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DE69116514T2 - Mit einer Wachskapsel betriebener und mit einer Sicherheitsvorrichtung versehener Thermostat - Google Patents

Mit einer Wachskapsel betriebener und mit einer Sicherheitsvorrichtung versehener Thermostat

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Publication number
DE69116514T2
DE69116514T2 DE69116514T DE69116514T DE69116514T2 DE 69116514 T2 DE69116514 T2 DE 69116514T2 DE 69116514 T DE69116514 T DE 69116514T DE 69116514 T DE69116514 T DE 69116514T DE 69116514 T2 DE69116514 T2 DE 69116514T2
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DE
Germany
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thermostat
flap
threshold
shape memory
main
Prior art date
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DE69116514T
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Jean-Pierre Chamot
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Vernet SA
Original Assignee
Vernet SA
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Publication date
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    • G05D23/01Control of temperature without auxiliary power
    • G05D23/02Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature
    • G05D23/021Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste
    • G05D23/022Control of temperature without auxiliary power with sensing element expanding and contracting in response to changes of temperature the sensing element being a non-metallic solid, e.g. elastomer, paste the sensing element being placed within a regulating fluid flow
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    • G05D23/1333Control of temperature without auxiliary power by varying the mixing ratio of two fluids having different temperatures for liquids with temperature sensing element measuring the temperature of incoming fluid
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Description

  • Die Erfindung betrifft Thermostate, die mit einer Wachskapsel betrieben werden, die auf Grund der durch die Wärmeausdehnung des Wachses hervorgerufenen Relativbewegung zwischen dem Gehäuse und dem Kolben der Wachskapsel vorgesehen ist, um im Normalbetrieb in öffnungsrichtung auf eine auf einem Fluidkreislauf angeordnete Hauptklappe einzuwirken, sobald die Temperatur dieser Wachskapsel einen bestimmten Schwellenwert überschreitet.
  • Unter den geläufigsten Anwendungen solcher Thermostate lassen sich die Flüssigkeits-Kühlkreisläufe von verbrennungsmotoren nennen. In diesem Fall sind die Thermostate derart auf dem Kühlflüssigkeitskreislauf des Motors angeordnet, daß sie den mit diesem Motor assoziierten Kühler durch Kurzschließen überbrücken, wenn die Temperatur der aus dem Motor austretenden Kühlflüssigkeit unterhalb des genannten Schwellenwerts liegt, und im gegenteiligen Fall durch den Kühler leiten, um dort die Kühlflüssigkeit, die aus dem Motor kommt, abzukühlen, bevor diese nach Abkühlung wieder zum letzteren zurückgeführt wird.
  • Derartige Thermostate arbeiten im allgemeinen zufriedenstellend, es kann jedoch trotzdem vorkommen, daß sich der Kolben der Wachskapsel in seinem Gehäuse in einer solchen Position verklemmt, daß die Hauptklappe geschlossen gehalten wird, auch wenn die Temperatur der Wachskapsel den Schwellenwert erreicht und überschreitet. Es besteht die Gefahrf daß dies beim Motor schwere Schäden hervorruft, welche die Lebensdauer des Motors und/oder die Garantie des Herstellers aufs Spiel setzen, vor allem, wenn es sich um einen Kraftfahrzeugmotor handelt. Wenn der Benutzer des Kraftfahrzeugs, dessen Motor einen solchen Schaden erlitten hat, die Garantie in Anspruch nehmen will, ist es für den konzessionierten Kraftfahrzeugmechaniker sehr schwierig, zu ermitteln, ob dieser Schaden tatsächlich auf eine Fehlfunktion des Thermostats zurückzuführen ist oder auf eine Nachlässigkeit des Kraftfahrzeugbenutzers, der zum Beispiel unterlassen haben könnte, die Temperaturanzeige der Kühlflüssigkeit zu beobachten und den Motor weiterhin betrieben haben könnte, ohne die Maßnahmen zu ergreifen, die in einem ähnlichen Fall geboten sind.
  • Ähnliche Störungen können bei Heizkesseln vorkommen, die mit solchen Thermostaten ausgestattet sind, wie nachstehend mittels der Figuren erklärt werden wird.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, eine Sicherheitsvorrichtung für einen Thermostat zu schaffen, die einfach und zuverlässig funktioniert und die eventuelle Fehlfunktionen des Thermostats und insbesondere seiner Wachskapsel behebt und dem Verwender gestattet, das Auftreten einer solchen Fehlfunktion festzustellen. Die Erfindung hat außerdem zum Ziel, eine Sicherheitsvorrichtung für einen Verbrennungsmotor zu schaffen, die es gestattet, unbestreitbar festzustellen, ob die durch Überhitzung der Kühlflüssigkeit hervorgerufenen Schäden durch die Beachtung der notwendigen Überwachungs- und Wartungsmaßnahmen seitens des Benutzers hätten verhindert werden können.
