[go: up one dir, main page]

DE69202886T2 - Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds.

Info

Publication number
DE69202886T2
DE69202886T2 DE69202886T DE69202886T DE69202886T2 DE 69202886 T2 DE69202886 T2 DE 69202886T2 DE 69202886 T DE69202886 T DE 69202886T DE 69202886 T DE69202886 T DE 69202886T DE 69202886 T2 DE69202886 T2 DE 69202886T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
naphthyl
phosphite
butyl
bis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69202886T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69202886D1 (de
Inventor
Yuji Kawaragi
Tooru Ookoshi
Keiichi Sato
Masaki Takai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Chemical Corp filed Critical Mitsubishi Chemical Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE69202886D1 publication Critical patent/DE69202886D1/de
Publication of DE69202886T2 publication Critical patent/DE69202886T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/141Esters of phosphorous acids
    • C07F9/145Esters of phosphorous acids with hydroxyaryl compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C47/00Compounds having —CHO groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/49Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide
    • C07C45/50Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reaction with carbon monoxide by oxo-reactions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds, das das Umsetzen einer Olefinverbindung mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff umfaßt. Durch die vorliegende Erfindung erhältliche Aldehyde, sind Verbindungen, die als Ausgangsmaterialien für Weichmacher von Kunststoffen, wie Vinylchloridharz, verwendbar sind. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls neue Phosphitverbindungen.
  • Zur Herstellung eines Aldehyds durch Umsetzen einer Olefinverbindung mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff ist dem Fachmann die Anwendung eines mit einem Phosphor-enthaltenden Liganden modifizierten Hydroformylierungskatalysators, der ein Metall der Gruppe VIII, wie Rhodium, aufweist, bekannt. Es ist ebenfalls bekannt, daß die katalytischen Wirkungen durch die Art der Phosphor-enthaltenden Verbindung, die als Ligand auch unter den gleichen Reaktionsbedingungen verwendet wird, wesentlich beeinflußt werden. Andererseits ist bekannt, daß die Reaktivität der Hydroformylierungsreaktion durch die struktur der Olefinverbindung als Substrat wesentlich beeinflußt wird und daß ein zwei- oder mehrfachsubstituiertes, d.h. polysubstituiertes Olefin, wie ein verzweigtes endständiges Olefin, ein lineares inneres Olefin oder ein verzweigtes inneres Olefin (forthin allgemein als "polysubstituiertes Olefin" bezeichnet) eine schlechtere Reaktivität im Vergleich zu einem linearen endständigen Olefin aufweist. Die Japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 123134/1982 offenbart als Verfahren zur Verbesserung der Hydroformylierungsreaktionsgeschwindigkeit eines solchen polysubstituierten Olefins niedriger Reaktivität ein Hydroformylierungsverfahren für ein verzweigtes Olefin, wie 2-Methyl-1-hexen, wobei ein mit einem Phosphitliganden modifizierter Rhodiumkatalysator, wie Tris(2-t-butylphenyl)phosphit, angewendet wird.
  • Des weiteren offenbart die Japanische ungeprüfte Patentver6ffentlichung Nr. 123143/1987, daß durch Verwendung eines Cycloalkylphosphins, wie Tricyclohexylphosphin, eine hohe Hydroformylierungsaktivität, auch für ein polysubstituiertes Olefin, wie 2-Buten, erhalten werden kann.
  • Zur vorteilhaften industriellen Herstellung eines Aldehyds aus einer solchen Olefinverbindung mit niederer Reaktivität liefern übliche Verfahren jedoch keine voll zufriedenstellende Hydroformylierungsgeschwindigkeit und es entstand der Wunsch, ein Katalysatorsystem mit höherer Aktivität zu entwickeln.
  • Die Autoren der vorliegenden Erfindung haben ausgedehnte Untersuchungen für ein Verfahren zur industriell vorteilhaften Herstellung eines Aldehyds durch Umsetzen einer Olefinverbindung mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff durchgeführt. Als ein Ergebnis wurde gefunden, daß der gewünschte Aldehyd bei einer hohen Reaktionsgeschwindigkeit durch Ausführen der Hydroformylierungsreaktion in Gegenwart einer organischen Phosphitverbindung mit einer bestimmten und besonderen Struktur in Kombination mit einer Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII hergestellt werden kann. Die vorliegende Erfindung wurde auf der Basis dieser Erkenntnisse ausgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt somit ein Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds bereit, umfassend Umsetzen einer Olefinverbindung mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff in Gegenwart einer Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII und einer organischen Phosphitverbindung zu einem entsprechenden Aldehyd, wobei eine organische Phosphitverbindung der Formel
  • P(OR&sub1;) (OR&sub2;) (OR&sub3;) (I)
  • worin jeder der Reste R&sub1; und R&sub2;, der gleich oder verschieden sein kann, eine 2-Naphthylgruppe bedeutet, die einen Substituenten aufweisen kann, mit der Maßgabe, daß mindestens einer der Reste R&sub1; und R&sub2; eine substituierte 2-Naphthylgruppe der Formel (II) darstellt:
  • worin R&sub4; eine organische C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Gruppe bedeutet und jeder der Reste R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9;, die gleich oder verschieden sein können, ein Wasserstoffatom oder eine organische Gruppe darstellt und R&sub3; (1) eine 2-Naphthylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, (2) eine Phenylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder (3) eine Alkylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, ist, in der organischen Phosphitverbindung verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls eine neue Phosphitverbindung der Formel (III) bereit:
  • P(OR&sub1;&sub0;) (OR&sub1;&sub1;) (OR&sub1;&sub2;) (III)
  • worin jeder der Reste R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; eine 2-Naphthylgruppe darstellt, worin mindestens die 3-, 6- und 8-Stellungen mit den gleichen oder verschiedenen Kohlenwasserstoffgruppen substituiert sind und die außerdem Substituenten aufweisen können, und R&sub1;&sub2; eine Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe darstellt, die einen Substituenten nur an der m-Stellung und/oder p-Stellung hat.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun im einzelnen mit Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen beschrieben.
  • Im Hinblick auf die in dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds verwendete Olefinverbindung, gibt es keine besondere Begrenzung für ihre Struktur, so lange sie eine Verbindung mit mindestens einer olefinischen Doppelbindung in ihrem Molekül ist. Das heißt, das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann auf jede Olefinverbindung, wie eine Olefinverbindung, substituiert nur mit einer gesättigten Kohlenwasserstoffgruppe, eine Olefinverbindung, substituiert mit einer Kohlenwasserstoffgruppe, einschließlich einer ungesättigten Kohlenwasserstoffgruppe, oder einer Olefinverbindung substituiert mit einer funktionellen Gruppe, enthaltend ein Heteroatom, angewendet werden.
  • Die Olefinverbindung, substituiert nur mit einer gesättigten Kohlenwasserstoffgruppe, schließt, beispielsweise, einen linearen endständigen olefinischen Kohlenwasserstoff, wie 1-Hexen, 1-Octen oder 1-Decen, einen verzweigten endständigen olefinischen Kohlenwasserstoff, wie Isobuten oder 2-Methyl-1-buten, einen linearen inneren olefinischen Kohlenwasserstoff, wie cis- oder trans-2-Buten, cis- oder trans-2-Hexen, cis- oder trans-3-Hexen, cis- oder trans-2-Octen, oder cis- oder trans-3-Octen, einen verzweigten inneren olefinia schen Kohlenwasserstoff, wie 2,3-Dimethyl-2-buten, 2-Methyl- 2-buten oder 2-Methyl-2-penten, ein Gemisch aus endständigem olefinischen Kohlenwasserstoff und innerem olefinischem Kohlenwasserstoff, wie einem Gemisch von Olefinoligomerisomeren, wie Dimere bis Tetramere von Niederolefinen, wie Octen, erhältlich durch Dimerisierung von Butenen, oder Nonen, erhältlich durch Trimerisierung von Propylen und einen alicyclischen Olefinkohlenwasserstoff, wie Cyclopenten, Cyclohexen, 1-Methylcyclohexen, Cycloocten oder Limonen, ein.
  • Die mit einer Kohlenwasserstoffgruppe, einschließlich einer ungesättigten Kohlenwasserstoffgruppe, substituierte Olefinverbindung, schließt beispielsweise eine Olefinverbindung mit einem aromatischen Substituenten, wie Styrol, α-Methylstyrol oder Allylbenzol, und eine Dienverbindung, wie 1,5-Pentadien, 1,7-Octadien oder Norbornadien, ein.
  • Die mit einer ein Heteroatom enthaltenden funktionellen Gruppe substituierte Olefinverbindung schließt beispielsweise Allylalkohol, 3-Methyl-3-buten-1-ol, 1-Hydroxy-2,7- octadien, Acrylnitril, ein Acrylat und ein Methacrylat ein.
  • Unter diesen sind die Hydroformylierungskatalysatoren der vorliegenden Erfindung besonders wirksam für verzweigte Olefine, für die keine hinreichenden Reaktionsgeschwindigkeiten durch übliche Katalysatoren aufgrund ihrer niedrigen Reaktivität erhalten wurden, wie Isobuten, 2-Methyl-1-buten, 2-Methyl-2-buten, 2,3-Dimethyl-2-buten, ein Octengemisch, enthaltend verschiedene lsomere, erhalten durch Dimerisierung von Butenen, ein Gemisch von Olefinoligomerisomeren, wie Dimere bis Tetramere, von Niederolefinen, wie Nonen, erhalten durch Trimerisierung von Propylen. Unter ihnen ist er insbesondere wirksam für eine verzweigte C&sub4;&submin;&sub2;&sub0;-Verbindung. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist auch für ein Substrat wirksam, für das keine hinreichenden katalytischen Aktivitäten erhältlich sind, auch unter Verwendung eines Tricycloalkylphosphinliganden, wie in der Japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. 123143/1987 offenbart.
