DE69202265T2 - Vorrichtung zur Lagerung und Wiedergabe von flachen Informationsträgern. - Google Patents
Vorrichtung zur Lagerung und Wiedergabe von flachen Informationsträgern.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Lagerung und zum Lesen von flachen Informationsträgern, wie z.B. Scheiben zum Lesen mittels Laserstrahl; sie bezieht sich spezieller auf eine derartige Einrichtung, welche es zugleich ermöglicht, unter den besten Bedingungen eine große Anzahl von derartigen Informationsträgern zu lagern und zu konservieren, und gleichzeitig einen schnellen Zugang zu egal welchen aus denselben ermöglicht.
- In wenigen Jahren haben die Audiofrequenzplatten, welche mit einem Laserstrahl zu lesen sind, die Vinylplatten weitestgehend verdrängt. Bei den Amateuren ebenso wie in den Radio- und Fernsehstudios wurden vollständige Diskotheken schnell wiederhergestellt, da die Vorteile dieser Informationsträger zahlreich sind. Man stellt inzwischen fest, daß die Verwaltung einer großen Zahl von derartigen Scheiben selbst bei ihren reduzierten Abmessungen nicht einfach ist. Tatsächlich sind die Beschriftungen, welche auf der Schachtel von einer derartigen Scheibe auftreten, notwendigerweise in sehr kleinen Buchstaben geschrieben und außer bei einer strengen alphabetischen Klassierung ist es nicht selten, sehr lange Zeit nach einem speziellen Titel unter sämtlichen, Seite an Seite auf einem Regal gelagerten Scheiben suchen zu müssen. Ein Irrtum in der Ordnung erfordert eine lange und langweilige Suche.
- Um eine ausreichend lange Wiedergabezeit zu programmieren, beispielsweise um ein auf mehreren Scheiben aufgezeichnetes Werk zu hören, schlugen bestimmte Konstrukteure von Lesern automatische Wechslersysteme für eine begrenzte Anzahl von Platten bzw. Scheiben vor. Eine Beladevorrichtung, welche fähig ist, einige Scheiben aufzunehmen, kann beispielsweise durch den Verwender befüllt werden, welcher über adaptierte Programmiereinrichtung verfügt, um die Scheiben in einer gegebenen Reihenfolge lesen zu können. Um jedoch dieses System zum Laufen zu bringen, erfordert es, die Scheiben handzuhaben. Man muß sie aus ihren Hüllen entfernen, sie in den Aufgeber placieren und dann nach der Wiedergabe muß man die Platten händisch aus dem Aufgeber entfernen, sie eine nach der anderen in ihre Hüllen einordnen und die letzteren neuerlich einordnen. Alle diese Operationen sind lang, langweilig und Quellen von Fehlern.
- Das Dokument EP-A 0 173 136 beschreibt ein Plattenlesegerät mit eingebautem Wechsler gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1; dieser Leser erlaubt es, einige Scheiben zu lagern, um sie eine nach der anderen mit Hilfe einer Transfereinrichtung mit eingebautem Leser lesen zu können.
- Die Erfindung schlägt ein anderes Konzept vor, welches es erlaubt, sämtliche Informationsträger (typischerweise die Scheiben), die dem Benutzer zur Verfügung stehen, in einem eigenen, kleinen Kasten, wo sie sich definitiv unter optimalen Lagerbedingungen und geschützt vor falschen Handhabungen befinden, zu lagern und diesem Lagersystem Einrichtungen zum automatischen Handhaben der Informationsträger einzubauen, um sie zwischen ihren entsprechenden Lagerplätzen und einem oder mehreren Lesern dieser Informationsträger zu verlagern.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung und zum Lesen von flachen Informationsträgern, wie z.B. Scheiben zum Lesen mittels Laserstrahl, umfassend zumindest eine Säule von Lagerplatten bzw. Flächen für solche Informationsträger, welche eine auf der anderen aufgestapelt und in ihren jeweiligen eigenen Ebenen unabhängig beweglich derart befestigt sind, daß eine ausgewählte Platte sich lateral aus der Säule herausziehen läßt, eine Transfereinrichtung parallel zu der Säule beweglich befestigt und mit Mitteln zum Aufnehmen bzw. Greifen eines solchen Informationsträgers versehen, Mittel zum Auswählen eines Informationsträgers, welche zum Bewegen bzw. Versetzen der entsprechenden Lagerplatte in ihrer eigenen Ebene angepaßt sind, um sie gegenüber den Aufnahmemitteln, und zumindest einen Leser bzw. Abtaster anzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Leser einen Beladungsabschnitt aufweist, z.B. eine Schublade, welcher angepaßt ist, um sich gegenüber einer vorbestimmten Position der Transfereinrichtung anordnen zu können, um einen solchen Informationsträger aufzunehmen, und daß die Transfereinrichtung und der Leser unabhängige und autonome Unteranordnungen sind.
- Die und jede Säule von Platten ist einer Stützsäule für diese Lagerplatten zugeordnet, welche Beabstandungs- bzw. Verstrebungsmittel bilden. Jede Lagerplattensäule ist mit einem flachen Arm versehen, welcher an die Stützsäule angelenkt ist. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Stützsäule aus einer Stapelung starrer Elemente gebildet, welche identische Abstandshülsen bilden, welche jeweils einen zylindrischen Stumpf einer Dreh- bzw. Schwenkwelle umfassen. Jeder flache Arm einer Platte ist selbst mit einem entsprechenden Loch versehen, durch welches er um den genannten Wellenstumpf drehbar montiert ist.