  • Um die oben angestrebten Ziele zu erreichen, beschreibt das Dokument GB-A-1.091.666 einen Thermostat für einen Motor-Kühlkreislauf, der im übrigen nicht mit einer Wachskapsel betrieben wird und dessen Hauptklappe mit einer Öffnung versehen ist, die normalerweise durch eine Verschlußplatte verschlossen wird, welche durch eine Schmelzlegierung am Platz gehalten wird. Im Falle einer Überhitzung schmilzt die Legierung und legt die Öffnung durch Freigabe der Verschlußplatte frei. Eine derartige Sicherheitsvorrichtung besitzt, wenn sie irreversibel ist, wie es die vorliegende Erfindung verlangt, den Nachteil, daß die Gefahr einer Verstopfung des Kühlkreislaufs des Motors durch Mitnahme des geschmolzenen Lötmittels besteht.
  • Andere Thermostate, welche eine Klappe umfassen, die mit durch eine Schmelzlegierung verschlossenen Öffnungen versehen ist, oder eine Klappe, die durch eine Schmelzlegierungsverbindung an dem Thermostat befestigt ist, sind in der FR-A-2 529 254 und EP-A- 0 333 687 beschrieben. Diese Ausführungsformen weisen beschriebene.
  • Die Erfindung hat zum zusätzlichen Ziel, den Thermostat mit einer irreversiblen Sicherheitsvorrichtung auszustatten, das heißt, mit einer Sicherheitsvorrichtung, die zwecks Reparatur oder Austausch des Thermostats den Eingriff eines Fachmanns erfordert, ohne daß jedoch dieser Fachmann einen Eingriff am übrigen Flüssigkeitskreislauf vornehmen muß, um beispielsweise, wie oben angesprochen, aus diesem das mitgenommene Lötmittel zu entfernen.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung einen Thermostat der im Oberbegriff definierten Art zum Gegenstand, der Mittel umfaßt, die in den Thermostat eingebaut und derart vorgesehen sind, daß sie nicht in den Betrieb dieses letzteren eingreifen, solange ihre Temperatur unterhalb eines zweiten Schwellenwerts liegt, der etwas höher als der erste Schwellenwert ist, jedoch bei Überschreitung dieses zweiten Schwellenwerts auf den Kreislauf des Pluids in dem Thermostat in der gleichen Weise einwirken, wie wenn die Wachskapsel normal funktioniert hätte, und zwar unabhängig vom Zustand der Wachskapsel, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel wenigstens zum Teil aus einer Metallegierung mit Formerinnerungsvermögen von einfacher Wirkung bestehen, wobei diese Legierung mit Formerinnerungsvermögen so gewählt ist, daß ihre Umwandlungstemperatur etwa dem angestrebten zweiten Schwellenwert entspricht. Gemäß einer bevorzugten, für einen Kühlflüssigkeitskreislauf verwendeten Ausführungsform umfassen diese Mittel eine in den Thermostat eingebaute, mit der Hauptklappe parallele Hilfsklappe, die normalerweise durch Rückhaltemittel aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen geschlossen gehalten wird, wobei diese Rückhaltemittel so vorgesehen sind, daß sie nach Umwandlung der Legierung zumindest bei Umlauf des Fluids die Öffnung der Hilfsklappe bewirken.
  • Es ist bekannt, daß die Legierungen mit Formerinnerungsvermögen, die meistens Kupferlegierungen wie CuZnAl, CuZnAlNi und CuAlNi sind, die Eigenart besitzen, daß sie ihre mechanischen Eigenschaften und insbesondere ihre Form bewahren (Legierung mit Formerinnerungsvermögen), wenn sie unter ihrer Umwandlungstemperatur (oder -temperaturintervall) gehalten werden, jedoch jenseits dieser Temperatur, die mit einer ausreichenden Genauigkeit durch Einstellung der Zusatzmetall-Gehalte geregelt werden kann, mechanische Eigenschaften und insbesondere die Form ändern. Unter diesen Legierungen unterscheiden sich jene mit einfacher Wirkung und von denen mit doppelter Wirkung durch die Tatsache, daß ihre Umwandlung nicht völlig reversibel ist. Sie sind im Handel insbesondere bei der französischen Firma TREFIMETAUX oder der amerikanischen Firma RAYCHEM erhältlich.
