[go: up one dir, main page]

DE69117791T2 - 5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione zur Verbesserung des Gedächtnisses - Google Patents

5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione zur Verbesserung des Gedächtnisses

Info

Publication number
DE69117791T2
DE69117791T2 DE69117791T DE69117791T DE69117791T2 DE 69117791 T2 DE69117791 T2 DE 69117791T2 DE 69117791 T DE69117791 T DE 69117791T DE 69117791 T DE69117791 T DE 69117791T DE 69117791 T2 DE69117791 T2 DE 69117791T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
thione
compounds
triazole
cholinergic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69117791T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69117791D1 (de
Inventor
Jerry A Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aventis Pharmaceuticals Inc
Original Assignee
Merrell Dow Pharmaceuticals Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merrell Dow Pharmaceuticals Inc filed Critical Merrell Dow Pharmaceuticals Inc
Publication of DE69117791D1 publication Critical patent/DE69117791D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69117791T2 publication Critical patent/DE69117791T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/41Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having five-membered rings with two or more ring hetero atoms, at least one of which being nitrogen, e.g. tetrazole
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P25/00Drugs for disorders of the nervous system
    • A61P25/28Drugs for disorders of the nervous system for treating neurodegenerative disorders of the central nervous system, e.g. nootropic agents, cognition enhancers, drugs for treating Alzheimer's disease or other forms of dementia

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Neurology (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Psychiatry (AREA)
  • Hospice & Palliative Care (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Verwendung von 5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thionen zur Verbesserung des Gedächtnisses und der Wahrnehmung.
  • Insbesondere betrifft diese Erfindung die Verbesserung des Gedächtnisses und der Erkenntnis und die Behandlung von Alzheimer-Krankheit und Wernicke-Korsakoff-Syndrom durch Verabreichung von Verbindungen der Formel I und der pharmazeutisch verträglichen Salze davon
  • in der
  • R ein Halogenatom, eine Trifluormethylgruppe, ein C&sub1;&submin;&sub4;-Niederalkyl- oder C&sub1;&submin;&sub4;-Niederalkoxyrest ist, wobei n null, 1 oder 2 ist,
  • R&sub2; ein Wasserstoffatom oder einen C&sub1;&submin;&sub3;-Niederalkylrest darstellt, und
  • R&sub4; einen C&sub1;&submin;&sub3;-Niederalkylrest darstellt.
  • Das Gedächtnis ist abhängig von der Funktion der cholinergischen Zellen in der Rinde und dem Hippocampus des Vorderhirns. Die cholinergischen Zellen im basalen Vorderhirn liegen in drei Bereichen, dem Nukleus basalis Meynert, dem mittleren Septum-Nukleus und dem Nukleus des diagonalen Bandes. Diese Zellen sind für die meisten, möglicherweise alle, cholinergischen Innervationen in der Rinde und im Hippocampus verantwortlich. Es ist bekannt, daß diese drei Strukturen und ihre jeweiligen Bahnen für das Gedächtnis wichtig sind. Zusätzlich ist bekannt, daß bei Alzheimer-Demenz bis zu der Hälfte dieser Neuronen und ihre Projektionen verloren gehen können. Durch Stimulieren der verbleibenden Neuronen sollte es möglich sein, einige der Gedächtnisdefizite der Alzheimer-Demenz und anderer Formen von Gedächtnisverlust, einschließlich dem Wernicke-Korsakoff-Syndrom, zurückzugewinnen.
  • Frühere Berichte haben gezeigt, daß Stoffe mit Wirksamkeit am -Aminobuttersäure(GABA)-Rezeptorkomplex bei in vivo-Verabreichung eine Cholinaufnahme mit hoher Affinität (HACU), gemessen in vitro, modulieren. Es wird angenommen, daß HACU, gemessen in vitro, die Aktivität der cholinergischen Neuronen in vivo widerspiegelt. Es wurde im allgemeinen festgestellt, daß Arzneistoffe mit sedativer oder hypnotischer Wirksamkeit die Rinden- oder Hippocampus-HACU unterdrücken. Vor kürzerem berichteten mehrere Untersuchungen, z.B. die von Lorez und Mitarb., Drug Devel. Res. 14, 359- 362, 1988, Shih und Pugsley, Life Sci. 36, 2145-2152, 1985, Spignoli und Mitarb., Clin. Neuropharmacol. Supp. 3, 39-47, 1986, Nakahiro, M. und Mitarb., Br. J. Pharmacol. 95, 1303- 1307, 1988, daß Arzneistoffe, die die Erkenntnis verbessern, z.B. Pramiracetam, Oxiracetam und Pantoyl-GABA, die Rinden- oder Hippocampus-HACU nach in vivo Verabreichung stimulieren.
  • Ein anderes Maß der cholinergischen Aktivität ist die Bindung des Radioliganden [³H]-Hemicholinium-3 ([³H] HC-3), der den Träger markiert, der den Cholintransport vermittelt. Swann und Hewitt (Neuropharmacol. 27:611-615, 1988) haben gezeigt, daß der Bmax von ³H HC-3 parallel mit HACU steigt, wenn die cholinergischen Synaptosomen stimuliert werden. Daher ist die Stimulierung der [³H] HC-3 Bindung in vitro nach Behandlung mit Arzneistoffen in vivo auch ein Kennzeichen für erhöhte cholinergische Aktivität, die für verbesserte Erkenntnis bei den behandelten Tieren vorhersagend ist.
