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DE69209325T2 - Anschlussklemme für Hochspannung - Google Patents

Anschlussklemme für Hochspannung

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DE69209325T2
DE69209325T2 DE69209325T DE69209325T DE69209325T2 DE 69209325 T2 DE69209325 T2 DE 69209325T2 DE 69209325 T DE69209325 T DE 69209325T DE 69209325 T DE69209325 T DE 69209325T DE 69209325 T2 DE69209325 T2 DE 69209325T2
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insulating
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/53Bases or cases for heavy duty; Bases or cases for high voltage with means for preventing corona or arcing

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  • Cable Accessories (AREA)
  • Insulators (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • 494 807
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein wie in der Präambel des Patentanspruchs 1 definiertes Gerät, welches eine Hochspannungsklemme umfaßt, die besonders Stromtransformatoren aus Gießharz für den Einsatz im Freien angepaßt ist. Sie interessiert vor allem die Hersteller von Elektromaterial. Derartige Geräte sind in der Praxis bekannt.
  • Die Hochspannungsanschlußklemme ist ein Organ zur Herstellung der Verbindung mit einer Außenhochspannungsleitung. Ob gleich vorliegende Erfindung speziell im Rahmen der Anwendung für Stromtransformatoren entwickelt wurde, läßt sie sich durchaus auch auf andere Arten elektrischer Geräte anwenden.
  • Um dem Beispiel der Trockentransformatoren zu folgen: diese enthalten Spulenwicklungen um Magnetkerne, die in einer geschlossenen, gegossenen Isoliermasse um den genannten Kern angeordnet sind. Ein Teil dieser Wicklungen ist mit einer Außenhochspannungsleitung, der andere mit einem sekundären Niederspannungsnetz verbunden.
  • Die Fertigung der Hochspannungsanschlußklemmen stellt gewisse Konstruktionsprobleme. Tatsächlich bestehen sie im allgemeinen aus zwei Teilen, nämlich dem an der Hochspannungsleitung angeschlossenen Kopf und dem Sockel am Massenpotential. Diese beiden Teile werden durch einen röhrenförmigen Isolator getrennt, der einen Kanal enthält, in welchem die elektrischen Leiter untergebracht si nd, die den unteren Teil des Gerätes mit dem Massenpotential verbinden, das die sekundären Ausgangsklemmen aufnimmt, und einen oberen Teil, der die Anschlußteile an die Hochspannungsleitung bringt. Infolgedessen herrscht zwischen Kopf und Sockel eine sehr bedeutende Potentialdifferenz, was angesichts ihrer Nähe starke elektrische Felder generiert, welche die Bildung von Lichtbögen und ionisierenden Entladungen begünstigen.
  • Bei dem verwendeten Isolator handelt es sich um ein Modell in Rippenausführung, das heißt außen am Isolator sind eine Reihe Peripheriescheiben angeordnet, wobei die Ränder dieser Scheiben nach unten geneigt sind, um stagnierende Feuchtigkeit auf der unteren Fläche der Rippen zu vermeiden. Dem Fachmann sind zahlreiche Isolatorprofile bekannt, die den Weg, der vom Hochspannungsteil zum Erdeteil führt, verlängern und Fluchtlinien schaffen, die der Bildung von Lichtbögen entgegenwirken, um ein Klettern der Funken und die Initialzündung von Lichtbögen entlang dem Isolator zu verhindern.
  • Wenn es regnet oder sich mehr oder weniger leitende Ablagerungen aus der Atmosphäre auf dem elektrischen Gerät bilden, die eine Leitung elektrolytischer Art begünstigen, wird von dem Material, aus dem der Isolator gefertigt ist, ein gutes Funken- und Lichtbogenverhalten gefordert. Deshalb verwendet man zur Herstellung des Isolators Porzellan, Elastomere, Kunstharze oder andere ähnliche Materialien.