  • In dem Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine organische Phosphitverbindung der Formel (T):
  • P(OR&sub1;) (OR&sub2;) (OR&sub3;) (I)
  • worin jeder der Reste R&sub1; und R&sub2;, der gleich oder verschieden sein kann, eine 2-Naphthylgruppe bedeutet, die einen Substituenten aufweisen kann, mit der Maßgabe, daß mindestens einer der Reste R&sub1; und R&sub2; eine substituierte 2-Naphthylgruppe der Formel (II) darstellt:
  • worin R&sub4; eine organische C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Gruppe bedeutet und jeder der Reste R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9;, die gleich oder verschieden sein können, ein Wasserstoffatom oder eine organische Gruppe darstellt und R&sub3; (1) eine 2-Naphthylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, (2) eine Phenylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder (3) eine Alkylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, ist, als organische Phosphitverbindung verwendet.
  • In der 2-Naphthylgruppe der Formel (II) für R&sub1; und R&sub2;, ist R&sub4; vorzugsweise -c(R&sub1;&sub3;) (R&sub1;&sub4;) (R&sub1;&sub5;) oder eine Arylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, worin jeder der Reste von R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4; und R&sub1;&sub5; ein Wasserstoffatom, eine fluorierte Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Kohlenwasserstoffgruppe ist. Wenn jeder der Reste von R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4; und R&sub1;&sub5; eine Kohlenwasserstoffgruppe darstellt, ist sie vorzugsweise eine C&sub1;&submin;&sub1;&sub0;-Kohlenwasserstoffgruppe. Wenn R&sub4; eine Arylgruppe darstellt, die einen Substituenten aufweisen kann, kann der Substituent jede beliebige organische Gruppe sein, solange er nicht die Hydroformylationsreaktion beeinträchtigt.
  • Wenn R&sub4; -C(R&sub1;&sub3;) (R&sub1;&sub4;) (R&sub1;&sub5;) ist, ist R&sub4; vorzugsweise als Ganzes voluminös. Gewöhnlich wird für R&sub4; eine verzweigte Alkylgruppe, vorzugsweise eine verzweigte C&sub3;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe, angewendet. Insbesondere kann beispielsweise eine i-Propylgruppe, eine s-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine s-Amylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine t-Hexylgruppe, eine Cyclohexylgruppe oder eine 1-Methylcyclohexylgruppe verwendet werden.
  • Wenn jeder der Reste von R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9; eine organische Gruppe ist, kann sie eine beliebige organische Gruppe sein, solange sie nicht die Hydroformylationsreaktion beeinträchtigt.
  • Eine solche organische Gruppe oder organische Gruppe, als Substituent in dem Fall, wenn R&sub4; eine Arylgruppe mit einem Substituenten ist, kann beispielsweise, eine C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe, wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine i-Propylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine s- Butylgruppe, eine i-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine n- Amylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine n-Hexylgruppe, eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Octylgruppe, eine Nonylgruppe, eine Decylgruppe oder eine Octadecylgruppe, eine C&sub6;&submin;&sub3;&sub0;-Arylgruppe, wie eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine Xylylgruppe, eine p-Biphenylgruppe oder eine Naphthylgruppe, eine C&sub7;&submin;&sub3;&sub0;-Aralkylgruppe, wie eine Benzylgruppe, sein, eine funktionelle Gruppe mit einem Heteroatom, wie ein Halogen, eine Alkoxygruppe, eine Carboalkoxygruppe oder eine Alkylaminogruppe, beispielsweise, der Substituent, enthaltend ein Halogenatom als funktionelle Gruppe, kann ein Halogen sein, wie Fluor, Chlor oder Brom, oder eine fluorierte Alkylgruppe, wie eine Trifluormethylgruppe, eine Pentafluorethylgruppe oder eine Heptafluorpropylgruppe, der Substituent, enthaltend eine Alkoxygruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine n- Propoxygruppe oder eine i-Propoxygruppe sein, der Substituent, enthaltend eine Carboalkoxygruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Acetylgruppe, eine Propionylgruppe, eine Benzoylgruppe, eine Carbomethoxygruppe sein und der Substituent, enthaltend eine Alkylaminogruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Dimethylaminogruppe oder eine Diethylaminogruppe sein.
  • Entweder hat einer der Substituenten R&sub1; und R&sub2; eine Struktur der Formel (II) und der andere hat die gleiche oder eine verschiedene Struktur. Als eine 2-Naphthylgruppe mit einem Substituenten mit einer unterschiedlichen Struktur kann eine Gruppe der Formel (IV):
  • worin R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9; wie in Formel (II) definiert sind, erwähnt werden.
  • Die organische Gruppe für R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9; kann beispielsweise eine C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe, wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine i-Propylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine s-Butylgruppe, eine i-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine n-Amylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine n-Hexylgruppe, eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Octylgruppe, eine Nonylgruppe, eine Decylgruppe oder eine Octadecylgruppe, eine C&sub6;&submin;&sub3;&sub0;-Arylgruppe, wie eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine Xylylgruppe, eine p-Biphenylgruppe oder eine Naphthylgruppe, eine C&sub7;&submin;&sub3;&sub0;-Aralkylgruppe, wie eine Benzylgruppe, sein oder eine funktionelle Gruppe mit einem Heteroatom, wie ein Halogen, eine Alkoxygruppe, eine Carboalkoxygruppe oder eine Alkylaminogruppe, beispielsweise, der Substituent, enthaltend ein Halogenatom als funktionelle Gruppe, kann ein Halogen sein, wie Fluor, Chlor oder Brom, oder eine fluorierte Alkylgruppe, wie eine Trifluormethylgruppe, eine Pentafluorethylgruppe oder eine Heptafluorpropylgruppe, der Substituent, enthaltend eine Alkoxygruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine n-Propoxygruppe oder eine i-Propoxygruppe sein, der Substituent, enthaltend eine Carboalkoxygruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Acetylgruppe, eine Propionylgruppe, eine Benzoylgruppe oder eine Carbomethoxygruppe sein und der Substituent, enthaltend eine Alkylaminogruppe als funktionelle Gruppe, kann eine Dimethylaminogruppe oder eine Diethylaminogruppe sein.
  • Wenn R&sub3; eine 2-Naphthylgruppe ist, die einen Substituenten aufweisen kann, ist R&sub3; vorzugsweise eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) oder (IV). Es ist insbesondere bevorzugt, R&sub3; mit einer 2-Naphthylgruppe der Formel (II) einzusetzen.
  • Spezielle Beispiele schließen eine Phosphitverbindung der Formel (I) ein, worin jeder der Reste von R&sub1;, R&sub2; und R&sub3; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II), wie Tris(3-isopropyl- 2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6-diisopropyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3-tert.-butyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6-di- tert.-butyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3-tert.-amyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl)phosphit, Tris[3-(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl]phosphit, Tris[3,6- di(1,1,2-trimethylpropyl)-2-butyl]phosphit, Tris(3-phenyl-2- naphthyl)phosphit, Tris(3,6-diphenyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3-cyclohexyl-2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6-dicyclohexyl- 2-naphthyl)phosphit, Tris(3-tert.-butyl-6-methoxy-2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6-di-tert.-butyl-7-methoxy-2-naphthyl)phosphit, Tris(3,6,8-trimethyl-2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl) (3-tert. -butyl-2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl) (3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl) (3,6-dimethyl-2-naphthyl)phosphit oder Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl) (3,6,8-trimethyl-2-naphthyl)phosphit; eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin jeder der Reste von R&sub1; und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) bedeutet und R&sub3; eine 2- Naphthylgruppe der Formel (IV) darstellt, wie Bis(3,6-dimethyl-2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-diisopropyl- 2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2- naphthyl) (2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-diphenyl-2-naphthyl)(2- naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl) (6- tert.-butyl-2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2- naphthyl) (6,7-dimethyl-2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri- tert.-butyl-2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri- tert.-butyl-2-naphthyl) (6-tert.-butyl-2-naphthyl)phosphit oder Bis(3,6,8-trimethyl-2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit; und eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin R&sub1; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) ist und jeder der Reste von R&sub2; und R&sub3; eine Naphthylgruppe der Formel (IV) bedeutet, wie (3,6-Diisopropyl-2-naphthyl)bis(2-naphthyl)phosphit, (3,6-Di-tert.- butyl-2-naphthyl)bis(2-naphthyl)phosphit, (3,6-Di-tert.-amyl- 2-naphthyl)bis(2-naphthyl)phosphit, (3 6-Di-tert.-butyl-2- naphthyl) (6-tert.-butyl-2-naphthyl) (2-naphthyl)phosphit oder (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl) bis (2-naphthyl)phosphit. Unter ihnen ist eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin jeder der Reste von R&sub1;, R&sub2; und R&sub3; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (Il), wie Tris(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)phosphit oder Tris(3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl)phosphit, darstellt, bevorzugt.
