HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen gedruckten
Filter, der auf einer gedruckten Platine bzw. einer
Leiterplatte gebildet ist, um zum Gebrauch in einem
Hochfrequenzschaltkreis wie einem Fernsehempfänger wirksam zu sein.
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In jüngster Zeit neigen zum Bilden eines Filters in einem
Hochfrequenzschaltkreis wie einem Empfänger Elemente wie
Spulen und Kondensatoren dazu, mit gedruckten Mustern gebildet
zu sein. Ein gedruckter Filter nach dem Stand der Technik
wird unten mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben
werden, wobei Fig. 1 eine Veranschaulichung einer Anordnung
eines polaren tertiären Hochpaßfilterschaltkreises ist, in
welchem die Bezugszahlen 1 und 3 respektive Kondensatoren
repräsentieren, 4 eine Spule bezeichnet und die Zeichen A und
B Eingangs- und Ausgangsanschlüsse sind, und Fig. 2 eine
Veranschaulichung eines gedruckten Musters auf einer gedruckten
Platine entsprechend dem Schaltkreis von Fig. 1 ist. In Fig.
2 sind der Kondensator 1 bis 3 respektive als
Chip-Kondensatoren aufgebaut und die Spule 4 ist eine spiralförmige
Spule, die durch eine gedruckte Folie auf der gedruckten
Platine gebildet ist. Die hintere Oberfläche der gedruckten
Platine ist vollständig mit einer Massenfohe gebildet, die durch
eine gedruckte Folie aufgebaut ist, so daß ein Anschluß des
Kondensators 3 durch ein Durchloch mit der hinteren
Oberfläche davon verbunden ist, um an Masse gelegt zu sein.
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Es gibt jedoch ein Problem, welches mit einer derartigen
Filteranordnung entsteht, dadurch, daß die Filtercharakteristik
dazu neigt, von einem gewünschten Wert aufgrund der
Dispersion
zwischen Teilen, Variation der Breite der gedruckten
Folie und anderen unterschiedlich zu sein.
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Aus den japanischen Patentzusammenfassungen Band 11, Nr. 108
(E-495) (255), April 4, 1987, die die Produktion einer
variablen Drossel des Chiptypus betrifft, ist es bekannt, den
Wert der Induktivität einzustellen, indem ein
Kurzschlußmuster durchschnitten wird und ein Muster kurzgeschlossen
wird, während ein magnetisches Substrat verwendet wird, um
so den Wert der Induktivität größer zu machen. Unabhängige
Spulenmuster sind auf beiden Oberflächen des magnetischen
Substrates gebildet. Die Endabschnitte der zwei Spulenmuster
sind zu der Seitenoberfläche des magnetischen Substrates
herausgezogen, um so Anschlußmuster zu bilden und plurale
Kurzschlußmuster sind zumindest auf irgendeinem Spulenmuster
vorgesehen, so daß das Kurzschlußmuster durchschnitten werden
kann. Wenn die Induktivität zwischen zwei Anschlüssen erhöht
werden soll, wird das Kurzschlußmuster mit Trimmen usw.
durchschnitten, und wenn die Induktivität erniedrigt werden
soll, werden die Muster zwischen den Spulenmustern durch
Bonden usw. verbunden. So wird eine
Breitbereichsinduktivität mit den Mustern auf den zwei Oberflächen des
magnetischen Substrates, die seriell und parallel verbunden sind,
erhalten.
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FR-A-2 568 742 bezieht sich auf eine einstellbare
Induktivität in der Form eines gedruckten Schaltkreises. Es wird
vorgeschlagen, die Induktivität durch einen Schaltkreis zu
bilden, der auf eine ein- oder doppelseitige Schaltkreisplatine
gedruckt ist. Der Schaltkreis wird durch ein Spulenmuster
gebildet. In der innersten Wicklung ist eine Vielzahl von
Anschlüssen vorgesehen, welche das Kurzschließen der Spule
erlauben, so daß die Länge der Spule eingestellt werden
kann.
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So schlägt der Stand der Technik vor, die Filterkennlinien
in einem gedruckten Filter mit einer Spiralspule, die auf
einer gedruckten Platine gebildet ist, einzustellen. Jedoch
erlaubt die Einstellung, die im Stand der Technik bewirkt
wird, nicht die Einstellung im Feinbereich.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist dabei ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen
gedruckten Filter zu schaffen, der verbesserte Einstellung der
Filtercharakteristik erlaubt, falls erforderlich.
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Dieses Ziel wird durch einen gedruckten Filter gemäß
Anspruch 1 erreicht.
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird im abhängigen
Anspruch beschrieben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Das Ziel und die Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele, die in Verbindung mit den begleitenden
Zeichnungen genommen werden, ersichtlicher, in welchen:
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Fig. 1 eine Schaltkreisveranschaulichung einer
Anordnung eines Hochpaßfilters ist, der in
einem Hochfrequenzschaltkreis zu verwenden
ist;
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Fig. 2 eine Veranschaulichung der
Schaltkreisanordnung von Fig. 1 ist, die auf einer
gedruckten Platine gemäß dem Stand der Technik
gebildet ist;
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Fig. 3 eine Veranschaulichung einer
Schaltkreisanordnung eines gedruckten Filters gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel des Standes der
Technik ist;
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Fig. 4 und 5 graphische Veranschaulichungen zum
Beschreiben der Filtercharakteristiken aufgrund des
Standes der Technik sind,
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Fig. 6 eine Veranschaulichung einer
Schaltkreisanordnung eines gedruckten Filters gemäß einer
weiteren Ausführungsform des Standes der
Technik ist und
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Fig. 7 eine Veranschaulichung einer
Schaltkreisanordnung eines gedruckten Filters gemäß der
Erfindung ist.
