DE69125300T2 - Klingelanordnung und -verfahren für einen tragbaren Telefonapparat - Google Patents
Klingelanordnung und -verfahren für einen tragbaren TelefonapparatInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein tragbares Telefon und insbesondere ein tragbares Telefon, das eine Klingelschaltung aufweist und in einer Tragebetriebsart und einer Fahrzeugbetriebsart zu verwenden ist.
- Es gibt ein bekanntes tragbares Telefon, das zwei Benutzungsbetriebsarten aufweist, d.h. eine Tragebetriebsart, in der das Telefon durch einen Benutzer verwendet wird, während er es mit sich führt und einer Fahrzeugbetriebsart, in der es an einem Fahrzeug befestigt ist. In der Tragebetriebsart wird ein kleiner und leichter, eingebauter Lautsprecher verwendet. In der Fahrzeugbetriebsart wird ein verhältnismäßig großer äußerer Lautsprecher benutzt, da der Lautsprecher nicht nur den Klingelton, sondern auch ein Sprachsignal abgibt und folglich dessen Sprachqualitat eine wichtige Rolle spielt.
- Im allgemeinen ist in der obenerwähnten Klingelschaltung der eingebaute, d.h. der innere Lautsprecher klein und weist einen eingeschränkten Frequenzgang auf, während der äußere Lautsprecher einen verhältnismäßig breiten Frequenzgang aufweist. In der herkömmlichen Klingelschaltung wird jedoch ein Klingelsignal verwendet, das ein einziges Frequenzspektrum aufweist. Folglich kann es, wenn die Frequenzgänge des inneren und äußeren Lautsprecher verschieden sind, ein Problem geben, daß die Energie eines Klingelsignals zum Betrieb des Lautsprechers nicht effektiv genutzt werden kann. Präziser, wenn das Klingelsignalspektrum breit ist und der innere Lautsprecher verwendet wird, wächst ein Anteil des Frequenzspektrums des Klingelsignals, der nicht benutzt wird, und die Leistungsaufnahme einer Klingelsignal erzeugenden Schaltung wird unerwünscht erhöht. Auf der anderen Seite, wenn das Klingelsignal-Frequenzspektrum eingeschränkt ist, um es an den inneren Lautsprecher anzupassen, ist es unmöglich, an den äußeren Lautsprecher genügend Leistung zu liefern, so daß kein effektiver Klingelton erzeugt werden kann.
- Ferner wird das Umschalten zwischen dem inneren und dem äußeren Lautsprecher manuell ausgeführt. Dieses manuelle Unschalten ist eine lästige Tätigkeit für den Anwender.
- In der Beschreibung der Europäischen Patentanmeldung Nummer 883084592, die unter der Nummer 308180 am 22. März 1989 veröffentlicht wurde, wurde dort eine Funkverkehr-Vorrichtung vorgeschlagen, die eine Grundeinheit aufweist, die mit einer Drahtleitung und einer Funkendeinrichtung verbunden ist, die mit der Grundeinheit über eine Funkverbindung verbunden ist. Wenn ein ankommendes Signal auf der Drahtleitung mit der Grundeinheit verbunden war, während die Funkendeinrichtung mit der Grundeinheit verbunden war, wurde ein Lautsprecher in der Grundeinheit veranlaßt, einen Klingelton zu erzeugen. Auf der anderen Seite, führte ein auf der Drahtleitung empfangenes ankommendes Signal, wenn die Funkendeinrichtung nicht mit der Grundeinheit verbunden war, dazu, daß ein Lautsprecher an der Funkendeinrichtung einen Klingelton nur während einer vorherbestimmten Zeitspanne erzeugte.
- In der Beschreibung der Europaischen Patentanmeldung Nummer 88308911.2, die unter der Nummer 310318 am 5. April 1989 veröffentlicht wurde, wurde dort eine Sprechfunk-Vorrichtung vorgeschlagen, die ein tragbares Funkgerät, das eine Sende/Empfangsantenne aufweist, die über ein Koaxialkabel mit einem zusätzlichen Baustein verbunden sein kann, der an einem Fahrzeug befestigt ist. Wenn das tragbare Funkgerät über das Koaxialkabel mit dem zusätzlichen Baustein verbunden wird, wird eine am Fahrzeug befestigte Antenne mit der Funkeinheit des tragbaren Funkgeräts verbunden, wohingegen wenn das tragbare Funkgerät von dem zusätzlichen Baustein entfernt wird, die Sende/Empfangsantenne des tragbaren Funkgeräts mit der Funkeinheit des Funkgeräts verbunden wird.
- In der Beschreibung der Internationalen Patentanmeldung, die unter der Nummer WO 89/00797 am 26. Januar 1989 veröffentlicht wurde, wurde dort ein Telefon für ein Kraftfahrzeug vorgeschlagen, das auf der einen Seite eine Funkvorrichtung und ein Bedienungselement, die über eine Datenleitung miteinander verbunden sind, und Niederfrequenzleitungen auf der anderen aufweist. Um es zu gestatten, eine zusätzliche Station zu bedienen, wurde vorgeschlagen, daß eine mit den Leitungen verbundene Schalteinheit mit einer zusätzlichen Vorrichtung, z.B. einem schnurloses Telefon, und einer Schnittstelle in der einen Datenleitung verbunden wird, die einen mit einem Abschnitt der einen Datenleitung verbundenen Dateneingang, und einen weiteren Dateneingang, der mit dem anderen Abschnitt der einen Datenleitung über einen ersten, ein durch die Schnittstelle gesteuertes Niederfrequenz-Relais aufweisenden Schalter verbunden war, aufwies, um eine Niederfrequenzverbindung zwischen der Funkvorrichtung und dem Bedienungselement oder der zusätzlichen Vorrichtung aufzubauen.
- Merkmale einer unten als ein Beispiel zu beschreibenden Klingelschaltung zur Verwendung in einem tragbaren Telefon sind, daß sie fähig ist, einen effektiven Klingelton entweder für einen inneren oder äußeren Lautsprecher zu erzeugen, und daß die Klingelschaltung automatisch innere und äußere Lautsprecher basierend auf den Anwendungsbedingungen des tragbaren Telefons schaltet.