  • Der Substituent kann in einem Fall, worin R&sub3; eine Phenylgruppe darstellt, die einen Substituenten aufweisen kann, eine beliebige organische Gruppe sein kann, solange er nicht die Hydroformylierungsreaktion behindert. Beispielsweise kann er eine C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Kohlenwasserstoffgruppe sein, wie eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe oder eine Aralkylgruppe, ein Substituent, enthaltend ein Halogenatom als funktionelle Gruppe, ein Substituent, enthaltend ein Sauerstoffatom als funktionelle Gruppe, wie eine Alkoxygruppe oder eine Carbonylgruppe, ein Substituent, enthaltend ein Stickstoffatom als funktionelle Gruppe, wie eine Aminogruppe oder eine Nitrogruppe, oder ein Substituent, enthaltend ein Schwefelatom als funktionelle Gruppe, wie eine Sulfonylgruppe.
  • Die Kohlenwasserstoffgruppe kann eine C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe sein, wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n- Propylgruppe, eine i-Propylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine s-Butylgruppe, eine i-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine n-Amylgruppe, eine t-Amylgruppe, eine n-Hexylgruppe, eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Octylgruppe, eine Nonylgruppe, eine Decylgruppe oder eine Octadecylgruppe; eine C&sub6;&submin;&sub3;&sub0;-Arylgruppe, wie eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine xylylgruppe, eine p-Biphenylgruppe oder eine Naphthylgruppe; oder eine C&sub7;&submin;&sub3;&sub0;-Aralkylgruppe, wie eine Benzylgruppe. Der Substituent, enthaltend ein Halogenatom als funktionelle Gruppe, kann beispielsweise ein Halogen, wie Fluor, Chlor oder Brom, oder eine fluorierte Alkylgruppe, wie eine Trifluormethylgruppe, eine Pentafluorethylgruppe oder eine Heptafluorpropylgruppe, sein. Der Substituent, enthaltend ein Sauerstoffatom als eine funktionelle Gruppe, kann beispielsweise eine Alkoxygruppe, wie eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine n-Propoxygruppe oder eine i-Propoxygruppe, sein oder ein Substituent, enthaltend eine Carbonylgruppe, wie eine Acetylgruppe, eine Propionylgruppe, eine Benzoylgruppe, eine Carbomethoxygruppe oder eine Carboethoxygruppe, oder ein cyclischer Substituent, enthaltend ein Sauerstoffatom, wie eine Furylgruppe oder eine Pyranylgruppe. Der Substituent, enthaltend ein Stickstoffatom als funktionelle Gruppe, kann beispielsweise ein Substituent, enthaltend ein Stickstoffatom, wie eine Aminogruppe, eine Dimethylaminogruppe, eine Diethylaminogruppe, eine Aminoethylgruppe, eine Cyanogruppe, eine Cyanoethylgruppe oder eine Nitrogruppe, sein. Der Substituent, enthaltend ein Schwefelatom als funktionelle Gruppe, kann beispielsweise ein Substituent, enthaltend eine Sulfonylgruppe, wie eine Methansulfonylgruppe, eine Benzolsulfonylgruppe oder eine Toluolsulfonylgruppe, sein.
  • Die Stellung des Substituenten kann die o-, m- oder p-Stellung sein. Die Anzahl von solchen Substituenten ist nicht besonders begrenzt und kann von 1 bis 5 beträgt.
  • Spezielle Beispiele schließen eine Phosphitverbindung der Formel (I) ein, worin jeder der Reste von R&sub1; und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) darstellt, die Kohlenwasserstoffgruppen in den 3-, 6- und 8-Stellungen aufweisen und R&sub3; ist eine Phenylgruppe, die einen Substituenten nur in der m- Stellung und/oder p-Stellung aufweisen kann, wie Bis(3,6,8- triisopropyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-s-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-s-butyl-2-naphthyl)(p-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-amyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-triphenyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-amyl-2-naphthyl)(p-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-tolyl)phosphit, Bis- (3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(m-tolyl)phosphit, Bis- (3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(3,4-dimethylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(3,4,5-trimethylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p- tert.-butylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(m-tert.-butylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-fluorphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.- butyl-2-naphthyl)(p-trifluormethylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8- tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-acetylphenyl)phosphit, Bis- (3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-methoxyphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-carbomethoxyphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-di- methylaminophenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-methansulfonylphenyl)phosphit oder Bis(3,6,8-tritert.-butyl-2-naphthyl)(p-toluolsulfonylphenyl)phosphit; eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin jeder der Reste von R&sub1; und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) ist und R&sub3; eine Phenylgruppe ist, die einen Substituenten nur in der m- Stellung und/oder p-Stellung aufweisen kann, wie Bis(3,6- diisopropyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6-diphenyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-tolyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(mtolyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(ptert.butylphenyl)phosphit, Bis(3,6di-tert.-butyl-2-naphthyl)(m-tert.-butylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)-(p-biphenyl)phosphit, Bis (3,6-di-s-butyl2naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6-di-tert.- butyl-2-naphthyl)(p-fluorphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.- butyl-2-naphthyl)(p-trifluormethylphenyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-methoxyphenyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-carbomethoxyphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-dimethylaminophenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-toluolsulfonylphenyl)phosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphitoder(3,6- Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(p-tolyl)phosphit; eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin jeder der Reste von R&sub1; und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) darstellt und R&sub3; eine Phenylgruppe ist, die einen Substituenten in der o-Stellung aufweist, wie Bis(3,6-di- tert.-butyl-2-naphthyl)(o-tolyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.- butyl-2-naphthyl)(o-isopropylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di- tert.-butyl-2-naphthyl)(o-tert.-butylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-tert.-butyl-4- methylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2- tert.-butyl-4-phenylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl- 2-naphthyl)(2-tert.-butyl-4-methoxyphenyl)phosphit, Bis(3,6- di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-tert.-butyl-4-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-tert.-butyl-4-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2- tert.-butyl-4-benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6-di- tert.-amyl-2-naphthyl)(o-tolyl)phosphit oder Bis(3,6-diphenyl-2-naphthyl)(o-tolyl)phosphit; und eine Phosphitverbindung der Formel (I), worin R&sub1; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) ist und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (IV) ist, wie (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)phenylphosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(p-tolyl)phosphit, (3,6,8Tritert.butyl-2-naphthyl)(2naphthyl)(m-tolyl)phosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl2-naphthyl)(2-naphthyl)(o-tolyl)phosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2 naphthyl)(p-tert.-butylphenyl)phosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(o-tert.-butylphenyl)phosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(2,4-di-tert.- butylphenyl)phosphit, (3,6,8-Tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(2- naphthyl)(p-biphenyl)phosphit, (3,6,8-Triphenyl-2-naphthyl)- (2-naphthyl)phenylphosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)phenylphosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(p-tolyl)phosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(o-tolyl)phosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2- naphthyl)(2-naphthyl)(o-tert.-butylphenyl)phosphit, (3,6-Di- tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphit oder (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(2-naph-thyl)(p-biphenyl)phosphit.
