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DE69116086T2 - Aufwickeln und Verfahren zur Regelung des Kontaktdrucks während eines Aufwickelns - Google Patents

Aufwickeln und Verfahren zur Regelung des Kontaktdrucks während eines Aufwickelns

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DE69116086T2
DE69116086T2 DE69116086T DE69116086T DE69116086T2 DE 69116086 T2 DE69116086 T2 DE 69116086T2 DE 69116086 T DE69116086 T DE 69116086T DE 69116086 T DE69116086 T DE 69116086T DE 69116086 T2 DE69116086 T2 DE 69116086T2
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DE
Germany
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roller
reel
pinch
rails
pressure
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DE69116086T
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Inventor
Markku Kyytsoenen
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Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Valmet Paper Machinery Inc
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/26Mechanisms for controlling contact pressure on winding-web package, e.g. for regulating the quantity of air between web layers

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufroller mit einer ersten Drehwalze und einer zweiten Drehwalze, die einen Kniff bilden, wobei die Bahn in den Kniff eingeführt wird und im Kniff ein Kniffdruck auf die Bahn wirkt und nach dem Kniff die Bahn auf der zweiten Drehwalze aufgerollt wird, wobei die zweite Drehwalze auf Rollschienen oder dergleichen getragen wird.
  • Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren für die Regulierung des Kniffdruckes in einem Aufroller, der eine erste Drehwalze und eine zweite Drehwalze aufweist, die einen Kniff bilden, wobei die Bahn in den Kniff eingeführt wird und im Kniff ein Kniffdruck auf die Bahn einwirkt und nach dem Kniff die Bahn auf der zweiten Drehwalze aufgerollt wird, wobei die zweite Drehwalze auf Rolischienen oder dergleichen getragen wird.
  • Im Stand der Technik sind unterschiedliche Verfahren und Vorrichtungen für die vorhergehend beschriebene Regulierung des Kniffdruckes in einem Aufroller bekannt. Die US-A-2528713 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung, in welcher der Kniffdruck zwischen der Papierwalze und dem Rollzylinder durch Einstellen der Neigung von Schienen reguliert wird, die die Papierwalze verschiebbar tragen. Der Kniffdruck sollte für das Variieren von Papiergewichten eingestellt werden und kann zudem eingestellt werden, sofern er mit steigender Größe und steigendem Gewicht der Papierwalze steigt. Ein weiteres Verfahren zur Steuerung des Kniffdruckes und zum Erreichen einer im wesentlichen gleichmäßigen Belastungsverteilung ist in der GB-A-2168040 beschrieben. Das Verfahren dieser Schrift versucht, das Problem der plötzlichen Kniffdruckspitze zu lösen, das auftritt, wenn die Papierwalze von den Primärttraggabeln zu den Sekundärtraggabeln bewegt wird, und ebenso das Problem ungleichmäßiger Härteverteilung, das heißt der Variation der Radialdichte in der Papierrolle, zu beseitigen. Dies wird durch Vorsehen von auf die Enden der Rolltrommel wirkenden Belastungszylindern erreicht.
  • Während des Rollens ist es bei beginnendem Rollen aufgrund der Krümmung der Rolltrommeln schwierig, eine gleichmäßig lineare Belastung oder Kniffbelastung zwischen der Rolltrommel und dem Rollzylinder mittels aus dem Stand der Technik bekannter Verfahren zu erzeugen. Beim Primärrollen wird aufgrund der Abstützung der Rolltrommel die lineare Belastung in der Mitte beträchtlich höher als an den Kanten. Beim Sekundärrollen erzeugt die Belastungswirkung der Rollgabeln an den Kanten eine höhere lineare Belastung als in der Mitte.
  • Im Falle einiger Aufroller, wie etwa dem Aufroller der Pope- Bauart werden bei dem wechselvorgang von den Primärschienen zu den Sekundärschienen zwischen dem Rollzylinder und der Rolltrommel Diskontinuitätspunkte leicht erzeugt, wie etwa lineare Belastungsspitzen, die im Rollenboden Risse erzeugen.
