DE69116821T2 - Bakterizide und Fungizide Zusammensetzung - Google Patents
Bakterizide und Fungizide ZusammensetzungInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und ein antibakterielles und antimykotisches Harz bzw. eine Dichtungsmasse, in dem bzw. der diese Zusammensetzung verwendet wird.
- Mit zunehmender Verwendung synthetischer Harzprodukte in den letzten Jahren ist die Kontaminierung von deren Oberfläche mit Bakterien zu einem Problem geworden, wenn man sie auf einem Gebiet einsetzt, wo Hygiene wichtig ist wie z.B. bei Küchengeräten. Bakterien und Pilze wachsen auf der Oberfläche von Dichtungsmaterialien, die für die Innenauskleidung verwendet werden, und verursachen Probleme in bezug auf Hygiene, Aussehen usw. Um diese Probleme zu beseitigen, hat man eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung mit einem synthetischen Harz vermischt, das die Zusammensetzung absondern sollte, um seiner Oberfläche antibakterielle und antimykotische Eigenschaften zu verleihen.
- Um auf der Oberfläche des Harzes und in seiner Umgebung eine antibakterielle und antimykotische Wirkung zu erreichen, indem man die Absonderung einer antibaktenellen und antimykotischen Zusammensetzung aus dem synthetischen Harz erleichtert, verwendet man eine organische antibakterielle und antimykotische Substanz wie Thiabendazol o.ä. Wegen seiner Flüchtigkeit wird jedoch das Umfeld des synthetischen Harzes verunreinigt, wenn eine antibakterielle und antimykotische Substanz im Harz enthalten ist. Darüber hinaus enthält Abwasser, das in Kontakt mit der Oberfläche des synthetischen Harzes gekommen ist, die antibakterielle und antimykotische Substanz. Dies führt zur Abwasserverschmutzung und beeinflußt den aktivierten Schlamm während der Abwasserbehandlung.
- Es ist bekannt, daß unter den Pflanzenextrakten Terpenverbindungen eine antibakterielle Wirkung haben. Als Techniken, bei denen die Terpenverbindungen verwendet werden, sind ein therapeutischer Wirkstoff für Trychophyton (Japanische OS Nr. 63-30424), ein mit einer antimykotischen Desodoranteinheit, welche aus einer Pflanze erhaltenes Phytontid umfaßt, ausgerüsteter Kühlschrank (Japanische OS Nr. 61-228283) und ein Luftreiniger (Japanische OS Nr. 61-268934) offenbart worden. Da viele der in den vorstehend beschriebenen Pflanzen vorhandenen Substanzen jedoch aromatisch und flüchtig sind, gehen sie in den flüchtigen Zustand über, wenn man sie mit zum Formen erhitztem und geschmolzenem Harz vermischt.
- Die erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung, die die vorstehend erörterten und zahlreiche andere Nachteile und Mängel des Standes der Technik überwindet, umfaßt eine antibakterielle und antimykotische Substanz, die auf einem Träger aus porösen Teilchen geträgert ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger ein Kieselsäuregelteilchen.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung mindestens ein Metallkomplexsalz.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die antibakterielle und antimykotische Substanz außerdem mindestens eine Substanz, die aus der aus Pflanzenextrakten, quaternären Ammoniumsalzen und Chlorhexidinderivaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Metallkomplexsalz Silber, Kupfer oder Zink.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Metallkomplexsalz ein Silberthiosulfatkomplexsalz.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Substanz mindestens eine, die aus der aus Pflanzenextrakten, quaternären Ammoniumsalzen und Chlorhexidinderivaten bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger ein Kieselsäuregelteilchen vom Typ B, wie er im Japanischen Industriestandard JIS Z 0701 definiert ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger ein Kieselsäuregelteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 1 bis 10 um.
- In einer bevorzugten Ausf£ihrungsform ist mindestens ein Teil der Oberfläche des Kieselsäuregelteilchens mit der antibakteriellen und antimykotischen Substanz mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Beschichtungsmaterial mindestens eine aus der aus reaktiven organischen Siliciumverbindungen, Wachs und Stearinsäure oder ihren Derivaten bestehenden Gruppe ausgewählte Substanz.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger aus porösen Teilchen ein Kieselsäuregelteilchen, das Beschichtungsmaterial ist eine reaktive organische Siliciumverbindung und das Kieselsäuregelteuchen und die organische Siliciumverbindung sind chemisch miteinander verbunden.
- Ein antibakterielles und antimykotisches Harz umfaßt ein Harz, daß die vorstehende antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung enthält.
- Ein antibakterielles und antimykotisches Dichtungsmaterial umfaßt ein Basismaterial, das die vorstehende antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung enthält.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Basismaterial ein Silikonkautschuk.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger ein Zeolithteilchen und die antibakterielle und antimykotische Substanz ein Silberkomplexsalz.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest ein Teil der Oberfläche des Zeolithteilchens, auf dem das Silberkomplexsalz geträgert ist, mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger ein Zeolithteilchen, die antibakterielle und antimykotische Substanz ist Silber oder eine silberhaltige Verbindung, und mindestens ein Teil der Oberfläche des Zeolithteilchens, auf dem das Silber oder die silberhaltige Verbindung geträgert ist, ist mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet.
- Ein Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung umfaßt folgende Schritte:
- Herstellung einer Lösung aus antibakteriellem und antimykotischem Material, Vermischen der Lösung und eines Trägers aus porösen Teilchen, und Trocknen der Mischung, so daß die antibakterielle und antimykotische Substanz auf dem Träger aus porösen Teilchen geträgert werden kann.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung außerdem den Schritt, daß mindestens ein Teil der Oberfläche des Trägers, auf dem die antibakterielle und antimykotische Substanz geträgert ist, mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Verfahren zur Herstellung der vorstehenden antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung folgende Schritte:
- Herstellen einer Lösung aus einem Metallthiosulfatkomplexsalz, Vermischen der Lösung aus dem Metallthiosulfatkomplexsalz mit Kieselsäuregelteilchen und Trocknen der Mischung, damit das Metallthiosulfatkomplexsalz auf den Kieselsäuregelteuchen geträgert werden kann.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Schritt zur Herstellung des Metallthiosulfatkomplexsalzes folgendes Verfahren:
- Zusatz mindestens eines aus der aus Sulfit und Bisulfit bestehenden Gruppe ausgewählten Salzes zu einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes und Zusatz eines Thiosulfats zur wäßrigen Lösung.
- In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Schritt zur Herstellung des Metallthiosulfatkomplexsalzes das Verfahren, bei dem ein Metallsalz zu einer wäßrigen Thiosulfatlösung gegeben wird.