  • Der mit der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung ausgestattete Thermostat funktioniert wie ein herkömmlicher Thermostat, solange die Temperatur seiner Kapsel nicht seinen Regelungsschwellenwert überschreitet. Wenn infolge eines Versagens der Wachskapsel dieser Schwellenwert überschritten wird und er die Umwandlungstemperatur der Legierung, welche das Rückhaltesystem bildet, erreicht und überschreitet, hört dieses gemäß einer bevorzugten Ausführungsform auf zu wirken, und die Hilfsklappe öffnet sich dauerhaft, zumindest solange sich das Kühlfluid in Umlauf befindet, was es ermöglicht, dieses Fluid auf einer Temperatur unterhalb des genannten Schwellenwerts zu halten. Aufgrund der Tatsache, daß das Metall mit Formerinnerungsvermögen von einfacher Wirkung ist, kann das Rückhaltesystem erst nach Ausbau des Thermostats wieder richtig positioniert werden, und im Falle eines Thermostats für einen Kraftfahrzeugmotor kann der Fahrer das Auftreten der Fehlfunktion und ihre provisorische Behebung durch Öffnung der Hilfsklappe feststellen, indem er beobachtet, daß die Temperatur des Motors und im Winter die der Kabine, welche durch Entnahme von Kalorien aus dem Kühlkreislauf beheizt wird, ungewöhnlich niedrig bleibt. Bei der folgenden Reparatur des Fahrzeugs legt die Untersuchung des Thermostats ohne Gefahr eines Irrtums offen, ob sich die Sicherheitsvorrichtung infolge eines technischen Versagens des Thermostats oder infolge einer Nachlässigkeit des Benutzers eingeschaltet hat.
  • Die Sicherheitsvorrichtung funktioniert auf analoge Weise, wenn sie keine Hilfsklappe, sondern beispielsweise eine Feder aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen enthält, die gegen die Hauptfeder arbeitet, welche bestrebt ist, die Hauptklappe zu schließen, die dann als einzige vorhanden ist.
  • Es ist anzumerken, daß das Eingreifen der Legierung mit Formerinnerungsvermögen von einfacher Wirkung ohne Mitnahme von Material erfolgt, welches den Kühlkreislauf verstopfen kann, im Gegensatz zum Fall des Dokuments GB-A-1.091.666.
  • Es ist ebenfalls anzumerken, daß bereits verschiedene Sicherheitsvorrichtungen vorgeschlagen wurden, welche Legierungen mit Formerinnerungsvermögen nutzen (siehe zum Beispiel die Dokumente JP-A-59 6480, 60 69371 und 60 69372), es sich hierbei jedoch um Legierungen mit Formerinnerungsvermögen von doppelter Wirkung handelt, so daß die Sicherheitsvorrichtung reversibel ist und nach einem Ereignis keine Überprüfung gestattet, ob sie eingegriffen hat oder nicht und ob folglich der Benutzer versäumt hat, die notwendigen Maßnahmen der Überwachung und Wartung durchzuführen.
  • Die Erfindung wird nun mittels der in den beigefügten Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben werden.
  • Figur 1 und 2 erläutern schematisch zwei Kühlkreisläufe, die für Verbrennungsmotoren gebräuchlich sind.
  • Figur 3 und 4 zeigen im Axialschnitt einen herkömmlichen Thermostat, der einer ersten Ausführungsform der Erfindung entspricht, bzw., gesehen in Richtung des Pfeils IV von Figur 3, die Hauptklappe dieses Thermostats.
  • Figur 5 und 6 zeigen im Axialschnitt einen herkömmlichen Thermostat, der einer zweiten Ausführungsform der Erfindung entspricht, bzw., gesehen in Richtung des Pfeils VI von Figur 5, die Hauptklappe dieses Thermostats.
  • Figur 7 zeigt ein Detail im Schnitt gemäß der Linie VII von Figur 6.
  • Figur 8 und 9 zeigen im Axialschnitt einen herkömmlichen Thermostat, der einer dritten Ausführungsform der Erfindung entspricht, bzw., gesehen in Richtung des Pfeils IX von Figur 8, die Hauptklappe dieses Thermostats.
  • Figur 10 ist ein Schnitt entlang der Linie X von Figur 8.
  • Figur 11 zeigt im vergrößerten Maßstab das in Figur 8 mit XI bezeichnete Detail.
  • Figur 12 und 13 zeigen im Axialschnitt einen herkömmlichen Thermostat, der einer vierten Ausführungsform der Erfindung entspricht, bzw., gesehen in Richtung des Pfeils XIII von Figur 12, die Hauptklappe dieses Thermostats.
  • Figur 14 ist ein Schnitt entlang der Linie XIV von Figur 13.
  • Figur 15 und 16 stellen im Axialschnitt zwei herkömmliche Thermostate gemäß einer fünften bzw. einer sechsten Ausführungsform der Erfindung dar.
