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DE69200067T2 - Boden- oder Vegetationsbehandlungsvorrichtung, mit einer um longitudinale und transversale Achsen schwenkbaren Rampe. - Google Patents

Boden- oder Vegetationsbehandlungsvorrichtung, mit einer um longitudinale und transversale Achsen schwenkbaren Rampe.

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DE69200067T2
DE69200067T2 DE69200067T DE69200067T DE69200067T2 DE 69200067 T2 DE69200067 T2 DE 69200067T2 DE 69200067 T DE69200067 T DE 69200067T DE 69200067 T DE69200067 T DE 69200067T DE 69200067 T2 DE69200067 T2 DE 69200067T2
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DE
Germany
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ramp
movable frame
axis
frame
vehicle
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DE69200067T
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Patrick Ballu
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Tecnoma SA
Original Assignee
Tecnoma SA
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/005Special arrangements or adaptations of the spraying or distributing parts, e.g. adaptations or mounting of the spray booms, mounting of the nozzles, protection shields

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation mit einem Trägerfahrzeug, das mit einem in bezug auf das Fahrzeug festen Rahmen versehen ist, und einer Rampe, die Einrichtungen zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation aufweist und parallel zum Boden sowie senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist.
  • Zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation wendet man eine Vielzahl von Agrartechniken an, die beispielsweise das Säen umfassen.
  • Die Entwicklung dieser Agrartechnik hat zu einer wesentlichen Vergrößerung der Abmessungen der Rampen von Spritzvorrichtungen u. a. geführt. Die Länge einer solchen Rampe kann bis zu 40 m betragen. Aus dieser großen Abmessung resultieren diverse Probleme. Zum einen verlagert sich das Fahrzeug auf einem nicht ganz horizontalen Boden, und zum anderen bewirken die örtlichen Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche des Bodens, daß das Fahrzeug während seiner Verlagerung abrupte Bewegungen erfährt, die als Schwenkbewegungen um eine Achse parallel zur Fahrtrichtung, die nachfolgend als Längsrichtung bezeichnet wird, um eine Achse in einer Richtungs senkrecht zur Bodenoberfläche, die nachfolgend als Vertikalrichtung bezeichnet wird, und um eine Achse in einer Richtung parallel zur Bodenoberfläche und senkrecht zur Fahrtrichtung, die hiernach als Querrichtung bezeichnet wird, angesehen werden können.
  • Die lästigsten Bewegungen hierbei sind die Schwenkbewegungen um die Längsachse. Es sind seit langem Aufhängungen bekannt, beispielsweise Pendelaufhängungen oder Schwingarmaufhängungen, die es ermöglichen, die Rampe parallel zur Bodenoberfläche zu halten, während abrupte Fahrzeugbewegungen um die Längsachse auftreten. Solchen Aufhängungen sind oft Regeleinrichtungen zugeordnet, die manuell oder automatisch gesteuert werden und dazu dienen, die Höhe der Rampe bis zu ihren Enden hin über der Bodenoberfläche derart optimal einzustellen, daß das Risiko verringert wird, daß eines der Enden der Rampe mit dem Boden in Kontakt tritt, so daß es beschädigt werden kann.
  • Die Anstrengungen, die unternommen wurden, um die Folgen der Schwenkbewegungen um eine Vertikalachse bzw. einer Gierbewegung und um eine Querachse oder einer Nickbewegung zu beschränken, waren sehr begrenzt. Eine Gierbewegung verursacht nur geringe Gefahren der Beschädigung der Rampe durch Kontakt mit dem Boden. Sie kann hingegen zur Folge haben, daß sich beispielsweise an den Enden der Rampe Überkonzentrationen und Unterkonzentrationen des auf dem Boden verbreiteten Behandlungsproduktes ergeben. Darüber hinaus ist ein beträchtlicher Aufwand an Gelenken, die die aufeinanderfolgenden Teilstücke der Rampe miteinander verbinden, und an Einrichtungen, um die Teilstücke in Ausrichtung zueinander zu halten, erforderlich.