  • In der US-A-1950159 ist es die Hauptzielsetzung, eine gleichmäßig gewickelte Papierwalze zu erhalten. Dies wird dadurch erreicht, daß der Papierumroller mit einer Einrichtung für die Änderung der relativen Stellung der Walze versehen wird, die von der unteren Kontakttrommel aus umfangsseitig gewickelt ist. Ein weiteres Problem besteht darin, wie über die Breite der Papiermaschine eine gleichmäßige Härte zu erzielen ist. Dieses Problem wird dadurch gelöst, daß der Umroller für jeden Abschnitt mit abschnittsweisen Wickeltrommeln und mit einem Einsatz bei veränderbaren Geschwindigkeiten vorgesehen ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Aufroller zu schaffen, bei welchem die vorhergehend erwähnten Probleme nicht auftreten. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung, einen Aufroller zu schaffen, bei dem die Kniffbelastung zwischen der Rolltrommel und dem Rollzylinder gleichmäßig ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Aufroller zu schaffen, bei dem keine, Risse im Rollenboden erzeugende Diskontinuitätspunkte auftreten.
  • Hinsichtlich der Lösungen der vorhergehend erwähnten Aufgaben und jener, die sich später ergeben, ist der erfindungsgemäße Aufroller hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Regulierung des Kniffdruckes der Aufroller Elemente für die Änderung der Stellungen der ersten Drehwalze und der zweiten Drehwalze in Beziehung zueinander aufweist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Verfahren die Stellungen der ersten Drehwalze und der zweiten Drehwalze im Aufroller in Beziehung zueinander geändert werden und/oder Zusatzkräfte auf die Enden der zweiten Drehwalze in zur Achsrichtung der Walze senkrechter Richtung ausgeübt werden.
  • Erfindungsgemäß kann die lineare Belastung in Maschinenquerrichtung dadurch vergleichmäßigt werden, daß die Rolltrommel in Beziehung zum Rollzylinder abgestützt angeordnet wird, so daß die durch die Mittelpunkte der Rolltrommel und des Rollzylinders gehende Kraftkomponente der Schwerkraft, die für die lineare Belastung oder Kniffbelastung benötigte Kraft bildet. Die lineare Belastung wird durch Ändern der Stellung der Rolltrommel in Beziehung zum Rollzylinder eingestellt und auf diese Weise gleichzeitig die Größenordnung der die lineare Belastung erzeugende Kraftkomponente geändert. Somit wird mittels des eigenen Gewichts der Rolltrommel und der Bahn, die auf der Trommel aufgerollt ist, eine geeignete lineare Belastung oder Kniffbelastung erzeugt. Bei der Erfindung wird das Aufrollen der Bahn auf der Rolltrommel gegen den Rollzylinder gestartet, und zwar an einem Punkt, an dem die auf die Rolltrommel ausgeübte, am Mittelpunkt des Rollzylinders ausgerichtete Schwerkraftkomponente passend ist und die lineare Belastung bildet.
  • Die Änderung der Kraftkomponente wird auf unterschiedliche Weisen erzeugt, beispielsweise durch Einstellen der Neigung der Rollschienen oder -gabeln. Wenn die Größe der Maschinenwalze steigt, ist die Neigung auf ein passendes Niveau vermindert.
  • Die in Verbindung mit dem Wechsel oder dem Transfer von den Primärschienen zu den Sekundärschienen in einem Papi eraufroller auftretenden Unregelmäßigkeiten können erfindungsgemäß beseitigt werden, und zwar beispielsweise durch Starten des Rollens unmittelbar von den Schienen aus.
  • Wenn eine volle Maschinenwalze auf den Sekundärschienen dreht, wird die Walze in die Haltestellung verstellt, woraufhin die Primärschienen hinsichtlich der linearen Belastung in eine optimale Neigungsstellung verstellbar sind, so daß die lineare Belastung, d.h. der Liniendruck, über die gesamte Maschinenguerrichtung gleichmäßig wird. Wenn die Größe der Maschinenwalze steigt, während das Rollen fortschreitet, wird der Neigungswinkel der Primärschienen kleiner. Der Wechsel, das heißt das Verstellen auf die Sekundärschienen, findet dadurch statt, daß die Sekundärschienen mit den Primärschienen auf den gleichen Neigungswinkel verstellt werden, wobei die Austauschrolltrommel über die Verbindung rollt und während und nach dieser Zeitdauer die Primärschienen und Sekundärschienen sich synchronisiert bewegen und die lineare Belastung durch Änderung des Neigungswinkels regulieren.