  • Figur 17 erläutert, getrennt durch eine vertikale Mittelachse, zwei herkömmliche Thermostate gemäß einer siebten und einer achten Ausführungsform der Erfindung.
  • Figur 18 erläutert gleichfalls, getrennt durch eine vertikale Mittelachse, zwei herkömmliche Thermostate gemäß einer neunten und einer zehnten Ausführungsform der Erfindung.
  • Figur 19 stellt schematisch die Verwendung der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung bei einem Zugregler für einen Festbrennstoff-Heizkessel dar.
  • Figur 20 erläutert schließlich die Funktionsweise der Sicherheitsvorrichtung von Figur 19.
  • Vor Beschreibung der Erfindung erscheint es nützlich, mittels Figur 1 und 2 ins Gedächtnis zurückzurufen, wie die üblichen Kühlkreisläufe für Verbrennungsmotoren aufgebaut sind. Die Kühlflüssigkeit des Motors 1, die durch eine Pumpe 2 in Richtung der Pfeile in Umlauf gesetzt wird, durchströmt, wenn ihre Temperatur einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, einen Kühler 3, mit dem ein Ventilator 4 assoziiert ist. Wenn ihre Temperatur unterhalb dieses Schwellenwerts liegt, wird die Kühlflüssigkeit durch einen Thermostat 5 über einen Nebenweg 6 umgelenkt, wobei der Kühler 3 infolgedessen überbrückt wird. Der Thermostat 5 kann entweder am Ausgang des Motors 1, wie es Figur 1 zeigt, oder am Eingang desselben montiert sein, wie es Figur 2 zeigt.
  • Wie in Figur 3 zu erkennen, wird der Thermostat 5 mit einer Wachskapsel 7 von bekannter Art betrieben, die ein Gehäuse 8 und einen Kolben 9 sowie ein wärmedehnbares Wachs (nicht dargestellt) umfaßt, das sich in dem Gehäuse 8 befindet und gegen das sich der Kolben 9 abstützt, im allgemeinen mittels einer dichten Membran (nicht gezeigt). Das Wachs und die Membran sind in Figur 12 sichtbar, wo sie jeweils mit 29 und mit 30 bezeichnet sind. Der Thermostat 5 besitzt ein relativ starres Skelett, das obere 10 und untere Rippen 11 umfaßt (wobei die Worte "obere" und "untere" einfach der Darstellung von Figur 3 entsprechen), die zwischen sich freie Durchgänge lassen, sowie einen kegelstumpfförmigen Sitz 12, der nach außen durch einen Befestigungsflansch 13 fortgesetzt wird. Der Kolben 9 stützt sich auf den oberen Rippen 10 ab, und das Gehäuse 8 ist in einer Weise, die nachstehend noch genauer beschrieben werden wird, mit einer Hauptklappe 14 verbunden, die durch eine Feder 15, welche sich auf den unteren Rippen 11 abstützt, in Richtung auf den Sitz 12 belastet wird. Es ist begreiflich, daß, wenn die Kapsel 7, die in der aus dem Motor 1 austretenden Kühlflüssigkeit badet, kühl ist, der Kolben 9 zu einem großen Teil in das Innere des Gehäuses 8 zurückgezogen ist und die Feder 15 die Hauptklappe 14 gegen den Sitz 12 drückt, was verhindert, daß Flüssigkeit durch den Sitz 12 strömt. Man befindet sich dann in der Situation von Figur 1, wo diese Flüssigkeit über den Nebenweg 6 umgelenkt wird. Wenn dagegen die Kapsel 7 heiß ist, tritt der Kolben 9 weiter aus dem Gehäuse 8 aus, wobei sich die Kapsel 7 verlängert, was zur Senkung des Gehäuses 8 und somit der Hauptklappe 14 gegen die Federwirkung 15 führt und zumindest einem Teil der durch die Pumpe 2 in Umlauf gesetzten Kühlflüssigkeit ermöglicht, durch den Sitz 12 zum Kühler 3 von Figur 1 zu strömen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser bekannte Thermostat 5 mit einer Sicherheitsvorrichtung kombiniert, die von einer Hilfsklappe 16 gebildet wird, welche parallel mit der Hauptklappe 14 in den Thermostat 5 eingebaut ist und normalerweise durch Rückhaltemittel aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen von einfacher Wirkung geschlossen gehalten wird, wobei diese Legierung so gewählt ist, daß ihre Umwandlungstemperatur geringfügig über dem angestrebten Schwellenwert liegt, und die Rückhaltemittel so vorgesehen sind, daß sie nach Umwandlung der Legierung zumindest bei Betrieb des Thermostats 5 die Öffnung der Hilfsklappe 16 bewirken.
