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DE69203786T2 - Volumetrisches System zum Messen des Durchflusses einer Flüssigkeit. - Google Patents

Volumetrisches System zum Messen des Durchflusses einer Flüssigkeit.

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DE69203786T2
DE69203786T2 DE69203786T DE69203786T DE69203786T2 DE 69203786 T2 DE69203786 T2 DE 69203786T2 DE 69203786 T DE69203786 T DE 69203786T DE 69203786 T DE69203786 T DE 69203786T DE 69203786 T2 DE69203786 T2 DE 69203786T2
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DE
Germany
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meter
outlet
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fluid
shaft
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DE69203786T
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Jean-Pierre Campain
Jacques Fournier
Sylvain Janssen
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Tokheim Services France SAS
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Schlumberger SA
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
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    • GPHYSICS
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    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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    • G01F1/10Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects using rotating vanes with axial admission
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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat ein volumetrisches Meßsystem für Fluiddurchsatz zum Gegenstand.
  • Genauer gesagt, betrifft die Erfindung ein System, das in der Lage ist, Fluiddurchsätze zu messen, insbesondere von Kohlenwasserstoffen, mit einer hohen Meßqualität, welches System auf einer volumetrischen Messung des Fluiddurchsatzes basiert.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf die Realisierung von Meßgruppen für Kohlenwasserstoffverteiler, jedoch nicht ausschließlich auf dieses Gebiet der Technik.
  • Funktionell bestehen Kohlenwasserstoffverteiler im wesentlichen aus einer Pumpe zum Ansaugen von Kohlenwasserstoff aus einem Reservoir und zum Zufördern über die Zapfpistole, einer Meßbaugruppe zum Messen des tatsächlich an den Verbraucher ausgelieferten Volumens an Kohlenwasserstoff, und einer Rechnerbaugruppe zum Umsetzen dieser Messung und Anzeigen der Angabe der Meßbaugruppe in Form eines Volumens und eines Preises des ausgelieferten Kohlenwasserstoffs.
  • Bei beinahe der Gesamtheit der Kohlenwasserstoffverteiler gibt es heute ein einziges Prinzip, das es ermöglicht, eine Zählung des Fluids mit einem Fehler zu ermöglichen, der 10&supmin;³ der gemessenen Quantität in einem Durchsatzintervall von mindestens 1 bis 20 ermöglicht. Demgemäß sind alle Brennstoffverteiler heute mit volumentrischen Zählern mit abgedichtetem Kolben ausgestattet, welcher nach dem Prinzip der Dampfmaschine arbeitet. Die wechselseitige Verlagerung eines Kolbens in einem Zylinder unter der Wirkung des Fluiddrucks mittels automatischer und synchronisierter Öffnung von Einlaß- und Auslaßventilen wird dann in eine kontinuierliche Drehbewegung umgesetzt, dank
  • einer korrekten Einstellung des Öffnens und Schließens der Ventile,
  • einer perfekten inneren Abdichtung,
  • einer bei jedem Zyklus erfolgenden vollständigen Entleerung und Wiederauffüllung,
  • und einer präzisen inkrementalen Messung des Drehwinkels die gewünschte Meßgenauigkeit zu garantieren ermöglicht. Der so realisierte volumetrische Zähler hat im allgemeinen eine erhebliche Größe und führt zu einem nicht vernachlässigbaren Druckverlust zur Überwindung der inneren Reibungen zwischen den beweglichen Kolben und den Zylinderwandungen. Infolgedessen ist dieser Typ von volumentrischem Zähler gleichermaßen ein wirklicher Hydraulikmotor, der ohne Probleme genug Energie liefern kann, um zusätzlich die komplizierten Mechanismen des Volumen-Preis- Rechners, die am häufigsten verwendet werden, anzutreiben.
  • Die Baugruppen der mechanischen Rechner werden jetzt meistens ersetzt durch elektronische Rechner, gebildet von einem elektronischen kontaktlosen Drehungsdetektor der Meßbaugruppe. Der Bedarf an Leistung hydraulischer Herkunft, die erforderlich war für den Antrieb des mechanischen Rechners, besteht demgemäß nicht mehr.