- In einer unten als ein Beispiel zu beschreibenden Anordnung weist ein tragbares Telefon zwei Benutzungsbetriebsarten, eine Tragebetriebsart und eine Fahrzeugbetriebsart auf, und weist eine Betriebsart-Ermittlungsschaltung zur Ermittlung der Benutzungsbetriebsarten auf. Auf einen Anruf einer Basisstation hin, erzeugt eine Klingelschaltung des tragbaren Telefons einen Klingelton aus einem inneren Lautsprecher davon, wenn die Tragebetriebsart ermittelt wird, oder aus einem äußeren Lautsprecher, wenn die Fahrzeugbetriebsart ermittelt wird. In der Tragebetriebsart, erzeugt die Klingelschaltung ein erstes Klingelsignal, das ein Frequenzspektrum aufweist, das an den Frequenzgang des inneren Lautsprecher angepaßt ist, und erzeugt in der Fabrzeugbetriebsart ein zweites Klingelsignal, das ein Frequenzspektrum aufweist, das an den Frequenzgang des äußeren Lautsprecher angepaßt ist. Die Klingelschaltung kann zwei Klingelsignal erzeugende Schaltungen aufweisen, die jeweils erste und zweite Klingelsignale erzeugen. Ferner kann die Klingelschaltung eine einzelne Klingelsignal erzeugende Schaltung aufweisen, die das erste oder zweite Klingelsignal abhängig von der ermittelten Benutzungsbetriebsart erzeugt. Wenn der äußere Lautsprecher mit dem Telefon verbunden ist, wird ein Eingangsanschluß der Betriebsart-Ermittlungsschaltung gleichzeitig geerdet und dieses Erdungssignal kann als ein Ermittlungssignal der Betriebsart-Ermittlungsschaltung verwendet werden.
- Die folgenden Beschreibung und Zeichnungen offenbaren mittels eines Beispiels die Erfindung, die durch die beigefügten Ansprüche gekennzeichnet ist, deren Wortlaut das Ausmaß des dadurch verliehenen Schutzes bestimmen.
- In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 einen schematischen Blockschaltplan, der ein tragbares Telefon gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 2 einen Programmablaufplan, der die Anrufempfangsbetriebsweise des tragbaren Telefons der Fig. 1 zeigt;
- Fig. 3 einen schematischen Blockschaltplan, der einen speziellen Aufbau eines Lautsprechers/Mikrophons der Ausführung der Fig. 1 zeigt;
- Fig. 4 einen Frequenzgang eines inneren Lautsprechers und eines äußeren Lautsprechers, die in der Ausführung der Fig. 3 verwendet werden;
- Fig. 5 einen schematischen Blockschaltplan, der einen Klingelton-Generator des in Fig. 3 gezeigten Lautsprecher/Mikrophon-Abschnitts zeigt;
- Fig. 6 einen schematischen Blockschaltplan, der eine Betriebsart-Ermittlungsschaltung zeigt, die in der Ausführung der Fig. 3 verwendet wird;
- Fig. 7 einen schematischen Blockschaltplan, der einen weiteren speziellen Aufbau eines Lautsprecher/Mikrophon-Abschnitts der Ausführung der Fig. 1 zeigt; und
- Fig. 8 einen schematischen Blockschaltplan, der einen Klingelton-Generator des in Fig. 7 gezeigten Lautsprecher/Mikrophon-Abschnitts zeigt.
- In Fig. 1 kann ein tragbares Telefon 10 durch den Benutzer getragen werden oder an einem Fahrzeug befestigt werden. Das Telefon 10 weist eine Antenne 1 auf, die ein Hochfrequenz(HF)- Signal aufnimmt und ein HF-Signal ausstrahlt. Die Antenne 1 kann durch eine am Fahrzeug befestigte Antenne ersetzt oder auf sie umgeschaltet werden, wenn das Telefon 10 am Fahrzeug angebracht wird. Das aufgenommene HF-Signal wird an einen Empfängerabschnitt 3 über eine Antennen-Sende-Empfangsweiche 2 geliefert. Der Empfängerabschnitt 3 demoduliert das empfangene HF- Signal, um ein Niederfrequenz(NF)-Signal zu erzeugen, das ein Sprachsignal und ein Datensignal aufweisen kann. Das Sprachsignal wird an einen Lautsprecher/Mikrophon-Abschnitt 5 geliefert, um von einer Lautsprecher-Schaltung 12 oder einem Handapparat 14 abgegeben zu werden, die darin enthalten sind. Der Handapparat 14 kann einen Hörmuschel-Empfänger und ein Mundstück-Mikrophon aufweisen. Das Datensignal wird sowohl an eine Anrufermittlungsschaltung 7 als auch an eine Steuerschaltung 9 geliefert.
- Der Lautsprecher/Mikrophon 5 weist sowohl eine Mikrophon- Schaltung 13 als auch die Lautsprecher-Schaltung 12 und den Handapparat 14 auf. Die Mikrophon-Schaltung 13 und die Lautsprecher-Schaltung 12 werden für das sogenannte Freisprech-Telefonieren benutzt, bei dem der Benutzer ein Gespräch durch diese Schaltungen 12, 13 führen kann, ohne auf den Handapparat 14 zurückzugreifen. Das Freisprech-Telefonieren kann nur durchgeführt werden, wenn das Telefon 10 an einem Fahrzeug angebracht ist. In diesem Fall wird die Lautsprecher-Schaltung 12 zum Gespräch und zum Erzeugen eines hörbaren Klingeltons benutzt. Wenn das Telefon 10 als ein tragbares benutzt wird, wird der Handapparat 14 zum Gespräch verwendet und die Lautsprecher- Schaltung 12 wird der Erzeugung eines hörbaren Klingelton gewidmet.
