DE6914474U - Vorrichtung zum verdrehen und inlagesetzen eines mehrwerkzeugspanners an werkzeugmaschinen, insbesondere an drehhalbautomaten. - Google Patents
Vorrichtung zum verdrehen und inlagesetzen eines mehrwerkzeugspanners an werkzeugmaschinen, insbesondere an drehhalbautomaten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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- B23Q16/02—Indexing equipment
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- B23Q16/10—Rotary indexing
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Description
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Verdrehen und
Inlagesetzten eines Mehrwerkzeugspanners an Werkzeugmaschinen,, insbesondere an Drehhalbautomaten mit einer hydraulischen
oder pneumatischen Betätigung des Arbeitszyklus.
Bekannte Vorrichtunrpifür diese Zwecke, mit denen das Schwenken
und Inlagesetsen von Mehrwerkzeugspannern in eine Arbeit slage durchgeführt wird, sind meistens mit einer hydraulischen
Betätigung versehen, wobei durch die Bewegung änes
Postscheckkonto München 2728 · Krg^sjjark^8|e Jtornborfl 689-M)
■ Kralsjoarkasse Slornborg 6oO-:o · uüutsch.o
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.'.ol'ocns in einer: Zylinder das Entsichern und die Aufspannung,
v.-r.c durch die Bewegung eines weiteren Kolbens in einem zwei-
;.or. Zylinder das Schwenken des Kehrwerkstückspanners durch-("cführt
wird. Ein Kachteil dieser Vorrichtunfeiist, daß sie
verhältnismäßig kompliziert sind, -^ie dem Arbeitszyklus entsprechende
hydraulische Betätigung erfordert verhältnismäßig komplizierte 1Jnc teure Anordnungen von hydraulischen Verteilern.
Gleichfalls sind die bekannten, mechanisch gesteuerten Vorr:; chtur.;enkor:ipliziert, kostspielig und nehmen mit ihrer
Konstruktion viel Arbeitsraum ein.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schwenken und Inlagesetzen eines Mehrwerkzeugspanners
in die Arbeitslage zu schaffen, die einfacher, zuverlässiger und auch billiger ist und die keinen komplizierten
Steuermechanismus erfordert.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, da3 die
Vorrichtung einen Kolben aufweist, der als Hohlzylinder ausgebildet und in einem Zylinder geradlinig längsverschiebbar
gelagert ist und zentrisch in dem Kolben eine drehbar gelagerte Zahnkupplung mit einer schraubenförmigen Nut angeordnet
ist, in welche Nut eine fest aber drehbar mit dem Kolben verbundene Rolle eingreift und die die Nut enthaltende
Zahnkupplung auf einer zentrisch verlaufenden Welle in Grenzen einer Arretierung verschiebbar angeordnet ist und
mit ihrer, der Verzahnung abgekehrten Stirnfläche in einer End stellung des Kolbens an einer an: freien Ende der Welle
angeordneten Kutter anliegt, und in der anderen Endstellung im Eingriff mit der Gegenverzahnung gelangt, welche fest mit
eier axial verschiebbaren und drehbar gelagerten Welle verbunden ist.
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.'-.Lc;;em, ochwonken und erneute Sichern aes i-.ei^
E panner π in der p;e schwenkt en Arbeiuslare durchführt und
v.'citer auch darin, daß der nanze einfache Ablauf des InlareGCtzens
durch einen einzigen hydraulischen Verteiler bewirkt werden kann. Der große Vorteil ir. Vergleich mit
den bekannten Lösungen liegt in der Einfachheit der ganzen Anordnung, die einen minimalen Arbeitsraum einnimmt und
in ihrer Funktion zuverlässig ist.
Ausführungsbeispiel der neuerungsgemäßen Vorrichtung ist in der Zeichnung schematisch in einem teilweisen Längsschnitt
dargestellt.
Die Vorrichtung zum Verdrehen und Inlagesetzen von Nehrwerkzeugspannern
besteht aus einem Zylinder 1, der an einem Ende mit einem Deckel 2 mit Bohrungen 3, 4 zur abwechselnden Zufuhr
oder Ableitung eines hydraulischen oder pneumatischen Druckmediums versehen ist, welches durch einen nicht dargestellten
Verteiler gesteuert ist. Das zweite Ende des Zylinders 1 ist mit einem Deckel 5 niit einem Loch für die Welle
6 abgeschlossen. An der äußeren Seite des Deckels 5 sind · ί
Klauen 7 vorgesehen, in die die Klauen 8 einr Ringes 9 eingreifen,
der fest mit der "Welle 6 verbunden ist, an welcher ein Werkzeughalter 26 angeordnet ist. in dem Zylinder 1 bewegt
sich geradlinig ein Kolben 10, der als Hohlzylinder ausgebildet
ist und gegen Drehen durch einen Zapfen 11 gesichert
ist, dessen Führungsflächen 12 sich gegen die Flanken der Ktit
13 in diesem Kolben 10 abstützen. Kit den. Kolben 10 ist ein
Zapfen 14- fest verbunden, auf dem drehbar die Rolle 15 gelagert
^■■•c. .,ie Λ,-llc ':>
:-;roir-u in eine- cc:.raube riiür::.!:^ I,u; Io
■:αι" :-----^-:-:-U:.;·: -7 ein, welche an der:, ilolocr. IG mittels
.-•rrier in a_c n.-rbo 19 durch eine Jeder 20 eingedrückte kugel
18 arretiere ist. Die Grundsiellung der Zahnkupplung I7 '
und des Lolbens 10 ist durch die Anlage an der Stirnfläche
der Kutter 21 bestimmt. Auf der Welle 6 ist ein Lüngskur;ell-r;er
22 gelagert, gegen das sich die Gegenverzahnung 23 der Zannkupplung r? abstützt, -ie Gegenverzahnung ist fest:
mittels der Paßfedern 24 mit der Welle 6 verbunden und mittels
des Sicherungsringes 25 gesichert. An dem verbreiterten Stimflansch der Welle 6 werden'mit Hilfe von Spannstükken
26 und Schrauben 27 Werkzeughalter 28 gespannt.