- Die Erfindung bezieht sich auf jede Vorrichtung, welche oben definiert wurde, umfassend zumindest eine Säule von Lagerplatten. Jedoch ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform die Vorrichtung mit mehreren Säulen von Lagerplatten ausgebildet, welche auf einer drehbaren Anordnung, welche einer Rotation um eine zentrale Welle parallel zu den Säulen unterworfen ist, angeordnet ist. Gesteuerte Antriebsmittel sind mit der genannten drehbaren Anordnung verbunden, um die eine oder andere der Säulen an einen vorbestimmten Ort zu bewegen, was es ihr ermöglicht, mit der Transfervorrichtung zusammenzuwirken.
- Wie man dies weiter hinten sehen wird, kann die Vorrichtung zur Lagerung dahingehend optimiert werden, daß sie aus Stapeln von nur zwei Arten von unterschiedlichen Stücken aus gegossenem Kunststoff ausgebildet ist, und zwar die Lagerplatten und die Elemente, welche die oder jede Stützsäule bilden.
- Obwohl die insbesondere heute ins Auge gefaßte Ausführungsform und jene, welche in der Folge im Detail beschrieben wird, für die Scheiben zum Lesen mit einem Laserstrahl konzipiert wurden, kann dasselbe System auch auf die Lagerung mit schnellem Zugriff von jeder anderen Type von flachen Informationsträgern angewandt werden. Beispielsweise zieht man seit kurzer Zeit statische, vollständig aus Halbleitern bestehende Massespeicher in Betracht, welche sich in Form einer ebenen "Scheibe" präsentieren. Bestimmte Punkte der Oberfläche eines derartigen Informationsträgers werden Kontakte umfassen, welche für eine Verbindung mit einem adaptierten Leser bestimmt sind. Ein wie oben definiertes System kann daher perfekt für die automatische Lagerung und Handhabung von derartigen Informationsträgern geeignet sein. Es genügt, den Plattenleser durch einen auf diese Art des Speichers adaptierten, statischen Leser zu ersetzen.
- Wenn man beim Wechseln von Informationsträgern die Totzeiten eliminieren möchte, genügt es, zwei Leser vorzusehen, beispielsweise einen unter dem anderen, derart, daß das programmierte Verwaltungssystem einen der Leser belädt, während der andere arbeitet. Für Anwendungen, wie die Verteilung von Programmen auf eine Gesamtheit von Kabinen oder individuellen Kopfhörern (Einrichtungen eines Kulturzentrums oder Freizeiteinrichtungen oder Plattenverkaufsgeschäfte) verteilt wird, ist es auch möglich, eine größere Anzahl von Lesern anzuordnen, wobei jeder Leser mit einer Kabine oder einem individuellen Kopfhörer verbunden ist.
- Die Erfindung wird besser verstanden und andere Vorteile derselben werden im Lichte der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Vorrichtung zur Lagerung und zum Lesen von Platten in Übereinstimmung mit ihrem Prinzip, welches lediglich zu Beispielszwecken angegeben wird und welches unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ausgeführt wird, klarer erscheinen, in welchen:
- - Fig. 1 eine schematische Teilansicht im Aufriß der Vorrichtung ist;
- - Fig. 2 eine Ansicht von oben derselben Vorrichtung ist;
- - Fig. 3 eine Detailansicht ist, welche das Zusammenwirken zwischen einer Lagerplatte und einem Element zeigt, welches ein Abstandsstück einer Stützsäule bildet;
- - Fig. 4 eine Ansicht von unten der Fig. 3 ist; und
- - Fig. 5 eine Seitenansicht in größerem Maßstab der Lagerplatten ist, gesehen in Richtung des Pfeiles V der Fig. 3.
- Die Vorrichtung zur Lagerung und zum Lesen von Scheiben, wie sie dargestellt ist, umfaßt hauptsächlich vier vertikale Säulen C1, C2, C3, C4 von Lagerplatten 11, welche adaptiert sind, um derartige Scheiben aufzunehmen, eine Transfereinrichtung 12, um derartige Scheiben handzuhaben, Auswahleinrichtungen für eine ausgewählte Scheibe, deren Hauptelemente weiter unten beschrieben sind, und zumindest einen Leser bzw. Abtaster 13 der Scheiben, welcher hier unter den Lagerplattensäulen angeordnet ist. Der Beschickungsbereich eines derartigen Lesers besteht aus einer klassischen Schublade und der Leser ist derartig positioniert, daß die Schublade sich momentan in bezug auf eine vorbestimmte Position der Transfereinrichtung 12 placieren kann. Diese letztere umfaßt Einrichtungen 15 zum Ergreifen einer Platte, welche derart gesteuert sind, daß die Transfereinrichtung eine Scheibe auf einer Lagerplatte 11, welche aus ihrer Säule austritt, ergreifen kann und sie in einer derartigen vorbestimmten Position auf dem Plattenteller der Lesers ablegen kann. Wenn mehrere Leser 13a, 13b vorgesehen sind, wie dies dargestellt ist, sind sie die einen unter den anderen in einer derartigen Weise angeordnet, daß die Schubladen sich selektiv unter der Transfereinrichtung anordnen, um eine Scheibe aufzunehmen. Eine Schublade für manuelle Beladung, welche nicht dargestellt ist, ist ebenfalls in einer derartigen Weise vorgesehen, um auf dieselbe Weise in bezug auf den Weg der Transfereinrichtung vorgesehen werden zu können. Sie kann in der Nachbarschaft der Leser betrieben werden oder vorzugsweise über den Säulen C1 - C4 der Lagerplatten. Dank dieser Schublade kann die Transfereinrichtung verwendet werden, um eine neue Scheibe in das Lagersystem einzuführen und sie auf einer Lagerplatte anzuordnen oder entgegengesetzt, um daraus eine Platte zu entnehmen, um sie aus der Sammlung zu entfernen. Sämtliche oben beschriebenen Elemente sind im Inneren eines Rahmens 25, welcher aus einer unteren Platte 26, welche eine Art Basis bildet, einer oberen Platte 27 und vertikalen Säulen 28, welche die zwei Platten vereinigen, gebildet ist, angeordnet. Der Rahmen ist mit einer nicht dargestellten Hülle ausgekleidet, welche die Platten gegen jede Manipulation sichert und sie relativ gut gegen Staub, Temperaturveränderungen, Feuchtigkeit usw. schützt.