  • Eine Nickbewegung kann analoge Folgen haben. Hierbei kann sich die Rampe, wenn sie nicht mehr in einer Vertikalebene gehalten wird, unter der Auswirkung ihres Gewichtes und ihrer Flexibilität nach vorne oder nach hinten neigen. Dies kann ebenfalls Überkonzentrationen und Unterkonzentrationen des zu behandelnden Produktes und übermäßig hohe Biege- und Torsionsbeanspruchungen in bezug auf die Verbindungen zwischen den aufeinanderfolgenden Teilstücken der Rampe zur Folge haben. Wenn der Boden in Fahrtrichtung des Fahrzeuges ansteigt oder abfällt oder wenn abrupte Beschleunigungen oder Verzögerungen des Trägerfahrzeuges auftreten, kann die Rampenkonstruktion auf anormale Weise arbeiten, was durch eine Verbiegung unter der Auswirkung des Eigengewichtes und ihrer Flexibilität verursacht wird, wie vorstehend beschrieben. Um die Gefahren eines Bruches zu vermeiden, hat man den Widerstand der Rampe in bezug auf Biege- und Torsionsbeanspruchungen erhöht, was eine unerwünschte Gewichts- und Kostenerhöhung mit sich bringt.
  • Man könnte eine einfache Beseitigung dieser Probleme ins Auge fassen, indem man in den erwähnten klassischen Pendelaufhängungen die Längsachsengelenke durch Kugelgelenke ersetzt, die eine Bewegung in sämtliche Richtungen ermöglichen. Diese Lösung erweist sich jedoch in der Praxis als ungeeignet, da die Größe der Winkelverschiebungen, die man tolerieren kann und kompensieren muß, um die Längsachse, Querachse oder Vertikalachse nicht immer gleich ist.
  • In bezug auf die Begrenzung der Folgen der Gierbewegung ist die EP-A-0 343 547 zu nennen, die eine Vorrichtung beschreibt, bei der die Rampe mit dem Fahrzeug über einen vertikalen Torsionsstab verbunden ist, der Gierschwingungen um eine Vertikalachse ermöglicht und eine Rückstellkraft in bezug auf die Situation erzeugt, bei der sich die Rampe in einer Querebene befindet. Der Torsionsstab ist mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Gelenkzapfen verbunden, der Schwingungen um die Längsachse ermöglicht. Es sind ferner Dämpfungseinrichtungen vorgesehen.
  • Gemäß der FR-A-2 559 686 ist der Torsionsstab der EP-A- 0 343 547 durch einen vertikalen Drehzapfen mit elastischen Rückstelleinrichtungen ersetzt.
  • In bezug auf die Begrenzung der Auswirkungen der Nickbewegung beschreibt die EP-A-0 085 597 der Patentinhaberin eine Vorrichtung mit dem Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1, bei der die Rampe über ein Kugelgelenk an einem mit dem Chassis verbundenen Lager aufgehängt ist und bei der Abrollflächen und Rollen Schwenkbewegungen um eine Längsachse ermöglichen. Die Rollen können von ihren Abrollflächen abkommen, wodurch ein Verschwenken der Rampe um eine Querachse, die sich durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes erstreckt nur in einer Richtung möglich ist. Es sind elastische Einrichtungen vorgesehen, um die Rollen wieder in Kontakt mit den Abrollflächen zurückzuführen. Diese Anordnung sieht daher nur eine Teillösung für das erwähnte Problem vor.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die vorstehend angegebenen Probleme auf wirksame Weise mit einem robusten Material und geringen Kosten beseitigt werden können, wobei gleichzeitig die Vorteile der Pendelaufhängungen, Schwingarmaufhängungen u. a. des Standes der Technik bewahrt werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe umfaßt eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation gemäß dem Patentanspruch 1 ein Trägerfahrzeug, das mit einem in bezug auf das Fahrzeug festen Rahmen versehen ist, eine Rampe, die Einrichtungen zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation aufweist und parallel zum Boden sowie senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist, und eine Aufhängung, die die Rampe mit dem festen Rahmen verbindet und Kompensationseinrichtungen aufweist, die in der Lage sind, rasche Winkelverschiebungen des Fahrzeuges um eine parallel zur Fahrtrichtung verlaufende Längsachse zu kompensieren, um die Rampe in eine mittlere Position zurückzubringen, wobei die Aufhängung einen beweglichen Rahmen aufweist, der zwischen den Kompensationseinrichtungen und dem festen Rahmen angeordnet ist und die Kompensationseinrichtungen trägt, wobei der bewegliche Rahmen mit dem festen Rahmen über ein Gelenk verbunden ist, das eine Schwenkbewegung um eine Querachse ermöglicht, die sich in einer Richtung parallel zur Bodenoberfläche und senkrecht zur Fahrtrichtung erstreckt, so daß der Schwerpunkt der durch den beweglichen Rahmen, die Kompensationseinrichtungen und die Rampe gebildeten Einheit im Ruhezustand unter dieser Achse liegt, wodurch die Gewichts- und Trägheitskräfte der Einheit dazu neigen, den Schwerpunkt in eine Ebene zurückzuführen, die vertikal oder parallel zu der Resultierenden der Kräfte verläuft, die auf die Einheit einwirken, und die die Querachse passiert, wobei eine Schwenkbewegung des Schwerpunktes auf beiden Seiten dieser Ebene möglich ist.
