Bereich der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Werbeplakathalterung für das Anbringen eines blattförmigen Werbeplakats
auf einem Medium für Werbezwecke.
Stand der Technik
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Um ein blattförmiges Werbeplakat sicher an einem
Medium für Werbezwecke zu befestigen, war es herkömliche Praxis,
ein Werbeplakat direkt auf dem Medium durch Auftragen eines
Klebstoffes, wie beispielsweise eines Kleisters, auf das
Werbeplakat und dessen Ankleben an dem Medium oder aber indirekt
durch Ankleben des Werbeplakats auf eine Tafel und Anbringen
der Tafel an dem Medium zu plazieren.
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Es besteht jedoch ein Nachteil in der Arbeit des
Anbringens des Klebstoffes an dem Werbeplakat und dessen
Anklebens auf die Tafel oder das Medium oder des Abschälens des
Werbeplakats von der Tafel oder dem Medium insofern, als viel Mühe
und Zeit erforderlich sind und sich die Kosten erhöhen.
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Die vorliegende Erfindung wurde zur Behebung dieses
Problems gemacht. Es ist eine Aufgabe, eine Vorrichtung zum
Anbringen eines Werbeplakats zu schaffen, die die vorstehend
genannten Arbeiten des Anklebens und Abschälens abschafft und in
der Lage ist, ein Werbeplakat sicher an einem Medium für
Werbezwecke zu befestigen.
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Die EP-A-0 382 478, die nur gemäß Artikel 54(3) EPÜ
Stand der Technik ist, offenbart eine Werbevorrichtung, bei der
ein Werbeplakat auf einer Unterstützungsschicht mittels eines
Reißverschlusses angebracht (zipped) ist.
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Die WO 89/02495 und EP-A-0 296 863 offenbaren eine
Anordnung zum Anbringen eines Werbeplakats, dessen vergrößerte
Abschnitte am Rand des Werbeplakats durch Klammerelemente
geklemmt werden. Die Spannung des Werbeplakats wird durch
Einstellbolzen eingestellt, die die Klammerelemente an der Platte
oder einer anderen Oberfläche halten, auf der das Werbeplakat
angebracht ist.
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Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zum Anbringen
eines blattförmigen biegsamen Werbeplakats geschaffen, das
längs eines Randes eine Verbreiterung aufweist, auf einem
Werbemedium, wobei die Vorrichtung aufweist:
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eine Montageeinrichtung zum lösbaren und direkten
Anbringen des Werbeplakats auf dem Werbemedium, und
eine Einstelleinrichtung zum Einstellen einer auf das
Werbeplakat ausgeübten Spannung;
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wobei die Montageeinrichtung eine Befestigung
aufweist, die ein im wesentlichen zylindrisches Element mit einem
Schlitz und einem mit dem Schlitz in Verbindung stehenden
Hohlraum sowie ein mit dem zylindrischen Element einstückig ausge
bildetes plattenförmiges Teil aufweist, wobei die Hefestigung
so ausgebildet ist, daß sie die an dem Werbeplakat ausgebildete
Verbreiterung gleitend aufnimmt,
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dadurch gekennzeichnet, daß
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die Einstelleinrichtung einen ersten Haken. für die
Verbindung mit dem plattenförmigen Teil der Montageeinrichtung,
einen zweiten Haken zur Verbindung mit dem Werbemedium und
einen Riemen aufweist, der sich zwischen dem ersten und dem
zweiten Haken zum Einstellen eines Abstands dazwischen erstreckt.