- Ein Sprachsignal wird durch die Mikrophon-Schaltung 13 oder den Handapparat 14 eingegeben und an einen Senderabschnitt 4 geliefert. Der Senderabschnitt 4 wird auch mit einem Datensignal von der Steuerschaltung 9 und verschiedenen Signalen von einem Signalgenerator 6 versorgt. Der Senderabschnitt 4 sendet die gelieferten Signale an eine (nicht gezeigte) Basisstation eines fahrbaren Kommunikationssystems durch die Sende-Empfangsweiche 2 und die Antenne 1. Der Signalgenerator 6 erzeugt die verschiedenen Signale unter Kontrolle der Steuerschaltung 9. Die Steuerschaltung 9 steuert auch die Empfänger- und Senderabschnitte 3, 4 und veranlaßt insbesondere, daß sie sich auch einen gewünschten Hochfrequenzkanal in einer wohlbekannten Art und Weise einstellen.
- Die Anrufermittlungsschaltung 7 ermittelt aus dem gelieferten Datensignal ein Anrufsignal, das an das Telefon 10 gerichtet ist und erzeugt ein Anrufermittlungssignal. Das Anrufermittlungssignal wird sowohl an die Steuerschaltung 9 als auch an die Lautsprecher/Mikrophon-Schaltung 5 geleitet. Als Reaktion erzeugt die Lautsprecher/Mikrophon-Schaltung 5 einen hörbaren Klingelton durch die Lautsprecher-Schaltung 12, um den Benutzer auf einen Anruf aufmerksam zu machen.
- Das Telefon 10 weist ferner eine Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 auf, die den Benutzungszustand des Telefons 10 ermittelt. Genauer gesagt erzeugt, wenn das Telefon 10 als tragbares Gerät benutzt wird, die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 ein Tragebetriebsartsignal, wenn das Telefon 10 an einem Fahrzeug befestigt ist, erzeugt die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 ein Fahrzeugbetriebsartsignal. Auf das Fahrzeugbetriebsartsignal hin, kann die Steuerschaltung 9 von der Antenne 1 auf die am Fahrzeug befestigte Antenne schalten.
- Als Reaktion auf das Tragebetriebsartsignal, erzeugt die Lautsprecher-Schaltung 12 einen ersten hörbaren Klingelton, dessen Frequenz für einen inneren, im Telefon 10 untergebrachten Lautsprecher geeignet ist, der später beschrieben werden wird. Auf der anderen Seite erzeugt die Lautsprecher-Schaltung 12 als Reaktion auf das Fahrzeugbetriebsartsignal einen zweiten hörbaren Klingelton, dessen Frequenz für einen an das Telefon 10 anzuschließenden äußeren Lautsprecher geeignet ist, der ebenfalls später beschrieben werden wird. Da die Frequenzen der Klingeltöne so gewählt werden, ist es möglich, einen hörbaren Klingelton mit dem maximalen Pegel mit minimaler Leistungsaufnahme zu erzeugen.
- In Fig. 2 wartet das tragbare Telefon 10 bei Schritt S11 auf einen Anruf, der für es auf einem sogenannten Rufkanal bestimmt ist, der einer der Steuerkanäle zum Senden von Anrufsignalen und verschiedenen Steuersignalen von einer Basisstation zu tragbaren oder Fahrzeug-Telefonen ist. Wenn das Telefon 10 im Schritt S12 ein an es gerichtetes Anrufsignal empfängt und mit der Anrufermittlungsschaltung 7 ermittelt, veranlaßt die Steuerschaltung 9 den Signalgenerator 5 ein Antwortsignal zu erzeugen. Die Steuerschaltung 9 veranlaßt ferner den Senderabschnitt 4 im Schritt S13, das Antwortsignal an die Basisstation zu senden. Danach überprüft die Steuerschaltung 9 im Schritt S14, ob sie ein Kanalfestlegungssignal empfängt, das einen festgelegten Sprachkanal anzeigt. Wenn die Steuerschaltung 9 das Kanalfestlegungssignal nicht innerhalb einer vorherbestimmten Zeitspanne empfängt, kehrt der Ablauf zu Schritt S11 zurück. Andernfalls veranlaßt die Steuerschaltung 9 die Empfänger- und Senderabschnitte 3, 4 sich im Schritt S15 auf den festgelegten Sprachkanal einzustellen.
- Der Schritt S15 wird durch den Schritt S16 gefolgt, in dem der Benutzungszustand des Telefons 10 unter Verwendung der Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 überprüft wird. Wenn das Gerät 10 als ein tragbares Gerät benutzt wird, erzeugt die Lautsprecher-Schaltung 12 im Schritt S17 einen Tragebetriebsart-Klingelton, dessen Frequenz für den inneren Lautsprecher geeignet ist. Wenn das Gerät 10 an einem Fahrzeug befestigt ist, d.h. als ein Fahrzeuggerät benutzt wird, erzeugt die Lautsprecher- Schaltung 12 einen Fahrzeugbetriebsart-Klingelton, dessen Frequenz im Schritt S18 für den äußere Lautsprecher geeignet ist. Die Schritte S17 und S18 werden durch den Schritt S19 gefolgt, in dem die Steuerschaltung 9 überwacht, ob sie ein Abnehmsignal empfängt, das anzeigt, daß der Benutzer abgenommen hat, um ein Telefon-Gespräch zu beginnen. Wenn das Abnehmsignal nicht innerhalb einer vorherbestimmten Zeitspanne empfangen wird, kehrt das Telefon 10 in den Wartezustand zurück (Schritt S11).
- Wenn das Abnehmsignal im Schritt S19 empfangen wird, führt die Steuerschaltung 9 im Schritt S20 einen Verbindungsvorgang durch, in dem in der Tragebetriebsart der Handapparat 14 mit den Empfänger- und Senderabschnitten 3, 4 verbunden wird, während in der Fahrzeugbetriebsart die Mikrophon-Schaltung 13 und die Lautsprecher-Schaltung 12 jeweils mit den Sender- und Empfängerabschnitten 4 und 3 verbunden werden. Der Abschluß des Verbindungsvorgangs gestattet es dem Benutzer, im Schritt S21 ein Telefongespräch zu beginnen.