  • Es wird daher eine Art Pendelaufhängung verwirklicht, bei der die Rampe nicht nur um eine Längsachse, wie beim Stand der Technik, sondern auch um eine Querachse schwingt. Die Vorteile einer klassischen Pendelaufhängung in bezug auf eine Längsachse oder einer Aufhängung mit um Längsachsen schwingenden Schwingarmen des Standes der Technik werden daher beibehalten.
  • Vorzugsweise sind des weiteren elastische Einrichtungen vorgesehen, die den Schwerpunkt der Einheit in die vertikal oder parallel zu der Resultierenden der Kräfte verlaufende Ebene zurückführen können, wenn dieser hiervon durch eine rasche Verschiebung abweicht. Diese Anordnung entspricht einem Fall, in bezug auf den zwei Arten von möglichen Gründen für ein Verschwenken der Einheit um die Querachse existieren: eine Beschleunigung oder ein abruptes Abbremsen des Trägerfahrzeuges oder ferner eine abrupte Änderung der Situation dieses Fahrzeuges unter der Einwirkung einer Bodenunregelmäßigkeit, die zu einer raschen Verschiebung führt. Eine zunehmende Veränderung der Neigung in Fahrtrichtung führt hingegen zu einer langsamen Verlagerung. Die erste Art der Verlagerung kann, wenn sie nicht durch elastische Einrichtungen kompensiert wird, Schwingungen mit zu hoher Amplitude mit sich bringen, was nicht erwünscht ist.
  • Vorzugsweise sind ferner Dämpfungseinrichtungen in bezug auf die Schwenkbewegungen der Einheit um die Querachse vorgesehen.
  • Bei einer interessanten Ausführungsform sind die elastischen Einrichtungen und die vorstehend erwähnten Dämpfungseinrichtungen zwischen einem mit dem Trägerfahrzeug, beispielsweise dem festen Rahmen, verbundenen Element und dem beweglichen Rahmen in mindestens einem doppelt wirkenden Arbeitszylinder kombiniert, dessen beide Kammern jeweils mit einem ein unter Druck stehendes Gas enthaltenden Behältnis verbunden sind. Die beiden Kammern sind darüber hinaus untereinander über eine kalibrierte Einschnürung miteinander verbunden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ermöglichen die den beweglichen Rahmen mit dem festen Rahmen verbindenden Einrichtungen des weiteren eine Schwenkbewegung um eine Vertikalachse, und elastische Einrichtungen, die vorzugsweise mit Stoßdämpfern verbunden sind, sind zwischen dem beweglichen Rahmen und dem festen Rahmen oder dem Trägerfahrzeug vorgesehen, wobei diese Einrichtungen dazu dienen, eine der Rampe zugeordnete Bezugsebene wieder in eine Querorientierung zurückzubringen, wenn sie hiervon abgewichen ist.
  • Man erreicht somit zusätzlich zur Kompensation der Nicht- Vertikalität der Rampe eine Kompensation des "Schlagphanömens", das insbesondere dann entsteht, wenn die Bahn des Trägerfahrzeuges nicht genau geradlinig verläuft.
  • Vorzugsweise umfassen die mit Stoßdämpfern versehenen elastischen Einrichtungen mindestens einen Arbeitszylinder, dessen beide Kammern jeweils mit einem ein unter Druck stehendes Gas enthaltenden Behältnis verbunden sind.