  • Zudem können erfindungsgemäß Zusatzkräfte auf den Enden der Rolltrommel in zur Achsrichtung der Walze senkrechter Richtung aufgetragen werden, wobei die Kniffbelastung oder die lineare Belastung in Maschinenquerrichtung, das heißt in Axialrichtung der Rolltrommel, auch mittels der Zusatzkräfte steuerbar und regulierbar sind. Nach Wunsch kann beispielsweise mit Hilfe von Einstellarbeitsgängen, um auf das Querprofil der linearen Belastung einzuwirken, während gleichzeitig das Niveau der gesamten linearen Belastung unverändert bleibt, der Neigungswinkel reguliert werden, so daß die Wirkung der Zusatzkräfte auf das Niveau der gesamten linearen Belastung kompensiert ist.
  • Das Verfahren der Erfindung ist für die Anwendung gut geeignet, sofern das Rollen unmittelbar von den Schienen aus gestartet wird. In einem derartigen Fall ist es möglich, die auf der Geometrie basierende Belastungsregulierung anzuwenden. Wenn die an der Rolltrommel gebildete Papierwalze größer wird, wird die Wirkung des Anstiegs der linearen Belastung der Schwerkraft gesenkt.
  • Mittels der erfindungsgemäßen Anordnung werden zudem weitere Vorteile erreicht. Beispielsweise gibt es zu Beginn des Aufrollens keinen Austauschprozeß, wobei die Belastungssituation durch Beobachtung der Neigung der Schienen natürlich ersichtlich ist. Ferner werden mittels der Lösung der Erfindung plötzliche Änderungen in den linearen Belastungen und in anderen Belastungen vermieden, wobei die erfindungsgemäße Regulierung der linearen Belastungen mechanisch einfach ist und ihre Steuerung technisch einfach ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung ausführlicher unter Bezugnahme auf die Figuren in der beigefügten Zeichnung erklärt, wobei die Erfindung jedoch in keiner Weise auf die Figuren beschränkt ist. Es zeigen:
  • Fig. A und B einige aus dem Stand der Technik bekannte Probleme von Kniffbelastungen oder linearen Belastungen, wobei die Lösung dieser Probleme Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig. 1 den Aufrollprozeß im Anfangsstadium des Rollens;
  • Fig. 2 den Rollprozeß im Endstadium des Rollens;
  • Fig. 3 eine erfindungsgemäße Anordnung hinsichtlich der Schaffung einer gleichmäßig linearen Belastung oder eines gleichmäßig linearen Kniffdruckes;
  • Fig. 4 ein weiteres beispielhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung, die für die Anordnung im kontinuierlichen Rollen geeignet ist;
  • Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung, die für die Anwendung beim kontinuierlichen Rollen geeignet ist;
  • Fig. 7 eine erfindungsgemäße Anordnung, die in Verbindung mit dem Austauschprozeß der Rolltrommel angebracht ist.
  • Gemäß Fig. A ist beim Primärrollen die lineare Belastung zwischen dem Rollzylinder 15 und der Rolltrommel 20 in der Mitte höher ausgebildet als an den Kanten. Die lineare Belastung der Mitte ist mit den Pfeilen Z bezeichnet. Die größere lineare Belastung in der Mitte resultiert aus dem Trageffekt der Rolltrommel 20, wobei dieser Effekt schematisch mit den Pfeilen X dargestellt ist.
  • Aus Fig. B ist ersichtlich, wie beim Sekundärrollen der schematisch mit den Pfeilen X 2 in der Figur bezeichnete Belastungseffekt der Rolltrommel 20 an den Kanten eine höhere Belastung Z2 erzeugt als in der Mitte.
  • Gemäß Fig. 1 wird die Bahn, beispielsweise eine Papierbahn W, im Aufroller von der ersten Rolle, das heißt dem Rollzylinder 15, auf die zweite Rolle, das heißt die Rolltrommel 20, aufgerollt, wobei sich beide Walzen 15, 20 drehen und einen Kniff N bilden, wobei die Bahn W in den Kniff geleitet wird und die Bahn W nach dem Kniff N auf der zweiten Drehwalze, das heißt der Rolltrommel 20, aufgerollt wird, welche mittels Rollschienen 10 getragen wird.