- In der dargestellten Ausführungsart umfaßt jede Säule 100 Lagerplatten. Die Vorrichtung kann daher 400 Scheiben aufnehmen, wobei jede individuell in einer sehr kurzen Zeit in der Größenordnung von einigen Sekunden zugängig ist. Selbstverständlich hindert nichts daran, die Höhe von jeder Säule zu erhöhen, um Abwandlungen mit einer größeren Lagerkapazität auszubilden. Es genügt, daß der Weg der Transfereinrichtung 12 in der Folge erhöht wird. Für sehr große Diskotheken hindert nichts daran, mehrere Vorrichtungen untereinander zu verbinden und sie in ein und dasselbe Informationsverwaltungs- und Steuersystem einzubringen.
- Die Erfindung deckt jede Vorrichtung, umfassend zumindest eine derartige Säule von Lagerplatten ab. In diesem Fall ist die Säule feststehend und auf jeder Seite des vertikalen Weges der Transfereinrichtung 12 betätigt.
- In dem dargestellten Beispiel, wo man vier Säulen C1- C4 zählt, sind diese über eine drehbare Einrichtung 16 angetrieben, welche um eine zentrale, vertikale Welle 17, d.h. parallel zu den Säulen C1 - C4, selbst in Rotation versetzbar ist. Die drehbare Anordnung ist so adaptiert, um eine Säule in jeder beliebigen bevorzugten Position anzuordnen, welche es ihr erlaubt, mit der Transfereinrichtung zu kooperieren. Die Auswahl einer Säule erfolgt mittels einer optisch-elektronischen Zelle oder einer analogen Zelle (nicht dargestellt), welche auf mit der drehbaren Einheit gemeinsam ausgebildeten Reflektoren 18 empfindlich ist. Die drehbare Einheit umfaßt zwei große, horizontale, kreisförmige Platten 19, 20, welche durch vier metallische Stifte mit einem regelmäßigen, sechseckigen Querschnitt verbunden sind, welche voneinander am Umfang beabstandet angeordnet sind. Die Antriebsmittel dieser drehbaren Einheit sind gesteuert. Sie umfassen einen Elektromotor 30, dessen Antriebswelle durch ein Ritzel 31 mit einem Zahnkranz 32, welcher auf der Innenfläche der Platte 20 festgelegt ist, verbunden ist. Für ein leiseres Funktionieren kann man dieses System durch einen Keilriemenantrieb ersetzen, indem eine Nut am Rand der Platte 18 oder 19 vorgesehen wird, welche den durch den Motor angetriebenen Keilriemen aufnimmt. Die Steuerung des Motors 30, welcher die Rotation der Säulen der Platten konditioniert, wird durch eine Gesamtheit von Positionsdetektionseinrichtungen, insbesondere den Meßfühler, welcher mit den Reflektoren 18 zusammenwirkt, und anderen, welche weiter unten beschrieben sind, sichergestellt.
- Die Transfereinrichtung 12 umfaßt einen Arm 35, an dessen Ende sich ein deformierbarer Kern 36, hier aus elastomerem Material, befindet. Dieser Kern ist gemeinsam mit einer Stange 37 ausgebildet, welche nach oben durch eine Feder 38 belastet ist. Diese Stange durchdringt eine elektromagnetische Spule 39. Wenn die Spule nicht gespeist wird, wird der Kern 36 radial, wie dies in Fig.1 gezeigt ist, unter der Wirkung der Feder deformiert. Demgegenüber wird, wenn sie gespeist wird, die Stange 37 nach unten verlagert, was den Kern deformiert, um ihm eine im wesentlichen zylindrische Form mit einem derartigen Durchmesser zu geben, daß er in das zentrale Loch einer Scheibe eingreifen kann. Die Transfereinrichtung 12 gleitet zwischen zwei vertikalen Stangen 40, 41, welche sich zwischen den Platten 26 und 27 des Rahmens erstrecken. Sie umfaßt unter anderem eine mit Innengewinde versehene Nuß 44, welche drehbar festgelegt ist, und welche in Eingriff mit einer vertikalen Gewindespindel 46 ist, welche durch ihr unteres Ende mit Hilfe eines gesteuerten Elektromotors 48 durch ein Getriebesystem mit einem Zahnriemen in einer Rotation angetrieben ist. Dieser klassische Antrieb stellt die vertikale Verlagerung der Transfereinrichtung 12 sicher. Die genannte Transfereinrichtung umfaßt verschiedene andere Einrichtungen, insbesondere optoelektronische Sensoren, ausgehend von welchen sämtliche Steuersignale, welche die verschiedenen Bewegungen steuern, betätigt werden. Diese Einrichtungen sind weiter unten mehr im Detail beschrieben.