  • Außerdem weiß man, daß im Fall eines Kohlenwasserstoffverteilers man über mechanische Leistung verfügt, die erforderlich ist für den Antrieb der Pumpe, oder über elektrische Leistung. Man kennt bereits aus der US Patentschrift 3,788,142 eine Meßvorrichtung, die unter anderem auch als Meßgerät dienen könnte für ein Volumen, geliefert pro Zeiteinheit. Diese Vorrichtung ist mit einem Motor vom Turbinentyp ausgestattet, beispielsweise als mechanischer Zähler, und mit Mitteln, die im wesentlichen die Druckverluste des Fluids zwischen dem Einlaß und Auslaß des Fluids annullieren. Man weiß jedoch, daß ein solcher Apparat gemäß US-3,788,142 Probleme hervorrufen könnte, wenn eine solche Vorrichtung als volumentrisches Kohlenwasserstoffmeßgerät, montiert in einer Benzinverteilerpumpe, eingesetzt würde.
  • Angesichts dieser Situation ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung die Verbesserung eines volumetrischen Zählers als eine Vorrichtung, die die gleiche Genauigkeit besitzt wie die früheren Zähler, und darüber hinaus unempfindlich ist gegenüber der Natur des Fluids.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, besteht das Prinzip der Erfindung darin, ein volumetrisches Präzisionsmeßsystem zu realisieren, ausgehend von einer an sich bekannten volumetrischen umlaufenden mechanischen Zählvorrichtung, bei der jedoch die Reibung in jedem Augenblick durch die Anwendung einer entgegengerichteten Kraft annulliert wird, deren Intensität durch einen Regelmechanismus bestimmt wird.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, umfaßt das Durchsatzmeßsystem einen Einlaß und einen Auslaß des zu messenden Fluids, Mittel (38, 110) zum Gewinnen einer Information, die repräsentativ ist für den Fluiddruckverlust zwischen dem Einlaß und dem Auslaß, und Mittel (118, 18), gesteuert von der Information zum übertragen auf den mechanischen Zähler (14, 108) von Energie zum weitgehenden Annullieren der Druckverluste, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um einen Differenzdrucksensor (38, 120) handelt zum Gewinnen einer Information, die repräsentativ ist für den Fluiddruckverlust zwischen dem Einlaß (32, 110) und dem Auslaß (34, 112).
  • Man erkennt demgemäß, daß das Meßsystem sich in Form eines Systems darstellt, das eine Regelschleife bildet, die dem Zähler die Energie zuführt, die erforderlich ist, um die Druckverluste zwischen seinem Einlaß und seinem Auslaß infolge Reibung zwischen den beweglichen Teilen und den festen Teilen desselben zu annullieren.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Mittel zum Bereitstellen der Informationen einen Differenzdruckzähler zwischen dem Einlaß und dem Auslaß des Zählers, und die Mittel zum Übertragen der Energie umfassen Motormittel, gesteuert von der genannten Differenzdruckinformation, um ein Antriebsmoment auf den Zähler zu übertragen mit der Tendenz, seine Druckverluste auf diese Weise zu annullieren.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich deutlicher aus der Lektüre der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen der Erfindung. Die Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungsfiguren, in welchen:
  • Die Figur 1 eine Vertikalschnittansicht eines Meßsystems gemäß einer ersten Ausführungsform ist; und
  • die Figur 2 im Vertikal schnitt eine zweite Ausführungsform der volumetrischen Meßgruppe darstellt.
  • Indem zunächst auf Figur 1 eingegangen wird, wird eine erste Ausführungsform des Meßsystems gemäß der Erfindung beschrieben. Dieses ist in das Innere eines Gehäuses 10 eingeschlossen, das seinerseits eine erste Kammer 12 begrenzt, in der der volumetrische Zähler 14 untergebracht ist, und eine zweite Kammer 16 begrenzt, in der die Korrektureinrichtung 18 montiert ist. Die Kammer 16 umfaßt die Auslaßleitung 17 des Meßsystems. Der Zähler 14 ist beispielsweise vom Zahnradtyp, gebildet von einer Außenverzahnung 20 und einer Innenverzahnung 22. Derartige Zähler sind bekannt und beispielsweise beschrieben in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 344 059, hinterlegt auf den Namen der Anmelderin. Das angetriebene Zahnrad 22 ist mit einer Längswelle 24 verbunden, montiert in Lagern 26 und 28, die in die Wandungen des Gehäuses 10 eingefügt sind, sowie eine Zwischenwand 30, die die Kammer 12 des Zählers 14 von der Kammer 16 des Korrektursystems 18 trennt. Die Kammer 12 des Zählers 14 umfaßt einen Einlaßkanal 32 für den zu messenden Kohlenwasserstoff und einen Kanal oder eine Passage 34 für den Auslaß dieses Kohlenwasserstoffs. Genauer gesagt, bewirkt die Passage 34 die Kommunikation zwischen den Kammern 12 und 16.
