiteranschlüsse 35 mit den Anschlußelementen 36 eines
Kamerakabels 34 verlötet sind. Danach ist die Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit in
ein Körperchassis 32 und ein Mantelchassis 33 eingefügt, und ein Verbindungsabschnitt
ist mit einer Schraube 37 befestigt, wodurch sie miteinander verbunden sind. Ein
Kamerakopfvom direkten Kabelverbindungstyp ist auf diese Weise fertiggestellt. Man
beachte, daß ein Gewinde 38 auf einem Außenumfang des Mantelchassis 33 ausgebildet
ist; und eine (nicht dargestellte) Linse kann dadurch an dieses montiert werden.
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Fig. 2 ist ein weiteres herkömmliches Beispiel, welches ein
Stecker-Verbindungsverfahren darstellt. Fig. 3 ist eine Ansicht, welche dieses Verfahren
des Zusammenbaus eines Kamerakopfes vollständig darstellt. Bezugnehmend auf die
Fig. 2 und 3 stellt das Bezugszeichen 51 eine Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit dar
mit deren (nicht dargestellten) Leiteranschlüssen eine aus einem flexiblen Material
bestehende Verbindungsplatte 52 verlötet ist. Mit 53 ist ein Stecker bezeichnet, welcher
das andere Ende (gegenüberliegend einer Linsen-Befestigungsseite) des Kamerakopfes
bildet, und an seinem einen Ende die mit der Verbindungsplatte verlöteten
Leiteranschlüsse und an seinem anderen Ende einen Stecker besitzt, der mit einer integral
mit dem Kamerakabel verlöteten Steckbuchse 41 verbunden ist. Das Bezugszeichen 54
bezeichnet ein Mantelchassis, in welches eine Einheit 55, welche aus der
Bildabtastvorrichtung, der Verbindungsplatte und dem Stecker besteht, eingefügt ist.
Diese Komponenten werden mit einer Schraube 56 befestigt, und dann werden das
Körperchassis 57 und das Mantelchassis 54 ebenfalls mit einer Schraube befestigt und
auf diese Weise der Kamerakopf 43 fertiggestellt. Der Kunde verwendet die Kamera
indem er den Stecker des Kamerakopfes mit der Steckbuchse 41 einem
zusammenmontierten Kabelstück 44 verbindet.
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In den oben beschriebenen herkömmlichen Beispielen genügt jedoch das äußere
Erscheinungsbild der auf der Konstruktion von Fig. 1 basierenden Kamera der
Kundenanforderung, und zwar aufgrund des Kabelanschlusses vom direkten Typ
Anbringen und Lösen des Kamerakabels bringen jedoch ein Demontieren und Montieren
mittels hyperfeinem Löten mit sich. Dieses stellt insofern ein Problem dar, als dieser
Vorgang nicht einfach ist, und der Kundenanforderung kann dann nicht genügt werden.
Weiter wird in der Konstruktion von Fig. 2 das Kamerakabel durch das Steckersystem
angebracht und gelöst, was den Vorgang erleichtert und dieser Kundenanforderung
entspricht. Hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbilds der Kamera ist jedoch die Größe
der Steckbuchse 41 im wesentlichen gleich deijenigen des Kamerakopfes 43, was
schlecht aussieht. Auf diese Weise entsteht das Problem, daß die Kundenwünsche night
befriedigt werden können.
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Die ebenfalls anhängige europäische Patentanmeldung Nr.91121 544.0 desselben
Anmelders, veröffentlicht als EP-A-0 492 349, offenbart eine
Kompaktkamerakopfkonstruktion. Der Kamerakopf weist ein Bildabtastmodul von
identischer Konstruktion zu demjenigen der vorliegenden Erfindung auf, welches
innerhalb eines Chassis montiert ist. Das Modul besitzt Leiteranschlüsse, welche mit
einer Steckbuchse verbunden sind, die sich an einem Ende von einem Kabel zum
Übertragen eines Signais befindet, das von einem Bildabtastvorrichtungs-Chip des
Moduls empfangen wurde.
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EP-A-0 492 349 umfaßt jedoch einen Teil des Standes der Technik gemäß Art.