- In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Thiosulfat in einer Menge von 100 bis 1000 Gewichtsteilen auf je 100 Gewichtsteile des Metallsalzes verwendet.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Metallsalz ein Silbersalz.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Metallsalz ein Silbersalz und das Thiosulfat und das Silbersalz werden in einem Verhältnis im Bereich von 2 bis 6, bezogen auf das Gewichtsverhältnis von S&sub2;O&sub3;²&supmin;/Ag&spplus; verwendet
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Metallsalz Silberacetat.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Träger aus porösen Teilchen im Beschichtungsschritt ein Kieselsäuregelteuchen, das Beschichtungsmaterial ist eine reaktive organische Siliciumverbindung und mindestens ein Teil der Oberfläche des Kieselsäuregelteilchens wird mit der reaktiven organischen Siliciumverbindung beschichtet, wodurch eine chemische Bindung zwischen der organischen Siliciumverbindung und dem Teilchen im Beschichtungsschritt entsteht.
- Somit löst die hier beschriebene Erfindung folgende Aufgaben: (1) Sie stellt eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zur Verfügung, die in einer Harzform enthalten sein kann und auf der Oberfläche der Harzform eine stabile antibakterielle und antimykotische Wirkung ausübt. (2) Sie stellt eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zur Verfügung, die bei Absonderung aus der Harzform mit ziemlicher Sicherheit keine Umweltverschmutzung verursacht. (3) Sie stellt ein Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung mit den vorstehenden ausgezeichneten Eigenschaften zur Verfügung. (4) Sie stellt ein antibakterielles und antimykotisches Harz oder Dichtungsmaterial zur Verfügung, in dem die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung mit den vorstehenden ausgezeichneten Eigenschaften Verwendung findet.
- Die Erfindung wird anhand der Begleitzeichnung leichter verständlich, und ihre zahlreichen Aufgaben und Vorteile für Fachleute ersichtlich:
- Fig. 1 veranschaulicht die Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften von Kieselsäuregel, das in einem erfindungsgemäßen Beispiel verwendet wird.
- Für das erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Material verwendet man mindestens eine aus der aus Metallkomplexsalzen, Pflanzenextrakten, quaternären Ammoniumsalzen und Chlorhexidin oder seinen Derivaten bestehenden Gruppe ausgewählte Substanz. Insbesondere wird bevorzugt, eine oder mehrere der aus der aus Pflanzenextrakten, quaternären Ammoniumsalzen und chlorhexidin bestehenden Gruppe ausgewählte Substanzen zusammen mit einem oder mehreren der vorstehend beschriebenen Metallkomplexsalze zu verwenden. Durch Verwendung von zwei oder mehreren aus der vorstehenden Gruppe ausgewählten Substanzen als antibakterielles und antimykotisches Material kann man eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung mit einem breiteren antibakteriellen und antimykotischen Spektrum erhalten. Beispiele für die vorstehend beschriebenen Pflanzenextrakte umfassen Lakritzenextrakt, Allylisothiocyanat und Zimtöl; Beispiele für die quaternären Ammoniumsalze umfassen ein quaternäres Ammoniumsalz einer Siliciumverbindung, ein quaternäres Ammoniumsalz einer aliphatischen Verbindung und Benzyldodecyldimethylammoniumchlorid; und Beispiele für Chlorhexidinderivate umfassen Chlorhexidingluconat.
- Bevorzugte Metalle für Metallkomplexsalze sind Silber, Kupfer oder Zink, doch Silber wird bevorzugt. Metallthiosulfatkomplexsalz wird als Metallkomplexsalz bevorzugt; deshalb wird besonders bevorzugt, ein oder mehrere Metallkomplexsalze aus der aus Silberthiosulfatkomplexsalz, Kupferthiosulfatkomplexsalz und Zinkthiosulfatkomplexsalz bestehenden Gruppe zu verwenden, wobei Silberthiosulfatkomplexsalz am meisten bevorzugt wird.
- Wie vorstehend erwähnt, hat man üblicherweise Metallsalze für antibakterielle und antimykotische Substanzen verwendet. Unter den Metallsalzen ist Silbersalz photosensibel gegenüber Licht und UV-Strahlen, so daß synthetische Harze, die das Silbersalz als antibakterielle und antimykotische Substanz enthalten, ihre Farbe verändern. Im Gegensatz dazu ist ein Harz, das Metall oder sogar Silber als erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Substanz enthält, Licht und UV-Strahlen gegenüber stabil, weil das Metall als Komplexsalz enthalten ist. Andere antibakterielle und antimykotische Substanzen als die Metallkomplexsalze (Z.B. Pflanzenextrakte, quaternäre Ammoniumsalze usw.) sind stabil gegen Licht oder UV-Strahlen. Somit ist die erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung stabil gegen Licht und/oder UV-Strahlen. Darüber hinaus verursacht eine erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung auch dann keine Umweltverschmutzung, wenn das antibakterielle und antimykotische Material ein Metallkomplexsalz ist, weil diese nicht flüchtig sind.
- Auf der Oberfläche des Teilches des Metallkomplexsalzes wird eine Ozonschicht gebildet, wenn Teilchen in Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft kommen. Mikroorganismen u.a. werden in ihrem Oberflächengewebe geschädigt, wenn sie in die Nähe der Ozonschicht kommen; somit weisen die Metallkomplexsalze eine antibakterielle und antimykotische Wirkung auf.
- Wenn das Metallkomplexsalz ein Methallthiokomplexsalz ist, kann es unter Verwendung eines Metallsalzes und Thiosulfats hergestellt werden. Ein Herstellungsverfahren besteht beispielsweise darin, daß man Sulfit und/oder Bisulfit zu einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes gibt, damit sie miteinander reagieren, und dann Thiosulfat zusetzt, um ein Metallthiosulfatkomplexsalz zu bilden. Ein weiteres Verfahren besteht darin, daß man.einer wäßrigen Thiosulfatlösung ein Metallsalz zusetzt, um ein Metallthiosulfatkomplexsalz zu bilden. Bei ersterem Verfahren wird Sulfit und/oder Bisulfit verwendet, um das so erhaltene Metallthiosulfatkomplexsalz zu stabilisieren. In letzterem Verfahren kann ein Metallthiosulfatkomplexsalz ohne Zusatz solch eines Stabilisierungsmittels hergestellt werden.
- Bei der Herstellung eines Silberthiosulfatkomplexsalzes wird bevorzugt, Thiosulfat in einer Menge von 100 bis 1000 Gewichtsteilen auf je 100 Gewichtsteile eines Silbersalzes zu verwenden. Im Fall der Verwendung von Sulfit und/oder Bisulfit wird bevorzugt, es in einer Menge von 400 bis 2000 Gewichtsteilen auf je 100 Gewichtsteile eines Silbersalzes zu verwenden.
- Wenn das Metallsalz ein Silbersalz ist, wird bevorzugt, das Thiosulfat und Silber im Verhältnis von 2 bis 6 bezogen auf das Gewichtsverhältnis von S&sub2;O&sub3;²&supmin;/Ag&spplus; zu verwenden. Liegt das Verh4ltnis unter 2, entstehen wahrscheinlich braune oder schwarze Reaktionsprodukte wie Silbersulfat u.ä. Ist das Verhältnis dagegen größer als 6, ist viel nicht umgesetztes Thiosulfat vorhanden. Wenn Silberthiosulfatkomplexsalz, das dieses nicht umgesetzte Thiosulfat enthält, auf dem Träger geträgert wird, ist zu befürchten, daß diese Thiosulfate das Verhalten des Silberthiosulfatkomplexsalzes beeinträchtigen. Indem man das Verhältnis auf einen Bereich von 2 bis 6 festlegt, erhält man das Silberthiosulfatkomplexsalz auf wirksame Weise und vermeidet gleichzeitig die Farbveränderung der das Silberthiosulfatkomplexsalz enthaltenden Zusammensetzung.