- In Fig. 3 umfaßt die im Lautsprecher/Mikrophon-Abschnitt 5 enthaltene Lautsprecher-Schaltung 12 einen ersten Klingelton- Generator 31 zum Erzeugen eines ersten Klingeltons, dessen Frequenz für einen damit verbundenen inneren Lautsprecher 32 geeignet ist. Die Lautsprecher-Schaltung 12 umfaßt auch einen zweiten Klingelton-Generator 33 zum Erzeugen eines zweiten Klingeltons, dessen Frequenz für einen äußeren Lautsprecher 35 geeignet ist. Zwischen dem zweiten Klingelton-Generator 33 und dem äußeren Lautsprecher 35 ist eine Signalkombinationsschaltung 34 zur Kombination des zweiten Klingeltons und eines Sprachsignals vom Empfänger 3 geschaltet (Fig. 1). Der äußere Lautsprecher 35 ist an die Signalkombinationsschaltung 34 durch einen an einem Telefongehäuse 37 befestigten Anschluß 36 anzuschließen. Während in der Fahrzeugbetriebsart ein Sprachsignal durch den äußeren Lautsprecher 35 zusammen mit dem Klingelton abgegeben wird, wird in der Tragebetriebsart ein Sprachsignal durch den Handapparat 14 abgegeben (Fig. 1). In der Tragebetriebsart wird nur der Klingelton vom inneren Lautsprecher 32 abgegeben.
- Wie oben erwähnt, wird das Frequenzspektrum des ersten Klingelsignals, das durch den ersten Klingelton-Generator 31 erzeugt wird, so eingestellt, daß es im wesentlichen dem verhältnismäßig eingeschränkten Frequenzgang des inneren Lautsprecher 32 entspricht. Auf der anderen Seite, wird das Frequenzspektrum des zweiten Klingelsignals, das durch den zweiten Klingelton-Generator 33 erzeugt wird, so eingestellt, daß es im wesentlichen dem verhältnismäßig weiten Frequenzgang des äußeren Lautsprechers 35 entspricht.
- Ein am Gehäuse 37 angebrachtes Anschlußteil 38 ist mit der Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 verbunden. Das Anschlußteil 38 ist geerdet, wenn das Telefon, d.h. das Gehäuse 37 an einem Fahrzeug angebracht ist. Folglich ermittelt, wenn das Anschlußteil 38 nicht geerdet ist, die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8, daß das Telefon in der Tragebetriebsart ist, während wenn das Anschlußteil 38 geerdet ist, die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 anzeigt, daß das Telefon in der Fahrzeugbetriebsart ist. Das Anschlußteil 38 kann so aufgebaut sein, daß wenn der äußere Lautsprecher 35 durch das Anschlußteil 36 mit der Signalkombinationsschaltung 34 verbunden wird, es gleichzeitig geerdet wird. Die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 liefert ein Tragebetriebsartsignal, das kennzeichnend für die Tragebetriebsart ist, an den ersten Klingelton-Generator 31 und ein Fahrzeugbetriebsartsignal, das kennzeichnend für die Fahrzeugbetriebsart ist, an den zweiten Klingelsignalgenerator 33. Die Anrufermittlungsschaltung 7 ermittelt ein Anrufsignal aus einem Datensignal von dem Empfängerabschitt 3 und liefert ein Anrufermittlungssignal, das kennzeichnend für das Auftreten eines Anrufsignalempfangs ist, an beide Klingelton-Generatoren 31 und 33.
- Beim Aufbau der Fig. 3 wird, wenn das Telefon in der Tragebetriebsart ist und ein Anrufsignalempfang stattfindet, der erste Klingelton-Generator 31 betrieben, um das erste Klingelsignal an den inneren Lautsprecher 32 zu senden. In diesem Fall kann, da das Frequenzspektrum des ersten Klingelsignals dem Frequenzgang des inneren Lautsprechers 32 entspricht, der erste Klingelton-Generator 31 den inneren Lautsprecher 32 effektiv mit einer minimalen Leistung betreiben und folglich kann das Klingeln effektiv durchgeführt werden. Auf der anderen Seite arbeitet, wenn das Telefon in der Fahrzeugbetriebsart ist und ein Anrufsignalempfang stattfindet, der zweite Klingelton-Generator 33, um das zweite Klingelsignal für den äußeren Lautsprecher 35 zu erzeugen. In diesem Fall betreibt, da das Frequenzspektrum des zweiten Klingelsignals dem Frequenzgang des äußeren Lautsprechers 35 entspricht, der zweite Klingelton-Generator 35 den äußeren Lautsprecher 35 mit voller Leistung, so daß es möglich ist, mit maximaler Lautstärke des äußeren Lautsprechers 35 anzurufen.
- Bezugnehmend auf Fig 4, wird ein Beispiel des Frequenzgangs des inneren Lautsprechers 32 durch eine Kurve A gezeigt und das des äußeren Lautsprechers 35 wird durch eine Kurve B gezeigt. Diese Daten wurden basierend auf den Ausgangsspannungen einer Mikrophon-Schaltung erhalten, die den Ton von dem jeweiligen Lautsprecher unter den selben Meßbedingungen aufnimmt. Im allgemeinen ist der innere Lautsprecher 32 kompakt und folglich ist sein Tonerzeugungswirkungsgrad in einem beschränkten Frequenzband besser. Auf der anderen Seite stellt der äußere Lautsprecher 35 keinen hohen Tonerzeugungswirkungsgrad bereit, obwohl er einen guten Frequenzgang zeigt. Die Kurve A zeigt, daß der innere Lautsprecher eine scharfe Spitze bei 2,9 kHz aufweist, wobei sein Ausgangspegel bei etwa 5,2 dBV liegt. Die Kurve A zeigt auch, daß der innere Lautsprecher einen Ausgangspegel von etwa -1,5 dBV bei 1,5 kHz und von etwa -3,5 dBV bei 1,3 kHz zeigt. Auf der anderen Seite zeigt die Kurve B, daß der äußere Lautsprecher einen verhältnismäßig weiten Frequenzgang aufweist und seine Stelle maximaler Ausgangsleistung bei 1,3 kHz ist, mit einem Pegel, der bei etwa 0 dBV ist. Auch gibt der äußere Lautsprecher einen Ausgangspegel von etwa -7,0 dBV bei 1,5 kHz und von -4,0 dBV bei 2,9 kHz ab.