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Nun bezugnehmend auf Fig. 3, wird eine Anordnung eines
gedruckten Filters gemäß einer anderen Ausführungsform des
Standes der Technik gezeigt. In Fig. 3 sind bei Bezugszahlen
1 bis 3 Chip-Kondensatoren mit den gleichen Aufbauten wie
jenen in Fig. 2 veranschaulicht und bei Bezugszahl 4 ist
eine Spiralspule veranschaulicht, die mit einer Druckfolie
auf einer gedruckten Platine, nicht gezeigt, aufgebaut ist.
Ein Unterschied zu dem Filter nach dem oben beschriebenen
Stand der Technik von Fig. 2 ist, daß die Spiralspule 4
derart angeordnet ist, daß die zweite Windung und die dritte
Windung elektrisch miteinander durch eine Kurzschlußleitung
5 gekoppelt sind, deren Folienbreite im wesentlichen gleich
zu jener der Windungen ist.
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Mit dieser Anordnung ist die Spiralspule 4 im wesentlichen
als eine Spiralspule mit zwei Windungen aufgrund der Wirkung
der Kurzschlußleitung 5 betreibbar. So wird zum Konstruieren
eines Filters in dem Fall, daß die Abschneidefrequenz des
Filters zur höheren Seite verschoben ist, die
Kurzschlußleitung 5 durchschnitten, um zur Folge zu haben, daß die
Spiralwindung 4 als eine Spule mit drei Windungen wirkt, wodurch
die Abschneidefrequenz davon zur niedrigeren Seite
korrigiert werden kann.
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Fig. 4 zeigt eine Filterkennlinie, die beispielsweise
erhalten wird, wenn Kondensator 1 = 2 PF, Kondensator 2 = 5 PF,
Kondensator 3 = 82 PF und die Spiralwicklung 4 = 25 nH. Wie
in Fig. 4 gezeigt, beträgt die Abschneidefrequenz ungefähr
355 MHz Auf der anderen Seite veranschaulicht Fig. 5 eine
Filterkennlinie in dem Fall, daß die Kurzschlußleitung 5
durchschnitten ist. Wie in Fig. 5 veranschaulicht, wird die
Abschneidefrequenz ungefähr 286 MHz. Das Durchschneiden der
Kurzschlußleitung 5 kann ohne weiteres automatisch durch die
Lasertrimm-Technik oder dergleichen durchgeführt werden.
Hier bedeutet in Fig. 4 M1 = -2,2215E + 00 einen Punkt, an
welchem der Filterverlust -2,2215db beträgt und
I1 = 354,82E + 06 bedeutet, daß die Frequenz an dem Punkt M1
354,82 MHz beträgt. Das heißt, in den Filterkennlinien
beträgt die Abschneidefrequenz, welche eine Frequenz ist, bei
welcher der Verlust -3db wird, ungefähr 354 MHz. Weiter
zeigt Fig. 5, daß die Frequenz an dem Punkt, bei welchem der
Filterverlust -2,498db (M1) wird, 285,86 MHz (I1) beträgt.
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Zweitens wird eine Beschreibung mit Bezug auf Fig. 6 im
Ausdruck eines weiteren Ausführungsbeispiels des Standes der
Technik durchgeführt werden, wo Teile, die jenen in Fig. 3
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen markiert sind
und die Beschreibung davon wird der Kürze halber
weggelassen. In Fig. 6 ist in ähnlicher Weise eine Kurzschlußleitung
5 zwischen den zweiten und dritten Windungen einer
Spiralspule 4 vorgesehen, um so die elektrische Verbindung
dazwischen vorzusehen, und eine zweite Kurzschlußleitung, die am
Punkt 6 veranschaulicht ist, ist ebenfalls zwischen den
ersten und zweiten Windungen der Spiralspule 4 vorgesehen, um
so die elektrische Verbindung dazwischen zu erreichen. Diese
Anordnung erlaubt der Spiralspule 4, als eine Spule zu
wirken, die im wesentlichen eine Windung umfaßt, und kann den
Einstellungsbereich der Abschneidefrequenz vergrößern, weil
drei Einstellmuster genommen werden.
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Fig. 7 ist eine Veranschaulichung einer Anordnung eines
gedruckten Filters gemäß der Erfindung, wo Teile, die jenen in
Fig. 6 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen markiert
sind. In Fig. 7 sind bei Bezugszeichen 7 und 8
Kurzschlußleitungen veranschaulicht, welche respektive parallel bei den
Seiten (Teilen) der äußersten Windung einer Spiralspule 4
vorgesehen sind. Jede der Kurzschlußleitungen 7 und 8
erlaubt die Verringerung der Induktivität der entsprechenden
Seite der äußersten Windung auf die Hälfte. So kann, wenn
die Kurzschlußleitungen 7 und/oder 8 durchschnitten werden,
der Induktivitätswert der Spiralspule 4 dazu angeordnet
werden, variabel zu sein, wodurch die Dispersion der
Filterkennlinie eingestellt wird. Anders als die oben beschriebenen
letzten Ausführungsbeispiele des Standes der Technik, welche
die Einstellung in Einheiten von Windungen bewirken, erlaubt
die Schaltkreisanordnung der Erfindung Einstellung in einem
feinen Bereich.
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Es sollte verstanden werden, daß sich das vorhergehende nur
auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung bezieht und daß es beabsichtigt ist, alle Anderungen
und Modifikationen des Ausführungsbeispiels der Erfindung,
das hierin für die Zwecke der Offenbarung verwendet ist,
abzudecken, welche keine Abweichungen vom Umfang der Erfindung
bilden.