  • Gemäß Fig. 1 wird das Aufrollen der Bahn W auf der Rolltrommel 20 gegen den Rollzylinder 15 an einem Punkt gestartet, an dem die am Mittelpunkt des Rollzylinders 15 ausgerichtete Komponente Gr der Schwerkraft G angemessen ist. In einem solchen Fall ist die im Kniff N wirkende lineare Belastung über die gesamte Maschinenquerrichtung gleichmäßig und wird diese in der Mitte nicht übermäßig hoch. In der Figur ist der Drehsinn des Rollzylinders 15 mit S1 bezeichnet und der Drehsinn der Rolltrommel 20 mit S2 bezeichnet. Die Rolltrommel 20 ist mittels der Rollschienen 10 getragen.
  • Gemäß Fig. 2 wird die auf der Geometrie basierende Belastungsregulierung angewendet. Wenn die auf der Rolltrommel 20 aufgerollte Bahnwalze größer wird, wird der Effekt der Erzeugung einer linearen Belastung der Schwerkraft G geringer, das heißt es gilt: Winkel &beta;1 < &beta;2.
  • Gemäß Fig. 3 ist die lineare Belastung in Maschinenquerrichtung, das heißt in Axialrichtung der Rolltrommel oder Drehwalze 20, am Kniff N vergleichmäßigbar, und zwar durch abgestütztes Anordnen der Rolltrommel 20 in Beziehung zum Rollzylinder oder zur Drehwalze 15, so daß die durch die Mittelpunkte der Rolitrommel 20 und des Rollzylinders 15 gehende Kraftkomponente Gr der Schwerkraft G die für die lineare Belastung erforderliche Kraftkomponente bildet. Die lineare Belastung wird durch Ändern der Stellung der Rolltrommel 20 in Beziehung zum Rollzylinder 15 reguliert, so daß der Kniffpunkt N geändert wird und gleichzeitig die Größenordnung der die lineare Belastung erzeugende Kraftkomponente Gr geändert wird. Die Änderung der Kraftkomponente Gr findet höchst einfach dadurch statt, daß die Neigung der Rollschienen 10, das heißt der Winkel &alpha;, eingestellt wird. In einem solchen Fall beträgt die lineare Belastung Gr = G sin &alpha;, wobei das eigene Gewicht der Rolltrommel 20 und das Gewicht der auf der Trommel aufgerollten Bahn die lineare Belastung oder Kniffbelastung am Punkt N erzeugen. Wenn die Größe der Maschinenwalze 20 steigt, wird der Neigungswinkel &alpha; natürlich kleiner, vorzugsweise von etwa 20º auf 1º, um eine gleichmäßige lineare Belastung oder Kniffbelastung aufrechtzuerhalten.
  • Der Neigungswinkel &alpha; der Rolischienen 10 wird mittels eines Betätigungsglieds eingestellt, beispielsweise einer Hebeschraube 30, einem Zylinder oder mit irgendeinem anderen entsprechenden Element. Eine große Anzahl wohlbekannter Anordnungen ist für die Elemente 30 zur Einstellung des Neigungswinkels &alpha; geeignet. Die Rollschienen 10 werden an dem Rollzylinder 15 schwenkbar angebracht, wobei die Rollschienen 10 vorzugsweise am Mittelpunkt des Rollzylinders 15 montiert werden.
  • Gemäß Fig. 4 werden Zusatzkräfte F an den Enden der Rolltrommel 20 in zur Axialrichtung der Walze senkrechter Richtung ausgeübt, und zwar mittels passender Elemente 35, beispielsweise mit einer Einrichtung zum Tragen und Verstellen der Rolltrommel, in welchem Falles möglich ist, die Kniffbelastung oder lineare Belastung in Maschinenquerrichtung, das heißt in Axialrichtung der Rolltrommel 20, zu steuern und zu regulieren. Wenn es wünschenswert ist, mittels der vorhergehenden Regulierungsbetätigung und mittels der Zusatzkräfte F auf das Querprofil der linearen Belastung einzuwirken, während gleichzeitig das Niveau der gesamten linearen Belastung unverändert bleibt, kann der Neigungswinkel &alpha; derart eingestellt werden, daß der Effekt der Zusatzkräfte F auf das Niveau der gesamten linearen Belastung ausgeglichen ist.