  • Außerdem werden die aktiven Teile des elektrischen Gerätes, die im Fall von Transformatoren aus Magnetkreisen und Niederspannungs- sowie Hochspannungswicklungen bestehen, im Gußverfahren mit solidem Kunstharz überzogen, wobei die gesamte Baugruppe den Körper des elektrischen Gerätes bildet. So ist dieses Gerät also in zwei Teile aufge teilt, wobei der eine Teil von der Gruppe der mit der Hochspannung in Berührung stehenden Bauteile und der andere Teil von der Gruppe der mit der Masse am Erdpotential in Berührung stehenden Bauteile gebildet wird. Die natürlich isolierende Oberfläche des Körpers des elektrischen Gerätes ist dem elektrischen Feld unterworfen, welches zwischen dem Hochspannungsteil und dem an der Erde angeschlossenen Unterspannungsteil herrscht. Deshalb wird sie, wie der Isolator, zum Sitz kriechender elektrischer Entladungen, die auf die Dauer das Gerät beschädigen und dessen Zerstörung verursachen können.
  • Tatsächlich werden die verschiedenen Bereiche der Oberfläche eines Isoliermaterials auf unvorhersehbare, sehr schwer zu bestimmende Potentiale gebracht, die insbesondere von den in der Umgebung vorhandenen elektrischen Feldern abhängen. Wenn, wie im Fall elektrischer Hochspannungstransformatoren, starke elektrische Felder herrschen, wirken diese sich an der Oberfläche der Isoliermaterialien aus, ohne daß man von vornherein die entsprechenden Stellen bestimmen könnte, was zu einer Bildung wilder elektrischer Entladungen führt, die zufallsbedingt an der Oberfläche der Isoliermaterialien auftreten und sich unter Einwirkung der Luftfeuchtigkeit und der Verschmutzung des Isolators verstärken.
  • Dieses schwerwiegende Problem, dazu angetan, das elektrische Gerät zu zerstören, konnte gelöst werden, indem man den Körper des elektrischen Gerätes mit einer leitenden Metallschicht überzog. Im allgemeinen handelt es sich um eine verhältnismäßig dicke und solide Schicht aus heiß aufgespritztem Metall wie z.B. Zink, um eine leitende Schicht zu bilden, welche das Potential der bedeckten Fläche ausgleicht. Je nach gewählter Anordnung ist die leitende Schicht entweder mit dem Erdpotential oder mit der Hochspannungsklemme verbunden. Auf diese Weise werden die Oberflächenpotentiale fixiert und die Einflüsse der äußeren elektrischen Felder beherrscht. Die Risiken der Bildung kletternder elektrischer Funken sind vollkommen ausgeschlossen. Darüber hinaus muß die leitende Schicht fähig sein, den auf einen eventuellen Lichtbogen zurückgehenden elektrischen Strom entlang dem Isolator abzuleiten. Letzterer unterliegt dann in der Tat der Konzentrationswirkung des elektrischen Feldes Hochspannungsleitung/Erde, und demzufolge müssen auf dieser Ebene Maßnahmen zur Verminderung der Risiken eines zufälligen Bruchs der äußeren oder inneren Isolierung im Falle einer plötzlich eintretenden Überspannung durch Erzeugung eines Lichtbogens ergriffen werden, um die Bildung ionisierender elektrischer Entladungen im Inneren und in der Umgebung des Isolators zu verhindern.
  • Unter diesen Bedingungen endet die - trotz allem dünne - leitende Schicht in einer scharfen Kante gegenüber dem Isolator, die während des Betriebs Funken und im Falle von Überspannung im Netz Lichtbögen erzeugt, während die Leckströme entlang dem Isolator, die an dieser Kante entstehen, diese durch ein Anfressen der Metallbeschichtung nach und nach beschädigen.
  • Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein bezüglich der Isolierung verbessertes Gerät vorzuschlagen. Diesbezüglich ist die Verbesserung auf zwei Ebenen vorgenoinmen worden. Zum einen wird in bezug auf die Außenseite der Klemme die Oberfläche des Kopfes nicht mehr der Sitz einer Bildung von Kletterfunken sein, wodurch seine Langlebigkeit gewährleistet ist. Zum anderen wird - dank besonderer konstruktiver Anordnungen - die Verteilung des elektrischen Feldes zwischen den unter Spannung stehenden Bauteilen und der Masse im Inneren des Isolators vollkommen beherrscht, um jedwede innere ionisierende elektrische Entladung zu vermeiden.
  • Weitere Zwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im Verlauf der nachfolgenden Beschreibung, die allerdings nur als eine Andeutung gegeben wird, deutlich werden.
  • Die Hochspannungsanschlußklemme für elektrische Geräte, wie Stromoder Spannungstransformator, der mindestens zwei Teile umfaßt, wovon einer, der Kopf, mit der Hochspannungsleitung und der andere, der Sockel, mit der Masse verbunden ist, wobei beide durch einen röhrenförmigen Isolator voneinander getrennt sind, der einen Kanal enthält, in dem die Leiter angeordnet sind, die das Hochspannungsanschlußteil mit dem inneren Stromkreis des Gerätes verbinden, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf mit einer Metallschicht überzogen ist und zwischen dem genannten Kopf und dem Isolator ein Metallring eingefügt ist.
  • Das Lesen nachfolgender Beschreibung, begleitet von den anliegenden Zeichnungen, wird zu einem besseren Verständnis der Erfindung beitragen. Es zeigen:
  • - Figur 1, schematisch einen Schnitt der inneren Struktur der erfindungsmäßigen Hochspannungsanschlußklemme,
  • - Figur 2, in Detailanscht die Verbindung zwischen dem Ring und dem Hochspannungsstift.
  • - Figur 3, schematische einen Schnitt der inneren Struktur einer Hochspannungsanschlußklemme in umgekehrter Montage.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hochspannungsanschlußklemme für elektrische Geräte, wird Strom- oder Spannungstrockentransformatoren. Sie betrifft vor allem Hersteller von Elektromaterial.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung speziell im Rahmen des Baus von Mittelspannungs-Stromtransformatoren entwickelt wurde, läßt sie sich auf alle Mittel- und Hochspannungsgeräte ausdehnen, welche Organe umfassen, die in einer Isolierdose untergebracht oder mit Isolierharz überzogen sind.
  • Bei den Hochspannungsanschlußklemmen handelt es sich um Organe, die zum Anschluß an eine Außenhochspannungsleitung bestimmt sind. In dem hier gewählten Beispiel eines Stromtransformators sind sämtliche elektrischen Organe, das heißt Magnetkern und Hoch- und Niederspannungswicklungen, in einem formgegossenen Kunstharzteil eingelassen, das auf Figur 1 in Form eines Kopfes (1) dargestellt ist. Durch den Kopf (1) verläuft ein Stift (2), der direkt an der Außenhochspannungsleitung angeschlossen ist. Der Stift (2) ist auf einer hohlen isolierenden Stütze (3) befestigt, welche die verschiedenen elektrischen Organe enthält. Dies bildet den ersten Teil des Gerätes, der auf das Hochspannungspotential gebracht wird.
  • Der andere Teil der Hochspannungsklemme wird durch den Befestigungssockel (4) gebildet, der auf das Erdpotential gebracht wird. Die Niederspannungsausgangsklemmen des Gerätes sind an dem Sockel (4) befestigt.
  • Der Kopf (1) und der Sockel (4) werden durch einen röhrenförmigen Rippenisolator (5) voneinander getrennt, in dem sich ein Kanal (6) befindet, in welchem die nicht dargestellten Leiter der elektrischen Verbindung untergebracht sind. Zwischen dem Kopf (1) und dem Sockel (4) ist eine bedeutende Potentialdifferenz vorhanden, die der Speisespannung des elektrischen Gerätes in Hochspannung entspricht.
