DE69202100T2 - Verfahren zur Bilderzeugung. - Google Patents
Verfahren zur Bilderzeugung.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Bilderzeugung, in dem ein elektrostatisches latentes Bild auf einer Bild-Haltevorrichtung eines elektrostatischen Aufzeichnungsgerätes, wie zum Beispiel einem elektrophotographischen Kopiergerät, erzeugt wird, das erzeugte elektrostatische latente Bild in ein sichtbargemachtes bzw. visualisiertes Bild (Tonerbild) entwickelt wird und das visualisierte Bild auf ein Übertragungsblatt übertragen wird.
- In einem Bilderzeugungsgerät, in dem ein elektrophotographisches Verfahren oder ein elektrostatisches Aufzeichnungsverfahren verwendet wird, wird ein elektrostatisches latentes Bild auf einer Bild-Haltevorrichtung erzeugt, und das Bild wird durch einen Toner entwickelt, der geladene Teilchen enthält. Die oben beschriebenen Grundsätze werden benutzt, um ein Farbbild oder ein zusammengesetztes Bild (eine Vielzahl von Vorlagen bzw. Originalen oder eine Bildinformation und ein ursprüngliches Bild werden überlagert bzw. übereinandergelegt) in der folgenden Art und Weise zu erhalten. Das heißt, das Bild wird erhalten, wenn eine Folge von Operationen einer Aufladung, Belichtung und Entwicklung nicht weniger als zweimal auf einer Bild-Haltevorrichtung wiederholt durchgeführt wird, die aus einer leitenden Basisplatte mit einer photoleitenden Schicht darauf besteht (zum Beispiel, siehe U.S.-Patent mit Nr. 4,599,285).
- Das Verfahren zur Bilderzeugung kann ein Farbbild entwickeln oder zusammengesetzte Bilder liefern, und die übereinandergelegten Tonerbilder können auf ein Übertragungsblatt durch einen einzelnen Übertragungsvorgang übertragen werden, so daß das Gerät, in welchem ein Farbbild oder ein zusammengesetztes Bild erhalten werden kann, einfach aufgebaut sein kann.
- Für ein Entwicklungsverfahren, durch welches das oben beschriebene Verfahren zur Bilderzeugung erreicht werden kann, ist es erforderlich, das Bild unter den Bedingungen zu entwickeln, die zum Beispiel in dem U.S. Patent mit Nr. 4,557,992 oder der japanischen Patentveroffentlichung mit Nr. 52565/1987, die zur offentlichen Ein sicht ausliegt, offenbart werden, indem ein Entwicklungsmittel verwendet wird, das aus einem nicht magnetischen Toner und einem magnetischen Trager besteht. In einer Entwicklungseinheit wird ein Entwicklungswirkstoff bzw. -mittel in der folgenden Weise befördert bzw. zugeführt: das Entwicklungsmittel wird bewegt, um den Toner zum Beispiel negativ zu laden; der geladene Toner wird auf einer magnetischen Trägeroberfläche durch eine elektrostatische Kraft festgehalten, wie oben beschrieben; das Entwicklungsmittel, in dem ein Toner mit einem Träger elektrostatisch kombiniert bzw. verbunden ist, wird auf die Oberfläche einer Entwicklungsmanschette bzw. -rolle magnetisch angezogen und wird auf der Oberfläche gehalten; und das Entwicklungsmittel wird zu einem Entwicklungsbereich befördert, während die Entwicklungsrolle bei einer vorbestimmten Liniengeschwindigkeit gedreht wird. Das Entwicklungsverfahren ist eines von Entwicklungsverfahren mit einer magnetischen Bürste, und es ist dadurch gekennzeichnet, daß: die magnetische Bürste mit der Bild-Haltevorrichtung nicht in Kontakt steht; und nur Toner auf ein latentes Bild auf der Bild-Haltevorrichtung durch eine Gleichstrom-Vorspannung angezogen wird, oder indem eine Wechselstrom- Vorspannung einer Gleichstrom-Vorspannung überlagert wird.
- Als ein Beispiel eines Gerätes zur Bilderzeugung, auf welches das Verfahren zur Bilderzeugung und Entwicklungsverfahren, wie oben beschrieben, angewandt werden, existiert ein Gerät zur Farbbilderzeugung, in dem ein latentes Bild für jede Farbe durch ein Verfahren zur Erzeugung eines latenten Bildes erzeugt wird und das Bild durch eine Entwicklungseinheit entwickelt wird, die einen Farbtoner enthält, welcher jedem latenten Bild entspricht.
- Bei dieser Art eines Gerätes zur Bilderzeugung ist das Gerät, in welchem ein Laserlichtstrahl oder dergleichen auf eine Bild-Haltevorrichtung (die im folgenden ein Photorezeptor genannt wird) mit einem photoleitenden Material auf einer leitenden Basisplatte gestrahlt wird, um ein latentes Bild zu erzeugen, ein typisches Gerät. Ferner gibt es ein Verfahren, in welchem eine LED durch einen Verschluß ein/ausgeschaltet wird, wie zum Beispiel ein Flüssigkristall anstelle eines Lasers.