  • Bei der bevorzugten Anwendung auf Flüssigkeits- Kühlkreisläufe von Verbrennungsmotoren 1, insbesondere auf hermetisch abgeschlossene Kühlkreisläufe, wählt man eine Legierung, deren Umwandlungstemperatur in der Größenordnung von 140ºC ± 5ºC liegt, wobei sich der Schwellenwert für den Normalbetrieb des Thermostats bei Normalregelung im allgemeinen in der Größenordnung von 90 bis 100ºC bewegt, mit Spitzen bei 130ºC.
  • Gemäß einer vorteilhaften Lösung ist der Thermostat 5 derart beschaffen, daß die Hilfsklappe 16 nach Freigabe durch die Rückhaltemittel durch den von der Kühlflüssigkeit in Umlaufrichtung auf ihre stromaufwärtige Seite ausgeübten Druck in Richtung ihrer Öffnung bewegt wird.
  • Während bei den herkömmlichen Thermostaten die Hauptklappe 14 nicht durchbrochen ist und ganz allein die Abdichtung auf der Höhe des Sitzes 12 gewährleistet, wenn sie gegen diesen gedrückt wird, weist die erfindungsgemäße Hauptklappe 14 im Innern eines durchgehenden Ringes 17 (siehe Figur 4) Fenster 18 auf, beispielsweise drei, deren äußere Kontur von einem Kreis mit dem Durchmesser ∅B begrenzt wird, wobei der Ring 17 durch Arme 20 mit einer zentralen Nabe 19 verbunden ist.
  • Die Hilfsklappe 16, deren Durchmesser ∅A größer ist als der Durchmesser ∅A wird normalerweise durch Rückhalteklemmen 21 von L-förmigem Profil aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen verriegelt, die mit dem Rand 22 einer Hülse 23 zusammenwirken, in welcher das Gehäuse 8 untergebracht ist. Wenn die Temperatur der Kühlflüssigkeit unter dem Schwellenwert liegt, wird die Hauptklappe 14, die aus Metall besteht, das mit Kautschuk umspritzt ist, außen gegen den festen Sitz 12 gedrückt, und innen werden ihre Fenster 18 von der Hilfsklappe 16 verschlossen. Wenn die Temperatur der Kühlflüssigkeit über diesen Schwellenwert ansteigt, bewirkt die Wärmeausdehnung der Kapsel 7 normalerweise die gleichzeitige Senkung der Hauptklappe 14 und der Hilfsklappe 16, wobei der Sitz 12 geöffnet wird. Wenn infolge einer Fehlfunktion der Kapsel 7 diese Senkung nicht erfolgt, steigt die Temperatur der Kühlflüssigkeit bis zur Umwandlungstemperatur des Metalls mit Formerinnerungsvermögen der Klemmen 21 weiter an, worauf diese von der Form, die in Figur 3 in einer durchgezogenen Linie dargestellt ist, in die gestrichelt dargestellte Form übergehen, wobei die Hilfsklappe 16 freigegeben wird, die durch den Druck der von der Pumpe 2 (Figur 1) aufgestauten Flüssigkeit in bezug auf Figur 3 nach oben getrieben wird, aus der in durchgezogener Linie dargestellten Position in die gestrichelt dargestellte. Die Flüssigkeit kann von nun an den Thermostat 5 durch die Fenster 18 durchströmen, unabhängig davon, wie ihre Temperatur ist.
  • Figur 5 bis 7 stellen einen herkömmlichen Thermostat dar, der einer zweiten Ausführungsform der Erfindung entspricht, wobei hier Teile, die mit den Teilen der ersten Ausführungsform der Erfindung identisch oder zu diesen analog sind, mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Hinsichtlich der allgemeinen Konstruktion läßt sich bemerken, daß die Rückstellfeder 15 hier kegelstumpfförmig ist und nicht zylindrisch, daß die Hülse 23 nicht dem Boden des Gehäuses 8 als Abstützung dient, sondern dem Kragen 24 dieses letzteren und daß die Fenster 18 und Arme 20 in einer Zahl von vier statt drei vorhanden sind, es sich jedoch um Details handelt, die nicht die Funktionsweise des Thermostats 5 beeinflussen. Tatsächlich besteht der einzige nennenswerte Unterschied darin, daß die Hilfsklappe 16, die hier annähernd eben ist, normalerweise stromabwärts der Fenster 18 durch zwei Klemmen 25 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen verriegelt wird, die an zwei diametral gegenüberliegenden Armen 20 der Hauptklappe 14 verhakt sind. Die Klemmen 25 sind so vorgesehen, daß sie jenseits der Umwandlungstemperatur der Legierung eine Form annehmen, die sie zur Freigabe der Arme 20 zwingt, wobei die unter Druck stehende Kühlflüssigkeit die Hilfsklappe 16 nach oben wegschieben kann.