  • Der Rippenisolator (5) muß eine ausreichende Fluchtlinie aufweisen, um ein Klettern der Funken infolge des zwischen dem Kopf (1) und dem Sockel (4) herrschenden elektrischen Feldes zu verhindern. Wenn es regnet oder wenn sich auf dem elektrischen Gerät mehr oder weniger leitende Ablagerungen aus der Atmosphäre bilden, wird von dem Material, aus dem der Isolator besteht, ein gutes Kletterfunken- und Lichtbogenverhalten verlangt. Diese Phänomene der elektrolytischen Leitung sind äußerst gefährlich und lassen sich nicht vollkommen ausschalten. Ganz besondere Sorgfalt ist auf die Wahl des zur Herstellung des Rippenisolators (5) benutzten Materials zu verwenden, damit dieses nicht unter Einwirkung der Lichtbögen oder aber der Kletterfunken zerstört wird. So ist es beispielsweise wünschenswert, Porzellan, Elastomer, Kunstharze oder andere Werkstoffe zu verwenden, die sich ihrer Natur nach von denjenigen unterscheiden, wie sie für den Überzug der aktiven Teile des Gerätes zum Einsatz kommen.
  • Eben diese aktiven Teile, die im Falle der Transformatoren aus Magnetkreisen sowie Niederspannungs- und Hochspannungswicklungen gebildet werden, sind mit gegossenem soliden Kunstharz überzogen, so daß diese Baugruppe den Körper des Gerätes bildet. So wird die auf natürliche Weise isolierende Oberfläche dieses Körpers der Wirkung äußerer elektrischer Felder unterworfen. Zwangsläufig sind die Potentiale der verschiedenen Oberflächenzonen dieser Isoliermaterialien unbeständig und schwanken entsprechend den Konstruktionsgeometrien, der Nähe der unter Spannung stehenden Leiter sowie auch gemäß den atmosphärischen Bedingungen. Unter diesen Bedingungen treten an der Oberfläche der Isoliermaterialien völlig ünkontrollierbare elektrische Felder auf. Unter gewissen Umständen können sie zur Entstehung ionisierender Entladungen führen, die mit der Zeit das Gerät ernsthaft beschädigen können.
  • Eben um diese Art von Beschädigungen zu bekämpfen, überziehen die Hersteller den Gerätekörper mit einer verhältnismäßig dicken und soliden Metallbeschichtung. Auf diese Weise werden die isolierenden Oberflächen beseitigt, und die oberflächlichen elektrischen Felder verschwinden. Man verbindet diese leitenden Schichten entweder mit dem Hochspannungspotential oder mit dem Massenpotential, um die Teile unter Spannung und die geerdeten Teile genau zu definieren und auf diese Weise die elektrischen Felder präzise zu lokalisieren. In der Praxis erhält man die Oberflächenbeschichtungen durch Aufspritzen von heißem Zink auf das Kunstharz, um eine leitende Schicht herzustellen, welche das Potential der beschichteten Oberfläche ausgleicht.
  • In dem gewählten Beispiel der Figur 1 ist der äußere Teil des Kopfes (1) mit einer leitenden Schicht (7) überzogen. Diese leitende Schicht (7) wird mit dem Potential des Stifts (2) und demzufolge mit der Hochspannungsleitung verbunden. Unter diesen Bedingungen ist das elektrische Feld im äußeren Teil des Stifts streng auf den Abschnitt zwischen den oberen und unteren äußeren Enden des Rippenisolators (5) begrenzt. Die Dicke der leitenden Schicht (7) muß ausreichen, um dem Fließen eines elektrischen Leckstroms standzuhalten, der zwischen dem Stift (2) und dem Sockel (4) entsteht.