- In solch einem Gerät zur Bilderzeugung wird ein Farbtonerbild in dem Verfahren zur Erzeugung eines Tonerbildes, das in Figuren 3(a) bis 3(f) dargestellt ist, erzeugt.
- Die Figuren 3(a) bis 3(f) sind Veranschaulichungen, die ein Verfahren zur Erzeugung eines Tonerbildes darstellen, in welchem Tonerbilder auf dem Photorezeptor nach Wiederholen einer Aufladung, einer Bildbelichtung und einer Entwicklung übereinandergelegt werden.
- Wie in Figur 3(a) dargestellt ist, wird der Photorezeptor gleichmäßig durch das Verfahren einer Korona-Entladung durch eine Ladevorrichtung geladen, und das Oberflächenpotential des Photorezeptors wird ein gleichmäßiges Oberflächenpotential VH.
- Eine Laserbelichtungseinheit strahlt einen Laserstrahl aus, so daß das latente Bild auf der Oberfläche des Photorezeptors erzeugt werden kann. Zu dieser Zeit wird das Oberflächenpotential des Photorezeptors, auf dem ein latentes Bild erzeugt wird, vom Oberflächenpotential VH auf VL1 erniedrigt bzw. verringert, wie in Figur 3(b) dargestellt ist. Das Oberflächenpotential VL1 des Photorezeptors ist das Oberflächenpotential des elektrostatischen latenten Bildes, das bei dem ersten Schritt erzeugt wird, und wird Belichtungspotential VL1 genannt. Das Oberflächenpotential des elektrostatischen latenten Bildes, das auf der Oberfläche des Photorezeptors erzeugt wird, ist durch die Menge an Laserlicht bestimmt. Wegen des oben erwähnten Sachverhalts wird eine Entwicklungs-Potentiallücke VG1 zwischen einem Oberflächenpotential VDC der Entwicklungsrolle wegen einer Gleichstromkomponente der Vorspannung, die von einer Entwicklungs-Vorspannungsschaltung der Entwicklungseinheit angelegt wird, und dem Belichtungspotential VL1 erzeugt. Diese Entwicklungs-Potentiallücke VG1 trägt zu der sich anschließenden Entwicklung in der folgenden Weise bei: ein elektrisches Feld infolge dieser Entwicklungslücke VG1 verläuft von der Oberfläche des latenten Bildes auf der Oberfläche des Photorezeptors zu der Oberfläche der Entwicklungsrolle, und daher wird Toner, der negativ geladene Teilchen enthält, durch eine elektrische Kraft, die zu einem Teil des latenten Bildes auf der Oberfläche des Photorezeptors verläuft, angezogen. Die elektrische Kraft ist jedoch nicht stark genug, um den Toner einschließlich elektrostatisch verbundener geladener Teilchen von dem magnetischen Träger zu trennen. Auf der anderen Seite wird das Entwicklungsmittel, welches auf der Oberfläche der Entwicklungsrolle durch eine magnetische Kraft gehalten wird, einer weiteren Kraft ausgesetzt, wenn eine Wechselstromkomponente einer Vorspannung, die von der Entwicklungs-Vorspannungsschaltung angelegt wird, die gleiche Polarität wie eine Gleichstromkomponente besitzt, so daß der Toner auf einen Belichtungsteil mit einem Belichtungspotential VL1 des Photorezeptors zu von der Entwicklungsrolle fliegt und an dem elektrostatischen latenten Bild durch eine elektrostatische Kraft haftet. Auf diese Weise wird, wie in Figur 3(c) dargestellt ist, das latente Bild auf dem Photorezeptor in das erste Tonerbild in der folgenden Weise entwickelt, daß der Toner, der negativ geladene Teilchen einschließt, elektrostatisch an dem elektrostatischen latenten Bild festgehalten und entwickelt wird. Zu dieser Zeit ist das Oberflächenpotential der ersten Tonerschicht, die an dem elektrostatischen latenten Bild auf der Oberfläche des Photorezeptors haftet, gleich einem Oberflächenpotential VT1 der Tonerschicht.
- Die Oberfläche des Photorezeptors, auf der eine Tonerschicht in dem oben erwähnten ersten Entwicklungsverfahren bzw. -vorgang erzeugt wird, wird durch das Verfahren einer Skorotron-Entladung mit der Ladevorrichtung gleichmäßig wiederaufgeladen, so daß das Oberflächenpotential des Photorezeptors ein Oberflächenpotential VH wird und der Photorezeptor für die Erzeugung des nächsten latenten Bildes bereit ist. Zu diesem Zeitpunkt ist in der Potentialverteilung der Oberfläche des Photorezeptors, wie in Figur 3(d) dargestellt ist, die Oberfläche beinahe gleichmäßig geladen, und beträgt das Oberflächenpotential des Photorezeptors VH.