  • Bei einer interessanten Ausführungsform umfassen die Verbindungseinrichtungen zwischen dem festen Rahmen und dem beweglichen Rahmen ein Kugelgelenk, das Schwenkbewegungen um zwei sich kreuzende Achsen ermöglicht.
  • Vorzugsweise ist ein am Kugelgelenk oder am Drehpunkt am beweglichen Rahmen montiertes Element gezwungen, sich in einer Längsrichtung zu bewegen, und die elastischen Einrichtungen neigen dazu, den beweglichen Rahmen durch Verschwenken um die Vertikalachse wieder in eine konstante Position in bezug auf das Element zurückzubringen.
  • Durch den Einsatz eines Kugelgelenks werden Kosten gespart. Es ist jedoch auch möglich, eine andere Konstruktion vorzusehen, bei der ein Zwischenelement mit dem festen Rahmen über ein Drehgelenk mit einer Vertikalachse oder einer Querachse und mit dem beweglichen Rahmen über ein Drehgelenk mit einer Querachse oder einer Vertikalachse verbunden ist. Die Achsen der beiden Drehgelenke treffen sich hierbei im gleichen Punkt oder treffen sich nicht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den Figuren im einzelnen erläutert. Es zeigen:
  • Figur 1A eine schematische Gesamtansicht eines mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung versehenen Fahrzeuges von hinten;
  • Figur 1 in schematischer perspektivischer Ansicht einen Teil der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung;
  • Figur 2 eine schematische Seitenansicht der gleichen Vorrichtung;
  • Figur 3 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung;
  • die Figuren 4 und 5 Seitenansichten der Vorrichtung, die die Situation darstellen, in der der Fahrzeugweg ansteigt und abfällt;
  • Figur 6 eine schematische Ansicht der Vorrichtung während einer Gierbewegung des Fahrzeuges;
  • Figur 7 eine schematische Ansicht entsprechend Figur 6, die eine Herstellungsvariante zeigt;
  • Figur 8 einen seitlichen Schnitt im Detail einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 9 eine Draufsicht auf die Ausführungsform der Figur 8; und die Figuren 10 und 11 schematische Ansichten von Arbeitszylindern, die bei der Ausführungsform der Figuren 8 und 9 Verwendung finden.
  • Die Figuren zeigen einen beweglichen Rahmen 1, der als vertikales Dreieck dargestellt ist und mit Hilfe einer Pendelaufhängung oder von Schwingarmen bekannter Art, die nicht gezeigt sind, eine Spritzrampe R trägt. Der bewegliche Rahmen 1 befindet sich in der Ruhelage in einer Vertikalebene. Er ist mit einem schematisch durch eine Stange 2 dargestellten festen Rahmen über ein Kugelgelenk 3 verbunden, das Bewegungen um eine Querachse YY und eine Vertikalachse ZZ ermöglicht. Das Kugelgelenk 3 befindet sich in der Ruhelage an der Senkrechten durch den Schwerpunkt der durch den beweglichen Rahmen 1, die Rampe R und die diese miteinander verbindende Aufhängung gebildeten Einheit. Bewegungen des beweglichen Rahmens 1 in bezug auf eine Längsachse könnten im Prinzip durch das Kugelgelenk 3 ermöglicht werden, werden jedoch durch eine Antidrehvorrichtung verhindert, die durch einen Gleitstein 4 gebildet ist, der am Kugelgelenk auf dem beweglichen Rahmen 1 montiert ist und zwischen zwei festen Gleitschienen 5 des Trägerfahrzeuges V und somit des festen Chassis 2 verschoben und in Längsrichtung gesteuert wird.
  • Das Kugelgelenk 3 kann durch zwei Gelenke um eine Vertikalachse und eine Querachse ersetzt werden, die beide an der Vertikalen durch den Schwerpunkt der Einheit aus dem beweglichen Rahmen, der Rampe und der Aufhängung und über diesem Schwerpunkt angeordnet sind.