- Es wird nun die Struktur einer Säule C1 - C4 und der Lagerplatten, welche sie ausbilden, präziser beschrieben. Wie zuvor ausgeführt, sind die Platten 11 ein und derselben Säule die eine über der anderen gestapelt und sind in ihren eigenen Ebenen mobil derart montiert, daß eine beliebige Platte, seitlich aus ihrer eigenen Säule herausbewegt und in eine Position gebracht werden kann, welche es der Transfereinrichtung erlaubt, eine Platte davon zu entnehmen oder darauf zu legen. In dem Beispiel sind die Platten horizontal schwenkbar montiert. Um dies durchzuführen, wird eine Stützsäule 50 dieser Lagerplatten parallel zu jeder Säule C1 - C4, d.h. vertikal, hier um einen Stift 22 mit hexagonalem Querschnitt angeordnet. Diese Stützsäule, welche auf der drehbaren Einheit 16 fixiert ist, ist vertikal derart unterteilt, daß sie Abstandsmittel bildet, um einen geringen, konstanten, vertikalen Abstand zwischen den Lagerplatten auszubilden. Jede Platte ist mit einem flachen Arm 52 versehen, welcher an der entsprechenden Stützsäule 50 angelenkt ist. Eine derartige Stützsäule ist daher durch eine starre Stapelung auf dem entsprechenden Stift 22 aus identischen Elementen gebildet, welche die Abstandsstücke 53 bilden. Jedes dieser Elemente 53 umfaßt einen Drehwellenstumpf 54, dessen Zentrum von einem Loch mit hexagonalem Querschnitt 55 mit zu demjenigen des Zapfens 22 entsprechendem Querschnitt durchbrochen ist. Der Abstand der Distanzstücke ist zugleich durch die axiale Länge dieser Stümpfe 54 gegeben, welche sich einer über dem anderen mittels an ihren Enden mit Stiften 57 versehenen Rippen 56 stapeln. Diese letzteren werden in die Löcher 58 auf der Innenfläche des benachbarten Elementes eingreifen. Darüberhinaus umfaßt jeder Arm 52 einer Lagerplatte ein zylindrisches Loch 60, dessen Durchmesser jenem des Wellenstumpfes 54 entspricht. Aus diesem Grund befinden sich der Arm 52 und folglich die Platte 11 drehbar um den genannten Wellenstumpf 54 montiert.
- Jede Lagerplatte 11 umfaßt darüberhinaus einen ringförmigen Teil, welcher auf seiner Oberseite mit einer hohlen Ausnehmung 62 ausgebildet ist, welche zum Aufnehmen einer Scheibe adaptiert ist. Ein zu dem Loch 60 koaxialer, gezahnter Abschnitt 63 ist am Ende jedes Armes definiert. Er ist Teil der zuvor genannten Auswahlmittel, da es der Eingriff eines derartigen gezahnten Abschnittes mit anderen zurückziehbaren Getriebemitteln 65 ist, welche durch die Transfereinrichtungen 12 getragen sind, welcher die Auswahl der entsprechenden Lagerplatte 11 ermöglicht, um sie zu drehen, bis sie gegenüber dem Arm 35 liegt, um hier eine Scheibe zu entnehmen oder abzulegen. In dem Beispiel hat die Getriebeeinrichtung 35 die Form einer Zahnstange. Sie ist drehbar in Richtung der am nächsten gelegenen Säule von Lagerplatten montiert und wird durch einen stark untersetzten Elektromotor 68 über einen Nocken 69 und einen mit der Zahnstange verbundenen Hebel 70 angetrieben. Diese Art der Steuerung der Zahnstange ist jener eines Elektromagnetes, beispielsweise mit zu grober Funktionsweise, vorzuziehen.
- Andererseits umfassen die Auswahlmittel auch eine Einheit von Orientierungsrippen 72 des starren Stapels von Elementen, welche die Abstandsstücke 53 bilden, welche jede Stützsäule 50 bilden. Jedes Abstandsstück trägt auch eine derartige Orientierungsrippe an seinem Rand. Die Gesamtheit dieser Rippen erlaubt daher ein vertikales Zu- und Abzählen der Platten ein und derselben Säule. Dies wird durch erste Detektionseinrichtungen, hier optoelektrisch, 74 durchgeführt, welche aus einem Paar von Zellen gebildet sind, welche durch die Transfereinrichtung 12 getragen sind. Diese Detektionsmittel steuern eine Steuerkette des Motors 48, welche die vertikale Positionierung der Transfereinrichtung 12 in bezug auf die Lagerplatte der ausgewählten Platte erlaubt, um die Drehung dieser Scheibe durch Zusammenwirken ihres gezahnten Abschnittes 63 mit der zurückziehbaren Zahnstange 65 zu bewirken.