  • Die Ausführungsform von Figur 8 bis 11 unterscheidet sich von der vorangegangenen durch die Art und Weise, in welcher die Hilfsklappe 16 normalerweise mit dem Gehäuse 8 der Kapsel 7 verbunden ist. In diesem Fall trägt die Hilfsklappe 16 Fortsätze 26, und die Hülse 23 trägt entgegengesetzte Fortsätze 27, wobei die Fortsätze 26 und 27 derart gebogen sind, daß sie gemeinsam eine Art unterbrochene, nach außen offene Rille bilden, in die ein Rückhalte-Sicherungsring 28 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen eingreift, der so vorgesehen ist, daß er sich nach Überschreiten der Umwandlungstemperatur nach außen hin verformt, von der in Figur 11 in durchgezogener Linie dargestellten Position in die gestrichelt dargestellte, was zur Freigabe der Hilfsklappe 16 führt und ermöglicht, daß sie bezogen auf Figur 8 nach oben geschoben wird.
  • Gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen öffnet sich die Hauptklappe 14 gegen den Strom, und die Hilfsklappe 16 öffnet sich mit dem Strom (schematisch durch Pfeile dargestellt). Natürlich kann sich die Hauptklappe 14 bekannterweise auch in Richtung des Stromes öffnen, wie nun als Beispiel hinsichtlich Figur 12 bis 15 beschrieben werden wird.
  • Die Ausführungsform von Figur 12 bis 14 unterscheidet sich von derjenigen von Figur 5 bis 7 nur dadurch, daß die Feder 15 auf die Hauptklappe 14 einwirkt, indem sie sich auf den oberen Rippen 10 abstützt, daß der Kolben 9 in umgekehrter Richtung auf die Hauptklappe 14 einwirkt, um sie in Richtung des Stromes zu öffnen, und daß das Gehäuse 8 an den unteren Rippen 11 befestigt ist. Gemäß dieser Ausführungsform ist der Kolben 9 in bezug auf das Skelett 10, 11 beweglich und nicht das Gehäuse 8, die Funktionsweise der Baugruppe findet sich jedoch nicht verändert.
  • Gemäß den soeben beschriebenen Ausführungsformen ist die Wachskapsel 7 stromaufwärts des Stroms, der den Sitz 12 vom Motor 1 zum Kühler 3 durchfließt, angeordnet. Gemäß den Ausführungsformen von Figur 15 und 16 ist die Wachskapsel 7 stromabwärts des Stroms, der den Sitz 12 vom Kühler 3 zum Motor 1 durchfließt, angeordnet. Die Modifikationen, die folglich am Thermostat 5 vorzunehmen sind, bleiben dem Fachmann überlassen. Man erkennt insbesondere, daß sich die Ausführungsform von Figur 15 nicht wesentlich von derjenigen der Figuren 5 bis 7 unterscheidet, abgesehen von der Anbringung der Hilfsklappe 16 unter der Hauptklappe 14, das heißt wiederum stromabwärts in Umlaufrichtung durch den Sitz 12. Desgleichen unterscheidet sich die Ausführungsform von Figur 16 nicht wesentliche von derjenigen der Figuren 12 bis 14, abgesehen von der Anbringung der Hilfsklappe 16 unter der Hauptklappe 14, das heißt wiederum stromabwärts vom Sitz 12.
  • Bei sämtlichen oben beschriebenen Ausführungsformen, die sich auf die Kühlung von Verbrennungsmotoren beziehen, entspricht der Querschnitt der Hilfsklappe oder Sicherheitsklappe 16 etwa 75% des Querschnitts der Hauptklappe 14. Nach Abkühlung und Wiederherstellung der Temperatur wird der Lenker des Fahrzeugs feststellen, daß die Temperatur des Kühlwassers ungewöhnlich niedrig bleibt, und wird das Auftreten einer Unregelmäßigkeit bemerken.
  • Bei den bisher in Hinblick auf die Figuren 3 bis 16 beschriebenen Ausführungsformen wird die Formveränderung eines Elements wie 21, 25 und 28 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen nach Überschreiten der Umwandlungstemperatur genutzt. Es können aber auch die Veränderungen anderer mechanischer Eigenschaften wie der Elastizität von Legierungen mit Formerinnerungsvermögen genutzt werden, wie anhand der vier auf den linken und rechten Seiten von Figur 17 und 18 dargestellten Ausführungsformen genauer beschrieben werden wird, wo eine Feder 31 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen gegen die Feder 15 arbeitet, welche bestrebt ist, die Hauptklappe 14 zu schließen, ohne daß in diesem Fall der Einsatz einer Hilfsklappe wie 16 erforderlich ist.
