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DE69123443T2 - Verfahren zur diagnose der komplexen urolithiase und prognose der urolithiase - Google Patents

Verfahren zur diagnose der komplexen urolithiase und prognose der urolithiase

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DE69123443T2
DE69123443T2 DE69123443T DE69123443T DE69123443T2 DE 69123443 T2 DE69123443 T2 DE 69123443T2 DE 69123443 T DE69123443 T DE 69123443T DE 69123443 T DE69123443 T DE 69123443T DE 69123443 T2 DE69123443 T2 DE 69123443T2
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urolithiasis
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urine
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Andrei Petrovich Morozov
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Svetlana Nikolaevna Shatokhina
Margarita Fedorov Trapeznikova
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    • G01N33/68Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing involving proteins, peptides or amino acids
    • G01N33/6893Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing involving proteins, peptides or amino acids related to diseases not provided for elsewhere
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Arzneimittel, und insbesondere auf Methoden zum Diagnostizieren und Prognostizieren komplizierter Urolithiasis.
  • Zum Zwecke der Diagnostizierung der Urolithiasis, insbesondere der konkrementären Pyelonephritis, wird gegenwärtig eine klinische Laboruntersuchung des Harns und eine Röntgen- und Ultraschallanalyse der Nieren und der Harnausscheidewege durchgeführt.
  • Ein eventuelles Auftretens der Urolithiasis wird dann in Erwägung gezogen, wenn Risikofaktoren wie erbliche Anfälligkeit und Endemie zur Hand liegen.
  • Im Stand der Technik ist eine Methode zum Diagnostizieren der Pyelonephritis bekannt, welche auf Laboruntersuchungsmethoden beruht, unter denen eine die Bestimmung des im Harn enthaltenen Albumins beinhaltet. Diese Methode beruht auf der Koagulierung des Albumins mit chemischen Reaktionsmitteln, beispielsweise Salpetersäure, Sulfosalicylsäure, um nur eimge zu nennen; physikalischen Methoden, insbesondere Erhitzen des Harns usw. (Spravochnik po klinicheskim laboratornym metodam issledovaniya, bearbeitet von E. Kost, Moskau, MEDITSINA Verlag, 1975; Laboratornye metody issledovaniya v klinike. Spravochnik, bearbeitet von V. Menschikow, Moskau, MEDITSINA Verlag, 1987).
  • Ebenfalls bekannt ist eine Methode zur Untersuchung einer Harnprobe zur Bestimmung, ob in der Probe Protein vorliegt, wobei die Methode auf der Kristallographie beruht. Sie besteht aus folgenden Vorgängen: eine Probe aus der oberen Schicht des Harns, nachdem er sich abgesetzt hat, wird auf einen Objektträger aufgetragen und bis zur vollständigen Kristallisation getrocknet; das Vorliegen von Protein wird dann in dem zu untersuchenden Harn als erwiesen betrachtet, wenn am Rand ein amorpher Bereich auftritt. Wird überhaupt keine Kristallisation beobachtet, muß der Schluß gezogen werden, daß die Harnprobe Glucose enthält (SU-AL- 1573425). Diese Methode läßt sich der vorliegenden Erfindung gemäß zur Diagnostizierung der Pyelonephritis anwenden.
  • Im Stand der Technik ist eine Methode zur Diagnostizierung konkrementärer Erkrankungen der Harnorgane bekannt, welche auf dem Auffinden eines Verfahrens der Steinbildung in Fällen beruht, in welchen in frisch ausgeschiedenem Harn oder innerhalb kurzer Zeit nach dem Harnlassen ein Niederschlag beobachtet wird (V. Predtechensky "Rukovodstvo po Klinicheskim laboratornym issledovaniyam", MEDITSINA, 1964, Seite 420-446). Derartige Untersuchungen werden in nativem Harn durchgeführt. Um die Verdampfung und das Austrocknen zu verlangsamen, wird die Harnprobe mit einem Glasdeckel bedeckt.
  • Ebenso bekannt ist eine Methode zur Prognostizierung der Urolithiasis, gemäß welcher der Grad des Risikos einer Calciumphosphatkristallisation im Harn durch Auszählen der gebildeten Kristalle bestimmter Größe einer mathematischen Berechnung entsprechend bestimmt wird, wobei bestimmten Faktoren Rechnung getragen wird ("Urologische Forschung", Nr. 2, 15, 1987, Springer-Verlag, H.G. Tiselius "Messung des Risikos der Calciumphosphatkristallisation im Harn", S.79-81).
