DE6911808U - Zifferblattzeichen. - Google Patents
Zifferblattzeichen.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/06—Dials
- G04B19/10—Ornamental shape of the graduations or the surface of the dial; Attachment of the graduations to the dial
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Description
Roger UEBELHARDT BIENNE / Schweiz
Die Neuerung betrifft die Ausbildung eines Zifferblattzeichens, welches
aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist und vorzugsweise als Stundensymbol auf Uhrenzifferblättern angebracht
wird.
Es sind derartige zusammengesetzte Zifferblattzeichen bekannt, die
beispielsweise aus einem metallischen Basiselement bestehen, auf welches ein natürlicher oder künstlicher Stein aufgeklebt oder in das
Element eingesetzt ist. Man kennt ferner mehrteilige Zifferblattzeichen in Form einer Fassung, von welcher ein Stein gehalten wird, der von
unten in die Fassung eingesetzt ist.
Es ist auch bekannt, natürliche oder künsdiche Steine mittels Klauen
zu befestigen, die mit Füsschen ausgestattet sind, welche durch das Zifferblatt gehen.
0906/U135.4-2D. 8 - BIl/KW/eb
Zweck der Neuerung ist die Schaffung eines Zifferblattzeichens, welches
aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt und auf dem Zifferblatt in der Weise befestigbar ist, dass sich eine
neuartige ästhetische Wirkung ergibt, wobei die Befestigung auf dem Zifferblatt einfach auszuführen und sicher in ihrer Haltbarkeit ist.
Ein solches Zifferblattzeichen ist hierzu neuerungsgemäss gekennzeichnet durch ein erstes Element in Bogenform, dessen untere Schenkelenden verjüngt sind und in wenigstens einer Ausfräsung des Zifferblattes
sitzen, sowie durch ein zweites Element, welches unter dem ersten Element gehalten wird und von welchem wenigstens ein Teil seitlich unter dem ersten
Element hervorsteht und bi i einer Draufsicht auf das Zifferblatt sichtbar
ist.
Hierbei kann das erste Element vorzugsweise aus Metall bestehen und
mit verjüngten Schenkelenden ausgestattet sein, die entweder in eine gemeinsame oder in zwei getrennte Durchbrechungen des Zifferblattes einsetzbar und dann von unterhalb des Zifferblattes umbiegbar sind.
In der beigefügten Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen
des neuerungsgemässen Zifferblattzeichens dargestellt, wobei zeigen*
Fig. 1 + la eine Seitenansicht in zwei verschiedenen Richtungen eines
Zeichenelementes vor dem Aufsetzen auf das Zifferblatt,
Fig. 4-6 verschiedene Ausführungsformen im Schnitt (a) und in Draufsicht (b) und
Fig. 7 + 7a eine abgewandelte Ausführungsform der Befestigung am
Zifferblatt.
Bei dor in den FJg. 1 und la dargestellten Aueführungsform besteht
eine Zeichenelement aus Metall und ist bogenförmig ausgebildet.
Die Herstellung derartiger Elemente erfolgt in an sich bekannter
Weise, beispielsweise durch Fräsen ocer Drehen. Die beiden Schenkelenden des bogenförmigen Elementes weisen hierbei Verjüngungen 1 und 2 auf, welche zur Befestigung des Elementes auf
dem Zifferblatt 3 dienen, wie es in Fig. 2 zu erkennen ist.
Diese beiden Verjüngungen 1 und 2 der Schenkelenden sind hierbei
in eine Bohrung oder Durchbrechung 4 in dem Zifferblatt 3 eingesetzt und dann an der Innenfläche einer Ausfräsung 5 umgebogen.
Diese Ausfräsung 5 ist in einfacher Weise auf der Unterseite des Zifferblattes angebracht, um die umgebogenen Schenkelenden
zu versenken.