  • Für Verbindungen der Formel I, in denen R&sub2; einen C&sub1;&submin;&sub3;- Niederalkylrest darstellt, wurde früher antidepressive Wirksamkeit gezeigt, wie zum Beispiel im U.S.-Patent 4,775,688, herausgegeben am 4. Oktober 1988, und im U.S.-Patent 4,912,095, herausgegeben am 27. März 1990, offenbart ist. 5- (4-Chlorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion, die Verbindung der Formel I, in der R&sub2; und R&sub4; beide eine Methylgruppe darstellen, n 1 ist und r ein Chloratom darstellt, das sich in der 4-Stellung des Phenylsubstituenten befindet, ist zur Behandlung von Thrombozytose und zur Verhinderung von Thrombose und daraus entstehender Blutung geeignet, wie zum Beispiel im U.S.-Patent 4,847,276, herausgegeben am 11. Juli 1989, offenbart ist.
  • Die Wirkungen bekannter antidepressiver Arzneistoffe auf cholinergische Aktivitätsmarker, wie die Cholinaufnahme mit hoher Affinität (HACU) oder [³H]-Hemicholinium-3 Bindung sind nicht konsistent. Garattini und Mitarb. (Psychopharmacol. 82:210-214, 1983) berichteten eine schwache Wirkung von Minaprin auf Striatum-, Rinden- und Hippocampus-HACU nach einer akuten Dosis von 30 mg/kg. Jedoch hatten andere Antidepressiva, wie Amitriptylin (Hridina und Elson-Hartman, Neuropharmacol. 21:1349-53, 1982, und Goldman und Erickson, Neuropharmacol. 22:1215-1222, 1983) und Imipramin, Desipramin, Iprindol und Viloxazin (Jones, Can. J. Physiol. Pharmacol., 59:392-396, 1981) keine Wirkung auf HACU nach akuter Verabreichung i.p. Daraus können wir folgern, daß die Stimulierung der kortikalen Marker der cholinergischen Aktivität durch antidepressive Arzneimittel nicht generell verstärkt wird.
  • Die Langzeitpotenzierung im Hippocampus wird weithin ebenfalls als geeignetes Modell für die physiologischen Prozesse, die der Entwicklung des Gedächtnisses zugrunde liegen, angesehen. Es ist bekannt, daß viele Verbindungen, die bekanntermaßen das Gedächtnis verbessern, auch die Entwicklung dieser Langzeitpotenzierung im Hippocampus steigern. Unvorteilhafterweise bewirken die meisten der bekannten gedächtnisverbessernden Verbindungen auch Nebenwirkungen, die ihr therapeutisches Potential einschränken. Solche Nebenwirkungen werden bei den Verbindungen der Formel I nicht gefunden.
  • In der Formel I ist n null, was eine unsubstituierte Phenyleinheit ergibt, ist n eins, was eine monosubstituierte Phenyleinheit ergibt, bei der der R-Substituent ein Rest ist, der an eine der ortho-, meta- oder para-Stellungen gebunden ist, oder ist n 2, was eine disubstituierte Phenyleinheit ergibt, in der die Substitution an einer der 2,3-, 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,4- und 3,5-Stellungen ist. Wie hier verwendet, stellt Halogenatom ein Chlor-, Fluor- oder Bromatom dar. Vorzugsweise ist n null oder 1. Wenn n 2 ist, können die durch R dargestellten Reste gleich oder verschieden sein. Wenn n 1 oder 2 ist, stellt R vorzugsweise ein Halogenatom dar, wobei ein Fluoratom am stärksten bevorzugt wird. Wenn R einen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl- oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxyrest darstellt, kann die Alkyleinheit linear oder verzweigt sein. Vorzugsweise stellen R&sub2; und R&sub4; eine Methylgruppe dar, können aber unabhängig einen linearen oder verzweigten C&sub1;&submin;&sub3;-Alkylrest darstellen. Wenn R&sub2; ein Wasserstoffatom darstellt, sind die Tautomeren der Verbindungen der Formel I ebenfalls durch diese Erfindung eingeschlossen.
  • Die pharmakologischen Eigenschaften dieser Verbindungen zur Verbesserung des Gedächtnisses und der Erkenntnis und ihre relativen Wirksamkeiten können durch ihre Wirkung auf Neurotransmitter im Gehirn gemessen werden. Da Arzneistoffe, die die GABA-Hemmung in den cholinergischen Neuronen der basalen Vorderhirn-Nuklei blockieren, die cholinergische Entladung und so das Gedächtnis stimulieren, kann die Kapazität dieser Arzneistoffe zur Verbesserung der Erkenntnis durch Messen der Erhöhung der cholinergischen Entladungsfrequenz bestimmt werden. Die Erhöhung der cholinergischen Entladungsfrequenz wird indirekt durch Messen der Cholinaufnahme oder [³H] Hemicholinium-3 Bindung in aus behandelten Tieren entnommenen Gehirnzellen gemessen.