  • Ebenfalls bekannt ist eine Methode zur Prognostizierung der Urolithiasis, welche eine kombinierte Berechnung der morphologischen Parameter des 'cuppelvic' Systems mit den klinisch-chemischen Parametern des Harns auf der Basis der Diskriminationsanalyse ermöglicht, wobei acht Funktionen bei 3-10 Parametern berücksichtigt werden ("Europäische Urologie", 16, N 3, 1989, S. Karger A.G. Basel; E. Schultz, R. Boerner, P. Brundig, F. Maeurer "Einfluß verschiedener Faktoren auf die Calciumoxalatsteinbildung, S. 218-222).
  • Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Diagnose komplizierter Urolithiasis und noch genauer der konkrementären Pyelonephritis festzulegen und die Urolithiasis in "gesunden" Personen vorherzusagen, wenn die Untersuchung des Harns keine Abweichung von der normalen Situation aufzeigt, und keine subjektiven Beschwerden auftreten.
  • Diese Aufgabe wird durch die beanspruchte neue Methode der Diagnostizierung dieser Krankheiten erfüllt. Sie besteht darin, daß neben der klinischen Untersuchung einer Harnprobe auf die Gegenwart von Protein hin, ein Teil der Harnprobe auf die Oberfläche eines Glassubstrats aufgetragen und getrocknet wird, gefolgt von einer kristallographischen Untersuchung. Das Vorhandensein im getrockneten Anteil der besagten Probe an dessen Rand eines amorphen Bereichs, innerhalb dessen sich der mittlere kristallinische Bereich befindet, weist auf das Vorliegen der Pyelonephritis hin. In Abwesenheit dieses amorphen Bereichs, d.h. eine Untersuchung bringt einen vollständig kristallinlschen Bereich zum Vorschein, muß auf die Diagnose einer konkrementären Pyelonephritis geschlossen werden.
  • Die beanspruchte Erfindung ermöglich die einfache Diagnose in der klinischen Laborpraxis, wobei keine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung notwendig ist, eine Tatsache, die es ermöglicht, die Bestrahlung und Ultraschallbehandlung des Patienten zu umgehen und außerdem die Anwendung teurer und schwierig zugänglicher Geräte vermeidet. Die Methode ist durch ein erfahrenes Untersuchungspersonal leicht auszuführen.
  • Des weiteren wird folgende Methode für die Vorhersage der Urolithiasis in gesunden Personen angegeben. Sie besteht darin, daß neben der klinlschen Untersuchung von Harnproben auf Abwesenheit von Protein hin, 8-12% Protein, beispielsweise Eiweiß, zugesetzt werden. Es wird eine Probe auf ein Glassubstrat aufgetragen und bei Raumteniperatur ca. 24 Stunden getrocknet und daraufhin werden kristallographische Untersuchungen durchgeführt. Beim Auftreten einer vollständig untransparenten Kristallisation, d.h. vollständiger Abwesenheit eines amorphen Bereichs, wird die Prognostizierung einer Urolithiasis festgestellt.
  • Rechtzeitige Diätmaßnahmen und Arzneimitteltherapie kann den Prozess der Steinbildung bei solchen Patienten verhindern. Die beanspruchte Methode trägt zu Prognostizierung der Urolithiasis nicht nur in Personen bei, welche eine erbliche Anfälligkeit hierzu aufweisen, sondern auch bei jeglicher Form der zugezogenen Urolithiasis, d.h. eigentlich in 100% der Fälle.
  • Die beanspruchte Methode garantiert folgende Vorteile: die schnelle Voraussage der Urolithiasis ohne vorherige Vorbereitung des Patienten und ohne die Anwndung spezieller Geräte und teurer Reagenzmittel.
  • Die Methode läßt sich in der Praxis auf breiter Ebene in allen medizinischen Anstalten einführen und bietet die Möglichkeit von Massenuntersuchungen während der vorbeugenden Behandlung zur Verhinderung des Fortschreitens konkrementärer Erkrankungen der Harnorgane.
  • Die Erfindung wird im folgenden durch eine klare Beschreibung der von ihr abhängigen Verwirklichungsmerkmale unter Bezugnahme auf die graphischen Darstellungen erläutert, wobei
  • Abbildung 1 einen amorphen Randbereich zusammen mit einem zentralen kristallinischen Bereich im Falle einer pioteinhaltigen Harnprobe zeigt. Schlußfolgerung: Pyelonephritis nicht konkrementären Ursprungs.