  • Wenn R&sub3; eine Alkylgruppe ist, die einen Substituenten aufweisen kann, ist sie vorzugsweise eine lineare, verzweigte oder cyclische C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe. Die lineare Alkylgruppe kann beispielsweise eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine n-Amylgruppe, eine n-Hexylgruppe, eine Octylgruppe, eine Nonylgruppe, eine Decylgruppe oder eine Octadecylgruppe sein. Die verzweigte Alkylgruppe kann beispielsweise eine i-Propylgruppe, eine s- Butylgruppe, eine i-Butylgruppe, eine t-Butylgruppe, eine t- Amylgruppe oder eine t-Hexylgruppe sein. Die cyclische Alkylgruppe kann beispielsweise eine Cyclopentylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine 2-Methylcyclohexylgruppe, eine 2,2-Dimethylcyclohexylgruppe, eine 2,4-Dimethylcyclohexylgruppe oder eine 2-Norbornylgruppe sein. Unter ihnen ist eine verzweigte oder cyclische Alkylgruppe, wie eine t-Butylgruppe, eine t- Amylgruppe oder eine Cyclohexylgruppe, bevorzugt.
  • Spezielle Beispiele schließen Bis(3,6-di-tert.-butyl- 2-naphthyl)methylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)methylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)ethylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)ethylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)tert.-butylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)tert.-butylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)tert.-amylphosphit, Bis(3,6,8- tri-tert.-butyl-2-naphthyl)tert.-amylphosphit, Bis(3,6-diisopropyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6-di-tert.-amyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6-diphenyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-amyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-tert.-amyl-2-naphthyl)2-methylcyclohexylphosphit, (3,6-Di-tert.-butyl-2-naphthyl)(3,6,8-tri- tert.-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, (3,6,8-Tri-tert.- butyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)cyclohexylphosphit und (3,6,8- Tri-tert.-amyl-2-naphthyl)(2-naphthyl)cyclohexylphosphit, ein.
  • Insbesondere ist eine neue Phosphitverbindung der Formel (I), worin jeder der Reste von R&sub1; und R&sub2; eine 2- Naphthylgruppe mit Kohlenwasserstoffgruppen in den 3-, 6- und 8-Stellungen darstellt und R&sub3; eine Phenylgruppe, die einen Substituenten nur in der in-Stellung und/oder p-Stellung aufweisen kann, oder eine Alkylgruppe bedeutet, d.h. eine neue Phosphitverbindung der Formel (III):
  • P(OR&sub1;&sub0;) (OR&sub1;&sub1;) (OR&sub1;&sub2;) (III)
  • worin jeder der Reste von R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; eine 2-Naphthylgruppe ist, die durch die gleichen oder verschiedenen Kohlenwasserstoffgruppen in mindestens den 3-, 6- und 8-Stellungen substituiert ist und die andere Substituenten aufweisen können, und R&sub1;&sub2; eine Alkylgruppe ist oder eine Phenylgruppe, die einen Substituenten nur in der m-Stellung und/oder p-Stellung aufweisen kann, besonders geeignet zur Verwendung als ein Ligandenbestandteil zusammen mit der Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII für die Hydroformylierungsreaktion einer Olefinverbindung. Die Kohlenwasserstoffgruppen in den 3-, 6- und 8-Stellungen der 2-Naphthylgruppe für R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; sind vorzugsweise Substituenten der nachstehenden Formel (V)
  • -CR&sub1;&sub6;R&sub1;&sub7;R&sub1;&sub8; (V)
  • worin jeder der Reste von R&sub1;&sub6;, R&sub1;&sub7; und R&sub1;&sub8; ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe, vorzugsweise eine C&sub1;&submin;&sub1;&sub0;-Kohlenwasserstoffgruppe, ist. Unter ihnen ist eine verzweigte C&sub3;&submin;&sub2;&sub0;-Alkylgruppe am meisten bevorzugt.
  • Die 4-, 5- und 7-Stellungen von jedem Rest von R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; sind vorzugsweise substituiert mit den gleichen Substituenten wie jenen, wiedergegeben durch R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9; in der vorstehenden Formel (II).
  • Des weiteren mit Bezug auf R&sub1;&sub2; ist die bevorzugte Alkylgruppe oder die bevorzugte Phenylgruppe oder substituierte Phenylgruppe die gleiche wie die Alkylgruppe oder die Phenylgruppe oder substituierte Phenylgruppe für R&sub3; in der vorstehenden Formel (I).
  • Spezielle Beispiele der neuen Phosphitverbindung schließen Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)(t-butyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8- tri-i-propyl-2-naphthyl)-p-kresylphosphit, Bis(3,6,8-tri-i- propyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)(4-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-ipropyl-2-naphthyl)(4-toluylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-ipropyl-2-naphthyl)(4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)(4-benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-i-propyl-2-naphthyl)(4-toluolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(t-butyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)-p-kresylphosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6,B-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4-toluylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2-naphthyl)(4- benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-sec.-butyl-2- naphthyl)(4-toluolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t- butyl-2-naphthyl)(t-butyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2- naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)-p-kresylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-toluylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4-benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)(4- toluolsulfonylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2- naphthyl-(t-butyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2- naphthyl]cyclohexylphosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2- naphthyl]phenylphosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2-naphthyl]-p-kresylphosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2-naphthyl](4-biphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2-naphthyl](4-acetylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2- naphthyl](4-benzoylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-amyl)2-naphthyl](4-toluylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n- amyl)-2-naphthyl](4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8- tri(sec.-n-amyl)-2-naphthyl](4-benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(sec.-n-amyl)-2-naphthyl](4-toluolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2-naphthyl)(t-butyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8- tri-t-amyl-2-naphthyl)-p-kresylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t- amyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2- naphthyl)(4-acetylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2- naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2- naphthyl)(4-toluylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-amyl-2- naphthyl)(4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t- amyl-2-naphthyl)(4-benzolsulfonylphenyl)phosphit, Bis(3,6,8- tri-t-amyl-2-naphthyl)(4-toluolsulfonylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl](t-butyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyljcyclohexylphosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl]phenylphosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2- naphthylj-p-kresylphosphit, Bis368-tri12-trimethylpropyl)-2-naphthylj(4-biphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2- trimethylpropyl)-2-naphthyl](4-acetylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl](4-benzoylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl](4-toluylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl](4-methansulfonylphenyl)phosphit, Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)-2-naphthyl](4-benzolsulfonylphenyl)phosphit und Bis[3,6,8-tri(1,1,2-trimethylpropyl)- 2-naphthyl](4-toluolsulfonylphenyl)phosphit.
  • Ein Verfahren zur Herstellung einer Phosphitverbindung der Formel (III) der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben. Beispielsweise wird Phosphortrichlorid mit Naphtholverbindungen der Formeln R&sub1;&sub0;OH und R&sub1;&sub1;OH umgesetzt, worin R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; wie in Formel (III) definiert sind, in einem Lösungsmittel, wie Toluol, in Gegenwart eines Chlorwasserstoffrezeptors, wie einem Ainin, unter Gewinnung eines entsprechenden Monochlorzwischenprodukts der Formel (R&sub1;&sub0;O) (R&sub1;&sub1;O)PCl, das anschließend mit einer Alkoholverbindung oder einer Phenolverbindung der Formel R&sub1;&sub2;OH umgesetzt wird, worin R&sub1;&sub2; wie in Formel (III) definiert ist, in Gegenwart eines Chlorwasserstoffrezeptors, wie einem Amin, und somit eine entsprechende Phosphitverbindung leicht hergestellt werden kann.
  • Die neue Phosphitverbindung der vorliegenden Erfindung weist als Merkmal sperrige Kohlenwasserstoffgruppen in den 3-, 6- und 8-Stellungen von jeder der beiden 2-Naphthylgruppen auf, die an das Phosphoratom über ein Sauerstoffatom gebunden sind und die andere Gruppe, die an das Phosphoratom über ein Sauerstoffatom gebunden ist, ist eine Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe ohne Substituent in der o-Stellung. Eine derartig spezielle Struktur stellt eine hohe Stabilität als Ligand dar und ist somit von wesentlicher Bedeutung für die Verbesserung der Reaktionsgeschwindigkeit, die dabei erreicht wird.