54(3) und (4) EPÜ, da ihr Prioritätstag früher liegt als derjenige der vorliegenden
Anmeldung, sie aber nach dem Anmeldetag der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht
wurde.
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Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben angeführten Probleme zu
beseitigen, indem eine Festkörper-Bildabtastvorrichtung bereitgestellt wird, wobei ein
Kamerakopf von seinem äußeren Erscheinungsbild einen Kabelanschluß vom direkten
Typ besitzt, aber das Anbringen und Lösen des Kamerakabeis durch eine in die Kamera
eingebaute Steckerstruktur erleichtert sind.
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Um das obenbeschriebene Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung eine
Festkörper-Bildabtastvorrichtung, aufweisend: eine Steckerbuchse, die mit einer
Kabelklemme verbunden ist; ein Kabel, das mit Kabelverbindungsanschlüssen der
Steckbuchse verbunden ist, wobei das Kabel durch ein Durchgangsloch der
Kabelklemme hindurchgeht; ein Bildabtastvorrichtungs-Modul, das aus einer
Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit besteht, in welcher eine Elektrode eines
Bildabtastvorrichtungs-Chips durch einen metallischen Leiter mit Elektroden verbunden
ist, die an Seitenflächen von Vorrichtungstreiber-Schaltungskarten angeordnet sind,
wobei Leiteranschlüsse auf einer der Karten angeordnet sind; und ein Mantelchassis,
welches die Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit umhüllt; wobei die Leiteranschlüsse des
Bildabtastvorrichtungs-Moduls ein Signal von dem Bildabtastvorrichtungs-Chip zum
Kabel übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiteranschlüsse mit der Steckbuchse
verbunden sind und das Kabel auch durch ein Durchgangsloch in einem Körperchassis
hindurchgeht und das Körperchassis derart beschaffen ist, daß es die mit den
Leiteranschlüssen und der Kabelklemme verbundene Steckbuchse verdeckt.
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Daher besitzt der Kamerakopf hinsichtlich seines äußeren Erscheinungsbildes eine
Kabelanschlußstruktur vom direkten Typ. Beim Anbringen und Lösen des Kabels kann
das Kabel durch den Stecker demontiert und montiert werden.
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Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefligten Zeichnungen hervor, welche
zeigen:
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Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches eine herkömmliche
Festkörper-Bildabtastvorrichtung darstellt;
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Fig. 2 eine Skizze einer weiteren herkömmlichen Festkörper-Bildabtastvorrichtung;
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Fig. 3 eine Ansicht, die den Aufbau der Festkörper-Bildabtastvorrichtung von
Fig. 2 vollständig darstellt;
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Fig. 4 eine Skizze einer Festkörper-Bildabtastvorrichtung in Ubereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 5 ein Blockdiagramm, welches die in Fig. 4 gezeigte
Festkörper-Bildabtastvorrichtung vollständig darstellt; und
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Fig. 6 ein Blockdiagramm, das eine in Fig. 5 gezeigte Bildabtastvorrichtungs-
Moduleinheit vollständig darstellt.
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Fig. 4 ist eine Skizze einer Festkörper-Bildabtastvorrichtung in Ubereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung. Fig. 5 stellt den Aufbau der
Festkörper-Bildabtastvorrichtung von Fig. 4 dar. Fig. 6 stellt den Aufbau einer Bildabtast-Moduleinheit in
dem Ausführungsbeispiel dar. Bezugnehmend auf die Fig. 4 und 5 bezeichnet das
Bezugszeichen 11 ein Bildabtast-Vorrichtungsmodul; 12 ein Steckermodul; 13 einen
Kamerakopf und 21 eine Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit, die aus Leiteranschlüssen
22, welche die Steckerstiftfunktion eines Steckers aufweisen, einem
Bildabtastvorrichtungs-Cliip, einer Vorrichtungstreiber-Schaltungskarte und einem
räumlichen Filter besteht.