  • Diese Anordnung erweist sich für die Benutzer zunächst als zufriedenstellend. Tatsächlich entspricht die leitende Schicht (7) vollkommen den Anforderungen, und im Falle der Entstehung zufälliger Lichtbögen läuft der Kletterfunke an der äußeren Fläche des Rippenisolators (5) entlang, vom unteren Teil der Schicht (1), das heißt dem Auflagekranz des Kopfes (1) über den Rippenisolator (5) bis z-im Sockel (4). Nun hört aber die oberflächliche Schicht (7) genau an der scharfen Kante (8) des Auflagekranzes des Kopfes (1) auf dem Isolator (5) auf. Die scharfe Kante begünstigt die Bildung der Funken im Betrieb und die Bildung der Lichtbögen im Falle von Überspannung auf dem Netz. Auch die Leckströme entlang dem Isolator (5) entstehen auf der Höhe dieser Kante (8) und beschädigen diese nach und nach, indem sie die Metallschicht (7) an dieser Stelle anfressen.
  • Erfindungsgemäß wird zwischen dem Kopf (1) und dem Isolator (5) ein Ring (9) eingefügt, wie auf Figur 1 dargestellt. Unter diesen Bedingungen liegt die scharfe Kante (8) des Auflagekranzes des Kopfes (1) auf dem Metallring (9) auf, und eben dieser Metallring (9) wird das dem Sockel (4) am nächsten gelegene Teil sein, wo sich das maximale elektrische Feld konzentriert. Im Falle einer Bildung von Lichtbögen entsteht der Funke auf der Höhe des Ringes (9), um bis zum Sockel (4) zu laufen, und die scharfe Kante (8) des Kopfes (1) ist vollkommen geschützt.
  • Figur 2 zeigt im Detail das Anbringen des Ringes (9) am oberen Teil des Isolators (5). Dieser Metallring (9) weist ein Profil mit abgerundeten Kanten auf. Dadurch wird die Bildung von Lichtbögen begrenzt, die für ihre Entstehung scharfkantige oder zugespitzte Formen suchen.
  • Der Außendurchmesser des Ringes (9) ist größer als derjenlge des Auflagekranzes des Kopfes (1) Dies gestattet, im Falle des Entstehens eines Lichtbogens, dessen Weg über den Ring (9) führen muß, die scharfe Kante (8) der Metallschicht (7) zu schützen.
  • Um zu gewährleisten, daß sich der Ring (9) am Hochspannungspotential befindet und einen bedeutenden Strom ableiten kann, verbindet man den Ring (9) vorteilhaft mit dem Stift (2) mittels eines Anschlußbandes (10) oder eines anderen leitenden Teils, wie in Figur 2 gezeigt.
  • Ferner ist darauf zu achten, keine ionisierenden Entladungen, welche die Bildung von Lichtbögen im Inneren der Hochspannungsanschlußklemme nach sich ziehen könnnen, zu erzeugen oder zumindest deren Erzeugung nicht zu begünstigen. Hier besteht eine Lösung darin, zwischen dem Kanal (6) und dem Ring (9) einen isolierenden Schirm (11) anzubringen.
  • Der Ring (9) kann auch im Inneren des Isolators (5) durch eine zylindrische Fläche (12) - wie in Figur 1 dargestellt -, die in einer Erweiterung (13) endet, verlängert werden.
  • Man könnte auch iitl unteren Teil des Isolators (5) einen den isolierenden Schirm (11) verlängernden elektrischen Isolierzylinder (14) anbringen, der sich zwischen dem Kanal (6) und dem mit seiner Verlängerung (12) versehenen Ring (9) einfügt.
  • Um die Dichtigkeit sicherzustellen und die Übertragung eines flüssigen oder gasförmigen Dielektrikums, von dem das Innere des Isolators umgeben ist, nach außen zu verhindern, setzt man zwischen dem isolierenden Zylinder (14) und dem isolierenden Teil (16) des Sockels (4) eine Reihe von Dichtungen (15) ein. Die beiden vorhergehenden Teile sind koaxial, was ein Gleiten des Teils (14) in Teil (16) gestattet.
  • Um die Dichtigkeit in bezug auf Isoliergase oder -flüssigkeiten zwischen dem Kopf (1) und dem Isolator (5) zu gewährleisten, kann man auch in dem Ring (9) einen O-Ring anbringen.