- Bevorzugt werden der Schritt zur Herstellung des Metallthiosulfatkomplexsalzes und der Schritt des Aufbringens des Salzes auf einen Träger aus porösen Teilchen bei einer Temperatur im Bereich von Raumtemperatur bis 60ºC durchgeführt, denn ein Metallthiosulfatkomplexsalz wandelt sich durch Hitze rasch zu Sulfid o.ä. um. Dies verhindert auch eine Farbveränderung der ein Metallthiosulfatkomplexsalz enthaltenden Zusammensetzung.
- Beispiele der für die Herstellung des Metallthiosulfatkomplexsalzes verwendeten Metallsalze sind unter anderem Silberacetat und Silbernitrat. Zur Erhöhung der Stabilität gegenüber der Photoreaktivität und unter Berücksichtigung des Umweltschutzes bei der Herstellung und Entsorgung wird Silberacetat für das Metallsalz bevorzugt.
- Beispiele der für die Herstellung des Metallthiosulfatkomplexsalzes verwendeten Thiosulfate sind unter anderem Natriumthiosulfat, Ammoniumthiosulfat u.ä. Beispiele für das Sulfit umfassen Natriumsulfit, Kaliumsulfit, Ammoniumsulfit und Kaliummetasulfit. Beispiele für das Bisulfit sind unter anderem Natriumbisulfit, Kaliumbisulfit und Ammoniumbisulfit.
- Obwohl die in der Erfindung verwendeten Träger aus porösen Teilchen Kieselsäuregel und Zeolith umfassen, wird Kieselsäuregel bevorzugt, weil es gegenüber Zeolithen eine verhältnismäßig größere Oberfläche hat und viel transparenter ist. Durch Verwendung von Kieselsäuregelteilchen für den Träger weist die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung einen verzögerten Freisetzungseffekt der antibakteriellen und antimykotischen Substanz auf; dies wird bevorzugt. Es wird auch bevorzugt, daß die durchschnittliche Teilchengröße des Kieselsäuregels 1 bis 10 um beträgt.
- Darüber hinaus ist das Kieselsäuregel bevorzugt ein Kieselsäuregel vom Typ B, wie er im Japanischen Industriestandard JIS Z 0701 definiert ist. Dieses Kieselsäuregel weist die in Fig. 1 gezeigten Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften auf. Unter den Kieselsäuregels vom Typ B werden die mit einem Absorptionsverhältnis von 20 % oder weniger in 50 % relativer Luftfeuchtigkeit oder weniger (bei 25ºC) und einem Absorptionsverhältnis von 50 % oder mehr in 90 % Luftfeuchtigkeit oder mehr (bei 25ºC) besonders bevorzugt. Das vorstehend erwähnte Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis bedeutet einen Wert, den man durch Dividieren des Feuchtigkeitsgehaltes durch das Gewicht des getrockneten Kieselsäuregeis erhält. Das Kieselsäuregel absorbiert eine verhältnismäßig kleine Feuchtigkeitsmenge in einer Atmosphäre niedriger Luftfeuchtigkeit und eine besonders große Feuchtigkeitsmenge in einer Atmosphäre mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Kieselsäuregelteilchen als Träger einer antibakteriellen und antimykotischen Substanz enthaltende antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung hemmt die Verdampfung und ist hitzebeständig, so daß sie ihre antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften über längere Zeit behält. Außerdem weist das Kieselsäuregel eine Transparenz und einen Brechungsindex auf, die den Werten von synthetischen Harzen ähnlich sind.
- Wenn die durch Verwendung von Kieselsäuregel erhaltene antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung in einem synthetischen Harz enthalten ist, können auf dessen Oberfläche antibakterielle und antimykotische Eigenschaften zur Verfügung gestellt werden, ohne daß es sich verfärbt oder daß seine Eigenschaften beeinflußt werden.
- In dieser Erfindung kann auch anderes fein pulvensiertes, durch die Gasphasentechnik hergestelltes Kieselsäuregel als die vorstehend beschriebenen Kieselsäuregelteilchen verwendet werden.
- Um die erste erfindungsgemäße antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zu erhalten, wird eine wäßrige Lösung des antibakteriellen und antimykotischen Materials mit den Trägerteilchen vermischt und dann sofort getrocknet. Dadurch wird das antibakterielle und antimykotische Material auf den Träger aufgebracht. In diesem Schritt werden bevorzugt 2 bis 10 Gewichtsteile der antibakteriellen und antimykotischen Substanz auf je 100 Gewichtsteile des Trägers aufgebracht. Nach dem Trocknen wird die Masse der Trägerteuchen nach Bedarf gemahlen.
- In der zweiten erfindungsgemäßen antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung wird zumindest ein Teil der Oberfläche des Trägers, auf dem sich die antibakterielle und antimykotische Substanz befindet, mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet.
- Das in der Erfindung verwendete Beschichtungsmaterial ist mindestens eine aus der aus reaktiven organischen Siliciumverbindungen, Wachs und Stearinsäure oder ihren Derivaten bestehenden Gruppe ausgewählte Substanz; noch mehr bevorzugt wird eine reaktive organische Siliciumverbindung. Die reaktive organische Siliciumverbindung ist bevorzugt eine Verbindung mit funktionellen Gruppen, die eine Siloxanbindung wie Tetramethoxysilan und Tetraethoxysilan o.ä. bilden können. Wenn der Träger aus Kieselsäuregelteilchen besteht und das Beschichtungsmaterial die reaktive organische Siliciumverbindung ist, wird letztere mit dem Kieselsäuregel hydrolysiert und polykondensiert, um Siloxanbindungen zu bilden, die eine gute Beschichtung ergeben. In diesem Schritt wird bevorzugt, 100 bis 200 Gewichtsteile des Beschichtungsmaterials auf je 100 Gewichtsteile des Trägers zu verwenden, auf dem sich die antibakterielle und antimykotische Substanz befindet.
- Die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung wird beständiger gegen Hitze, wenn man mindestens einen Teil ihrer Oberfläche mit einem Beschichtungsmaterial beschichtet. Dementsprechend kann dann, wenn die antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften auf der Oberfläche des Harzes durch Dispergieren der erfindungsgemäßen antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung im Harz zur Verfügung gestellt werden, die Beständigkeit gegenüber beim Formen erzeugter Hitze verbessert werden. Außerdem kann man verhindern, daß sich die Farbe des Harzes mit der Zeit verändert. Darüber hinaus wird die Freisetzung des antibakteriellen und antimykotischen Materials gesteuert, so daß die antibakterielle und antimykotische Wirkung lange Zeit erhalten bleibt.