Die neuerungsgeinäße Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Bei Zufuhr hydraulischen Druckmediums durch die Bohrung 3
zur-rechten Seite des Kolbens 10 wird, wenn die Bohrung 4 mit
dein Abfluß verbunden ist, der Kolben 10 und mit ihm mittels der unter ?ederdruck stehenden Kugel 18 und der Kerbe 19
auch die Zahnkupplung 17 nach links geschoben. Durch diese bewegung wird die Zahnkupplung I7 in die Gegenverzahnung 23
eingerückt und durch weitere fortschreitende Bewegung wird
die Welle G um eine Entfernung ν verschoben, bis der Ring
des Längskugellagers 22 an der Stirnwand des Deckels 5 anliegt. Dadurch werden die Klauen 8 des Hinges 9, der fest
mit der Welle 6 verbunden ist, aus den Klauen 7 des Deckels
5 ausgerückt. Nach Anlage des Hinges des Längskugellagers 22 an der resten Stirnwand des Deckeis 5 drückt der Kolben bei
weiterer Bewegung die Kugel 18 gegen die Peder 20 aus der Kerbe 19 heraus und die fest mit dem Kolben 10 verbundene Holle
des Zapfens 14 führt mit dem Kolben eine geradlinige Bewegung
aus und verdreht unter dem Einflußnder schraubenförmigen
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eine Wirikellogc. Dic hurcl Io fällt an: Ende ^oc IL· lbenociiubs
10 linlvc in die r.crbe 2C) clcr Zahnkupplunr I7. ^"-Jr
i'cGt mit der Welle G verbundene hehrv.'erkzcu^cpanncr kann
eich nicht aurch 'iTägheitckräfte verdrehen, v:eii das der
stetige Eingriff der Zahnkupplung 17 mit der GegenverMahnung 23 in der äußersten Lage des Kolbens 10 voll verhindert,
der gegen Drehen mittels des Zapfens 11 gesichert ist, wobei die Zahnkupplung 17 durch die Holle 15 in der
schraubenförmigen Nut 16 gehalten v:ird. Kun wird mittels
des Verteilers die Zufuhr hydraulischen Druckmediums zur
Bohrung A- bewirkt und die Bohrung 3 wird auf den Abfluß
geschaltet. Der Kolben 10 komnt gleichzeitig mit der mi"c
ihm über die Kugel 18 unter Druck der Feder 20 verbundenen Zahnkupplung 17 von der linken Endstellung nach rechts
zurück. Die Zahnkupplung 17 wird aus der Gegenverzahnung 23 ausgerückt und drückt auf die auf die Welle 6 geschraubte
und gesicherte Kutter 21. Die Welle 6 bringt durch ihre axiale Bewegung nach rechts die Klauen 8 des Ringes 9 nit
den Klauen 7 des Leckeis 5 in Eingriff. Unmittelbar nach
dem Eingreifen der Klauen 8 des Ringes 9 in Klauen 7 des Deckels 5 hebt der Kolben 10 die Kugel 18 gegen die Kraft der
Feder 20 an und durch die weitere geradlinige Bewegung dreht
die Zahnkupplung 17 mittels der Rolle 15 und der schraubenförmigen
Nut 16 zurück in die Ausgangslage. Die Kugel 18 fällt wieder in die Kerbe 19 ein. Iv':iti:els des Druckes des hydraulischen
rlediums auf den Kolben 10 von links wird über die Mutter 21 durch den Zug der Welle ο dauernd der Ring 9 mil
den Klauen 8 in die Kj.auen 7 des Deckeis 5 gedrückt, wodurch die Arbeitslage des Lehrwerkzeugspanners fest fixiert wird.
- Schutzansprüche -
Claims (1)
- fc_i jl> Λ- <*. \-rVorrichtung zur. Verdrehen und Inlarresetzen eines Kehrv/erkzeugspannors an Werkzeugmaschinen, insbesondere an Drehhaibautorr.aten mit einer hydraulischen oder pneumatischen Iictätir';unL; des Arbeitszyklus, dadurch rrekennzeichnet, da:'; sie einen KoIc en (10) aufweist, der als Hohl zylinder ausgebildet und in einem Zylinder (1) geradlinig längsverschiebbar gelagert ist, daß zentrisch, in dec Kolben (10) eine drehbar gelagerte Zahnkupplung (17) mit einer schraubenförmigen Nut (16) ar^eordnet ist, in welche Nut eine drehbar mit dem Kolben (10) verbundene Rolle (15) eingreift und daß die die Wut (16) enthaltende Zahnkupplung (17) auf einer zentrisch verlaufenden Welle (6) in Grenzen einer Arretiervorrichtung (18, 19, 20, 29) verschiebbar angeordnet ist und miü ihrer der Verzahnung abgekehrten Stirnfläche in einer Endstellung des Kolben (10) an einer am freien Ende der Welle (G) angeordneten Kutter (21) anliegt und in der anderen Entstellung im Eingriff mit einer Gegenverzahnung (23) steht, welche fest mit der axial verschibbaren und drehbar gelagerten Welle verbunden ist.27. März 1972/846
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