- Wenn die Klingelsignal-Frequenz auf eine einzige Frequenz wie 1,5 kHz eingestellt wird, die die Frequenz einer Klingel eines Kabeltelefons ist, gibt es kein Problem für den äußeren Lautsprecher 35, da seine Frequenz, bei der ein hoher Ausgangspegel erzeugt wird, im wesentlichen übereinstimmend mit der Klingel-Frequenz ist. Jedoch für den inneren Lautsprecher 32, ist sein Ausgangspegel bei der Klingel-Frequenz um etwa 7 dB niedriger als der maximale Ausgangspegel. Wenn solche inneren und äußeren Lautsprecher 32 und 35 durch einen Klingelton betrieben werden, der solch eine einzige Frequenz aufweist, ist es unmöglich, den Lautsprecher und den Klingelton-Generator entweder in der Tragebetriebsart oder in der Fahrzeugbetriebsart wirkungsvoll zu betreiben. Wenn jedoch, wie in Fig. 4 gezeigt, die Frequenzen des jeweils durch die Klingelton-Generatoren 31 und 33 erzeugten ersten und zweiten Klingeltons jeweils um 2,9 kHz und um 1,3 kHz eingestellt werden, ist es möglich, die Lautsprecher 32 und 35 und die Klingelton-Generatoren 31 und 33 wirkungsvoll zu benutzen, Darüberhinaus benötigt keiner des ersten und zweiten Klingeltöne ein weites Frequenzspektrum und folglich können sie einen Ton verwenden, der ein einziges Frequenzspektrum aufweist.
- In Fig. 5 weist jeder der Klingelton-Generatoren 31 und 33 einen Oszillator 51 zur Erzeugung eines Klingeltons, eine Oszillator-Energiequelle 52 zur Lieferung von Energie von einer Energiequelle an den Oszillator 51 und für einen Ein-Aus-Betrieb der Energiequelle und eine UND-Schaltung 53 zur Ein-Aus- Steuerung der Oszillator-Energiequelle 52 auf. An einen Eingang der UND-Schaltung 53 wird ein Anrufsignal-Ermittlungssignal von der Anrufsignal-Ermittlungsschaltung 7 geliefert und an dessen anderen Eingang wird ein Tragebetriebsart- oder Fahrzeugbetriebsartsignal von der Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 geliefert. Wenn die UND-Schaltung 53 diese Eingaben empfängt, sorgt die Schaltung 53 dafür, daß die Oszillator-Energiequelle 52 eingeschaltet wird, so daß der Oszillator 51 den ersten oder zweiten Klingelton erzeugt. Genauer gesagt sorgt im ersten Klingelton-Generator 31 die UND-Schaltung 53 dafür, daß die Energiequelle 52 eingeschaltet wird, wenn die Schaltung 53 das Anrufsignal-Ermittlungssignal und das Tragebetriebsartsignal empfängt. Im zweiten Klingelton-Generator 33 sorgt die UND- Schaltung 53 dafür, daß die Energiequelle 52 eingeschaltet wird, wenn die Schaltung 53 das Anrufsignal-Ermittlungssignal und das Fahrzeugbetriebsartsignal empfängt.
- In Fig. 6 weist die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 einen Anschluß 61 auf, an den eine positive Spannung angelegt wird. Mit dem Anschluß 61 ist das eine Ende eines Hochzieh-Widerstandes 62 verbunden, dessen anderes Ende mit dem Anschlußteil 38 verbunden ist. Mit dem Anschlußteil 38 sind die Eingänge von Invertern 63 und 64 verbunden. Der Ausgang des Inverters 63 ist mit dem Eingang eines Inverters 65 verbunden, dessen Ausgang mit dem ersten Klingelton-Generator 31 verbunden ist. Der Ausgang des Inverters 64 ist mit dem zweiten Klingelton-Generator 33 verbunden.
- Im Betrieb, wenn das Anschlußteil 38 geerdet wird, d.h. das Telefon an einem Fahrzeug angebracht wird, nimmt der Ausgang des Inverters 64 einen hohen Pegel an, der kennzeichnend für die Fahrzeugbetriebsart ist, während der Ausgang des Inverters 65 einen niedrigen Pegel annimmt. Folglich wird es nur dem zweiten Klingelton-Generator 33 ermöglicht, den zweiten Klingelton zu erzeugen. In Gegensatz dazu nimmt, wenn das Anschlußteil 38 nicht geerdet ist, d.h. das Telefon vom Fahrzeug entfernt worden ist, der Ausgang des Inverter 64 einen hohen Pegel an, der kennzeichnend für die Tragebetriebsart ist, während der Ausgang des Inverters 64 einen niedrigen Pegel annimmt. Folglich wird es nur dem ersten Klingelton-Generator 31 ermöglicht, den ersten Klingelton zu erzeugen.
- Fig. 7 zeigt ein weiteres, durch die Bezugsziffer 12A gekennzeichnetes Beispiel der Lautsprecher-Schaltung, die einen Klingelton-Generator 71 aufweist, der den ersten oder zweiten Klingelton entsprechend der Benutzungsbetriebsart des Telefons erzeugt. Die Ausgabe des Tongenerators 71 wird an eine Signalkombinationsschaltung 72 geliefert, um mit einem Sprachsignal vom Empfängerabschnitt 3 kombiniert zu werden. Der Ausgang der Kombinationsschaltung 72 wird an eine Lautsprecherschaltungsschaltung 73 gekoppelt, die den Ausgang der Signalkombinationsschaltung 72 mit einen der inneren und äußeren Lautsprecher 32 und 35 verbindet. Der äußere Lautsprecher 35 ist mit der Lautsprecherschaltungsschaltung 73 durch das Anschlußteil 36 zu verbinden.