- Wie vorstehend erwähnt, ist es möglich, die wie vorstehend beschrieben erhaltene antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung als Bestandteil eines Harzes sowie als Dichtungsbasismaterial verwenden. Für ein Dichtungsbasismaterial wird ein bei Raumtemperatur vulkanisierter Silikonkautschuk, ein vulkanisierbarer Kautschuk vom flüssigen Zweikomponententyp sowie kittartiges Dichtungsmaterial verwendet; bevorzugt wird bei Raumtemperatur vulkanisierbarer Silikonkautschuk.
- Zum Vermischen einer antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung mit einem Harz oder einem Dichtungsbasismaterial kann man die üblichen Dispergieroder Mischverfahren verwenden. Bevorzugt werden 1 bis 20 Gewichtsteile der antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung auf je 100 Gewichtsteile des Harzes oder des Dichtungsbasismaterials verwendet.
- Nachstehend wird die Erfindung anhand von Beispielen erläutert.
- 100 Gewichtsteile wasserlösliches Silbersalz wie Silberacetat, 450 Gewichtsteile einer Mischung aus Natriumsulfit und -bisulfit und 300 Gewichtsteile wasserlösliches Thiosulfat wie Natriumthiosulfat wurden in chlorfreiem Wasser aufgelöst und unter Rühren gut vermischt, um eine wäßrige Lösung aus Silberthiosulfatkomplexsalz zu erhalten. Das vorstehende Gewicht des Natriumthiosulfats wird auf der Grundlage des Gewichts von Na&sub2;S&sub2;O&sub3; 5H&sub2;O angegeben.
- Der in diesem Beispiel verwendete Träger ist Kieselsäuregelpulver vom Typ B, wie er in JIS Z 0701 für "Kieselsäuregeltrocknungsmittel zum Packen" definiert ist. Die als Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis zur Umgebungsfeuchtigkeit dargestellten isothermischen Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften sind in Fig. 1 gezeigt. Das Kieselsäuregelpulver vom Typ B hat ein geringes Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis bei geringer Feuchtigkeit und ein hohes Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis in hoher Feuchtigkeit; seine durchschnittliche Teilchengröße beträgt etwa 8 um.
- Das Kieselsäuregelpulver wurde zwei Stunden oder länger bei 180ºC getrocknet. Die wäßrige Lösung von Silberthiosulfatkomplexsalz wurde so gemischt, daß die Menge des in der Mischung enthaltenen Silbers 2 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile des Kieselsäuregelpulvers betrug. Als nächstens wurden das Lösungsmittel und die im Träger absorbierte Feuchtigkeit sofort daraus entfernt. Die Masse der Trägerteilchen wurde dann zu einer bestimmten Teilchengröße gemahlen, um Kieselsäuregelteilchen zu erhalten, auf denen ein antibakterielles und antimykotisches Material geträgert war.
- Dann wurden 100 Gewichtsteile der Kieselsäuregelteilchen, auf denen sich die antibakterielle und antimykotische Substanz befand, in einer Ethylalkohollösung dispergiert, in denen 100 Gewichtsteile Tetraethoxysilan als reaktive organische Siliciumverbindung verdünnt waren. Anschließend gab man reines Wasser zu, um zumindest einen Teil der Oberfläche des Kieselsäuregels durch Hydrolyse und Polykondensation von Tetraethoxysilan zu beschichten. Die Mischung wurde getrocknet, um eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zu erhalten.
- 5 Gewichtsteile der durch das vorstehend beschriebene Verfahren hergestellten antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung wurden in 100 Gewichtsteilen ungesättigtem Polyesterharz dispergiert, und man erhielt eine Form. Die Harzform wurde je einem Test auf antibakterielle und antimykotische Wirkung unterzogen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Test auf antimykotische Wirkung: Die Tests wurden nach dem Verfahren des Hoftests durch Mehltaunachweis bei Textilien durchgeführt. Dieses Verfahren stammt aus den Tests über Beständigkeit gegenüber Pilzen, die im Japanischen Industriestandard JIS Z 2911 definiert sind. Die verwendeten Pilze waren dadosporlum cladosporides, Chaetomium globosum, Penidlilum citrinum und Asperigillus niger. Die Bewertung erfolgte nach 14 Tagen.
- Tests auf antibakterielle Wirkung: Die Tests wurden nach dem Verfahren des Hoftests unter Verwendung von Escherichia coli, Staphylococcus aureus und Bacillus subtilis durchgeführt. Die Bewertung erfolgte nach 7 Tagen.
- Antibakterielle und antimykotische Substanzen wie Pflanzenextrakte, quaternäre Ammoniumsalze 81 Chlorhexidindigluconat u.ä. können alternativ zu dem in diesem Beispiel verwendeten Silberthiosulfatkomplexsalz verwendet werden. Antibakterielle und antimykotische Substanzen können auch in Kombination verwendet werden. Wachs oder Stearinsäure oder ihre Derivate können alternativ zu der vorstehend beschriebenen reaktiven organischen Silciumverbindung als Beschichtungsmaterial verwendet werden.
- Es ist auch möglich, Silbernitrat als wasserlösliches Silbersalz für die Herstellung des Silberkomplexsalzes zu verwenden. Verwendet werden können auch Kaliumsulfit, Ammoniumsulfit oder ähnliches als Sulfit und Kaliumbisulfit, Kaliummetasulfit, Ammoniumbisulfit o.ä. als Bisulfit. Jedes der Sulfite und Bisulfite kann allein oder in Kombination verwendet werden 81 und 400 bis 2000 Gewichtsteile des Sulfits und/oder Bisulfits werden auf je 100 Gewichtsteile des wasserlöslichen Silbersalzes verwendet. Ammoniumthiosulfat kann als Thiosulfat in einer Menge von 100 bis 1000 Gewichtsteilen verwendet werden. Eine geeignete durchschnittliche Teilchengröße für Kieselsäuregel vom Typ B ist 1 bis 10 um. Geeignete Mengen an Silber pro 100 Gewichtsteile Kieselsäuregelpulver sind 2 bis 10 Gewichtsteile. Die Menge der reaktiven organischen Siliciumverbindung beträgt vorzugsweise 10 bis 200 Gewichtsteile; anstelle von Tetraethoxysilan kann auch Tetramethoxysilan verwendet werden.
- 100 Gewichtsteile wasserlösliches Silbersalz wie Silberacetat, 450 Gewichtsteile der Mischung aus Natriumsulfit und -bisulfit und 300 Gewichtsteile wasserlösliches Thiosulfat wie Natriumthiosulfat wurden in chlorfreiem Wasser aufgelöst und unter Rühren gründlich vermischt, um eine wäßrige Lösung von Silberthiosulfatkomplexsalz zu erhalten. Das Gewicht des Natriumthiosulfats ist auf der Basis des Gewichts von Na&sub2;S&sub2;O&sub3; 5H&sub2;O angegeben. Das in diesem Beispiel verwendete Trägerpulver ist fein pulverisiertes Kieselsäuregel mit einer Teilchengröße von etwa 0,05 um, das durch die Gasphasentechnik hergestellt wurde. Auf 100 Gewichtsteile des fein pulverisierten Kieselsäuregels gab man eine wäßrige Lösung des Silberthiosulfatkomplexsalzes und mischte so, daß die am Ende in der Mischung enthaltene Silbermenge 2 Gewichtsteile betrug. Dann wurde das Wasser unverzüglich aus der Mischung entfernt und der Rückstand zu einer bestimmten Teilchengröße gemahlen. Dabei entstand fein pulverisiertes Kieselsäuregel, auf dem das antibakterielle und antimykotische Material geträgert wurde.