  • Die Ausführungsform auf der linken Seite von Figur 17 (die dem Schema von Figur 1 entspricht) ähnelt derjenigen von Figur 3, jedoch ist ihre Hauptklappe 14 in der Lage, den Sitz 12 ganz allein zu verschließen. Der Feder 15 entgegengesetzt, die sich auf den unteren Rippen 11 abstützt und die Hauptklappe oder einzige Klappe 14 in Schließrichtung belastet, ist eine Feder 31 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen vorgesehen, die, indem sie auf die Hülse 23 einwirkt, welche als Stütze für das Gehäuse 8 dient, bestrebt ist, dieses letztere nach unten zu ziehen. Auf der rechten Seite von Figur 17 (die dem Schema von Figur 2 entspricht) schiebt die Feder 31 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen das Gehäuse 8, statt an ihm zu ziehen, indem sie sich auf den oberen Rippen 10 abstützt, wobei dieselbe Wirkung erzeugt wird. Die Ausführungsform auf der linken Seite von Figur 18 (die dem Schema von Figur 1 entspricht) ähnelt derjenigen von Figur 16, jedoch ist ihre Hauptklappe 14 in der Lage, den Sitz 12 ganz allein zu verschließen. Der Feder 15 entgegengesetzt, die sich auf den oberen Rippen 10 abstützt, ist eine Feder 31 aus einem Metall mit Formerinnerungsvermögen vorgesehen, die, indem sie sich auf dem Gehäuse 8 und/oder den unteren Rippen 11 abstützt, bestrebt ist, die Hauptklappe oder einzige Klappe 14 zu öffnen. Die Ausführungsform auf der rechten Seite von Figur 18 (die dem Schema von Figur 2 entspricht) ähnelt derjenigen von Figur 12, umfaßt aber wiederum eine antagonistische Feder 31 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen.
  • Bei sämtlichen Ausführungsformen von Figur 17 und 18 ist die Feder 31 aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen derart kalibriert, daß sie vor Überschreitung der Umwandlungstemperatur dieser Legierung eine schwächere Kraft ausübt als die Hauptfeder 15, nach Überschreitung dieser Umwandlungstemperatur jedoch eine stärkere Kraft als die Hauptfeder 15 ausübt und auf diese Weise unabhängig von der relativen Position des Kolbens 9 und des Gehäuses 8 die Öffnung der Klappe 14 bewirkt.
  • Obwohl die Erfindung ihre Hauptanwendung bei der Kühlung von Verbrennungsmotoren findet, kann sie ebenfalls vorteilhaft bei Zugreglern von Heizkesseln, insbesondere von Festbrennstoff-Heizkesseln, verwendet werden, wobei in diesem Fall das Fluid, dessen Durchflußmenge zu regeln ist, nicht eine Kühlflüssigkeit, sondern die Verbrennungsluft ist.
  • Eine solche Anwendung ist in Figur 19 und 20 dargestellt. Wie in Figur 19 zu erkennen, umfaßt ein derartiger Regler eine Klappe für die Zufuhr der Verbrennungsluft in den Kessel, wobei diese Klappe in der geschlossenen Position mit 40 und in der offenen Position mit 40a bezeichnet ist und die zugeführte Luft schematisch durch einen Pfeil F dargestellt ist. Diese Klappe 40 wird mittels einer Kette 41 durch einen Hebel 42 betätigt, der so montiert ist, daß er um eine Achse 43 am Körper 44 des Reglers schwenken kann. Der Hebel 42 wird gegen die Wirkung einer Feder 49 von einer verschiebbaren Stange 45 geschoben, deren axiale Position von einer Wachskapsel 7 bestimmt wird. Diese Kapsel ist in einem Rohr 46 untergebracht, das in von dem Kessel 48 aufgeheiztes Wasser 47 eintaucht.
  • Zwischen dem Kolben 9 der Kapsel 7 und der Stange 45 ist eine erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung angeordnet. Diese Vorrichtung umfaßt eine Hülse 50, die normalerweise die Bewegungen des Kolbens 9 auf die Stange 45 überträgt, und zwar mittels eines elastischen Rückhalte-Sicherungsringes 51, der in einer inneren Rille der Hülse 50 angeordnet ist und normalerweise eine Feder 52, die im Innern der Hülse 50 untergebracht ist, ohne Möglichkeit zur Entspannung zusammengepreßt hält. Diese Feder 52 ist stärker als die Regelungsfeder 49. Der Sicherungsring 50 ist derart aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen gefertigt, daß er, wenn seine Temperatur den Regelungsschwellenwert des Reglers, zum Beispiel 100ºC, überschreitet, sich in das Innere der Hülse 50 zurückzieht und auf diese Weise die Feder 52 freigibt, die dann die Stange 45 in Richtung der Schließung der Klappe 40 wegschiebt. Die Flamme des durch die Klappe 40 mit Verbrennungsluft gespeisten Brenners ist schematisch unter 53 dargestellt. Das so erfolgte Kleinstellen des Heizkessels signalisiert dem Verwender des Kessels das Auftreten eines Zwischenfalls. Die erfindungsgemäße Sicherheitsvorrichtung ist gesondert in Figur 20 dargestellt, die auf ihrer linken Seite die Position ihrer Elemente zeigt, wenn die Temperatur des Wassers zwischen 20º und 95ºC beträgt, und auf ihrer rechten Seite die Position, die sie nach Überschreitung von 100ºC einnehmen.