- Obwohl das durch die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 abgegebene Betriebsartsignal das Tragebetriebsartsignal und das Fahrzeugbetriebsartsignal aufweist, wie unter Bezugnahme auf Fig. 6 beschrieben, wird hier eine Ausgangspegeländerung irgendeines der Betriebsartsignal genutzt. Der Klingelton-Generator 71 erzeugt den ersten Klingelton, wenn das Benutzungsbetriebsartsignal das Tragebetriebsartsignal ist und das Anrufsignal-Ermittlungssignal geliefert wird. Der Generator 71 erzeugt auch den zweiten Klingelton, wenn das Benutzungsbetriebsartsignal das Fahrzeugbetriebsartsignal ist und das Anrufsignal-Ermittlungssignal geliefert wird. Die Signalkombinationsschaltung 72 kombiniert das Sprachsignal und den zweiten Klingelton, wenn das Benutzungsbetriebsartsignal das Fahrzeugbetriebsartsignal ist, während es lediglich den ersten Klingelton dort hindurch übermittelt, wenn das Benutzungsbetriebsartsignal das Tragebetriebsartsignal ist. Der Ausgangsanschluß der Lautsprecherschaltungsschaltung 73 wird an den inneren Lautsprecher 32 geschaltet, wenn die Benutzungsbetriebsart die Tragebetriebsart ist und an den äußeren Lautsprecher 35, wenn es die Fahrzeugbetriebsart ist. Folglich erzeugt der Klingelton- Generator 71 der Lautsprecher-Schaltung 12 zwei Arten von Klingeltönen.
- In Fig. 8 ist der Klingelton-Generator 71 durch einen Bus 81 mit der Steuerschaltung 9 verbunden, die einen Mikroprozessor, die Anrufsignal-Ermittlungsschaltung 7 und die Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 aufweisen kann. Der Klingelton-Generator 71 weist einen Taktgenerator 82 zum Erzeugen eines Taktsignals auf. Das Taktsignal wird an einen Frequenzteiler 83 geliefert, an dem das Taktsignal frequenzgeteilt wird. Das geteilte Taktsignal wird durch einen Zähler 84 gezählt, dessen Ausgang an einen Nurlese-Speicher (ROM) 85 angelegt wird. Das ROM 85 speichert vorbereitend Muster, die den ersten und zweiten Klingeltonfrequenzen entsprechen und stellt eines der gespeicherten Muster gemäß dem Ausgang des Zählers 84 bereit. Das Ausgangsmuster des ROMs 85 wird an einen D/A-Wandler 86 geliefert, die gelieferten Muster in ein sinusförmiges Wellensignal umwandelt, das hohe Oberwellen enthält. Ein Tiefpaßfilter (TPF) 87 beseitigt die im Ausgang des D/A-Wandlers 86 enthaltenden hohen Oberwellen, um ein sinusförmiges Grundwellensignal bereitzustellen und ein Verstärker 88 verstärkt das sinusförmige Grundwellensignal.
- Der Frequenzteiler 83 teilt die Frequenz des Taktsignals durch ein erstes Frequenzteilungsverhältnis, wenn das Tragebetriebsartsignal von der Betriebsart-Ermittlungsschaltung 8 geliefert wird und das Anrufsignal-Ermittlungssignal von der Signalempfangsermittlungsschaltung 7 geliefert wird. Auf der anderen Seite teilt, wenn das Fahrzeugbetriebsartsignal und das Anrufsignal-Ermittlungssignal geliefert werden, der Frequenzteiler 83 das Taktsignal durch ein zweites Frequenzteilungsverhältnis. Der Zähler 84 wird als Decoder zum Zuweisen von Adressen für das ROM 85 benutzt und der Ausgang des Zählers 84 liest, wenn mit dem ersten Frequenzteilungsverhältnis gezählt wird, das Muster, das der ersten im ROM 85 gespeicherten Klingelton- Frequenz entspricht. Auf der anderen Seite liest der Ausgang des Zählers 84, wenn mit dem zweiten Frequenzteilungsverhältnis gezählt wird, das Muster, das der zweiten im ROM 85 gespeicherten Klingelton-Frequenz entspricht. Auf diese Art können die beiden Arten von Klingeltönen digital erzeugt werden.
- Wie im vorhergehenden beschrieben, weist die Klingelschaltung des tragbaren Telefon in der beschriebenen besonderen Ausführung die Klingelton-Generatoren zum Erzeugen des ersten und zweiten Klingeltons auf, dessen Frequenz eingestellt wird, um jeweils für den Frequenzgang des inneren Lautsprechers, der in der Tragebetriebsart zu verwenden ist, und des äußeren Lautsprechers, der in der Fahrzeugbetriebsart zu verwenden ist, geeignet zu sein. Der Klingelton wird entsprechend der Benutzungsbetriebsart des Telefons gewählt, in dem der zugeordnete Lautsprecher betrieben wird. Daher ist es möglich, den Klingelton effektiv in jeder Betriebsart zu nutzen und um ein maximales Klingeln mit minimaler Leistungsaufnahme bereitzustellen.
- Es wird sich von selbst verstehen, daß obwohl besondere Ausführungen beschrieben worden sind, um die Erfindung zu veranschaulichen, Veränderungen und Modifikationen dieser Ausführungen, als auch anderer Ausführungen, innerhalb des Rahmens der beigefügten Ansprüche ausgeführt werden können.
