DE69212491T2 - Baumaschine mit schwenkbarem ausleger - Google Patents
Baumaschine mit schwenkbarem auslegerInfo
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- E02F3/308—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with a dipper-arm pivoted on a cantilever beam, i.e. boom working outwardly
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf die Ausführung des Armsystems eines Wippauslegers in einer Arbeitsmachine, womit die Arbeitsmaschine zu ihren Eigenschaften in einem Bagger, Schlepplader, Lader oder Hochstapler umgeformt werden kann.
- Von früher her kennt man Wippauslegerausführungen, wo im allgemeinen ein oder mehrere der aufeinderfolgenden Schwenkarme mit einem hydraulischen Zylinder geschwenkt werden. Bei der Montierung wird ein Drehgelenk benutzt, das die gleichzeitige Schwenkung nebeneinader liegender Schwenkarme auf einem Niveau in Verhältnis zu einander ermöglicht. Im allgemeinen sind die Schwenkarme steif, und an den von der Arbeitmaschine am weitesten liegenden Arm ist ein für die betreffende Arbeit geeignetes Werkzeug angebracht. Ausser den steifen Schwenkarmen sind auch teleskopisch auslegbare Arme bekannt, womit die Reichweite vergrössert wird.
- Den oben genannten früheren Auslegerausführungen fehlt die Umgestaltungsmöglichkeit, der bei Umwandlung eines meistens mit einem Wippausleger mit mehreren Schwenkarmen versehenen Baggers in einem Lader nötig ist, wo normalerweise nur ein Arm gebraucht wird. Es ist möglich mit einem Bagger zu laden, das Fahren mit schwerer Last ist aber schwierig, denn die Last muss von langen Schwenkarmen gestützt und mit grossem Abstand von der Arbeitsmaschine, die auf ihren Rädem oder Raupen sein muss, gefördert werden. Beim Laden oder Stapeln muss die Last, wenigsten während des Transportes, möglichst nahe an die Arbeitsmaschine gebracht werden.
- Gemäss der Ausführung dieser Erfindung wird eine beträchtliche Verbesserung der Umwandelbarkeit des Auslegers erzielt. Die Erfindung is gekennzeichnet dadurch, was in den Patentansprüchen Man kann als die wichtigsten Vorteile der Erfindung die Tatsachen betrachten, dass mit derselben Auslegerausführung Eigenschaften erzielt werden, die von einem Schlepperlader, und Eienschaftendie von einem Hochstapler erfordert werden. Mit diem Ausleger kann man, je nach Bedarf, die Last nahe an die oder weit von der Maschine lenken. Dazu kann man mit dieser Ausführung des Wippauslegers das Gleichgewicht des Auslegers verbessern, welches noch dazu führt, dass die Arbeitsmaschine leichter als die von früher her bekannten Geräten gebaut werden kann.
- Hierunten wird die Erfindung ausführlich, unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen, beschrieben, wo
- Fig. 1 stellt das Seitenbild eines Baggers dar.
- Fig. 2 stellt den Ausleger dar.
- Fig. 3 stellt den Ausleger eingezogen dar.
- Fig. 4 stellt den Ausleger eingezogen in der Arbeitsmaschine dar.
- Fig. 5 stellt einen Querschnitt des Wippauslegers dar.
- Fig. 6 stellt einen Querschnitt des Gleitstücks dar.
- Fig. 7 stellt das Gleitstück in einem Gelenk dar.
- Fig. 8 stellt das Gleitstück zwichen Führungen dar.
- Fig. 9 stellt die Verriegelung des Zylinders dar.
- Fig. 10 stellt eine Gelenkausführung des Auslegers dar.
- Fig. 11 stellt einen hydraulischen Arretierzapfen dar.
- Figur 1 ein vereinfachtes Bild über einem Bagger mit Drehantrieb 7 des oberen Gerüstes. Auf dem oberen Gerüst kann der Ausleger nach vorn und hinten mittels einem beweglichen Abstützungsblock 16 bewegt werden. Hubarm 1 ist mit Gelenk 2 an den Abstützungsblock befestigt und wird mit Zylinder 3 betätigt Es gibt im Hubbarm 1 gibt es zwei Festpunkte 4,5 zur Arretierung des Schwenkzylinders 6 Hinterende. Schenkarm 9 ist an das obere Ende des Hubarms mit einem Gelenk 8 gegliedert. Ein Schaufelzylinder 10 ist an den Hubarm 9, zum Antrieb einer Schaufel montiert. Auf beiden Seiten des Schwenkarms gibt es Gleitstücke 11 laut Figur 6. Mit dieser Ausführung ist die Arbeitsmaschine ein ausgreifender Bagger.