- Dann wurden 100 Gewichtsteile des fein pulverisierten Kieselsäuregels, auf dem sich das antibakterielle und antimykotische Material befand, in einer Ethylalkohollösung dispergiert, in der 100 Gewichtsteile Tetraethoxysilan als reaktive organische Siliciumverbindung verdünnt waren. Dann gab man etwa 20 Gewichtsteile reines Wasser zu, um mindestens einen Teil der Oberfläche des fein pulverisierten Kieselsäuregels durch Hydrolyse und Polykondensation von Tetraethoxysilan zu beschichten. Eine antibakterielle und antimykotische Substanz erhielt man dann dadurch, daß man das Lösungsmittel und in den Trägern absorbierte Feuchtigkeit unter verringertem Druck bei einer etwas höheren Temperatur als dem Siedepunkt des verwendeten Lösungsmittels entfernte. Unter Verwendung der vorstehend erhaltenen antibaktenellen und antimykotischen Zusammensetzung erhielt man durch das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 eine Harzform. Die Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Es ist auch möglich, Silbernitrat als wasserlösliches Silbersalz für die Herstellung des Silberkomplexsalzes zu verwenden. Als Sulfit können auch Kaliumsulfit, Ammoniumsulfit u.ä. sowie als Bisulfit Kaliumbisulfit, Kaliummetasulfit, Ammoniumbisulfit o.ä. verwendet werden. Jedes der Sulf ite oder Bisulfite kann allein oder in Kombination verwendet werden; man verwendet 400 bis 2000 Gewichtsteile des Sulf its und/oder Bisulfits pro 100 Gewichtsteile des wasserlöslichen Silbersalzes. Ammoniumthiosulfat kann in einer geeigneten Menge von 100 bis 1000 Gewichtsteilen als Thiosulfat verwendet werden. Die geeignete Silbermenge pro 100 Gewichtsteile des fein pulverisierten Kieselsäuregels beträgt 2 bis 10 Gewichtsteile. Die Menge der reaktiven organischen Siliciumverbindung beträgt vorzugsweise 10 bis 200 Gewichtsteile; anstelle von Tetraethoxysilan kann auch Tetramethoxysilan verwendet werden.
- Ähnliche Ergebnisse erhielt man, wenn man ein Zeolithpulver mit einer Teilchengröße von etwa 5 um anstelle des durch die Gasphasentechnik hergestellten fein pulverisierten Kieselsäuregels verwendete.
- 100 Gewichtsteile wasserlösliches Silbersalz wie Silberacetat, 450 Gewichtsteile der Mischung aus Natriumsulfit und -bisulfit und 300 Gewichtsteile wasserlösliches Thiosulfat wie Natriumthiosulfat wurden in chlorfreiem Wasser aufgelöst und unter Rühren gründlich vermischt, um eine wäßrige Lösung von Silberthiosulfatkomplexsalz zu erhalten. Das Gewicht des Natriumthiosulfats ist auf der Basis des Gewichts von Na&sub2;S&sub2;O&sub3; 5H&sub2;O angegeben
- Der in diesem Beispiel verwendete Träger ist Kieselsäuregelpulver vom Typ B, wie er in "JIS Z 0701 Kieselsäuregeltrocknungsmittel zum Packen" definiert ist. Das Kieselsäuregelpulver vom Typ B hat ein geringes Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis bei geringer Luftfeuchtigkeit und ein hohes Feuchtigkeitsabsorptionsverhält nis bei hoher Luftfeuchtigkeit. Außerdem verfügt es über eine große Menge an absorbierter Gesamtfeuchtigkeit und hat eine durchschnittliche Teilchengröße von etwa 3 um.
- Das Kieselsäuregelpulver wurde 2 Stunden oder länger bei 180ºC getrocknet. Die wäßrige Lösung aus Silberthiosulfatkomplexsalz wurde so gemischt, daß die Menge des in der Mischung enthaltenen Silbers 2 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile Kieselsäuregelpulver beträgt. Als nächstes wurden das Lösungsmittel und die in den Trägern absorbierte Feuchtigkeit unverzüglich aus dem Träger entfernt. Dann wurde die Masse der Trägerteilchen zu einer bestimmten Teilchengröße gemahlen, um Kieselsäuregelteilchen zu erhalten, auf denen die antibakterielle und antimykotische Substanz geträgert war.
- Dann wurden 100 Gewichtsteile des fein pulverisierten Kieselsäuregels, auf dem sich das antibakterielle und antimykotische Material befand, in einer Ethylalkohollösung dispergiert, in der 100 Gewichtsteile Tetraethoxysilan als reaktive organische Siliciumverbindung verdünnt waren. Dann gab man reines Wasser zu, um mindestens einen Teil der Oberfläche des Kieselsäuregels durch Hydrolyse und Polykondensation von Tetraethoxysilan zu beschichten. Die Mischung wurde getrocknet, um eine antibakterielle und antimykotische Substanz zu erhalten. 5 Gewichtsteile der so erhaltenen antibaktenellen und antimykotischen Zusammensetzung wurden homogen in 100 Gewichtsteilen von bei Raumtemperatur vulkanis iertem Silikonkautschuk als Dichtungsbasismaterial dispergiert. Dadurch erhielt man ein antibakterielles und antimykotisches Dichtungsmaterial, das auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf seine antibakterielle und antimykotische Wirkung getestet wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Antibakterielle und antimykotische Substanzen wie Pflanzenextrakte, quaternäre Ammoniumsalze, Chlorhexidindigluconat u.ä. können alternativ zu dem in diesem Beispiel verwendeten Silberthiosulfatkomplexsalz verwendet werden. Antibakterielle und antimykotische Substanzen können auch in Kombination verwendet werden.
- Alternativ zu der vorstehend beschriebenen reaktiven organischen Siliciumverbindung können auch Wachs oder Stearinsäure oder ihre Derivate verwendet werden.
- Wenn man anstelle des bei Raumtemperatur vulkanisierbaren Silikonkautschuks ein vulkanisierbares Silikondichtungsmaterial vom flüssigen Zweikomponententyp oder ein kittartiges Dichtungsmaterial verwendete, erhielt man ähnliche Ergebnisse.
