DE69207914T2 - Sandwich-bauweise für schiffsbau - Google Patents
Sandwich-bauweise für schiffsbauInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C70/00—Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Sandwich-Bauweise für den Schiffsbau. Dieses Verfahren kann zum Bau von Schiffen verschiedener Formen und Größen verwendet werden.
- Andere Verfahren zum Bau von Booten sind vorbekannt: US-Patent 3 832 745 beschreibt ein Verfahren, in dem ein einzelner Gesamtguß zum Bau des Schiffsrumpfes benutzt wird. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, daß die Gießform feste Abmessungen besitzt, so daß, nur Schiffe gleicher Größe hergestellt werden konnen. Die Herstellung von Gießformen dieser Art ist teuer und zeitaufwendig, so daß dieses Verfahren die Massenproduktion von Booten erfordert, um sich wirtschaftlich zu rentieren. Das britische Patent 1 578 534 beschreibt ein Konstruktionsverfahren, in dem regelmäßige profilierte Materialien benutzt werden. Das US-Patent 3 593 354 beschreibt eine Sandwichkonstruktion mit einem Rahmen, der entfernt werden kann. Dieses Verfahren ist hauptsächlich auf Leichtgewichtboote beschränkt. Das US-Patent 2 758 321 macht Gebrauch von einer verstärkten Kunststoffkonstruktion für den Bootsrumpf und einer inneren Unterstützungskonstruktion (Versteifungsrippen), welche in den Bootsrumpf während des gesamten Konstruktionsverfahrens befestigt ist.
- Die Vorteile des Verfahrens der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu den zuvor beschriebenen Verfahren sind, daß die Erfindung ein flexibleres und wirtschaftlich vorteilhafteres Verfahren bereitstellt. In dem Verfahren der Erfindung wird eine vorher hergestellte Form nicht benötigt, jedoch wird eine innere Unterstützungskonstruktion des Schiffes, welche normalerweise aus longitudinalen und transversalen Verstärkungsrippen besteht, als Form benutzt. Auf diese Art und Weise erreicht man eine große Flexibilität; beispielsweise bezüglich der Länge und der Form des Schiffsrumpfes. Das Verfahren ist somit speziell zum Bau von Schiffen in kleiner Serie geeignet.
- Das Verfahren zum Bau von Schiffen, die aus einer inneren Konstruktion und einer Schale aufgebaut sind, in diesem Fall aus einem Kern, einem äußeren Laminat und einem inneren Laminat zusammengesetzt, enthält die folgenden Schritte:
- (i) die innere Konstruktion wird aufgebaut;
- (ii) der Kern der Schale wird auf der Außenseite der inneren Konstruktion plaziert;
- (iii) das äußere Laminat wird auf den Kern geschichtet;
- (iv) der Kern der Schale und das äußere Laminat werden von der inneren Konstruktion getrennt;
- (v) das innere Laminat der Schale wird auf den Kern geschichtet, und
- (vi) die innere Konstruktion und die Schale werden zusammengesetzt.
- In einem bevorzugten Verfahren werden Abstandshalter derart auf der inneren Konstruktion plaziert, daß, wenn der Kern der Schale aufgebracht wird, der Abstand zwischen der inneren Konstruktion und dem Kern der Schale gleich der Dicke des inneren Laminats sein wird.
- In einem bevorzugten Verfahren ist die innere Konstruktion in Abschnitte unterteilt, so daß die Schritte (iv) bis (vi) abschnittsweise stattfinden.
- In einem bevorzugten Verfahren findet der Aufbau der inneren Konstruktion, das Aufbringen des Kerns der Schale und die Schichtung des äußeren Laminats statt, während das Schiff seine Oberseite nach unten gerichtet hat.
- In einem bevorzugten Verfahren findet die Schichtung des inneren Laminats statt, während das Schiff sich in einer Position mit Kiel nach unten befindet.
- Die Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf die Zeichnungen, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen, erläutert:
- Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht des halbfertigen Schittskörpers, in dem das äußere Laminat auf das Kernmaterial und auch eine innere Unterstützungskonstruktion mit Abstandshaltern angebracht wurde.
- Fig. 2 stellt eine Schnittansicht des fertigen Schiffskörpers dar, welcher eine innere Unterstützungskonstruktion und eine Schale, die einen Kern, ein äußeres Laminat und ein inneres Laminat aufweist, umfaßt; wobei die innere Unterstützungskonstruktion mit der Schale nach der Entfernung der Abstandshalter verbunden ist.