- Die zweite Bildbelichtung wird durch die Laserbelichtungseinheit durchgeführt, und das zweite latente Bild wird auf der Photorezeptoroberfläche erzeugt. Figur 3(e) zeigt die Potentialverteilung der Photorezeptoroberfläche zu dieser Zeit, wie im folgenden beschrieben wird. Das Oberflächenpotential des Photorezeptors bei der ersten Bildbelichtung wird von VH auf ein Belichtungspotential VL1 wie oben beschrieben erniedrigt, das Oberflächenpotential des Photorezeptors wird bei der zweiten Bildbelichtung von VH auf ein Wieder-Belichtungspotential VL2 erniedrigt, und das Oberflächenpotential der Tonerschicht, das auf der Photorezeptoroberfläche erzeugt wird, wird von der Umgebung von VH auf VT2 erniedrigt. An dieser Stelle wird eine Entwicklungs-Potentiallücke VG1 erzeugt, die eine Potentialdifferenz zwischen einem Oberflächenpotential VDC der Entwicklungsrolle und dem Belichtungspotential VL1 ist, und wird eine Entwicklungs-Potentiallücke VG2 erzeugt, die eine Potentialdifferenz zwischen einem Oberflächenpotential VDC der Entwicklungsrolle und dem Wieder-Belichtungspotential VL2 ist. Diese Entwicklungs-Potentiallücken VG1 und VG2 tragen zu der nächsten Entwicklung bei. Jedoch erzeugt, wie oben beschrieben ist, allein das elektrische Feld infolge dieser Entwicklungs-Potentiallücken VG1 und VG2 keine ausreichende elektrische Kraft, um den Toner, der elektrostatisch verbundene geladene Teilchen einschließt, von dem magnetischen Träger zu trennen. An dieser Stelle wird auch, wenn eine Wechselstromkomponente der Vorspannung, die von der Entwicklungs-Vorspannungsschaltung angelegt wird, die gleiche Polarität wie die Potentiallücken infolge von VG1 und VG2 annimmt, die Kraft, um den Toner zu dem Photorezeptor zu befördern, groß, so daB der Toner zu dem Photorezeptor fliegt und daran haftet. Wegen des oben erwähnten Sachverhalts ziellt das latente Bild auf der Oberfläche des Photorezeptors die negativ geladenen Teilchen elektrostatisch an, wie in Figur 3(f) dargestellt ist, so daB die zweite Tonerschicht durch eine Entwicklung erhalten wird.
- Nach diesem Verfahren wird ein Farbtonerbild oder ein zusammengesetztes Tonerbild auf dem Photorezeptor erhalten, indem der gleiche Vorgang wie der oben erwähnte so oft wie erforderlich wiederholt wird. Das Tonerbild wird auf einmal auf ein Übertragungsblatt übertragen, nachdem die Rückseite des Übertragungsblattes auf eine umgekehrte Polarität bezüglich des Toners durch die Übertragungseinheit geladen worden ist, und das Übertragungsblatt wird weiter für ein Fixieren erwärmt oder gepreßt, so daß das zusammengesetzte Bild oder Farbbild erhalten werden kann.
- Die oben erwähnte Übertragung des Tonerbildes auf das Übertragungsblatt wird durch die folgenden Bedingungen beeinflußt. Wenn in dem Fall eines Übertragungsblattes, für das es schwierig ist, eine gleichmäßige Isoliereigenschaft zu erhalten, Feuchtigkeit ansteigt bzw. hoch ist, wird die Isoliereigenschaft teilweise erniedrigt, wird ein Übergang von elektrischer Ladung erzeugt und geht übertragene Ladung verloren. Als eine Folge wird eine Übertragungseffizienz teilweise verringert, und eine äußerst ungleichmäßige Übertragung, wobei die Tonerschicht teilweise abgestreift wird, wird bewirkt. Um die ungleichmäßige Übertragung zu verhindern, ist ein Verfahren für eine Belichtung vor einer Übertragung offenbart worden, durch die die gesamte Oberfläche kurz vor einer Übertragung gleichmäßig belichtet wird, nachdem alle Entwicklungen beendet worden sind. Wenn die Belichtung vor einer Übertragung durchgeführt wird, wird experimentell bestätigt, daß die oben erwähnte ungleichmäßige Übertragung verhindert werden kann. Jedoch sind Tonerpartikel selbst in der gleichen Polarität, wie in Figur 4 dargestellt ist, geladen, und daher werden einige Tonerpartikel um den Randteil des Tonerbildes herum durch eine elektrische abstoßende Kraft zerstäubt, wird das Bild schlecht, und wird die Auflösung des Bildes erniedrigt, was Probleme darstellt. Dies ergibt sich aus den folgenden Gründen. Das Tonerbild wird in einem elektrischen Potentialwall bei der Entwicklung, wie in den Figuren 3(c) und 3(f) dargestellt ist, erzeugt, und daher bleibt die elektrische abstoßende Kraft, die durch elektrische Ladungen des Toners hervorgerufen wird, noch bestehen. Wenn elektrische Ladung um das Tonerbild herum neutralisiert wird, weist der Tonerbildteil ein vorragendes bzw. überstehendes Potential im Gegensatz zu dem oben erwähnten Sachverhalt auf, wird ein Teil des Toners um das Tonerbild herum gespritzt, und wird daher die elektrische abstoßende Kraft des Toners selbst abgebaut bzw. gelöst. Demgemäß wird das Verfahren einer Belichtung vor einer Übertragung, durch das die gesamte Oberfläche des Tonerbildes vor einer Übertragung gleichmäßig belichtet wird, keine perfekte Lösung für das Problem.