  • Abbildung 2 zeigt einen vollständig kristallimschen Bereich, d.h. es ist kein amorpher Randbereich vorhanden, was anzeigt, daß im Falle der Gegenwart von Protein in der Harnprobe eine Pyelonephritis konkrementären Ursprungs diagnostiziert wird.
  • Abbildung 3 zeigt einen amorphen Randbereich, der nach der Kristallisation einer Mischung von Harn und Protein gleichzeitig mit einem zentralen kristallinischen Bereich vorliegt, wobei die Harnprobe selbst kein Protein enthält. Schlußfolgerung: keine Diagnose oder Prognose einer Urolithiasis.
  • Abbildung 4 zeigt einen vollständig kristallinischen Bereich und die Abwesenheit eines amorphen Randbereichs nach der Kristallisation einer Mischung von Harn und Protein, wobei die Harnprobe selbst kein Protein enthält. Schlußfolgerung: es wird eine Urolithiasis prognostiziert.
  • Die beanspruchte Methode zur Diagnostizierung komlizierter Urolithiasis, insbesondere der konkrementären Pyelonephritis sowie der Pyelonephritis nicht konkrementären Ursprungs wird bevorzugt wie folgt durchgeführt.
  • Es wird eine Harnprobe genommen und einer klinischen Laboruntersuchung auf die Anwesenheit von Protein in derselben unterzogen. Wird Protein in der Harnprobe vorgefunden, so wird ein Anteil der Harnprobe (0,01 - 0,02) auf die Oberfläche eines Objektträgers aufgebracht und bis zur vollständigen Trocknung (30- 40 Minuten) bei Raumtemperatur getrocknet. Die getrocknene Harnprobe wird einer visuellen kristallographischen Untersuchung unterzogen, gefolgt von der Ausführung einer vergleichenden Analyse der Kristallisation der Harnprobe und einer qualitativen Reaktion auf Protein, beispielsweise in einem Reagenzglas.
  • Beispiel 1
  • Patient A. Bei der visuellen kristallographischen Untersuchung werden zwei Bereiche festgestellt: ein zentraler kristallinischer Bereich und, am Rande desselben, ein amorpher Bereich. Die Harnprobe selbst enthält Protein. Schlußfolgerung: Pyelonephritis nicht konkrementären Ursprungs.
  • Klinische Diagnose: chronische Pyelonephritis (vergleiche Abbildung 1).
  • Beispiel 2
  • Patient V. Die kristallographische Untersuchung bringt einen kristallinischen Bereich zum Vorschein. Die Harnprobe selbst enthält Protein.
  • Schlußfolgerung: konkrementäre Pyelonephritis (vergleiche Abbildung 2).
  • Klinische Diagnose: konkrementäre, sekundäre Pyelonephritis.
  • Die beanspruchte Methode wurde zur Untersuchung auf das Vorliegen von Protein in 61 Proben im Konzentrationsbereich zwischen 0,033 g/l und 0,495 g/l angewendet.
  • Die beanspruchte Methode ermöglicht es, eine Differentialdiagnose der Pyelonephritis und der konkrementären Pyelonephritis durchzuführen und wird durch die Tatsache untermauert, daß bei einigen Fällen von Pyelonephritis die Ätiologie 'konkrementär' sein kann. Diese Methode ist in 100% der Fälle erfolgreich und muß ganz zu Anfang der Untersuchung eines Patienten durchgeführt werden.
  • Die Methode der Diagnose wurde an 36 Patienten verifiziert. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
  • Die beanspruchte Methode zur Prognostizierung der Urolithiasis wird wie folgt ausgeführt:
  • Es wird ein Teil des ausgeschiedene Harns einer gesunden Person abgenommen und zur Bestätigung der Abwesenheit von Protein einer klinischen Laboruntersuchung unterzogen. Des weiteren wird die obere Schicht der Harnprobe, nachdem sie sich abgesetzt hat, entfernt und eine 8-12%ige Lösung von Protein (beispielsweise Eiweiß) zugesetzt. Diese Mischung, welche ein Volumen von 20-50 µl besitzt, wird dann auf ein Glassubstrat aufgebracht und dort bei Raumtemperatur 24 Stunden belassen. Tabelle I Daten über die klinische Laboruntersuchung von Patienten Tabelle I. Fortsetzung Tabelle I, Fortsetzung
  • Zur Kontrolle wird ein Teil der Harnprobe ohne Zusatz von Protein auf das Glassubstrat aufgebracht. Die getrocknete Mischung von Harn und Protein wird einer visuellen kristallographischen Untersuchung unterzogen.