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Die Erfindung wird unter Bezug auf die in den beglei
tenden Zeichnungen dargestellten beispielhaften
Ausführungsformen weiter beschrieben, in denen:
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Fig. 1 eine Ansicht ist, die zur Erläuterung die
gesamte Anordnung einer Vorrichtung zum Anbringen eines
Werbeplakats zeigt, die an einem Lastkraftwagen vom Lieferwagentyp an
gebracht ist;
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Fig. 2 eine schematische Vorderansicht des mittels
einer Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats auf einem
Werbemedium anzubringenden Werbeplakats ist,
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Fig. 3 eine schematische Ansicht des gesamten Mediums
ist, auf dem ein Werbeplakat durch die Vorrichtung zum
Anbringen eines Werbeplakats montiert wird;
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Fig. 4 eine erläuternde Ansicht ist, die einen
Verbindungszustand der Vorrichtung zum Anbringen eines
Werbeplakats von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 5 eine perspektivische Ansicht ist, die das
Verhältnis eines Werbeplakats zu der Vorrichtung zum Anbringen
eines Werbeplakats von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht ist, die das
Verhältnis des Mediums zu der Vorrichtung zum Anbringen eines
Werbeplakats von Fig. 1 zeigt;
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Fig. 7 und 8 perspektivische Teilansichten sind, die
den Aufbau wesentlicher Teile in anderen Formen von
Vorrichtungen zum Anbringen eines Werbeplakats zeigen;
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Fig. 9 eine perspektivische Ansicht ist, die das
Verhältnis eines Werbeplakats zu anderenformen von Vorrichtungen
zum Anbringen eines Werbeplakats zeigt;
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Fig. 10 bis 14 erläuternde Ansichten der
Montagezustände der Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats sind;
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Fig. 15 eine erläuternde Ansicht einer
Ausführungsform einer Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats gemäß
dieser Erfindung ist;
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Fig. 16 eine erläuternde Ansicht einer Komponente der
Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats gemäß dieser
Erfindung ist;
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Fig. 17 eine Seitenschnittansicht der weiteren
Ausführungsform der Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats
gemäß dieser Erfindung ist; und
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Fig. 18 ein weiteres Beispiel der Komponente der
Vorrichtung zum Anbringen eines Werbeplakats gemäß dieser
Erfindung zeigt.
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In den Fig. 1 bis 5 ist ein Poster 4 als ein Beispiel
des Werbeplakats mittels einer Vorrichtung 3 zum Anbringen
eines Werbeplakats lösbar an einer Seitenwand 2 eines
Lastkraftwagens 1 vom Lieferwagentyp (truck of a panel van type) als
einem Beispiel eines Werbemediums angebracht.
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Die Vorrichtung 3 zum Anbringen eines Werbeplakats
umfaßt einen länglichen Rahmen 23, der im Querschnitt eine L-
artige oder J-artige Ausgestaltung aufweist und zwischen einem
Umfang 7 des aus einem biegsamen Material hergestellten Posters
4 und einem Teil 14 der Seitenwand 2 vorgesehen ist, der zur
Position des Umfangs 7 korrespondiert, längliche dünne Platten
19 und 21, die zwischen gegenüberliegenden Umfangsbereichen 6
und 8 des Posters 4 und Teilen 13 und 15 der Seitenwand 2
vorgesehen sind, die zu den Positionen der Umfangsbereiche 6 bzw.
8 korrespondieren, und einen Montageeinsteller 17, der zwischen
einem Umfangsbereich 9 des Posters 4 und einem Querträger am
Teil 16 der Seitenwand 2 vorgesehen ist, der zu der Position
des Umfangsbereichs 9 korrespondiert.
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Bei dieser Vorrichtung sind auf einer Seite
Befestigungselemente 11 vom Typ magischer Verschlüsse (magic type
fasteners), d.h. vom Typ von Klettverschlüssen (velvet type
fasteners), an der Rückseite 20 des Posters längs den
gegenüberliegenden Umfangsbereichen 6 und 8 des Posters 4 befestigt.
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Für das Material des Posters 4 wird ein Vinylfilm,
vorzugsweise insbesondere ein weicher Vinylfilm, verwendet. Es
kann jedoch auch ein dem obigen Material ähnliches Material
verwendet werden, wie beispielsweise Leinwand, eine dünne
Vinylplatte, eine Plane bzw. Persenning oder eine dünne
Gummiplatte. Es ist selbstverständlich möglich, ein beliebiges
Material zu verwenden, das die Funktion eines Posters ausführen
kann und eine Stärke aufweist, die es den Befestigungselementen
11 ermöglicht, an den Umfangsrändern des Posters 4 befestigt zu
werden.
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Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, sind bei dieser
Vorrichtung die Befestigungselemente 10 der Klettverschlüsse auf
der anderen Seite jeweils an den dünnen Platten 19 und 21
befestigt, die in den Umfangsbereichen 13 und 15 der Seitenwand 2
vorgesehen sind, um das Poster 4 an der Seitenwand 2 in
Zusammenwirkung mit den Klettbefestigungselementen 11 der anderen
Seite zu fixieren, die in den Umfangsbereichen 6 bzw. 8 des
Posters 4 befestigt sind.