- Aus dem oben erwähnten Grund ist es erforderlich, um eine minderwertige bzw. mäßige Übertragung zu Zeiten hoher Feuchtigkeit zu verhindern, eine Heizvorrichtung in dem Gerät vorzusehen, um einen Feuchtigkeitsanstieg eines Übertragungsblattes und eines Übertragungsgürtels bzw. -bandes zu verhindern. Daher treten Probleme insofern auf, als das Gerät kompliziert wird oder ein speziell behandeltes wertvolles Übertragungsmaterial verwendet werden sollte, so daß das Übertragungsmaterial durch Feuchtigkeit nicht beeinflußt wird.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die oben beschriebenen Probleme zu lösen und ein Verfahren zur Bilderzeugung zu schaffen, durch welches eine minderwertige bzw. mäßige Übertragung zu Zeiten hoher Feuchtigkeit nicht hervorgerufen wird ohne das Gerät kompliziert zu machen.
- Um diese Aufgabe zu lösen, sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Bilderzeugung wie in irgendeinem der Ansprüche 1, 2, 5 und 12 spezifiziert vor.
- In diesem Verfahren zur Bilderzeugung wird ein Tonerbild auf einer Bild- Haltevorrichtung übereinandergelegt, indem sequentiell ein Zyklus einer Aufladung, einer Bildbelichtung und Entwicklung nicht weniger als zweimal durchgeführt wird und dann die Tonerbilder auf ein Übertragungsblatt auf einmal übertragen werden. Nur der Tonerbildteil (ein Teil, an welchem Toner auf dem Photorezeptor haftet) wird kurz vor einer Übertragung belichtet, nachdem eine Entwicklung beendet worden ist. Ferner wird in dem Verfahren zur Bilderzeugung die oben erwähnte Entwicklung vorzugsweise durch das Verfahren einer Umkehrentwicklung durchgeführt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß der oben erwähnte Satz "nachdem eine Entwicklung vollkommen beendet worden ist" nicht bedeutet, "nachdem eine Tonerbilderzeugung vollständig beendet worden ist", sondern der oben erwähnte Satz bedeutet, daß der Tonerbildteil sukzessiv von dem Teil belichtet wird, auf dem eine Entwicklung des Erzeugungszyklus für das letzte Tonerbild durchgeführt worden ist.
- Figur 1 ist eine Ansicht, die eine Aufbauskizze eines Beispiels für ein Gerät zur Erzeugung eines Farbbildes darstellt, auf das die vorliegende Erfindung angewandt wird.
- Figur 2 ist eine Zeichnung einer Potentialverteilung, die das Oberflächenpotential des Photorezeptors zeigt, nachdem eine Wiederaufladung und Belichtung eines Tonerteils nach einer Entwicklung in dem Verfahren zur Bilderzeugung der vorliegenden Erfindung durchgeführt worden ist.
- Figur 3 ist eine Zeichnung einer Potentialverteilung, die ein Verfahren zur Erzeugung eines Tonerbildes zeigt, in welchem das Tonerbild übereinandergelegt wird, indem eine Aufladung, Bildbelichtung und Entwicklung auf dem herkömmlichen Photorezeptor wiederholt durchgeführt wird.
- Figur 4 ist eine Zeichnung einer Potentialverteilung zu der Zeit, wenn die Gesamtbelichtung vor einer Übertragung in dem herkömmlichen Verfahren durchgeführt wird.
- Figur 1 ist eine Zeichnung, die eine Aufbauskizze einer Ausführungsform eines Gerätes zur Erzeugung eines Farbbildes darstellt, für das ein Verfahren zur Bilderzeugung der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
- In Figur 1 bezeichnet Ziffer 1 eine Photorezeptortrommel, die eine Bild- Haltevorrichtung ist, versehen mit einer Photorezeptorschicht, welche aus zum Beispiel einem organischen Photoleiter (OPC) auf der Umfangsoberfläche eines Basiskörpers besteht, der aus einem trommelförmigen Leiter besteht, welcher bei einer vorbestimmten Umfangsgeschwindigkeit in einer Pfeilrichtung gedreht wird, bezeichnet die Ziffer 20 eine Ladeelektrode vom Skorotron-Typ, die ein Lademittel ist, und bezeichnet die Ziffer 10 eine Laserbelichtungseinheit, welche eine Bildbelichtung (Schreiben) durch Verwendung eines Laserstrahls L, der ein Belichtungsstrahl ist, bei dem belichteten Teil zwischen der Ladevorrichtung 10 und einer Entwicklungseinheit ausführt. Die Ziffern 31 bis 34 bezeichnen Entwicklungseinheiten, welche eine Vielzahl von Entwicklungsmitteln bilden, die Entwicklungswirkstoffe bzw. -mittel enthalten, welche aus verschiedenen Farbtonern bestehen. Diese Bilderzeugungsmittel sind um die Photorezeptortrommel 1 herum vorgesehen. Die Entwicklungseinheiten 31, 32, 33 und 34 enthalten Entwicklungsmittel zum Beispiel aus Gelb, Magenta, Cyan, Schwarz, und die Entwicklungseinheiten sind mit Entwicklungsrollen 31A, 32A, 33A, 34A versehen, die von dem Photorezeptor mit vorbestimmten Lücken getrennt sind und die Funktion besitzen, durch die ein latentes Bild auf dem Photorezeptor durch das Verfahren einer berührungsfreien Umkehrentwicklung sichtbargemacht bzw. visualisiert wird. Abweichend von dem Berührungs-Entwicklungsverfahren weist das berührungsfreie Entwicklungsverfahren einen Vorteil insofern auf, als das Tonerbild nicht gestört wird, sogar wenn das Tonerbild auf dem Photorezeptor existiert.