  • Eine andere Antidrehvorrichtung, die beispielsweise durch ein geeignetes Gestänge gebildet ist, kann ebenfalls Verwendung finden, insbesondere dann, wenn der bewegliche Rahmen 1 keine Schwingungen um eine Längsachse aufweist. Man erinnert sich daran, daß die Längsschwingungen durch das Pendelsystem oder die herkömmlichen Schwingarme aufgenommen werden, die zwischen der Rampe und dem beweglichen Rahmen 1 angeordnet sind. Eines der beiden Enden des Gleitsteins 4 ist fest mit dem beweglichen Rahmen 1 ausgebildet. Das andere Ende des Gleitsteins ist mit Hilfe eines Quergestänges 6 und zwei Federn 7 an zwei Punkten 8 mit dem beweglichen Rahmen verbunden, wobei diese Punkte nahezu in der Horizontalebene des Gleitsteines 4 liegen, jedoch gegenüber der Vertikalebene desselben versetzt sind. Das Gestänge 6 und die Federn 7 bilden eine Rückstellvorrichtung, die die Ebene des beweglichen Rahmens 1 in einer Querrichtung zurückstellt, wenn sie durch ein Verschwenken um die Vertikalachse ZZ verschoben worden ist, wie dies besonders klar aus Figur 6 hervorgeht.
  • Bei der in Figur 7 gezeigten Variante sind das Gestänge 6 und die beiden Federn 7 durch Federn 9 ersetzt, die schief zwischen dem Ende des Gleitsteines 4 und den Punkten 8 des beweglichen Rahmens angeordnet sind. Diese Federn 7, 9 sind vorzugsweise Gasfedern.
  • Die Lage der Punkte 8 am beweglichen Rahmen kann variieren, und zwar unter der Bedingung, daß sie beiderseits der Achse ZZ liegen.
  • Dämpfungseinrichtungen 10, die als Zylinder mit zwei Kolbenstangen ausgebildet sind, d. h. in denen der Innendruck nicht dazu neigt, den Kolben in der einen oder der anderen Richtung zu verschieben, und die einen gedrosselten Durchlaß 11 aufweisen, der die beiden Kammern miteinander verbindet, sind zwischen dem nicht dargestellten Trägerfahrzeug oder dem festen Rahmen 2 und Punkten 12 des beweglichen Rahmens, die in Horizontalrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, vorgesehen. Diese Arbeitszylinder dienen dazu, die Schwingbewegungen des beweglichen Rahmens um die Querachse YY zu dämpfen. In diesem Fall wirken die beiden Dämpfungseinrichtungen im gleichen Sinne, wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist. Sie dämpfen ferner Drehbewegungen um die Vertikalachse ZZ, d. h. Gierbewegungen, wie aus den Figuren 6 und 7 hervorgeht. In diesem Fall wirken die beiden Dämpfungseinrichtungen im entgegengesetzten Sinne.
  • Die Lage der Punkte 12 kann variieren, und zwar unter der Bedingung, daß sie beiderseits der Vertikalachse ZZ und im Abstand von der Querachse YY liegen.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung hat die folgenden Wirkungen: während einer Gierbewegung, d. h. einer Drehbewegung um die Vertikalachse, werden der bewegliche Rahmen 1 und somit die Rampe automatisch durch Schwingungsdämpfung in einer Querrichtung relativ zur allgemeinen Bewegungsrichtung des Fahrzeuges rückgestellt. Unter der Auswirkung des Gewichtes des die Rampe tragenden beweglichen Rahmens neigt der Schwerpunkt der von der Rampe und dem beweglichen Rahmen gebildeten Einheit dazu, beständig auf die Vertikale des Kugelgelenkes 3 zu gelangen, das sich über diesem Schwerpunkt befindet. Die Rampe neigt beständig dazu, sich in einer Vertikalebene zu verschieben, sei es nach einer mehr oder weniger raschen Nickbewegung, sei es, wenn das Fahrzeug eine ansteigende oder abfallende Bahn verfolgt.
  • Wie man erkennen kann, orientiert sich der bewegliche Rahmen in bezug auf das Fahrzeug im Sinne einer Drehbewegung um eine Vertikalachse und in bezug auf die Vertikale desselben während einer Drehbewegung um eine Querachse.
  • Man erhält somit eine optimale Wirkung in bezug auf die Spritzrampe. Es wurde vorstehend eine Vorrichtung beschrieben, bei der der bewegliche Rahmen automatisch unter der Wirkung der Federn 7 oder 9 im Fall von Drehebwegungen um die Vertikalachse oder unter der Wirkung seines Gewichtes im Fall von Schwenkbewegungen um die Querachse wieder in seine mittlere Position zurückkehrt. Man kann hierbei auf die Dämpfung einwirken, indem man die Eigenschaften des gedrosselten Durchlasses 11 der Arbeitszylinder verändert.