  • Das Korrektursystem 18 ermöglicht, auf den Zähler 14 ein Drehmoment zu übertragen, geliefert von einem außerhalb des Gehäuses 10 befindlichen Motororgan, wenn die Differenz des Drucks zwischen dem Einlaß 32 des Zählers und seinem Auslaß 34 von Null abweicht. Für diesen Zweck besteht das Korrektursystem 18 in wesentlichen aus einem Differenzdrucksensor, der insgesamt mit 38 bezeichnet ist, und einer Kupplungseinrichtung, die von dem Differenzdrucksensor 38 gesteuert wird, um die mechanische Energie, erzeugt von den Motormitteln 36, auf den Zähler 14 zu übertragen, um ständig den Verlust in demselben zu unterdrücken.
  • Der Differenzdrucksensor 38 wird im wesentlichen gebildet von einer deformierbaren Membran 40, deren Peripherie mit der Seitenwandung des Gehäuses 10 verbunden ist, sowie von einer zentralen Platte 42. Die zentrale Partie 44 der Platte 42 bildet eine Nabe, die frei auf der Welle 46 gleiten kann, die mit den Motormitteln 36 verbunden ist. Die Platte 42 und die deformierbare Membran 40 begrenzen mit der Wandung 48 des Gehäuses 10 eine abgedichtete Kammer 50, in die ein Kanal 52 mündet, der die Kammer 50 mit der Einlaßleitung 32 des Zählers 14 verbindet.
  • Demgemäß wird die Kammer 50 ständig unter einem Druck gleich dem Einlaßdruck des Fluids in den Zähler 14 gehalten. Man versteht außerdem, daß die Baugruppe, gebildet von der deformierbaren Membran 40 und der Platte 42, einer Druckdifferenz ausgesetzt ist, die gleich der Differenz zwischen dem Einlaßdruck, der in der Kammer 50 herrscht, und dem Auslaßdruck des Zählers ist, der in dem Rest des Gehäuses 16 herrscht. Die Nabe 44 verlagert sich demgemäß auf der Welle 46, wenn eine Druckdifferenz auftritt.
  • Wie Figur 1 zeigt, ist die Endfläche 44a der Nabe 44 mit einer reibungsmindernden Scheibe 54 versehen. Eine erste Kupplungsplatte 56 ist auf der Welle 46 derart angeordnet, daß sie frei verschieblich, jedoch drehfest mit dieser ist. Dies wird vorzugsweise durch das Zusammenwirken von Innennuten 58 bzw. Außennuten 60 bewirkt, die auf der Welle 46 bzw. in der ersten Kupplungsscheibe 56 ausgebildet sind. Eine zweite Kupplungsscheibe 61 ist gleit- und drehfest mit dem Ende der Welle 24 des Zählers 14 verbunden. Ein reibungserhöhendes Material ist zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Kupplungsplatten 56 und 61 eingefügt, um Drehgleitreibung zu bewirken, wenn die Kupplungsscheiben zunehmend gegeneinander gedrückt werden.
  • In Figur 1 sind Motormittel 36 dargestellt in Form einer Riemenscheibe 62, die auf dem Ende der Welle 46 montiert ist, und in Form eines Riemens 64, der die Riemenscheibe 62 mit einem Motor verbindet, bei dem es sich beispielsweise um den Motor der Pumpe des Kohlenwasserstoffverteilers handelt.
  • Beim Fehlen von Durchsatz in dem Zähler 14 nimmt die Platte 42 ihre Ruhestellung ein, wobei die zentrale Partie 44 der Scheibe 42 nicht in Kontakt mit der Scheibe 54 ist. Infolgedessen sind auch die Kupplungsplatten 56 und 61 nicht in Kontakt miteinander. Wenn sich ein Durchsatz in dem Zähler 14 ergibt, ergibt sich notwendigerweise eine Druckdifferenz zwischen dem Einlaß 32 und dem Auslaß 34 des Zählers, der, da er nicht abgedichtet ist mit einer Geschwindigkeit umläuft, die eine Korrektur erforderlich macht, um als Meßgröße verwendbar zu sein.