  • Des weiteren wird mit dem organischen Phosphitliganden der vorliegenden Erfindung kein wesentlicher Aktivitätsabfall durch eine Erhöhung der Menge beobachtet und er ist über einen breiten Konzentrationsbereich verwendbar, der ebenfalls vom Standpunkt der Verfahrensführung bevorzugt ist. Folglich wird die Menge an organischem Phosphitliganden der vorliegenden Erfindung in geeigneter Weise vom wirtschaftlichen Aspekt bestimmt. Sie wird jedoch in einem breiten Bereich von 1 bis 500-fachen Mol, vorzugsweise von 1 bis 100- fachen Mol, bevorzugter von 5 bis 50-fachen Mol, bezogen auf das Metall der Gruppe VIII, das nachstehend beschrieben wird, ausgewählt.
  • Die Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, ist eine Verbindung eines Metalls, ausgewählt aus der Gruppe VIII der Übergangsmetalle, wie Rhodium, Kobalt, Platin, Iridium, Palladium, Ruthenium und einem Gemisch davon. Bevorzugte Arten von dem Metall sind Rhodium, Kobalt und Platin. Insbesondere bevorzugt ist Rhodium. Die Form, in der die Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII eingesetzt wird, ist nicht besonders begrenzt. Beispielsweise kann Rhodium in Form von Rhodiummetall, getragen auf einem Träger, wie Aluminiumoxid, Kieselgel oder Aktivkohle, einem anorganischen oder organischen Rhodiumsalz, wie Rhodiumchlorid, Rhodiumnitrat, Rhodiumacetat, Rhodiumformiat, Natriumrhodiumchlorid oder Kaliumrhodiumchlorid, eine Chelatverbindung von Rhodium, wie Rhodiumdicarbonylacetylacetonat, oder eine Carbonylkomplexverbindung von Rhodium, wie Tetrarhodiumdodecacarbonyl, Hexarhodiumhexadecacarbonyl, u,u'-Dichlorrhodiumtetracarbonyl, [Rh(OAc) (COD)]&sub2; oder [Rh(u-S-t-Bu) (CO)&sub2;]&sub2;, worin COD 1,5-Cyclooctadien darstellt, eingesetzt werden. Andere Verbindungen eines Übergangsmetalls der Gruppe VIII schließen beispielsweise eine Kobaltverbindung, wie Dikobaltoctacarbonyl oder Kobaltstearat, eine Platinverbindung, wie Platinsäure, Natriumhexachloroplatinat oder Kaliumplatinat, eine Iridiumverbindung, wie Iridiumtrichlorid oder Iridiumcarbonyl, eine Palladiumverbindung, wie Palladiumacetat oder Palladiumchlorid, und eine Rutheniumverbindung, wie Rutheniumtrichlorid oder Tetraaminohydroxychlororutheniumchlorid, ein. Die Menge der Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII ist nicht besonders begrenzt und die unteren und oberen Grenzen werden gewöhnlich aus dem Blickwinkel der Katalysatoraktivitäten und der wirtschaftlichen Durchführbarkeit bestimmt. Sie wird gewöhnlich ausgewählt aus einem Bereich von 0,05 mg bis 5 g, vorzugsweise von 0,5 mg bis 1 g, bevorzugter von 1 bis 300 mg, pro Liter Olefinverbindung, berechnet als Metallatom in der Hydroformylierungsreaktionszone.
  • Die Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII bildet einen Carbonylkomplex, der für die Hydroformylierungsreaktion in dem Reaktionssystem wirksam ist.
  • Für die Hydroformylierungsreaktion ist ein Lösungsmittel nicht notwendigerweise erforderlich. Falls es jedoch erforderlich ist, kann ein zu der Formylierungsreaktion inertes Lösungsmittel verwendet werden. Ein bevorzugtes Lösungsmittel kann beispielsweise eine gesättigte Kohlenwasserstoffverbindung, wie Hexan, Octan, Decan, Tetradecan oder Hexadecan, eine aromatische Kohlenwasserstoffverbindung, wie Toluol, Xylol oder Dodecylbenzol, ein Keton, wie Aceton, Diethylketon oder Methylethylketon, ein Ether, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan, oder ein Ester, wie Essigsäureethylester oder Di-n-octylphthalat, sein.
  • In der vorliegenden Erfindung, sind die Reaktionsbedingungen für die Hydroformylierungsreaktion ähnlich zu jenen, die gewöhnlich in der üblichen Hydroformylierungsreaktion angewendet werden. Das heißt, die Reaktionstemperatur ist ausgewählt aus einem Bereich von 20 bis 200ºC, vorzugsweise von 50 bis 150ºC. Der Reaktionsdruck ist gewöhnlich ausgewählt aus einem Bereich von Atmosphärendruck bis 200 atm, vorzugsweise von 5 bis 100 atm, bevorzugter von 10 bis 80 atm. Das Molverhältnis von Wasserstoff zu Kohlenmonoxid (H&sub2;/CO) ist gewöhnlich ausgewählt aus einem Bereich von 10/1 bis 1/10, vorzugsweise von 4/1 bis 1/4.
  • Die Hydroformylierungsreaktion kann in einem kontinuierlichen System, einem Halbchargen-System oder einem Chargen-System, in einem Rührreaktor oder einem Blasenturmreaktor durchgeführt werden. Des weiteren kann die Abtrennung des gebildeten Aldehyds und der Katalysatorlösung durch ein bekanntes Verfahren, wie Destillation, durchgeführt werden. Dieses Destillationsverfahren kann in einem kontinuierlichen System oder in einem Batch-System ausgeführt werden. Es kann unter einem erhöhten Druck, Atmosphärendruck oder verminderten Druck ausgeführt werden. Die Temperatur ist geeigneterweise ausgewählt aus einem Bereich von 20 bis 200ºC, vorzugsweise von 50 bis 170ºC, wie der Fall es erfordert. Die Katalysatorlösung, abgetrennt durch Destillation, kann in ihrer gesamten Menge oder einem Teil davon zu dem Hydroformylierungsschritt in üblicher Weise zur erneuten Verwendung zurückgeführt werden.
  • Es ist die Hauptaufgabe in der vorliegenden Erfindung, aus einem Ausgangsmaterial Olefin einen entsprechenden Aldehyd zu erhalten. In dem Hydroformylierungsschritt bildet sich ein entsprechender Alkohol ebenfalls gewöhnlich in einer Menge von einigen %.
  • Nun werden die Verfahren der vorliegenden Erfindung in weiteren Einzelheiten mit Bezug auf die Beispiele bew schrieben. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, daß die vorliegende Erfindung in keiner Weise durch solche speziellen Beispiele eingeschränkt wird.
  • BEISPIEL 1
  • In einen Edelstahlautoklaven, ausgestattet mit einem magnetischen Rührwerk, mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml wurden 90 ml eines Octenisomerengemisches, erhalten durch Dimerisierung von Buten, 10 ml m-Xylol, 25 mg (0,098 mmol) Rhodiumcarbonylacetylacetonat und 780 mg (0,98 mMol) Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit unter Stickstoffatmosphäre gegeben. Anschließend wurde der Einlaß des Autoklaven mit Stickstoff gespült. Der Autoklav wurde auf 130ºC unter Rühren erhitzt. Nachdem die Temperatur 130ºC erreichte, wurde ein 1:1-Gasgemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid auf einen Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) aus einem Druckbehälter mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml über einen Konstantdruckreaktor eingespritzt und der innere Druck des Autoklaven wurde auf einem Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) gehalten. Nachdem die Reaktion für 5 Stunden durchgeführt wurde, wurde der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Der Inhalt wurde durch Gaschromatographie analysiert, wobei eine Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen zu 94,4 % (Ausbeute von C&sub9;-Aldehyd: 90,1 %, Ausbeute von C&sub9;- Alkohol: 3,8 %) gefunden wurde.
  • BEISPIELE 2 und 3
  • Das Verfahren wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Rhodiumkonzentration und das P/Rh-Verhältnis geändert wurden. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 zusammen mit den Ergebnissen in Beispiel 1 gezeigt. Tabelle 1 Beispiel Nr. P/RH-Verhältnis (Molverhältnis) Umwandlung von Octen (%) Ausbeute an C&sub9;-Aldehyd (%) Ausbeute an C&sub9;-Alkohol (%)
  • BEISPIEL 4
  • In Beispiel 1 wurde nach Umsetzen für 5 Stunden der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Der Inhalt wurde durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen zu 92,8 % gefunden wurde. Dieser Inhalt wurde unter vermindertem Druck destilliert, um den gebildeten Aldehyd abzutrennen. Zu dem dabei erhaltenen Destillationsrückstand wurden 90 ml des wie in Beispiel 1 verwendeten Octenisomerengemisches und 10 ml m- Xylol gegeben. Das Gemisch wurde bei 130ºC für 5 Stunden unter einem Druck von 50 kg/cm² (Überdruck) in der gleichen Weise wie in der ersten Umsetzung umgesetzt. Der Autoklav wurde gekühlt und entlastet und anschließend der Inhalt durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials Octene zu 92,7 % gefunden wurde. Somit wurde keine Verschlechterung in der Aktivität bei der Anwendung von Zurückgeführtem, verglichen mit der ersten Umsetzung, gefunden.
  • BEISPIEL 5
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 861 mg (0,98 mMol) Tris(3,6-di-t-amyl-2-naphthyl)phosphit verwendet wurden anstelle von Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 92,3 % (Ausbeute an C&sub9;-Aldehyd: 88,7 %, Ausbeute an C&sub9;-Alkohol: 3,0 %).
  • VERGLEICHSBEISPIEL 1
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 633 mg (0,98 mMol) Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit verwendet wurden anstelle von Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 90,8 % (Ausbeute an C&sub9;-Aldehyd: 87,4 %, Ausbeute an C&sub9;-Alkohol: 2,9 %).
  • VERGLEICHSBEISPIEL 2
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 274 mg (0,98 mMol) Tricyclohexylphosphin verwendet wurden anstelle von Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 46,4 % (Ausbeute an C&sub9;-Aldehyd: 46,3 %, Ausbeute an C&sub9;-Alkohol: 0 %).
  • BEISPIEL 6