  • Man kann ferner für die Steuerung des beweglichen Rahmens selbsttätige Automatiken einsetzen.
  • Um beispielsweise gegen das Schlagen vorzugehen, kann man einen Beschleunigungsmesser an jedem Ende der Rampe installieren. Eine Beschleunigungsdifferenz wirkt mit Hilfe einer Elektronik auf zwei Servoventile ein, die die Arbeitszylinder steuern.
  • Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel, das mit dem ersten kombiniert werden kann, wirkt auch ein Neigungsmesser Gewicht (Pendel, Niveau) auf die Servoventile ein, um die Rampe in einer Vertikalebene zu verstellen.
  • Die Figuren 8 und 9 zeigen eine Ausführungsform, bei der das Kugelgelenk 3 durch eine Einheit ersetzt ist, die ein Zwischenstück 20 umfaßt, das mit dem festen Rahmen 2 über ein Gelenk mit einer Vertikalachse ZZ verbunden ist, das durch zwei koaxiale Drehzapfen 21, 22 gebildet ist. Das Zwischenelement 20 ist mit dem beweglichen Rahmen 1 über ein Gelenk mit einer Querachse YY verbunden, das durch zwei koaxiale Drehzapfen 23f 24 gebildet ist. Die Gelenke 21, 22 und 23, 24 können auch vertauscht werden.
  • Der Gleitstein 4 und die Gleitschienen 5 können auch entfallen, so daß die Gelenke nur Dreh- bzw. Schwenkbewegungen um die Achsen YY und ZZ ermöglichen.
  • Zwei stabilisierende Arbeitszylinder 25 sind zwischen dem festen Rahmen 2 und dem Zwischenelement 20 montiert. Ihre Konstruktion ist schematisch in Figur 9 dargestellt. Ein zylindrisches Gehäuse, das mit Flüssigkeit gefüllt ist, wird durch den Kolben in zwei Kammern 26, 27 aufgeteilt, die jeweils mit einem Behältnis 28, 29 verbunden sind, das ein Gas enthält, welches von der Flüssigkeit über eine Membran getrennt ist. Die Leitungen 30, 31, die die Kammern 26, 27 mit den Behältnissen 28, 29 verbinden, besitzen einen gedrosselten Querschnitt. Es ist somit zu erkennen, das die Einheit wie eine einem Stoßdämpfer zugeordnete Feder wirkt, um das Zwischenelement 20 und somit die Rampe in eine Querlage relativ zum Trägerfahrzeug zurückzustellen, wenn sie demgegenüber verschoben wurde.
  • Ein Arbeitszylinder 32 eines anderen Typs ist zwischen dem Zwischenelement 20 und dem beweglichen Rahmen 1 angeordnet. Dieser mit Flüssigkeit gefüllte Arbeitszylinder ist durch einen Kolben mit zwei Kolbenstangen in zwei Kammern 33, 34 aufgeteilt. Die beiden Kammern 33, 34 sind jeweils an ein Behältnis 35, 36 angeschlossen, das ein Gas enthält, das über eine Membran von der Flüssigkeit getrennt ist. Des weiteren verbindet eine Leitung 37, die eine Drossel aufweist, die beiden Kammern miteinander. Die Leitung 37 ist außerhalb des Gehäuses des Arbeitszylinders dargestellt. Sie kann jedoch gut durch einen gedrosselten Kanal ersetzt werden, der in der Kolbenwandung vorgesehen ist.