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Wenn die Befestigungselemente 10 in die
Befestigungselemente 11 der gegenüberliegenden Umfangsbereiche 6 und 8 des
Posters 4 eingreifen, verbinden sie das Poster 4 mit der
Seitenwand 2 und befestigen es daran.
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Ein Rahmen 29 ist auf dem und längs des
Umfangsbereichs 9 des Posters 4 angebracht. Der Umfangsbereich 9 des
Posters 4 wird nach oben geschlagen, auf die Rückseite 20 des
Posters 4 gelegt undmittels beispielsweise einer Naht 4a oder
dergleichen fixiert, und der Rahmen 29 wird in einen Hohlraum
4b eingeführt, der im Umfangsbereich 9 des Posters 4
ausgebildet ist, der nach oben geschlagen und aufeinandergelegt ist.
Der Rahmen 29 weist einen Schlitz 29a auf 6 und wenn der Rahmen
29 in den Hohlraum 4b imumfangsbereich 9 des Posters 4
eingeführt wird, ist der Rahmen 29 derart positioniert, daß die
Position des Schlitzes 29a mit der im Umfangsbereich 9
ausgebildeten Öffnung 4c zusammenfällt.
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Der Montageeinsteller 17 zum Einstellen des
gespannten Zustands des Posters 4 ist an dessen einem Ende mit der
Öffnung 4c und dem Schlitz 29a und an dessen anderem Ende mit
dem Rahmenquerträger im Umfangsbereich 16 der Seitenwand 2
verbunden.
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Der Montageeinsteller 17 umfaßt einen Haken 79, der
so ausgebildet ist, daß er im Umf angsbereich 16 in den
Rahmenquerträger eingreift, einen Riemen 80, der an einem seiner
Enden mit einem Haken 78, der so ausgebildet ist, daß er in die
Öffnung 4c und den Schlitz 29a eingreift, und an dessen anderem
Ende mit dem Haken 79 verbunden ist, und einen Längeneinsteller
81, der im Mittelteil des Riemens 80 vorgesehen ist, um die
Länge des Riemens 80 einzustellen.
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Somit kann durch Einstellen des Längeneinstellers 81
des Riemens 80 des Montageeinstellers 17 der gespannte Zustand
des montierten Posters je nach Wunsch eingestellt werden.
Als Material für den Riemen 80 wird vorzugsweise ein
festes Gewebe aus beispielsweise Nylon verwendet.
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Als Montageeinsteller 17 kann ein Zurrgurt mit einer
Schnalle verwendet werden, die eine sogenannte Ratschenfunktion
aufweist.
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Wie in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist, ist das Poster 4
längs dessen Umfangsbereich 7 an einen länglichen Rahmen 47
angepaßt, der im Querschnitt eine L-förmige oder J-förmige
Ausbildung aufweist. Der Rahmen 47 ist in der in Fig. 5 gezeigten
Weise mit der Schiene 23 verbunden.
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Das Verfahren der Befestigung der Vorrichtung 3 zum
Anbringen eines Werbeplakats an der Seitenwand 2 des
Lastkraftwagens 1 wird nachstehend beschrieben.
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Wie in Fig. 3 gezeigt ist, wird zunächst eine Schiene
23 mittels Schweißen oder dergleichen fest mit dem
Umfangsbereich 14 der Seitenwand 2 verbunden. Dann werden
Klettverschlußelemente 10 der einen Seite mittels eines Klebstoffs oder
dergleichen fest mit den dünnen Platten 19 und 21 verbunden,
die jeweils in den Umfangsbereichen 13 und 15 der Seitenwand 2
vorgesehen sind.
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Genauer gesagt wird, wie in Fig. 6 als Beispiel
gezeigt ist, ein Blockelement 130 mit einer der Höhe von Rippen
2a entsprechenden Dicke in jeder Aussparung 2b zwischen den
Rippen 2a der Seitenwand 2 angeordnet, und beispielsweise
Nieten 123 werden in Löcher 130a getrieben, um dadurch das Element
130 an der Seitenwand 2 zu befestigen. Oben auf dem Element 130
wird eine streifenförmige dünne Platte 19 angeordnet, wonach
Schrauben 133 in Löcher 132b und 130b geschraubt werden, um
dadurch die dünne Platte 19 an der Seitenwand 2 zu befestigen.
Ein Befestigungselement 10 wird an einer Oberfläche 132 der
dünnen Platte 19 befestigt.