  • Daraufhin werden die Kristallisationsformen auf das Vorliegen von Zentral- und Randbereichen untersucht.
  • Beispiel 3
  • Patient S. Bei der kristallographischen Untersuchung einer Mischung von Harn und Protein können zwei Bereiche festgestellt werden: ein zentraler kristallinischer Bereich und am Rande davon ein durchsichtiger amorpher Bereich. Die Harnprobe selbst enthält kein Protein.
  • Schlußfolgerung: keine Prognostizierung einer Urolithiasis.
  • Klinische Diagnose: Prolapsus der rechten Niere (vergleiche Abbildung 3).
  • Beispiel 4.
  • Patient Di. Die kristallographische Untersuchung einer Mischung von Harn und Protein bringt einen vollständig kristallisierten Bereich zum Vorschein. Schlußfolgerung: Prognostizierung von Urolithiasis.
  • Klinische Diagnose: Nephrolithiasis (vergleiche Abbildung 4).
  • Es ist erwähnenswert, daß in den beiden oben beschriebenen Beispielen 3 & 4 die Kontrollprobe genau dasselbe Bild ergab, nämlich einen vollständig kristallinischen Bereich, d.h. es wird kein Ergebnis bezüglich der Vorhersage der Krankheit erhalten.
  • Die beanspruchte Methode ermöglicht es, eine Urolithiasis bei gesunden Personen zu prognostizieren und Maßnahmen zur Verhinderung einer Steinbildung zu treffen. Die Methode ist einfach und leicht auszuführen.
  • Die Methode wurde an 108 praktisch gesunden Menschen verifiziert. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 2 und 3 aufgeführt. Tabelle 2 Ergebnisse der Untersuchung praktisch gesunder Personen
  • * HPU = Harnprobenuntersuchung Tabelle 2 Ergebnisse der Untersuchung von 15 Personen mit Urolithiasisprognose entsprechend der beanspruchten Methode
  • * Kolik in einer gesunden Niere festgestellt
  • HPU = Harnprobenuntersuchung
  • Da die Erfindung keine teure Apparatur und Reagenzinittel erfordert, kann sie in einer Reihe verschiedener Anwendungen in der Praxis jeglicher medizinischen Anstalten angewendet werden. Es ist empfehlenwert, diese Erfindung in der Praxis bei der prophylaktischen Massenuntersuchung der Bevölkerung zum Zwecke der Durchführung einer vorbeugender Behandlung zur Verhinderung der Verbreitung der Urolithiasis durchzuführen.

Claims (3)

1. Methode zur Prognostizierung der Urolithlasis unter Zuhilfenahme einer Harnprobe, welche kein Protein enthält, wobei einem Teil der Harnprobe eine 8- 12%ige Lösung eines Proteins, beispielsweise eines Eiweißstoffes, zugesetzt wird, die Mischung auf einem Glassubstrat bei Zimmertemperatur 24 Stunden getrocknet wird, gefolgt von einer kristallographischen Untersuchung, wobei Urolithiasis bei vollständig undurchsichtiger Kristallisation der Probe ohne amorphen Randbereich prognostiziert wird.
2. Methode zur Diagnostizierung komplizierter Urolithiasis, wobei die Methode folgendes umfaßt: Untersuchung einer Harnprobe auf Anwesenheit von Protein und ausschließlich bei Vorhandensein von Protein, Trocknen eines Teils der proteinhaltigen Harnprobe auf einem Glassubstrat, gefolgt von einer kristallographischen Untersuchung, wobei bei vollständiger undurchsichtiger Kristallisation der Probe ohne amorphen Randbereich eine komplizierte Urolithiasis diagnostiziert wird.
3. Methode zur Diagnostizierung einer nicht konkrementären Pyelonephritis, wobei die Methode folgendes umfaßt: Untersuchung einer Harnprobe auf das Vorliegen von Protein und ausschließlich bei Vorliegen von Protein, Trocknen eines Teils der proteinhaltigen Harnprobe auf einem Glassubstrat gefolgt von einer kristallographischen Untersuchung, wobei bei der Feststellung eines amorphen Randbereichs und eines zentralen kristallinischen Bereichs eine nicht konkrementäre Pyelonephritis diagnostiziert wird.
DE69123443T 1990-08-08 1991-07-09 Verfahren zur diagnose der komplexen urolithiase und prognose der urolithiase Expired - Fee Related DE69123443T2 (de)

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