Claims (10)

1. Thermostat (5), der mit einer Wachskapsel (7) betrieben wird, die auf Grund der durch die Wärmeausdehnung des Wachses (29) hervorgerufenen Relativbewegung zwischen dem Gehäuse (8) und dem Kolben (9) der Wachskapsel (7) vorgesehen ist, um im Normalbetrieb in Öffnungsrichtung auf die auf einem Fluidkreislauf angeordnete Hauptklappe (14) einzuwirken, sobald die Temperatur dieser Wachskapsel (7) einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, während diese Hauptklappe (14) unterhalb dieses Schwellenwerts geschlossen gehalten wird, welcher Thermostat Mittel umfaßt, die in den Thermostat (5) eingebaut und derart vorgesehen sind, daß sie nicht in den Betrieb dieses letzteren (5) eingreifen, solange ihre Temperatur unterhalb eines zweiten Schwellenwerts liegt, der etwas höher als der erste Schwellenwert ist, jedoch bei Überschreitung dieses zweiten Schwellenwerts auf den Kreislauf des Fluids in dem Thermostat (7) in der gleichen Weise einwirken, wie wenn die Wachskapsel (7) normal funktioniert hätte, und zwar unabhängig vom Zustand der Wachskapsel (7), dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel wenigstens zum Teil aus einer Metallegierung mit Formerinnerungsvermögen von einfacher Wirkung bestehen, wobei diese Legierung so gewählt ist, daß ihre Umwandlungstemperatur etwa dem angestrebten zweiten Schwellenwert entspricht.
2. Thermostat nach Anspruch 1 für ein Fluid, das von der Kühlflüssigkeit eines Verbrennungsmotors gebildet wird, wobei die genannten Mittel eine in den Thermostat (7) eingebaute, mit der Hauptklappe (14) parallele Hilfsklappe (16) umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsklappe (16) normalerweise durch Rückhaltemittel aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen geschlossen gehalten wird, wobei diese Rückhaltemittel so vorgesehen sind, daß sie nach Umwandlung der Legierung zumindest bei Umlauf des Fluids die Öffnung der Hufsklappe (16) bewirken.
3. Thermostat nach Anspruch 1 für ein Fluid, das von der Kühlflüssigkeit eines Motors gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen von einer Feder (31) gebildet werden, die gegen eine Feder (15) arbeitet, welche bestrebt ist, die Hauptklappe (14) zu schließen.
4. Thermostat nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung mit Formerinnerungsvermögen eine Umwandlungstemperatur in der Größenordnung von 140ºC ± 5ºC aufweist.
5. Thermostat nach einem der Ansprüche 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß er so vorgesehen ist, daß die Hilfsklappe (16) nach Freigabe durch die Formveränderung der Rückhaltemittel durch den von der Kühlflüssigkeit in Umlaufrichtung auf ihre stromaufwärtige Seite ausgeübten Druck in Richtung ihrer Öffnung bewegt wird.
6. Thermostat nach irgendeinem der Ansprüche 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptklappe (14) Fenster (18) im Innern eines durchgehenden Ringes (17) aufweist, der mit einer zentralen Nabe (19) durch Arme (20) verbunden ist, und daß die Rückhaltemittel aus einer Legierung mit Formerinnerungsvermögen von Klemmen (21, 25) gebildet werden, die normalerweise die Hilfsklappe (16) stromabwärts von der Hauptklappe (14) auf den Armen (20) halten.
7. Thermostat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen (25) mit den Armen (20) zusammenwirken.
8. Thermostat nach irgendeinem der Ansprüche 2, 4, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Hilfsklappe (16) etwa 75% des Querschnitts der Hauptklappe (14) entspricht.
9. Thermostat nach Anspruch 1 fur ein Fluid, das von der Verbrennungsluft eines Heizkessels gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß er so in einen Zugregler eingebaut ist, daß er auf eine Klappe (40) für die Zufuhr dieser Luft einwirkt.
10. Thermostat nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung mit Formerinnerungsvermögen eine Umwandlungstemperatur in der Größenordnung von 100ºC aufweist.
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