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DE69210233T2 - Verfahren zur reinigung einer photoprozessvorrichtung - Google Patents

Verfahren zur reinigung einer photoprozessvorrichtung

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DE69210233T2
DE69210233T2 DE69210233T DE69210233T DE69210233T2 DE 69210233 T2 DE69210233 T2 DE 69210233T2 DE 69210233 T DE69210233 T DE 69210233T DE 69210233 T DE69210233 T DE 69210233T DE 69210233 T2 DE69210233 T2 DE 69210233T2
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DE
Germany
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cerium
silver
cleaning
salt
stainless steel
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DE69210233T
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Charles Max Darmon
William George Henry
Paul Andrew Schwartz
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Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Publication date
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/005Cleaning photographic processing and manufacturing apparatus
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D7/00Compositions of detergents based essentially on non-surface-active compounds
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    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
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    • C23F1/44Compositions for etching metallic material from a metallic material substrate of different composition

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  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

    Technisches Gebiet
  • Diese Erfindung betrifft die Reinigung einer Vorrichtung für die Durchführung photographischer Verfahren. Genauer gesagt betrifft diese Erfindung die Entfernung von Silberverunreinigungen, die an solch einer Vorrichtung anhaften, die aus rostfreiem Stahl hergestellt ist. Das Verfahren verwendet eine saure Lösung mit einer Mineralsäure, Essigsäure, einem löslichen Cerium(IV)salz und Wasser. Die Erfindung betrifft nicht nur das Verfahren der Entfernung von Verunreinigungen, die an einer Oberfläche aus rostfreiem Stahl anhaften, sondern auch die Zusammensetzung, die für eine solche Entfernung verwendet wird.
  • Stand der Technik
  • Vorrichtungen, die zur Entwicklung von photographischen Elementen auf Silberhalogenidbasis verwendet werden, wie beispielsweise Papier und Film, können durch Abscheidungen verunreinigt werden, die Silber und andere Komponenten enthalten. Derartige Abscheidungen entstehen durch Entwicklungsmittel oder die Einwirkung von solchen Mitteln auf photographische Elemente. Die Abscheidungen sind unansehnlich und können die Qualität von photographischen Bildern beeinträchtigen, die aus entwickelten Elementen hergestellt wurden.
  • In der Vergangenheit wurden Dichromate zur Entfernung der Abscheidungen verwendet. Derartige Methoden sind nicht länger geeignet, und zwar aufgrund der nachteiligen umweltschädigenden Effekte von Chrom enthaltenden Abwässern.
  • Die britische Patentschrift 1 430 713 schlägt die Verwendung von sauren Ceriumlösungen als Reinigungsmittel vor, die anstatt von Dichromat enthaltenden Präparaten verwendet werden sollen. Die Ergebnisse, die mit den vorgeschlagenen Reinigungsmitteln erzielt werden, sind jedoch noch nicht völlig zufriedenstellend. Dies bedeutet, daß, wenn die Ceriumpräparate des Standes der Technik verwendet werden, eine nicht-akzeptierbare braune Verfärbung auf dem rostfreien Stahl auftritt.
  • Die Anmelderin hat gefunden, daß völlig überraschend Essigsäure die Bildung der braunen Verfärbung inhibiert oder verhindert.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung einer Ausrüstung, die bei der photographischen Entwicklung verwendet wird. Genauer gesagt, betrifft die Erfindung die Entfernung von Silber enthaltenden Abscheidungen von photographischen Ausrüstungen, wie zum Beispiel Gestellen oder Ständern, Tanks und Walzen, die in automatischen Entwicklungsvorrichtungen verwendet werden. Im Verlaufe der Entfernung von Silber von der verunreinigten Ausrüstung können auch andere Materialien, die sich auf der Ausrüstung abgeschieden haben und als unerwünscht betrachtet werden, entfernt werden. Dies bedeutet, daß beispielsweise Gelatine und organische Teere entfernt werden können, wenn die Silberabscheidung entfernt wird.