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Hierbei ist die Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit 21, wie in Fig. 6 dargestellt,
aus einem Bildabtastvorrichtungs-Chip 311, einem optischen Glas 313,
Vorrichtungstreiber-Schaltungskarten 314, 315, 316, die jeweils mit einer
Treiberschaltung für den Bildabtastvorrichtungs-Chip 311 gepackt sind, und
Leiteranschlüssen 22 zusammengesetzt. Das optische Glas 313 ist auf eine
lichtempfangende Fläche des Bildabtastvorrichtungs-Cbips 311 aufgesetzt. Die
Vorrichtungstreiber-Schaltungskarten 314, 315, 316 sind mit Verbindungsstiften 317
gehalten und befestigt. Elektroden 314e, 315e, 316e sind an den Seitenabschnitten der
Vorrichtungstreiber-Schaltungskarten 314, 315, 316 ausgebildet. Diese Elektroden sind
mit einem außenliegenden Leiter 31 im verbunden, der mit einer (nicht dargestellten)
Vorrichtungselektrode des Bildabtastvorrichtungs-Chips 311 verbunden ist. Weiter sind
metallische Leiteranschlüsse 22 am unteren Ende der
Vorrichtungstreiber-Schaltungskarte 316 angebracht.
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Wendet man sich Fig. 5 zu, stellt das Bezugszeichen 23 ein Mantelchassis dar, in
welches die Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit 21 fest eingefügt ist. Ein
Bildabtastvorrichtungsmodul 11 wird auf diese Weise fertiggestellt. Mit 24 ist eine
Steckbuchse bezeichnet, die mit einer Schraube 26 an einer Kabelklemme 25 befestigt ist.
Ein allgemein mit 27 bezeichnetes Kamerakabel geht durch Durchgangslöcher des
Körperchassis 23 und die Kabelklemme 25 hindurch und ist danach in einer
vorbestimmten Position in der Kabelklemme 25 befestigt; und Anschlüsse von diesem
sind mit Kabelverbindungsanschlüssen 29 der Steckbuchse 24 verlötet Eine
Steckereinheit 220 und ein Steckermodul 12 sind auf diese Weise vervollständigt. Als
nächstes werden Leiteranschluß stifte 22 des Bildabtastvorrichtungsmoduls mit der
Steckbuchse 24 des Steckermoduls zusammengesteckt. Nachdem sie durch Befestigen
mit einer Schraube 212 verbunden sind, werden das Körperschassis und die
Kabelklemme verschraubt und vereinigt, indem ein (nicht dargestelltes), im Inneren des
Körperchassis 28 ausgebildetes Gewinde mit einem auf dem Außenumfang der
Kabelklemme ausgebildeten Gewinde 213 in Eingriff gebracht wird, und auf diese Weise
der Kamerakopf 13 vervollständigt. Man beachte, daß ein Gewinde 214 auf dem
Außenumfang des Mantelchassis 23 ausgebildet ist, wodurch eine (nicht dargestellte)
Linse an diesem angebracht werden kann.
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Wie oben erläutert schließt in Übereinstimmung mit diesem Ausführungsbeispiel
das Bildabtastvorrichtungsmodul die Bildabtastvorrichtungs-Moduleinheit ein, in welcher
der Bildabtastvorrichtungs-Chip direkt mit dem Mantelchassis verbunden ist. Das
Bildabtastvorrichtungsmodul ist mit dem Steckermodul verbunden, in welchem das
Körperchassis die Steckereinheit einschließt, und auf diese Weise wird der Kamerakopf
fertiggestellt. Der Kamerakopf besitzt daher hinsichtlich seines äußeren
Erscheinungsbildes eine Kabelanschlußstruukur vom direkten Typ. Ebenfalls wird die
Steckerstruur bereitgestellt, bei welcher das Kabel einfach durch Demontieren des
Schraubenbefestigungsabschnitts des Verbindungselements montiert und demontiert
werden kann. Somit ist es möglich, eine Kamerakopfstruktur bereitzustellen welche die
Kundenanforderungen ausreichend zufriedenstellt.
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Auch wenn das veranschaulichende Ausführungsbeispiel im Detail bezugnehmend
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben wurde, versteht es sich, daß die vorliegende
Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel begrenzt ist. Verschiedene
Veränderungen oder Modifikationen können in diesem durch einen Fachmann
vorgenommen werden, ohne daß der durch die Ansprüche definierte Rahmen der
Erfindung verlassen wird.