  • Die lineare Belastung oder Kniffbelastung in Maschinenguerrichtung, das heißt in Axialrichtung der Rolltrommel 20, wird in der Mitte durch Änderung der Stellungen des Rollzylinders 15 und der Rolltrommel 20 in Beziehung zueinander reguliert, beispielsweise durch Änderung des Neigungswinkels &alpha; der Schienen 20. Wenn der Neigungswinkel &alpha; vergrößert wird, steigt die lineare Belastung oder Kniffbelastung in der Mitte, und wenn der Neigungswinkel &alpha; verkleinert wird, wird die lineare Belastung oder Kniffbelastung in der Mitte verringert. Mittels der Zusatzkräfte F wird die Kniffbelastung oder lineare Belastung in den Seitenbereichen erhöht oder verringert. Somit kann die gesamte lineare Belastung auf erwünschte Weise im Kniff reguliert werden.
  • Gemäß Fig. 5 ist die erfinderische Anordnung für die Anwendung geeignet, wenn das Rollen kontinuierlich verläuft. In Fig. 5 ist eine Konstruktion gezeigt, bei der zwei Systeme von Rollzylindern 15 und -schienen 10 angewendet werden. In Fig. 5 sind die Leitwalzen der Bahn W mit 25 bezeichnet. Wenn gemäß der Figur die Größe der Maschinenwalze 20 vergrößert wird, wird der Winkel &alpha; verkleinert. Nachdem die erste Maschinenwalze 20 voll geworden ist, wird die Bahn W auf das andere Rollsystem geleitet, das auf ähnliche Weise arbeitet.
  • In Fig. 6 ist eine zweite Möglichkeit für ein System gezeigt, in welchem zwei Systeme von Rollzylindern 15 und -schienen 10 angewendet werden. Die Bahn W wird über die Führungswalzen 25 auf den Rollzylinder 15 geleitet und von dort weiter auf die auf der Schiene 10 abgestützte Rolltrommel 20. Nach Beendigung des Rollens wird die Bahn W zum anderen Rollsystem geleitet. In Fig. 6 zeigen die gestrichelten Linien die Stellungen der Schienen 10 und der Rolltrommeln 20, sofern die Maschinenwalzen voll sind.
  • Gemäß Fig. 7 wird, beispielsweise in einem Aufroller der Pope-Bauart, der Austausch der Trommel von den Primärschienen auf die Sekundärschienen 11 derart durchgeführt, daß der Austausch mittels der Primärschienen 10 durchgeführt wird, während die volle Maschinenwalze 20 auf den Sekundärschienen 11 dreht. Die volle Maschinenwalze 21 wird in die Haltestellung verstellt, woraufhin die Primärschienen 10 zu einer Stellung verstellbar sind, die hinsichtlich der linearen Belastung optimal ist. Die lineare Belastung oder der Liniendruck Gr ist über die gesamte Maschinenguerrichtung gleichmäßig, wobei gilt: Gr = G sin &alpha;. Wenn die Maschinenwalze 20 größer wird, wird der Winkel &alpha; verkleinert, während der Durchmesser der Maschinenwalze weiter größer wird. Das Verstellen auf die Sekundärschienen 11 findet dadurch statt, daß die Sekundärschienen 11 mit den Primärschienen 10 auf den gleichen Winkel &alpha; verstellt werden, wobei die Austauschrolltrommel über die Verbindung rollt, wobei sich während und nach dieser Zeitdauer die Primärschienen 10 und die Sekundärschienen 11 synchron bewegen, während die lineare Belastung eingestellt wird. Die Sekundärschienen 11 können zudem fest fixiert werden, in welchem Falle die Regulierung der linearen Belastung auf den Schienen normalerweise mittels Aufrollgabeln stattfindet.
  • Vorhergehend ist die Erfindung lediglich anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben worden. Dadurch soll jedoch die Erfindung in keinem Falle lediglich auf diese beispielhaften Ausführungsbeispiele beschränkt werden, sondern sind viele Variationen und Modifikationen innerhalb des in den folgenden Patentansprüchen definierten Bereichs der erfinderischen Idee möglich.