  • Um die [³H] Hemicholinium-3 Bindung in Gehirnzellen aus der Gehimrinde zu untersuchen, wurden die Arzneistoffe durch Ultraschall in Salzlösung gelöst. Männliche Sprague- Dawley-Ratten wurden Dosen i.p. verabreicht, und sie wurden durch Enthauptung 60 Min. nach der Injektion getötet. Das Gehirn wurde entfernt und präpariert und das Gewebe in 20 Volumina eiskaltem Puffer homogenisiert und bis zur Untersuchung im gefrorenen Zustand aufbewahrt. Die Bindung wurde durch Inkubieren des Gewebes mit variierenden Konzentrationen von [³H] Hemicholinium-3 in einem isotonischen Tris-Puffer (pH 7.4) für 60 Minuten bei Raumtemperatur gemessen. Die Inkubation wurde durch schnelle Filtration durch Whatman GF/B-Filter abgebrochen. Nach Trocknen wurden die Filter in eine Szintillationslösung gegeben und die Radioaktivität unter Verwendung eines Beckman-Szintillationszählers bestimmt. In zwei Experimenten wurden die Werte für Kd und Bmax durch nichtlineare Kurvenanpassung bestimmt und die Mittelwerte für Proben von 3 oder mehreren Tieren angegeben. Wie in der folgenden Tabelle gezeigt ist, erhöhten die Verbindungen der Formel I die [³H] Hemicholinium-3 Bindung in den Gehirnrindenzellen um 35 % bis 109 % über der Bindung, die beobachtet wurde, wenn Salzlösung als Kontrolle verabreicht wurde. Die Erhöhung in Bmax deutet eine stark verbesserte Erkenntnis an. TABELLE 1 ³H Hemicholinium-3 Bindung in Gehirnmembranen von Ratten
  • Experimente verglichen ebenfalls 5-(3-Fluorphenyl)-2,4- dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion, eine Verbindung der Formel I, mit einer Reihe von β-Carbolinen in einem elektrophysiologischen Versuchssystem, das die Langzeitpotentierung der Hippocampus-Schicht umfaßt. Es wurde festgestellt, daß die β-Carboline, die als umgekehrte Agonisten des Benzodiazepinrezeptors wirken, und von denen gezeigt worden war, daß sie das Gedächtnis in Tierlern- und -gedächtnisversuchen verbessern, eine Erhöhung der Spitzenamplitude der basalen Population und eine Erh-:hung der Größe der Langzeitpotentierung bewirken. Bei diesen Versuchen waren Methyl-6,7-dimethoxy-4-ethyl-β-carbolin-3-carboxylat, Methyl-β-carbolin- 3-carboxylat und Ethyl-β-carbolin-3-carboxylat vollständig umgekehrte Agonisten und N-Methyl-β-carbolin-3-carbonsäureamid war ein teilweise umgekehrter Agonist. Bei höheren Konzentrationen bewirkten diese Verbindungen eine epileptiforme Aktivität in der Hippocampus-Schicht, die mit ihren krampfauslösenden Eigenschaften bei hohen Dosen übereinstimmten. 5-(3-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion ergab Wirkungen auf die Spitzenamplitude der basalen Population und der Langzeitpotentierung, die ähnlich zu den bei den β-Carbolinen beobachteten waren, was zeigt, daß diese Verbindung auch gedächtnisverbessernde Eigenschaften aufweist. Verschieden zu den β-Carbolinen erzeugten jedoch hohe Dosen von 5-(3-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3- thion keine epileptiforme Aktivität, die bei den β-Carbolinen beobachtet wurde, was zeigt, daß die Verbindungen der Formel I nicht das krampfauslösende Profil der β-Carboline bei hohen Dosen aufweisen.
  • Die Wirksamkeit dieser Verbindungen bei der Verbesserung des Gedächtnisses kann auch bei Experimenten, die das arbeitende Gedächtnis bei Ratten untersuchen, durch Bewertung des Erlernens von Alternierungsverhalten in einem T- Labyrinth bestätigt werden. Das verwendete Labyrinth weist die Form eines T mit 16 cm breiten Gängen und 20 cm hohen Seitenwänden auf, wobei der Hauptarm 65 cm lang und die zwei Seitenarme 45 cm lang sind. Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden in einem 23 Stunden Futterentzugsschema gehalten und jeden Tag (Montag-Freitag) getestet, wobei jeder Versuch im Labyrinth aus zwei Läufen bestand. Die Ratte startet am Ende des Hauptarms und läuft zum Wahlpunkt, an dem sie entweder rechts oder links abbiegen muß. Der erste ist ein erzwungener Lauf, bei dem ein Arm des T-Labyrinths am Wahlpunkt blockiert wurde. Der verbleibende Arm weist eine Schüssel mit gesüßter Kondensmilch als Belohnung auf. Beim zweiten Lauf hat die Ratte die freie Wahl zwischen den Armen und lernt aus der Erfahrung, daß die Futterbelohnung am Ende des Arms zu finden ist, der beim ersten Lauf nicht besucht wurde. Die Versuche werden in 30-Sekunden-Intervallen durchgeführt und die Wahl des Arms beim erzwungenen Lauf wird zufällig zwischen den Versuchen variiert. Der Eintritt in den Arm wird dadurch definiert, daß die Ratte alle vier Pfoten in den Arm setzt, und eine falsche Wahl des Arms wird als Fehler bewertet. Unvollständige Versuche, bei denen die Ratte nicht innerhalb 3 Minuten wählte, sind als Fehler eingeschlossen. 5-(3-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol- 3-thion wird eine Stunde vor dem ersten Versuch jeder Sitzung verabreicht. Eine Beeinträchtigung der Leistung wird zum Untersuchen der erfindungsgemäßen Verbindung auf zwei verschiedene Arten erreicht. Tabelle 2 Falsche Reaktionen im T-Labyrinth von mit Scopolamin behandelten Ratten
