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Fahrspielzeug mit Einrichtung zum Fahrtrichtungswechsel Die Erfindung
betrifft ein fahrbares Spielzeug mit einer Einrichtung. zum Fahrtrichtungswechsel
und bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der durch das Patent 639755
geschützten
Einrichtung, welche derart ausgebildet ist, daß das eine Lenkrad bzw. Lenkräderpaar
in der Senkrechten an .einem Träger auf und ab schwingbar angeordnet ist, der an
einem bei der Bewegung des Spielzeuges mechanisch bewegten Hebel gelagert ist.
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Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß zum Heben und Senken
des .einen Lenkrades bzw. Lenkräderpaares dessen Träger an einem van Hand zu bewegenden
Hebel gelagert ist, der zwangsläufig z. B. durch eine Feder in die eine Endlage
gezogen, durch eine Sperreinrichtung in der anderen Endlage gehalten wird.
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Die Sperreinrichtung besteht dabei aus einem zweiten bewegbaren Handhebel,
der gegenüber dem den Träger aufnehmenden. Handhebel derart angeordnet ist; daß
der Trägerhebel in seiner einen Endlage durch den Sperrhebel verriegelt, bei . .dessen
Betätigung zwangsläufig z. B. durch eine Feder in seine andere Endlage gezogen wird
und der. Sperrhebel in seiner Ruhelage durch den Trgerhebel verriegelt, bei dessen
Betätigung zwangsläufig z. B. durch eine Feder in -seine Sperrlage gebracht wird.
- -Die gegenseitige Verriegelung der beiden Handhebel erfolgt dadurch, daß jeder
der beiden Hebel mit einem nasenartigen Ansatz o. dgl. versehen ist, der in den
Bewegungsbereich des Ansatzes des anderen Hebels einragt.
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Durch die Zusatzerfindung wird gegenüber der bisherigen Ausführung
mit mechanisch gesteuertem Träger eine wesentlich abwechslungsreichere Spielmöglichkeit
geboten, da
der Fahrtrichtungswechsel jeweils den Umständen entsprechend,
z. ß. bei Auftreten eines Hindernisses und in Anpassung rann den beabsichtigten
Spielvorgang, vorgenommen, das Spiel somit sehr reizvoll gestaltet werden kann.
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Auf der Zeichnung ist die Erfindung "4,i@ Ausführungsbeispiel eines
Spielzeugkraftfahfzeuges veranschaulicht. Beim gezeichneten Beispiel sind die Lenkräder,
die abwechselnd auf die Fahrbahn gelangen, auf der gleichen Seite der Laufräder
angeordnet. Die Erfindung kann aber auch derart ausgeführt werden, daß das eine
Lenkrad bzw. Lenkräderpaar vor, das andere hinter den Laufrädern sich befindet.
Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des durch das schwingbar angeordnete Lenkrad
gesteuerten Spielfahrzeuges, Fig.2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 einen Schnitt nach
A-A der Fig. 2, Fig.4 eine Seitenansicht des durch das andere Lenkrad bzw. Lenkräderpaar
gesteuerten Fahrzeuges, Fig. 5 einen Schnitt nach- B-B der Fig. 3, Fig. 6 und 7
das Spielfahrzeug in Seitenansicht und Draufsicht bei Steuerung durch das schwingbare
Lenkrad, Fig.8 und 9 das Spielfahrzeug in Seitenansicht und Draufsicht bei Steuerung
durch das andere Lenkrad bzw. Lenlräderpaar.
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Die Achse a, welche die Laufräder b trägt, wird in an
sich bekannter Weise durch das Triebwerk c angetrieben. Die Achse d, auf der die
-Lenkrä-dere sitzen, erfährt keinen Antrieb. Auch das Lenkrad/, an dessen
Stelle gegebenenfalls ein Lenkräderpaar treten kann, wird nicht angetrieben.
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Das Lenkrad f ist, heb- und senkbar, und zwar mittels seines, schwingbaren
Trägers g, der U-förmig gestaltet ist und in dessen seitlichen Wä nden g i und g=
die Achse des Lenkrades f gelagert ist.
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Ein nach rückwärts führender Teil /t des Trägers g ist an dem Hebel
i befestigt, der mit Hilfe seines über die Karosserie hinausragenden Griffteils
k zu betätigen ist und der mittels der Achszapfen l schwenkbar in den Seitemvangen
des Fahrgestelles gelagert ist.
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Der Hebel i, k ist mit einem nasenartigen Ansatz, Vorsprung
o. dgl. m versehen und steht unter Wirkung der Feder n, die bestrebt ist, ihn stets
in die aus Fig. i ersichtliche Lage zu bringen.
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Ein zweiter mittels der öse o aß der einen Seitenwange des Fahrgestelles
schwenkbar gelagerter Hebelp, dessen Griffteil q ebenfalls aus der Karosserie herausragt,
ist mit einem Ansatz, Fortsatz o. dgl. r versehen, der in den Bewegungsbereich der
Nase in einsagt. Der Hebel p wird durch die Feder s stets in die Stellung gemäß
Fig. i gezogen. Ein Anschlagt der Fahrgestellseitenwange legt dabei die Endlage
des Hebels p, g fest (s. Fig. 4).
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Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung zum Heben und Senken des Lenkrades
f ist " folgende Wenn das Spielfahrzeug unter Wirkung des Lenkrades f fährt und
umgesteuert werden soll, so daß die Lenkräder e die Steuerung übernehmen, so wird
der Handhebel i, h aus der aus Fig. i ersichtlichen Lage in die Stellung
gemäß Fig. q. verschwenkt. Dabei wird der Träger g, somit das Lenkrad/ in die in
Fig.4 dargestellte Lage hochgeschwenkt. Gleichzeitig wird, da die Nase nt des Hebels!,
k sich nach hinten bewegt hat, die bisherige Sperrung der Nase r, somit des Hebels
p, g gelöst und dieser unter Wirkung der Feder s in seine in Fig. 4 dargestellt
Sperrlage geschwenkt, wobei sich die Nase r vor die Nase m legt. Der Hebel
i, k kann daher, solange der Hebel p, g sich in der Sperrlage befindet, nicht
nach vorn geschwenkt werden.
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Soll die Fahrtrichtung wieder gewechselt werden, so wird der Hebel
p, g nach hinten geschwenkt, somit die Sperrung r, it gelöst. Der Hebel
i, k wird nunmehr selbsttätig durch die Feder m nach vorn geschwenkt, das
Lenkrad fsomit auf die Fahrbahn gesenkt.
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Die beiden Handhebel verriegeln sich somit gegenseitig und werden
bei Lösung der Verriegelung zwangsläufig in die andere' Endlage gebracht.
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Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Achse d so angeordnet,
daß die Lenkräder e die Vorwärtsfahrt des Fahrzeuges steuern. Die Achse d -kann
aber auch so eingestellt sein, daß das Fahrzeug unter Wirkung der Räder e einen
Bogen fährt, der dem durch das Lenkrad/ gesteuerten Bogen entgegengesetzt ist. Gegebenenfalls
kann die Achse d an einem Drehschemel gelagert sein, so daß die durch die Rädere
gesteuerte Fahrtrichtung einstellbar ist: Ebenso kann auch der Träger g als Drehschemel
gestaltet sein.