Claims (8)

1. Aufroller, mit einer ersten Drehwalze (15) und einer zweiten Drehwalze (20), die einen Kniff (N) bilden, wobei eine Bahn (W) in den Kniff (N) eingeführt wird und im Kniff (N) ein Kniffdruck (Gr) in der Form einer linearen Belastung auf die Bahn (W) wirkt und nach dem Kniff (N) die Bahn (W) auf der zweite Drehwalze (20) aufgerollt wird, wobei die zweite Drehwalze (20) auf Rollschienen (10) oder dergleichen getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Einrichtung für das Regulieren des Kniffdruckes (Gr) aufweist, um Unregelmäßigkeiten des Kniffdrucks aufgrund einer Abweichung der zweiten Drehwalze (20) auszugleichen und um einen gleichmäßigen Kniffdruck in Axialrichtung der zweiten Drehwalze (20) zu erreichen, wobei die Reguliereinrichtung Elemente (30) für die Änderung der Stellungen der ersten Drehwalze (15) und der zweiten Drehwalze (20) in Beziehung zueinander aufweist, mittels welcher der Kniffdruck (Gr) im Mittelbereich der zweiten Drehwalze (20) reguliert wird, und die Reguliereinrichtung zudem Elemente (35) für die Anwendung von Zusatzkräften (F) an den Enden der zweiten Drehwalze (20) aufweist, mittels welcher der Kniffdruck (Gr) in den Endbereichen der zweiten Walze (20) reguliert wird.
2. Aufroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniffdruck (Gr) mit Hilfe von Elementen ausgeübt wird, mit deren Hilfe die Stellung der zweiten Drehwalze (20) in Beziehung zur ersten Drehwalze (15) geändert wird.
3. Aufroller nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente, mit deren Hilfe die Stellung der zweiten Drehwalze (20) in Beziehung zur ersten Drehwalze (15) geändert wird, Elemente (30) aufweisen, die die Neigung (&alpha;) der Rollschienen (10) oder dergleichen ändern.
4. Aufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente, die die Neigung (a) der Rollschienen (10) oder dergleichen ändern, Hebeschrauben (30) sind.
5. Aufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufroller angebracht ist, um beim kontinuierlichen Rollen verwendet zu werden.
6. Aufroller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufroller angebracht ist, um in Verbindung mit dem Austausch der zweiten Drehwalze (20; Fig. 7) verwendet zu werden.
7. Verfahren zur Regulierung des Kniffdruckes in einem Aufroller, um einen gleichmäßigen Kniffdruck in Querrichtung des Aufrollers zu erhalten, wobei der Aufroller eine erste Drehwalze (15) und eine zweite Drehwalze (20) aufweist, die einen Kniff (N) bilden, wobei eine Bahn (W) in den Kniff (N) eingeführt wird und im Kniff (N) ein Kniffdruck (Gr) in Form einer linearen Belastung auf die Bahn (W) einwirkt und nach dem Kniff (N) die Bahn (W) auf der zweite Drehwalze (20) aufgerollt wird, wobei die zweite Drehwalze (20) auf Rollschienen (10) oder dergleichen getragen wird, wobei in dem Aufroller Unregelmäßigkeiten des Kniffdrucks in Axialrichtung der zweiten Drehwalze (20) aufgrund einer Abweichung der zweiten Drehwalze (20) vorhanden sind, gekennzeichnet durch das Regulieren des Kniffdruckes (Gr) im Mittelbereich der zweiten Drehwalze (20) mit Hilfe von Elementen (30) für die Änderung der Stellungen der ersten Drehwalze (15) und der zweiten Drehwalze (20) in Beziehung zueinander, und durch das Regulieren des Kniffdruckes (Gr) in den Endbereichen der zweiten Walze (20) mit Hilfe von Elementen (35) für die Anwendung von Zusatzkräften (F) an den Enden der zweiten Drehwalze (20) in zur Achsrichtung der Walze senkrechter Richtung.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß, um die Stellung der ersten Drehwalze (15) und der zweiten Drehwalze (20) in Beziehung zueinander zu ändern, die Rollschienen (10) oder dergleichen geneigt sind.
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