- Figur 2 stellt den gleichen Ausleger dar, in dessen Spitze die Schaufel mit Gabeln 13 eines Gabelstaplers ersetzt worden ist. Mit Zylinder 6, der von seiner hinteren Ende an Punkt 4 befestigt ist, ist der Schwenkarm in Richtung des Hubarms gezogen. Wenn die Arme linear liegen, öffent sich die Arretierung des Gelenkpunkts 8, und das Gleitstück 1 kann, von dem Zylinder gezogen, aus seinem Gelenkpunkt 8, in Richtung des Auslegers gleiten. In einer Lage laut Figur 2 ist das Gleitstück, und somit auch der Arm 9, ein wenig in den Arm 1 eingeglitten. Beisatzführungen können verwendet werden, denn der Zylinder 6 kann u.a. den Schwenkarm 9 nicht ganz in Richtung des Arms 1 bewegen. In der Stellung laut Figur 2 mit dem Schwenkarm genügend von den Führungen, z.B. Gleitstücken 11, gestützt, ist die Befestigung des Zylinders 6 Hinterende auf Punkt 5 versetzt. Dies kann hydraulisch mit dem Zylinder, selbst stossend, gemacht werden, wenn das andere Ende 15 fest arretiert wird.
- Das Hinterende des Zylinders ist im Punkt 15 arretiert und der Arm 9 zum Bewegen freigeschaltet. Arm 9 ist dann innerhalb des Arms 1 teleskopisch beweglich.
- In Figur 3 liegt der Arm 9 ganz innerhalb des Arms 1 und der Ausleger ist so kurz wie möglich.
- Figur 1 ist ein vereinfachtes Bild über einen Hochstapler. Wie dem Figur zu entnehmen ist, kann die Ausführung gut als ein Lader oder ein hochgreifender Stapler vergewendet werden, denn man kann die Last beim Transportieren ziemlich nahe der Arbeits- maschine halten, und beim Bedarf auch hoch Heben, wobei sie die ganze Zeit nahe der Maschine bleibt.
- Figur 5 ist ein Querschnitt des Schwenkarms 9 von der Stelle der Gleitstücke. Die Gleitstücke haben eine Randeingfassung, um zu sichern, dass sie von den Führungen nicht ausrutschen, und die Seiten des Balkens aneinder binden, um zu vermeiden, dass sie bei Beanspruchung nicht platzen. Am vorteilhafsten sind die Gleitstücke aus Gusseisen.
- Figur 6 ist ein Querschnitt der Gleitstücken 17, die von zwei aneindergefügten Stangen geformt sind, und der Abstand ihren Aussenseiten laut dem Abstand der Führungen dimensioniert ist
- Figur 7 stellt das Gehäuse 19 eines Drehgelenks in der Spitze des Arms 1 schematisch dar. Das Gehäuse ist zylindrisch und eine rechteckige, auf die Zylinderfläche geformte Öffnung führt in es hinein. Ein mit Arm 9 verbundenes Gleitstück rutscht durch die genannte Öffnung in das Gehäuse hinein, wenn die Arme 1 und 9 in linear liegen. Wenn das Gleitstück in das Gehäuse 19 gelangt, hört die Wirkung der anderen Führungsteile des Arms 9 auf, und Arm 9 ist frei schwenken in Verhältnis zum Arm 1, und das Gleitstück 17 im Gehäuse 19 beginnt unmittelbar, als einziges Stutzelement des Arms 9 in Gelenkpunkt 8, das Schwenken zu gliedern.
- Figur 8 zeigt ein Teil der Führungen 18 innerhalb des Arms 1, unter deren steuerung die teleskopische Bewegung des Arms von den Gleitstücken 17 innen im Arm 1 gelenkt wird. Das Gleitstück 17, das die Schwenkung des Arms gliedert, wird auch von den Führungen in der Weise gesteuert, dass der Arm genau in das Gehäuse eingelangt. Bei der teleskopischen Bewegung gehen viele Gleitstücke 17 durch das Gehäuse 19, und es gibt in den Führungen gleichzeitig wenigstens zwei Paar Gleitstücke um die Richtung des Arms 9 beizubehalten. Wenn Arm 9 durch Verlängerung geschwenkt wird, gelangt das letzte Paar Gleitstücke 17 auf der Armoberfläche in das Gehäuse 19 ein, und der Arm kann mit dem Zylinder 6 geswenkt werden.
- Figur 9 zeigt ein System zur Arretierung der hintersten Befestigung des Zylinders 6 und zur Verschiebung der Befestigung auf eine andere Stelle. Der Drehbolzen der hintersten Befestigung des Zylinders ist lang, und zwecks seines Bewegens sind für ihn Führungen angeordnet. Es können mehrere Arretierungen in den Führungsschienen sein. Die Figur zeigt die hinterste Arretierung, die mit Haltezapfen 21 geschiet, wenn der Bolzen 23 die Löcher 22 in den Schienen erreicht. Mit einem entsprechenden System mit Zapfen und und Löchern kann die Arretierung auf beliebieger Stelle in den Schienen gemacht werden.