  • In einen Edelstahlautoklaven, ausgestattet mit einem magnetischen Rührwerk, mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml wurden 30 ml 2-Methyl-2-buten, 45 ml m-Xylol, 5 ml n- Tetradecan, 10 mg (0,039 mMol) Rhodiumdicarbonylacetylacetonat und 310 mg (0,39 mMol) Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit unter Stickstoffatmosphäre gegeben. Dann wurde das Innere des Autoklaven mit Stickstoff gespült. Der Autoklav wurde auf 130ºC unter Rühren erhitzt. Nachdem die Temperatur 130ºC erreichte, wurde ein 1:1-Gasgemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid auf einen Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) aus einem Druckbehälter mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml über einen Konstantdruckreaktor eingespritzt und der Innendruck des Autoklaven wurde bei einem Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) gehalten. Nach Umsetzung für eine Stunde wurde der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Der Inhalt wurde durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials 2-Methyl-2-buten zu 78,1 % gefunden wurde.
  • VERGLEICHSBEISPIEL 3
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 252 mg (0,39 mMol) Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit anstelle von Tris(3,6-di-t-butyl-2-naphthyl)phosphit verwendet wurden. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials 2-Methyl-2-buten war 74,2 %.
  • BEISPIEL 7
  • In einen 200 ml-Vierhalskolben, ausgerüstet mit einem Rührer und einem Rückflußkühler, wurden 1,57 g (0,011 Mol) Phosphortrichlorid und 20 ml Toluol gegeben und unter Stickstoffatmosphäre gerührt. Ein gleichförmiges Gemisch, umfassend 7,16 g (0,023 Mol) 3,6,8-Tri-t-butyl-p-naphthol, 2,55 g (0,25 Mol) Triethylamin und 30 ml Toluol, wurde tropfenweise zu dem vorstehenden Kolben über einen Zeitraum von einer Stunde bei Raumtemperatur unter Rühren zugegeben. Nach der tropfenweisen Zugabe wurde das Rühren bei Raumtemperatur für 4 Stunden fortgesetzt. Dann wurde ein gleichförmiges Gemisch, umfassend 1,15 g (0,011 Mol) Cyclohexanol, 1,27 g (0,012 Mol) Triethylamin und 20 ml Toluol weiterhin tropfenweise über einen Zeitraum von 30 Minuten bei Raumtemperatur zugegeben. Anschließend wurde der Kolben auf einem Ölbad erhitzt und das Gemisch wurde für 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt, um die Reaktion zu vervollständigen. Dann wurde festes Triethylaminhydrochlorid, gebildet als Reaktionsnebenprodukt, durch Filtration entfernt. Danach wurde Toluol als Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert. Zu dem Rückstand wurden 200 ml Acetonitril gegeben, um einen weißen Feststoff auszufällen. Der ausgefallene Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, getrocknet und in 200 ml Acetonitril bei Raumtemperatur Suspensions-gewaschen. Danach wurde er durch Filtration gesammelt und getrocknet unter Gewinnung von 8,0 g Bis (3,6,8-tri-t-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit (Ausbeute, bezogen auf eingesetztes Phosphortrichlorid: 93 %).
  • BEISPIELE 8 bis 11
  • Das Verfahren wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß anstelle von Cyclohexanol, Phenol, p-Phenylphenol, 4-Hydroxyphenylsulfon oder 4-Hydroxybenzophenon verwendet wurde, wobei Bis(3,6,8- tri-t-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl- 2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit, Bis(3,6,8-tri-t-butyl-2- naphthyl)(4-benzolsulfonylphenyl)phosphit oder Bis(3,6,8-tri- t-butyl-2-naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit in der Ausbeute von 95 %, 39 %, 81 % bzw. 92 % (Ausbeute, bezogen auf eingesetztes Phosphortrichlorid) erhalten wurden.
  • Die Strukturen der vorstehenden Phosphitverbindungen wurden durch ein ¹H NMR-Verfahren (JEOL JNM-GX270, ein ³¹P NMR-Verfahren (JEOL JNM-Fx100), Elementaranalyse und SIMS- Massenanalyse (Hitachi M-200A) ermittelt. Die Analysenwerte sind in Tabellen 2 und 3 gezeigt. Tabelle 2 Elementaranalyse Beispiel Nr. Phosphitverbindung*² ³¹P NMR*¹ Chemische Verschibung (ppm) SIMS Molekülionenmasse Berechnet Gefunden ¹) ³¹P NMR ist der Wert, bezogen auf den H&sub3;PO&sub4;-Standard (0 ppm). ²) + stellt eine t-Butylgruppe dar und stellt eine Cyclohexylgruppe dar. Tabelle 3 Beispiel Nr. Phosphitverbindung*² ¹H NMR*¹ Chemische Verschibung (ppm) (integrierter Wert) t-Butyl Naph-Ring*³ Ar-Ring*³ *¹) ¹H ist der Wert relativ zum (CH&sub3;)&sub4;Si-Standard (0 ppm). *²) + gibt eine t-Butylgruppe wieder *³) Naph-Ring gibt einen Naphthalinring wieder und Ar-Ring gibt einen aromatischen Ring wider, der von einem Naphthalinring verschieden ist
  • BEISPIEL 12
  • In einen Edelstahlautoklaven, ausgestattet mit einem magnetischen Rührwerk, mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml wurden 90 ml eines Octengemisches, erhalten durch Dimerisierung von Buten, 10 ml m-Xylol, 25 mg (0,098 mMol) Rhodiumdicarbonylacetylacetonat und 806 mg (0,98 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit unter Stickstoffatmosphäre gegeben. Dann wurde das Innere des Autoklaven mit Stickstoff gespült. Der Autoklav wurde unter Rühren auf 130ºC erhitzt. Nachdem die Temperatur 130ºC erreichte, wurde ein 1:1-Gasgemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid bei einem Druck von 50 kg/cm²(Überdruck) aus einem w Druckbehälter mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml über einen Konstantdruckreaktor eingespritzt und der Innendruck des Autoklaven wurde bei einem Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) gehalten. Nach Umsetzung für 5 Stunden wurde der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Der Inhalt wurde durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen zu 91,4 % (Ausbeute an Aldehyd: 87,3 %, Ausbeute an Alkohol: 4,1 %) gefunden wurde.
  • BEISPIEL 13
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 12 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 730 mg (0,98 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit als organische Phosphitverbindung verwendet wurden. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 90,8 % (Ausbeute an Aldehyd: 87,1 %, Ausbeute an Alkohol: 3,9 %).
  • BEISPIEL 14
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 12 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 735 mg (0,98 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)cyclohexylphosphit als organische Phosphitverbindung verwendet wurden. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 84,5 % (Ausbeute an Aldehyd: 82,6 %, Ausbeute an Alkohol: 1,9 %).
  • BEISPIEL 15
  • Nach Umsetzung für 5 Stunden in der gleichen Weise wie in Beispiel 12 wurde der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Danach wurde der Inhalt unter vermindertem Druck destilliert, um gebildeten Aldehyd abzutrennen. Zu dem dabei erhaltenen Destillationsrückstand wurden 90 ml des Octengemisches und 10 ml m-Xylol gegeben und das Gemisch wurde bei 130ºC für 5 Stunden unter einem Druck von 50 kg/cm² (Überdruck) in der gleichen Weise wie in der ersten Umsetzung reagieren lassen. Der Autoklav wurde gekühlt und entlastet und der Inhalt wurde durch Gaschromatographie w analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen zu 91,1 % (Ausbeute an Aldehyd: 85,8 %, Ausbeute an Alkohol: 5,3 %) gefunden wurde. Somit wurde keine Verschlechterung in den Katalysatoraktivitäten bei der Zurückführung zur Verwendung des Katalysators im Vergleich mit der ersten Umsetzung beobachtet.
  • BEISPIEL 16
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 12 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 7,5 mg (0,029 mmol) Rhodiumdicarbonylacetylacetonat und 241 mg (0,29 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit verwendet wurden. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials Octen war 86,1 % (Ausbeute an Aldehyd: 83,4 %, Ausbeute an Alkohol: 2,7 %).
  • BEISPIELE 17 bis 19
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 16 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß anstelle von Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(4-biphenyl)phosphit 218 mg (0,29 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit, 250 mg (0,29 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2- naphthyl)(4-benzoylphenyl)phosphit oder 259 mg (0,29 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)(4-benzolsulfonylphenyl)phosphit verwendet wurden. Die Ergebnisse werden in Tabelle 4 zusammen mit den Ergebnissen von Beispiel 16 gezeigt. Tabelle 4 Beispiel Nr. Phosphitverbindung Octenumwandlung (%) Ausbeute an Aldehyd (%) Ausbeute an Alkohol (%)
  • BEISPIEL 20
  • In einen Edelstahlautoklaven, ausgestattet mit einem magnetischen Rührwerk, mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml wurden 30 ml 2-Methyl-2-buten, 45 ml m-Xylol, 5 ml n- Tetradecan, 10 mg (0,039 mMol) Rhodiumdicarbonylacetylacetonat und 319 mg (0,39 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2- naphthyl)(4-biphenyl) phosphit unter Stickstoffatmosphäre gegeben. Dann wurde das Innere des Autoklaven mit Stickstoff gespült. Der Autoklav wurde auf 130ºC unter Rühren erhitzt. Nachdem die Temperatur 130ºC erreicht hatte, wurde ein 1:1- Gasgemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid auf einen Druck von 50 kg/cm² (Überdruck) aus einem Druckbehälter mit einem inneren Fassungsvermögen von 200 ml über einen Konstantdruckreaktor zugegeben und der Innendruck des Autoklaven wurde auf einem Wert von 50 kg/cm² (Überdruck) gehalten. Nach Umsetzung für eine Stunde wurde der Autoklav gekühlt und auf Atmosphärendruck entlastet und der Inhalt wurde unter Stickstoffatmosphäre herausgenommen. Der Inhalt wurde durch Gaschromatographie analysiert, wobei die Umwandlung des Ausgangsmaterials 2-Methyl-2-buten zu 78,2 % gefunden wurde.
  • BEISPIEL 21
  • Die Umsetzung wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 20 durchgeführt, mit der Ausnahme, daß 291 mg (0,39 mMol) Bis(3,6,8-tri-tert.-butyl-2-naphthyl)phenylphosphit als die organische Phosphitverbindung verwendet wurden. Das Ergebnis der Umwandlung des Ausgangsmaterials 2-Methyl-2-buten war 80,7 %.