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In dem vorgenannten Zustand wird der an dem Poster 4
befestigte längliche Rahmen 47 in der an der Seitenwand 2
befestigten Schiene 23 eingehakt, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Danach
wird der untere Umfangsbereich 9 des Posters 4 gezogen, während
das Poster 4 in gleichförmig gespanntem Zustand gehalten wird,
das Poster 4 wird durch eine elastische Kraft des Posters 4
gedehnt, und somit wird der Montagezustand des Posters 4 an der
Seitenwand 2 des Lastkraftwagens 1 durch den Montageeinsteller
17 eingestellt.
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Dann wird das Poster 4 mit der Seitenwand 2 durch
Verbinden der Klettverschlußelemente 11 der einen Seite auf dem
Poster 4 mit den entsprechenden Befestigungselementen 10 der
anderen Seite an der Seitenwand 2, d.h. durch Eingriff jener
Befestigungselemente, befestigt.
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Wenn das Poster 4 klein ist, kann das Befestigen des
Posters 4 an der Seitenwand 2 durch Eingriff der
Verschlußelemente 10 und 11 weggelassen werden.
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In diesem Zustand ist das Poster 4 durch die elasti
sche Kraft des Posters 4 selbst konstant gespannt, so daß das
Poster 4 einer starken Spannung ausgesetzt ist. Durch eine
derartige starke Spannung können schlaffe Stellen im Poster 4
entfernt bzw. vermieden werden.
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Der Montagezustand des Posters 4 kann mit anderen
Worten auch durch die elastische Kraft des Posters 4 selbst
automatisch eingestellt werden.
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Bei dieser Vorrichtung ist der längliche Rahmen 47
mit einer im wesentlichen J-förmigen Ausgestaltung als mit der
Schiene 23 zu verbindendes Element derart ausgebildet, daß der
Rahmen 47 in die in Fig. 5 gezeigte Schiene 23 eingehakt werden
kann. Statt dessen kann ein in Fig. 7 gezeigter Rahmen 48 oder
ein in Fig. 8 gezeigter Rahmen 49 verwendet werden.
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Fig. 9 zeigt den Montagezustand des Posters 4 an der
Seitenwand 2, wenn der in Fig. 7 gezeigte Rahmen 48 verwendet
wird.
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Der Rahmen 48 weist zwei Schlitze 53 und 54 auf, wie
in Fig. 7 gezeigt ist. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, wird der
Umfangsbereich 7 des Posters 4 in den Schlitz 54 eingeführt. Der
eingeführte Umfangsbereich 7 ist umgeschlagen und auf die
Rückseite 20 des Posters 4 gelegt und mittels einer Naht 81 oder
dergleichen fixiert. Der in das Poster 4 eingepaßte Rahmen 48
wird in die Schiene 23 eingeführt, wie in Fig. 9 gezeigt ist,
damit der Rahmen 48 in die Schiene 23 eingreift. Wenn der
Rahmen 48 mit der Schiene 23 in Eingriff gebracht wird, werden das
Poster 4 und der Rahmen 48, die miteinander verbunden sind,
einmal horizontal gehalten und in eine Position bewegt, in der
der Schlitz 53 bezüglich einer Vorderwand 63 der Schiene 23
ausgerichtet ist, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Aus dieser
Position werden das Poster 4 und der Rahmen 48, die miteinander
verbunden sind, vertikal nach unten bewegt, wie durch einen
Pfeil 58 angegeben ist, bis der Schlitz 53 die
Schienenvorderwand 63 erreicht. Dann wird durch Drehen des Posters 4 zusammen
mit dem Rahmen 48 in der durch einen Pfeil 59 angegebenen
Richtung der Eingriff des Rahmens 48 in die Schiene 23
vervollständigt. Die Breite 56 einer Bodenwand 61 der Schiene 23, die
Breite 57 eines Teils 62 des Rahmens 48 und die Höhe 60 der
Vorderwand 63 der Schiene 23 usw. sind so gewählt, daß diese
Bewegung ausgeführt werden kann.
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Bei der Montage des Posters 4 an der Seitenwand 2 muß
die in Fig. 10 gezeigte vorgenannte Vorgehensweise, wenn ein in
Fig. 8 gezeigter Rahmen 49 verwendet wird, nicht ausgeführt
werden, da der Rahmen 49 eine Öffnung 64 anstatt der Schlitze
53 und 54 aufweist, wobei die Öffnung 64 eine größere Fläche
überdeckt als die Öffnungsfläche der Schlitze 53 und 54.