  • Bei den in Tabelle 2 zusammengefaßten Versuchen wird der amnestische Muskarinantagonist Scopolamin 15 Minuten vor dem ersten Versuch subcutan in einer Dosis von 0.15 mg/kg verabreicht, und es besteht ein Zeitraum von 5-10 Sekunden nach dem erzwungenen Lauf vor dem zweiten Lauf des Versuchs. Tabelle 2 zeigt die Zahl der falschen Reaktionen bei 24 Versuchen von mit Scopolamin behandelten Ratten. Alle Werte sind als Mittelwert der Fehler pro Block der vierundzwanzig Versuche mit Gruppen von 12 Tieren ± dem Standardfehler des Mittelwerts ausgedrückt. Für diesen Test beträgt die Zahl der durch zufällige Reaktion erwarteten Fehler, d.h. die Wahl des falschen Arms in 50 % der Fälle, 12. Die Daten in Tabelle 2 zeigen, daß 5-(3-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H- 1,2,4-triazol-3-thion den durch Scopolamin bewirkten Gedächtnisverlust im T-Labyrinth in einer Dosis von 5 mg/kg rückläufig macht. Tabelle 3 Falsche Reaktionen im T-Labyrinth von Ratten nach einer Verzögerung von 60 Sekunden
  • Tabelle 3 zeigt das Ergebnis der Versuche, bei denen das Gedächtnis durch Erhöhen der Verzögerung zwischen dem ersten und zweiten Lauf von 0 Sekunden auf 60 Sekunden beeinträchtigt wird. Die Tabelle vergleicht die Zahl der falschen Reaktionen von Ratten, die in Versuchen, bei denen nach dem erzwungenen Lauf keine Verzögerung besteht, und in Versuchen, bei denen eine Verzögerung von 60 Sekunden besteht, geprüft werden. Alle Werte sind als Mittelwert der Fehler pro Block mit zehn Versuchen mit Gruppen von 12 Tieren ± Standardfehler des Mittelwerts ausgedrückt. Für diesen Test beträgt die Zahl der durch zufällige Reaktion erwarteten Fehler, d.h. die Wahl des falschen Arms in 50 % der Fälle, 5. Diese Ergebnisse zeigen, daß 5-(3-Fluorphenyl)- 2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion effektiv den zeitabhängigen Mangel bei diesem Labyrinth-Test rückgängig macht und daher zur Verbesserung des Gedächtnisses bei jungen, gesunden Ratten sowie bei mit Scopolamin behandelten Ratten mit beeinträchtigtem Gedächtnis wirksam ist.
  • Die Verbindungen der Formel I können Säugern, einschließlich Menschen, verabreicht werden, die von Gedächtnisstörungen, wie Alzheimer-Krankheit und anderen Formen von Gedächtnisverlust, betroffen sind. Zusätzlich zur Alzheimer- Krankheit können andere Formen von Demenz, die cholinergische Ausfälle darstellen, durch Verbindungen der Formel I verbessert werden. Zum Beispiel kann das Wernicke-Korsakoff- Syndrom, eine Form von Demenz, die aus Alkoholismus resultiert, auch durch Verabreichung einer Verbindung der Formel I behandelt werden. Arendt und Mitarb., Acta Neuropathologica 61:101-108, 1983 haben Anzeichen festgestellt, daß einige Patienten mit Wernicke-Korsakoff-Syndrom deutlichen Verlust von cholinergischen Neuronen im basalen Vorhirn zusätzlich zu adrenergischen Ausfällen aufweisen.
  • Im allgemeinen kann normales Altern ein generalisiertes Ausfallen der cholinergischen Funktion ergeben, auch wenn eine Demenz nicht vorhanden ist. Sherman und Mitarb., Neurobiol. Aging 2:99-104, 1981, fanden, daß die Cholinaufnahme bei gealterten (23-26 Monate alten) Ratten um 22 % abnahm, verglichen mit jungen erwachsenen Ratten (6 Monate alt). Diese Abnahme der cholinergischen Aktivität wurde ohne gleichzeitigen Verlust der cholinergischen Neuronenzahl beobachtet. Der Tierversuch legt nahe, daß eine Verbesserung des Gedächtnisses ebenfalls bei Personen ohne Demenz möglich sein kann. Micheau und Mitarb., Pharmacol. Biochem. Behav. 23:195-198, 1985 fanden, daß bei in einer nicht reizgebundenen Gedächtniszustandsaufgabe trainierten Mäusen die Leistung von mit Sulbutiamin, das die Cholinaufnahme mit hoher Affinität des Hippocampus verstärkt, behandelten Mäusen gegenüber normalen mit einem Trägerstoff behandelten Kontrollmäusen erhöht wurde. In der Tat zeigen Mäuse, die mit mehreren verschiedenen Gedächtnisbeispielen trainiert wurden, eine Erhöhung in der Cholinaufnahme mit hoher Affinität in der Rinde und im Hippocampus, wie von Toumane und Mitarb., Behav. Brain Res. 30:225-234, 1988 gezeigt wurde, was nahelegt, daß eine solche Erhöhung der cholinergischen Aktivität in diesen Bereichen ein normaler Teil der Gedächtnisbildung ist. Eine Behandlung von normal gealterten Personen mit einer Verbindung der Formel I verbessert das Gedächtnis, indem sie dem cholinergischen Defizit, das das Lernen beeinträchtigt, entgegenwirkt.