Claims (9)

1. Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds, umfassend Umsetzen einer Olefinverbindung mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff in Gegenwart einer Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII und einer organischen Phosphitverbindung zu einem entsprechenden Aldehyd, wobei eine organische Phosphitverbindung der Formel (I):
P(OR&sub1;) (OR&sub2;) (OR&sub3;) (I)
worin jeder der Reste R&sub1; und R&sub2;, der gleich oder verschieden sein kann, eine 2-Naphthylgruppe bedeutet, die einen Substituenten aufweisen kann, mit der Maßgabe, daß mindestens einer der Reste R&sub1; und R&sub2; eine substituierte 2-Naphthylgruppe der Formel (II) darstellt:
worin R&sub4; eine organische C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Gruppe bedeutet und jeder der Reste R&sub5;, R&sub6;, R&sub7;, R&sub8; und R&sub9;, die gleich oder verschieden sein können, ein Wasserstoffatom oder eine organische Gruppe darstellt und R&sub3; (1) eine 2-Naphthylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, (2) eine Phenylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, oder (3) eine Alkylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, ist, als organische Phosphitverbindung verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei R&sub4; einen Substituenten der Formel -CR&sub1;&sub3;R&sub1;&sub4;R&sub1;&sub5; darstellt, worin jeder der Reste R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4; und R&sub1;&sub5; ein Wasserstoffatom, eine fluorierte Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Arylgruppe, die einen Substituenten aufweisen kann, darstellt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei jeder der Reste R&sub1; und R&sub2; eine 2-Naphthylgruppe der Formel (II) bedeutet.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Verbindung eines Metalls der Gruppe VIII ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Kobalt, Rhodium, Ruthenium, Palladium, Iridium und Platin.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Olefinverbin- dung ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus einer Olefinverbindung, die mit nur eine gesättigten Kohlenwasserstoffgruppe substituiert ist, einer Olefinverbindung, die mit einer Kohlenwasserstoffgruppe substituiert ist, einschließlich einer ungesättigten Kohlenwasserstoffgruppe, und einer Olefinverbindung, die mit einer funktionellen Gruppe substituiert ist, enthaltend ein Heteroatom.
6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die organische Phosphitverbindung in einer Menge von 1 bis 500 Mol pro Mol des Metallatoms der Gruppe VIII verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Katalysatorlösung, durch Destillation abgetrennt, zu dem Reaktionssystem zurückgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei R&sub3; eine 2-Naphthylgruppe darstellt, die einen Substituenten aufweisen kann und R&sub4;-C(R&sub1;&sub3;) (R&sub1;&sub4;)R&sub1;&sub5; oder eine Arylgruppe bedeutet, die einen Substituenten aufweisen kann, worin jeder der Reste R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4; und R&sub1;&sub5;, die gleich oder verschieden sein können, ein Wasserstoffatom, eine fluorierte Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Kohlenwasserstoffgruppe ist.
9. Phosphitverbindung der Formel (III):
P(OR&sub1;&sub0;) (OR&sub1;&sub1;) (OR&sub1;&sub2;) (III)
worin jeder der Reste R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; eine 2-Naphthylgruppe darstellt, worin mindestens die 3-, 6- und 8-Stellungen durch die gleichen oder verschiedene Kohlenwasserstoffgruppen substituiert sind und die außerdem Substituenten aufweisen können, und R&sub1;&sub2; eine Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe darstellt, die einen Substituenten nur an der m-Stellung und/oder p-Stellung aufweist.
DE69202886T 1991-03-14 1992-03-10 Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds. Expired - Lifetime DE69202886T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3049862A JP2946790B2 (ja) 1991-03-14 1991-03-14 アルデヒド類の製造法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69202886D1 DE69202886D1 (de) 1995-07-20
DE69202886T2 true DE69202886T2 (de) 1996-04-04