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Anstatt der in der vorstehend genannten Ausführungs
form verwendeten Schiene 23 kann eine Schiene 66 mit einem
runden Querschnitt verwendet werden, wie in Fig. 11 gezeigt ist.
Die Schiene 66 weist einen Schlitz 69 auf, dessen Breite 68
größer als die Dicke 67 des Posters 4 ist. Andererseits ist
jeder der Umfangsbereiche 7 und 9 des Posters 4 mit einem
stabförmigen Rahmen 65 fest verbunden, der einigermaßen steif
ist und in einen Innenraum 70 der Schiene 66 eingeführt werden
kann.
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Wenn das wie vorstehend beschrieben angeordnete
Poster 4 an der Seitenwand 2 angebracht wird, wird ein Ende 72
des Rahmens 65 von beispielsweise dem Öffnungsende 71 der
Schiene 66 her in den Innenraum 70 der Schiene 66 eingeführt,
und der Rahmen 65 wird in die durch einen Pfeil 67 angegebene
Richtung bewegt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Poster 4 durch
den Schlitz 69 der Schiene 66 geführt.
Anstatt der für das Anbringen des Posters 4 an der
Seitenwand 2 verwendeten Klettverschlüsse bei der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform können in Fig. 12 gezeigte
Schnappverschlüsse verwendet werden. Der Schnappverschluß
umfaßt ein fest an der Seitenwand 2 angebrachtes Befestigungsele
ment 74 sowie ein fest an dem Poster 4 angebrachtes
Befestigungselement 730 Diese Befestigungselemente 73 und 74 können
durch Einstecken bzw. Einpassung miteinander verbunden werden.
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In einer in Fig. 13 gezeigten Ausführungsform kann
anstatt des bei der vorgenannten Vorrichtung verwendeten
relativ starren stabförmigen Rahmens 65 ein biegsames stabförmiges
Element, beispielsweise ein relativ dickes Seil 124 verwendet
werden, das aus einem gewobenen bzw. geflochtenen Material aus
beispielsweise Nylon hergestellt ist. Genauer gesagt ist
vorzugsweise ein biegsames stabförmiges.Element, beispielsweise
ein relativ dickes Seil 124, das aus einem Gewebematerial wie
beispielsweise Nylon hergestellt ist, in jeden der
Umfangsbereiche 9 an der Oberseite und der Unterseite des Posters 4
eingewickelt und mittels einer Befestigungseinrichtung 116 wie
beispielsweise einer Naht oder dergleichen befestigt, und
dadurch werden verdickte Enden 125 an der Ober- und Unterseite
gebildet.
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Der Grund für die biegsamen stabförmigen Rahmen aus
beispielsweise Seilen 124 anstatt der relativ starren
stabförmigen Rahmen 65 liegt darin, das Poster 4 einschließlich später
zu beschreibender. äquivalenter Teile faltbar und zum Tragen
oder für Lagerzwecke geeignet zu machen.
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Wie vorstehend beschrieben, umfaßt die Vorrichtung 3
zum Anbringen eines Werbeplakats gemäß dieser Vorrichtung oben,
links und rechts Montageelemente zum Befestigen des Posters 4
an der Seitenwand 2 des Lastkraftwagens 1 und unten den
Montageeinsteller 17.
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Anstatt der in Fig. 11 gezeigten Schiene 66 mit
rundem Querschnitt kann eine in Fig. 13 gezeigte Schiene 142
verwendet werden, die einen schlitzförmigen Hohlraum 144 zur
Aufnahme der Dicke des Posters 4 und einen Hohlraum 143 zur
Aufnahme des verdickten Endes 125 aufweist.
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Die Schiene 142 ist nach Darstellung in Fig. 13 als
durchgehendes Teil ausgebildet, die Schiene 142 muß jedoch
nicht notwendigerweise durchgehend ausgebildet sein. Durch
kontinuierliches Anordnen einzelner mit gleichem Querschnitt
ausgebildeter Elemente kann die Schiene wie im wesentlichen
kontinuierlich ausgebildet werden.