- Figur 10 zeigt ein Drehgelenk, dessen Drehbolzen im Lager 25 im Arm 9 zum Schwenken gegliedert ist. An Enden des Drehbolzens sind viereckige Gleistücke 24, die in Führungen 18 gleiten. Die Gleitstücke 24 werden bei Betätigung des Arms 9 an die Spitze des Arms 1 auf bekannter Weise arretiert. Es gibt eine andere Arretierung 15' für den Zylinder 6 auch im Arm 9, die während der teleskopischen Betätigung Arms 9 verwendet wird.
- Figur 11 zeigt ein mit hydraulischem Druck betriebenen Haltezapfen mit verlängerten Hülsen 27, die mit hydraulischem Druck aus- und eingetrieben werden. Das Gerät hat ein Gehäuse 26 und einen Lenkzapfen 28 sowie eine Stütze 29 zur Beibehaltung der Mittelstellung des Lenkzapfens.
- Unterschiedliche Haltezapfen und Drehbolzen sind möglich sowie Ausführungen der Führungselemente des Teleskoparms 9, wenn er innerhalb des Arms 1 im Rahmen der vorgeführten Patenantsprüche gleitet.
Claims (9)
1. Eine Arbeitsmaschine mit Wippausleger, die mit einer an die
Spitze des Wippauslegers angrebrachten Schaufel (12), einer
Stossscheibe, einem Lader (13) oder einem entsprechenden
Werkzeug gebraucht wird, und wenigstens einen Arm (9) hat, der auf
bekannter Weise gegliedert ist, um in einem Gelenk (8,25) in einem
anderen Arm (1) zu schwenken und somit die Kippbewegung des
Auslegers zu leisten, gekennzeichnet dadurch, dass der genannte Arm
(9) auch auf der Innenseite des genannten anderen Arms (1) und in
Richtung des Arms (1) bewegbar ist, um die teleskopische
Arbeitsbewegung des Arms (9) auszuführen.
2. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentanspruch 1 gekennzeichnet
dadurch, dass das Gelenk im Arm 1 die Bewegungen des Schwenkarms
(9) in Richtung seiner eigenen Längsbewegungen und in jeder
wesentlich gedrehten Stellung des Arms (9) arretiert.
3. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 und 2
gekennzeichnet dadurch, dass die Arretierung des Gelenks (8,25) in
Richtung des Arms (1) geöffnet werden kann, wenn der Schwenkarm
(9) wesentlich in Richtung des Arms (1) liegt.
4. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 3
gekennzeichnet dadurch, dass der Zylinder (6), der den Schwenkarm (9) bewegt,
im Arm (1) mehrere Befestigungspunkte (4,5) hat, zur Ausführung
der Kippbewegung und der teleskopischen Bewegung des Arms (9) mit
dem erwähnten Zylinder.
5. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 4
gekennzeichnet dadurch, dass es im Arm (9) Teile (11) oder Flächen gibt, die
sich an die Führungen auf der Innenfläche des Arms (1) stützen und
die teleskopische Bewegung des Arms (9) steuern.
6. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 5
gekennzeichnet dadurch, dass die Steuerwirkung der Teile (11) oder der
Flächen, die die teleskopische Bewegung des Arms (9) lenken, aufhört,
wenn ein gezielter Führungsstück (11,24) oder Arretierelement (27)
die Lage des Gelenks (8),(25) im Arm (1) erreicht.
7. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 6
gekennzeichriet dadurch, dass das Gelenk im Arm (1) ein zylindrisches Gehäuse
(19) und eine Öffnung in der Fläche des Gehäuses (19) hat, gegen
welche Führungen (18) im Arm (1) gerichtet sind und den Arm (9)
lenkenden Stück (17) in das erwähnte Gehäuse steuern, welches
Stück dimensioniert ist um sich zwischen den Führungen (18) zu
bewegen, in das Gehäuse (19) zu gelangen und in dem Gehäuse (19)
zu rotieren.
8. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 6
gekennzeichnet dadurch, dass der Arretier- und gleichzeitiger Gelerikzapfen
der Gelenkstellen (8),(25),(4),(5),(15) und (15') ein mit
hydraulischem Druck getriebener Zapfen (27) ist.
9. Eine Arbeitsmaschine gemäss Patentansprüchen 1 - 8
gekerinzeichnet dadurch, dass das Wechseln der Arbeitsweise des Arms (9) von
Gelenkarretierung (8,17) auf Teleskopbetrieb mit dem Zylinder (6)
geschieht.
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