  • Die deformierbare Membran und ihre Platte 42 verlagern sich nun in der durch den Pfeil F angedeuteten Richtung. Die Verlagerung bewirkt eine Verschiebung in der gleichen Richtung der ersten Kupplungsplatte 56, bis sie sich an die zweite Kupplungsplatte 61 anlegt, und diese zunehmend durch Reibung mitnimmt. Die Platte 56 dreht sich immer schneller als die angetriebene Platte 61 und überträgt auf diese durch Reibung ein Drehmoment, das unter Beschleunigung des Zählers 14 dessen Druckverluste zunehmend verringert, die dann gegen Null gehen. Es handelt sich schließlich um einen Restdruckverlust, der erheblich verringert ist, welcher die permanente Anlage der Platten 56 und 61 aneinander sicherstellt. Mechanische Energie wird demgemäß auf den Zähler 14 übertragen. Diese wird größer, bis eine permanente Anlage, dosiert durch den Servomechanismus, einen Gleichgewichtszustand sicherstellt, indem der Zahnradzähler 12 praktisch ohne internes Lecken umläuft und auf diese Weise eine Messung hoher Qualität ermöglicht.
  • Man gelangt umso besser zu diesem Idealzustand des Druckverlustes Null, je höher man die Verstärkung des so aufgebauten Regelmechanismus bei geöffneter Regelschleife wählt. Dies erreicht man im wesentlichen, indem man dem Differenzdrucksensor, d.h. der Platte 42 und der deformierbaren Membran 40, einen hohen wirksamen Querschnitt verleiht. Dieses Resultat wird gleichermaßen erzielt, indem man der von den Motormitteln 36 angetriebenen Welle eine hohe Drehzahl überträgt.
  • Die Drehung der Welle 24 des Zählers ist demgemäß jene der Kupplungsplatte 61 und repräsentiert den den Zähler 12 durchsetzenden Fluiddurchsatz. Ein Drehsensor, der in der Figur nicht dargestellt ist, kann in das Fluid in der Nachbarschaft der Platte 61 eingebaut werden, um die Drehung dieser letzteren zu messen und eine Zählung des Fluiddurchsatzes sicherzustellen. Es ist auch festzuhalten, daß das die Kammer 16 füllende Fluid, das demgemäß das mechanische Energieübertragungssystem umschließt, dessen Schmierung und Kühlung sicherstellt.
  • Indem nun auf Figur 2 eingegangen wird, erfolgt die Beschreibung einer zweiten Ausführungsform des Meßsystems.
  • Dieses umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 100, das in zwei mit 102 bzw. 104 bezeichnete Kammern durch eine abdichtende innere Trennwand 106 unterteilt ist. In der Kammer 104 ist drehbar ein Zahnradzähler 108 des bereits in Verbindung mit Figur 1 beschriebenen Typs eingebaut. Die Kammer 104 umfaßt eine Einlaßkanal 110 für den Kohlenwasserstoff und einen Auslaßkanal 112, der direkt mit der Kammer 102 verbunden ist. Der volumetrische Zähler 108 umfaßt eine Ausgangswelle 114, die abgedichtet drehbar in der Trennwand 106 gelagert ist und demgemäß in die Kammer 102 ragt. Die Kammer 102 enthält das Korrektursystem 116. Dieses wird im wesentlichen gebildet von einem Differenzdrucksensor 120 und einem mechanischen Energieübertragungsorgan 122. Wie im Falle der Figur 1, wird der Differenzdrucksensor 120 von einer deformierbaren Membran 124, auf der eine zentrale Platte 126 befestigt ist, gebildet. Die Membran 124 und die Platte 126 begrenzen mit einer Wandung des Gehäuses 100 eine innere Kammer 127. Die innere Kammer 127 steht in Kommunikation mit dem Einlaßkanal 110 für den Kohlenwasserstoff über einen Kanal 128. Der Druck in der Kammer 127 ist demgemäß ständig gleich dem Einlaßdruck des Kohlenwasserstoffs in den Zähler 108. Im übrigen ist die Platte 126 mit einer Welle 130 verbunden, die gleitbeweglich in einer Ausnehmung 132 der Wandung des Gehäuses gelagert ist.
  • Die mechanische Korrekturenergie wird von einem Motormittel 134 geliefert, dessen Ausgang mit einer Riemenscheibe 136 über einen Riemen 138 verbunden ist. Die Riemenscheibe 136 ist am Ende einer Welle 140 montiert, die abdichtend die Wandung des Gehäuses 100 durchsetzt. Die Welle 140 bildet die zentrale Achse eines Differentialsystems mit dem Gesamtbezugszeichen 142. Wie bekannt, umfaßt das Differentialsystem 142 ferner eine erste Abtriebswelle 144, die drehfest verbunden ist mit der Welle 114 des Zählers 108, und eine zweite Abtriebswelle 146, die verbunden ist mit einer Bremsplatte 148, welche gegenüber der Platte 126 des Differenzdrucksensors angeordnet ist. Die Platte 148 ist auf ihrer Seite 148a mit einem reibungserhöhenden Material versehen. Schließlich umfaßt das Gehäuse 102 einen Auslaßkanal 150, der den Auslaß des Meßsystems bildet.
  • Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform des Meßsystems ist die folgende: Wenn der volumetrische Zähler 104 einen Druckverlust aufweist, wird eine Druckdifferenz auf die deformierbare Membran 124 ausgeübt. Daraus folgt eine Verlagerung der Platte 126 in der Richtung, die mit dem Pfeil F' angegeben ist. Die Platte 126 gelangt in Kontakt mit der Bremsscheibe 148, was zur Folge hat, die Drehgeschwindigkeit V&sub2; der Welle 146 des Differentials 142 abzusenken. Da die Drehgeschwindigkeit V der Welle 140, angetrieben von den Motormitteln 134, konstant ist, erhöht sich die Drehgeschwindigkeit V&sub1; der Welle 144 und überträgt auf diese Weise die mechanische Energie auf den volumentrischen Zähler 108. Diese Energiezufuhr hat die Tendenz, die Druckverluste zu annullieren und demgemäß die Druckdifferenz des Fluids zwischen dem Einlaß 110 und dem Auslaß 112. Der Druckverlust bleibt annulliert, solange die Platte 126 mit einem Druck in Anlage gehalten wird, der durch den Membranregler dosiert wird. Man versteht, daß hier eine Regelschleife für den Zähler gebildet worden ist derart, daß die Druckdifferenz an den Anschlüssen des Zählers immer auf Null gehalten wird.
  • Man versteht ferner, daß diese Regelung unter Kompensation der Druckverluste das Auftreten von Lecks im Inneren des Zählers verhindert. Daraus ergibt sich, daß die Meßqualitäten des Zählers, die zunächst mittelmäßig waren, erheblich verbessert wurden, selbst während der Phasen der Beschleunigung des Zählers.
  • Es versteht sich von selbst, daß von der Erfindung nicht abgewichen wird, wenn man dem volumentrischen Zähler einen anderen Differenzdrucksensor und einen anderen Kupplungsmechanismus zwischen den externen Motormitteln und der Zählerwelle zuordnet, um dauernd die internen Reibungen des Zählers zu kompensieren.

Claims (6)

1. Durchsatzmeßsystem, umfassend einen mechanischen, umlaufenden volumetrischen Zähler (14) mit einem Einlaß (32, 110) und einem Auslaß (34, 112) des zu messenden Fluids, Mittel (38, 120) zum Gewinnen einer Information, die repräsentativ ist für den Fluiddruckverlust zwischen dem Einlaß (32, 110) und dem Auslaß (34, 112), und Mittel (116, 18), gesteuert von der Information zum Übertragen auf den mechanischen Zähler (14, 108) von Energie zum weitgehenden Annullieren der Druckverluste, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um einen Differenzdrucksensor (38, 120) handelt zum Gewinnen einer Information, die repräsentativ ist für den Fluiddruckverlust zwischen dem Einlaß (32, 110) und dem Auslaß (34, 112).
2. Meßsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (116, 18) für die Übertragung der Energie Motormittel (36, 134) umfassen, gesteuert von der Information, um ein Antriebsmoment auf den Zähler zu übertragen.
3. Meßsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdrucksensor eine deformierbare Membran (40) umfaßt, die der Druckdifferenz des Fluids zwischen Einlaß und Auslaß unterworfen ist, und daß die Membran (40) ein Kupplungssystem (54, 56, 61) steuert zum Verbinden der Motormittel (36) mit der Welle (24) des Zählers (14), wenn die Druckdifferenz von Null abweicht.
4. Meßsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschleife, die den Zähler (14), den Differenzdrucksensor (38) und die Kupplung (54, 56, 61) umfaßt, eine hohe Verstärkung aufweist, um wirksam den Druckverlust des Zählers gegen Null gehen zu lassen.
5. Meßsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzdrucksensor eine deformierbare Membran (124) umfaßt, die der Differenz der Drücke des Fluids am Einlaß (110) bzw. Auslaß (112) unterworfen ist, und daß die Membran (124), wenn diese Differenz von Null abweicht, in der Lage ist, die Erhöhung der Drehgeschwindigkeit der Auslaßwelle (144) eines Differentialsystems (142) zu bewirken, verbunden mit der Welle (114) des Zählers (108), wobei die Eingangswelle (140) des Differentialsystems mit äußeren Motormitteln (134) verbunden ist.
6. Meßsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der volumentrische Zähler (14, 108) vom Zahnradtyp ist.
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