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Bei der in Fig. 13 gezeigten Vorrichtung ist in der
Schiene 142 ein Schlitz 201 vorgesehen, und eine Niete 202 ist
in die Schiene 142 und durch den Schlitz 201 in die Seitenwand
2 eingeführt, um dadurch die Schiene 142 an der Seitenwand 2 zu
befestigen. Statt dessen kann eine obere Verbreiterung 203
einstückig am oberen Ende der Schiene 142 vorgesehen sein, wie in
Fig. 14 gezeigt ist, eine Niete 204 kann in die Verbreiterung
203 und die Seitenwand 2 eingeführt sein und dadurch die
Verbreiterung 203 und damit die Schiene 142 an der Seitenwand 2
befestigen. Dieses Verfahren erleichtert das Einführen der
Niete 204.
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In der vorliegenden Erfindung kann ein Poster 4
verwendet werden, das wie in Fig. 15 gezeigt angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 15 gezeigten Poster 4 werden anstatt
der Elemente 11 der einen Seite der magischen
Verschlußelemente, die in den rechten und linken Umf angsbereichen 6 und 8
vorgesehen sind, und der Rahmen 29 und 47, die an den oberen
und unteren Umfangsbereichen 7 und 9 vorgesehen sind, biegsame
stabförmige Elemente, beispielsweise relativ dicke Seile 124,
die aus einem Gewebematerial aus beispielsweise Nylon oder
dergleichen hergestellt sind und in der in Fig. 13 gezeigten
Vorrichtung verwendet sind, durch die Umfangsbereiche 6, 7, 8 und
9 umwickelt, wodurch verdickte Enden 6a, 7a, 8a und 9a gebildet
werden. In Fig. 16 gezeigte Befestigungen 154 werden in der in
Fig. 15 gezeigten Weise verwendet, um die verdickten Enden 6a,
7a, 8a und 9a in dieser Ausführungsform unterzubringen und
dadurch das Poster mit der Seitenwand 2 zu verbinden.
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Die Befestigung 154 besetzt einen Schlitz 158, dessen
Breite der Dicke des Posters 4 entspricht, und einen Hohlraum
156 zur Aufnahme und den Eingriff eines der verdickten Enden
6a, 8a und 9a an der rechten, linken und unteren Seite des
Posters 4.
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Jede Befestigung 154 besitzt einen Schlitz 178 zur
Verbindung mit dem in Fig. 4 gezeigten Montageeinsteller 17.
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Deshalb kann der gespannte Zustand des Posters 4 in
dem Zustand eingestellt werden, in dem das Poster 4 mit der
Seitenwand 2 verbunden ist.
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Fig. 17 zeigt einen Querschnitt von der Seite des an
der Seitenwand 2 angebrachten Posters 4 aus gesehen.
Die in Fig. 16 gezeigte Befestigung 154 weist eine
Vielzahl von Schlitzen 178 in deren plattenförmigem Teil 210 in
der Erstreckungsrichtung des plattenförmigen Teils 210 auf,
wobei die Schlitze 178 für die Verbindung mitdem
Montageeinstel-1er 17 verwendet werden. Statt dessen kann wie in Fig. 18
gezeigt die Anordnung dergestalt sein, daß eine Befestigung 223
mit einem Zylinder 221 ausgebildet ist, der einen Schlitz 158
und eine Wölbung 222 aufweist, die einstückig mit dem Zylinder
221 ausgebildet ist, daß eine Zusatzbefestigung 229 vorgesehen
ist, die einen Zylinder 226 und einen plattenförmigen Teil 228
aufweist, wobei der Zylinder 226 einen Hohlraum 224 zur
Aufnahme der Wölbung in frei verschiebbarer Weise und einen mit
dem Hohlraum 224 in Verbindung stehenden Schlitz 225 aufweist
und der plattenförmige Teil 228 einen Schlitz 227 aufweist
sowie einstückig mit dem Zylinder 226 ausgebildet ist, daß ein
Ende des Montageeinstellers 17 in den Schlitz 227 eingreift und
daß der Montageeinsteller 17 durch die Befestigung 223 mit der
Befestigung 223 verbunden ist. Da die Zusatzbefestigung 229 in
Richtung des Pfeils 330 bezüglich der Befestigung 223 frei
gleiten kann, kann der Montageeinsteller 17 selbst dann in je
der Position in Richtung des Pfeils 330 eingestellt werden,
wenn viele der in Fig. 15 gezeigten Schlitze 178 nicht
vorgesehen sind. Es ist festzuhalten, daß die Zusatzbefestigung 229
durch seitliches Einführen der Wölbung 222 in den Hohlraum 224
mit der Befestigung 223 verbunden werden kann.