  • Es ist somit zu erkennen, daß sich die Einheit bei abrupten Bewegungen wie eine aus einer Feder und einem Stoßdämpfer bestehende Einheit verhält, jedoch bei einer langsamen Verschiebung unter Schwerkraftwirkung den Kolben und somit die Rampe in eine Gleichgewichtsposition verschiebt, und zwar unabhängig von der Lage des Zwischenstücks 20 und somit des Trägerfahrzeuges relativ zur Vertikalen. Der Arbeitszylinder 32 ist vom gleichen Typ wie die vorstehend beschriebenen Stoßdämpfer 10.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation mit einem Tragerfahrzeug (V), das mit einem in bezug auf das Fahrzeug festen Rahmen (2) versehen ist, einer Rampe (R), die Einrichtungen zur Behandlung des Bodens oder der Vegetation aufweist und parallel zum Boden sowie senkrecht zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges angeordnet ist, und einer Aufhängung (S), die die Rampe mit dem festen Rahmen verbindet und Kompensationseinrichtungen aufweist, die in der Lage sind, rasche Winkelverschiebungen des Fahrzeuges um eine parallel zur Fahrtrichtung verlaufende Langsachse zu kompensieren, um die Rampe in eine mittlere Position zurückzubringen, wobei die Aufhängung einen beweglichen Rahmen (1) aufweist, der zwischen den Kompensationeinrichtungen und dem festen Rahmen angeordnet ist und die Kompensationseinrichtungen trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Rahmen mit dem festen Rahmen über ein Gelenk (3, 23-24) verbunden ist, das eine Schwenkbewegung um eine Querachse (YY) ermöglicht, die sich in einer Richtung parallel zur Bodenoberfläche und senkrecht zur Fahrtrichtung erstreckt, so daß der Schwerpunkt der durch den beweglichen Rahmen, die Kompensationseinrichtungen und die Rampe gebildeten Einheit im Ruhezustand unter dieser Achse (YY) liegt, wodurch die Gewichts- und Trägheitskräfte der Einheit dazu neigen, den Schwerpunkt in eine Ebene zurückzuführen, die vertikal oder parallel zu der Resultierenden der Kräfte verläuft, die auf die Einheit einwirken, und die die Querachse (YY) passiert, wobei eine Schwenkbewegung des Schwerpunktes auf beiden Seiten dieser Ebene möglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß desweiteren elastische Einrichtungen vorgesehen sind, die den Schwerpunkt der Einheit in die vertikale oder parallele zur Resultierenden der Kräfte Ebene zurückbringen können, wenn dieser hiervon durch eine rasche Verschiebung abweicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Dämpfungseinrichtungen (10, 11) in bezug auf die Schwenkbewegungen der Einheit um die Achse (YY) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem festen Rahmen oder dem Trägerfahrzeug und dem beweglichen Rahmen mindestens ein Arbeitszylinder (10) mit zwei Kolbenstangen vorgesehen ist, dessen beide Kammern jeweils an einen ein unter Druck stehendes Gas enthaltenden Behälter angeschlossen sind, wobei die beiden Kammern ferner über eine kalibrierte Drossel (11) miteinander verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den beweglichen Rahmen mit dem festen Rahmen verbindende Gelenk desweiteren eine Schwenkbewegung um eine Vertikalachse (ZZ) ermöglicht und daß elastische Einrichtungen (7, 9) zwischen dem beweglichen Rahmen und dem festen Rahmen oder dem Trägerfahrzeug vorgesehen sind, wobei diese Einrichtungen dazu dienen, eine der Rampe zugeordnete Bezugsebene wieder in eine Querorientierung zurückzubringen, wenn sie hiervon abgewichen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Einrichtungen mit Stoßdämpfern versehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Stoßdämpfern versehenen elastischen Einrichtungen mindestens einen Arbeitszylinder (25) umfassen, dessen beide Kammern (26, 27) jeweils mit einem ein unter Druck stehendes Gas enthaltenden Behältnis (28, 29) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung zwischen dem festen Rahmen und dem beweglichen Rahmen herstellende Gelenk ein Kugelgelenk (3) umfaßt, das Schwenkbewegungen um die beiden sich kreuzenden Achsen (YY, ZZ) ermöglicht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Kugelgelenk oder am Drehpunkt am beweglichen Rahmen (1) montiertes Element (4) gezwungen ist, sich in einer Längsrichtung zu bewegen, und daß die elastischen Einrichtungen (7, 9) dazu neigen, den beweglichen Rahmen durch Verschwenken um die Vertikalachse wieder in eine konstante Position in bezug auf das Element zurückzubringen.
DE69200067T 1991-01-04 1992-01-03 Boden- oder Vegetationsbehandlungsvorrichtung, mit einer um longitudinale und transversale Achsen schwenkbaren Rampe. Expired - Fee Related DE69200067T2 (de)

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