Claims (22)
1. Telefon (10), das aufweist: Einrichtungen (7) zum
Ermitteln eines Anrufsignals in einem empfangenen Signal, um
ein Anrufsignal-Ermittlungssignal zu erzeugen; eine
Betriebsart-Ermittlungseinrichtung (8) zum Ermitteln der
Benutzungsbetriebsart des Telefons, um ein
Tragebetriebsartsignal, wenn das Telefon in einer Tragebetriebsart ist
oder ein Fahrzeugbetriebsartsignal, wenn das Telefon in
Fahrzeugbetriebsart ist, zu erzeugen; eine erste und
zweite Lautsprechereinrichtung (12; 32, 35), die jeweils
erste und zweite Frequenzgänge aufweist; und eine
Klingelsignal-Generator-Einrichtung (31, 33) zum Erzeugen
eines ersten Klingelsignals, das für den ersten Frequenzgang
geeignet ist, und zum Liefern des ersten Klingelsignals
an die erste Lautsprechereinrichtung (32) als Reaktion auf
das Anrufsignal-Ermittlungssignal und das
Tragebetriebsartsignal, und zum Erzeugen eines zweiten Klingelsignals,
das für den zweiten Frequenzgang geeignet ist, und zum
Liefern des zweiten Klingelsignals an die zweite
Lautsprechereinrichtung (35) als Reaktion auf das
Anrufsignal-Ermittlungssignal und das Fahrzeugbetriebsartsignal.
2. Telefon nach Anspruch 1, wobei das Telefon ein tragbares
Telefon ist.
3. Telefon nach Anspruch 2, wobei die
Klingelsignal-Generator-Einrichtung aufweist: eine erste
Klingelsignal-Erzeugungsschaltung (31) zum Erzeugen des ersten
Klingelsignals,
das ein Frequenzspektrum aufweist, das dem ersten
Frequenzgang der ersten Lautsprechereinrichtungen
entspricht, als Reaktion auf das Tragebetriebsartsignal und
auf das Anrufsignal-Ermittlungssignal; und eine zweite
Klingelsignal-Erzeugungsschaltung (33) zum Erzeugen des
zweiten Klingelsignals, das ein Frequenzspektrum
aufweist, das dem zweiten Frequenzgang der zweiten
Lautsprechereinrichtungen entspricht, als Reaktion auf das
Fahrzeugbetriebsartsignal und das
Anrufsignal-Ermittlungssignal.
4. Telefon nach Anspruch 2, wobei die
Klingelsignal-Generator-Einrichtung aufweist: einen Taktgenerator (82) zum
Erzeugen eines Taktsignals; einen Frequenzteiler (83) zur
Frequenzteilung des Taktsignals durch ein erstes
Verhältnis als Reaktion auf das Tragebetriebsartsignal und durch
ein zweites Verhältnis als Reaktion auf das
Fahrzeugbetriebsartsignal, um jeweils erste und zweite geteilte
Signale zu erzeugen; einen Zähler (84) zum Zählen der ersten
und zweiten geteilten Signale, um jeweils erste und zweite
Adressen zu erzeugen; ein ROM (85) zum Bereitstellen
jeweils erster und zweiter Mustersignale als Reaktion auf
erste und zweite Adressen; und einen D/A-Wandler (86) zum
jeweiligen Umwandeln der ersten und zweiten Mustersignale
in erste und zweite analoge Signale, die jeweils den
ersten und zweiten Klingelsignalen entsprechen.
5. Telefon nach Anspruch 2, wobei die erste
Lautsprechereinrichtung einen inneren Lautsprecher (32) aufweist, der in
dem tragbaren Telefon eingebaut ist, und die zweite
Lautsprechereinrichtung einen äußeren Lautsprecher (35)
aufweist,
der angepaßt ist, um an ein erstes am Telefon
bereitgestelltes Anschlußteil (36) angeschlossen zu werden,
wenn das tragbare Telefon in der Fahrzeugbetriebsart ist.
6. Telefon nach Anspruch 5, wobei die
Betriebsart-Ermittlungseinrichtung ein zweites am Telefon bereitgestelltes
Anschlußteil (38) und Einrichtungen zum Liefern des
Fahrzeugbetriebsartsignals&sub9; wenn das zweite Anschlußteil
geerdet wird, aufweist.
7. Telefon nach Anspruch 6, wobei das zweite Anschlußteil
(38) geerdet wird, wenn der äußere Lautsprecher an das
erste Anschlußteil (36) angeschlossen wird.
8. Telefon nach Anspruch 1, wobei die erste
Lautsprechereinrichtung einen ersten Lautsprecher aufweist, der in ein
Gehäuse des Telefons eingebaut ist, und wobei die zweite
Lautsprechereinrichtung einen zweiten an das Telefon zu
koppelnden Lautsprecher aufweist.
9. Telefon nach Anspruch 1, wobei der erste und zweite
Frequenzgang sich voneinander unterscheiden.
10. Telefon nach Anspruch 9, wobei der erste Frequenzgang
einen Spitzenausgangspegel bei etwa 2,9 kHz aufweist, und
wobei der zweite Frequenzgang einen Spitzenausgangspegel
bei etwa 1,3 kHz aufweist.
11. Telefon nach Anspruch 1, wobei die
Klingelsignal-Generator-Einrichtung aufweist: eine erste und zweite
Generator-Einrichtung, wobei jede der ersten und zweiten
Generator-Einrichtung
(31, 33) eine UND-Schaltung (53)
aufweist, die zwei Eingangsanschlüsse aufweist, um jeweils
mit dem Anrufsignal-Ermittlungssignal und der
Ausgangsgröße der Betriebsart-Ermittlungseinrichtung versorgt zu
werden; einen Tongenerator; und eine
Energiequellen-Einrichtungen (52), die auf die Ausgangsgröße der
UND-Schaltung anspricht, zur Energieversorgung des Tongenerators.
12. Telefon nach Anspruch 11, wobei die
Betriebsart-Ermittlungseinrichtung aufweist: einen mit Erde zu verbindenden
Anschluß (38), wenn das Telefon an einem Fahrzeug
angebracht ist; einen Hochziehwiderstand, der zwischen dem
Anschluß und einer positiven Spannung geschaltet ist; einen
ersten Inverter (63), dessen Eingang mit dem Anschluß
verbunden ist; einen zweiten Inverter (64), dessen Eingang
und Ausgang jeweils mit dem Anschluß und der zweiten
Generator-Einrichtung verbunden sind; und einen dritten
Inverter (65), dessen Eingang und Ausgang jeweils mit dem
Ausgang des ersten Inverters und der ersten
Generator-Einrichtung verbunden sind.