  • Das Verfahren dieser Erfindung ist besonders gut geeignet für die Entfernung von Silber und anderen Verunreinigungen, die an Oberflächen aus rostfreiem Stahl von photographischen Entwicklungsvorrichtungen anhaften. Werden Cerium enthaltende Lösungen des Standes der Technik zur Entfernung von Silber von solchen Vorrichtungen oder Ausrüstungen verwendet, so bildet sich eine braune Verfärbung, die aus einem Ceriumoxid bestehen kann, auf der Oberfläche aus dem rostfreiem Stahl. Es wurde gefunden, daß die Entstehung der braunen Verfärbung inhibiert oder verhindert werden kann durch Einverleiben von Essigsäure in einen wäßrigen Reiniger, der Salpetersäure und ein lösliches Ceriumsalz enthält. Diese Eigenschaft der Essigsäure war aus dem Stande der Technik nicht bekannt.
  • Dies bedeutet, daß das Verfahren dieser Erfindung besonders wirksam ist für die Verwendung bei der Wiedergewinnung von Silberwerten von Oberflächen aus rostfreiem Stahl, die Verfahren exponiert wurden, die zur Entwicklung von Bildern aus photographischen Elementen auf Basis von Silberhalogeniden angewandt wurden. Die Silberentfernung erfolgt ohne Probleme, die den Verfahren des Standes der Technik anhaften und die auf der Basis der Verwendung von Dichromat enthaltenden Reinigungslösungen beruhen. Obgleich die Korrosion aufgrund der Mittel dieser Erfindung etwas größer ist als die Korrosion, die auftritt, wenn Präparate auf Dichromatbasis verwendet werden, machen doch die Verminderungen der Umweltprobleme, die mit Chrom verbunden sind und die Inhibierung der braunen Verfärbung das Verfahren dieser Erfindung leicht für die Industrie anpaßbar und das Verfahren wird als beträchtlicher Fortschritt des Standes der Technik betrachtet.
  • Methoden der Durchführung der Erfindung
  • Gemäß einer Hauptausführungsform umfaßt diese Erfindung ein Verfahren der Reinigung einer photographischen Entwicklungsvorrichtung aus rostfreiem Stahl zum Zwecke der Entfernung von Silber, wobei das Verfahren umfaßt das Kontaktieren der Vorrichtung mit einer wäßrigen Lösung, die enthält eine Cerium(IV)verbindung, die hierin gelöst ist, Salpetersäure und eine die Ausbildung eines braunen Oxides inhibierende Menge an Essigsäure; wobei die Lösung weiter dadurch gekennzeichnet ist, daß sie einen pH-Wert von nicht größer als 1 aufweist.
  • Gemäß einer anderen Hauptausführungsform umfaßt diese Erfindung eine Zusammensetzung, die geeignet ist für die Reinigung einer Oberfläche aus rostfreiem Stahl durch Entfernung einer Silber enthaltenden Abscheidung von einer solchen Oberfläche ohne die Ausbildung einer braunen Verfärbung, wobei die Zusammensetzung in Gew.-% umfaßt:
  • Wasser 87-93 %
  • lösliches Cerium(IV)salz 3-7 %
  • Salpetersäure 2-3 %
  • Essigsäure 2-3 %
  • Beim Verfahren dieser Erfindung wird eine Oberfläche aus rostfreiem Stahl mit einer Silber enthaltenden Abscheidung, die an der Oberfläche anhaftet, wie zum Beispiel mit einer Abscheidung, die während der bilderzeugenden Entwicklung eines photographischen Elementes auf Silberhalogenidbasis erzeugt wurde, mit einer Lösung des oben beschriebenen Typs in Kontakt gebracht.
  • Das Verfahren wird unter Bedingungen durchgeführt, unter denen die Menge an Silber oder anderem zu beanstandendem Niederschlag von der Oberfläche in dem gewünschten Ausmaße entfernt wird. Diesbezüglich kann das Verschwinden der gelben Farbe von der Cerium(IV)lösung als Anzeichen dafür betrachtet werden, wann die oxidierende Wirkung der Ce(IV)-Reinigungsmittel verbraucht ist.
  • Das Kontaktieren kann bei jeder geeigneten Temperatur erfolgen, zum Beispiel Umgebungstemperatur. Die Reinigungswirkung kann gesteigert werden, wenn die Temperatur etwas erhöht wird, zum Beispiel auf bis zu etwa 70ºC oder darüber, wenn dies erwünscht ist.