Nach Einsetzen und Befestigen des ersten Elementes in der vorstehend beschriebenen Weise wird in den hohlen Bogen das zweite
Element 6 eingesetzt, welches vorzugsweise aus einem anderen Material wie das erste Element besteht. Die Form und Abmessungen dieses zweiten Elementes sind hierbei in der Weise gewählt, dass dies-es einerseits in den hohlen Bogen des ersten Elementes hineinpasst und andererseits auf beiden Seiten dieses ersten
Elementes sichtbar herausragt. Die beiden Elemente des neue rungsgemässen Zifferblattzeichens werden untereinander verbunden mittels
einer Kleb- oder Siegelungsschicht 7, die von der Rückseite des Zifferblattes angebracht wird. Hierbei ist eine sehr geringe Menge ded
Kleb- oder Siegelunge mittels erforderlich, da diese Schicht einzig und
allein dazu dient, zu verhindern, dass das zweite Element 6 aus dem hohlen Bogen des ersten Elementes herausgleitet. Die Befestigung
des zweiten Elementes 6 auf dem Zifferblatt erfolgt im wesentlichen durch das klammerartige Halten des ersten Elementes, welches seinerseits in der vorstehend beschriebenen Weise auf dem Zifferblatt
verankert ist.
Eine Facettierung der Zifferblattzeichen kann hierbei sowohl vor als
auch nach deren Befestigung auf dem Zifferblatt erfolgen. Die Fig. 4,
ι ι ■ ■ ■ _4-** * *
5 und 6 zeigen beispielsweise Formen, wie sie etwa erhalten werden
können mittels eines ersten Elementes aus Metall, in bzw. unter welchem ein natürlicher oder künstlicher Stein gehalten wird.
Anstelle einer einzigen Bohrung in dem Zifferblatt, wie es im Zusammenhang
mit der Ausführung nach Fig. 2 ueschrieben ist, kann auch für jedes Schenkelende 1 und 2 des Bogenelementes eine getrennte
Durchbrechung 8 und 9 angebracht werden, wie es in den Fig. 7 und 7a dargestellt ist. Auch hierbei werden die Schenkelenden
des Bogenelementes unterhalb des Zifferblattes in einer zylindrischen Ausfräsung umgebogen, die bei entsprechendem Krümmungsradius
für beide Durchbrechungen gleichzeitig angebracht werden kann.
Wie bereits erwähnt, kann das erste Bogenelement des neuerungsgemässen
Zifferblattzeichens gemäss einer anderen Ausführungsform auch aus Kunststoff bestehen. In diesem Fall kann das zweite
Zeichenelement aus Metall, Kunststoff oder jedem anderen Material· beispielsweise auch aus Holz bestehen.
Claims (2)
1. Zifferblattzeichen, welches aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Teilen zusammengesetzt ist, gekennzeichnet durch
ein erstes Element in Bogenform, dessen untere Schenkelenden (1, E) verjüngt sind und in wenigstens einer Ausfräsung (4) des
Zifferblattes (3) sitzen, sowie durch ein zweites Element (6), welches unter dem ersten Element gehalten wird und von welchem
wenigstens ein Teil seitlich unter dem ersten Element hervorsteht und bei einer Draufsicht auf das Zifferblatt sichtbar ist.
2. Zeichen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine Zifferblattausfräsung
(8, 9), in welcher jeweils ein Schenkelende (1, 2) sitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH586568A CH489045A (fr) | 1968-04-19 | 1968-04-19 | Cadran d'horlogerie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6911808U true DE6911808U (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=4300592
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696911808 Expired DE6911808U (de) | 1968-04-19 | 1969-03-25 | Zifferblattzeichen. |
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691914975 Pending DE1914975A1 (de) | 1968-04-19 | 1969-03-25 | Zifferblattzeichen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP3185086B1 (de) * | 2015-12-21 | 2019-06-12 | The Swatch Group Research and Development Ltd. | Applique für zifferblatt einer uhr |
-
1968
- 1968-04-19 CH CH586568A patent/CH489045A/fr not_active IP Right Cessation
- 1968-04-19 CH CH586568D patent/CH586568A4/xx unknown
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- 1969-03-25 DE DE19691914975 patent/DE1914975A1/de active Pending
Also Published As
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| DE1914975A1 (de) | 1969-11-06 |
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