13. Telefon nach Anspruch 11, das ferner Einrichtungen
aufweist, die zwischen der zweiten Generator-Einrichtung und
der zweiten Lautsprechereinrichtung zum Kombinieren des
zweiten Klingelsignals und eines Sprachsignals zu
schalten sind.
14. Telefon nach Anspruch 1, das ferner Schalteinrichtungen
(72, 73) zum Liefern des ersten Klingelsignals an eine
erste Lautsprechereinrichtung als Reaktion auf das
Tragebetriebsartsignal und zum Liefern des zweiten
Klingelsignals
an eine zweite Lautsprechereinrichtung als Reaktion
auf das Fahrzeugbetriebsartsignal aufweist.
15. Telefon nach Anspruch 14, das ferner Einrichtungen
aufweist, die zwischen den
Klingelsignal-Generator-Einrichtung und den Schalt-Einrichtungen zum Kombinieren des
zweiten Klingelsignals und eines Sprachsignals als
Reaktion auf das zweite Betriebsartsignal geschaltet werden
und die das erste Klingelsignal als Reaktion auf das
Tragebetriebsartsignal dort hindurch übermitteln.
16. Telefon nach Anspruch 14, wobei die
Klingelsignal-Generator-Einrichtung aufweist: Taktgenerator-Einrichtungen
(82) zum Erzeugen eines Taktsignals; einen Frequenzteiler
(83) zum Frequenzteilen des Taktsignals basierend auf dem
Trage- und Fahrzeugbetriebsartsignal, um jeweils erste
und zweite geteilte Signale zu erzeugen; Einrichtungen
(85) zum Speichern erster und zweiter Muster, die jeweils
dem Frequenzgang der ersten und zweiten
Lautsprechereinrichtungen entsprechen, und jeweiligen Erzeugen der
gespeicherten ersten und zweiten Muster als Reaktion auf die
Trage- und Fahrzeugbetriebsartsignale; und Einrichtungen
(86) zum jeweiligen Umwandeln der erzeugten ersten und
zweiten Muster in erste und zweite umgewandelte Signale,
und jeweiligen Liefern der ersten und zweiten
umgewandelten Signale an die Schalteinrichtungen als die ersten und
zweite Klingelsignale.
17. Telefon nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten
Lautsprechereinrichtung jeweils einen inneren in das
Telefon eingebauten Lautsprecher und äußeren Lautsprecher
aufweist.
18. Telefon nach Anspruch 17, das ferner einen ersten Anschluß
(36) aufweist, der an den äußeren Lautsprecher
anzuschließen ist.
19. Telefon nach Anspruch 17, das ferner einen zweiten
Anschluß (38) aufweist, der mit Erde zu verbinden ist, wenn
das Telefon in der Fahrzeugbetriebsart ist, und wobei die
Betriebsart-Ermittlungseinrichtung Einrichtungen zum
Erzeugen des Tragebetriebsartsignals, wenn der zweite
Anschluß nicht mit Erde verbunden ist, und Erzeugen des
Fahrzeugbetriebsartsignals, wenn der zweite Anschluß mit
Erde verbunden ist, aufweist.
20. Telefon nach Anspruch 1, das ferner aufweist:
Einrichtungen (3) zum Empfangen des Anrufsignals; Einrichtungen (4),
die auf das Anrufsignal-Ermittlungssignal zum Senden
eines Antwortsignals ansprechen; Einrichtungen (3, 9) zum
Empfangen eines Kanalfestlegungssignals, das einen
bestimmten Sprachkanal festlegt, um ein
Kanalfestlegungsermittlungssignal zu erzeugen; und Einrichtungen (6), die
auf das Kanalfestlegungsermittlungssignal ansprechen, zum
Einstellen des Telefons auf den bestimmten Sprachkanal.
21. Telefon nach Anspruch 20, das ferner Einrichtungen zum
Ermitteln des Abnehmzustands des Telefons, um ein
Abnehmermittlungssignal zu erzeugen; und Einrichtungen, die auf
das Abnehmermittlungssignal ansprechen, um einen
Verbindungsvorgang durchzuführen, so daß das Telefon für ein
Gespräch verfügbar ist, aufweist.
22. Verfahren zum Liefern eines Klingelsignals an einen
inneren Lautsprecher (32), der in ein Telefon eingebaut ist,
und an einen äußere Lautsprecher (35), der an das Telefon
anzuschließen ist, das die Schritte aufweist: Ermitteln
eines Anrufsignals, das an das Telefon gerichtet ist, um
ein Anrufermittlungssignal zu erzeugen; Ermitteln der
Benutzerbetriebsart des Telefons, um ein
Tragebetriebsartsignal, wenn das Telefon in einer Tragebetriebsart ist,
oder ein Fahrzeugbetriebsartsignal, wenn das Telefon in
einer Fahrzeugbetriebsart ist, zu erzeugen; als Reaktion
auf die Tragebetriebsart- und Fahrzeugbetriebsartsignale,
Erzeugen jeweils von Tragebetriebsart- und
Fahrzeugbetriebsart-Klingelsignalen, wobei die Frequenzen der
Tragebetriebsart- und Fahrzeugbetriebsart-Klingelsignale
jeweils für den inneren und äußeren Lautsprecher geeignet
sind; als Reaktion auf das Anrufermittlungssignal und das
Tragebetriebsartsignal, Liefern des Tragebetriebsart-
Klingelsignals an den inneren Lautsprecher (32); und als
Reaktion auf das Anrufermittlungssignal und das
Fahrzeugbetriebsartsignal, Liefern des
Fahrzeugbetriebsart-Klingelsignals an den äußeren Lautsprecher.
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