DE6918215U - Einspulig gewebtes band mit einem elastischen grundgewebe und einer gerueschten oberdecke. - Google Patents
Einspulig gewebtes band mit einem elastischen grundgewebe und einer gerueschten oberdecke.Info
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Description
Patentanwalt DIPL-ING. INGRISCH, WUPPERTAL-ELBERFELD wall 27/29
't.'uppertal-Elberfuld , den '■· l'^-i 1 'r>'·)
1 1/ina
Anwaltsakte Nr. 4393
Einspulig gewebtes Band mit einem elastischen Grundgewebe und einer gerüschten Oberdecke
Die Neuerung betrifft ein einspulig gewebtes, elas+isches
Band, das aus einem festen, die Elastikfäden enthaltenden Grundgewebe und einem mit diesem teilweise abbindenden,
lockeren Rüschengewebe als Oberdecke besteht und vorzugsweise als Wäscheträgerband Verwendung findet. Dabei ist
das Rüschengewebe breiter als das Grundgewebe, so daß die Randzonen der Oberdecke als Rüschen über die LKigsränder
des Grundgewebes vorstehen.
Bei den bekannten Rüschenbündern dieser Art macht sich
insbesondere dann, wenn sie als Trägerbänder verwendet werden, der Nachteil bemerkbar, daß die dür.ne, transparente Rüsche an den Längsrändern des festeren Bandmittelteils,
d. h. an der Übergangsstelle zu diesem, nach oben hochge bogen wird und die schmalere Wittelzone des Bandes, die
am menschlichen Körper stramm anliegt, mit ihren Rändern
in die Körperha.ut einschneidet. Des weiteren hat ein solches
Band den Mangel, daß es im Verstellschieber ... ■■ 'g Halt findet und wegen der fadenscheinigen Struktur de ..,chen
zu einem Aufrauhen der Kantenfaden neigt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elastisches
Rüschenband zu schaffen, das auf seiner Rückseite im Bereich der Mittel zone eine glatte Auflagefläche und in
seinen Randzonen eine dauerhafte und widerstandsfähige, duftige Rüsche aufweist. Diese Aufgabe wird vorteilhaft
durch ein Band der eingangs genannten Art gelöst, dessen kennzeichnendes Merkmal gemäß der Neuerung darin besteht,
daß die das Grundgewebe überragenden Randzonen des Rüschengewebes schlauchartig ausgebildet sind. Dabei wird
aas Band zweckmäßig derart gestaltet, dab zu einem Rapport sechs Einschläge des Schußfadens gehören, von denen
vier im Grundgewebe arbeiten und gleichzeitig an der Bildung jeweils eines Teiles einer Rrndrüsche beteiligt sind,
während jeder dritte Einschlag nur im Rüschengewebe und dessen Handzonen abbindet. Auf diese Weise entsteht beim
Zusammenziehen des Bandes in den das Grundgewebe überragenden Randzonen des Obergewebes eine voluminöse und duftige
Rusche, die aufgrund der Bindungsart unmittelbar mit
de:r; Grundgewebe verbunden ist und hierdurch einen solchen ■'-■If. Y op.it zt, 'la.!.· sie si jh uicht mehr hoofiti eg en kann und
■oir.e::. ;'A':\ ■··■ M:r:e: u en riet; Τ1-?-» rules in die ScüuI terpartien aer
:\'t:: ■-■■■ ::i-.. ^ntge.-ej'iv.'irk '.. Zudem bietet das neuartige Band
jine nun ri'i jn^MCi e Ru t^:.:iuiu:ierh'' it TV-r die Yerstellschiob'i:·
Uli·: ^-y.y'·':.vlei 3 r;f-t eine beachtliche Verschleißf estig-...ojt.
.jc'' 1J (-''ν ι i c:'y '/eichriet es sich durch eine vtrhältnis-
il:'■.;;.■}.■ üinfi-'.'hi? und preisgünstige HerstellbR.rkeit aus.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
neuerungsgeraaiSen Bandes veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Schußfolge innerhalb eines Rapportes anhand
eines Schnittes quer zur Kettrichtung und
Fig. 2 eine entsprechende Webpatrone.