- In dem Verfahren gemäß der Erfindung wird die innere Unterstützungskonstruktion so gebaut, daß vorgeschnittene Rahmen 1 im richtigen Abstand voneinander zusammengesetzt werden und zwar auf eine Art, daß der Schiffskörper vorzugsweise gebaut wird, während das Schiff seine Oberseite nach unten gerichtet hat. Während der Bildung des Schiffskörpers wirkt die innere Unterstützungskonstruktion als Form. In der ersten Bildungsphase werden vorzugsweise Abstandshalter 2 an der inneren Konstruktion befestigt. Als erstes wird ein Kernmaterial 3 an der inneren Unterstützungskonstruktion plaziert, z. B. in der Form von Platten. An der Außenseite des Kernmaterials wird zunachst ein äußeres Laminat 5 angebracht. Das äußere Laminat kann beispielsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff, welcher in einer Dicke von 2 bis 5 mm angebracht ist, bestehen.
- Wenn der gesamte Schiffskörper an der Außenseite beschichtet wurde, wird er umgedreht, so daß der Kiel nach unten zeigt. Die innere Unterstützungskonstruktion wird danach Abschnitt für Abschnitt entfernt, die Abstandshalter 2 werden entfernt, und das innere Laminat 4 wird auf den Kern 3 aufgebracht. Die Dicke des inneren Laminats 4, welches beispielsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht, entspricht der Dicke der Abstandshalter 2.
- Ein Hülle ist jetzt gebildet, die aus einem Kernmaterial, einem äußeren Laminat und einem inneren Laminat besteht. Nachdem die Abstandshalter entfernt worden sind, wird die innere Unterstützungskonstruktion mit der Schale zusammengefügt.
- Auf diese Weise ist die innere Unterstützungskonstruktion jetzt vollständig komplementär zu der fertig gebildeten Schale. Die Entfernung der inneren Unterstützungskonstruktion und das Anbringen des inneren Laminats, Abschnitt für Abschnitt, dauert so lange an, bis das ganze Boot bedeckt worden ist.
- In dem Verfahren gemäß der Erfindung wird die innere Unterstützungskonstruktion sowohl als Form während der Konstruktion des Schiffskörpers, als auch später als Unterstützungsrippen in dem fertigen Schiff verwendet.
Claims (5)
1. Verfahren zum Bau von Schiffen, die aus einer inneren Konstruktion und einer
Schale, die sich zusammensetzt aus einem Kern, einem äußeren Laminat und einem
inneren Laminat, aufgebaut sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
(i) die innere Konstruktion wird aufgebaut;
(ii) der Kern der Schale wird auf der Außenseite der inneren Konstruktion
plaziert;
(iii) das äußere Laminat wird auf den Kern geschichtet;
(iv) der Kern der Schale und das äußere Laminat werden von der inneren
Konstruktion getrennt;
(v) das innere Laminat der Schale wird auf den Kern geschichtet, und
(vi) die innere Konstruktion und die Schale werden zusammengesetzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandshalter
derart auf der inneren Konstruktion plaziert werden, daß, wenn der Kern der Schale
aufgebracht wird, der Abstand zwischen der inneren Konstruktion und dem Kern der
Schale gleich der Dicke des inneren Laminats sein wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere
Konstruktion in Abschnitte unterteilt ist, so daß die Schritte (iv) bis (vi) des in
Anspruch 1 offenbarten Verfahrens Abschnitt für Abschnitt stattfinden.
4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufbau der inneren Konstruktion, das Aufbringen des Kerns der Schale und die
Schichtung des äußeren Laminats stattfinden, während das Schiff seine Oberseite nach
unten gerichtet hat.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtung des
inneren Laminats stattfindet, während das Schiff sich in einer Position mit Kiel nach
unten befindet.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| NO913800A NO174248C (no) | 1991-09-27 | 1991-09-27 | Fremgangsmåte ved sandwich-bygging av fartöy |
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Publications (2)
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| DE69207914T2 true DE69207914T2 (de) | 1996-07-11 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69207914T Expired - Fee Related DE69207914T2 (de) | 1991-09-27 | 1992-09-17 | Sandwich-bauweise für schiffsbau |
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| US3093847A (en) * | 1961-09-07 | 1963-06-18 | William V Strecker | Reinforced fiber glass structure |
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| US3832745A (en) * | 1973-05-25 | 1974-09-03 | J Dorfman | Disposable inner mould for boats and method of manufacture |
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1992
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Also Published As
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