- Die Ziffer 40 bezeichnet eine Papierzufuhrkassette, die Ziffer 41 bezeichnet eine Übertragungselektrode, die Ziffer 42 bezeichnet einen Übertragungsgürtel bzw. ein Übertragungsband, und die Ziffer 43 bezeichnet ein Reinigungsblatt für das Übertragungsband. Das Übertragungsband 42 wird in dem Zustand gehalten, daß es gewöhnlich von der Photorezeptortrommel 1 getrennt ist und es mit dem Photorezeptor nur in Berührung kommt, wenn die Operation in dem Übertragungsverfahren durchgeführt ist. Die Ziffer 50 bezeichnet eine Fixiereinheit, und die Ziffer 60 bezeichnet eine Reinigungseinheit. Ein Blatt 60A der Reinigungseinheit 60 wird bei der separaten bzw. getrennten Position von der Oberfläche der Photorezeptortrommel 1 während einer Erzeugung des Bildes gehalten, und es kommt mit der Oberfläche des Photorezeptors mit einem Druck wie in der Zeichnung dargestellt nur in Berührung, wenn eine Reinigung nach einer Bildübertragung durchgeführt wird. Eine Führungsrolle 60B wird im getrennten Zustand von der Photorezeptortrommel 1 gehalten.
- Das Verfahren zur Erzeugung eines Farbbildes des oben beschriebenen Gerätes zur Erzeugung eines Farbbildes wird wie folgt ausgeführt.
- Wenn alle Farbbilddaten, die von einem Bildlesegerät oder einem Gerät zur Erzeugung einer Bildinformation ausgegeben werden, in die Laserbelichtungseinheit 10 eingegeben sind, gelangt ein Laserstrahl L, der von einer Laserdiode erzeugt wird, die eine Lichtquelle zum Schreiben und in der Zeichnung nicht dargestellt ist, durch eine Kollimatorlinse, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, in der Laserbelichtungseinheit 10. Der Laserstrahl L wird dann rotierend durch einen polygonalen Spiegel abgetastet und gelangt durch eine fθ-Linse und eine zylindrische Linse und dergleichen, und dessen Lichtweg bzw. Strahlengang wird durch Spiegel, wenn notwendig, während des oben beschriebenen Durchgangs in der Richtung geändert. Danach wird der Laserstrahl L auf den Bildbereich der Umfangsoberflache der Photorezeptortrommel 1 projiziert, die vorher gleichmaßig geladen worden ist, und die Primärabtastung zur Belichtung wird gemäß der Bildinformation durchgeführt.
- Der Laserstrahl L, der durch die Daten für ein erstes Farbbild moduliert wird, tastet auf der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 ab. Demgemäß wird das latente Bild, das der ersten Farbe entspricht, auf der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 durch die Primärabtastung mit dem Laserstrahl L und die mitwirkende bzw. unterstützende Abtastung durch eine Rotation der Photorezeptortrommel 1 erzeugt. Das latente Bild wird durch die Entwicklungseinheit 31 entwickelt, die eine der Entwicklungsmittel ist und mit einem gelben Toner geladen ist, so daß das gelbe Tonerbild auf der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 erzeugt wird. Das erhaltene Tonerbild gelangt unter die Reinigungseinheit 60, die ein Reinigungsmittel ist und von der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 getrennt ist, während es auf der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 gehalten wird, und tritt in den sich anschließenden Bilderzeugungszyklus ein.
- Der Bildbereich der Photorezeptortrommel 1 wird wieder durch die Ladevorrichtung 20 aufgeladen. Dann werden die Daten für ein zweites Farbbild, die von einem Bilddaten-Verarbeitungsabschnitt ausgegeben werden, in die Laserbelichtungseinheit 10 eingegeben, und eine Bildbelichtung wird auf dem gleichen Bildbereich wie der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 in der gleichen Weise wie für die erste Farbe durchgeführt, so daß das latente Bild erzeugt wird. Das latente Bild wird durch die Entwicklungseinheit 32 entwickelt, die mit Magenta-Toner als der zweiten Farbe geladen ist.