- Zuerst wurden 1,8 g Natriumthiosulfat in 15 ml reinem Wasser dispergiert. Dann gab man 200 mg Silberacetat zu der Mischung, so daß eine Lösung von Silberthiosulfatkomplexsalz entstand. Als nächstes wurden 5 g Kieselsäuregelteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 2,6 um wie in "JIS Z 0701 Kieselsäuregeltrocknungsmittel für Packungen" definiert 2 Stunden oder länger bei 180ºC getrocknet, der Lösung von Silberthiosulfatkomplexsalz zugesetzt und ausreichend dispergiert. Das Lösungsmittel wurde entfernt und das Kieselsäuregel bei etwa 50 bis 60ºC vakuumgetrocknet. So erhielt man die Kieselsäuregelteilchen, auf denen das antibakterielle und antimykotische Material geträgert war.
- Dann wurden 100 Gewichtsteile der Kieselsäuregelteilchen, auf denen sich die antibakterielle und antimykotische Substanz befand, in einer Ethylalkohollösung dispergiert, in denen 100 Gewichtsteile Tetraethoxysilan als reaktive organische Siliciumverbindung verdünnt waren. Dann gab man reines Wasser zu, um mindestens einen Teil der Oberfläche des Kieselsäuregels durch Hydrolyse und Polykondensation von Tetraethoxysilan zu beschichten. Die Mischung wurde getrocknet, um eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zu erhalten.
- 3 Gewichtsteile der antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung wurden homogen in 100 Gewichtsteilen ungesättigtem Polyesterharz dispergiert, um eine Form zu erhalten. Die Harzform wurde wie in Beispiel 1 beschrieben einem Test auf antibakterielle und antimykotische Wirkung unterzogen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Ähnliche Ergebnisse wurden erhalten, wenn man zur Herstellung des Silberthiosulfatkomplexsalzes anstelle von Natriumthiosulfat die anderen wasserlöslichen Thiosulfate wie Ammoniumthiosulfat verwendete. Ähnliche Ergebnisse erhielt man auch, wenn anstelle von Tetramethoxysilan andere reaktive organische Siliciumverbindungen und anstelle von Ethylalkohol Methylalkohol verwendet wurden.
- Nachdem man 200 mg Silberacetat bei etwa 50 bis 60ºC in 30 ml reinem Wasser aufgelöst hatte, filtrierte man die Lösung, um nicht aufgelösten Rückstand zu entfernen. Dann wurden der Lösung nacheinander 1 g Natriumsulfit und 1,8 g Natriumthiosulfat zugesetzt und aufgelöst. Kieselsäuregel vom Typ B mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von etwa 2,6 um wie in "JIS Z 0701 Kieselsäuregeltrocknungsmittel zum Packen" definiert wurde der Lösung zugesetzt, vermischt und getrocknet. Dadurch erhielt man Kieselsäuregelteilchen, auf denen eine antibakterielle und antimykotische Substanz geträgert war. Die Kieselsäuregelteuchen mit der antibakteriellen und antimykotischen Substanz wurden durch das gleiche Verfahren wie in Beispiel 4 beschichtet, wodurch eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung entstand. Die Harzform wurde dem in Beispiel 1 beschriebenen Test auf antibakterielle und antimykotische Wirkung unterzogen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Das Gewichtsverhältnis des bei der Herstellung des Silberthiosulfatkomplexes im Beispiel 5 verwendeten Natriumsulfits und Silberacetats wurde verändert, so daß das Verhältnis von S&sub2;O&sub3;²&supmin;/Ag&spplus; ein in Tabelle 2 gezeigter Wert wurde. Unter Verwendung der auf diese Weise hergestellten wäßrigen Lösung des Silberthiosulfatkomplexsalzes wurde durch das gleiche Verfahren wie in Beispiel 4 eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung erhalten. Unter Verwendung dieser Zusammensetzung erhielt man durch das gleiche Verfahren wie in Beispiel 4 eine Harzform. Der Grad der Farbveränderung der Harzform wurde dadurch bewertet, daß man sie mit einer Standardharzform verglich, die die Zusammensetzung nicht enthielt. Wie aus Tabelle 2 hervorgeht, ist die Farbveränderung der Harzform, in der das Verhältnis von SO&sub2;O&sub3;²&supmin;/Ag&spplus; außerhalb des Bereichs von 2 bis 6 liegt, für die praktische Anwendung zu stark.
- Ähnliche Ergebnisse erhielt man, wenn man in den vorstehenden Beispielen 5 und 6 anstelle von Natriumsulfit andere Sulf ite wie Kaliumsulfit oder Ammoniumsulfit und anstelle von Natriumbisulfit andere Bisulfite wie Kaliumbisulfit, Kaliummetasulfit oder Ammoniumbisulfit entweder allein oder in Kombination verwendete.
- Der in diesem Beispiel verwendete Träger ist Kieselsäuregelpulver vom Typ B wie in "JIS Z 0701 Kieselsäuregeltrocknungsmittel für Packungen" definiert. Die als Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis zur Umgebungsfeuchtigkeit dargestellten isothermischen Feuchtigkeitsabsorptionseigenschaften sind in Fig. 1 gezeigt. Die Teilchengröße des Kieselsäuregelpulvers beträgt 1 bis 3 um; das Kieselsäuregelpulver wurde nach dem Trocknen bei 180ºC über 2 Stunden oder länger verwendet. Als nächstes wurden 0,02 bis 2 Gewichtsteile der in der Japanischen Arzneimittelkunde offenbarten Chlorhexidingluconatlösung in 100 bis 300 Gewichtsteilen eines Lösungsmittels wie Ethylalkohol und Methylalkohol gemischt, in denen man 100 Gewichtsteile des Kieselsäuregels dispergierte und mischte. Die im Träger absorbierte Feuchtigkeit und das Lösungsmittel wurden unverzüglich entfernt. Die Kieselsäuregelmasse wurde dann zu einer bestimmten Teilchengröße gemahlen, um eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung zu erhalten.
- In diesem Beispiel wird ein Kieselsäuregelpulver bevorzugt, das bei einer Atmosphäre mit hoher Feuchtigkeit über ein hohes Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis verfügt. Im Gegensatz dazu werden die Kieselsäuregelteilchen, die in einer Atmosphäre mit geringer Luftfeuchtigkeit ein hohes Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis aufweisen, nicht bevorzugt, weil ein solches Kieselsäuregelteilchen keine große Menge der antibakteriellen und antimykotischen Substanz tragen kann. Eine Harzform, die die Kieselsäuregelteilchen mit der antibakteriellen und antimykotischen Substanz trägt, verfügt nicht über eine ausreichende antibakterielle und antimykotische Wirkung. Auch kann die Wirkung nicht über längere Zeit aufrechterhalten werden. Darüber hinaus kann es vorkommen, daß Feuchtigkeit an die Oberfläche der Form adsorbiert wird, so daß die Form sich nur schwer trocknen läßt. Ein Kieselsäuregelpulver mit einem Feuchtkeitsabsorptionsverhältnis von 20 % oder weniger in 50 % relativer Luftfeuchtigkeit oder weniger (bei 25ºC) und einem Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis von 50 % oder mehr 90 % relativer Luftfeuchtigkeit oder mehr (bei 25ºC) ist für die praktische Anwendung geeignet.
