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DE69120723T2 - Kupplungsvorrichtung zur Weitergabe einer Bewegung an den Werkzeughalter von automatischen Revolverköpfen - Google Patents

Kupplungsvorrichtung zur Weitergabe einer Bewegung an den Werkzeughalter von automatischen Revolverköpfen

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DE69120723T2
DE69120723T2 DE69120723T DE69120723T DE69120723T2 DE 69120723 T2 DE69120723 T2 DE 69120723T2 DE 69120723 T DE69120723 T DE 69120723T DE 69120723 T DE69120723 T DE 69120723T DE 69120723 T2 DE69120723 T2 DE 69120723T2
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DE
Germany
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movement
turret
annular body
tool holder
elastic means
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Mario Natale
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Baruffaldi SpA
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Baruffaldi SpA
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/14Clutches in which the members have interengaging parts with clutching members movable only axially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
    • B23B29/32Turrets adjustable by power drive, i.e. turret heads
    • B23B29/323Turrets with power operated angular positioning devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q39/00Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation
    • B23Q39/02Metal-working machines incorporating a plurality of sub-assemblies, each capable of performing a metal-working operation the sub-assemblies being capable of being brought to act at a single operating station
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    • B23Q2220/00Machine tool components
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Kupplungsvorrichtung zur Übertragung der Bewegung an rotierbare Werkzeughaltervorrichtungen, welche an automatischen Revolverköpfen befestigt sind. Die Bearbeitungsvorgänge für eine Großzahl von Werkstücken erfordern hintereinander gemäß einem vorprogrammierten und automatisch gesteuerten Zyklus die Verwendung von mehreren Werkzeugen für dasselbe Werkstück. Zu diesem Zweck ist gewöhnlich das Werkstück beispielsweise an einer Drehbank befestigt, welche einen mit mehreren Werkzeugen bestückten Revolverkopf besitzt, welche durch Drehung und Umdrehung in die Arbeitsstellung gebracht werden können, damit mit Hilfe der Steuerung einer elektronischen Vorrichtung die Maschinenarbeit an dem Werkstück mit den dafür benötigten Werkzeugen durchgeführt wird. Eine grundlegende Anforderung, die aus solchen Bearbeitungsvorgängen erwächst, stellt die Ausführungsgeschwindigkeit dar, insbesondere in Hinblick auf eine Verminderung der Totzeiten, die zwischen dem Arbeitsende eines Werkzeugs und dem Arbeitsbeginn des nächsten auftreten, wobei diese Totzeiten notwendig sind, um dem Revolverkopf zu gestatten, all die Bewegungen auszuführen, welche zur Beförderung des neuen Werkzeugs in die Arbeitsstellung und zur Übertragung der Rotationsbewegung auf das Werkzeug lediglich an dieser Stelle erforderlich sind. Zu diesem Zweck muß der Revolverkopf tatsächlich sich selbst von der feststehenden Arbeitsstellung entsperren, in Abhängigkeit von der kürzesten Wegstrecke in die eine oder andere Richtung rotieren, bis er das neue Werkstück in die Arbeitsstellung befördert hat, muß stoppen und in den arretierten Zustand zurückkehren. Daher ist von grundlegender Bedeutung in Hinblick auf das Ziel, Stöße und Bruch der Übertragungsteile zu verhindern, damit die Übertragung der Bewegung mit der Zuverlässigkeit erfolgt, daß der Revolverkopf korrekt positioniert und arretiert ist. Diese Vorgänge werden bei den bekannten Revolverköpfen mittels mechanischer Vorrichtungen, die zur Positionierung die Rotation(sbewegung) eines Antriebsmotors auf die Werkzeughalterplatte übertragen, und von einem externen Motor ausgeführt, der zur selben Zeit die Arretier- und Entarretiereinrichtung von besonders komplizierter Bauart betätigt.
  • Der Anmelder dieser Schrift hat in seiner früheren Patentanmeldung IT- 48,062 A/88 einen Werkzeughalterrevolverkopf beschrieben, bei dem die erforderlichen Entarretier-, Rotations- und Arretierbewegungen des Revolverkopfs mittels eines einzigen Motors ausgeführt werden, welcher auf einen beweglichen Ring, welcher mit dem Revolverkopf und der Antriebswelle ein Ganzes bildet, mittels einer Differentialgetriebevorrichtung vom epizyklischen Typ wirkt, welche auf einen ringförmigen Körper einwirkt, dessen Rotation einen Arretierring veranlaßt, daß der bewegliche Ring sich in eine axiale Richtung bewegt, wobei das Arretieren in Position durch Arretierelemente verrichtet wird, welche radial beweglich sind und auf einen weiteren Körper einwirken, welcher mit der Antriebswelle ein Ganzes bildet und zwischen dem axialen Arretierring und dem beweglichen Ring angeordnet ist.
  • Diese Anordnung besitzt nichtsdestotrotz gewisse Nachteile, da es aufgrund der für die Übertragungselemente und für die Übertragung der Rotationsbewegung von der Achswelle des externen Motors auf die Achsen der jeweiligen Werkzeuge erforderlichen Größe nicht möglich ist, alle verfügbaren Werkzeughaltervorrichtungen in Entsprechung zur Arbeitsstellung zu bringen.
  • Desweiteren werden bei den bekannten Anordnungen all die Übertragungsvorrichtungen zur Bewegung der verfügbaren Werkzeuge kontinuierlich in Rotation gehalten, was Verschleiß und steigenden Energieverbrauch verursacht. Einen weiteren Nachteil der bekannten Konstruktionsausführungen stellt die Tatsache dar, daß das Positionieren des Werkzeugs in Entsprechung zur Arbeitsstellung und seinem Eingriff mit der Antriebswelle für das Werkzeug zu aufeinanderfolgenden Zeiten geschieht, was Totzeiten verursacht, die die Produktivität der Maschine verringern.
  • Ein Beispiel des beschriebenen bekannten Stands der Technik wird in EP-A-0 302 998 offenbart, welche die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 offenbart.
  • Deshalb erwächst hieraus das technische Problem, einen Werkzeughalter-Revolverkopf für automatische Maschinen zu schaffen, welcher mit Mitteln zur Betätigung der axialen Arretier- und Entarretiervorrichtung und Mitteln zum Antrieb und zur Übertragung der Bewegung auf das Werkzeug in solch einer Weise ausgestattet ist, um ein Positionieren in Entsprechung zur Arbeitsstellung aller Werkzeughaltervorrichtungen zu ermöglichen, mit denen die rotierende Scheibe ausgestattet ist, und in solch einer Weise (ausgestattet ist), um lediglich die Werkzeughaltervorrichtung in Rotation zu halten, die in Entsprechung zur Basisarbeitsstellung gebracht wurde, während all die anderen entkuppelt und gestoppt gehalten werden. Der Werkzeughalter- Revolverkopf muß es desweiteren noch ermöglichen, jeglichen zeitlich nicht abgestimmten Betrieb zwischen Werkzeughaltervorrichtung, welche in der Arbeitsstellung rotiert, und Antriebseinrichtung für solch eine Vorrichtung zu verhindern, was gewährleistet, daß das Übersetzen und Übertragen der Bewegung des Werkzeugs nur mit dem positionierten und arretierten Revolverkopf geschieht, und desweiteren noch die mit dem Entarretieren verbundenen Totzeiten verringert, die mit dem Entarretieren, Positionieren, erneuten Arretieren des Revolverkopfs und dem Antreiben des Werkzeugs in der Arbeitsstellung verbunden sind. Der Revolverkopf muß ferner aus der kleinstmöglichen Anzahl an Komponenten aufgebaut sein, um minimalen Verschleiß und maximale Lebensdauer zu erreichen, um auf diese Weise die Wartungsanforderungen zu verringern.
  • Die technischen Probleme werden durch einen automatischen Revolverkopf gelöst, welcher eine Kupplungsvorrichtung zur Übertragung der Bewegung auf rotierbare Werkzeughaltervorrichtungen mit den Merkmalen von Anspruch 1 aufweist.
  • Weitere Einzelheiten werden besser anhand der folgenden Beschreibung einer Ausführung der vorliegenden Erfindung erfaßt, welche in Bezug auf den beiliegenden Satz von Zeichnungen angefertigt wurde, bei denen folgendes veranschaulicht ist:
  • In Figur 1: Ein axialer Schnitt eines Revolverkopfs, welcher die Vorrichtung aufweist, die die in den weiteren Figuren gezeigte Erfindung verkörpert;
  • in Figur 2a: Der arretierte Revolverkopf, als Schnitt in der Ebene II-II von Figur 1;
  • in Figur 2b: Der Revolverkopf, als Schnitt in der Ebene II-II von Figur 1, jedoch im entarretierten Zustand für einen Werkzeugwechsel;
  • in Figur 3a: Ein Detail des Kupplungsmechanismus als Schnitt in der Ebene IIIA-IIIA von Figur 2a;
  • in Figur 3b: Ein Detail des Stoßmechanismus als Schnitt in der Ebene IIIB-IIIB von Figur 2b;
  • in Figur 4: Eine schematische Frontansicht des Revolverkopfs;
  • in Figur 5: Ein Teilschnitt durch den Revolverkopf in der Ebene V-V von Figur 4;
  • in Figur 6a: Ein vergrößertes Detail als Teilschnitt der Arbeitsstellung mit geschlossenem Revolverkopf und eingegriffenem Werkzeug in Rotation;
  • in Figur 6b: Ein Detail von Figur 6a, jedoch mit offenem Revolverkopf, um Werkzeuge zu wechseln.
  • Mit Bezug auf Figur 1 ist der diese Erfindung ausführende Revolverkopf aus einem äußeren Trägerkörper 1 aufgebaut, welcher einen unbeweglichen Ring 2 aufweist, welcher mit dem unbeweglichen frontseitigen Satz von Zähnen 3 ausgestattet ist.
  • An der Innenseite des Körpers 1 ist eine Scheibe 4 rotierbar befestigt, mit der die Werkzeughalterplatte des Revolverskopfs verbunden werden kann, was hier nicht dargestellt ist; die Scheibe 4 besitzt den frontseitigen Satz von Zähnen 5, welche sich konzentrisch und benachbart zum Satz von Zähnen 3 befinden. Das Frontende 9 einer Welle 6, welche innerhalb des Körpers 1 rotierbar ist, ist mit der Scheibe 4 mittels Schrauben oder dergleichen mehr 6a verbunden.
  • Um die Welle 6 herum befindet sich ein Arretierring 7, welcher an der Frontseite mit einem Satz von Zähnen 8 verzahnt ist, welche den Zahnsätzen 3, 5 gegenüberstehen, und zum Eingreifen in diese eingerichtet sind, um sie gegeneinander zu verriegeln; zwischen dem aufgeweiteten Frontende 9 der Welle 6 und dem Ring 7 ist eine Feder 10 mit dazugehörendem Drucklager 11 untergebracht, welche in die Richtung wirkt, um den Satz von Zähnen 8 außer Eingriff mit den Zahnsätzen 3, 5 zu halten.
  • An der Innenseite des äußeren Körpers 1 ist ein Antriebsmotor 12 montiert, welcher ein Ritzel 13 in Eingriff mit einem gezahnten Ring 14 trägt, welcher mittels Bolzen oder dergleichen mehr isa an einer Spinne 15 befestigt ist, welcher eine Vielzahl von um eine Kreislinie angeordnete Planeten-Zahnräder 16 trägt, von denen eines in Figur 1 abgebildet ist.
  • Die Spinne 15 ist durch Lager 17 rotierbar befestigt, welche sich um den zylindrischen Teil eines Getrieberads 18 herum befinden, welches mittels Keile 6b gegenüber der Welle 6 rationell verriegelt ist und mit seinem Satz von Zähnen 18a mit den Planeten-Zahnrädern 16 in Eingriff ist.
  • Die Planeten-Zahnräder 16 sind desweiteren in Eingriff mit dem Satz von Zähnen 19 eines ringförmigen Körpers 20, welcher zur Welle 6 koaxial und bezüglich selbiger rotierbar ist.
  • Die Planeten-Zahnräder 16, welche von der Spinne 15 getragen werden, bilden in Verbindung mit den Zähnen 18a des Getrieberads 18 und den Zähnen 19 des ringförmigen Körpers 20 eine Differentialgetriebevorrichtung vom epizyklischen Typ, bei der die auf die Spinne 15 übertragene rotationelle Bewegung auf den einen oder die anderen der Zahnsätze 18, 19 übertragen werden kann, wenn einer von diesen arretiert in Rotation gehalten wird.
  • Der ringförmige Körper 20 ist ausgestattet mit einer Vielzahl an Rollen 21, welche an dazugehörigen kleinen Wellen 22 befestigt sind, deren Achsen relativ zur Welle 6 radial angeordnet sind, wobei diese Rollen gegen das frontseitige Nockenprofil 23 des Arretierrings 7 lagern.
  • Der Arretierring 7 wird mit seinem frontseitigen Nockenprofil 23 gehalten, welches gegen die Rollen 21 infolge des durch die Feder 10 ausgeübten Drucks gepreßt wird.
  • Der ringförmige Körper 20 lagert axial gegen das Getrieberad 18 mit Zwischenschaltung eines Drucklagers 24, und das Getrieberad 18 wiederum lagert seinerseits gegen den Anschlagring 25, welcher an der Welle 6 durch einen gewindeten Bereich 25a mit Zwischenschaltung eines Stapels von Tellerfedern 26 befestigt ist.
  • Wie in Figur 2a illustriert, besitzt der ringförmige Körper 20 eine Vielzahl von äquidistanten frontseitigen Rollen 21; er ist ebenso an seiner Außenoberfläche mit einer umfänglichen Ausnehmung 34 versehen, welche einen begrenzten Winkelbereich aufweist, in die ein befestigter Stoppbolzen 35 eingreift.
  • Der Oberfläche des Körpers 20 zugewandt, befindet sich ebenso ein magnetischer Abstandsmelder 36 oder eine ähnliche Erfassungsvorrichtung, welche zur Erfassung einer Auskragung 36a eingerichtet wurde, welche in Entsprechung zur erwünschten Stopposition des Körpers 20 angebracht ist.
  • Auf dem ringförmigen Körper 20 sind ebenfalls ein Paar zum Eingriff eingerichtete Nocken 20a ausgebildet, woraus bei der Rotation des Körpers 20 ein Druckmechanismus resultiert, welcher aus einem Bolzen 41 besteht, welcher an seinem Ende mit einer Rolle 41a zur Kontaktierung der Nocke 20a ausgestattet ist. Der Bolzen wirkt an seinem entgegengesetzten Ende 4 ib auf einen Betätigungsarm 42a eines Hebels 42, welcher um den Mittelpunkt schwenkt, und dessen Widerstandsarm 42b wirkt auf eine gezahnte Stange 43 mittels einer vorgespannten Feder 44, welche in eine umgedrehte "U"- Befestigungsfläche 45 eingebaut ist, deren Arme 45b teilweise das Gestänge umfassen und sich gegen eine weitere Rückstellfeder 46 stützen.
  • Das Gestänge 45 wirkt seinerseits auf ein druckausübendes Zahnrad 47, welches in eine unbewegliche kreisförmige Befestigungsfläche 47a eingebaut ist, wobei auf dieser Befestigungsfläche geneigte Spalte 47b ausgebildet sind, in welche jeweils ein Bolzen 48 eingebaut ist, welcher mit dem Zahnrad 47 ein Ganzes bildet und sich entlang der geneigten Fläche des Spalts verschiebt, welches dazu befähigt ist, die kreisförmige Bewegung des Zahnrads 47 in eine lineare Stoßwirkung auf ein Kupplungselement zur Übertragung der Bewegung auf das Werkzeug umzuwandeln.
  • Wie in den Figuren 1, 4 und 5 veranschaulicht, trägt der diese Erfindung verkörpernde Revolverkopf eine Werkzeughalterscheibe 49, welche durch Schraubenbefestigungsmittel 49a an dem beweglichen Ring 4 befestigt ist, welcher um die Achse der Welle 6 rotiert, während die Bewegung des Werkzeugs von einem an dem unbeweglichen Ring 2 befestigten externen Motor 50 erzeugt wird, wobei dessen Welle 50a an einem Ritzel 51 befestigt ist, welches hintereinander ein Übertragungszahnrad 51a, einen gezahnten Ring 52 und ein zweites Übertragungsrad 53 antreibt, welches ein Bewegungsabnahme-Ritzel für das Werkzeug betätigt. Das letztere Ritzel 54 besitzt in seinem Inneren einen axialen Hohlraum mit radialen Aussparungen, welche zum Eingriff mit einem auf einem Kupplungsschieber 55 ausgebildeten, entsprechenden Satz von Zähnen befähigt sind, welcher innerhalb des Hohlraums eingebaut ist und in diesem axial verschiebbar ist. Der Schieber 55 besitzt ferner eine vorderen Ring mit axialen Zähnen (Zahnkranz) 56, welche an seinem Frontende zur Übertragung der Bewegung auf die Werkzeughalterspindel 57 angeordnet sind. Die Leistungsaufnahme zum Werkzeug hin wird ihrerseits von einer Spindel 57 geschaffen, welche an ihrem hinteren Ende mit einem frontseitigen Ring mit axialen Zähnen (Zahnkranz) 58 ausgestattet ist, welche zum Eingriff mit dem entsprechenden Ring 56 des Schiebers befähigt sind. Die Funktionsweise des Revolverkopfes ist wie folgt: Bei Betriebsbedingungen (Figuren 2a, 3a, 6a) ist der ringförmige Körper 20 mit Nocken 20a so angeordnet, daß auf den Bolzen 41 Druck ausgeübt wird, wobei die gezahnte Stange 43 sich absenkt, die Druckbolzen 48 vorwärts geschoben werden, der Kupplungsschieber 55 vorwärts geschoben wird und die Zahnkränze 56 und 58 des Schiebers 55 bzw. der Spindel 57 miteinander in Eingriff sind; auf diese Weise übernimmt das Werkzeug, welches in diesem Augenblick in Entsprechung zur Arbeitsstellung positioniert ist, die Bewegung vom externen Motor 50 und wird in Rotation versetzt. Zum Zeitpunkt des Wechselns des Werkzeugs (Figuren 2b, 3b, 6b) wird der ringförmige Körper 20 zu rotieren veranlaßt bis sich der unbewegliche Stoppbolzen 35 gegen das Ende der Ausnehmung 34 stützt, und in dieser Lage, gleichzeitig mit dem axialen Verschieben des Arretierrings 7, der den beweglichen Ring 4 freisetzt, wird gefunden, daß sich die Nocke 20a vom Bolzen 41 befreit, der, nach unten gleitend, den Hebel 42 freisetzt, der durch sein Aufwärtsdrehen der gezahnten Stange 43 gestattet, infolge der Wirkung des durch die Rückstellfeder 46 ausgeübten Drucks in die erhöhte Position zurückzukehren. Die transiatorische Bewegung der gezähnten Stange 43 veranlaßt, das kreisförrnige Zahnrad 47 zu rotieren, das durch das Rotieren die Druckbolzen 48 dazu treibt, auf der geneigten Ebene der Spalte 47b zu gleiten, so daß sie so in ihre entferntere Stellung zurückkehren und den Kupplungsschieber 55 zur Übertragung der Bewegung auf die Spindel 57 des Werkzeughalters mit sich ziehen. Unter diesen Bedingungen sind beide, der bewegliche Ring 4 und die mit ihr verbundene Werkzeughalterplatte 49, frei, unter der Wirkung der Hauptwelle 6 zu rotieren, um das Positionieren eines verschiedenartigen Werkzeugs in Entsprechung zur Arbeitsstellung auszuführen.
  • Sobald dieses Positionieren beendet wurde, bringt eine erneute Rotation des ringförmigen Körpers 20 wiederum die verschiedenen beschriebenen Elemente in die den Arbeitsbedingungen entsprechende Anfangsposition (Figuren 2a, 3a, 6a). Wann auch immer die relative Stellung der verschiedenen Elemente eine Widerlagerstellung der axialen Zähne gestattet, würde die Last in den vorgespannten Federn 44 gestatten, daß der Zyklus des Werkzeugwechselns und Revolverkopfarretierens beendet wird, wobei ein gradueller Eingriff in die Hohlräume, die sich den Zähnen gegenüberliegend als Folge der relativen Rotationen der jeweiligen Elemente befinden, gestattet ist und auf diese Weise ein abruptes Kuppeln verhindert wird, was Brüche und dergleichen mehr hervorrufen könnte. Es geht daher aus der obigen Beschreibung hervor, wie der die vorliegende Erfindung verkörpernde Werkzeughalter- Revolverkopf für automatische Maschinen das Positionieren in Entsprechung zur Arbeitsstellung für all die Werkzeughaltervorrichtungen möglich macht, mit denen die rotierende Scheibe ausgestattet ist, und nur jene Werkzeughaltervorrichtung in Rotation hält, die in Entsprechung zur Basisarbeitsstellung angeordnet ist, während all die anderen entkuppelt und gestoppt gehalten werden; ebenso wird die Vermeidung von jeglichem zeitlich nicht abgestimmten Betrieb zwischen der rotierenden Werkzeughaltervorrichtung in der Arbeitsstellung und der Antriebseinrichtung für diese Vorrichtung ermöglicht, und ebenso werden die Totzeiten verringert, welche mit dem Entarretieren, Positionieren, erneuten Arretieren des Revolverkopfes und Antreibens des Werkzeugs in der Arbeitsstellung verbunden sind.

Claims (4)

1. Automatischer Revolverkopf, welcher aufweist:
eine Kupplungsvorrichtung zur Übertragung der Bewegung auf rotierbare, am Revolverkopf selbst befestigte Werkzeughaltervorrichtungen, welcher mit Kupplungseinrichtung (55) ausgestattet ist, welche in Entsprechung zur Basisarbeitsstellung für das Werkzeug angeordnet ist und zur Ausführung einer axialen translatorischen Bewegung zum Eingriff mit der rotierbaren Werkzeughaltervorrichtung (57) unter Einwirkung einer Betätigungseinrichtung (47) zur transiatorischen Bewegung befähigt ist, und einen ringförmigen Körper (20) zur Steuerung des Arretierens und Entarretierens des Revolverkopfs, wobei die Kupplungseinrichtung ferner zur Rotation um ihre eigene Achse infolge der Wirlcungsweise von Einrichtung (50) zur Erzeugung und Einrichtungen (51, 52, 53) zur Übertragung der Bewegung befähigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Revolverkopf Betätigungseinrichtung zur axialen transiatorischen Bewegung des Kupplungsschiebers (55) aufweist, welcher zur Umwandlung einer rotationellen, von dem ringförmigen Körper (20) zur Steuerung des Arretierens und Entarretierens des Revolverkopfes erzeugten Bewegung in eine gradlinige Bewegung geeignet ist, wobei die Betätigungseinrichtung ein linear bewegliches Element (41) enthält, dessen Enden mit der Nocke (20a) des ringförmigen Körpers (20) bzw. mit einem Hebel (42) oder dergleichen mehr in Eingriff sind, welcher über elastische Einrichtungen (43, 44) auf ein lineares Getriebeelement (43) wirkt, welches zur Verursachung von Rotation eines kreisförmigen Getriebeelements (47) befähigt ist, welches zum Kupplungsschieber (55) koaxial steht, auf dem eine Vielzahl an geneigten, mit den Druckelementen wechselwirkenden Ebenen ausgebildet sind, welche diesen zugeordnet und an diesen verschiebbar sind, wobei diese Druckelemente ihrerseits in Eingriff mit dem Kupplungsschieber (55) in solch einer Weise angeordnet sind, um die Rotation des kreisförmigen Getriebeelements (47) in eine Druckwirkung oder Rückstelltätigkeit des Kupplungsschiebers (55) umzuwandeln.
2. Automatischer Revolverkopf gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Körper (20) eine Nocke (20a) besitzt, welche in beide Richtungen wirkt, umfänglich angeordnet und unter der Rotationswirkung des ringförmigen Körpers zum Eingriff mit den Wandlungsmitteln für die rotationelle in die geradlinige Bewegung befähigt ist, wobei der Körper (20) eine Vielzahl von Rollen (21) mit radialen Achsen trägt und mit Mitteln zur Begrenzung des Winkelbereichs ausgestattet ist, welche einen Bolzen (35) und eine umfängliche, diesem zugeordnete Ausnehmung (34) aufweist, wobei die Ausnehmung sich winkelförmig zu entgegengesetzten Seiten von einer Mittelposition aus erstreckt, welche mit der Stelle übereinstimmt, an der sich der Bolzen (35) befindet.
3. Automatischer Revolverkopf gemäß Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Ebenen und Druckeinrichtungen vorzugsweise aus geneigten Spalten (47b) und Bolzen (48) bestehen, welche in diesen angeordnet sind und auf den Kupplungsschieber (55) auf lineare Weise wirken, welcher unter der Stoß- oder der Zichwirkung der Bolzen in Eingriff oder außer Eingriff ist mit dem Aufnehmergetriebe zur Bewegung einer rotierbaren Werkzeughaltervorrichtung (57).
4. Automatischer Revolverkopf gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Einrichtungen für das lineare Getriebeelement (43) aus einer ersten axial vorgespannten elastischen Einrichtung (44), welche zwischen zwei Teilen des linearen Getriebes und axial verschiebbar zwischen diesen angeordnet ist, und aus einer zweiten elastischen Einrichtung (46) aufgebaut sind, welche zwischen dem linearen Getriebeelement und dem unbeweglichen Teil des Revolverkopfs angeordnet ist, wobei die erste elastische Einrichtung geeignet ist, den Kupplungsdruck aufzunehmen, wenn die Kupplungskomponenten entgegengesetzt zueinander sind, und die zweite elastische Einrichtung, die Rückstellung in die Entkupplungsstellung des Schiebers (55) bewerkstelligt.
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