- Für ihre korrekte Positionierung sowohl in der Position der Lagerung als auch in der Position des Zusammenarbeitens mit den Greifelementen 15 umfaßt jede Lagerplatte eine Federklinge 76, welche in den verfügbaren Raum zwischen zwei Abstandsstücken 53 bildenden Elementen eingreift. Diese Federklinge ist mit einem Nocken 77 an ihrem Ende versehen. Dieser Nocken wirkt mit konischen Vorsprüngen 78 zusammen, welche durch eines der zwei die Abstandsstücke bildenden Elemente getragen sind, zwischen welchen die Federklinge angelenkt ist. Diese Montage erlaubt es, die extremen Positionen der Lagerplatte relativ zu stabilisieren. Darüberhinaus umfaßt jede Platte ein Positionierungsloch 80, welches fähig ist, mit einem Stift 81, vorzugsweise mit einem konischen Ende, zusammenzuwirken, welcher durch die Transfereinrichtung getragen wird. Wenn sich dieser absenkt, um eine Scheibe zu ergreifen, dringt der Stift in das Loch 80 ein und stellt gegebenenfalls eine abschließende Korrekturpositionierung der Lagerplatte sicher, welche die perfekte Ausrichtung in einer Linie zwischen dem Kern 36 und dem Loch der Scheibe garantiert. Diese beschränkte vertikale Bewegung der Transfereinrichtung für das Ergreifen einer Scheibe wird durch die relative Verlagerung zwischen einem Finger 84 der ausgewählten Lagerplatte und zweiten optoelektrischen Detektionseinrichtungen 85a, 85b gesteuert, welche von der Transfereinrichtung getragen sind. So umfaßt jede Lagerplatte 11 einen Finger 84, welcher horizontal nach außen vorragt, um sich in den Detektionsraum einer U-förmigen Zelle 85a oder 85b anzuordnen. Diese zwei Zellen sind vertikal in einem vorbestimmten Abstand beabstandet angeordnet. Wie man dies später sehen wird, entspricht dieser Abstand der vertikalen Bewegung der Greifeinrichtungen, welche erforderlich sind, um eine Scheibe zu ergreifen und sie von ihrer Lagerplatte zu entfernen.
- Wie sich dies deutlich aus den Zeichnungen ergibt, sind die Lagerplatten auch weniger dick als dies für das Ablegen einer größeren Anzahl von Platten in einer Säule mit gegebener Höhe möglich wäre. Unter diesen Bedingungen ist es bevorzugt, daß diese Platten zumindest zwei einander in der Position der Lagerung gegenüberliegende Aostützpunkte besitzen. Der eine dieser Abstützpunkte ist selbstverständlich die Anlenkung, durch welche der Arm der Platte sich mit der Stützsäule 50 gemeinsam ausgebildet, befindet.
- In dem Fall einer einzigen Säule von Platten kann man zumindest eine andere Stützsäule 86 vorsehen, welche parallel zu der Säule der Lagerplatten, d.h. vertikal, ist und Teiler 87 aufweist, zwischen welchen die Lagerplatten entsprechend angelenkt sind, um hier in der Lagerposition gehalten zu werden. In dem dargestellten Fall, wo man vier Säulen von Platten, welche regelmäßig um die drehbare Anordnung 16 angeordnet sind, betätigt, ist es jedoch bevorzugt, die Stützsäulen 50 und 86 derart zu kombinieren, daß eine Stützsäule 50, an welche die Platten 11 derselben Säule von Platten angelenkt sind, gemeinsam ausgebildet sind, um so auch die Stützsäule 86 der benachbarten Säulen für Lagerplatten zu bilden.
- In dem Beispiel wird dies durch Vervollständigen von jedem die Abstandsstücke 53 bildenden Element erreicht. Ein derartiges Element umfaßt über seinen Drehantriebsstumpf 54 hinausgehend, welcher die Anlenkung einer Platte ermöglicht, auch eine Ausstülpung, welche den einen der Teiler 87 der Stützsäule 86 bildet.
- Es ist für ein gutes Funktionieren wesentlich, daß eine Platte 11 unter allen Umständen in den spezifischen Raum, welcher für sie zwischen den benachbarten Abtrennelementen bzw. Teiler 87 definiert ist, am Ende eines Manövers einbracht werden kann. Die Platten 11 umfassen zu diesem Zweck mehrere Strukturmerkmale, welche die Wahrscheinlichkeit des Funktionierens erhöhen, selbst wenn die Platte geringfügig in Folge von schwierigen Verwendungsbedingungen der Vorrichtung deformiert ist.
- So stellt man, wenn man die Abstützzone 90 betrachtet, durch welche der Rand der Platte normalerweise in seinem Raum (auf dem unteren Teiler) der Stützsäule 86 aufruht, an der Seite derselben und in Richtung zum Inneren der Lagerungszone fest, daß der Rand der Platte eine dünne Rippe aufweist, welche ein horizontales Endstück 92 aufweist, welches durch ein von oben nach unten geneigtes Endstück 93 in Form einer Schraubenlinie verlängert ist, welche letztere in der unmittelbaren Nachbarschaft der Abstützzone 90 endet. Darüberhinaus ist auf der anderen Seite dieses Abstützbereiches am Umfang der Rand der Platte mit einer verdickten Rippe 94 ausgestattet. Versuche haben gezeigt, daß derartige Besonderheiten der Struktur es erlauben, die Betriebssicherheit der Vorrichtung zu erhöhen und insbesondere die Rückkehrbewegung der Platte in eine gute Position in ihrer Säule zu erhöhen.