- 2 bis 5 Gewichtsteile der durch das vorstehende Verfahren hergestellten antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzung wurden in 100 Gewichtsteilen ungesättigtem Polyesterharz aufgelöst, um eine Form zu erhalten. Die Harzform wurde durch das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 den Tests auf antibakterielle und antimykotische Wirkung unterzogen. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt mit dem Unterschied, das man anstelle der Chlorhexidingluconatlösung 0,05 bis 5 Gewichtsteile der in der Japanischen Arzneimittelkunde beschriebenen Benzyldodecyldimethylammoniumchloridlösung verwendete und in eine Harzform formte. Die Harzform wurde wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt mit dem Unterschied 81 daß man anstelle der Chlorhexidingluconatlösung 0,1 bis 10 Gewichtsteile quaternäres Ammoniumsalz der Siliciumverbindung, quaternäres Ammoniumsalz der aliphatischen Verbindung oder eine Kombination davon verwendete und zu einer Harzform formte. Die Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt mit dem Unterschied, daß man anstelle der Chlorhexidingluconatlsung 0,05 bis 5 Gewichtsteile eines in der Japanischen Arzneimittelkunde beschriebenen Lakritzenextrakts verwendete und zu einer Harzform formte. Die Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 7 hergestellt mit dem Unterschied, daß man anstelle der Chlorhexidingluconatlösung 0,2 bis 10 Gewichtsteile eines in der Japanischen Arzneimittelkunde beschriebenen Zimtöls verwendete und zu einer Harzform formte. Die Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Zuerst wurden 0,001, 0,01, 0,1, 1,0, 5,0 und 10,0 g Allylisothiocyanat jeweils mit 10 g Alkohol vermischt. Dieser Mischung gab man 10 g Kieselsäuregelpulver zu und mischte es ein. Das Feuchtigkeitsabsorptionsverhältnis des verwendeten Kieselsäuregels betrug etwa 80 % und die durchschnittliche Teilchengröße etwa 8 um. Die Mischung wurde dann in einen auf 100ºC eingestellten Ofen gestellt, bis der Alkohol völlig verdampft war, und zu einer Teilchengröße von 10 um oder weniger gemahlen. Die so erhaltene Zusammensetzung wurde mit 500 g Polypropylenharz, Polyethylenharz oder ungesättigtem Polyester vermischt. Wenn man das Polypropylenoder Polyethylenharz verwendete, wurde durch Vermischen der vorstehenden Zusammensetzung mit einem Harzpulver ein Masterbatch hergestellt, der dann verschmolzen wurde, indem man ihn mit der gleichen Art Harz erhitzte, um eine Form zu bilden. Wenn das ungesättigte Polyester verwendet wurde, wurden die gesamte Harzmenge und die vorstehende Zusammensetzung vermischt, damit man sie formen konnte. Die entstehende Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. In diesem Fall wurde die Auswertung des antibakteriellen Tests 24 Stunden später durchgeführt. Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse.
- Aus den Ergebnissen in Tabelle 3 ging hervor, daß man die praktische antibakterielle Wirkung durch Vermischen der Allylisothiocyanat in einer Menge von 0,1 bis 80 Gewichtsteilen bezogen auf 100 Gewichtsteile Kieselsäuregelpulver enthaltenden Zusammensetzung mit 5000 Gewichtsteilen des ungesättigten Polyesters erzielte. Die praktische antimykotische Wirkung erzielte man durch Vermischen der Allylisothiocyanat in einer Menge von 50 bis 80 Gewichtsteilen bezogen auf 100 Gewichtsteile des vorstehenden Kieselsäuregelpulvers enthaltenden Zusammensetzung mit 5000 Gewichtsteilen des ungesättigten Polyesters. Wenn die Kieselsäuregelmenge, auf der Allylisothiocyanat geträgert war, 10 Gewichtsteile oder mehr bezogen auf 100 Gewichtsteile des Harzes ausmachte, war das Aussehen der Harzform erheblich beschädigt. Ähnliche Ergebnisse erhielt man, wenn man das Polyethylenharz verwendete.
- Als erstes wurden 50 Gewichtsteile der Kieselsäuregelteilchen, auf denen sich die in Beispiel 1 erhaltene antibakterielle und antimykotische Substanz befand und die mit Tetraethoxysilan beschichtet waren, mit 50 Gewichtsteilen der Kieselsäuregelteilchen vermischt, auf denen sich die in Beispiel 7 erhaltene antibakterielle und antimykotische Substanz befand. Dann wurde eine Harzform hergestellt, indem man diese Mischung auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 verwendete. Die resultierende Harzform wurde wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Zuerst wurden 100 Gewichtsteile Kieselsäuregelteilchen, auf denen sich die in Beispiel 1 erhaltene antibaktenelle und antimykotische Substanz befand und die mit Tetraethoxysilan beschichtet waren, dispergiert, damit sie in eine Lösung eingemischt werden konnten, in der 100 bis 500 Gewichtsteile eines in der Japanischen Arzneimittelkunde beschriebenen Lakritzenextrakts enthalten waren, und mit 100 bis 500 Gewichtsteilen eines Lösungsmittels wie Ethyl- oder Methylalkohol vermischt. Dann wurde die Mischung getrocknet, indem man das Lösungsmittel und die in den Träger absorbierte Feuchtigkeit bei einer Temperatur entfernte, die etwas über dem Siedepunkt des Lösungsmittels lag. Die getrocknete Mischung wurde zu einer bestimmten Teilchengröße gemahlen, wodurch man Kieselsäuregelteilchen erhielt, auf der sich zwei Arten antibakterieller und antimykotischer Substanzen befanden. Unter Verwendung dieses Kieselsäuregelpulvers auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhielt man eine Harzform. Die resultierende Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, ohne daß man die Kieselsäuregelteilchen, auf denen sich die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung von Beispiel 1 befand, mit Tetraethoxysilan beschichtete. Wenn man das Polyesterharz verwendete, wurde die so erhaltene Form mit einem Härtungsmittel zur Umsetzung gebracht, wodurch man eine farbige Form erhielt. Die entstehende Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Harzform hergestellt mit dem Unterschied, daß nur ungesättigtes Polyesterharz geformt und gehärtet wurde, ohne daß man die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung verwendete. Die entstehende Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse.
- Eine Harzzusammensetzung wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 hergestellt mit dem Unterschied, daß nur ein Dichtungsbasismaterial für bei Raumtemperatur vulkanisierbaren Silikonkautschuk geformt wurde, ohne daß man die antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung verwendete. Die entstehende Harzform wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf ihre antibakterielle und antimykotische Wirkung untersucht. Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse. Tabelle 1 Mischung aus 4 Pilzarten S. aureus B. subtilis Beispiel Vergleichsbeispiel ++: Durchmesser des Hofes ist 10 mm oder größer +: Durchmesser des Hofes ist 2 mm oder größer ±: Durchmesser des Hofes ist 0 mm -: Bakterien- oder Pilzwachstum auf dem Harz Tabelle 2 Farbveränderung nach dem Mischen des Harzes Farbveränderung keine Veränderung leichte Veränderung Tabelle 3 Menge an zugesetztem Aliylisocyanat (g) Menge an geträgertem Aliylisocyanat (g) Mischung aus 4 Pilzarten E. coli S. aureus B. subtilis ++: Durchmesser des Hofes ist 10 mm oder größer +: Durchmesser des Hofes ist 2 mm oder größer ±: Durchmesser des Hofes ist 0 mm -: Bakterien- oder Puzwachstum auf dem Harz
- Aus Tabelle 1 geht hervor, daß die antibakteriellen und antimykotischen Zusammensetzungen in den Beispielen in der Praxis eine antibakterielle und antimykotische Wirkung zeigen.