  • Mit dem Verfahren lassen sich gute Ergebnisse in vielen Fällen erzielen, wenn die Reinigungslösung und Oberfläche, die gereinigt werden soll, über einen Zeitraum von wenigen Minuten, zum Beispiel bis zu einer Stunde oder dergleichen, miteinander in Kontakt gebracht werden. Stärkere zu beanstandende Oberflächenverunreinigungen lassen sich durch längere Behandlungszeiten entfernen, zum Beispiel 8 Stunden, über Nacht oder länger, beispielsweise bis zu 24 Stunden oder darüber.
  • Das Ceriumsalz sollte in der Zusammensetzung der Erfindung löslich sein. Unter löslich verstehen wir, daß mindestens 0,1 g des Ceriumsalzes sich bei 20ºC in einem 100 ml-Anteil der Flüssigkeit lösen, die 2,5 ml Salpetersäure (70 %) und 10 ml Eisessig aufweist. Ceriumammoniumnitrat ist ein Beispiel für ein lösliches Cerium(IV)salz. Andere Beispiele von geeigneten Cerium-Oxidationsmitteln, die sich für diese Erfindung eignen, sind Ceriammoniumsulfat, Cerisulfat und Cerinitrat. Ceriumoxide, -hydroxide, Ceri(IV)fluorid, Ceri(IV)jodat und alle Cerium(III)salze werden im Rahmen dieser Erfindung nicht wirksam verwendet.
  • Die Silberabscheidung, die durch das Verfahren dieser Erfindung entfernt wird, braucht nicht aus elementarem Silber zu bestehen. Neben elementarem Silber kann die Silber enthaltende Abscheidung, die entfernt werden soll, vollständig oder teilweise aus Silbersulfid oder anderen Silber enthaltenden Spezies bestehen, die aus Entwicklungsmitteln erzeugt werden, wie zum Beispiel Entwicklern, beliebigen Silberhalogenidmaterialien, wie Bleichmitteln, Fixiermitteln und dergleichen, wenn sie in Kontakt gelangen mit Schwarz- und Weißfilmen, Farbfilmen oder Röntgenfilmen oder Schwarz-Weiß-Papier oder Farbpapier.
  • Experimenteller Teil
  • Es wurden verschiedene Reinigungslösungen hergestellt, die die Zusammensetzungen aufwiesen, die in Tabelle 1 angegeben werden. Die Lösung 3 ist eine Zusammensetzung gemäß dieser Erfindung. TABELLE I Komponente Lösung Ceriammoniumnitrat Ceriammoniumsulfat Schwefelsäure Salpetersäure Essigsäure Natriumacetat Natriumpersulfat Natriumdichromat mit Wasser aufgefüllt auf 1 Liter
  • Die Konzentration der Lösungen, die in Tabelle I verwendet wurden, waren wie folgt: Lösung Gew.-% Schwefelsäure Salpetersäure Essigsäure
  • Die Eignung dieser Lösungen zur Entfernung von Silber und Gelatine wurde verglichen bei Verwendung von exponiertem Röntgenfilm. Die erhaltenen Ergebnisse waren wie folgt: TABELLE II Formel Silber-Reinigung Gelatine-Reinigung Min. Std.
  • Die Silber-Gelatine-Reinigungstests wurden durchgeführt unter Verwendung von 2,54 cm (1") x 10,2 cm (4") Streifen von exponiertem Röntgenfilm (Kodak XRP-724 Emulsion), wobei die Streifen über verschiedene Zeiträume in jede der Lösungen bei Raumtemperatur eingetaucht wurden. Die Ergebnisse werden angezeigt zu dem Zeitpunkt, zu dem eine Silber- oder Gelatineentfernung erfolgte.
  • Im Falle der Gelatineentfernung bedeutet die Angabe "1-8 Stunden", daß eine Gelatine-Reinigung während einer Zeitspanne zwischen einer und acht Stunden Kontaktdauer erfolgte.
  • Es wurde ein Korrosionstest durchgeführt unter Verwendung von 5,1 cm x 7,6 cm (3") x 0,32 cm (1/8") Platten aus rostfreiem Stahl, die mit Salpetersäure gewaschen wurden, um sämtliche Spuren von Fett und Staub zu entfernen.