  • In dem Beispiel der vorausgegangenen Figuren war der Kopf des Gerätes, der die verschiedenen elektrischen Organe, wie Hochspannungswicklung, Niederspannungswicklung und Kern, enthält, in dem Körper des Geräts eingeschlossen, das heißt der Kopf (1) aus gegossenem Harz war am oberen Teil des Gerätes angeordnet. Durchaus vorstellbar ist jedoch auch die umgekehrte Bauweise, wie dies in Figur 3 dargestellt ist, wo der die verschiedenen elektrischen Organe enthaltende Kopf (1) im unteren Teil des Gerätes angeordnet ist. In diesem Fall wird der Anschlußstift (2) für die Hochspannung durch Kontaktstücke (17 und 18) ersetzt, die auf der isolierenden Stütze (19) befestigt werden die oben am Isolator (15) angebracht und mit dem Kopf (1) durch elektrische Leiter verbunden wird, welche in den mittleren Verbindungskanal (6) eingeführt werden.
  • Die Magnetkerne, Primär- und Sekundärwicklungen sind in einem gegossenen Gehäuse (3) eingelassen, welches im Kopf (1) angeordnet ist, der mit einer leitenden, mit der Erde verbundenen Schicht (7) überzogen ist.
  • Um zu vermeiden, daß zwischen den Hochspannungs-Kontaktstücken (17 und 18) und der äußeren Oberfläche (7) des Kopfes (1) Lichtbögen entstehen, wird zwischen denk Isolator (5) und dem Kopf (1) am unteren Teil des genannten Isolators ein Ring (9) eingefügt, wie aus Figur 3 hervorgeht. Dieser Ring (9) wird am Erdpotential angeschlossen und bildet daher einen Schutzschirm gegenüber dem leitenden Film (7).
  • Weitere, dem Fachmann verständliche Ausführungen der vorliegenden Erfindung ließen sich ebenfalls ins Auge fassen, ohne deshalb den Rahmen der durch die Patentansprüche beschriebenen vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (9)

1. Mittel- oder Hochspannungsgerät, umfassende einen Kopf (1), der die Spulenwicklungen und den Magnetkern enthält, die in einer isolierenden Stütze (3) untergebracht sind, wobei das genannte Gerät wenigstens zwei Teile umfaßt, wovon einer mit der Hochspannung und der andere mit der Masse verbunden ist, wobei beide durch einen röhrenförmigen Rippenisolator (5) voneinander getrennt sind, der einen Kanal (6) enthält, in dem die Leiter zum Verbinden des Kopfrs (1) mit den äußeren Teilen des Gerätes untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende Stütze (3) des Kopfes (1) am äußeren Teil mit einer leitenden Metallschlcht überzogen ist und zwischen dem Kopf (1) und dem Isolator (5) ein Metallring (9) eingefügt ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (9) ein Profil mit abgerundeten Kanten aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (9) einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als derjenige des Auflagekranzes des Kopfes (1) auf dem Isolator (5).
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (9) über ein Anschlußband oder einen anderen leitenden Teil mit dem Hochspannungsteil, insbesondere mit dem Verbindungsstift (2), verbunden ist.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein isolierender Schirm (11) zwischen dem Ring (9) und dem Kanal (6) eingefügt ist.
6. Gerät nach Ansprtich 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (9) im Inneren des Isolators (5) durch eine zylindrische Fläche (12), die in einer Erweiterung (13) endet, verlängert wird.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtung in eine im Metallring (9) vorgesehene Nut angeordnet wird.
8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein isolierender Zylinder (14) im Inneren des Isolators (5) zwischen dem Kanal (6) und dem Ring (9) und dessen Verlängerung (12) eingefügt ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende Zylinder (14) im Bereich seiner Ineinanderfügung mit dem isolierenden Teil (16) des Sockels (4) Dichtungen (15) aufweist.
DE69209325T 1991-01-10 1992-01-03 Anschlussklemme für Hochspannung Expired - Fee Related DE69209325T2 (de)

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