Claims (27)
1. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
mit einer antibakteriellen und antimykotischen
Substanz, die auf einem Träger aus porösen Teilchen
geträgert ist, wobei die antibakterielle und
antimykotische Substanz mindestens ein
Metallthiosulfatkomplexsalz umfaßt.
2. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 1, bei der der Träger ein
Kieselsäuregelteilchen oder ein Zeolithteilchen ist.
3. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 1, bei der das antibakterielle und
antimykotische Material mindestens eine aus der aus
Pflanzenextrakten, quaternären Ammoniumsalzen und
Chlorhexidinderivaten bestehenden Gruppe
ausgewählte Substanz umfaßt.
4. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 1, bei der das
Metallthiosulfatkomplexsalz Silber, Kupfer oder Zink umfaßt.
5. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 4, bei der
Metallthiosulfatkomplexsalz Silberthiosulfatkomplexsalz ist.
6. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 2, bei der die Substanz mindestens
eine aus der aus Pflanzenextrakten, quaternären
Ammoniumsalzen und/ oder Chlorhexidinderivaten
bestehenden Gruppe ausgewählte Substanz ist.
7. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 2, bei der es sich bei dem Träger um
ein im Japanischen Industriestandard JIS Z 0701
definiertes Kieselsäuregelteilchen vom Typ B
handelt.
8. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 2, bei dem der Träger ein
Kieselsäuregelteilchen mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 1 bis 10 um ist.
9. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 2, in der mindestens ein Teil der
Oberfläche des Kieselsäuregelteilchens mit der
antibakteriellen und antimykotischen Substanz mit
einem Beschichtungsmaterial beschichtet ist.
10. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 9, bei der das Beschichtungsmaterial
aus mindestens einer Substanz aus der aus reaktiven
organischen Siliciumverbindungen, Wachs und
Stearinsäure oder ihren Derivaten bestehenden
Gruppe ausgewählt ist.
11. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 10, bei der der poröse Teilchenträger
ein Kieselsäuregelteilchen ist, wobei das
Beschichtungsmaterial eine reaktive organische
Siliciumverbindung ist und das Kieselsäuregelteilchen und
die organische Siliciumverbindung chemisch
miteinander verbunden sind.
12. Antibakterielles und antimykotisches Harz mit einem
Harz, das eine antibakterielle und antimykotische
Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 9 enthält.
13. Antibakterielles und antimykotisches
Dichtungsmaterial mit einem Basismaterial, das eine
antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung nach
Anspruch 1 oder 9 enthält.
14. Antibakterielles und antimykotisches
Dichtungsmaterial nach Anspruch 13, bei dem das
Basismaterial ein Silikonkautschuk ist.
15. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 1, bei der der Träger ein
Zeolithteilchen und das antibakterielle und antimykotische
Material ein Salz aus einem Silberthiosulfatkomplex
ist.
16. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 15, bei der mindestens ein Teil der
Oberfläche des Zeolithteilchens, auf dem das
Silberthiosulfatkomplexsalz geträgert ist, mit
einem Beschichtungsmaterial beschichtet ist.
17. Antibakterielle und antimykotische Zusammensetzung
nach Anspruch 1, bei der der Träger ein
Zeolithteilchen ist, das antibakterielle und
antimykotische Material ein Silberthiosulfatkomplexsalz und
mindestens ein Teil der Oberfläche des
Zeolithteilchens, auf dem das Silberthiosulfatkomplexsalz
geträgert ist, mit einem Beschichtungsmaterial
beschichtet ist.
18. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung mit folgenden
Schritten:
Herstellung einer Lösung aus einem antibakteriellen
und antimykotischen Material, in der das
antibakterielle
und antimykotische Material mindestens ein
Metallthiosulfatkomplexsalz umfaßt, und
Vermischen der Lösung mit einem Träger aus porösen
Teilchen und Trocknen der Mischung, so daß das
antibakterielle und antimykotische Material auf dem
porösen Träger geträgert werden kann.
19. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
18, das außerdem den Schritt umfaßt, daß mindestens
ein Teil der Oberfläche des Trägerstoffs 81 auf dem
das antibakterielle und antimykotische Material
geträgert ist, mit einem Beschichtungsmaterial
beschichtet ist.
20. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
18 oder 19 mit folgenden Schritten:
Herstellung einer Lösung eines
Metallthiosulfatkomplexsalzes und
Vermischen der Lösung eines Salzes aus einem
Metallthiosulfatkomplex mit Kieselsäuregelteilchen
und Trocknen der Mischung, damit das
Metallthiosulfatkomplexsalz auf den Kieselsäuregelteilchen
geträgert werden kann.
21. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
20, bei dem der Schritt zur Herstellung des
Metallthiosulfatkomplexsalzes folgendes Verfahren
umfaßt:
Zusatz mindestens eines aus der aus Sulfit und
Bisulfit bestehenden Gruppe ausgewählten Salzes zu
einer wäßrigen Lösung eines Metallsalzes und
Zusatz von Thiosulfat zur wäßrigen Lösung.
22. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
20, bei dem der Schritt zur Herstellung des
Metallthiosulfatkomplexsalzes das Verfahren des
Zusetzens eines Metallsalzes zu einer wäßrigen
Thiosulfatlösung umfaßt.
23. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
21 oder 22, bei dem das Metallthiosulfatkomplexsalz
in einer Menge von 100 bis 1000 Gewichtsteilen auf
je 100 Gewichtsteile des Metallsalzes verwendet
wird.
24. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
21 oder 22, bei dem das Metallsalz ein Silbersalz
ist.
25. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
21 oder 22, bei dem das Metallsalz ein Silbersalz
ist und das Thiosulfat und das Silbersalz in einem
Verhältnis im Bereich von 2 zu 6, bezogen auf das
Gewichtsverhältnis von S&sub2;O&sub3;²&supmin;/Ag&spplus;, verwendet
werden.
26. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
21 oder 22, bei dem das Metallsalz Silberacetat
ist.
27. Verfahren zur Herstellung einer antibakteriellen
und antimykotischen Zusammensetzung nach Anspruch
19, bei dem der Träger aus porösen Teilchen ein
Kieselsäuregelteilchen, das Beschichtungsmaterial
eine reaktive organische Siliciumverbindung und
mindestens ein Teil der Oberfläche des
Kieselsuregelteilchens mit der reaktiven organischen
Siliciumverbindung beschichtet ist, wodurch beim
Beschichtungsschritt eine chemische Bindung
zwischen der organischen Siliciumverbindung und dem
Teilchen entsteht.
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