  • Für eine orale Verabreichung können die Verbindungen zu festen oder flüssigen Präparaten, wie Kapseln, Pillen, Tabletten, Pastillen, Pulvern, Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen, formuliert werden. Die festen Einheitsdosierungsformen können eine Kapsel sein, die vom gewöhnlichen Gelatinetyp ist, die zum Beispiel Gleitmittel und inerte Füllstoffe, wie Lactose, Saccharose oder Maisstärke, enthält. In einer anderen Ausführungsform können die Verbindungen der allgemeinen Formel I mit üblichen Tablettengrundstoffen, wie Lactose, Saccharose und Maisstärke, in Verbindung mit Bindemitteln, wie Gummi-arabicum, Maisstärke oder Gelatine, Auflösungsmitteln, wie Kartoffelstärke oder Alginsäure, und einem Gleitmittel, wie Stearinsäure oder Magnesiumstearat, tablettiert werden.
  • Für parenterale Verabreichung können die Verbindungen als injizierbare Dosierungen einer Lösung oder Suspension der Verbindung in einem physiologisch verträglichen Verdünnungmittel mit einem pharmazeutischen Träger, der eine sterile Flüssigkeit, wie Wasser, Alkohole, Öle und andere verträgliche organische Lösungsmittel sein kann, mit oder ohne Zugabe eines grenzflächenaktiven Mittels und anderen pharmazeutisch verträglichen Hilfsstoffen verabreicht werden. Veranschaulichend für die Öle, die bei diesen Zubereitungen verwendet werden können, sind die aus Erdöl, tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs, zum Beispiel Erdnußöl, Sojabohnenöl und Mineralöl. Im allgemeinen sind Wasser, Salzlösung, wäßrige Dextrose und ähnliche Zuckerlösungen, Ethanol und Glykole, wie Propylenglykol oder Polyethylenglykol, oder 2-Pyrrolidon bevorzugte flüssige Träger, insbesondere für injizierbare Lösungen.
  • Die Verbindungen können in Form einer Depotinjektion oder eines Implantatpräparats verabreicht werden, das auf eine solche Weise formuliert werden kann, daß eine verzögerte Freisetzung des Wirkstoffs ermöglicht wird. Der Wirkstoff kann zu Kugeln oder kleinen Zylindern zusammengedrückt und subcutan oder intramuskulär als Depotinjektionen oder Implantate eingepflanzt werden. Implantate können eine inerte Substanz, wie biologisch abbaubare Polymere oder synthetische Silikone, zum Beispiel Silastic , ein Siliconkautschuk, hergestellt von der Dow-Corning Corporation, verwenden.
  • Wie für viele Arten von Verbindungen gilt, die im allgemeinen für eine besondere pharmakologische Wirksamkeit mit einer therapeutischen Endverwendung geeignet sind, sind bestimmte Untergruppen und einige bestimmte Vertreter der Gruppe wegen ihres gesamten therapeutischen Index und ihres biochemischen und pharmakologischen Profils bevorzugt. In diesem Fall sind die bevorzugten Verbindungen jene, in denen sowohl die Reste R&sub2; als auch R&sub4; Methylgruppen sind, und jene, in denen der R-Substituent ein Fluoratom ist. Be sonders bevorzugte Verbindungen sind 5-(3-Fluorphenyl)-2,4- dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion und 5-Phenyl-2,4-dimethyl- 3H-1,2,4-triazol-3-thion.
  • Die Verbindungen der Formel I können leicht unter Verwendung der analog auf dem Fachgebiet bekannten Verfahren und Verfahrensschritte hergestellt werden, wie im folgenden Reaktionsschema zu sehen ist:
  • wobei R&sub2;, R&sub4;, n und R die vorstehend angegebene Bedeutung haben.
  • Im Schritt A wird die Herstellung der Thiosemicarbazide (IV) leicht durch Umsetzung von Hydrazin (II) mit einem Isothiocyanat (III) durch Inkontaktbringen der Umsetzungsteilnehmer in einem geeigneten Lösungsmittel durchgeführt. Die Umsetzung erfolgt ziemlich schnell und kann bei 0ºC bis Raumtemperatur durchgeführt werden. Obwohl die Reaktion schnell vonstatten geht, kann das Gemisch bis zu 24 Stunden ohne deutliche Abnahme in den Ausbeuten stehengelassen werden. Rückflußbedingungen können verwendet werden, sind aber nicht bevorzugt. Fast alle Lösungsmittel (mit Ausnahme von Wasser und organischen Säuren) können verwendet werden. Wasserfreie Alkohole (vorzugsweise Ethanol oder Methanol) sind bevorzugt, obwohl Dimethylformamid (DMF), CHCl&sub3;, CH&sub2;Cl&sub2;, Tetrahydrofuran (THF) und Et&sub2;O ebenfalls verwendet werden können. Die erforderlichen Hydrazine und Isothiocyanate sind üblicherweise im Handel erhältlich, können aber mit bekannten Verfahren hergestellt werden.