- Darüberhinaus wird die Rotationsbewegung der drehbaren Einheit 16 gegebenenfalls zugunsten der neuerlichen Ausrichtung der Platten in ihren entsprechenden Säulen ausgenutzt. Um dies durchzuführen, umfaßt jede Lagerplatte einen Positioniernocken 98, welcher nach außen von der drehbaren Einrichtung vorspringt, wenn sich die Platte in der Lagerposition befindet und die Nocken mit fixen Schäften 99 oder analogen Anschlägen zusammenwirken, welche vertikal in entsprechenden, am Äußeren der drehbaren Einheit gewählten Vertiefungen angeordnet sind. Diese Schäfte erstrecken sich parallel zu den Säulen der Platten, um mit den Positioniernocken während der Rotation der drehbaren Einheit zusammenwirken zu können.
- Gemäß einem vorteilhaften Merkmal werden das Herausziehen einer Platte aus ihrer Säule oder im Gegensatz ihr neuerliches Einführen in dieselbe durch beschränkte Rotationsbewegungen (um einen vorbestimmten Winkel) der drehbaren Einheit gesteuert, nachdem die Zahnstange 65 in Eingriff mit dem gezahnten Abschnitt der gewählten Platte gebracht wurde. Anders ausgedrückt, verläuft das Herausziehen einer Platte durch Steuerung des Motors 30 der drehbaren Einheit derart, daß sie um einen vorbestimmten Winkel verlagert wird, und das neuerliche Einführen der Platte in ihre Säule verläuft in analoger Weise durch eine umgekehrte Rotation der drehbaren Einheit. Das Steuersignal wird durch die ersten zuvor genannten Detektionsmittel 74 bearbeitet. Tatsächlich haben sämtliche Orientierungsrippen 72 eine gleiche vorbestimmte Breite, welche diesem vorbestimmten Rotationswinkel der drehbaren Einheit entspricht.
- Schließlich ist festzuhalten, daß die Transfereinrichtung 12 in vorteilhafter Weise mit einer freien Stütze 101 verbunden ist, welche entlang der zwei parallelen Stangen 40 und 41 über der Transfereinrichtung 12 läuft. Diese Stütze ist nicht gesteuert, sie folgt einfach den Verlagerungen der Transfereinrichtung. Sie umfaßt einen Arm 102, an dessen Ende sich eine starre Abstützsohle 103 fixiert befindet, welche fähig ist, eine aus ihrer Säule herausgezogene Lagerplatte zu unterstützen und sie so daran zu hindern, sich in einer übertriebenen Weise im Moment des Ergreifens der Scheibe zu verbiegen. Diese Sohle 103 umfaßt daher einen für das Kontaktieren der Innenfläche des seiner Drehachse gegenuber liegenden Randes der Platte adaptierten Rand. Darüberhinaus ist der Arm 102 mit einem Dorn 104 versehen, welcher fähig ist, in Anlage an die Lagerplatte zu gelangen, insbesondere gegen den flachen Arm 52 der letzteren, welcher momentan die freie Stütze 101 festlegt, wenn sich die Transfereinrichtung absenkt, um die Scheibe zu ergreifen, welche sich auf der Lagerplatte befindet. Während dieser Operation ist das Verbiegen der Lagerplatte dank der Anwesenheit der freien Stütze beschränkt.
- Das Funktionieren der Vorrichtung, welche beschrieben wird, verläuft in Übereinstimmung mit der vorhergehenden Beschreibung. In einer Anfangsphase verläuft die Beladung der verschiedenen Platten über Zwischenschaltung der oben gezeigten, händischen Schublade, welche die Scheiben eine nach der anderen den Greifeinrichtungen der Transfereinrichtung präsentiert. Es ist die letztere, welche sukzessive die Scheiben in den vorgesehenen Plätzen auf den verschiedenen Lagerplatten ablegt. Wenn die Gesamtheit der Diskothek so in der Vorrichtung angeordnet wurde und die Plätze der Scheiben in adäquater Weise durch ein Verwaltungsinformationszentrum gespeichert wurden, welches nicht Teil der Erfindung ist, verläuft die Auswahl einer Scheibe und ihr Weg zu dem Leser 13a oder 13b auf die folgende Weise. Die drehbare Einheit 16 wird in Rotation versetzt, bis die Säule der Lagerplatten C1 - C4, in welcher sich die gesuchte Scheibe befindet, sich an einem vorbestimmten Ort in der Nachbarschaft der Transfereinrichtung 12 befindet. Die Bewegung stoppt, wenn die genannten ersten Detektionsmittel 74 sich gegenüber einem vertikalen Rand des Stapels der Orientierungsrippen 72 befindet. Ausgehend von ihrer gespeicherten Position verlagert sich die Transfereinrichtung 12 vertikal nach oben oder nach unten, immer unter Steuerung durch die ersten Detektionsmittel 74, bis sie eine Höhe entsprechend der Lagerplatte 11, welche die gewählte Scheibe trägt, erreicht hat. Ausgehend von diesem Moment wird die Zahnstange 65 derart angetrieben, daß sie in Eingriff mit dem gezahnten Bereich der Lagerplatte kommt. Immer noch unter der Steuerung der ersten Detektionsmittel 74 verlagert sich die drehbare Einheit 16 um einen definierten, vorbestimmten Winkel durch die Verlagerung der Rippe 72 in bezug auf die Detektionsmittel 74. Dies überträgt sich durch Entnehmen der entsprechenden Lagerplatte, bis der Finger 84 dieser Platte in eine U- förmige Zelle 85a eindringt. Darauf senkt sich die Transfereinrichtung 12 gleichzeitig ab, wenn die Spule 39 gespeist wird, bis der Finger 84 die Zelle 85b erreicht. In diesem Moment wird die Spule aberregt, was das Ergreifen der Scheibe bewirkt und die Transfereinrichtung 12 steigt neuerlich (Motor 48) an, bis der Finger 84 die Zelle 85a wiederfindet. Nun wird die umgekehrte, vorbestimmte Rotation der drehbaren Einheit gesteuert, was das Zurückgehen der Lagerplatte in ihre Säule bewirkt. Die Zahnstange 65 ist nun außer Eingriff. Die Transfereinrichtung 12 senkt sich nun bis zur Höhe der Schublade 14 ab, wo sie die Scheibe durch einfache momentane Betätigung der Spule 39 ablegt. Selbstverständlich sind sämtliche Operationen, welche erwähnt wurden, durch ein Steuersystem mit Mikroprozessoren geleitet, dessen Konzeption dem Fachmann bekannt ist und welches nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
Claims (22)
1. Vorrichtung zur Lagerung und zum Lesen von flachen Informationsträgern,
wie z.B. Scheiben zum Lesen mittels Laserstrahl, umfassend zumindest
eine Säule von Lagerplatten bzw. Flächen (11) für solche
Informationsträger, eine auf der anderen aufgestapelt und in ihren jeweiligen eigenen
Ebenen unabhängig beweglich derart befestigt, daß eine ausgewählte
Platte sich lateral aus der Säule herausziehen läßt, eine
Transfereinrichtung (12) parallel zu der Säule beweglich befestigt und mit Mitteln zum
Aufnehmen bzw- Greifen eines solchen Informationsträgers versehen,
wobei die Mittel zum Auswählen eines Informationsträgers, angepaßt sind
zum Bewegen bzw. Versetzen der entsprechenden Lagerplatte (11) in
ihrer eigenen Ebene, um sie gegenüber zu den Aufnahmemitteln zu
bringen, und zumindest einen Leser bzw. Abtaster (13),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Leser einen Beladungsabschnitt aufweist, z.B. eine Schublade,
welcher angepaßt ist, um sich gegenüber einer vorbestimmten Position
der Transfereinrichtung anordnen zu können, um einen solchen
Informationsträger aufzunehmen, und daß die Transfereinrichtung (12) und der
Leser (13) unabhängige und autonome Unteranordnungen sind.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine Stützsäule (50) der Platten aufweist, welche parallel zu jeder
Lagerplattensäule ist, und zwar Beabstandungs- bzw. Verstrebungsmittel
bildet welche angepaßt sind zum Aufrechterhalten eines praktisch
konstanten Abstandes zwischen ihnen, und daß jede Lagerplatte (11) mit
einem flachen Arm (52) versehen ist, welcher an die Stützsäule angelenkt
ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützsäule (50) durch eine Stapelung steifer Elemente gebildet ist,
welche ähnliche Abstandshülsen bzw. Distanzrohre bzw. Zwischenrohre
(53) bilden, wobei jede einen Abschnitt einer Dreh- bzw. Schwenkwelle
bildet, und daß jeder Arm ein zylindrisches Loch (60) aufweist, mit einem
entsprechenden Durchmesser, durch welches er drehend bzw. drehbar um
den Wellenabschnitt befestigt ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahlmittel einen gezahnten Abschnitt (63) umfassen, welcher
am Ende von jedem flachen Arm definiert ist, koaxial zu dem zylindrischen
Loch (60), durch welches die Platte drehbar auf der Stützsäule (50)
befestigt ist.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transfereinrichtung (12) ein zurückziehbares Getriebemittel (65)
trägt, welches vorgesehen ist mit dem gezahnten Abschnitt der
Lagerplatte (11) eines ausgewählten Informationsträgers zusammenzuwirken.
6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswahlmittel umfassen eine Orientierungsrippengruppe (72) der
steifen Aufstapelung der Elemente der Stützsäule (50) und erste
Erfassungsmittel (74), z.B. opto-elektronische, welche durch die
Transfereinrichtungen getragen werden, zusammenwirkend mit den Rippen, zur
Positionierung der Transfereinrichtung bezüglich der Platte des
ausgewählten Informationsträgers.
7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder flache Lagerplattenarm eine Federklinge (76) umfaßt, in Eingriff
zwischen zwei Elementen, welche die Abstandshülsen (53) bilden und
versehen ist mit Vorsprüngen bzw. Nocken (77) an einem Ende, wobei die
Nocken mit den Höckern bzw. Vorsprüngen (78) zusammenwirken,
welche durch eines der zwei Abstandshülsen bildenden Elemente getragen
werden, zur Stabilisierung der extremen Positionen der Lagerplatte.
8. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lagerplatte (11) einen Finger bzw. Zapfen (84) umfaßt, welcher
nach außen vorspringt, wobei der Zapfen geeignet ist, mit zweiten
Erfassungsmitteln zusammenzuwirken, z.B. opto-elektronischen, welche durch
die Transfereinrichtung (12) getragen werden, zum Steuern bzw. Regeln
bzw. Kontrollieren der Versetzung der letzteren während dem
Aufnahmevorgang eines gewählten Informationsträgers.
9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lagerplatte ein Positionierloch (80) aufweist, welches geeignet
ist, mit einem Stift bzw. Nadel (81) zusammenzuwirken, welcher
bevorzugt konisch ist, und durch die Transfereinrichtung getragen ist.
10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie zumindest eine weitere Stützsäule (86) umfaßt, welche parallel zu
der Lagerplattensäule ist und Aufteiler (87) aufweist, zwischen welchen
die Lagerplatten jeweils in Eingriff sind, um in der Lagerposition gehalten
zu werden.
11. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Lagerplattensäulen auf einer drehenden Anordnung (16)
vorgesehen sind, welche einer Rotation um eine zentrale Welle
unterworfen
wird, welche parallel zu den Säulen ist, und daß betätigte
Mitnahmemittel (30) mit der drehenden Anordnung gekoppelt sind.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 10 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützsäulen (50, 86), welche den Lagerplattensäulen zugeordnet
sind, kombiniert sind, wobei eine Stützsäule (50), an welcher die Platten
einer Plattensäule gelenkig gelagert sind, ebenfalls angepaßt ist zum
Bilden der anderen Stützsäule (86) der benachbarten Plattensäule.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stützsäule durch eine steife Aufstapelung von Elementen
gebildet ist, welche ähnliche Abstandshülsen (53) bilden, wobei jede einen
Schwenkwellenabschnitt (54) umfaßt und einen Vorsprung, welcher einen
Teiler (87) der anderen Stützsäule bildet.
14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 10, 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rand von jeder Lagerplatte (11) eine dünne bzw. verjüngte Rippe
umfaßt, welche zumindest einen schraubenförmigen Abschnitt (93)
aufweist, wobei dieser Abschnitt in der Umgebung der Abstützzone (90)
der Platte an dem entsprechenden Teiler endet.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rand von jeder Lagerplatte (11) Rippen in Überdicke (94) umfaßt,
welche benachbart zu der Abstützzone definiert sind.
16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 11 bis 1 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Lagerplatte einen Positioniernocken (98) umfaßt, welcher nach
außen von der drehenden Anordnung vorspringt, wenn die Platte in der
Lagerposition ist, und daß befestigte Stäbe bzw. Bolzen bzw. Schafte
(99) oder entsprechende Anstöße an ausgewählten Orten, am Äußeren
der drehenden Anordnung, parallel zu den Lagerplattensäulen angeordnet
sind, zum Zusammenwirken mit den Positioniernocken während der
Rotation der drehenden Anordnung und zum Ausrichten der Platten in
ihren jeweiligen Säulen.
17. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 5 und 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Getriebemittel (65) eine Zahnstange bilden, welche schwenkbar
in Richtung der Lagerplatten befestigt ist, und durch einen Elektromotor
mittels einer Nocke betätigt wird.
18. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 5 und 11 oder dem Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß Mitnahmemittel (30) der drehenden Anordnung geeignet sind, um sie
drehend bzw. in Drehung um einen vorbestimmten Winkel zu versetzen,
wenn das Getriebemittel in Eingriff ist mit dem gezahnten Abschnitt einer
Lagerplatte, um letztere zu schwenken.
19. Vorrichtung gemäß den Ansprüchen 6 und 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Orientierungsrippen (72) eine gleiche vorbestimmte Breite
besitzen, welche dem vorbestimmten Rotationswinkel entspricht, wobei die
Mitnahmemittel der drehenden Anordnung bevorzugt durch die ersten
Erfassungsmittel gesteuert bzw. geregelt werden, um eine solche
Versetzung um einen vorbestimmten Winkel zu betreiben.
20. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transfereinrichtung (12) einen Arm (35) umfaßt, an dessen Ende
sich ein verformbarer Kern (36) befindet, z.B. aus Elastomer, geeignet in
ein Loch des Informationsträgers einzugreifen, wobei die Form des Kernes
unter Einwirkung eines Befehlsmittels, z.B. eines Elektromagneten
verändert wird, um den Informationsträger greifen zu können.
21. Vorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transfereinrichtung (12) zwischen den zwei parallelen Schaften
(41, 42) gleitet und eine gewindete Nuß (44) umfaßt, welche
unbeweglich in der Drehung ist, wobei sie in Eingriff mit einer Gewindestange (46)
ist, welche selbst in der Rotation angetrieben ist, zum Versetzen der
Transfereinrichtung.
22. Vorrichtung gemäß Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie eine freie Stütze (101) umfaßt, welche entlang der zwei parallelen
Schaften gleitet und mitgenommen wird durch die Versetzung der
Transfereinrichtung, wobei die frei Stütze einen Stück (104) umfaßt, welches
geeignet ist in Abstützung zu kommen gegen eine Lagerplatte, welche aus
ihrer Säule herausgezogen ist, und daß sie eine Abstützsohle bzw. -sockel
(103) umfaßt, angeordnet am Ende der Platte und gegenüberliegend
seiner Schwenkachse, wobei die Abstützsohle geeignet ist, um die Platte
an ihrem Rand außerhalb des Informationsträgers zu stützen.
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