  • Diese Platten wurden dann in einem Ofen auf ein konstantes Gewicht getrocknet und die Gewichte wurden aufgezeichnet. Der Korrosionstest erfolgte durch Eintauchen der Platten in die Testlösungen über einen Zeitraum von 2 Wochen bei 49ºC (120ºF). Am Ende des Tests wurden die Platten entfernt, wiederum in Salpetersäure gewaschen, in einem Ofen getrocknet und dann gewogen. Der Gewichtsverlust wurde dann in der folgenden Tabelle aufgezeichnet. TABELLE III Gew.-Verlust auf 316 Formel rostfreier Stahl Bemerkungen rot-braunes Oxid grünliche Beschichtung keine Beschichtung gelbe Beschichtung keine Verfärbungen
  • Es ist offensichtlich, daß Cerium(IV)zusammensetzungen erfolgreich als Mittel zur Entfernung von Silber und organischen Stoffen aus der photographischen Entwicklung eingesetzt werden können. Wie sich aus Tabelle II ergibt, waren die Cerium(IV)zusammensetzungen fähig, Silber und Gelatine auf ein vergleichbares Niveau mit der gegenwärtigen Chromium(IV)zusammensetzung (Lösung Nr. 6) zu oxidieren. Der Grund bestand darin, ein Produkt anstelle eines anderen zu verwenden, ohne Merkmale zu beeinträchtigen. Dieses Ziel wurde mit angesäuertem Cerium(IV) erzielt. Die Korrosionsdaten zeigen jedoch an, daß die Cerium(IV)zusammensetzungen korrosiver waren als das Chrom(IV)produkt. Betrachtet man den Reinigungszweck dieses Produktes, ist dieser Typ des Ergebnisses akzeptabel. Die Verfärbung von rostfreiem Stahl war andererseits vom Gebrauchsstandpunkt aus gesehen nicht-akzeptabel. Es gelingt lediglich durch die Einführung von Essigsäure in die Zusammensetzung, wie sich im Falle der Lösung Nr. 3 ergibt, daß dieser Nachteil behoben werden kann. Die Zusammensetzung Nr. 3 bietet Reinigungsmerkmale sowie eine vom Standpunkt des Umweltschutzes aus gesehen akzeptierbare Alternative zu den gegenwärtig verwendeten Chrom(IV)zusammensetzungen.
  • Die Erfindung wurde im vorstehenden im Detail unter besondere Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben. Ein Fachmann, der die obige detaillierte Beschreibung zur Kenntnis genommen hat, kann Substitutionen und Modifikationen durchführen, ohne von dem Erfindungsgedanken der Ansprüche, die nunmehr folgen, abzuweichen.

Claims (4)

1. Zusammensetzung, die für die Reinigung einer aus rostfreiem Stahl bestehenden Oberfläche durch Entfernung einer Silber enthaltenden Abscheidung von der Oberfläche geeignet ist, ohne daß ein brauner Rost gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung einen pH-Wert von nicht größer als 1 aufweist, und umfaßt:
Wasser 87 - 93 %
Lösliches Cer(IV)-Salz 3- 7%
Salpetersäure 2 - 3 %, und
Essigsäure 2 - 3 %,
wobei das lösliche Cer(IV)-Salz ein solches ist, von dem sich mindestens 0,1 g des Salzes bei 20ºC in 100 ml einer Lösung von 2,5 ml Salpetersäure (70 %) und 10 ml Eisessig lösen.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der das lösliche Cer(IV) -Salz Cerammoniumnitrat ist.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der das lösliche Cer(IV)-Salz Cerammoniumsulfat, Cersulfat oder Cernitrat ist.
4. Verfahren zur Reinigung einer photographischen Verarbeitungsvorrichtung aus rostfreiem Stahl zum Zwecke der Entfernung von Silber, bei dem die Vorrichtung mit einer Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 in Kontakt gebracht wird, wobei das Verfahren weiter dadurch gekennzeichnet ist, daß Silber von der Vorrichtung ohne Bildung eines braunen Oxidrostes auf der Oberfläche der Vorrichtung entfernt wird.
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