  • Im Schritt B können die gewünschten substituierten Benzoylthiosemicarbazide (VI) durch Umsetzung der Thiosemicar bazide (IV) mit einem Rn-substituierten Benzoylchlorid (V) in einem aprotischen Lösungsmittel, wie Pyridin, CHCl&sub3;, THF oder ähnliches, hergestellt werden. Die Acylierung läuft ziemlich leicht bei Temperaturen im Bereich von 0ºC bis Raumtemperatur innerhalb Zeiträumen von 3 bis 24 Stunden ab, obwohl erhöhte Temperaturen (Z.B. Rückflußtemperaturen) verwendet werden können. Wieder sind die Säurehalogenide (V) im allgemeinen im Handel erhältlich, können aber auch aus den entsprechenden Säuren hergestellt werden, die im allgemeinen im Handel erhältlich sind.
  • Im Schritt C werden die substituierten Benzoylthiosemicarbazide (VI) einer Cyclisierungsreaktion unterzogen, die durch Erhitzen der Verbindungen (VI) in einer wäßrigen Base, z.B. Natriumhydrogencarbonat oder Natriumhydroxid, durchgeführt wird. Alkoholische Basen können verwendet werden, sind aber im allgemeinen weniger erwünscht. Die Reaktion wird bei etwa der Rückflußtemperatur des Lösungsmittels, vorzugsweise etwa 65-100ºC durchgeführt. In der Praxis müssen die Thiosemicarbazide (VI) nicht zur Verwendung im Schritt C gereinigt werden, sodaß sogar 1:1-Gemische mit Pyridinhydrochlorid, hergestellt als Nebenprodukt wenn Pyridin als Lösungsmittel im Schritt B verwendet wird, verwendet werden können.
  • Die folgenden bestimmten Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, obwohl der Bereich der veranschaulichten Verbindungen nicht einschränkend ist. Herstellunci von R&sub2;,R&sub4;-substituierten Thiosemicarbaziden Beispiel 1 2,4-Dimethylthiosemicarbazid
  • Zu einer gerührten Lösung von Methylhydrazin (16.0 ml, 3.00 × 10&supmin;¹mol) in mit Molsieb getrocknetem Ethanol (50 ml) wurde eine Lösung von Methylisothiocyanat (22.0 g, 3.00 × 10&supmin;¹ mol) und mit Molsieb getrocknetes Ethanol (30 ml) getropft. Die Reaktion war exotherm und refluxierte bei der Zugabe des Isothiocyanats leicht. Es wurde rasch ein Niederschlag gebildet. Nach Rühren über Nacht wurde der Reaktions ansatz in einem Eisbad abgekühlt. Der Niederschlag wurde dann durch Filtration abgetrennt, mit wenig kaltem Isopropanol gewaschen und durch Absaugen getrocknet, wobei ein farbloser Feststoff erhalten wurde: 26.7 g (75 %). Diese Substanz wurde zweimal aus Wasser und zweimal aus Isopropanol kristallisiert, wobei kleine farblose Nadeln erhalten wurden: 14.7 g (41 %), Schmp. 135-137ºC. Herstellung von 1-(Rn-Benzoyl)-R2,R4-substituierten Thiosemicarbaziden Beispiel 2 1-(4-Chlorbenzoyl)-2,4-dimethylthiosemicarbazid
  • Zu einer gerührten Lösung von 2,4-Dimethylthiosemicarbazid (1.19 g, 1.00 × 10&supmin;² mol) und Pyridin (10 ml) wurde 4- Chlorbenzoylchlorid (1.3 ml, 1.02 × 10&supmin;² mol) getropft. Der Reaktionsansatz färbte sich gelb, und es wurde eine leicht exotherme Reaktion festgestellt. Nach Rühren über Nacht wurde der Reaktionsansatz zur Trockne eingedampft, wobei ein beiger Feststoff erhalten wurde: 3.61 g (97 %), der ein Gemisch des gewünschten 1-(4-Chlorbenzoyl)-2,4-dimethylthiosemicarbazids und Pyridinhydrochlorid darstellt. Im allgemeinen wurde dieses Gemisch ohne weitere Reinigung im folgenden Cyclisierungsschritt verwendet. Falls reines 1-(4- Chlorbenzoyl)-2,4-dimethylthiosemicarbazid erwünscht ist, wird das vorstehende Gemisch mit Wasser behandelt und der sich nicht lösende Teil durch Filtration abgetrennt. Nach Trocknen durch Absaugen wird diese Substanz aus Ethanol kristallisiert, wobei farblose matte Nadeln erhalten werden: 1.03 g (40 %), Schmp. = 206-208ºC (Zers.). Herstellung der Endprodukte Beispiel 3 5-(4-Chlorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion
  • Das 1:1-Gemisch von 1-(4-Chlorbenzoyl)-2, 4-dimethylthiosemicarbazid und Pyridinhydrochlorid (3.61 g des Gemisches) aus Beispiel 2 und 1 molare wäßrige NaHCO&sub3; (100 ml, 1.00 × 10&supmin;¹ mol) wurden gerührt und auf Rückfluß erwärmt. Nach 5 Stunden Erhitzen unter Rückfluß ließ man den Reaktionsansatz abkühlen. Er wurde dann mehrere Stunden in einen Kühlschrank gegeben, bevor der Niederschlag durch Filtration abgetrennt wurde. Die abgetrennte Substanz wurde teilweise durch Absaugen getrocknet, bevor sie in einen Exsikkator überführt wurde, in dem sie im Hochvakuum getrocknet wurde. Das lieferte das gewünschte Produkt als beiges Pulver: 2.01 g (84 %). Dieses wurde durch Flash-Chromatografie und anschließende Kristallisation aus Isopropanol gereinigt, wobei kleine leicht gelbliche Plättchen erhalten wurden: 1.74 g (73 %), Schmp. 113-115ºC.