Das Band besteht im wesentlichen aus einem festen, die Elastik-Kettfäden 6 enthaltenden Grundgewebe 3 und einem
lockeren Rüschengewebe 4 mit den schlauchförmig ausgebildeten
Randzonen 41, wobei das Rüschengewebe als Obergewebe, teilweise mit dem Grundgewebe abgebunden ist. Um
die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtig en,
wurde die Verbindung bzw. Abbindung zwischen dem Grundgewebe
und dem Rüschengewebe, die je nach Bedarf unterschiedlich
sein kann, nicht dargestellt. Die Raumform des Bandes kommt webtechnisch dadurch zustande, daß zu einem
Rapport sechs Einschläge des Schußfadens 5 gehören, von denen vier - nämlich der I. und II. bzw. IV. und V. Einschlag
- im Grundgev/ebe 3 arbeiten und gleichzeitig an der Bildung jeweils eines Teiles einer Handrüsche 41 beteiligt
sind, während jeder dritte Einschlag - also der III. und VT. - nur im Rüschengewebe 4 und dessen Randzonen
41 abbindet. Auf diese Weise sind die schlauchförmigen Randzonen 41 des Rüschengewebes 4 unmittelbar mit
dem Grundgev/ebe 3 verbunden.
18215
Zwecks besserer Veranschaulichung sind in Fig. 1 die in der Gewebeebene aufeinanderfolgenden Einschläge I - VI
des Schußfadens 5 in einem einzigen Querschnitt gemeinsam dargestellt.
Innerhalb eines Rapportes arbeitet der Schußfaden 5 wie folgt:
Schuß
II. Schuß
von links nach rechts im unteren Teil der linken Rüsche 41 und im Grundgewt'oe 3 bis
zum Wendepunkt x1,
von rechts nach links im Grundgewebe 3 und im unteren Teil der linken Rüsche 41 bis
zum Wendepunkt x2,
III. Schuß
von links nach rechts im oberen Teil der Rüsche 41, im Rüschen-Obergewebe 4 und im
oberen Teil der rechten Rüsche 41 bis zum Wendepunkt x3,
IV. Schuß von rechts nach links im unteren Teil der
rechten Rüsche 41 und in Grund^ewebe 3 bis
zum Wendepunkt x4,
V. Schuß von links nach rechts im Grundgewebe 3 und
im unteren Teil der rechten Rüsche 41 bis zum Wendepunkt x5,
— 5 —
Vl. dchuß von rechts nach links Im oberen Teil der
rechten :{iis>,he 4 1, irr» Rüschen-Obergewebe
und iia oberen Teil der linken Rüsche bis zum '„'endepunkt x6 usf.
Die Ausgestaltung des Bandes ist im üb. igen variabel. So kann beispielsweise die Unterseite des Gru/idgewebes, die
mit ner menschlichen Haut in Berührung kommt, in an sich
bekannter Weise durci die Verwendung von texturiertem
Kräuselgarn weich uno flauschig ausgebildet werden.
D c hut ζ ans orii ehe :
Claims (2)
1. Einspulig gewebtes, elastisches Band, insbesondere
Wäscheträgerband, bestehend aus einem festen, elastischen
Grundgewebe und einem mit diesem teilweise abbindenden, lockeren, unelastischen Rüschengewebe als
Obergewebe, dessen Randzonen das Grundgewebe an einer oder beiden Längskanten überragen, dadurch
gekennzeichnet , daß die das Grundgewebe (3) überragenden Randzonen (41) des Rüschengewebes (4)
schlauchartig ausgebildet sind.
2. Einspulig gewebtes Band nach Anspruch 1 mit jeweils einer Rüsche an beiden Längskanten, dadurch
gekennzeichnet , daß zu einem Rapport sechs Einschläge des Schußfadens (5) gehören, von
denen vier im Grundgewebe (3) arbeiten und gleichzeitig an der Bildung jeweils eines Teiles einer Randrüsche (41)
beteiligt sind, während jeder dritte Einschlag nur im Rüschengewebe (4) und dessen Randzonen (41) abbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696918215 DE6918215U (de) | 1969-05-02 | 1969-05-02 | Einspulig gewebtes band mit einem elastischen grundgewebe und einer gerueschten oberdecke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696918215 DE6918215U (de) | 1969-05-02 | 1969-05-02 | Einspulig gewebtes band mit einem elastischen grundgewebe und einer gerueschten oberdecke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6918215U true DE6918215U (de) | 1969-09-25 |
Family
ID=34110251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696918215 Expired DE6918215U (de) | 1969-05-02 | 1969-05-02 | Einspulig gewebtes band mit einem elastischen grundgewebe und einer gerueschten oberdecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6918215U (de) |
-
1969
- 1969-05-02 DE DE19696918215 patent/DE6918215U/de not_active Expired
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