- Das Magenta-Tonerbild wird auf dem gleichen Bildbereich wie das gelbe Tonerbild erzeugt, das schon erzeugt worden ist.
- Die Ziffer 33 bezeichnet die Entwicklungseinheit, die mit Cyan-Toner geladen ist. Die Daten für ein drittes Farbbild, die von dem Bilddaten-Verarbeitungsabschnitt erzeugt werden, werden in die Laserbelichtungseinheit 10 eingegeben, eine Bildbelichtung wird durchgeführt, so daß das latente Bild erzeugt werden kann, und das latente Bild wird durch die Entwicklungseinheit 33, die mit Cyan-Toner als der dritten Farbe geladen ist, in der gleichen Weise entwickelt wie für die vorhergehende Farbe, und das Cyan-Tonerbild wird auf der Trommeloberfläche erzeugt.
- Ferner kennzeichnet die Ziffer 34 die Entwicklungseinheit, die mit schwarzem Toner geladen ist, und das schwarze Tonerbild wird in der gleichen Verfahrensweise auf der Trommeloberfläche überlagert bzw. übereinandergelegt. Eine Gleichstrom- oder außerdem eine Wechselstrom-Vorspannung wird an die Rollen 31A, 32A, 33A und 34A der Entwicklungseinheiten 31, 32, 33 und 34 angelegt. Die berührungsfreie Entwicklung wird mit dem Zweikomponenten-Entwicklungsmittel durchgeführt, das ein Visualisierungsmedium auf der Photorezeptortrommel 1 ist, dessen Basiskörper geerdet ist.
- Das Farbtonerbild, das auf der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 in dem oben beschriebenen Verfahren gebildet wird, gelangt unter die Reingungseinheit 60, die von der Umfangsoberfläche der Photorezeptortrommel 1 getrennt ist, während es auf der Umfangsoberfläche der Trommel gehalten wird. Danach wird das Tonerbild gleichmäßig wieder durch die Ladevorrichtung 20 (Figur 2(b)) aufgeladen, und dann wird eine Belichtung vor einer Übertragung (Tonerbildbelichtung) durch die Laserbelichtungseinheit auf nur dem Teil durchgeführt, wo das Tonerbild gemäß all der Bilddaten existiert, welche die latenten Bilder zu dieser Zeit erzeugt haben (Figur 2(c)). All die Bilddaten können zum Beispiel erhalten werden, wenn Bilddaten für jede Erzeugung eines Farbtonerbildes gemäß einem "OR-Verfahren verarbeitet" werden. In dem oben beschriebenen Verfahren ist eine Wiederaufladung nicht notwendigerweise erforderlich, nachdem die gesamte Entwicklung beendet worden ist. Dies ist ebenfalls zur Verbesserung einer Übertragungsfähigkeit vorzuziehen, und weiter kann eine Entladungszeit verkürzt werden und eine Ermüdung des Photorezeptors kann dadurch verhindert werden. Wenn eine Wiederaufladung nicht durchgeführt wird, ist eine Tonerbildbelichtung für das Tonerbild nicht notwendigerweise erforderlich, welches nicht wiederaufgeladen worden ist, das heißt, das Tonerbild, welches zuletzt gebildet worden ist, weil dessen Spannungspotential schon niedrig ist. Danach wird in dem Übertragungsabschnitt eine hohe Spannung mit umgekehrter Polarität zu dem Toner eingeprägt, und das Tonerbild wird auf das Übertragungsblatt übertragen, welches durch eine Papierzufuhrführung 45 von der Papierzufuhrkassette 40 zugeführt worden ist.
- Das heißt, das höchste bzw. das obenliegende Blatt des Übertragungsblattes, das in der Papierzufuhrkassette 40 aufgenommen bzw. enthalten ist wird durch die Rotation einer Papierzufuhrrolle 46 transportiert und der Übertragungselektrode 41 in zeitgesteuerter Beziehung mit dem Bilderzeugungsabschnitt auf der Photorezeptortrommel 1 durch eine Steuerungsrolle 47 zugeführt.
- Das Übertragungsblatt, auf welches das Tonerbild übertragen wird, wird zu einer Fixiereinheit 50 befördert, das Tonerbild wird verbunden, um durch eine Fixierrolle 50A fixiert zu werden, und danach wird es an einen Ablagekorb 70 übergeben.
- Auf der anderen Seite wird die Photorezeptortrommel 1, die eine Übertragung auf das Übertragungsblatt beendet hat, weiter gedreht, und restlicher Toner auf der Photorezeptortrommel wird durch die Reinigungseinheit 60 entfernt, deren Blatt mit der Trommdoberfläche unter Druck in Kontakt gebracht wird. Nach der Beendigung der Tonerentfernung wird das oben erwähnte Blatt 60A wieder von der Trommeloberfläche getrennt, und die Photorezeptortrommel 1 tritt in das nächste Bilderzeugungsverfahren ein.
- Wie oben beschrieben ist, wird in der vorliegenden Erfindung die Tonerbildbelichtung vor einer Übertragung durchgeführt, und das Potential der Photorezeptoroberfläche um das Tonerbild herum wird bei VH, wie in Figur 2(c) dargestellt ist, gehalten, und daher spritzt der Toner zur Zeit einer Übertragung nicht. Ferner kann die Übertragungseffizienz verbessert werden, und kann das minderwertige bzw. mäßige Übertragungsverhältnis erniedrigt werden. Als ein Ergebnis von Vergleichsuntersuchungen unter Bedingungen hoher Feuchtigkeit bezüglich des Falles, in dem die Tonerbildbelichtung nicht durchgeführt wird, und des Falles, in dem die Tonerbildbelichtung durchgeführt wird, konnte ein außergewöhnlich hervorragendes Bild, in dem die mäßige Übertragung nicht hervorgerufen worden ist, in dem Fall erhalten werden, in dem die Tonerbildbelichtung durchgeführt wurde.
- Wie oben erklärt, wird in dem Verfahren zur Bilderzeugung der vorliegenden Erfindung eine Belichtung für eine Übertragung an nur dem Teil durchgeführt, wo ein Tonerbild auf der Bild-Haltevorrichtung existiert, nachdem die gesamte Entwicklung beendet worden ist. Daher wird eine sehr effiziente und gleichmäßige Übertragung durchgeführt, und ein hervorragendes Bild ohne einen Tonerspritzer kann erhalten werden. Demgemäß kann die vorliegende Erfindung hervorragende Vorteile insofern liefern, als: ein spezielles Mittel nicht erforderlich ist, um Feuchtigkeit in dem Gerät zu verringern, so daß der Aufbau des Gerätes einfach wird; und das Übertragungsmaterial, an welchem eine besondere Bearbeitung durchgeführt wird, nicht erforderlich ist.
- In dem oben erwähnten Beispiel wurde ein Entwicklungsverfahren erklärt, in welchem eine Entwicklungseinheit unter Verwendung eines Zweikomponenten-Entwicklers, der aus einem Toner und Träger besteht, verwendet wird und eine Entwicklung durch Anlegen einer Entwicklungs-Vorspannung mit einer Gleichstromkomponente und einer Wechselstromkomponente an eine Entwicklungsrolle durchgeführt wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch darauf nicht beschränkt, sondern kann auf ein Entwicklungsverfahren angewandt werden, in dem die Entwicklungseinheit, die einen aus einem Toner bestehenden Einkomponenten-Entwickler benutzt, für eine Entwicklung verwendet wird. Ferner kann die vorliegende Erfindung auf ein Entwicklungsverfahren angewandt werden, in welchem nur eine Gleichstromkomponente als eine Entwicklungs- Vorspannung an die Entwicklungsrolle angelegt wird.
- Ferner kann, wenn ein erstes Farbtonerbild erzeugt wird, weil kein Tonerbild auf dem Photorezeptor existiert, ein Berührungs-Entwicklungsverfahren benutzt werden. Folglich genügt es, das oben erklärte berührungsfreie Entwicklungsverfahren in dem Fall einer Tonerbilderzeugung mit zwei Farben oder mehr zu übernehmen.
- Ferner wurde in dem oben beschriebenen Beispiel ein Beispiel erklärt, in dem ein Farbtonerbild pro Rotation der Photorezeptortrommel unter Verwendung einer Ladevorrichtung 20 und einer Laserbelichtungseinheit 10 erzeugt wird. Es versteht sich jedoch ohne eine Betonung, daß die vorliegende Erfindung auf das oben beschriebene Beispiel nicht beschränkt ist, sondern alle Tonerbilder während einer Rotation der Photorezeptortrommel unter Verwendung einer Vielzahl von (einer vorbestimmten Anzahl von) Ladevorrichtungen und Laserbelichtungseinheiten erzeugt werden können. Weiter ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine Photorezeptortrommel beschränkt, sondern kann auf einen gürtel- bzw. bandförmigen Photorezeptor angewandt werden.
- Ferner wurde in dem oben beschriebenen Beispiel ein Gerät zur Erzeugung eines Farbbildes, wie ein Drucker, erklärt, das von einem Lesegerät getrennt vorgesehen ist, jedoch kann die vorliegende Erfindung auf zum Beispiel ein Farbkopiergerät angewandt werden, das integral bzw. in einem Stück mit einem Lesegerät aufgebaut ist.
Claims (12)
1. Ein Verfahren zur Bilderzeugung, das die Schritte umfaßt, daß:
(a) eine Bild-Haltevorrichtung aufgeladen wird;
(b) die aufgeladene Bild-Haltevorrichtung bildweise belichtet wird, um ein
latentes Bild zu erzeugen, worin Bilddaten zur Erzeugung des latenten Bildes
verwendet werden;
(c) das latente Bild entwickelt wird, um ein Tonerbild zu erzeugen;
(d) ein Zyklus der Aufladungs-, bildweisen Belichtungs- und
Entwicklungsschritte mindestens einmal sequentiell wiederholt wird, um Tonerbilder
aufzuzeichnen;
(e) nur die Tonerbilder beruhend auf allen Bilddaten belichtet werden, die zur
Erzeugung der latenten Bilder verwendet werden; und
(f) die Tonerbilder auf ein Übertragungsblatt übertragen werden.
2. Ein Verfahren zur Bilderzeugung, das die Schritte umfaßt, daß:
(a) ein Bildbereich auf einer Bild-Haltevorrichtung aufgeladen wird;
(b) die aufgeladene Bild-Haltevorrichtung bildweise belichtet wird, um ein
latentes Bild zu erzeugen, worin Bilddaten zur Erzeugung des latenten Bildes
verwendet werden;
(c) das latente Bild entwickelt wird, um ein Tonerbild zu erzeugen, so daß Toner
an einem belichteten Teil innerhalb des Bildbereichs haftet;
(d) ein Zyklus der Aufladungs-, bildweisen Belichtungs- und
Entwicklungsschritte mindestens einmal sequentiell wiederholt wird, so daß eine Vielzahl
aufgezeichneter Tonerbilder innerhalb des Bildbereichs erzeugt wird;
(e) die Vielzahl von Tonerbildern beruhend auf allen Bilddaten, die latente
Bilder erzeugt haben, belichtet wird, so daß nur Toner, die an der Bild-
Haltevorrichtung haften, belichtet werden; und
(f) die Vielzahl von Tonerbildern auf ein Übertragungsblatt übertragen wird.
3. Das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, das den zusätzlichen Schritt enthält, daß
die Bild-Haltevorrichtung aufgeladen wird, nach dem Wiederholungsschritt und
vor dem Belichtungsschritt.
4. Das Verfahren nach Anspruch 2, worin mindestens der Entwicklungsschritt in
dem Wiederholungsschritt durch eine berührungsfreie Entwicklung ausgeführt
wird.
5. Ein Verfahren zur Bilderzeugung, das die Schritte umfaßt, daß:
(a) ein Bildbereich auf einer Bild-Haltevorrichtung aufgeladen wird;
(b) der aufgeladene Bildbereich bildweise belichtet wird, um ein latentes Bild
zu erzeugen, worin Bilddaten zur Erzeugung des latentes Bildes verwendet
werden;
(c) das erste latente Bild entwickelt wird, um ein Tonerbild zu erzeugen, so daß
Toner an einem belichteten Teil innerhalb des Bildbereichs haftet;
(d) ein Zyklus der Aufladungs-, bildweisen Belichtungs- und
Entwicklungsschritte mindestens einmal wiederholt wird, um eine Vielzahl von
aufgezeichneten Tonerbildern innerhalb des Bildbereichs zu erzeugen;
(e) die Tonerbilder mit Ausnahme des letzten Tonerbildes belichtet werden
so daß nur Toner mit Ausnahme des letzten Toners, die an der Bild-
Haltevorrichtung haften, belichtet werden; und
(f) die Tonerbilder innerhalb des Bildbereichs auf ein Übertragungsblatt
übertragen werden.
6. Das Verfahren nach Anspruch 5, worin der Belichtungsschritt (e) durch Belichten
auf der Grundlage von Bilddaten ausgeführt wird, die durch Subtrahieren der
Bilddaten von all den Bilddaten erhalten werden.
7. Das Verfahren nach Anspruch 5, worin der Belichtungsschritt (e) auch das letzte
Tonerbild belichtet, das an der Bild-Haltevorrichtung haftet.
8. Das Verfahren nach Anspruch 7, worin der Belichtungsschritt (e) durch Belichten
auf der Grundlage all der Bilddaten ausgeführt wird.
9. Das Verfahren nach Anspruch 5, worin der Entwicklungsschritt in dem
Wiederholungsschritt durch eine berührungsfreie Entwicklung ausgeführt wird.
10. Das Verfahren nach Anspruch 5, worin der Entwicklungsschritt (c) durch eine
berührungsfreie Entwicklung ausgeführt wird.
11. Das Verfahren nach Anspruch 5, worin eine Wiederholung eines Zyklus gemäß
Schritt (d) einmal ausgeführt wird.
12. Ein Verfahren zur Bilderzeugung, das die Schritte umfaßt, daß:
(a) eine Bild-Haltevorrichtung aufgeladen wird;
(b) die aufgeladene Bild-Haltevorrichtung bildweise belichtet wird, um ein
latentes Bild zu erzeugen, worin Bilddaten zur Erzeugung des latenten Bildes
verwendet werden;
(c) das latente Bild entwickelt wird, um ein Tonerbild zu erzeugen;
(d) ein Zyklus der Aufladungs-, bildweisen Belichtungs- und
Entwicklungsschritte mindestens einmal sequentiell wiederholt wird, um Tonerbilder
aufzuzeichnen;
(e) die Tonerbilder belichtet werden, um eine Potentialdifferenz zwischen einem
Oberflächenpotential der Bild-Haltevorrichtung um die Tonerbilder herum
und einem Oberflächenpotential auf dem Tonerbild zu schaffen; und
(f) die Tonerbilder auf ein Übertragungsblatt übertragen werden.
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