  • Auf ähnliche Weise werden durch Ersetzen der Reaktionsteilnehmer der Beispiele 1-3 durch eine Reihe substituierter Benzoylchloride und eine Reihe 4-substituierter Thiosemicarbazide und unter im wesentlichen Wiederholen der Verfahren darin die folgenden Verbindungen leicht hergestellt.
  • 1. Verwendung einer Verbindung der Formel I
  • in der
  • R ein Halogenatom, eine Trifluormethylgruppe, ein C&sub1;&submin;&sub4;- Niederalkyl- oder C&sub1;&submin;&sub4;-Niederalkoxyrest ist,
  • n null, 1 oder 2 ist,
  • R&sub2; ein Wasserstoffatom oder einen C&sub1;&submin;&sub3;-Niederalkylrest darstellt, und
  • R&sub4; unabhängig einen C&sub1;&submin;&sub3;-Niederalkylrest darstellt, zur Herstellung von Arzneimitteln zur Verbesserung des Gedächtnisses und des Erkennungsvermögens.
  • 2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei R ein Halogenatom ist.
  • 3. Verwendung nach Anspruch 2, wobei R ein Fluoratom ist.
  • 4. Verwendung nach Anspruch 1, wobei R&sub2; und R&sub4; jeweils Methylgruppen sind.
  • 5. Verwendung nach Anspruch 4, wobei R ein Fluoratom und n 1 ist.
  • 6. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Verbindung I 5-(3-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3- thion,
  • 5-(2,4-Difluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3- thion,
  • 5-(4-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1, 2, 4-triazol-3- thion,
  • 5-(2-Fluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3- thion,
  • 5-Phenyl-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion, 5-Phenyl-4-methyl-3H-1,2,4-triazol-3-thion oder 5-(2,6-Difluorphenyl)-2,4-dimethyl-3H-1,2,4-triazol-3- thion ist.
  • 7. Verwendung von Verbindungen I nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von Alzheimer-Krankheit.
  • 8. Verwendung von Verbindungen I nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung des Wernicke-Korsakoff-Syndroms.
DE69117791T 1990-04-19 1991-04-18 5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione zur Verbesserung des Gedächtnisses Expired - Fee Related DE69117791T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US51352490A 1990-04-19 1990-04-19
US07/658,789 US5100906A (en) 1990-04-19 1991-02-26 5-aryl-4-alkyl-3h-1,2,4-triazole-3-thiones useful as memory enhancers

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69117791D1 DE69117791D1 (de) 1996-04-18
DE69117791T2 true DE69117791T2 (de) 1996-08-01

Family

ID=27057902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69117791T Expired - Fee Related DE69117791T2 (de) 1990-04-19 1991-04-18 5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione zur Verbesserung des Gedächtnisses

Country Status (9)

Country Link
US (1) US5100906A (de)
EP (1) EP0452926B1 (de)
JP (1) JP3015495B2 (de)
KR (1) KR0180935B1 (de)
AT (1) ATE135211T1 (de)
AU (1) AU631982B2 (de)
DE (1) DE69117791T2 (de)
DK (1) DK0452926T3 (de)
IE (1) IE71917B1 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5250558A (en) * 1992-01-28 1993-10-05 Merck & Co., Inc. Substituted triazolinones, triazolinethiones, and triazolinimines as neurotensin antagonists used to treat psychosis
CA2175352C (en) * 1993-10-29 1999-03-02 Christopher Robin Dalton 3-aryl-4-alkyl and 4,5-dialkyl-4h-1,2,4-triazoles useful as memory enhancers
US5489598A (en) * 1994-06-08 1996-02-06 Warner-Lambert Company Cytoprotection utilizing aryltriazol-3-thiones
AR039385A1 (es) 2002-04-19 2005-02-16 Astrazeneca Ab Derivados de tioxantina como inhibidores de la mieloperoxidasa
SE0301232D0 (sv) * 2003-04-25 2003-04-25 Astrazeneca Ab Novel use
SE0402591D0 (sv) * 2004-10-25 2004-10-25 Astrazeneca Ab Novel use
MY140748A (en) 2004-12-06 2010-01-15 Astrazeneca Ab Novel pyrrolo [3,2-d] pyrimidin-4-one derivatives and their use in therapy
TW200804383A (en) 2006-06-05 2008-01-16 Astrazeneca Ab New compounds
CN105218465A (zh) * 2015-11-14 2016-01-06 刘杰 一种治疗乳腺癌的药物组合物
WO2023080555A1 (ko) 2021-11-02 2023-05-11 엘지전자 주식회사 옷걸이 및 옷걸이가 구비된 의류처리장치