Family

ID=12842866

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69202886T Expired - Lifetime DE69202886T2 (de) 1991-03-14 1992-03-10 Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds.

Country Status (7)

Country Link
US (2) US5227532A (de)
EP (1) EP0503564B1 (de)
JP (1) JP2946790B2 (de)
KR (1) KR100218852B1 (de)
BR (1) BR9200870A (de)
DE (1) DE69202886T2 (de)
TW (1) TW200450B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6756411B2 (en) * 1995-06-29 2004-06-29 Sasol Technology (Proprietary) Limited Process for producing oxygenated products
EP1312598B1 (de) * 1998-12-10 2005-02-16 Mitsubishi Chemical Corporation Verfahren zur Herstellung von Aldehyden
JP3885414B2 (ja) * 1999-06-09 2007-02-21 三菱化学株式会社 アルデヒド類の製造方法
JP2000351746A (ja) * 1999-06-09 2000-12-19 Mitsubishi Chemicals Corp アルデヒド類の製造法
WO2001051441A1 (en) * 2000-01-12 2001-07-19 Eastman Chemical Company Hydroformylation method for making aldehydes from sterically hindered olefins
KR100732894B1 (ko) * 2001-03-08 2007-06-27 미쓰비시 가가꾸 가부시키가이샤 알데히드의 제조 방법
DE102015202722A1 (de) 2014-05-20 2015-11-26 Evonik Degussa Gmbh Verfahren zur katalytischen Herstellung von Aldehyden aus Olefinen unter Einsatz von Monophosphit-Gemischen

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3859359A (en) * 1970-04-27 1975-01-07 Ethyl Corp Compound and method
US4467116A (en) * 1981-11-20 1984-08-21 Shell Oil Company Process for the hydroformylation of olefins
US4415686A (en) * 1982-11-24 1983-11-15 The B. F. Goodrich Company Sterically hindered phenyl bis(naphthyl)phosphites and compositions thereof
US4599206A (en) * 1984-02-17 1986-07-08 Union Carbide Corporation Transition metal complex catalyzed reactions
US4737588A (en) * 1984-12-28 1988-04-12 Union Carbide Corporation Transition metal complex catalyzed reactions
US4668651A (en) * 1985-09-05 1987-05-26 Union Carbide Corporation Transition metal complex catalyzed processes
US4885401A (en) * 1985-09-05 1989-12-05 Union Carbide Corporation Bis-phosphite compounds
US4774361A (en) * 1986-05-20 1988-09-27 Union Carbide Corporation Transition metal complex catalyzed reactions
US4755624A (en) * 1987-02-18 1988-07-05 Eastman Kodak Company Low pressure hydroformylation process
US5113022A (en) * 1988-08-05 1992-05-12 Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation Ionic phosphites used in homogeneous transition metal catalyzed processes
US5059710A (en) * 1988-08-05 1991-10-22 Union Carbide Chemicals And Plastics Technology Corporation Ionic phosphites and their use in homogeneous transition metal catalyzed processes

Also Published As

Publication number Publication date
EP0503564A3 (en) 1992-11-25
US5306839A (en) 1994-04-26
KR920017997A (ko) 1992-10-21
JPH04288033A (ja) 1992-10-13
TW200450B (de) 1993-02-21
EP0503564B1 (de) 1995-06-14
KR100218852B1 (ko) 1999-09-01
BR9200870A (pt) 1992-11-17
EP0503564A2 (de) 1992-09-16
JP2946790B2 (ja) 1999-09-06
US5227532A (en) 1993-07-13
DE69202886D1 (de) 1995-07-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69213567T2 (de) Hydroformylierungsverfahren und darin verwendete Bisphosphitverbindung
DE68905452T2 (de) Hydroformylation von Olefinen unter schwachem Druck mit einem Rhodium-Katalysator.
DE10352260B3 (de) Verfahren zur Herstellung von TCD-Alkohol DM
EP1383777B1 (de) Liganden für pnicogenchelatkomplexe mit einem metall der viii. nebengruppe und verwendung der komplexe als katalysatoren für hydroformylierung, carbonylierung, hydrocyanierung oder hydrierung
EP1209164B1 (de) Neue Phosphininverbindung und deren Metallkomplexe
DE19717359B4 (de) Bisphosphitverbindungen und Verfahren zu deren Herstellung
DE60006561T2 (de) Hydroformylierung mit hilfe von mehrzähnigen phosphit-liganden
EP2748174B1 (de) Neue organophosphorverbindungen auf basis von anthracentriol
EP2906574A1 (de) Gemisch aus verschiedenen unsymmetrischen bisphosphiten und dessen verwendung als katalysatorgemisch in der hydroformylierung
DE4220267A1 (de) 3,4-Dimethyl-2,5,6-tris(p-sulfonatophenyl)-1-phosphanor-bornadien, Verfahren zu seiner Herstellung und Verfahren zur Hydroformylierung von olefinisch ungesättigten Verbindungen
DE69821250T2 (de) Hydroformulierungsverfahren unter verwendung eines neuen phosphite-metal katalysator-system
EP1529769B1 (de) Verfahren zur Herstellung von TCD-Dialdehyd
EP0982314B1 (de) Valeraldehyd und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19602301A1 (de) Bisphosphitverbindung und Verfahren zur Herstellung von Aldehyden
DE60304449T2 (de) Stabilisierung von fluorphosphit enthaltenden katalysatoren
DE69923801T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden
EP0138141A1 (de) Verfahren zur selektiven Hydrierung von C-C-Doppelbindungen in Gegenwart von reduzierbaren, stickstoffhaltigen Gruppen
DE69202886T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Aldehyds.
DE69905545T3 (de) Verfahren zur Herstellung von Aldehyden und Alkoholen
DE102004027955B3 (de) Verfahren zur Herstellung TCD-Alkohol DM
DE69425917T2 (de) Verfahren zur Herstellung von optisch-aktiven Aldehyden unter Verwendung von Übergangsmetall-Phosphin-Komplexen, und Verfahren zur Herstellung eines Zwischenprodukts bei der Herstellung von Carbapenemantibiotika unter Verwendung dieser Komplexe
DE69403697T2 (de) Phosphinverbindungen und Übergangsmetall-Phosphin-Komplexverbindungen, die diese als Liganden enthalten
EP0186075A2 (de) Verfahren zur Herstellung von 8- und 9-Formyl-tricyclo-(5,2,1,0, 2,6)-decen-3
JPH06122642A (ja) 新規ホスファイト化合物及びそれを用いたアルデヒドの製造方法
EP0173226B1 (de) Verfahren zur Herstellung von beta-Formylpropionsäure-tert.-butylester

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
R071 Expiry of right

Ref document number: 503564

Country of ref document: EP