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3439450A1 (de) * 1984-10-27 1986-05-07 Boehringer Ingelheim KG, 6507 Ingelheim 1,2,4-triazolo-carbamate und ihre saeureadditionssalze, verfahren zu ihrer herstellung und arzneimittel
US4912095A (en) * 1985-10-29 1990-03-27 Merrell Dow Pharmaceuticals Inc. 5-aryl-2,4-dialkyl-3H-1,2,4-triazole-3-thiones useful as antidepressants
US4775688A (en) * 1985-12-11 1988-10-04 Merrell Dow Pharmaceuticals Inc. 5-aryl-2,4-dialkyl-3H-1,2,4-triazole-3-thiones and their use as antidepressants
EP0280867A1 (de) * 1987-01-27 1988-09-07 Merrell Dow Pharmaceuticals Inc. Verfahren zur Herstellung von 5-aryl-2,4-dialkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione
US4847276A (en) * 1988-09-06 1989-07-11 Merrell Dow Pharmaceuticals Inc. Treatment of thromobocytosis with 5-(4-chlorophenyl)-2,4-diemthyl-3H-1,2,4-triazole-3-thione

Also Published As

Publication number Publication date
US5100906A (en) 1992-03-31
KR0180935B1 (ko) 1999-04-01
EP0452926A2 (de) 1991-10-23
AU631982B2 (en) 1992-12-10
EP0452926B1 (de) 1996-03-13
EP0452926A3 (en) 1992-05-06
IE71917B1 (en) 1997-03-12
DE69117791D1 (de) 1996-04-18
KR910018023A (ko) 1991-11-30
AU7437891A (en) 1991-10-24
ATE135211T1 (de) 1996-03-15
JP3015495B2 (ja) 2000-03-06
IE911304A1 (en) 1991-10-23
JPH04225917A (ja) 1992-08-14
DK0452926T3 (da) 1996-04-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68903178T2 (de) Arylamido (und arylthioamido)-azabicycloalkane zur steigerung des erinnerungsvermoegens oder zur behebung von gedaechtnisschwaeche.
DE69736776T2 (de) 1-(4-piperidyl)-benzimidazole mit neurotropher aktivität
DE3688377T2 (de) Verfahren zur Verbesserung des Gedächnisses oder zur Beseitigung des Gedächnis-Mangels mit Arylamido-(und Arylthioamido)-Azabicycloalkanen.
DE2941880C2 (de)
DE69317413T2 (de) Basische derivate von glutaminsäure und asparaginsäure als gastrin oder cholecystokinin antagonisten
DD291560A5 (de) Verfahren zum herstellen von racemischen oder optisch aktiven pyrido [1,2-a] pyrazin-derivaten
DE69117791T2 (de) 5-Aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazol-3-thione zur Verbesserung des Gedächtnisses
DE19953025A1 (de) Pyrrolderivate als Phosphodiesterase VII-Hemmer
EP0752246A2 (de) Kappa-Opiate für entzündliche Darmerkrankungen
DE69729392T2 (de) Krampfhemmende enantiomere Aminosäurederivate
DE69825605T2 (de) Behandlung der schizophrenie und der psychose
DE10202468A1 (de) Pteridinderivate, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung
US5236942A (en) 5-aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazole-3-thiones useful in the treatment of Altzheimer's dementia
DD290884A5 (de) Verfahren zur herstellung von pyridyl- und pyrimidylderivaten
JPS6322520A (ja) 学習促進・記憶増強用薬剤
DE3833393A1 (de) Verwendung von pteridinen zur verhinderung der primaeren und sekundaeren resistenz bei der chemotherapie und diese verbindungen enthaltende arzneimittel
DE69524590T2 (de) Zusammensetzung von 5htida und 5htid antagonisten
WO2005007626A1 (de) Kappa-agonisten insbesondere zur behandlung und/ oder prophylaxe des irritable bowel syndroms
DE19953024A1 (de) Isoxazolderivate als Phosphodiesterase VII-Hemmer
DE69331234T2 (de) Neue nicotinsäureester
EP1222193B1 (de) Imidazolderivate als phosphodiesterase vii-hemmer
EP0508370B1 (de) Kondensierte Diazepinone, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Mittel zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralnervensystems und zur Förderung der cerebralen Durchblutung
EP0213293B1 (de) In 11-Stellung substituierte 5,11-Dihydro-6H-pyrido-[2,3-b][1,4]benzodiazepin-6-one, Verfahren zur ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
US5331002A (en) 5-aryl-4-alkyl-3H-1,2,4-triazole-3-thiones useful as memory enhancers
DE69404322T2 (de) 3-aryl-4-alkyl und 4,5-dialkyl-4h-1,2,4-triazole, verwendbar gegen gedächtnis-störungen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee